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Erdogan droht Sarkozy wegen Armeniern

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan hat den fränzösischen Präsidenten Nicolas Sarkozy aufgefordert, zu verhindern, dass das französische Parlament einen Gesetzentwurf zur Anerkennung der Massenmorde an Armeniern im ersten Weltkrieg annimmt. Er warnt vor ernsten Folgen, sollte Frankreich seine Forderung missachten. Die Türkei werde zudem ihren Botschafter aus Paris zurückrufen. Das Gesetz würde es in Frankreich unter Strafe stellen, den Völkermord der Türken an ca. eine Million christlichen Armeniern zu leugnen.




PVV-Parlamentarier verweigern Schweigeminute

Zwei der fünf Sacharow-Preisträger 2011 im EU-Parlament: Asmaa Mahfouz (l.) und Ahmed El-SenussFünf PVV-Mitglieder des Europaparlaments haben sich am Mittwoch als einzige von 700 Abgeordneten nicht zur Schweigeminute für die Opfer der Aufstände in der Arabischen Welt erhoben. Schon vorher verweigerten PVV-Parlamentarier ihren Applaus gegenüber Vertretern des arabischen Frühlings, die bei dieser Veranstaltung den Sacharovpreis in Empfang nahmen.
 
Der PVV-Fraktionsvorsitzende im Europarlament, Barry Madlener, schrieb heute in einem Offenen Brief in De Volkskrant, dass die Freiheit der große Verlierer des “Arabischen Frühlings“ sei. Darum waren auch PVV-Mitglieder (bildlich gesehen) mal eben ein Tässchen Kaffee trinken.

(Quelle: De Telegraaf / Übersetzung: Günther W. / Foto oben: Zwei der fünf Sacharow-Preisträger 2011 im EU-Parlament: Asmaa Mahfouz und Ahmed El-Senuss)




Was will eigentlich die Junge Freiheit?

Die Junge Freiheit hat eben einen Artikel von Franz Uhle-Wettler veröffentlicht mit dem Titel „Der Islam – das falsche Feindbild?“ Darin wird die Scharia kleingeredet und mit den Kreuzzügen relativiert. Was sollen diese schiefen Vergleiche? Der Islam war meistens nett, und wir waren die Bösen. Und dann kommt die Überleitung auf heute. Da wir so verkommen sind, müssen wir uns nicht wundern, wenn sich die Moslems nicht integrieren.

Nun kann man alles als „Debattenbeitrag“ bringen, und der Autor Uhle-Wettler, ein pensionierter General, ist bereits 84 Jahre alt. Trotzdem würde man gerne wissen, wie die JF, die auf der Abbildung romantisch Kairo anstaunt, die Frage beantwortet. Wenn der Islam das falsche Feindbild ist, welches ist dann bitteschön das richtige? Wir können rechtskonservative Kreise nur warnen. Wer mit der Scharia gemeinsame Sache machen will, ist kein Freund des Westens und kein Freund der Freiheit! (Uhle-Wettler hat auch einige Bücher geschrieben, ich kann aber nichts zu ihnen sagen, da keins davon gelesen.)




Ägypten bestellt wegen Wilders Botschafter ein

Ägypten hat irgendwie Wind bekommen, daß Geert Wilders an einem Buch über die „Gefahren des Islams“ arbeitet, das nächstes Jahr erscheinen soll, und hat deshalb bereits jetzt den niederländischen Botschafter einbestellt, um ihn auszufragen. Dies berichten ED.nl und NRC.nl. Ganz schön schnell die Islamisten, mitten in der Wahl! Und dann ist da noch eine Story im MiGAZIN, wo sich ein CDU-Mitglied (!) darüber aufregt, daß Wilders in Holland eine Kaffeehaus-Inspektion fordere, um arbeitsscheue Moslems rauszuholen. Ein Link ist aber nirgends? Hat der CDU-Witzbold irgendwo inhaliert?




Sozialismus keine Chance gegen Kapitalismus

Während man in der mit linken Bazillen angesteckten Qualitätspresse vom Neuen Deutschland bis zur FAZ, vom SPIEGEL bis zum Bayernkurier in erschreckendem Maße sozialistische, kommunistische und bolschewistische Ideen, Forderungen und Selbstbekenntnisse liest, während 20 Jahre nach dem Zusammenbruch der wirtschaftlich und charakterlich verfaulten Ostblock-Politik minderbemittelte Sozis bis in CSU und FDP hinein ihre alten Programme (siehe Foto) recyceln dürfen, gibt es ganz, ganz simple Beispiele, warum der Sozialismus keine Chance hat.

Nicht verwechseln – Sozialismus und Kommunismus können durchaus herrschen und Jahrzehnte diktatorisch regieren, wie man in Kuba und Nordkorea sieht, aber der Sozialismus ist als Wirtschaftsmodell niemals in der Lage, kapitalistische Leistungen und kapitalistischen Wohlstand zu erzeugen. Er führt immer in die Armut.

In der aktuellen ZEIT dürfen Frau Lafontaine-Wagenknecht (SED) und Heiner Geißler (CDU) im Dreiklang mit der indischen Bardin Arundhati Roy den Klassenkampf besingen, aber dort ist noch ein anderer Text eines Pekinger Historikers namens Wu Si, der während Maos Kulturrevolution mit den Mordbanden der Roten Garden ins Land gezogen war, um die Bauern in Kolchosen zu zwingen. Dieser Mann schreibt:

Ich habe die Bauern zum Beispiel gezwungen, in Trockenperioden zuerst die kommunalen Felder zu bewässern. Aber daran haben sie sich nicht gehalten. Sie haben heimlich Wasser abgezweigt. Auf ihren eigenen Feldern waren sie unglaublich fleißig, während auf den kollektiv bewirtschafteten bald der Schlendrian einkehrte. Ich selbst habe wie besessen gearbeitet und wollte die Bauern zwingen, es mir gleichzutun. Vergeblich! Ich habe gesehen: Das funktioniert nicht, dieses System funktioniert nicht, es ist falsch.

Und das in China. Die Rotgardisten haben meist nicht lange gefackelt, wenn sie ganz renitente Klassenfeinde ausmachten. Was zeigt das Beispiel? Nun, es ist einfach zutiefst menschlich, für sich selbst zu sorgen, und es ist zutiefst wider die Natur des Menschen, zwangsweise für andere sorgen zu müssen! Und das wird sich nie ändern, egal was die wiedererstandenen roten Lügner verbreiten, die nebenbei gesagt auch nur an sich selbst denken!




Götz Aly: Holocaust wegen Sozialneid?

Der Hobby-Historiker Götz Aly, einst ein tiefgläubiger Achtundsechziger, hat dieses Jahr wieder ein neues Buch über das Dritte Reich herausgebracht, in dem er die Hauptschuld am Holocaust dem deutschen Sozialneid zuweist. Dazu sind mehrere Rezensionen erschienen. FAZ-Redakteur Patrick Bahners warf dem Autor bereits im September Fehler vor und sah Götz Aly „zu einem zweiten Daniel Goldhagen mutieren“! Nun hat sich  vor vier Tagen auch der renommierte Historiker Hans-Ulrich Wehler zu Wort gemeldet und eine vernichtende Kritik geschrieben.

Ohne Hitler hätte es nie einen Holocaust gegeben, und das Buch sei ein klassischer „Flop“, das zentrale Elemente nicht einmal ins Auge fasse. Danke für den Tipp, den wir hiermit gerne weitergeben an Gudrun Eussner, die da ebenfalls zu Götz Aly Stellung nimmt!




Eilmeldung: FDP-Basis für Euro-Rettungsschirm

Die FDP-Spitze kann bei ihrer Unterstützung für den geplanten dauerhaften Rettungsschirm ESM bleiben. Bei dem Mitgliederentscheid hat eine Mehrheit von 54,4 Prozent für die Linie der Parteiführung gestimmt. 44,2 Prozent waren für den Antrag von Euro-Rebell Frank Schäffler. „Das notwendige Quorum wurde knapp nicht erreicht“, so ein erleichterter FDP-Chef Rösler. Um bindende Wirkung zu haben, hätten 21.503 Mitglieder ihre Stimme abgeben müssen. Es waren aber laut Rösler nur 20.178. Die Beteiligung lag damit bei 31,6 Prozent und knapp unter den geforderten 33,3 Prozent.




Juchtenkäfer stoppt Stuttgart 21 schon wieder!

Wichtige Bauarbeiten für das Bahnprojekt Stuttgart 21 sind bis auf weiteres gestoppt. Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg gab einer Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) statt. Und um was ging es? Um den Juchtenkäfer! Deutschland schafft sich ab! Wenn aber die grüne Bagage meint, nach der Volksabstimmung kommen solche Tricks gut an, dann täuschen sie sich! Die Leute haben genug von diesem Kaspertheater. Nur weiter so, ihr  Öko-Simpel!




Holland: Mobiles Euthanasie-Team

Die Nederlandse Vereniging voor een Vrijwillig Levenseinde (NVVE) will das freiwillige Lebensende noch bequemer machen. Sie fordert mobile Teams, die zum Todeskandidaten nach Hause fahren und ihn dort bequem um die Ecke bringen. Laut kreuz.net wurden im letzten Jahr 2700 Holländer per Euthanasie ins Jenseits befördert.

Das zehn Jahre alte niederländische Euthanasie-Gesetz sieht so aus, daß Ärzte in den Niederlanden aktive Sterbehilfe leisten dürfen, wenn folgende Bedingungen eingehalten werden:

Ein Patient muss sein Verlangen nach Sterbehilfe unbeeinflusst, freiwillig, „wohlüberlegt“ und andauernd zum Ausdruck bringen.

Der Arzt muss prüfen und bestätigen, dass der fragende Patient unerträglich und andauernd leidet und nicht zu heilen ist.

Nach einem angemessenen Zeitraum des Gesprächs darf der Arzt dann aktive Sterbehilfe leisten, wenn er sich zuvor mit einem Kollegen berät, der schriftlich Stellung nimmt.

Nach dem Tod des Patienten ist der Arzt verpflichtet, den Fall einer Kommission zu melden, die aus einem Mediziner, einem Juristen und einem Ethiker besteht. Sie prüft dann die Rechtmäßigkeit.

Dazu ein holländischer Mediziner, der das Fazit zieht, daß das Euthanasie-Gesetz erst die Nachfrage schafft. Die Rentenversicherung freut sich vermutlich. Und nicht nur das. Es wird geschlampert und dem Mißbrauch ist Tür und Tor geöffnet. Wer auf holländischen Seiten nach Euthanasie gugelt, findet immer etwas, sei es jemand, den man aus Versehen fast umgebracht hätte, sei es Mordverdacht. Es ist aber nicht bekannt, daß sich die Moslems in den Niederlanden für Euthanasie interessieren, nur das degenerierte  Abendland schaut sich immer wieder das holländische Modell an.




Kleingärtner nehmen Migrantenquote zurück

Der Fall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: In Norderstedt bei Hamburg hatte der Kleingartenverein Harksheide-Kringelkrugweg bei einer Abstimmung mit großer Mehrheit entschieden, die Zahl der Mitglieder mit Migrationshintergrund zu begrenzen, weil diese sich trotz vieler Versuche nicht in die Kolonie eingefügt hätten, keine Vorstandsarbeit übernähmen und gar nicht erst zu den Versammlungen kämen. Nach massivem öffentlichem Druck und der unverhohlenen Drohung des CDU-OB Hans-Joachim Grote, den Kleingärtnern die Pacht zu kündigen, wenn sie sich nicht schnell umbesinnen, nahmen die Kleingärtner jetzt ihre Migranten-Quote wieder zurück und bitten bei allen Migranten für die ausländerfeindliche Idee um Verzeihung.

Das Hamburger Abendblatt berichtet erleichtert:

Es wird keine Quote für Migranten im Kleingärtnerverein Harksheide am Kringelkrugweg in Norderstedt geben. Der immense Druck der Öffentlichkeit, die bundesweite Empörung und die Drohung der Stadt Norderstedt, den Pachtvertrag für die Parzellen zu kündigen, zeigen Wirkung. In einer Sondersitzung des Vereins am Donnerstagabend haben etwa 60 der 73 Kleingärtner beschlossen: Der Verein wird die in einer früheren Abstimmung von einer Mehrheit der Mitglieder gewünschte Migranten-Quote nicht umsetzen, und die Harksheider Kleingärtner bitten bei allen Migranten für die ausländerfeindliche Idee um Verzeihung.

Gast der Sitzung war der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde, Norbert Franke. Er sagt: „Ich bin sehr glücklich mit dieser Entscheidung. Ich habe erlebt, wie ein Verein, der so ziemlich alles falsch gemacht hat mit dieser Umfrage, nun in hervorragender Weise wieder alles gut gemacht hat.“ Etliche Mitglieder mit Migrationshintergrund seien bei der Sitzung dabei gewesen. Die Reden seien für sie übersetzt worden. Der Vorstand um den Vorsitzenden Uwe Kühl habe zu Beginn der Sitzung die Vertrauensfrage gestellt. Mit wenigen Gegenstimmen, so Franke, sei der Vorstand bestätigt worden. „Ein Vorsitzender, der so mutig ist, sich zu entschuldigen, und einsieht, dass er Mist gebaut hat, der kann sich jetzt nicht auf die Bank setzen“, sagte Franke. Kühl soll anpacken und den Verein neu gestalten.

Norderstedt hatte die Integrationsbeauftragte der Stadt, Heide Kröger, zur Sitzung geschickt. „Der Oberbürgermeister Norderstedts, Hans-Joachim Grote, hat mir signalisiert, dass Frau Kröger und die Stadt dem Verein helfend zur Seite stehen wollen“, sagte Franke. Die Drohung der Stadt, den Pachtvertrag für die Anlage zu kündigen, dürfte somit vom Tisch sein.

Das Medieninteresse vor dem Maschendrahtzaun der Anlage war enorm. Mehrere Fernsehteams und weitere Medien stellten die Vereinsmitglieder zur Rede, während der Vereinsvorsitzende Uwe Kühl versuchte, seine Mitglieder von jeglicher Aussage abzubringen. Er hatte die Medien von der Sitzung ausgeschlossen. Trotzdem ließen sich einige nicht den Mund verbieten. „Ich werde in jedem Fall als Beisitzer des Vorstands zurücktreten. Ich war einer der elf Aufrechten, die gegen jede Quote für Migranten waren. Die Umfrage war und ist eine große Dummheit“, sagte beispielsweise Alfred Dahl.

Bundesverbandspräsident Norbert Franke will den Verein in einem Jahr erneut besuchen und sich von den positiven Veränderungen überzeugen: „Und auf Bundesebene werden wir jetzt Integrationskurse anbieten.“

Na dann ist ja alles wieder in Butter! Wie antwortete doch Integrationsministerin Maria Böhmer am 14. Dezember im Bundestag devot auf die Anfrage des türkischen Grünen-Abgeordneten Memet Kilic, warum in den deutschen Schützenvereinen, wo immer noch ein „konservatives Milieu“ vorherrsche, nicht mehr Migranten sind:

[…] „Ich glaube, das gemeinsame Anliegen ist: Mehr Migranten in die Organisationen und in die Vereine. Jetzt füge ich noch einen Bereich hinzu, über den wir kaum sprechen hier und ich hoffe nicht, dass sie jetzt schmunzeln und sagen, na was hat sie denn jetzt gesagt – Kleingärtner! Ein Bereich, der auch sehr verbreitet ist. Und die Kleingärtner haben sich schon vor Jahren der Initiative gestellt, mehr Migranten in ihre Kleingartenvereine. Und das ist ein Wirken in der Nachbarschaft und ich glaube, das ist auch etwas, was zur Öffnung insgesamt beiträgt.“

Kontakt:

Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V.
Präsident Norbert Franke
Platanenallee 37
14050 Berlin
Telefon: 030-30 20 71-40
Fax: 030-30 20 71-39
E-Mail: bdg@kleingarten-bund.de

(Spürnase: poisonpit)




Amnesty und die Meinungsfreiheit in Deutschland

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International ist in über 100 Ländern vertreten – auch in Deutschland. Hierzulande engagieren sich gemäß ihrer Internetseite „rund 100.000 UnterstützerInnen in 700 lokalen Gruppen, Jugend-, Länder- und Themenkoordinationsgruppen mit Amnesty für die Verteidigung der Menschenrechte.“ Ob sich die Aktivisten dabei auch um die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in ihrem Heimatland kümmern, ist nicht bekannt. Bislang gab es von Amnesty jedenfalls noch keinen Protest, wenn beispielsweise eine demokratische Partei an ihrem Recht der Versammlungsfreiheit gehindert wurde.

(Von Wolf Ratshauser & Michael Stürzenberger)

Auf Spiegel Online fand sich am 08.12.2011 folgende Bannerwerbung, bei der die gewählte Symbolfigur in diesem Zusammenhang äußerst skurril erscheint:

Genau diese Freiheit des Wortes ist in Deutschland mittlerweile ebenfalls massiv bedroht. Vor allem islamkritische Parteien geraten immer stärker unter den Druck der Politischen Korrektheit in diesem Land. Die fundierte und sachliche Auseinandersetzung mit einer 1400 Jahre alten Eroberungs- und Machtideologie wird als „Gefahr für den sozialen Frieden“, „ausländerfeindlich“ sowie „rassistisch“ stigmatisiert. Die Straßentruppen dieses Meinungsterrors, die selbsternannten „Anti“-Faschisten, sorgen für stasi-ähnliche Verhältnisse. Sie scheuen sich nicht, Gastwirte massiv unter Druck zu setzen, die Räumlichkeiten für Versammlungen von Islamkritikern bereitstellen. Die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT hat es kürzlich in Fürth erleben müssen, wie diese vermummten Gestalten die Austragung eines Parteitages verhinderten.

Damit nicht genug. Auch im Vorfeld des Bundesparteitages der FREIHEIT in Frankfurt gab es einen solchen Versuch, der an unselige Verhältnisse in der DDR-Diktatur erinnert. Eine Gruppierung namens „Campus Antifa“ versuchte das novotel unter Druck zu setzen. Auszüge aus der Pressemitteilung der „Anti“-Faschisten:

Die Partei „Die Freiheit“ wurde erst im Jahr 2010 gegründet. Eine maßgebliche Rolle spielte dabei René Stadtkewitz, der wegen seiner Kontakte zur europäischen extremen Rechten aus der Berliner CDU ausgeschlossen wurde. So lud er in diesem Jahr im Namen seiner neugegründeten Partei den niederländischen Rassisten „Geert Wilders“ für einen Vortrag nach Berlin ein. Zudem reiste er erst in diesem Jahr mit einer Gruppe von europäischen Rechtspopulisten wie etwa Heinz-Christian Strache von der österreichischen FPÖ und Philip Dewinter von dem belgischen „Vlaams Belang“ nach Israel. Auch durch ihre Nähe zu dem rechten Blog „Politicially Incorrect“ fiel die Partei „Die Freiheit“ in der Vergangenheit auf, so sind etwa zwei Köpfe des bayerischen Landesverbands, nämlich Christian Jung und Michael Stürzenberger, eng mit dem islamfeindlichen Blog verbunden.

Ein unverschämter Text, der von Falschdarstellungen und Diffamierungen nur so strotzt. Man beachte den Namen der Pressesprecherin – die Unterwanderung dieses Landes ist offensichtlich bereits weit fortgeschritten:

Soraya Quani, die Pressesprecherin der campusantifa Frankfurt fordert das Novotel Frankfurt Niederrad auf, das Mietverhältnis mit der Partei „Die Freiheit“ zu kündigen. Quani: „Es kann nicht angehen, dass eine offen rechte und rassistische Partei unwidersprochen ihren Parteitag in Frankfurt durchführen kann. Gerade vor dem Hintergrund der Morde von Anders Breivik in Norwegen, der sich dabei auf einen ähnlichen anti-muslismischen Rassismus wie „Die Freiheit“ berief, aber auch vor dem Bekanntwerden der rechten Mordserie des NSU in der BRD, gilt es rechtem Gedankengut konsequent den Nährboden zu entziehen.“

Dies bedeutet nichts anderes als einen dreisten Anschlag auf die demokratisch legitimierte Meinungs- und Versammlungsfreiheit unseres Landes. Wie aktuell und zutreffend ist in diesem Zusammenhang auch dieses Banner von Amnesty International:

Nicht zuletzt die Sarrazin-Debatte hat gezeigt: Wer Fehlentwicklungen bei der Migration dokumentiert und kritisiert, wer Religionskritik formuliert und den Islam als nicht demokratiekompatibel outet, wird als Rassist verächtlich gemacht und diffamiert, publizistisch niedergemacht, gesellschaftlich ausgegrenzt und bestenfalls als Rechtspopulist, meist aber sogar als rechtsextrem beschimpft. Die zutiefst unsachliche Berichterstattung der vergangenen Monate über Politically Incorrect und die Partei DIE FREIHEIT belegt dies eindringlich.

Soweit sind wir zwar (noch?) nicht – aber: Man grenzt Islamkritiker bei der Diskussion aus und weigert sich, sich mit ihren Argumenten auseinanderzusetzen. PI und DIE FREIHEIT haben enorme Schwierigkeiten, geeignete Räumlichkeiten zu finden, um sich zu treffen und zu diskutieren. Und jetzt nimmt man sich auch noch die populären Kritiker jenseits von PI und DIE FREIHEIT zur Brust: Kelek, Broder, Giordano, Henkel und wie sie alle heißen, die es doch tatsächlich wagen, sich intellektuell mit politisch inkorrekten Thematiken auseinanderzusetzen.

Und seit einiger Zeit auch in Deutschland, das Land, das sich nach dem Nazi-Unrechtsregime die weltweit modernste Verfassung, das Grundgesetz, gegeben hat. Dieses wird nach und nach ausgehöhlt durch Vorratsdatenspeicherung, GEZ-Meinungseinfalt mit Zwangsgebühr für staatliche Verlautbarungen und gleichgeschaltetete Meinungen durch das Pressekonzern-Oligopol von SPIEGEL, DuMont, Süddeutsche Zeitung etc.

Und was tut Amnesty dagegen in diesem Land? Der Gesinnungsterror ist in Deutschland schon weit fortgeschritten. Bei islamkritischen Kundgebungen tauchen regelmäßig kapuzengewandete Störtrupps auf, die mit lautem „Nazis raus“ und „Antifaschista“-Geplärre sowie Trillerpfeifen-Lärmterror die ihnen missliebige Meinungsäußerung zu unterdrücken versuchen.

„Bewaffnet“ mit Fotoapparaten versucht man die Kundgebungsteilnehmer einzuschüchtern, indem man ihnen ganz bewusst frontal ins Gesicht fotografiert.

Um ihnen damit ganz gezielt das Gefühl zu vermitteln, sie würden beobachtet, überwacht, kontrolliert und registriert.

Einer der aktivsten dieser Fotografen ist Tobias Bezler, der meist unter seinem Pseudonym Robert Andreasch auftritt. Ausgerüstet mit einem Journalistenausweis, glaubt er die Berechtigung zu haben, jedem Demonstrationsteilnehmer ständig ins Gesicht fotografiern zu dürfen, der eine andere Meinung als er selbst vertritt. Was er für eine Art „Journalist“ sein will, der noch nie auf einer der mittlerweile dutzenden Kundgebungen, bei denen er uns penetrierte, auch nur eine einzige journalistisch motivierte Frage an Demonstranten stellte, der sich noch nie für unsere Standpunkte interessierte, der sich immer nur in bester Stasi-Manier schweigend einen abknipste, bleibt dahingestellt.

Wenn sich Amnesty hierzu einmal äußern würde, anstatt die massive Unterdrückung der Meinungsfreiheit in Deutschland schweigend zu tolerieren, könnten sich vielleicht manche aus unseren Reihen zu einer Spende entschließen. Aber so?

» info@amnesty.de

(Fotos: Roland Heinrich)




Moishe – verwundert

© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.