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Email von „Tom’s Original Hot Dogs Germany“

[1]Ich habe den PI-Artikel „Düsseldorf: Halal als Trendfood“ [2] zum Anlass genommen, der Firma Tom’s Original Hot Dogs Germany eine Email zu schreiben, die größtenteils ein Zitat der Ergebnisse des französischen Veterinärmediziners Alain de Peretti zur „Halal“-Situation in Frankreich enthält. Die darin angesprochenen Prinzipien sind m.E. ohne Weiteres auf Deutschland übertragbar.

(Von Peter Shaw)

Meine Email betont bewusst den Gesundheitsaspekt und den Tierschutz:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mir wurde zugetragen, dass Ihr Unternehmen am Düsseldorfer Flughafen Putenwürstchen aus „Halal-Fleisch“ anbietet.

Von Verfechtern des Islam wird der von der Religion vorgeschriebene brutale Schlachtvorgang an Tieren oft auch mit dem Argument verteidigt, halalgeschlachtetes Fleisch sei für den Konsumenten viel gesünder. Ein Forscher hat diesen Mythos nun entkräftet. Er fand sogar heraus, dass genau das Gegenteil zutrifft: Halal-Fleisch bietet viele zusätzliche Gesundheitsrisiken – und versteckt sich auch immer öfter in Verpackungen ohne Halal-Etikettierung.

Die rituelle Schlachtung wird oft als professionell und sauber portraitiert, in der Realität lassen sich aber offensichtliche Hygiene-Probleme nicht vermeiden, wie der französische Veterinärmediziner Alain de Peretti erläutert: Damit Fleisch für Muslime akzeptabel ist, wird der gesamte Hals bis auf die Wirbelsäule durchtrennt, das Tier blutet ohne Betäubung aus. Diese Praxis verbietet die EU-Richtlinie für Schlachthygiene rigoros, nur für das „rituelle Schlachten“ gelten die Hygienevorschriften offenbar nicht: „Beim Ausbluten dürfen die Luftröhre und die Speiseröhre nicht verletzt werden“, heißt es dort. Eine islamische Schlachtung durchtrennt sie vollständig.

Die Konsequenzen? Der Mageninhalt des geschlachteten Tieres fließt durch die Speiseröhre zurück und gerät in die anatomisch direkt angrenzende Luftröhre. Das gestresste Tier atmet unterdessen sehr stark weiter – der Todeskampf kann bis zu einer Viertelstunde lang andauern – und transportiert den Mageninhalt, der reich an Keimen aller Art ist, in die Lunge. Dort können die Krankheitserreger leicht ins Blut gelangen. Die Durchblutung wird im Todeskampf zudem noch angeregt, um alle wichtigen Organe mit Blut zu versorgen, somit verbreitet sich das verseuchte Blut überall im Körper. Abgesehen davon verursacht der Stress des Überlebenskampfes heftige Krämpfe, die dazu führen, dass das gesamte Schlachtareal durch Urin und Kot verunreinigt wird. Von Schlachthygiene kann also keine Rede sein.

Die Zielgruppe dieser Schlachtung konsumiert nur bestimmte Fleischstücke, der Rest wird nicht weggeworfen, sondern regulär verkauft. Außerdem ist es für Schlachtbetriebe oftmals rentabler, sich nur einer Schlachtmethode (also der Halal-Schlachtung) zu bedienen. Es wird bewusst gegen das Prinzip der Gesundheitsvorsorge verstoßen, um eine irrationale, von wissenschaftlicher Betrachtung auf allen Ebenen unhaltbare religiöse Praxis zu ermöglichen.

Da ich davon ausgehen muss, dass Ihr Unternehmen potentiell gesundheitsschädliches Fleisch anbietet, werde ich zukünftig Ihre Produkte nicht mehr kaufen.

Ganz unabhängig davon verurteile ich die unnötige und grausame Tierquälerei, die Ihr Unternehmen durch die Verwendung von „Halal-Fleisch“ fördert.

Soweit mir bekannt, ist diese Art der Schlachtung nach dem deutschen Tierschutzgesetz verboten. Ich werde mich an die zuständigen Behörden bzw. Tierschutzorganisationen wenden, um hier Klarheit zu erlangen.

Über eine kurze Stellungnahme zum Sachverhalt würde ich mich sehr freuen.

Tatsächlich kam nur wenig später eine Antwort auf meine Email. Die Tatsache, dass überhaupt reagiert wurde, muss hier lobend erwähnt werden. Große Handelsketten, wie z.B. Aldi-Nord, die ebenfalls Halal-Produkte anbieten, hatten es nicht nötig, auf vergleichbare Anfragen zu antworten. Hier nun die Email von Tom’s Original Hot Dogs Germany:

danke fuer die belehrung. wenn alles war waere wuerden wohl schon wohl alle leute die halalfleisch gegessen haben tot sein…sind aber nicht- sogar ich habe schon welche gegessen und sage und schreibe ich lebe!

eigentlich sollten sie an die industrie wenden.sprechen sie mit denen weil ich werde weiterhin dieses produkt verkaufen- an denen die es wollen. 98% von den verkauften wuerste sind es schweinewuerste der rest halal und rind. es waere leicht zu sagen „kein halal mehr“ aber fuer mich sind moslems(und wenn sie hot dog essen wolle nehmen sie leider gottes kein schweinefleisch-leider) auch menschen- wenn sie andere meinung sind ist ihre sache. aber nochmals danke fuer d. info 🙂

Love, Peace & Hot Dogs
Tom Henriksson

– Leithund –

mob +49 173 / 600 34 50
mail@toms-original.de
www.toms-original.de

Die Antwort ist gleich in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zum einen wird die Wechselwirkung aus (gesteuerter) Nachfrage und (gewolltem) Angebot deutlich. Ohne „Moslems“, die Halal nachfragen, keine Anbieter, die es verkaufen. Was dann verkauft wird, das interessiert den Anbieter offensichtlich nicht. Denkt man das konsequent zuende, würde Tom’s Original Hot Dogs Germany auch ohne mit der Wimper zu zucken Hot-Dogs aus Walfleisch anbieten, wenn es nur genügend Japaner oder Isländer am Düsseldorfer Flughafen gäbe. Spielt ja keine Rolle, oder?

Zum anderen wird sofort ein zumindest unterschwelliger Rassismusvorwurf unterstellt, der zeigt, dass ein vernünftiges Diskutieren über dieses Thema kaum (noch) möglich ist. Tierquälerei ist aber IMMER Tierquälerei, egal, welchen Glauben oder welches Aussehen der Täter hat.

Dabei findet sich im Koran KEINE Vorschrift, die das betäubungslose Schächten zwingend vorschreibt. Es ist Mohammedanern sogar ausdrücklich erlaubt, in einem nicht-muslimischen Land (z.B. Deutschland) auch Fleisch zu essen, das nicht „halal“ ist. Die Forderung islamischer Verbände und Interessenvertretungen, dass in Kindergärten, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen „Halal“-Essen angeboten werden muss, hat weniger „religiöse“, als vielmehr politische und wirtschaftliche Hintergründe. Es geht hauptsächlich darum, über „Halal“-Zertifikate Geldströme in die Kasse islamischer und djihadistischer Organisationen zu leiten.

Wie das funktioniert kann man z.B. aus der Zusammenfassung der „Fachtagung: Einheitliche Standards für Halal-Zertifizierung“ [3] der vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation Milli Görüs (IGMG) lernen. Hier wird deutlich, mit welchen Tricks die Mohammedaner vorgehen, z.B. indem man „Halal“ mit „Bio“ gleichsetzt.

Nach einer Koranrezitation wurde die Fachtagung Halal-Lebensmittel mit einem Grußwort von Fr. Dr. rer. nat Zahra Mohammadzadeh aus der Bremer Bürgerschaft eröffnet. Sie betonte die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung und plädierte für EU-Richtlinien für Halal-Fleisch mit einem besonderen Kennzeichen, ähnlich dem BIO-Siegel, um die Endverbraucher zu schützen.

„Schützen“ WOVOR?

Weiter heißt es:

Dr. Yavuz Özo?uz, der das Zertifizierungsunternehmen m-haditec vertritt, referierte über die Praxis der Zertifizierung. Er betonte, dass man oft den sprituellen Charakter bei der Schlachtung vergisst. Außerdem gäbe es in Frankreich bereits Halal-Theken, genauso wie BIO-Theken hierzulande.

Wäre dies eine Szene aus einem Monty Python-Film, man könnte fast darüber lachen. Was soll diese Zertifizierung aussagen? Dass der Schlachter wirklich a) ein Mohammedaner (also kein lebensunwerter „Kuffar“) war und b) auch wirklich ganz doll an Allah geglaubt hat, während er die Tiere auf brutale Art und Weise tötet?

Das Bio-Siegel [4] hingegen dürfen

Erzeuger, Verarbeiter, Händler und Importeure auf die Etiketten ihrer Bioprodukte drucken, wenn das jeweilige Produkt die einschlägigen Anforderungen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau erfüllt.

Das bedeutet u.a. keine Anwendung der Gentechnik, kein Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln, Anbau wenig anfälliger Sorten in geeigneten Fruchtfolgen und keine Verwendung leicht löslicher mineralischer Düngemittel.

Merken Sie den Unterschied?

Selbst wenn die Tiere vor dem Schächten betäubt werden, was auch nach mohammedanischer Auffassung in Ordnung ist, bleibt das Problem, dass hier etwas zertifiziert werden soll, was in einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft schlicht und ergreifend nicht zertifizierbar ist. Es ist gefährlicher Hokus-Pokus, der nur dem Zweck dient, Geld aus dem Nichts zu schaffen (die „Halal-Zertifikate“ müssen natürlich regelmäßig erneuert werden). Geld, das für die weitere Islamisierung unserer noch freien Gesellschaft verwendet werden wird. Daher sind Halal-Lebensmittel grundsätzlich abzulehnen.

Persönlich habe ich für mich die Konsequenz gezogen, zukünftig einen weiten Bogen um Verkaufsstände von Tom’s Original Hot Dogs Germany zu machen.

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