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Atom-Pleite, Solon-Pleite, Öko-Pleite

Als PI davon sprach, daß uns der Atomausstieg mindestens eine Billion Euro [1] kostet, waren manche Leser schwer empört und manche wollten, daß man dies bis auf den Pfennig genau vorrechnen sollte. Natürlich ein Ding der Unmöglichkeit. Aber es vergeht beinahe kein Tag, an dem man nicht von Pleiten, Pech und Pannen im Ökobereich und bei den alternativen Energien hört. Heute morgen wurde die Pleite der Solon-Solarfabrik gemeldet! Diese Firma ist nicht irgendwer, sie gehört zum Solar-Aktien-Urgestein [2], wie die FAZ schreibt!

Die Konkurrenten Conergy und Q-Cells sind gleichfalls angeschlagen. Und das, nachdem uns die großmäulige Regierung und die Ökolobby versprochen haben, daß nach dem Atomausstieg keine Arbeitsplätze verloren gehen, sondern viele neu entstehen werden. Und das ist nicht der einzige Verlust, denn der Staat hat diese Solarfirmen mit Subventionen gepäppelt. Im März 2010 zum Beispiel hat die Politik Solon eine Ausfallbürgschaft [3] in Höhe von 146 Millionen Euro gewährt. 5000 arbeiten allein in Berlin in der Solarbranche, 500 bei Solon.

Daß diese ganze Branche, die seit Jahren indirekt durch alle Stromkunden subventioniert wurde, krank ist, läßt sich leicht feststellen. Erst diese Woche sprach ich mit einem Arbeiter, dessen Firma gerade sechs Tage die Woche von morgens bis abends Solarmodule auf Dächern und Wiesen aufstellt – anscheinend ist am Ultimo wieder ein Stichtag in einem Gesetz -, der mir bestätigte, daß alles, was er montiert, aus China kommt. Ein deutsches Erzeugnis ist nicht darunter. Wir zahlen also mit unserem hohen Solar-Strompreis von über 40 Cent/Kilowattstunde (Atomstrom 3 oder 4 Cent) bei Einspeisung, nicht im Verkauf, die chinesische Wirtschaft.

Währenddessen haben EON, RWE, ENBW und wie die Energiekonzerne alle heißen Milliardenverluste und Abschreibungen. Sie zahlen keine Steuern mehr wie vorher, und sie entlassen Leute. Bei EON allein sind es 11.000, davon 7.000 im Inland. RWE sprach kürzlich von 4000. Sämtliche Gewerkschaften waren übrigens für den Atomaustieg. Und jetzt jammern sie blöd herum.

Aktuell werden die zu Entlassenden abgefüttert mit Vorruhestand, Auffanggesellschaften und weiß der Kuckuck was für Tricks aus der Arbeitsagentur. Das Resultat ist immer dasselbe. Echte Jobs wurden wegrasiert, Arbeitslosigkeit wird mit Steuergeldern verschleiert. Und die Energiekonzerne werden von den Idioten in den Gewerkschaften und in der Presse noch angegriffen, sie hätten die Energiewende verschlafen. So kann man auch sagen. Sollen sie doch dem VW-Konzern mal von heute auf morgen die Autoproduktion verbieten!

Ebenfalls heute hat der französische Atomkonzern [4] Areva gemeldet, daß er nur in Deutschland 1000 bis 1500 Leute entlassen werde, in Frankreich entlassen sie niemand. Es ist die Strafe für den deutschen Atomausstieg! Recht so! Das Resultat ist dasselbe wie oben.

Bei den Windrädern gibt es auf der einen Seite Investoren, die Geld riechen, sei es in Form von Anteilen oder als Verpächter von Äckern und Wiesen, und auf der anderen Seite die Naturschützer und Anlieger, die von der [5] Nordsee bis zu den Alpen heftig gegen den Bau der gigantischen, bis 200m hohen Anlagen protestieren. Dabei wird sich noch mancher Investor wundern über seinen Goldesel (siehe Foto). Nicht in jedem Schnakenloch bläst ein geldbringendes Lüftchen. Die Grünen sind übrigens die brutalsten Vogelschredder. In ganz Deutschland hat die Ökopartei nichts dagegen, Windräder auch in Naturschutzgebieten aufzustellen, womit sie ihren heuchlerischen Charakter beweist. Kretschmann will in Baden-Württemberg jedes Jahr mindesten 100 neue Windmühlen, egal wo, bis er wenigstens 1000 gebaut hat.

Auf dem Biogas-Energiesektor wird Deutschland mit Mais [6] zugepflanzt, so weit das Auge reicht. Und alles nützt nichts. Wir importieren Atomstrom [7] aus Frankreich und der Tschechei ohne Ende! Und der teure Ausbau der Netzkapazitäten hat noch gar nicht begonnen.

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