1

Heute weltweite Bankräuber-Demos

In vielen westlichen Städten demonstrierten heute Irrlichter in unterschiedlicher Größenordnung gegen Banken, Börsen und Finanzen. In Rom, wo Autos angezündet wurden (Foto), sollen es Zehntausende gewesen sein, in Stuttgart stand am Bahnhof eine einzige Dame mit Regenschirm, die den Bankern ans Leder wollte.

Was aber wollen diese Typen? Jobs von den Banken? Die Banken selber betreiben? Die Banken besetzen? Die Banken verstaatlichen wie der Linkspopulist und Demagoge Gabriel? Oder die Banken schlicht ausrauben?

Was wäre denn gewonnen, wenn man Banken bestiehlt und dann schließt? Was wäre gewonnen, wenn man Politiker als Chefs einsetzt? Sind nicht die politisch kontrollierten Landesbanken die größten Geldvernichter gewesen? Sind nicht in Österreich und Deutschland Gewerkschafts- und Sozibanken als erste in tiefe Milliardenlöcher geraten?

Und was ist denn mit den aktuellen Schieflagen derjenigen Institute, die auf maroden Griechen-, Portugal- oder Spanienanleihen sitzen. Haben die nicht dem betreffenden Staat, also den Politikern, geglaubt, daß die ihre Schulden zurückzahlen. Die Politik verkaufte unseriöse und betrügerische Produkte an die Finanzinstitute, und nun sollen die schuld sein. Das ist unverschämt.

All dies heißt selbstredend nicht, daß unsere Banker Unschuldslämmer sind, aber die größten Versager und Betrüger sind immer noch die Politiker. Und ausgerechnet die will man nun als Führer im Banken- und Finanzsektor!

Auf der Straße demonstrieren geistig Zurückgebliebene, die nicht recht wissen, was sie wollen. Ich weiß es! Sie wollen „soziale Gerechtigkeit“, also mehr Geld für sich, genau den alten Popanz, der uns ins staatliche Schuldenloch gebracht hat! Außer Internet, Twitter, Facebook und Handy, was den Flashmob etwas beweglicher und internationaler macht, nichts Neues unter der Herbstsonne! Ich wollte auch schon immer mehr Geld!