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3sat-Kulturzeit – Islamkritik ohne Islam

[1]Der Unterschied zwischen „guter“ und „schlechter“ Islamkritik ist das Wort Islam! Wie uns die Magazin-Sendung Kulturzeit eindrucksvoll beweist, kann man sehr wohl offiziell über den Islam kritisch berichten, man darf halt nur nicht das böse I-Wort (für Islam) benutzen…

(Von WahrerSozialDemokrat)

Im Anschluss an den gestrigen Bericht „Hetz-Zentrale – Das Internet-Netzwerk „Politically Incorrect““ [2], in dem man die „bösen Islamkritiker“ mit einem geschickten manipulativen Beitrag in die Schmuddelecke der Rechts-Außen-Gesellschaft (mit Warnung an die Mitte) drängt, konnte dann eine offiziell erlaubte Berichterstattung über den Islam, Verzeihung über „Die Frauen und die Rechte – Wo steht Afghanistan heute?“ neutral angeschaut werden:

Zur Afghanistankonferenz in Bonn kamen die Mächtigen der Welt zusammen, um über die Zukunft des Landes zu beraten. 40 Jahre Krieg und 10 Jahre Besatzung – noch immer ist das Land am Hindukusch für den Westen ein riesiger Feldversuch. Zwar bekommen Mädchen und Frauen nun auch Zugang zu Bildung, garantiert aber ist dieser nicht.

Unabhängig von dem guten Bericht, achte man auf die Feinheiten. Folgende Stichwörter finden Betonung im Bericht: „Taliban, Krieg, Besatzung, Afghanistan, Kabul, Diskriminierung, Justizsystem, Hindukusch, Zivilgesellschaft, Grundrechte, Kriminelle, Warloards, Korruption, Occupy-Bewegung, Anschläge, Säure, Kidnapping, sexuelle Übergriffe, Bombenanschlag.“

Im ganzen Bericht tauchen nicht ein einziges Mal die Begriffe Islam, Moslem, Koran oder Scharia auf und genau das ist der feine Unterschied zwischen „guter“ und „schlechter“ Islamkritik, Verzeihung Gesellschaftskritik! Aber urteilen Sie selber, ob es hilfreich ist, die Dinge nicht beim Namen zu nennen:

Auch in der folgenden interessanten Diskussion mit der Politik- und Sozialwissenschaftlerin Saghar Chopan wird sich an die oberste Direktive gehalten, nicht die „bösen Wörter“ zu verwenden. Ob ihr dabei klar ist, dass sie ihrem Anliegen von „Frauenrechten“ (eigentlich Menschenrechten) einen Bärendienst damit erweist, wenn man das Unterdrückersystem nicht klar benennt, sei dahin gestellt…

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