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Dönermorde: Staatsakt und dann Kohle her!

Heute morgen beschwerten wir uns noch über die Entschuldigeritis, aber das nützt natürlich nichts. Nun kommt sogar ein Dönermord-Staatsakt. Bundestag, Bundespräsidialamt und Bundesregierung wollen eine zentrale Gedenkfeier für die Opfer der Neonazi-Mordserie veranstalten. Das teilte Bundestagspräsident Norbert Lammert mit. Aber dabei wird es nicht bleiben.

Die Türkei ist schon viel weiter. Sie kontaktiert die Hinterbliebenen bereits:

In Anbetracht der Mordserie durch Neonazis mit zehn Toten will die Türkei nun Opfern von rechtsextremer Gewalt in Deutschland Rechtsberatung anbieten. Das teilte das Amt für Auslandstürken (YTB) am vergangenen Freitag mit.

Nun sind die Toten schon längst islamisch begraben und vergessen, was soll da „Rechtsberatung“? Warum, weshalb, wozu? Dreimal dürfen Sie raten! Jetzt muß Kohle her! Entschädigung! Schmerzensgeld! Wiedergutmachung! Und warum, von Geldgier mal abgesehen? Seit wann kriegt man hier Schmerzensgeld, nur weil die Polizei einen Mord zu spät aufgeklärt oder nicht verhindert hat? Das wäre ja wohl ein Novum! Aber warten Sie ab! So wird es kommen:

Ayhan Sefer Üstün kündigte an, dass sich eine Kommission den Fall selbst eingehend untersuchen werde. Seiner Meinung nach sprachen alle Anzeichen dafür, dass die Taten rassistisch motiviert gewesen waren. Die deutschen Behörden hätten diese jedoch ignoriert, darunter auch einem von Neonazis gelegten Feuer, bei dem fünf türkische Bürger ums Leben kamen. “Hier gab es keine wirksame Untersuchung”, so der Präsident. Vielmehr konnten sich die Täter auf Sympathisanten innerhalb des Staates verlassen.

Die steuerzahlende Kartoffel wird zahlen müssen, weil sie rassistisch ist – und deutsch!




Iran bereitet sich auf den Krieg vor

Der Iran rüstet sich für den Krieg. Nach Berichten des staatlichen iranischen Fernsehens hat ein mehrtägiges Manöver im Osten des Terror-Staates begonnen. Sie sollten dazu dienen, die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu überprüfen.

Die israelische Regierung diskutiert derzeit die Möglichkeit eines Militärangriffs auf iranische Atomanlagen. Wenn es keine scharfen Sanktionen gegen den Iran gebe, dann müsse man „etwas Militärisches machen, am liebsten etwas Amerikanisches“, sagte der israelische Sicherheitsexperte Dan Schueftan. „Wenn die Amerikaner gar nichts machen, wenn es keine Sanktionen gibt und es nur die Wahl gibt zwischen einem Angriff und einer globalen Katastrophe, dann ist der Angriff weniger gefährlich“. Israel fürchte nicht, bei einem eventuellen Angriff auf den Iran die Unterstützung der Welt zu verlieren. Die Europäer – und auch Deutschland – täten ohnehin „sehr wenig“ für Israel. Andere Teile der Welt seien schon jetzt feindlich eingestellt. „Die einzige Sache, die sich zum Negativ ändern kann, ist die amerikanische Einstellung.“ Das sei allerdings sehr gefährlich und sehr negativ, sagte Schueftan.

» WELT: Iran testet bei Manöver die Verteidigungsfähigkeit




Zapatero – außer Homoehe nur Schulden

Außer der Homoehe hat der spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero (Foto l.) in acht Jahren nichts zustande gebracht. Morgen sind in Spanien Wahlen, und nach allem, was man weiß, wird die Sozi-Partei PSOE verlieren, Zapatero selbst tritt sowieso nicht mehr an. Laut Schwarzwälder Bote von heute haben viele Schwule noch schnell vorher geheiratet, denn es ist nicht sicher, wie es mit der Homoehe nach der Wahl weitergeht, sie liegt beim Verfassungsgericht.

Zapateros Bilanz ist traurig. Die Basler Zeitung schreibt:

Zapatero hatte vor allem in seiner ersten Amtszeit dem traditionell katholischen Spanien einen liberalen Stempel aufgedrückt. Seine Regierung machte die Homo-Ehe legal, liberalisierte die Immigrationspolitik, schuf gesetzliche Grundlagen zur Gleichstellung der Geschlechter und setzte eine Reihe anderer gesellschaftlicher Reformen um. Doch die Finanzkrise und das Platzen der Immobilienblase, die die spanische Wirtschaft fast zehn Jahre lang angetrieben hatte, brach dem Sozialisten das Genick. Ihm wurde vorgeworfen, die Krise erst verleugnet und anschliessend falsch und zu spät reagiert zu haben…

Am Ende von Zapateros Amtszeit steht Spanien bei einer Rekordarbeitslosigkeit von 21,5 Prozent – so viel wie seit 15 Jahren nicht mehr. Das Wirtschaftswachstum kam nach mehreren Quartalen mässiger Steigerung zuletzt zum Erliegen. Und in dieser Woche schnellten zusätzlich die Zinsen für spanische Anleihen… gefährlich in die Höhe…

Es ist das alte Sozi-Lied: Wohltaten verteilen – die genannte Liberalisierung der Einwanderung war die idiotische Legalisierung und Einbürgerung von über einer Million Illegalen im Land -, und eigentlich ist kein Geld da. Auch sonst spaltete Zapatero das Land, indem er die Katholiken und die Gegner der Sozialisten im Bürgerkrieg laufend angriff und provozierte.

Leider wird es nun vermutlich nicht besser. Der Konservative Mariano Rajoy (Foto r.) hätte Zapatero schon länger stürzen können, aber er wollte gar nicht. Nachdem die Sozis die Kassen alle geleert haben, muß man jetzt sparen, und das macht einen Politiker bei den Wählern nicht beliebt.

Wenn es tatsächlich einmal einem Regierungschef in einer Demokratie gelingt, vier oder fünf Jahre zu sparen und den Haushalt etwas zu sanieren, werfen ihn die undankbaren Wähler bei nächster Gelegenheit wieder raus und folgen dem nächsten linken Rattenfänger. Auch Maggie Thatcher hätte kein zweites Mal gewonnen, wenn ihr nicht der Falkland-Krieg zupaß gekommen wäre. Für Optimismus ist in Spanien jedenfalls kein Anlaß.




Pakistan: SMS-Verbot des Namens Jesus Christus

In der islamischen Welt beginnt man offensichtlich zunehmend vor dem freisetzenden christlichen Glauben zu zittern. In Pakistan ist es jetzt ab sofort verboten, die Worte „Jesus Christus“ via SMS zu versenden. Der Name wurde gemeinsam mit 1500 anderen Wörtern auf eine Liste gesetzt, die als „anstößig“ gelten. Pakistan gilt als eines der Länder, in denen Christen besonders stark diskriminiert werden und in denen es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime kommt.

Idea berichtet:

Die pakistanische Telekommunikationsbehörde PTA habe den Mobilfunkanbietern des Landes eine Liste mit rund 1.500 Wörtern übermittelt, die als „anstößig“ befunden worden seien. Sie dürften beim „Simsen“ nicht mehr verwendet werden. Darunter sei aus unbekannten Gründen auch der Name Jesus Christus. „Alle SMS, die Wörter aus der Liste beinhalten, müssen blockiert werden“, sagte eine PTA-Sprecherin am 18. November im pakistanischen Fernsehen. Wie es heißt, gilt das Verbot für Wörter und Redewendungen auf Englisch und der Landessprache Urdu, die unzüchtig und beleidigend seien oder sexuelle Beziehungen und die Namen einiger Körperteile beträfen. Pakistan gehört zu den Ländern, in denen Christen besonders stark diskriminiert werden. Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen durch radikale Muslime. Die Blasphemie-Gesetze, die die Beleidigung des Propheten Mohammed mit lebenslanger Haft bzw. der Todesstrafe ahnden, werden häufig benutzt, um Christen zu inhaftieren und anzuklagen. Von den 174 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen.

In Europa könnten bald ähnliche Gesetze erlassen werden. Den Anfang spüren wir bereits in der zunehmenden Einschränkung der Meinungsfreiheit.




Justizposse im Ländle

Hans Baldauf (links) und Rainer EitleSeit Juli ermittelt die Staatsanwaltschaft Ulm aufgrund einer anonymen Anzeige gegen den Göppinger Polizeichef Hans Baldauf (Foto links) wegen des Verdachts der Untreue. Der Beamte soll bei einer Reparatur an einem Dienstwagen, der allerdings nicht nur von ihm genutzt wird, falsche oder unvollständige Angaben gemacht haben. Die Kosten für die Reparatur lagen unter 200 Euro. Nun geraten die Staatsanwaltschaft und das SPD-geführte Stuttgarter Innenministerium immer mehr selbst unter Druck.

Die Vorwürfe gegen Baldauf, der Mitglied der CDU ist, sind bis heute nicht erhärtet worden. Seit Monaten bleibt die Staatsanwaltschaft dem Beschuldigten eine Erklärung schuldig, was sie ihm konkret vorwirft. In einem Kommentar deutete heute die sonst nicht übermäßig CDU-freundliche Südwest Presse an, dass der Fall stinkt und demnächst den Landtag beschäftigen könnte. Nach der Machtübernahme durch Grüne und SPD sind offenbar auch andere CDU-Mitglieder in polizeilichen Führungspositionen ins Visier genommen worden, berichtet die Zeitung.

Baldauf wurde nach Bekanntwerden der Anschuldigungen von seinem Posten „aus Fürsorgegründen“ entbunden und nach Stuttgart versetzt. Sein Stellvertreter Rainer Eitle (Foto oben r.) wurde ebenfalls anonym beschuldigt. Er soll ein Dienstfahrzeug privat genutzt haben. Eitle ist seitdem im Krankenstand. Der Ulmer Oberstaatsanwalt Rainer Feil hat betont, dass es sich im Fall Eitle um geringe Vorwürfe handele. Aber auch der Vorwurf gegen Baldauf scheint dubios zu sein. Ende September hatte die Staatsanwaltschaft Ulm gegenüber der Südwest Presse mitgeteilt, die Untersuchungen seien weitgehend abgeschlossen.

Ob es zu einer Anklage oder zur Einstellung des Verfahrens komme, hänge nur noch von einer Stellungnahme des Regierungspräsidiums in Stuttgart ab. Dieses hätte sich dazu äußern sollen, ob es den Polizeichef für Reparaturkosten nach einem Unfall in Regress genommen hätte. Dann nämlich wäre dem Land ein Schaden entstanden, so argumentiert die Staatsanwaltschaft. Den Verdacht der Untreue zum Schaden des Landes hielt sie zuvor durch das Argument aufrecht, Baldauf habe es eventuell versäumt, den Urheber des Kratzers zu ermitteln. Denn womöglich hätte dann jener für die Reparaturkosten von weniger als 200 Euro in Regress genommen werden können.

Vor wenigen Tagen fasste die Südwest Presse nach und fragte bei der Staatsanwaltschaft an, ob das Regierungspräsidium inzwischen Stellung genommen habe. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft tat, als wüsste er momentan nicht, ob das Schreiben schon eingegangen sei. Daraufhin fragte die Zeitung beim Regierungspräsidium nach und erhielt die Auskunft, dass das Schreiben der Staatsanwaltschaft schon Ende Oktober zugegangen sei. Damit konfrontiert gab die Staatsanwaltschaft zu, dass das Schreiben inzwischen vorliege. Im Gegensatz zur Mitteilung im September will sie aber trotzdem immer noch nicht entscheiden, sondern hält den Fall weiter offen. Das Innenministerium mauert und nimmt keine Stellung.




Deutsch Türkische Nachrichten interviewen PI

Neulich erreichte uns eine Interview-Bitte von den „Deutsch Türkischen Nachrichten“, die sich selber als „das größte Medium in Deutschland mit aktueller Berichterstattung für Deutsch-Türken und Deutsche mit Interesse an türkei-relevanten Themen“ bezeichnen. Das Interview bestand aus Fragen per Email, die wir ebenso beantwortet haben.

Inzwischen wurde das Interview veröffentlicht, und wir wollen es unseren Lesern nicht vorenthalten. Natürlich mußten die unfairen Redakteure – die Anfrage kam von einem/einer Merve Durmus – noch eine lügnerische Einleitung drübersetzen und uns ohne jegliches Argument als Vordenker von irren Neonazis bezeichnen. Ansonsten ist das Interview aber wörtlich abgedruckt. Einen Kommentarbereich gibt es auch. Zuviele Kommentare würden aber die Bedeutung dieses Mediums vielleicht überhöhen.




„Dönermord“ verstößt gegen Menschenrechte

Die Bezeichnung „Döner-Morde“ oder „Dönermorde“ ist haram und verstößt gegen die Menschenrechte. Dies erklärte Frau Professor Dr. Beate Rudolf (Foto), Chefin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin, einer Institution also, die vom Steuerzahler finanziert wird, und die ihn zum Dank als Rassisten beschimpft. 

Die 46-jährige Staats- und Völkerrechtlerin ließ folgendes verlauten:

Die Aufklärung etwaiger Fehler bei der Strafverfolgung der ‚Zwickauer Zelle‘ muss sich auch darauf erstrecken, ob rassistische Einstellungen in Verfassungsschutz und Polizeibehörden zu den Versäumnissen beigetragen haben. Herabwürdigende Bezeichnungen der Opfer, wie der Begriff ‚Döner-Morde‘ oder die Benennung einer Sonderkommission für die Morde an Menschen türkischer und griechischer Herkunft als ‚SoKo Bosporus‘, die suggeriert, dass die Täter aus dem Ausland kommen, spiegeln Vorurteile, stereotype Zuschreibungen oder sogar rassistische Einstellungen wider. Solche Einstellungen innerhalb von Verfassungsschutz und Polizei könnten dazu geführt haben, dass die Möglichkeit einer rassistischen Motivation der Täter vorschnell ausgeschlossen wurde.

Natürlich hat diese Koryphäe keine Ahnung von polizeilicher Ermittlungsarbeit, aber sie muß halt zwanghaft andere Leute verdächtigen und beschuldigen, Gerüchte streuen und schnattern und so tun, als sei ihr Institut nötig.

Andere Weibsleute dürfen da nicht fehlen. In der ZEIT wird der Salat frisch aufbereitet vom 36-jährigen Jungtalent Meike Fries (Foto 2), die messerscharf nachweist, daß „Dönermord“ nicht nur rassistisch, sondern auch unlogisch ist:

Nachdem wenig später das Jenaer Rechtsextremisten-Trio entdeckt wurde, machte schnell wieder der völlig unangemessene Begriff der „Döner-Morde“ die Runde. Er ist längst Teil der Alltagssprache, wurde von etlichen Medien kritiklos übernommen, auch von ZEIT ONLINE. Dabei hätte vielleicht schon ein kurzes Nachdenken zu der Erkenntnis geführt, dass durch die Attentate keine fleischgefüllten Teigtaschen zu Tode gekommen sind, sondern niemand anderes als Bürger dieses Landes.

Da darf natürlich das vermutlich hormonell gestörte islamische U-Boot Andrea Dernbach (Foto 3), die in ZEIT und Tagesspiegel als Multikulti-Expertin regelmäßig für Betroffenheit sorgt, nicht fehlen. Sie stimmt ein und bringt in Gestalt des Zentralrats der Juden gleich noch den Holocaust ins Spiel:

Wie unpassend die Sprache im Fall des Neonazi-Terrors war, fiel erst auf, als der Zentralrat der Juden darauf aufmerksam machte… Sprache ist verräterisch, und im Fall der sogenannten Döner-Morde war sie es gleich mehrfach: Denn nicht nur die Morde – zehn Tote in einem Jahrzehnt! – werden mit der Metapher vom Imbissstand gleichzeitig verniedlicht und unsichtbar gemacht. Schließlich richteten sich die Taten nicht gegen Mittagssnacks, sondern gegen Menschen. Aber auch die Mörder werden sprachlich verkleidet, als handle es sich um Comic-Personal: ein „Nazi-Trio“ war’s. Man denkt an die trottlige Panzerknackerbande aus Donald Duck oder an Donalds drei niedliche Neffen… Was da geschieht, ist eine symbolische Ausbürgerung. Die „Döner“-Toten gehören nicht „zu uns“.

Bevor wir nun weiter weibliche Menstruationsbeschwerden mit Logik und Tatsachen verwechseln, folgende Anmerkungen:

Es ist wahr, bei den Dönermorden wurden keine Döner ermordet, sondern Menschen. Es gab aber auch schon einmal „Parkplatz-Morde“, „Halstuchmorde“ als Nachahmung einer Fernsehserie, den „Hammermörder“, den „Opernmörder“ in Wien oder den Green-River-Killer in Seattle/USA. Auch da wurden keine Parkplätze, Halstücher oder Hämmer ermordet, sondern Menschen. Es ist doch klar, daß man bei der Polizei nach kurzen, griffigen Vokabeln greift, wenn es eine Verbrechensserie gibt.

Zweitens ereignen sich in Deutschland über 2000 Tötungsdelikte pro Jahr, macht in sechs Jahren von 2000 bis 2006 also über 12.000 Ermordete und Getötete. Wieviel Deutsche wurden in dieser Zeit von Ausländern ermordet? Sicher mehr als zehn! Da schweigt dieses Trio – ach, vergessen, Trio darf man auch nicht mehr sagen, also diese drei ??? oder wie das politkorrekt heißt. Man sollte alles mal ein bißchen in Relation setzen.

Im übrigen bestätigt sich wieder einmal meine These, daß manche Frauen mit Kindern, Küche und Kochtopf besser ausgelastet wären und für Deutschland viel mehr Gutes leisten könnten als in Berufen, wo man Logik braucht! Feuer frei!




Wilders: Präsident Gül ist nicht willkommen

In 2012 ist es 400 Jahre her, dass die Niederlande und das türkisch-ottomanische Sultanat diplomatische Beziehungen aufnahmen. Die niederländische und die türkische Regierung wollen daran festlich erinnern. Präsident Abdullah Gül ist zu einem Staatsbesuch in unserem Land eingeladen. Es werden zahllose Aktivitäten vorbereitet, die die Türkei in einem positiven Licht darstellen sollen. Im Außenministerium ist dafür sogar eine eigene Kraft angestellt. Diese soll die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ministerien koordinieren.

(Geert Wilders und Wim Kortenhoeven zur geplanten Feier „400 Jahre diplomatische Beziehungen Niederlande – Türkei“ / Erschienen in De Volkskrant vom 19.11.2011)

Was die PVV betrifft, soll Gül in Ankara bleiben und die Festivitäten abgesagt. Es gibt nichts zu feiern. Das islamistische Regime von Gül und seinem Parteigenossen Recep Tayyip Erdogan ist kein wahrhaftiger Freund des Westens und also auch nicht der Niederlande.

Wer weiter schaut als seine Nase lang ist, sieht, dass das türkische Regime des Möchtegern-Sultan Erdogan („would-be-sultan Erdogan“) auch kein Freund von Europa ist und also genau so wenig, wie ironisch, Freund der naiven Europhilen, die die Türkei in die EU aufnehmen wollen. Überall, wohin Erdogan kommt, ruft er die türkischen Immigranten auf, sich nicht anzupassen. Die Türkei will sich nicht europäisieren, sondern Europa islamisieren.

Die PVV ist bekanntlich kein Befürworter einer EU, die mehr tut als Zusammenzuarbeiten auf wirtschaftlichem Gebiet. Aber die PVV erkennt sehr wohl, dass die europäischen Staaten eine liberal-demokratische Wertegemeinschaft bilden, die in jüdischen, christlichen und humanistischen Traditionen wurzelt. In dieser Gemeinschaft ist kein Platz für eine islamistische Türkei. Der Islam ist fundamental intolerant gegenüber dem Judentum, dem Christentum und dem Humanismus.

Obendrein liegt die Türkei überhaupt nicht in Europa, außer Konstantinopel und Umgebung. Bis auf den heutigen Tag verunstalten in dieser Stadt vier turmhohe Minarette die Hagia Sofia, einst die Mutterkirche des östlichen Christentums. Nach der islamischen Eroberung Konstantinopels wurden Kirchen abgerissen oder in Moscheen umgewandelt. Das war und ist gängige Praxis in Gebieten, wo der Islam sein auf ewig geltendes Eroberungsprogramm wahrgemacht hat. Wer in der Türkei die historischen Fakten anerkennt, riskiert die Verfolgung.

Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde die türkische Besetzung Südosteuropas beendet – bis auf Konstantinopel. Während dieses Krieges wurde ein Völkermord an den christlichen Armeniern in der Türkei begangen, wobei es 1,5 Millionen Tote gab. Dieser blutige Dschihad wurde auch entfacht gegen die assyrisch-christlichen und griechisch-orthodoxen Gemeinschaften im asiatischen Teil der Türkei. Das Regime von Gül und Erdogan leugnet diese Völkermorde.

1955 wurde ein Pogrom gegen christliche Gemeinschaften in Konstantinopel begangen. Der türkische Staat hat sich konsequent geweigert, die Verantwortung für all diese Untaten anzuerkennen. Wer in der Türkei die historischen Fakten anerkennt, riskiert die Verfolgung.

Auch in anderen Hinsichten hat die Türkei keinen Platz in der europäischen Wertegemeinschaft, und es gibt keinen Grund für ein Fest. Das Regime von Gül und Erdogan ist dabei, die säkulare türkische Staatsverfassung abzuschaffen und die Türkei zu re-islamisieren. Dieser Prozess geht einher mit einer „Säuberung“ der säkularen Sektoren in der Gesellschaft. Vor allem das Militär, die Bildung und die Medien müssen dran glauben. Tausende Militärangehörige, Politiker, Dissidenten und Journalisten sind festgenommen worden. Inzwischen werden auch Christen in der Türkei aufs Neue diskriminiert und bedroht.

Außerdem hält die Türkei seit 1974 den nördlichen Teil des EU-Mitgliedsstaates Zypern besetzt. Ankara droht sogar mit Strafmaßnahmen gegen die EU, wenn Zypern im Juli 2012 EU-Vorsitzender wird. Es ist unerhört, dass die Niederlande Präsident Gül gerade in dem Augenblick empfangen, in dem sein Land uns bedroht.

Die Türkei verhält sich nicht nur politisch, wirtschaftlich und militärisch aggressiv gegenüber Zypern, sondern bedroht auch Israel, die einzige Demokratie im Nahen Osten. Die Türkei hat einen widerrechtlichen Anspruch auf Öl- und Gasvorräte in den zypriotischen und israelischen Wirtschaftszonen im Mittelmeer angemeldet. Wie sich nun herausstellt, wird dabei Shell eingesetzt.

Die Türkei arbeitet zusammen mit der Hamas und steht sich gut mit dem verbrecherischen Regime in Teheran. Die Türkei schlägt gnadenlos in Kurdistan zu und sucht den kurdischen Volksteil in der Türkei durch juristische und polizeiliche Willkür heim.

Es gibt nichts zu feiern zwischen den Niederlanden und der Türkei. Präsident Gül ist nicht willkommen. Den niederländischen Werten ist mit seiner Anwesenheit nicht gedient. Das ist die Botschaft der PVV am Mittwoch in der Auslandsdebatte im Parlament.

(Geert Wilders ist Fraktionsvorsitzender der Partij voor de Vrijheid, Wim Kortenhoeven ist Auslandssprecher der PVV)


Kommentar:

Anders als in den Niederlanden hatte in Deutschland niemand die Courage, so deutliche Worte zur und gegen die Türkei zu finden, als es um die grotesken „Feiern“ zum Jubiläum des Anwerbeabkommens ging. Auch hätte sich vermutlich – wie in den Niederlanden mit der renommierten Volkskrant – keine Zeitung gefunden, die „unpassende“ Meinungen abdruckt. Auf diesem Wege aber wachsen die tönernen Füße, auf denen die Gesellschaft steht, immer weiter in die Höhe, bis der unausweichliche Zusammenbruch alle Lügenkonstrukte wieder zu Boden reißt.

Erinnern wir uns noch kurz:

Die märchenhafte Begehung des Anwerbeabkommens in Deutschland erinnerte fatal an die penetrante Beschwörung der deutsch-sowjetischen Freundschaft in der „DDR“. Die tabuisierte Wahrheit lautet anders: In beiden Fällen waren und sind die Gäste nicht willkommen. Das Anwerbeabkommen mit der Türkei wurde allein auf deren Wunsch und zugunsten deren wirtschaftlicher Entwicklung geschlossen, gegen damals schon schwere deutsche Bedenken. Inzwischen hat die Realität alle Ahnungen von der Integrationsunfähigkeit der Türken bzw. Moslems überstiegen. Die Sozialsysteme werden durch die Zuwanderung mehr be- als entlastet. Das Bildungsverhalten der Türken hier ist nach wie vor katastrophal bei gleichzeitig aber schon verwirklichten Migrantenquoten im öffentlichen Dienst, aber hinwiederum inflationär geäußerten Diskriminierungsvorwürfen. Die gescheiterte Islamkonferenz mit dem türkischen Ditib-Fuß in der Tür der deutschen Innenpolitik zeigt, dass der Islam nicht verhandelbar ist und neben der Demokratie steht. Doch wohl merkwürdige Anlässe für Jubel, den es für ungleich besser integrierte Griechen, Spanier und Italiener nicht gab.

In Wahrheit ist die wirkmächtige Geschichte der Türken in Deutschland eine Geschichte der Missverständnisse und der gegenseitigen Abneigung.
Wo ist der deutsche Wilders, der den Türken die Meinung sagt?

(Übersetzung und Kommentar: Andreas F.)




Jetzt geht die Entschuldigeritis los

„Wir empfinden Scham“, sagte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) in Berlin. Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) erklärte: „Wir müssen uns für all diejenigen entschuldigen, die einen Fehler gemacht haben – wer immer sie sein mögen und wo immer sie sein mögen.“ Wieso muß er das? Zur Erinnerung: während der Zeit der Dönermorde regierte meist Rotgrün. Was für billige Rituale und Floskeln. Wulff hat auch schon „Respekt“ gezollt. Was für ein Unwort in diesem Zusammenhang! Weitere Links gemischt:

» Zapatero wird abgewählt!
» Professor Mestmäcker contra Habermas und Schirrmacher!
» Ratingagentur geht in Österreich um!
» Mladic soll noch schnell verurteilt werden, vor er stirbt!
» Irische Medien beschimpfen Deutschland als Herrn Europas!
» Göttinger Linke schänden 400 Kriegsgräber!
» 60% der Hate Crimes in Schottland gegen 16% Katholiken!
» Zwei „britische“ Islamisten per Drohne gekillt!
» Wird Erdogan Time-Mann des Jahres?
» UK hat angeblich 5235 ausländische Täter ausgeschafft?
» Briten fürchten deutschen EU-Superstaat!
» Führer Erdowahn will in Syrien mitmischen!
» Massenproteste in Ägypten!
» Demonstrationen gegen Israel in Jordanien!

Bitte gerne Links posten. Danke!




Noch eine ägyptische Revolution!

Alia Majida Al-MahdiDer Dienstag, 15.11.2011, war ein Tag der Massenhysterie in der arabischen Welt. Millionen von Arabern in der arabischen Welt und im Ausland haben das Geschehen im Internet verfolgt; nicht wegen der 5 Spiele für die Qualifikation von asiatischen Ländern bei der WM 2014 in Brasilien, sondern wegen eines ägyptischen Mädchens!

(Erschienen am 16.11. auf dem Blog „Pârse & Pârse“)

Die junge ägyptische Frau hatte ihr Nacktbild in ihrem Blog, bei Twitter und Facebook veröffentlicht. Allein gestern waren es 880.000 Besucher, die das Bild gesehen haben. Und heute Morgen waren es schon 300.000 Besucher, die diese Nachricht bei Alarabiya News gelesen haben.

Tausende schockierte Araber haben im Facebook von Alia Majida Al-Mahdi Kommentare hinterlassen. Viele von ihnen sind wütend, viele schockiert und fassungslos. Die meisten der Besucher glauben, dass das, was geschehen ist, eine Revolution ist, diesmal aber für die gesamte arabische Welt. Viele der extremen Fundamentalisten drohen der jungen ägyptischen Frau mit Steinigung. Sie wollen sie tot sehen.

Alia Majida Al-Mahdi veröffentlichte ihr Nacktbild zu ihrem 20. Geburtstag, zusammen mit dem nackten Foto eines Mannes, der Gitarre spielt. Der Mann ist selbst ein Maler und hat auch eine Zeichnung von einer nackten Frau gemacht. Alle 3 Sekunden wird ihr Blog, der „Notizen einer Rebellin“ heißt, besucht. Sie schreibt in ihrem Blog:

„Versteckt und verbrennt die Kunstbücher; zerstückelt die nackten Statuen; dann zieht euch vor dem Spiegel aus und betrachtet euren nackten Körper, den ihr Männer mit Verachtung anschaut, verbrennt ihn, bevor ihr versucht mir Nachrichten voller Hass, Drohung und Verachtung zu schicken, denn ihr erniedrigt mich wegen meines Geschlechts und beraubt mir meine Freiheit zu sagen, was ich will; dann werdet ihr für alle Zeiten befreit sein von so viel Hass und Engstirnigkeit“.

Alia Majida Al-Mahdi nennt ihre Bewegung: „Nude Photo Revolutionary“ [Nacktbild-Revolution]. Bemerkenswert ist zu erwähnen, dass nach ihrer Aktion im Internet, viele der arabischen Frauen und jungen Mädchen ihrem Aufruf folgen wollen und von sich Nacktbilder online stellen. Die Zahl der Frauen, die sich solidarisch ihr gegenüber im Internet zeigen und sich bereit erklären, auch Nacktbilder von sich zu veröffentlichen, nimmt ständig zu. […] Leider wird die mutige Frau in den Kommentaren unter dem Youtube Clip auf das Schlimmste und Böseste auf Arabisch beschimpft. Aber, die Gläubigen Männer nehmen sich Zeit, um den Clip zu sehen!!!

Alia Majida Al-Mahdi ist Medien-Studentin an der American University in Kairo und ägyptische Aktivistin, und Anhängerin der „6. April“ Bewegung. Mit diesen Nacktbildern wollte sie gegen „eine Gesellschaft von Gewalt , Rassismus und Heuchelei“ protestieren. Alia beschreibt sich selbst als eine säkular und atheistisch gesinnte junge Frau. Im Facebook gehört sie bereits zu denjenigen, die die Gleichstellung der Geschlechter und die Ablehnung des Schleiers fordern.

» Ein neuer Clip