Das Leiden von Christen war selten Angelegenheit der Medien. So war es zu Zeiten des Kalten Krieges und ist bis heute so geblieben. Damals verstummten die Medien auch über die Leiden der Christen im Ostblock. Als Entschuldigung für diese Unterlassung wurde die gefährliche politische Weltlage herangezogen. Nicht offiziell aber inoffiziell. Berichte über Verfolgung, Mord und politische Prozesse seien unklug und würden den Feind nur unruhig und aggressiv machen, wer weiß was daraus entstehen kann. Und so schwiegen die Medien.

(Von G. Ossa)

Dieser Selbstbetrug hatte seine Ursache in der Sozialismusverliebtheit von Medienschaffenden. Natürlich war Verfolgung schlecht aber haben sie denn nicht ein bisschen Recht die Sowjets, Christen sind dumm und provozieren unnötig? Hinzu kamen die Angsttrompeter des linken politischen Lagers, die eben genau diese Meinung auch vertraten. Besser nicht herausfordern, Deeskalation, Bilaterale Beziehungen fördern. Es folgte der Genscherismus, Hans-Dietrich Genscher trat als deutscher Außenminister der Ära Kohl stets in der Rolle des „Friedensvermittlers“ auf, seine Intention war „so lange gesprochen wird, wird nicht geschossen“. Das gefiel dem gebeutelten deutschen Nachkriegsgewissen. Die Bevölkerung übernahm diese verhängnisvolle Appeasementpolitik in ihr Denken und plötzlich waren klare Worte nicht mehr gewünscht – man konnte ja „reden“.

So wie damals ist es geblieben. Terrorismus tritt auf, dabei ist egal, ob staatlich gesteuert oder durch faschistisch getriebene Gruppen hervorgebracht, es wird zunächst auf Deeskalation gesetzt und nur sehr gemäßigt reagiert. Der Effekt, der beim Beobachter auftritt, ist der – die haben vielleicht Recht. Und schon ist eine Lüge geboren. Hausbesetzer haben niemals Recht und gewalttätige Atomkraftgegner auch nicht. Jedoch, Lüge wirkt und so kommt es nach und nach zu einem verdrehten Rechtsempfinden. Vor diesem Hintergrund wirken Demagogen plötzlich als Ehrenmänner/-frauen. Die verhängnisvolle Reise in den Totalitarismus kann beginnen.

Das Internet und auch die Medien sind voll von Berichten über den Islam, bei kritischer Durchsicht sind sie zu 100 Prozent negativ. Selbst eine „gelungene Integration“ stellt sich ad absurdum dar, denn warum soll eine Bringschuld eine Leistung sein, offene Rechnungen zahlen gehört doch zum guten Ton in einer gesunden Gesellschaft. Trotz aller Negativbilanz steht der Islam blendend dar. Der Deutsche schaut täglich in einen Zerrspiegel und versucht, sich die Welt zu erklären. Dickes wird dünn und schlankes wird fett. Es ist atemberaubend zuzusehen, wie aus freien Menschen Sklaven werden, die zu allem fähig gemacht werden.

Warum dieser lange Vorspann, wenn es doch einfach nur um das Leiden koptischer Christen geht? Das untenstehende Video braucht eine Erklärung, denn es ist unerklärlich, warum diese Bilder nicht in Deutschland gezeigt werden? Wer nach Gründen sucht, hat im Vorspann schon die Antwort. Es kann doch nicht sein, dass jahrzehntelange Integrationsbemühungen leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden, warum soll es gut sein, den Moslems einen Spiegel vorzuhalten. Und so bleibt es dabei, trotz Internet bleibt die Wahrheit im Dunkeln, ich nenne das eine Meisterleistung der Desinformation.

Was zeigt das Video? Einen Mob, der sich auf primitivste Art und Weise verführen lässt, Gewaltorgien an Unschuldigen und Hilflosen, gemeiner Hinterhalt ohne jegliche Skrupel. Menschen, die zu Bestien werden. Das ist aber nicht alles und dies ist vielleicht das Entwaffnendste am ganzen Video, es zeigt wie Menschen trotz aller Not nicht aufgeben und weiter am Guten festhalten wollen. 25 Minuten, die sich lohnen.

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45 KOMMENTARE

  1. Schlimmer als die islamischen Schlächter sind die Christen hierzulande mit ihren Kuschelutopien. Die Mohammedhorden tun nur das was ihr Unkult von ihnen seit Jahrhunderten verlangt. Die Bessermenschen hierzulande, die sich auf ihre Unmoral was einbilden, aber lassen sich blenden von den Abschaffern und Islamisierern – das ist die größere Schande!

  2. Inzwischen ist Ernüchterung über den „arabischenn Frühling“, jene vermeintliche Demokratiebewegung in Nordafrika, eingekehrt. Selbst die vereinten linken Medien schreiben nicht mehr allzuviel darüber. Eindeutig zeichnet sich ab, dass die Muslimbruderschaft immer größeren Einfluss gewinnt, dass die Scharia-Gesetzgebung auch in Ägypten eingeführt werden soll, dass die Verschleierung der Ägypterinnen stark zugenommen hat.

    Die Christenverfolgung der Kopten – deren Kirche eine der frühesten überhaupt war und die sich über ganz Ägypten ausgebreitet hatte, noch ehe der islamische Götzenkult Jahrhunderte später gewaltsam auch dort die Oberhand gewann – hat seit dem Sturz Mubaraks enorm zugenommen, wobei brutale Gewaltakte bis hin zur Ermordung von Christen durch Mitglieder der „Religion des Friedens“ an der Tagesordnung sind. Das wird von deutschen Politikern weitestgehend verschwiegen, ist doch die islamische Ideologie von höchsten Repräsentanten mittlerweile zu einem Teil Deutschlands
    gemacht worden. Wohltuende Ausnahmen sind der Vorsitzende der CDU-Fraktion Volker Kauder und der Bundestagspräsident Norbert Lammert, die sich mehrfach in der Vergangenheit für die drangsalierten Christen in Ägypten, aber auch in den übrigen islamischen Ländern stark gemacht haben und die Toleranz dort fordern, wie sie im Übermaß und gegen alle Vernuft den Mohammedanern in der BRD gewährt wird.

    Wer sich genauer über die Christenverfolgung in Ägypten informieren will, sehe: http://www.koptisch.wordpress.com !

  3. Nun dieses Thema „Leiden koptischer Christen“ scheint bei unserer Gutmenschen-Truppe auf taube Ohren zu stossen. Oder hat irgendwer gehört, dass CFR, Wulff, Merkel, Westerwelle, Özdemir etc. aufgeschrien haben ? Man möge mir doch bitte dazu einen Link angeben, danke…..

    Aber es handelt sich ja dort um den „arabischen Frühling und einer Demokratiebewegung“ oder ???

    Manchmal wünschte ich mir, man könnte das Rad der Zeit ca. 40-50 Jahre zurückdrehen….

  4. Und in den USA verhindert die von Obambi zu seiner Islamberaterin ernannte Moslembruderschafts-Schlange Dalia Mogahed ganz offensiv, ungeniert und zielstrebig sämtliche Treffen von hochrangigen Vertretern der von Mohammedanern verfolgten christlichen Minderheiten und dem Weißen Haus – etwa, um hier über die drohende Ausrottung zu reden oder um Möglichkeiten auszuloten, in die USA zu flüchten.

    http://www.jihadwatch.org/2011/10/obamas-muslim-advisers-block-middle.html

  5. Der ägyptische Großmufti Ali Gomaa hat alle Christen zu „Ungläubigen“ erklärt. Und der ägyptische Zottelbart Sheich Yassir al-Birhani, Vizepräsident der Salafi-Gemeinde in Alexandria, der regelmäßig auf Al Jazeera predigt, verkünigte kurz vor dem Militär-Massaker an demonstrierenden Kopten:

    “Christen sind Ungläubige, so wie es uns Allah im Koran gezeigt hat. Sollen wir uns etwa für den Koran entschuldigen und ihn umschreiben, nur um ihnen (den Christen) einen Gefallen zu tun?“

    Er zitierte dann natürlich stolz die entsprechenden Koranverse. Und hier in Europa gibt es immer noch Knallis, die an eine Reformation des Islams hin zu etwas friedlichem glauben! Hier ist ein Bild von der islamischen Blitzbirne:

    http://www.jihadwatch.org/2011/11/popular-sheikh-christian-copts-are-infidels-allahs-curse-on-them.html

  6. Und der Papst veranstaltet ungerührt ein „interreligiöses“ Treffen in Assisi, turtelt mit den Moslems und ruft sie zum gemeinsamen Kampf gegen die „wahren“ Feinde, die Atheisten auf – die er zu dem Treffen sogar extra eingeladen hat um sie zu beschimpfen.

    Verkehrte Welt!

  7. Wut, heftige Wut packt mich bei diesen Bildern.
    Eigentlich weniger Wut über eine indoktrinierte, z. T. analphabetische, zur Massenhysterie neigende Masse, denn ähnliches hat sich hierzulande in der Reichskritallnacht auch schon ereignet. Da waren auch viele, viele Idioten und wenige Groß-Verbrecher am Werk.

    Die Wut richtet sich vielmehr gegen die dortigen Rädelsführer und noch mehr gegen das ganze feige Pack im Westen.
    Unsere Kirchenfürsten schweigen, weil Sie Angst davor haben, irgend etwas tun zu müssen.
    Unsere Politiker schweigen, weil sie nicht „eskalieren“ wollen. Dafür werden lieber die Kopten geopfert.
    Die Amerikaner und wir Europäer schicken Milliarden an Entwicklungshilfe in dieses Land damit dieses zu allem unfähige Volk nicht verhungert. Was sie können, ist sich ungebremst zu vermehren. Das dürfte unserem Papst Benedikt ja gefallen.

    Ich bin seit Jahren heraussen aus der katholischen Kirche und diesem unsäglichem Amtskirchentum. Trotzdem gilt den verfolgten Christen mein volles Mitgefühl. Ich verachte aber jeden Christen hierzulande, welcher diese Videos gesehen hat und es fertig bringt am Sonntagmorgen wieder in die Kirche zu gehen, ungerührt und im Reinen mit sich selbst, die üblichen fragwürdigen Rituale abzuspulen – business as usual!
    Christen, wo bleibt da euer viel beschworenes Gewissen? Was bin ich froh, nicht mehr diesem scheinheiligen, selbstsüchtigen Verein anzugehören!
    Christen, schämt euch, das zuzulassen.

  8. #9 Yanqing:

    In der Tat müsste ein Aufschrei durch die Christenheit gehen – begleitet von massenhaften Austritten aus den Amtskirchen.

    Info: Wer es bis Ende November schafft, kann im ganzen Jahr 2012 bereits die Mittel besser einsetzen – zum Beispiel für Patenschaften koptischer Kinder.

  9. #8 fritzberger78 (14. Nov 2011 14:55)

    Ich verurteile Assisi auch, aber kannst du nicht wenigstens angesichts ermorderter Christen deine persönliche Anti-Christliche-Hass-Agenda sein lassen???

    Und bist du nicht auch noch Moslem??? Aber dem Papst Vorwürfe machen!?! Ha, ha… merkst du noch was? Oder tut es schon nicht mehr weh…?

    #10 fritzberger78 (14. Nov 2011 15:07)
    Nur darum geht es dir! Schwächung des Widerstandes!!!

  10. #10 fritzberger78 (14. Nov 2011 15:07)

    Die Leute sollen nicht austreten, sondern ihren Pfaffen freundlichst in den Arsch treten (bildlich), damit endlich was aktiv gegen Christenverfolgung unternommen wird! Das muss von unten brodeln…

  11. #11 WSD:

    Offensichtlich hast du nicht richtig gelesen.

    Es geht um Stärkung – und die erreicht man nicht, wenn man Moslems hofiert und die Gegner der Moslems madig macht.

    Von welchem „Widerstand“ redest du denn da? Von Rom aus kommt kein Widerstand, sondern genau das gegenteil.

    Was war denn nun schon wieder „antichristlich? Ich sage doch das genaue Gegenteil: Gebt die Kirchensteuer an die Koptenkinder und nicht an den Moloch Amtskirche.

    Wird es dir jetzt deutlicher? Wenn nicht – dann trink ein Kölsch (oder drei), damit du die Augen aufbekommst 🙂

  12. Dieser Selbstbetrug hatte seine Ursache in der Sozialismusverliebtheit von Medienschaffenden.

    Stell Dir vor es gibt Nachrichten, aber keiner berichtet darüber…

    Die linken Medien, die Linksterrorismus durch Schweigen unterstützen, fördern den Christenmord durch Unterlassene Berichterstattung. Wer solche Medien hat, de braucht keine Feinde!

  13. Das Buch:
    Märtyrer 2010: Das Jahrbuch zur Christenverfolgung
    ist herausgekommen.

    Der Sprecher für Menschenrechte der Weltweiten Evangelischen Allianz, Prof. Thomas Schirrmacher (Bonn) sagt:
    „Während die meisten arabischen Landstriche bereits frei von Juden sind, zeichnet sich für die viel zahlreicheren Christen der Region eine ähnliche Entwicklung ab.“ und
    „De facto werden heute in Ägypten mehr Kirchen angezündet, mehr Christen getötet, mehr christliche Mädchen entführt und mit Muslimen zwangsverheiratet als in früheren Jahren.“

    Zu den Autoren des Jahrbuchs gehört u.a. auch der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Volker Kauder.
    Er sagt:
    „Sie (die Muslime) haben in unserem Land Religionsfreiheit kennengelernt. Gerade weil sie in unserem Staat ihren Glauben frei leben können, haben sie eine Verantwortung, in ihren Herkunftsländern für Veränderungen zu werben.“

    Von den zehn Staaten, die laut dem Weltverfolgungsindex von Open Doors Christen am meisten drangsalieren, sind acht islamisch geprägt. Diese Länder belegen die Ränge zwei bis neun: Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Somalia, Malediven, Jemen, Irak und Usbekistan.

  14. WENN das so weitergeht bei uns in D/EU ist das aller Wahrscheinlichkeit nach die Zukunft und das Schicksal unserer eigener Nachkommen.

  15. Jahrbuch Märtyrer 2011 erschienen

    (14. November 2011/fa.) – Droht die arabische Welt zu einer christenfreien Zone zu werden? Aufgrund von Diskriminierungen durch radikale Muslime verlassen immer mehr Angehörige christlicher Minderheiten den Nahen und Mittleren Osten. Darüber wird im Jahrbuch zur Christenverfolgung «Märtyrer 2011» informiert.

    Link zur gesamten Meldung
    http://tinyurl.com/d4g6wn2

    Es ist wirklich unerklärlich warum wir in Deutschland nichts dafon in unseren Medien hören.
    Aber mitlerweile glaube ich eigentlich nichts mehr was in den Medien kommet.
    Dazu wurde ich all zu oft enttäusch um nicht zu sagen betrogen (verarscht).

  16. Man sollte sich auch in Linken Kreisen langsam aber sicher darüber bewust werden wer die von der Muslimbruderschaft eigentlich sind.
    Die von der Muslimbruderschaft sind Hitlers Günstlinge, nur um mal einen bezug zur Deutschen Geschichte herzustellen.
    Eine bekante Person diesbezüglich ist der Mufti Hitlers Muchmad Amin Al Husaini.
    Ich glaube bei der Linken haben manche nachholbedarf in Deutscher Geschichte.

    Nun, wenn Ihr das lehst, peilt mal diese Seite an Matthias Küntzel
    http://tinyurl.com/bosbr9z

  17. # 9 Yanking

    „Christen, wo bleibt da euer viel beschworenes Gewissen? Was bin ich froh, nicht mehr diesem scheinheiligen, selbstsüchtigen Verein anzugehören!
    Christen, schämt euch, das zuzulassen.“

    Gestern haben viele (Frei-)Kirchen den Tag der Märtyrer begangen. Open doors hatte dazu Material rausgegeben. Bei uns haben wir im Gottesdienst die Lage der Christen in Eritrea und in Pakistan vorgestellt. Ich habe aus dem neuen Buch von Sabatina James über ihre Erfahrungen in einer Madrasa vorgelesen. In der Predigt kamen auch die Kopten vor. Viele Besucher des Gottesdienstes waren betroffen und an weiteren Informationen interessiert.

    Was ich sagen wollte: Nicht alle Christen sind so wie die „Offiziellen“.

  18. #21 Atticus Finch:

    Sehr gut! Auch ich würde da sofort spenden.

    Immer wenn es in unserer Geschichte (nicht nur im Dritten Reich!) hart auf hart ging standen die Freidenker und die Freikirchler Seite an Seite – und dabei nicht selten gegen die trägen und satten Amtskirchen.

    BTW: Christenhass wird immer denjenigen unterstellt, die sich dem Machtanspruch der Grosskirchen entgegenstellen. Demnnach wären auch viele Freikirchler Christenhasser. Sie und ich wissen es besser. 😉

  19. #23 fritzberger78

    Meine Überzeugung ist es auch, dass immer da, wo Kirchen sich mit politischen Interessen (Macht) verbunden haben, als Folge das Evangelium verraten worden ist. Die sogenannte konstantinische Wende war im Endeffekt eine große Katastrophe für die Gemeinde (ecclesia) = Kirche (kyriake) Christi.

  20. #24 Atticus Finch:

    Ausserdem habe ich grossen Respekt davor, dass Sie sich als Pfarrersfrau so voll mit einbringen. das weiss ich ja nun seit langer Zeit. Das ist auch völlig unabhängig davon, dass wir unterschiedliche Ansichten haben.

  21. Schockierende Nachrichten aus der Welt der Christenverfolgung gibt es leider jeden Tag. Das Video ist erhellend und mir blieb wie immer die Spucke weg. Wer noch mehr Infos braucht:
    http://gebetskreis.wordpress.com/
    befasst sich sehr offen mit allen Spielarten des Terrors gegen Christen.
    @ Atticus Finch:

    Meine Überzeugung ist es auch, dass immer da, wo Kirchen sich mit politischen Interessen (Macht) verbunden haben, als Folge das Evangelium verraten worden ist. Die sogenannte konstantinische Wende war im Endeffekt eine große Katastrophe für die Gemeinde (ecclesia) = Kirche (kyriake) Christi.

    Stimme vollkommen zu. Für das Christentum ist die Anbiederung an die Macht immer verhängnisvoll gewesen. Man sehe sich nur einmal an, wie die russisch-orthodoxe Kirche sich immer an alle Machthaber heranwanzt. Egal ob der Zar, die Kommunisten oder Putin, die sind immer ganz nah mit dabei oder versuchen es zumindest zu sein.
    Aber bei aller Kirchenkritik: Es gibt keinen Grund, Menschen aufgrund ihres, in diesem Falle auch meines, Glaubens im Alltag zu diskriminieren, sie zu beschimpfen, zu vertreiben und zu töten. Die Verfolger und Mörder betreiben das Geschäft des Teufels in der Welt und wer glaubt, das sei eine „zu banale“ Aussage, sehe sich mal die hassverzerrten Fratzen der aufgeputschten Muslime in Pakistan, dem Iran oder andernorts an, wenn sie mal wieder einen „Blasphemiker“, einen Christen am Wickel haben. Der Wahnsinn, der aus ihren Augen blitzt, spricht für sich. Ich glaube im Angesicht solcher Taten wieder an „das Böse“ in der Welt und im Menschen. Manchmal ist der Mensch eben doch genauso einfach, wie es uns das christliche Menschenbild suggeriert.

  22. #26 jemeljan:

    Dazu bedarf es nicht einmal eines christlichen Menschenbildes, eine natürliche Empathie, evolutionär entwickelt, tut es auch.

  23. #25 fritzberger78

    Danke für die Blumen! Ich habe darüber hinaus jetzt noch viel mehr Möglichkeiten aktiv zu sein – in meinen Augen ein Geschenk des lebendigen Gottes. Schade, dass Sie nicht an ihn glauben (können)! Mein‘ ich nicht boshaft, sondern ganz ehrlich.

    Und einen lieben Gruß an Ihre Frau! Ihr Statement – oder war es ein Verzweiflungsschrei? – nach den Wahlen haben mich tief berührt.

  24. Der Zustand ist den europäischen Christen völlig egal.
    Die einen wollen ihre Ruhe und flierten mit dem Islam, die ander freuen sich über Märtyerer – es gibt nichts schöneres – also zumindest solange es sie selbst nicht trifft. 🙁
    Auf Christen würde ich beim Kampf gegen den Islam nie setzen, eher schon auf die Chinesen und Russen.
    Christen haben schon die ehemals christlichen arabischen Länder dem Islam geopfert.

  25. „Do not wait for leaders; do it alone, person to person“ – Mother Theresa

    Kurz nach dem verheerenden Angriff auf die Kopten in Alexandria besorgte ich mir Info-Material über die Lage der Christen im Nahen Osten und Pakistan von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte, stellte mich hin und verteilte die Blätter an andere Mitglieder meiner katholischen Gemeinde hier in Frankfurt. Jeder kann sowas machen, die Organisationen – auch Open Doors und CIS – verschicken gern Info-Material und ich finde es viel konstruktiver als nur herum zu jammern und ander Leute aufzufordern, aus der Kirche herauszutreten.

  26. #28 Atticus Finch:

    Ich werde Ihr sympathisches Statement an Hanen Berghaus weiterleiten. Es war ein Verzweiflungsschrei!

    Nach meiner Auffassung ist es nicht so wichtig, woran der Einzelne glaubt. Hauptsache er steht zu seinen Überzeugungen und vertritt sie mit der höchstmöglichen Toleranz gegenüber allen, die diese Toleranz auch erwidern.

  27. #21 AtticusFinch (14. Nov 2011 19:31)

    Ich habe aus dem neuen Buch von Sabatina James über ihre Erfahrungen in einer Madrasa vorgelesen. In der Predigt kamen auch die Kopten vor. Viele Besucher des Gottesdienstes waren betroffen und an weiteren Informationen interessiert.

    Na und – was tut ihr den konkret, ausser „Vorlesen“ und „Betroffenheit“ zeigen? Nichts, was nur einem einzigen Geschundenen was helfen würde! Geldspenden, so nach Gutsherrenart, man leistet sich ja sonst nichts, sind nichts anderes als Beruhigungspillen für das schlechte Gewissen!
    Warum seid ihr nicht in der Lage ein Zweckbündnis mit den beiden großen Kirchen zu schließen und gemeinsam in Berlin politisch effizient zu agieren? Die hören doch eure Predigten nicht!
    Die Kirchen nutzen ihren politischen Einfluss sonst bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema, ob es sie was angeht oder nicht, ob es um Kindergartenerziehung geht, ob es um Stammzellenforschung geht, ob es um die Gen-Technologie geht, ob es um Geburtenkontrolle geht, usw, usw.
    Aber zu dieser Tragödie schweigen sie alle. Schämt euch, dass euch vor diesem furchtbaren Hintergrund nichts anderes einfällt, als die Neugier Eurer Anhänger zu befriedigen, aus den Büchern von Islam-Opfern vorzulesen und „Betroffenheit“ zu zeigen. Seid Ihr Christen? Gehört es nicht zu Eurem Sebstverständnis, Eure Brüder und Schwestern im Glauben, gegen eine bestialisierte Meute zu schützen?

    Keine dieser satten Interessenclubs mit dem Wort Kirche im Namen, ist es wert, dass ich mir Gedanken zu meiner vor Jahren vollzogenen Trennung machen würde. Ich bin kein Kirchenhasser, nicht mal wirklicher Atheist, lediglich die Gründe meiner Verachtung werden mir leider wieder einmal bestätigt.

  28. Unglaublich, ein bekennender Atheist, der zum Islam übergetreten ist um ein ruhiges Leben Vorort zu haben (vermutlich sind seine Kinder auch offiziell Moslems und lernen den Koran Vorort auswendig???), hat die Diskussionshoheit bei diesem Thema erreicht!

    Das kann ich aber Fritzi nicht zum Vorwurf machen!

    Aber war bestimmt alles supi guti gemeinti…

  29. #32 Yanqing:

    Das ist nicht ganz gerecht. Die Freikirchen haben nicht die geringste Einflussmöglichkeit auf die Grosskirchen. Sie werden im Gegenteil immer argwöhnisch beäugt und von „Sektenbeauftragten“ bespitzelt.

    Was sollen sie denn machen ausser (in meinen Augen sinnlosem) Beten oder Spenden?

    Der Vorwurf geht ganz klar an EKD und vor allem RKK.

  30. #33 WSD:

    Zu fortgeschrittener Stunde kommt dann doch noch mein Freund WSD mit einer überaus klugen Randbemerkung, bravo!

    Bin ich jetzt vielleicht doch pleite angesichts des guten Konsums? 🙂

  31. @WSD:

    BTW: Eine dritte, uns beiden ja nicht unbekannte Person in steter Wiederholung als verkappten Pierre Vogel hinzustellen, hat seinen erhellenden Charakter bereits vor langer Zeit verloren. Das ist nicht sonderlich klug – um es netiquette-gerecht zu sagen 🙂

  32. #35 fritzberger78 (14. Nov 2011 23:27)

    Sorry! Ich finde das nur bedingt zum Lachen!

    Schließlich geht es bei diesem Artikel um ein sehr ernstes Thema!

    Du, dein Portmonee oder Befindlichkeit oder Vordrängen bist dabei weniger wichtig für mich! Bestenfalls ein Symbol für die Sprachlosigkeit der „Basis“ in der schweigenden Stille!

  33. Ob Kopten, oder Christen in Nigeria, in der Türkei, in Afganhistan…über in islamischen Ländern werden sie geschlachtet wie Vieh.

    Michael Mannheimers neuste Artikel zeigen schlimme Szenen daraus. Wieder mal nichts für schwache Nerven! ber ein Muss für jeden, der mitsprechen will.

    Hier die Links:

    michael-mannheimer.info/2011/11/07/der-stille-genozid-des-islam-an-den-christen-nigerias/

    http://michael-mannheimer.info/2011/11/09/turkei-wieder-ein-kritiker-des-turkischen-genozids-an-armeniern-verhaftet/

    http://michael-mannheimer.info/2011/11/11/berichte-von-zeitzeugen-zum-armenier-genozid-der-turkei-191516/

  34. #1 xtina (14. Nov 2011 13:17)

    „Schlimmer als die islamischen Schlächter sind die Christen hierzulande mit ihren Kuschelutopien.“

    xtina, das sind keine Christen! Wahre Christen haben erkannt, dass die Bibel Gottes Wort ist. Und was die über den Islam sagt, ist hier

    http://www.youtube.com/watch?v=80llFSVFgsA

    zu sehen.

    Jemand, der den Koran küsst, wie der heilig-gesprochene Papst, oder jemand, der meint, wer denkt, der Islam sei weniger friedlich als das Christentum, befände sich im Irrtum, wie z. B. der Präses der EKD Schneider, befindet sich nicht im Einklang mit der Bibel!

    Denkt mal an Schwester Hatune, über die PI schon öfters berichtete! Man kann doch eine Frau, die ihr Leben verfolgten Christen in islamischen Ländern widmet, nicht in einen Topf schmeißen mit der Kässmann, die betrunken Luxuskarrossen durch Hannover fährt und dabei vorschlägt, für die Taliban zu beten. Bitte differenzieren! Nicht jeder der ein Kreuz um den Hals trägt glaubt wirklich an JESUS!

    Wir lieben die Freiheit!

    Schalom

  35. #10 fritzberger78 (14. Nov 2011 15:07)

    #9 Yanqing:

    „In der Tat müsste ein Aufschrei durch die Christenheit gehen…“

    Freunde, es geht! Es rollt eine Welle durch viele Gemeinden. Wir Christen mit einer lebendigen Beziehung zum HERRN Jesus schlafen nicht! Auch wenn es viele denken mögen.

    Atheisten haben ja keinen Zugang zu den Gemeinden. Also können sie den Schrei nicht hören. Allerdings, der Schrei ist auch schwer zu orten. Man muss schon genau hinhören.

    Bitte schaut Euch das Video an, welches ich in Kommentar #40 vorgestellt habe. Dieses Video macht zur Zeit in christlichen Kreisen aller Denominationen die Runde! Da könnt Ihr sehen, wie wirkliche Christen denken!

    Wir lieben die Freiheit.

    Schalom

  36. #12 WahrerSozialDemokrat (14. Nov 2011 15:28)

    „Die Leute sollen nicht austreten…“

    Doch! Raus aus den abgefallenen Großkirchen! Es gibt genügend bibeltreue freie Gemeinden, in denen das Wort Gottes so gepredigt wird, wie es in der Bibel steht. Die freuen sich über jede gerettete Seele!

    Warnen muss ich allerdings vor den Charismaten, die mit eingängiger moderner Musik und einem falschen Evangelium die Leute ködern! Wer sich mal genauer informieren möchte über die Hintergründe der charismatischen Bewegung findet hier:

    http://www.das-wort-der-wahrheit.de

    umfangreiche, biblisch fundierte Informationen.

    Wir lieben die Freiheit!
    Schalom

  37. #29 Jochen10 (14. Nov 2011 21:29)

    „Auf Christen würde ich beim Kampf gegen den Islam nie setzen…“

    Auf vom Wort Gottes abgefallene Namenschristen ohne lebendigen Glauben würde ich auch nicht setzen!

    Allerdings, eine Revolution kann man von Christen ohnehin nicht erwarten. Die Juden hatten damals auch gehofft, Jesus würde sie, ähnlich einem Revolutionsführer, aus der Hand der Römer befreien.

    Das Evangelium wirkt auf einer ganz anderen Ebene. Es geht nicht um das kurze Intermezzo hier auf der Erde. Es geht ums ewige Leben, um die geistige Befreiung von Schuld und Sünde durch das Blut Jesu Christi am Kreuz von Golgatha.

    EIN SEHR SCHÖNES Video, welches sich allerbestens dafür eignet, zu erkennen, WAS das Erlösungswerk unseres HERRN eigentlich ausmacht. Dabei wird klar, es dreht sich nicht um Zugehörigkeit zu irgendeiner Kirche!
    Das Evangelium in 2 1/2 Min.:

    http://www.youtube.com/watch?v=_heA7GDXQYQ
    (Counter heute: 16273)
    Wir lieben die Freiheit!

    Schalom

  38. #44 GO4JESUS

    Bei allem Respekt vor jemandem, welch(r?) der ursprünglichen Botschaft des Christentums offensichtlich verhaftet blieb, im Gegensatz zu den Amtskirchen, welche sich 500 Jahren vor allem der Befriedigung ihrer konkurrierenden Machtansprüche widmeten, kann ich in Ihren Kommentaren keine Grundlage feststellen, welche geeignet ist, ein größere Schar von Menschen zu bewegen. Fakt ist, dass die große Mehrheit entweder aufgeklärt-kirchenfern, bzw. kirchenskeptisch ist, oder aber mehr oder weniger überzeugt, per Taufe einer der beiden Amtskirchen angehört. Die werden Sie mit Ihrer Art von Fundamental-Christentum nicht hinter sich bringen, denn Ihre Kommentare zeugen doch von einem erheblichen Maß an Weltfremdheit.
    – Die Bibel sei „Gottes Wort“ sagen Sie. Das ist ja genau so schlimm, wie bei den Muslims, welche dem Koran dieses Alleinstellungsmerkmal zumessen.Die Texte der Bibel sind doch eindeutig als Erzählungen von Menschen für Menschen zu lesen, was Fehlermöglickeit beeinhalted und Interpretation zulässt. Es ist nicht nur intellektuell fragwürdig, sondern geradezu gefährlich und in die Irre leitend, wie man am Beispiel des Korans sieht, wenn sich heute lebende Menschen sklavisch an Texte halten, welche vor zweitausend, bzw. vor 1300 Jahren, so oder vielleicht auch völlig anders, aufgeschrieben wurden. Egal um welches „Gesetzbuch“, um welche „Verhaltensnormen“, um welche „Situationsbeschreibungen“ es sich handelt, sie berücksichtigen nicht die heutige Welt und die mittlerweile gesammelten Erkenntnisse der Menschheit. Ist die Erde eine Scheibe, mit dem darüber gespannten Himmelszelt, wo ein Rauschebart mit dem Namen Gott, jeden Einzelnen von uns auf die Einhaltung seiner von Anbeginn an gesetzten Normen kontrolliert?
    Allerdings, der Schrei ist auch schwer zu orten. Man muss schon genau hinhören. So einen Unsinn, schon lange nicht gehört! Man stelle sich einen Schrei vor, welchen niemand hört! Einsam im tiefen Walde? Trotzdem passt Ihre Beschreibung, wenn sie das Wort „Schrei“ mit „Geflüstere unter guten Freunden und Gesinnungsgenossen“ ersetzen.
    Das Evangelium wirkt auf einer ganz anderen Ebene. Es geht nicht um das kurze Intermezzo hier auf der Erde. Es geht ums ewige Leben, um die geistige Befreiung von Schuld und Sünde durch das Blut Jesu Christi am Kreuz von Golgatha. Wieder so ein Spruch, welcher keinen Hund vom warmen Ofen weglockt! Ist das Ihr Trost für die koptischen Märtyrer, für die ermordeten Erwachsenen und Kinder? Meinen Sie nicht, dass die Christen dieser Welt die Pflicht haben, zuerst einmal das „kurze Intermezzo auf Erden“ für solche Menschen erträglich zu gestalten, soweit sie irgendwie dazu in der lage sind? Haben Albert Schweizer und Mutter Theresa denn umsonst gelebt?

    Trotz meiner Kritik, haben sie meinen vollen Respekt für die Öffentlichkeitsarbeit, welche in den Ihnen gesetzten Grenzen betreiben.
    Damit könnten Sie Vorbild sein, für ähnliche Bewegungen in den mächtigeren Amtskirchen.
    Vielleicht würde sich dann auch in den USA endlich etwas bewegen, in einem Land welches doch dem Glauben noch wesentlich stärker verhaftet ist, als das weitgehend agnostisch-atheistische Europa.

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