Die Verräterin Eveline Widmer-Schlumpf (Foto), die am 12. Dezember 2007 ihre eigene damalige Partei, die SVP, und Christoph Blocher verraten hat, ist heute erneut in den Schweizer Bundesrat gewählt worden, wo angeblich „Konkordanz“ herrscht. Die Bundesräte sind in der Schweiz die Regierung. Was für ein irres, rotes Regime in der Eidgenossenschaft regiert, das ist unglaublich.

Bei den letzten Wahlen in der Schweiz im Oktober gab es folgende Prozentpunkte:

SVP 26.6 (konservative Schweizerische Volkspartei, Blocher)
SP 18.7 (Sozialdemokraten, links)
FDP 15.1 (Freisinn, früher rechts, heute halblinks)
CVP 12.3 (Christlichdemokratische Volkspartei, links)
GPS 8.4 (Grüne, links)
GLP 5.4 (Grüne, halblinks)
BDP 5.4 (von SVP abgesplittert, halblinks)

Und diese Parteien haben nun mit ihren Abgeordneten die Regierung gewählt, welche in Konkordanz zu den Prozenten sein sollte, und das sieht so aus:

SVP mit 26.6% kriegt 1 Bundesrat
SP mit 18.7% kriegt 2 Bundesräte
FDP mit 15.1% kriegt 2 Bundesräte
CVP mit 12.3% kriegt 1 Bundesrat
GPS mit 8.4%
GLP mit 5.4%
BDP mit 5.4% kriegt 1 Bundesrat, die Verräterin

Das nennt die Schweiz Konkordanz! Die Presse jubelt, daß man die Rechten verhindert hat. Nicht ganz dicht! Die SVP wird im Januar entscheiden, ob sie ihren einzig gewählten Bundesrat, Ueli Maurer, nun auch zurückzieht und in die Opposition geht. Damit würde das Schweizer Konkordanzmodell nach einem halben Jahrhundert zu Grabe getragen. Für die EUdSSR ist die Wahl gut. Die gewählten Bundesräte und ein ähnlich gestrickter Ständerat, die sich nicht um das Volk scheren, werden gerne der EU zu Diensten sein, Milliarden überweisen und international auf den Knien rutschen.

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129 KOMMENTARE

  1. PI macht sich lächerlich mit seiner falschen Berichterstattung über schweizer Parteien.

    Eine Person, welche demokratisch gewählt wurde und die Wahl akzeptierte darum als Verräterin zu bezeichnen, ist peinlich.

  2. Hier haben wir wieder einmal schön eindeutig bewiesen bekommen, dass es nur dann Demokratie im Sinne von „Der Wille des Volkes wird durch die Regierung umgesetzt“ gibt, wenn zufälligerweise mal der Wille des Volkes mit dem der Eliten übereinstimmt.

    Wir brauchen einen neuen Wilhelm Tell, keine verräterische Schlumpfine!

  3. Man muß sich die Frage stellen, ob die Schweiz angesichts dieser vom Votum der Bürger deutlich abweichenden Machtverteilung in der Regierung eigentlich noch als eine echte Demokratie bezeichnet werden kann.

    Die SVP täte jedenfalls gut daran, das Konkordanzmodell aufzukündigen und damit ein klares Zeichen gegen ein Konzept zu setzen, das offenbar dazu mißbraucht wird, mißliebige Parteien trotz hohem Zuspruch im Volk politisch zu marginalisieren.

  4. Als Schweizer bin ich von den heutigen Bundesratswahlen mehr als enttäuscht. Aus meinem Kanton hat sich ein ausgezeichneter SVP-Kandidat zur Wahl gestellt, nach rund 75 Jahren wäre es an der Zeit gewesen, dass auch mal wieder … stattdessen müssen wir jene froschäugige Verräterin aus Graubünden weiterhin in unserer Landesregierung ertragen. Es graust mir!

  5. Das Beispiel zeigt leider auch, dass die SVP – wie so ziemlich alle Parteien in Europa – inkonsequent handelt.

    Kein Wunder, dass die Verdrossenheit und damit die Wahlverweigerung steigt.

  6. Frau Widmer Schlumpf ist eine Verräterin, weil sie vor 4 Jahren ihrer Partei (SVP) sagte, sie würde die Wahl nicht annehmen, falls sie statt Blocher gewählt würde.
    Dann hat sie die Wahl angenommen.

    Sie hat auch über die Umstände vor jenen Wahlen nach Noten gelogen.

    Politiker lügen halt.

    Schlimmer finde ich, dass sie 1. das Bankgeheimnis abgeschafft hat, 2. das Asylwesen verludert hat, und 3. die nun die Finanzen aus dem Lot laufen lässt.

  7. #14 Eurabier

    Ja, und gestern 66.000! 😀 Geil-O-Mat. Die immer tumber lügenden und verschweigenden Medien vergrätzen mehr und mehr Zuschauer und Leser!

  8. Kewil sollte nicht auf anderen Wahlentscheidungen rumhacken, wenn er selbst mit seiner Wahlstimme nicht in seinem Sinne umgehen kann und CDU wählt!

  9. @seku, was bist du für einer? Natürlich ist der Lügenschlumpf eine Verräterin! Jetzt gibt es der unsägliche Haemmerli auch noch zu in seinem neuen Buch! DU bist lächerlich!

  10. Einfach nach verräterin widmer-schlumpf gugeln und man wird fündig. Ich bin nicht der einzige, der das meint. Sie war eine Verräterin und ist eine, sonst hätte sie sich nicht zur Wahl stellen lassen. Dass man eine solche Person nun noch als amtierende Regierungschefin hat, lässt tief blicken. Im übrigen hat sie den Amerikanern in 5 Sekunden das Schweizer Bankgeheimnis geopfert. Bin sehr gut informiert, was in CH vorgeht.

    Der linke Haufen, der da regiert, macht die Schweiz kaputt!

  11. ZU Kewil, Sehr gut auf den Punkt gebracht, danke. 😉

    ZU #1 seku, was soll an diesen Wahlen demokratisch sein ? :mrgreen: Das ist genau dieselbe Klungelei unserer linken Parlamentarier die sich wieder alle gegen einen 2. SVP BR verschworen haben. Wie bei der Wahl von 2007 auch.

    Es ist endlich Zeit, dass das Volk die Bundesräte wählen kann. Dann hört das Kindergartenspiel, das sich die Parlamentarier schon Monate vor der BR Wahl liefern, endlich vorbei

  12. #14 Eurabier (14. Dez 2011 14:31)

    #16 Toytone (14. Dez 2011 14:33)

    Finden wir doch alle Geil oder? Ich denke je dreister diese NSDDR-Medien Lügen desto schneller wird sich der Wind drehen.Ich befürchte, bald wird sowas wie Gestern auch in Deutschland stattfinden.Ich habe schon diese NSDDR-Medien im Ohr!!!

  13. #20 kewil (14. Dez 2011 14:38)

    Überall wo Links oder Islam Regiert geht bzw. ist es bereits KAPUTT…

  14. An #11 WahrerSozialDemokrat:

    Nahezu immer gehe ich mit Ihren/Deinen Kommentaren einig. Doch bezüglich der BDP-Vertreterin im Bundesrat halte ich den Begriff „Verräterin“ für durchaus berechtigt.

    Die Frau hatte sich als Bündner Regierungsrätin vor 4 Jahren in ein übles Komplott von SP und Grünen einspannen lassen. Während ihrer Anreise nach Bern und noch unmittelbar vor der damaligen Wahl hatte sie gegenüber ihren Parteikollegen und des Vorstandes der SVP versichert, dass sie die allfällige Wahl in den Bundesrat nicht annehmen würde. Kaum war sie von der Vereinigten Bundesversammlung gegen die Stimmen ihrer damaligen Fraktion gewählt worden, hatte sie ihre Wahl dennoch angenommen und damit eindeutig gegen Treu und Glauben verstossen. Für die SVP war sie folglich untragbar – weshalb sie die Splitterpartei BDP begründet hatte. Ihre heutige Wiederwahl ist erneut ein Schlag ins Gesicht eines jeden aufrechten Demokraten.

  15. #20 kewil (14. Dez 2011 14:38)

    Witzig finde ich allerdings, dass es die Schweizer nicht juckt.

    Wegen der Anbindung an den Euro hätte ich wenigstens einige Demos erwartet – aber nicht von den linken Occupy-Deppen, die Soros auf den Leim gehen.

    Auch sind die Schweizer so richtig seltsam passiv gegenüber den Asylanten, die sich überhnaupt nicht benehmen.

    Da würde ich auch etwas mehr Zivilcourage erwarten. Dort ist es halt wie bei uns… Leider.

  16. #5 WahrerSozialDemokrat
    „3, 2, 1, 1 wär richtig!

    2, 2, 2, 1 noch gerade so…“

    Genau so sieht es aus, aber dies wird ja auch nicht demokratisch entschieden.
    Wenn diese könnten, würden sie auch sonst die direkte Demokratie über Volksabstimmungen abschaffen!

  17. In letzter Zeit habe ich den Eindruck, dass jeder zweite Artikel von Kewil kommt. In vorherigen Posts habe ich schon einmal Kewils schlechte Ausdrucksweise und mangelhafte Argumentation bemängelt. Da wie gesagt seit neuestem soviele Artikel von Kewil online stehen, empfehle ich PI nicht mehr weiter. Denn dann muss man leider den PC-Medien recht geben und es handelt sich um eine Hetzseite. Der größte Wert von PI ist für mich die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung. Durch Kewil geht diese verloren. Bitte in Zukunft mehr Argumente und Informationen und auf Beschimpfungen verzichten.

  18. #16 Toytone (14. Dez 2011 14:33)

    #22 Islam-Nein-Danke (14. Dez 2011 14:45)

    Die arme „Dr.“ Sabine Schiffer kommt ihrer Medienverantwortung nicht mehr nach! 🙂

  19. Kevil, besten Dank für den ausgezeichnet recherchierten Bericht. Nur das Bild der feist grinsenden Verräterin bleibt für mich unerträglich.

  20. #24 Markus Fischer (14. Dez 2011 14:48)

    Kann sein! Würde aber dennoch Treulos, Spalterin oder Doppelzunge oder Täuscherin oder oder bevorzugen.

    Die Reichhaltigkeit unserer Sprache sollte nicht auf Verrat für jede Täuschung reduziert werden…

    Ist aber wohl eher eine Geschmackssache…

  21. #1 seku (14. Dez 2011 14:03)

    PI macht sich lächerlich mit seiner falschen Berichterstattung über schweizer Parteien.

    Ich lese gerade das Editorial der (Schweizer !) Zeitung „Die Weltwoche“ (Nr. 44.11) zum gleichen Thema.

    Inhaltlich kommt das auf Ähnliches hinaus. Angesichts der Vorgänge wird dort die Volkswahl des Bundesrates gefordert.

    Aber vielleicht macht sich die „Weltwoche“ ja auch einfach nur lächerlich ? 😉

  22. #1 seku (14. Dez 2011 14:03)

    dummes zeug!

    natürlich hat schlumpfine die svp verraten.

    http://polithink.ch/2011/11/22/andrea-hammerle-und-die-abwahl/

    lesen und staunen.

    übrigens:

    „10.08: Ueli Maurer ist mit 159 Stimmen wiedergewählt! Ein sehr gutes Resultat. Hansjörg Walter erreichte gegen Maurer 41 Stimmen. 13 entfielen auf den Grünen Luc Recordon. Maurer war übrigens gar nicht im Bundeshaus, sondern mit Kollegen in einem Restaurant.“

    http://www.blick.ch/news/politik/liveticker-bundesratswahl-2011-189593

    grober unfug ein solches resultat als sehr gut zu bezeichnen!

    die lieben und netten haben dort der svp über den walter noch eins rein gewürgt!

    die nächsten vier jahre werden sehr spannend werden und das gewinsel der füdlibürgerpartei (fdp) will ich nicht hören, weil diese pfeifen es nicht fertig gebracht haben, geschlossen einen svp-kandidaten zu wählen.

    man kann nicht auf abmachungen pochen und sich selbst nicht daran halten.

    die mehrheit des ch-volkes sollte sich hüten zu jammmern, schliesslich haben sie dieses parlament zu verantworten!

  23. Man wähle den besten Politikerspruch:

    »Yes, I smoked, but I didn’t inhale!« (Bill Clinton (1991))

    »Ja, ich habe abgeschrieben, aber nicht absichtlich!« (Karl-Theodor zu Guttenberg (2011))

    »Ja, ich habe die Verabredungen gebrochen, aber ich wollte nur den Sitz der SVP retten!« (Eveline Widmer-Schlumpf (2007))

  24. einen bürgerlichen block gibt seit dem heutigen tag nicht mehr.

    die füdlibürgerpartei kann man rauchen!
    je schneller die in der bedeutungslosigkeit verschwindet, desto besser.

    der svp bleibt nur noch der weg in die opposition, wenn sie weiterhin glaubwürtig bleiben will.

    das geblöcke und gequake der schreiberlinge, wegen ihren bundesrats kandidaten, können die svpler getrost ignorieren.

    wichtig jedoch ist die frage, warum sie bei den stände- und nationalratswahlen so gescheitert sind.

  25. Man kann Frau Widmer Schlumpf als Verräterin bezeichnen. Sie hat die Partei belogen und die Wahl auf Kosten von Blocher angenommen. Viele Linke wussten nicht einmal wie man ihr Name schreibt, als sie Frau Widmer Schlumpf gewählt haben. So wird in der Schweiz die Regierung gewählt. Das wäre Vergleichbar, wenn man in Deutschland Merkel zur Bundeskanzlerin wählt, sie aber nicht einmal kennt.

    Über die Verlogenheit der übrigen Parteien müssen wir nicht reden. Sie wollten der SVP nie einen zweiten Sitz geben. Sie haben zu grosse Minderwertigkeitskomplexe gegenüber der SVP.

    Allerdings muss man der SVP Führung einen schweren Vorwurf machen. Sie haben sich schon während den Wahlen im Oktober dilettantisch benommen und jetzt nochmals. Vor allem Blocher, aber auch Bader sollten zurücktreten. Sie schaden der Partei nur noch. Am schlimmsten wiegt noch der dämliche Angriff auf die FDP. Die einzige Partei, die noch zur FDP gestanden ist und nicht mit dem linken Verräterpack gegangen ist.

  26. #22 Islam-Nein-Danke

    #31 Eurabier

    Und für Behauptungs- Lügen- und Hetztiraden seitens eines Bielefelder „Professors“ sehe ich eine goldene Zukunft! Der Sozialismus in Umarmung mit dem Islam treiben uns in den nächsten Krieg und schuld sind das rassistische Bürgertum und die vielen „braunen Terrorzellen“!

  27. #39 schweinsleber

    Neben der schlechten Themen- und Personenwahl und der schlechten Wahlkampfführung war vor allem der mangelnde Zusammenschluss bei den bürgerlichen Parteien der Grund. Wären die FDP mit der SVP zusammen in den Wahlkampf gegangen, hätten sie schon aufgrund der Listenverbindung einige Stimmen mehr. Bei der Ständeratswahl hat man sich mit Kandidaten unmöglich gemacht, so dass Mittewähler einen linken Parteisoldaten vorzogen gegenüber einem bürgerlichen Politiker.

    Die SVP sollte sich wieder auf Themen konzentrieren und endlich Widmer Schlumpf vergessen.

  28. Ich bin ja auch nicht glücklich darüber, dass die SVP nur einen Sitz hat.

    ABER:
    1). Widmer Schlumpf WAR zum Zeitpunkt ihrer Wahl SVP-Mitglied. Weil das der Parteiführung zu wenig war, wurde sie aus der SVP per Statutenänderung rausgeworfen.

    2). Die SVP hätte vier Jahre Zeit gehabt, einen valablen Kandidaten auszuküren. Stattdessen zaubert sie zehn Tage vom dem Tag X einen aus dem Hut, der drei Tage später über eine leidige Geschichte stolpert. Das ist doch keine Planung! Dann wird ein vollkommen unbekannter Halbschuh nachgeschoben, kein Wunder, dass der nicht gewählt wird. Statt mit Schwergewichten anzutreten!

    3). Die SVP ist genau der gleiche Wendehals wie alle andern Parteien. Ich erinnere mich, wie kurz nach dem Minarett-Sieg sie versuchte, plötzlich gegen die Deutschen Stimmung zu machen. Ist das ein seriöser Parteifahrplan?

    4). Ueli Maurer sagte grad vor 2 Tagen, es wäre ihm vollkommen schnuppe, ob er Bundesrat sei oder nicht. Das ist seine freie Meinung, dann muss er aber auch die freie Meinung anderer tolerieren, die ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit vor dem Amt des BRs verlangen.

  29. #45 Sonar

    „1). Widmer Schlumpf WAR zum Zeitpunkt ihrer Wahl SVP-Mitglied. Weil das der Parteiführung zu wenig war, wurde sie aus der SVP per Statutenänderung rausgeworfen.“

    Dieses Argument konnte man bis anhin bringen, aber heute ist sie als BDP Kandidatin gewählt worden. Das ist ein Fakt. Deshalb sollte man nicht damit kommen, dass sie einen SVP Platz belegt.

  30. #1 seku
    Selbstverständlich ist diese infame Person eine Verräterin! Sie wurde auch nicht demokratisch gewählt, sondern hat hintenrum mit den linken Parteien eine Verschwörung gegen ihre eigene Partei unterstützt um an die Macht zu kommen. Das ist eine Narzistin und Egomanin wie es im Buche steht!
    Aber die Schweizer sind selber schuld, wer wählt schon links. Vermutlich gibt es aber nicht mehr genug Bio-Schweizer, die haben auf Teufel komm raus alles eingebürgert, diese Verräter.
    Eigentlich gibt es die Schweiz, so wie ich meine Heimat kannte, nicht mehr.

  31. Wir sollten keine Begriffe wie „Verräterin“ benutzen. Wenn sie von den Grünen zu der Freiheit gegangen wäre, würden wir sie auch als „geläutert“ bezeichnen. Halten wir uns an Voltaire von dem ein Freund gesagt hat: „Er mag verteufeln was Du sagst, aber er wird dafür sterben, dass Du es sagen darfst“. Und wenn jemand von der Freiheit zur Linken wechselt, werde ich das zwar nicht verstehen können, aber ich bin glücklich darüber, dass er das darf. Übrigens: Das nennt man Demokratie.

  32. #35 schweinsleber (14. Dez 2011 15:10)
    „die mehrheit des ch-volkes sollte sich hüten zu jammmern, schliesslich haben sie dieses parlament zu verantworten!“
    Genau, jedes Volk bekommt schlussendlich die Regierung, die es verdient. Ich sehe schwarz für die CH! Stück für Stück wird unser schönes Land zerstückelt und alle mühsam erarbeiteten Werte werden verschleudert/’geopfert‘, wie im Sonderverkauf. Die Leute werden erst aufwachen, wenn es zu spät sein wird!

  33. gegenüber der SVP, der Wählerstärksten Partei der Schweiz, ist das nicht gerecht ❗
    <
    Danke an die mitte-links NETTEN……….

  34. #48 Kikokiuru (14. Dez 2011 15:43)
    “ Eigentlich gibt es die Schweiz, so wie ich meine Heimat kannte, nicht mehr.“
    Ich schliesse mich dieser Meinung an; die Schweiz ist schon lange nicht mehr das, was es einmal war, leider! Das sagt ‚eine Eidgenossin‘.

  35. Das Ergebnis dieser Bundesratswahlen ist katastrophal, aber es macht zumindest eines deulich: Das endlose Gerede der linken Parteien von der Gerechtigkeit ist einfach nur leeres Gewäsch. Eine Partei (SVP), die 26.6% der Wählerstimmen erhielt, wird mit 14.3% Anteil an der Regierung abgespeist.
    Dieses Missverhältnis ist selbstverständlich allen Linksparteien der Schweiz bestens bewusst. Umso zynischer klingen die wohlgesetzten Worte der linken Demagogen, wenn sie der Öffentlichkeit etwas über Demokratie und Menschenrechte vorheucheln. Man kann nur hoffen, dass das Schweizer Volk diesen Heuchlern bei den nächsten Abstimmungen die verdiente rote Karte zeigt. Immerhin, noch ist die direkte Demokratie in der Schweiz noch nicht tot.

  36. zu 25 Dragonslayer (14. Dez 2011 14:48)

    Gaddafi angeblich mit einer Eisenstange gepfählt

    Das sagte er auch bei Meischberger.

    Das zeugt doch ganz klar wie DIE da unten ticken.
    Arabischer – Frühling, – das ich nicht lache.

    Und wir haben mit Sicherheit schon ein haufen solcher Leute hier bei uns, die so ticken.

  37. „Verräterin“, „irres, rotes Regime“……der Verfasser Kewil zeigt mal wieder, dass man berechtigte Kritik mit unpassenden Worten ausdrücken kann. Die PI-Gegner haben mal wieder Wasser auf den Mühlen.

  38. An #52 Hedwig:

    Auch ich vermisse unsere Schweiz als Bund von freien Ständen (Kantonen) zunehmend. Unser Heimatland ist in grösster Gefahr, dem linken Verrat anheimzufallen. Die traditionellen Werte unserer Eidgenossenschaft werden zunehmend ausverkauft. Es zählt nur noch der kurzfristige Vorteil – Anstand und nachhaltige Wertigkeit werden dafür gewissenlos geopfert. Es wird Zeit, dass wir Eidgenossen aufstehen und unsere Werte verteidigen. Unser Bund wurde vor 720 Jahren gegründet, um uns vor den fremden Vögten zu bewahren. Die Linken und die Grünen wollen diesen aber immer noch mehr Einfluss zugestehen – diese Knechtschaft lehne ich entschieden ab. Unser Heimatland muss frei und unabhängig bleiben.

  39. #57 religionofpeace

    Was soll denn das Gejammer. Was für weichgespülte Texte wollt ihr denn? Lest doch die ZEIT oder sonst ein linksversifftes Medium. Was kümmert es PI, wenn sich andere Medien an uns reiben?

    Lies doch mal, was das linke Gesocks über Blocher schreibt!

    Die Widmer-Schlumpfin ist eine Verräterin wie aus dem Buch, und wer nicht weiß, was sich vor 4 Jahren abgespielt hat, sollte einfach mal seinen Schnabel halten und erst mal nachlesen!

  40. zu 55 Nalanda (14. Dez 2011 16:08)

    Warnung an Belgier: Moslems reißen Atomium ab

    Auch das Video müssen die Islamverharmloser sehen.

    Oh Mann, die haben doch wirklich nicht alle Latten am Zaun.
    Was sie aber noch gefährlicher macht.

    Wann wachen die „Volksvertreter“ endlich mal auf.

    Belgien und Europa sitzen, dank der Einwanderungspolitik, auf einem Pulverfass.

  41. #58 Markus Fischer und andere Schweizer,

    wenn ich richtig informiert bin, konnte bisher kein Schweizer Gericht etwas an einem Volksentscheid ändern, und das soll jetzt auch gekippt werden, es soll ein Justiz-Gremium über die Volksentscheide gesetzt werden.

  42. Nun gut, man kann über die Ehrlichkeit von EWS wohl genau so diskutieren, wie über die Ehrlichkeit von Herr Blocher oder das Verhältnis zum Eigentum anderer Personen von Herr Zuppiger. Darüber unterhalte ich mich sogar gerne und ich bin nun wirklich kein Fan von EWS – aber weder der Beitrag noch das Nachtreten von Beitrag 59 dienen der Glaubwürdigkeit von PI. Ich halte weder den Schnabel und ich muss die ganze Geschichte nicht nachlesen, den ich habe sie hier in Bern 1 zu 1 live und in Farbe miterlebt.

    Zur Konkurdanz: Die Verteilung nach Parteien und ihrer Stärke stimmt im Moment tatsächlich nicht. Verteilt man die Sitze an die „Blöcke“ so stimmt es eben doch. Leider hat die FDP im Moment 2 und sie grössere SVP eben nur einen Sitz im rechtsbürgerlichen Block. Auf der anderen Seite kann man eben nicht unendlich auf den Leuten rumhauen und anschliessend erwarten, dass man damit neue Freunde findet.

    Nun ja, wer austeilt muss eben auch einstecken können. Damit haben wohl einige SVP Politiker Mühe wie auch einige PI-Autoren.

  43. Die direkte Demokratie, wo grundsätzlich sämtliche bedeutenderen Kräfte bzw Parteien in der Regierung vertreten sein sollten, hat nicht nur Vorteile, sondern auch gewisse Nachteile. Ein grosser Nachteil ist die Bildung der Regierung. Mit dem dauernden Anstieg von rund 10 % Wähleranteil auf 27 % zur mit Abstand wählerstärksten Partei ist die SVP für alle Parteien zum Feind Nr. 1 mutiert, denn sie hat allen andern bedeutenden Parteien laufend Wasser abgegraben. Die Bundesregierung wird ja nicht direkt durch das Volk gewählt sondern durch das Parlament und dann ist eine solch abstruse Zusammensetzung der Regierung halt möglich, dass eine Partei mit 26 % Wähleranteil 1 Regierungssitz erhält und andere mit 15 % Wähleranteil deren 2 und eine Minipartei mit 5,4 % Wähleranteil auch 1 Regierungssitz bekommt. So zahlt man dann allen Frust heim und es ist demokratisch im CH-System legitimiert. Es ist nirgends verfassungsmässig oder gesetzlich verankert, wie sich der Bundesrat, dh. die CH-Regierung zusammensetzen muss. Jeder urteilsfähige Schweizer ist grundsätzlich wählbar. Zudem muss man wissen, was gestern schon der ehemalige Präsident der CH-Sozialisten zutreffend sagte. Die Schweizer Regierung ist in aller Regel eine äusserst schwache Regierung. Es werden, von seltenen Ausnahmen abgesehen, nie die Fähigsten einer Partei in die Regierung gewählt, sondern diejenigen, die den anderen Parteien am genehmsten sind, am liebsten aalglatte Opportunisten. So ist es nicht unüblich in der Schweiz, dass von Parteien offiziell nominierte Kandidaten nicht gewählt, sondern andere, den Feindparteien genehme Opportunisten gewählt werden. Der letzte Fall ist diese zitierte Widmer-Schlumpf, eine ausgeprägte Egozentrikerin, die über Leichen geht, wenn es ihr nützlich ist. Diese Person wurde von Linkskreisen zur Abwahl des von den anderen Parteien unbeliebten C. Blocher portiert und dann auch gewählt. So funktioniert es halt in der Schweiz. Für Ausländer wahrscheinlich schwer verständlich, aber es einfach so.
    Auf der andern Seite hat die CH-Regierung im Vergleich zu ausländischen Regierungen bescheidene Kompetenzen und relativiert das ganze.

  44. Die giftige Saat „Alle gegen die SVP“ ist leider aufgegangen: In den Parlamentswahlen im Oktober, bei den zusätzlichen Ausmarchungen in den Ständerat im November, und jetzt bei den Wahlen in den Bundesrat. Dass die bürgerlichen Mitte-Parteien den Linken derart Schützenhilfe geleistet haben, ist ein nationales Trauerspiel und für mich völlig unverständlich!
    Ein offenbar dumpfer Reflex – „dem Blocher wollen wir es schon zeigen!“ – hat irgendwie bei vielen Schweizern das Denken (?) vernebelt… Die Schadenfreude in den (meist linken) Medien ist gross.

    Da die Konkordanz jetzt definitiv im Eimer ist, wird wohl vermehrt Politik durch Opposition gemacht werden müssen: Da haben wir noch (!) die Möglichkeiten, eine Initiative zu starten oder ein Referendum gegen ein Gesetz zu ergreifen.
    Ob dem „Volk“ die Augen dann doch noch aufgehen werden?

  45. An @ Widmer-Schlumpf Bewunderer :mrgreen:

    Googelt mal unter Hansjürg Zumstein mit seinem Dokumentarfilm „Die Abwahl von Blocher“

    Dort wird ganz deutlich gezeigt, wie Widmer-Schlumpf mit der SP unter einer Decke steckte. Und das vor den Wahlen 2007.

    Und ich nenne diese Person wie ich will…. nämlich Verräterin !!!!!

  46. #25 Dragonslayer (14. Dez 2011 14:48) Gaddafi angeblich mit einer Eisenstange gepfählt
    ————————————–
    Diese Aussage von Scholl-Latour gestern abend
    hat mich auch zwei Sekunden lang sehr überrascht.
    Mir fiel aber sofort ein, dass das letzte, was ich über diese Angelegenheit gehört hatte,
    von einem Leichnam ohne Schußlöcher und ohne
    tiefe Messerstiche sprach.
    Habe mich mit vielen anderen sehr gewundert und gefragt, wie der Gaddafi denn nun ums Leben kam. Denn auch von einer Garrotte war nirgends die Rede.
    Aber ich denke, dem Guten Scholl-Latour ist da wohl zu trauen, weil er immer ein aufrechter Berichterstatter war mit manchmal überraschenden Informationen. Und das über mehr als 50 Jahre!!!
    Das will schon was heißen!

    Vielen Dank, Herr Scholl-Latour, für Ihr Lebenswerk, das immer wieder geholfen hat, die verrückte Welt um uns etwas besser zu verstehen! Shining Heart

  47. #61 kewil   (14. Dez 2011 16:37)

    es soll ein Justiz-Gremium über die Volksentscheide gesetzt werden.

    ************
    Vor ein paar Tagen wurde tatsächlich eine solche Vorlage in der grossen Kammer, dem Nationalrat, diskutiert und – für jeden Schweizer eigentlich völlig unverständlich – mit einer knappen Mehrheit angenommen. Die kleine Kammer, der Ständerat, wird dazu noch Stellung nehmen müssen. (Da dort aber inzwischen statt Bürgerlichen mehrere Genossen und Genossinnen einsitzen, könnte sich da schon etwas zusammenbrauen…) Sollte der Bundesrat daraus wirklich ein Gesetz machen, wird mit Sicherheit das Referendum dagegen ergriffen werden, d.h. die Vorlage muss noch vors Volk. Wenn das Volk das dann aber auch noch verschläft, ja, dann, gute Nacht…

  48. An #59 kewil:

    Wir sind einer Meinung 🙂 nochmals meinen besten Dank!

    Übrigens, ich kenne bzw. kannte Dr. Christoph Blocher seit seiner Studentenzeit Ende der 1960-ger Jahre. Seinen fulminanten Aufstieg sowohl als erfolgreicher Unternehmer und als Politiker hätte ihm damals wohl kaum einer zugetraut. 😉 Hinter einem erfolgreichen Mann steht auch eine gescheite Ehefrau! Beide haben mich immer wieder überrascht, weil sie durch ihren grossartigen und selbst erarbeiteten Erfolg niemals arrogant oder „abgehoben“ wurden. Nach der Wahl zum Bundesrat ist unser Kontakt abgebrochen, doch das hat andere Gründe. Mein Eindruck gegenüber der Familie Blocher könnte wohlwollender nicht sein. Darum schmerzen mich die dauernden Anschuldigungen und Unterstellungen durch die linken Medien umso mehr. Ein Händedruck sagt oftmals viel mehr als Worte – damit haben sich Frau und Herr Blocher und ihre Kinder in mein Gedächtnis eingeprägt. Und das bleibt auch so!

  49. An #65 Simbo:

    Vor 4 Jahren weilte ich gerade in Neuseeland, als ich am Telefon mit meinem Vater über die Abwahl von BR Blocher erfuhr. Den DOK-Film darüber hatte ich mir danach über’s „World-Wide-Web“ angeschaut.

    Dass diese Unperson, deren Namen ich niemals ausschreibe – bestenfalls EWS – heute wiedergewählt wurde, empfinde ich als Schlag ins Gesicht eines jeden aufrichtigen Eidgenossen.

    Auch wenn unsere linksgetrimmten Medien etwas Anderes von sich geben, die heutigen Bundesratswahlen entsprechen nicht dem Willen unseres Volkes. So kann Konkordanz nicht funktionieren. Wir Eidgenossen müssen uns entschieden vorsehen, dass unser Heimatland nicht weiter ausverkauft wird.

  50. #69 Hallo Markus 😉

    Ich sehe, ich stehe zum Glück nicht alleine mit meiner Meinung da.

    Übrigens werde ich heute die Tagesschau nicht ansehen. Dieses Lobgehudel für EWS würde ich nicht ertragen :mrgreen:

  51. #61 kewil

    Nein. Bei dieser geplanten Reform geht es darum, dass die Bundesgesetze, die erlassen werden verfassungskonform sein müssen. Bis anhin konnte das Parlament auch Gesetze erlassen, die gegen die Verfassung waren. Mit dieser Reform könnten nun solche Gesetze vor dem Verfassungsgericht bekämpft werden.

    Die Volksinitiativen betreffen aber immer die Bundesverfassung. Diese wäre davon nicht betroffen. Hier hat nur der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) die Befugnis einzugreifen. Allerdings nur im Einzelfall bei betroffenen. Wenn also ein Muslim ein Minarett bauen will, kann er vor diesem Gerichtshof klagen.

  52. 61 kewil (14. Dez 2011 16:37)

    die schweiz kennt auf bundesebene keine gesetzesinitiative sondern nur das referendum.

    d.h. das volk kann gesetze nur annehmen oder ablehnen.

    wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, geht es im prinzip darum gesetze auf ihre verfassungskonformität zu prüfen.

    klingt eigentlich nicht schlecht.

    nehmen wir aber an, ein gesetz von einer nahmhaften minderheitspartei würde trotz des widerstandes der behörden, bundesrates, parlamentes vom volk angenommen…
    dann eröffnet sich mit diesem bundesverfassungsgericht doch gleich eine neue schöne möglichkeit dieses gesetz zu verhindern…

    wolkige begründungen gibt es immer genug…

    also ist dieses zeugs rundweg abzulehen, wenn einem die direkte demokratie am herzen liegt.

    ps, es bedarf einer verfassungsänderung, also müssten stände und volk zustimmen.

  53. #44 RDX (14. Dez 2011 15:31)

    und wieso hat sich dann die füdlibürgerpartei dieser zusammenarbeit verweigert?

    liegt wohl daran, das sie:

    1. die svpler nicht leiden können.
    2. ihre pfründe mit den lieben und netten besser gesichert waren.

    zynismus ein*

    die sozialistisch maoistische einheitsfront der schweiz, (Grüne, BDP. SP, FDP, CVP) kurz SMS
    oder für schreibfaule SM
    feiert ausgelassen auf dem roten platz vor dem bundeshaus:
    http://www.youtube.com/watch?v=omm3QPMqyjc

    zynismus aus**

  54. @ #71 Simbo
    <
    ich kann es auch nicht ertragen, WEIL DER VOLKSWILLE NICHT UMGESETZT WIRD ❗ ❗
    <
    @ kewil
    <
    Vielen DANK für die vielen Schweizer Beiträge ❗
    <
    Leider sitzen wir (fast) im selben Boot ❗ ❗

  55. Die neue Zusammensetzung der Schweizer Regierung spiegelt wohl kaum das Wahlergebnis wieder. Insofern bin ich gespannt, ob die SVP das Koalitionsmodell aller Parteien aufkündigt und in die Opposition geht. Politisch wäre das vermutlich klug, da sie so ihr Profil weiter schärfen und Wählerstimmen gewinnen könnte.

  56. Der Witz ist noch sie gleicht mit ihren Augen optisch diesem Gollum aus Herr der Ringe. Der ja bekanntlich auch ein Verräter ist.

  57. #40 RDX (14. Dez 2011 15:26)
    Allerdings muss man der SVP Führung einen schweren Vorwurf machen. Sie haben sich schon während den Wahlen im Oktober dilettantisch benommen und jetzt nochmals. Vor allem Blocher, aber auch Bader sollten zurücktreten. Sie schaden der Partei nur noch.

    Blocher ist die Identifikationsfigur und die Seele der SVP. Er hat die Partei zu dem gemacht, was sie heute ist: von einer Partei, die um die zehn Prozent dahindümpelte zur wählerstärksten Gruppierung der Eidgenossenschaft.

    Geht Blocher, so geht es auch mit der SVP bergab, solange kein ebenso charismatischer Nachfolger für diesen in Sicht ist.

    Wer soll es denn Ihrer Meinung nach machen? »Bauernbubi« Toni Brunner? Dieser verfügt noch nicht einmal ansatzweise über den Intellekt oder über den Sachverstand eines Christoph Blocher – vom fehlenden rhetorischen Talent ganz zu schweigen.

  58. Nun geht es halt im alten Trott weiter wie bisher, besonders in der Asyl- und Migrationspolitik. Diese Asyl- und Migrationspolitik wird weiterhin einigen Bürger wortwörtlich noch das Genick brechen und/oder finanziell ruinieren. Immerhin ist die SVP nach wie vor stärkste Partei im Parlament und kann hoffentlich so weitere Nachteile für Land und Leute verhindern.

  59. Auszug neue WELTWOCHE:

    «Unruhe und Misstrauen» regieren

    Tatsächlich führen die Wahlentscheide, die mit den Worthülsen von «Stabilität, Konti­nuität und Beständigkeit» verbrämt werden, genau in die entgegengesetzte Richtung. Über Nacht und ohne ehrliche öffentliche Diskussion repräsentiert der Bundesrat nicht mehr die Kräfte des Landes. Der Bundesrat als solcher wird abgehoben vom Wählerfundament, in Watte verpackt, von der politischen Wirklichkeit abgesondert. Seit dem 14. Dezember 2011 ist nicht mehr die möglichst getreuliche Abbildung der Wählerschaft die Richtschnur zur Regierungsbildung, sondern die Homogenität des Kabinetts. Das ist die Perversion der Konkordanz, der Übergang zur Koalition.

    Die überheblich bis höhnisch auftretende Linke hat sich auf der ganzen Linie durchgesetzt und feiert sich ungeniert. Sie führt den neuen Bundesrat an, sie lässt die Mitte tanzen und die Bürgerlichen auflaufen. So werden statt der verkündeten «Stabilität» und der helvetischen Tradition des Kompromisses ganz neuartige Auseinandersetzungen die nächsten Jahre beherrschen; oder, wie FDP-Fraktionschefin Gabi Huber sich ausdrückte, «Unruhe und Misstrauen» werden regieren, selbst im vermeintlich harmonischen Bundesrat. Ueli Maurer zeigte vor Kameras und Mikrofonen seinen Unwillen (oder gar sein Desinteresse), in diesem einseitig zusammengesetzten Gremium weiterzuarbeiten (oder weiterarbeiten zu müssen). Einen solchen Affront gab’s noch nie. Neben den verschärft geführten Grabenkämpfen im Bundesrat wie im Parlament werden neue endlose, verwirrende, intrigante Debatten um die richtige Zusammensetzung des Bundesrates die Politik bestimmen und weitgehend blockieren.

    Um den neuen Zustand, den Paradigmenwechsel, dessen Weiterungen noch nicht ­absehbar sind, zu illustrieren und zu dokumentieren, kann man die erstaunlichen Mutationen von Eveline Widmer-Schlumpf nachzeichnen. Vor vier Jahren wurde die Bündnerin als «SVP-Frau» gewählt, kurz trug sie dann das Etikett «klar bürgerlich» spazieren, später wandelte sie sich zur Darstellerin der «neuen Mitte», und in den letzten Monaten und Wochen hat sie sich mit ihrem Projekt einer ökologischen Steuerreform und ihrem verdeckten Plan, die vom Volk beschlossene Unternehmenssteuerreform rückgängig zu machen, vollständig den Linken angedient.

    Allerdings hat die SVP es dem Verbund ihrer Gegner einfach gemacht, sich derart leicht auf der ganzen Linie durchzusetzen. Sie hat es versäumt, langfristig einen Kandidaten aufzubauen, liess sich in sinnlose und verlustreiche Scharmützel um Ständeratssitze verstricken, setzte auf einen untauglichen, ja unwürdigen Bruno Zuppiger und zersplitterte schliesslich ihre minoritären Kräfte, indem sie mit zwei Anwärtern den zentralen Angriff auf den einen Sitz von Widmer-Schlumpf lancierte. Entscheidend war dies alles jedoch nicht; selbst wenn sie ihren «Star» Peter Spuhler, den erfolgreichen und breit akzeptierten Bahnbauer aus dem Thurgau, portiert hätte, wäre sie nicht durchgekommen. Es ging bei dieser Wahl nicht um Person und Profile, sondern um die politische Weichenstellung nach links.

    Darum haben die Sozialdemokraten auch bewusst die Chance verstreichen lassen, der SVP einen kurzfristigen Erfolg zu gönnen und ihr, wie gehabt, mit der Wahl eines pflege­leichten Gemässigten (anstelle des schwachen und von der SP bereits mehrmals zum Abschuss freigegebenen FDP-Bundesrats Johann Schneider-Ammann) einen Langfristschaden einzubrocken. Es ging auch längst nicht mehr um die Wahrung eines Konkordanz-Scheins, sondern um die blosse Demonstration der neuen roten Macht. Die SP, die bei den eidgenössischen Wahlen auch Anteile verloren, aber dank günstiger Konstellationen Sitze gutgemacht hat, will nicht nur einen Wahlakt diktieren, sie wird auch in der nächsten Legislatur die Agenda bestimmen, den Takt vorgeben.

    Was das heissen wird, hat Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey (SP) in ihrer Rede zum Abschied angesagt: Nach der langen Phase des taktischen Schweigens wird der engere Anschluss der Schweiz an die marode Europäische Union vorangetrieben. Der neue Bundesrat holt die automatische Übernahme des EU-Rechts sowie die Unterwerfung unter deren Richter aus der Schublade. Die Aushöhlung des Datenschutzes für Bankkunden wird sich nicht länger auf ausländische Kunden beschränken, wie Finanzministerin Widmer-Schlumpf angetönt hat, sondern wird auch auf Schweizerinnen und Schweizer ausgeweitet. Das erklärte Ziel ist der gläserne Steuerzahler. Um die «Energiewende» durchzudrücken, werden Vorschriften, Gebote, Verbote, Ver­fügungen, Verordnungen, Zwänge, Preis­erhöhungen, neue Steuern nötig werden.

    Die Zukunft der FDP ist bedrohlich

    Nach diesem Wahltag ist die SVP frei; sie ­wurde von der Mehrheit des Rats jeglicher Verantwortung entbunden. Das betrifft sogar das Ressort ihres marginalisierten Allein- oder ­Alibi-Vertreters Ueli Maurer. Die Fraktion ist nicht einmal mehr verpflichtet, die Militärvorlagen des VBS zu unterstützen; sie kann auch den Kampfjet abschiessen. Und wie es scheint, ist dies selbst dem frustrierten Minister allmählich egal. Seine kalkulierte Attacke nach der Wahl von Eveline Widmer-Schlumpf tönte wie ein Rücktrittsangebot.

    Wesentlich schwieriger präsentiert sich die Situation für die Freisinnigen, die, ohne die Unterstützung der SVP, gleich mit zwei Bundesräten eine EU-, Energie-, Asyl-, Migrations- oder Steuerpolitik mittragen und allenfalls in Referendumsabstimmungen verteidigen müssen, die von linker Hand geschrieben wird. Die Zukunft der FDP wird heikel bis bedrohlich.

    Der historische Wahltag ist Anlass für den Bürger, noch argwöhnischer zu betrachten, was Bern ihm ab Januar 2012 zumutet. Und irgendwann wird er sich zur Frage äussern können, ob weiterhin eine zusammengewürfelte Koalition in Eigenregie die Landesregierung wählen darf – oder ob dieses bedeutsame Geschäft doch besser vom Volk erledigt wird.

  60. @ #8 kewil
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    wenn Du schon einen Link setzt, dann schau gefälligst, das PI nicht verlassen wird ❗
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    sondern ein neues Fenster aufgeht, denn ansonsten VERLIERT PI LESER ❗
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    das müsst ihr irgenwie umprogramieren ❗ ❗
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    wenn ich bei KOPP-online: z.B.: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/redaktion/-enthuellt-wie-die-briten-gaddafis-sohn-hofierten-nach-protesten-eu-parlament-fordert-verzi.html
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    auf einen link klicke, gibt es ein neues fenster.
    PI verlierert bei jedem klick auf einen FREMDEN link LESER ❗ , weil sie weiter verbunden wurden auf kosten DER PI SEITE ❗

  61. kritiker

    ich finde sie haben dahingehend recht, als das blocher das herz der SVP ist und man sollte sich dies bewahren so lange es geht.

    toni brunner aber als bauerbubi abzuqualifizieren ist eine dummheit sondergleichen.

    brunner hat eine rhetorik die der eines blocher durchaus gleicht, seine intellektuellen fähigkeiten sind gut, nur nicht geschliffen wie die eines vergeistigten intellektuellen universitärer prägung.
    seine sachverstand ist ausgezeichnt, nur ist es nicht der eines industriellen, sondern der eines bauern in leitender funktion als parteipräsident.
    Es sollte nicht sein das nur noch universitätsabgänger politik machen,….oder?

    Maurer war übrigen chef des VOLG winterthur, dort in der bananen-city wie das haus im volksmund genannt wird, und das war ein sehr grosser betrieb, der grösste getreideabnehmer der schweiz.

    brunner war sehr jung als er in diese rolle und den nationalrat kam, aber er hat schnell gelernt und macht seinen job ausgezeichnet.

    das lachen ist den meisten übrigens schon lange vergangen.

    blocher wird oft ein hemdsärmeliger stil vorgeworfen, man führt dies auf die zeit zurück als er selber ein bauer war.

    nur wollen wir poliiker die dermassen verklausulierte reden halten das wir anschliessend stundenlang darüber nachdenken können was sie gemeint haben, oder wollen wir leute die so klar formulieren das man weiss woran man nun wirklich ist….?

    wollen wir politiker die ihre beine auf dem boden und ihren koppf beim volk haben, oder nur welche die in abgehobenen postionen nach ihren studium der soziologie vorschläge ausbrüten die zu dingen wie dem EURO führen wie bei unseren nachbarn….?

    xy

    Ich kenne nun bundesrat maurer persönlich, ebenso brunner und halte beide für sehr gute demokraten und sehr fähige politiker.

    vergessen wir nicht das unter der amtszeit maurers die armee ihr budget um fast einen viertel erhöhen konnte, etwas was gerade in dieser zeit, da der euro kollabieren wird, durchaus sinn macht.

  62. Entschuldige Kewil: Bockmist!

    1.Der grösste Teil der Bevölkerung, nämlich 65% der Wähler stehen hinter EWS.

    2.Sie wurde als SVP Bundesrätin gewählt, die SVP ist somit selberschuld wenn sie ihren eigenen Bundesrat aus der Partei schmeisst.

    3. Sie hat als Finanzministerin hervorragende Arbeit geleistet; es spricht also nichts dagegen sie wieder zu wählen.

    4. Die Wahl erfolgte demokratisch durch das Parlament.

    5. Die FDP ist NICHT LINKS!! Lass dir das von einem Parteimitglied der FDP gesagt sein. Hör dir nur mal die Reden von FDP NR Philippe Müller zum Thema Migration und Islam an…

    6. Lies bitte weniger Weltwoche. Die Weltwoche ist ein absolutes SVP Blatt, da brauchst du gar keine objektive Berichterstattung über Frau W.S. zu suchen.

    7. Obwohl ich politisch rechts-bürgerlich ausgerichtet bin, bin ich nicht unglücklich über den Verlust der SVP. Diese Millionärspartei gibt nur vor eine bürgerliche Rechtspartei zu sein. Sie kümmert sich jedoch oftmals herzlich wenig um die Probleme von Herrn und Frau Schweizer.
    Ich kann dir sogar diverse Geschichten erzählen, in denen die SVP alles andere als rechts agiert hat, und ganz anders als sie es sonst immer auf ihren Wahlplakaten propagiert.
    Z.B. wurden vor kurzem in der Schweiz mehrere Familien aus einem Block geworfen, um darin Asylanten unterzubringen. Im ersten Moment wurde überall über diese linke Kuschelpolitik gewettert. Wer jedoch recherchierte fand schnell heraus, dass im Gemeinderat praktisch ausschliesslich SVP Politiker sassen, um ein Beispiel zu geben.
    In letzter Zeit hatte ich zu oft das Gefühl, dass die SVP zwar gegen alle bestehenden Probleme wettert, aber insgeheim noch Öl ins Feuer giesst, um zusätzliche Wutbürger zu mobilisieren.

    Bitte in Zukunft etwas differenzierter denken, besser recherchieren, oder bestenfalls die Finger ganz von der schweizer Politik lassen.
    Ich hatte schon beim letzten Beitrag über schweizer Politik Bluthochdruck!

  63. #74 schweinsleber (14. Dez 2011 19:08)

    die sozialistisch maoistische einheitsfront der schweiz, (Grüne, BDP. SP, FDP, CVP)

    Dieser und viele viele andere Kommentare hier lassen mich zutiefst an der Weitsichtigkeit, Schlauheit, Recherchefähigkeit und am politischen Grundwissen vieler Kommentierender hier zweifeln.

    Wenn ihr euch wirklich vertieft mit der SVP befassen würdet, wenn ihr genau über sie recherchieren würdet, wenn ihr euch auch über andere Parteien schlaumachen würdet und nicht nur das ewige Gezetere der SVP Kronprinzen anhören würdet, dann würdet Ihr merken, dass die SVP zuweilen zutiefst unschweizerisch, überhaupt nicht konsens und lösungsorientiert und schon gar nicht Bürgernah ist.
    Würde der BR aus 7 Hardcore SVP Politikern (nicht z.B. Leuten wie NR Spuhler) bestehen dann garantiere ich euch den wirtschaftlichen und politischen Niedergang der Schweiz.
    Wie oben schon geschrieben. Ich habe eine zutiefst rechtsbürgerliche Einstellung. Jedoch ist die SVP für mich, obwohl einzige wirklich rechtsbürgerliche Partei neben der Mitte-rechts FDP, bis auf wenige Ausnahmen wie Herrn Spuhler, absolut unwählbar.
    Leider fehlt der Schweiz eine rechts-bürgerliche KONSENSORIENTIERTE, VOLKSNAHE (nicht von Millionären und Milliardären und Bilderbergern gelenkte), GERECHTE, ANSTÄNDIGE, AUF DEUTSCH SCHWEIZERISCHE RECHTSBÜRGERLICHE ALTERNATIVE.

  64. Addendum die Zweite: Allerdings lässt mich die Gross/Klein- und Rechtschreibung vieler hier sowieso grundsätzlich an Ihrem Bildungsstand zweifeln. Somit sei Ihnen verziehen.

  65. dem weltwoche artikel schliesse ich mich voll und ganz an.

    das ungeheuerliche an der sache ist recht eigentlich das verhalten der linken parteien.

    wenns ums fressen geht wird die moral über bord geworfen, ja gerade das gemacht was man einer SVP immerzu vorwirft.
    demokratie ist dabei eher lästig, nur mittel zum zweck und auch nur so lange der zweck dabei erreichbar ist.

    die macht ist die triebfeder, keineswegs die moral oder der politische anstand.

    ich habe selten so viele reden nur für das fersehen gesehen, reden in dennen man die demokraten der schweiz derat blendete wie heute zwischen den wahlgängen.

    es ging dabei mitnichten um das was geasgt wurde, dies waren nur floskeln welche den einen umstand, dass es eben nur um macht ging, vedecken sollten.

    leider ist der nachteil der demokratie genau der, das selbst kälber wählen dürfen.
    viele schweizer glauben was sie dort gehört haben, genauso wie deutsche die floskeln einer merkel als gegeben ansehen, gegeben weil sie daran glauben wollen, es bequem ist, nicht weil es fakten sind.

    die schweiz wird wohl einen grossen schritt richtung etatismuss, migration, haushaltsverschuldung usw. machen, so wie diese regierung und nun auch der ständerat zusammengesetzt ist.
    und der ständerat ist dabei von ganz entscheidender bedeutung, nur wird das selbst von den meisten schweizern nicht erkannt.

    das erstaunlichste ist für mich imer wieder wie kurz das gedächniss meiner landskeute ist.

    ohne svp würden wir heute darüber nachdenken müssen, ob wir 30 oder doch 50 milliarden nach brüssel schicken.

    hoffentlich können wir das mittels reverenden und initiativen einigermassen verhindern.

    xy

  66. Fiat Nox

    tja ohne SVP würde sich die schweiz mitten unter den anderen Schuldenstaaten befinden.

    So einen Unsinn wie den ihren habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

    zudem gibt es nioch aine andere schweiz wie die der linken, untüchtigen, der schwätzer, schuldenmacher und ewigen schulbankdrückern.

    die der spuhlers, blochers, der bauern und handwerker, die derjenigen die wissen was oekonomier und fleiss bedeuten, die arbeitsam und tüchtig sind.

    xy

  67. #89 XY
    #90 XY

    Betreffend Schuldenstaaten haben sie recht, jedoch war dies eher ein Glückstreffer. Das Ende dass die EU nehmen wird konnte Anno dazumal niemand voraussehen.
    Und bitte beweisen Sie, dass ich „Unsinn“ geschrieben habe und erörten Sie mir bitte wie Sie zu so einer Aussage kommen.
    Ich habe das Gefühl, Sie haben genau so eine dogmatische Einstellung wie man sie vielen Linken vorwirft.
    Die Welt besteht leider nicht nur aus Schwarz und Weiss, lieber XY. Ich denke Sie können sich gar nicht vorstellen, wo die Schweiz jetzt ohne die Linken wäre. Wissen Sie was Sie von mir unterscheidet?
    Ich bin zwar rechts, bin jedoch trotzdem fähig zu sehen dass auch die Linken, trotz ihrem Mitverschulden der katastrophalen MIgrationspolitik zum Beispiel auch in manchen Bereichen gute Politik betreiben und handkehrum die Rechte in manchen Bereichen den totalen Bockmist politisiert.

    wenns ums fressen geht wird die moral über bord geworfen, ja gerade das gemacht was man einer SVP immerzu vorwirft.

    Genau dasselbe macht die SVP mit der FDP. Obwohl die FDP geschlossen hinter den zwei BR Sitzen der SVP gestanden hat und auch so gestimmt hat, bricht die SVP mit der FDP und greift ihren BR Sitz an. Nach Ihrer Argumentation genau so unentschuldbar, nicht wahr?

  68. #86 FiatNox

    1. Es gab keine Wahl also kann man das nicht sagen. Es gibt nur ominöse Wahlumfragen von SP-Mann Longchamp. Ich will damit nicht ausschliessen, dass Sie recht haben.

    2. Diese Behauptung stimmt für die vergangenen vier Jahre. Aber heute wurde sie klar als BDP-Mitglied gewählt und daher kann man nicht sagen, es ist ein Sitz der SVP, sie ist selber schuld. Oder wollen Sie Herr Levrat für Herrn Schneider-Ammann. Er war ja auch mal FDP-Mitglied, also gilt er als FDP Mann. Oder wollen sie Herrn Georg Kreis als Bundesrat, der ist sogar immer noch Mitglied der FDP.

    3. Das stimmt. Aber das war auch sehr einfach nach der guten Arbeit von Herrn Merz. Ihm kann die Schweiz danken, dass sie finanziell besser dasteht als Europa.
    Sie war aber zuvor 3 Jahre im Justizdepartement und hat dort ein Chaos hinterlassen. Vor allem das Asylwesen und das Bankgeheimnis war ein reines Desaster.
    Deshalb war es auch sehr klug von Frau Widmer Schlumpf das Departement zu wechseln. Jetzt hat Frau Sommaruga die A….karte gezogen.

    4. Richtig

    5. Nein sie ist nicht links. Und Philipp Müller ist einer der besten Politiker in der Schweiz. Ich hoffe er wird FDP Präsident. Was das Thema Muslime und Migration angeht, ist er sogar besser als die SVP, weil er als einziger begriffen hat, dass wir nicht bedroht sind durch Deutsche oder Franzosen, sondern durch Einwanderung aus Drittstaaten wie Kosovo, Mazedonien (ebenfalls Albaner), Türkei und Nordafrika. Deshalb sollten diese Parteien auch vermehrt zusammenarbeiten.

    6. Das stimmt schon, aber alle anderen Parteien haben auch ihre Blätter.

    7. Es ist unbestritten, dass die SVP viele Fehler macht. Nur haben sich die Bürgerlichen so zerstritten, dass die SP davon profitiert. Wenn FDP und SVP zusammengearbeitet hätten, hätten beide deutlich mehr Sitze, ohne auch nur eine einzige Stimme mehr. Es kann doch nicht sein, dass eine Wahlverliererpartei wie die SP noch Sitze gewinnt.

  69. #92 RDX
    Lieber RDX
    Vielen Dank für deine Antwort. Offenbar einer der wenigen Kommentare hier der a) in korrekter deutscher Sprache verfasst ist, b) eine eigene Meinung und nicht irgendwelches Stammtisch-Nachgeplappere beinhaltet und dem ich c) absolut zustimmen kann.

    Meiner bescheidenen Meinung nach ist die SVP schlicht und einfach nicht die Lösung der schweizer Probleme. Selbst wenn sie tatsächlich die Immigration komplett unterbinden würde und die Bilateralen aufkünden würde, würde sie dadurch nur neue Probleme generieren. Dann wünsche ich der schweizer Wirtschaft guten Sinkflug. Jeder der etwas anderes behauptet hat einfach keine Ahnung.
    Die Schweiz würde sich lieber auf die wirklich wesentlichen Probleme kümmern anstatt nach amerikanischem Vorbild Showpolitik zu betreiben.
    Da wären z.B. die leeren Sozialkassen, der Ärztemangel, die horrenden Gesundheitskosten, die Bildungsabnahme, der Niedergang der gesellschaftlichen Werte (Asozialität fängt schon beim „Abfall-in-der-öffentlichkeit-einfach-auf-die-Strasse-werfen“ an) etc. etc.

  70. #76 schweinsleber

    es gab tatsächlich eine schwarze und eine weisse Version – je nach Politiker oder Journalist dem man zuhörte.

    Und zu deiner SMS (inkl. FDP). Auch wenn Baader mal wieder dem einzigen Partner im Wahlkampf gegen EWS eine vor den Latz knallt, dann wundere ich mich schon gar nicht mehr.

  71. #87 FiatNox
    #91 FiatNox

    Ich würde ja noch akzeptieren, wenn man aufgrund mangelnder Konsensfähigkeit die SP auch aus dem Bundesrat werfen würde. Oder wollen Sie sagen, die SP ist mit der Überwindung des Kapitalismus, dem EU-Beitritt, ihrer Migrationspolitik, der Abschaffung der Armee usw. konsensfähiger, bzw. konkordanzfähiger?

    Da wird ein linker Parteisoldat wie Pierre-Yves Maillard von den Mitteparteien im Fernsehen als exzellenter Kandidat angesehen mit Fähigkeiten zum Bundesrat, wenn man gleichzeitig bei jedem SVP-Kandidaten etwas zu meckern hat.

    Man wollte die SVP nicht im Bundesrat und hat immer schlechter Ausreden dafür gefunden. Ich will damit nicht sagen, dass sich die SVP nicht daneben benommen hat. Aber es wäre auch so keiner gewählt worden.

    Sie haben Recht, der Angriff der auf die FDP kam war absolut daneben und unnötig. Das muss man bei der SVP kritisieren. Deshalb bin ich auch dafür, dass Blocher und Bader abtreten. Allerdings dürfen Sie nicht vergessen, dass die SVP aus Rücksicht auf das Bürgerliche Lager keinen eigentlichen Grossangriff auf den Sitz der FDP geplant hat. Das wäre am erfolgversprechendsten gewesen. Da wäre die SP dabei gewesen, da sie ja zu dumm ist, zu verstehen, dass Herr Schneider Ammann als Bundesrat nicht auch Nationalratspräsident ist.

  72. „Wir wolln sein ein einzig Volk von Brüdern sein, in keiner Not uns trennen und Gefahr.“

    Mit dem Rütlischwur haben heute sowohl SP wie auch SVP total gebrochen. Beide polarisieren und hetzen und entzweien die Schweiz mit wenig erheblichen Problemen in Zeiten in denen eigentlich Einigkeit Not tun würde.
    Ich sage euch eine Ära voraus, in der wir uns an die „guten alten Zeiten“ erinnern werden, in denen die Asylanten noch das „grösste“ Problem waren.

  73. #93 FiatNox

    Sie hat tatsächlich oft wenig zur Lösung beigetragen. Allerdings wissen wir alle, dass es einen starken Druck von Rechts braucht, dass überhaupt etwas passiert. Sonst werden die Probleme einfach ignoriert und ausgesessen.

    Und leider hat es in der FDP auch Leute, die deutlich weiter links politisieren. Da muss man immer genau schauen, wen man wählt und ich wohne nicht im Kanton Aargau, so kann ich Herrn Müller nicht unterstützen.

    Bei den von dir genannten Probleme stimme ich sofort zu, aber hier ist auch die Linke ein grosses Problem.

  74. @XY:
    Keineswegs wollte ich Herrn Brunner oder gar Herrn Maurer ihre demokratische Gesinnung absprechen. Im Gegenteil: Herrn Maurer halte ich für einen der integersten Politiker der Schweiz – ganz im Gegensatz zu Herrn Schmid, dessen Abgang wahrlich keinen Verlust für die SVP darstellt. Maurer hat schlechterdings das Problem, nicht genügend «stammtischtauglich» zu sein. Er ist ein fleissiger und seriöser Arbeiter, aber eben kein «Mitreisser» im klassischen Sinne. Dies unterscheidet ihn fundamental von Christoph Blocher.
    Was Brunner betrifft: Der kleine Seitenhieb war nicht so böse gemeint, wie Sie dies vermuten. Weder mache ich ihm seinen Beruf zum Vorwurf, noch halte ich ihn für dumm, aber an Herrn Blocher kommt er, was die Aussenwirkung und sein Auftreten angeht, leider nicht heran.

    @FiatNox:
    Die «Weltwoche» ist konservativ, aber nicht SVP-hörig. Dass sich die FDP auf dem absteigenden Ast befindet und in die schleichende Bedeutungslosigkeit zu versinken droht, ist keine böse Verschwörung einer «Rechtspublikation» oder eines Chefredaktors, sondern wird auch von den liberalen Medien wie der NZZ oder dem öffentlich-rechtlichen Schweizer Fernsehen so kolportiert.

    Übrigens: Sie haben recht, dass sich die FDP bei der (Ab-)Wahl Herrn Blochers als einzige solidarisch verhalten hat, aber Sie müssen auch zugeben, dass die FDP als einzige Partei vom Vorhaben der anderen nicht informiert wurde, also eine Beteiligung am Komplott gar nicht planen konnte.
    Übrigens stammt das Zitat «Unsere Gegner sind doch nicht in der FDP, und es kann nicht Ziel der SVP sein, den Freisinn zu schwächen» von niemand anderem als von Christoph Blocher.
    Er weiss die Solidarität der FDP durchaus zu schätzen.

  75. fiat nox

    zu deinem unsinn noch etwas.

    man hat nun viel gelesen wegen der sache mit dem bundesratkandidaten zuppiger.

    dessen fehlleistung wird landesweit breitgeschlagen.
    nun, er gehört nicht in den bundesrat, genauso wenig wie schlumpf.

    diese hat vor ca. 10 jahren ihren eigenen polizeichef mittrels einer dubiosen anschuldigung aus dem amt gedrängt.

    damals hiess es, er habe sich von einem grichischen Investoren bestechen lassen, es ging hauptsächlich um einen pelzmantel für alieschs frau.

    dessen karriere war natürlich nachhaltig zerstört. die vorwürfe aber, die konnten gerichtlich nie belegt werden und er wurde auf ganzer linie 1a freigesprochen.

    nun ja, der schlumpf stand er aber nun nicht mehr im wege.

    schmutz, den bei deren konspirativer wahl niemanden zu interessieren schien.

    zuppiger aber, den hätte die SVP gründlichst durchleuchten sollen.nun hätten sie es getan, die linken wären um eine neuen ausrede nicht verlegen gewesen.

    nun ja, wenn etwas links dienlich ist, macht das alles gar nichts, auch wenn man einen verdienten polizeibeamten wie aliesch, welcher unter anderem auch das WEF überwachte, mittels falscher anschuldigung ins abseits befördert.

    schlumpf ist wie ihr vater, nur sehr mässig begabt, hat im migrationsamt in bern ein chaos angerichtet, es fehlt ihr an organisatorischen und managerfähigkeiten. sie hat bei der umstrukturierung dort viele ausgezeichnete beamte entlassen.
    wo sie blocher roch, musste der beamte gehen, etwas was blocher souveräner handhabte, er der die meisten von seinem vorgänger übernahm.

    eine partei in der schweiz portiert einen kandidaten zur bundesratswahl und hat ein anrecht darauf das solche gewählt werden die auch der parteilinie entsprechen.
    die auswahl geschieht in dem man 2 kandidaten präsentiert, nicht in dem die gegenseite einen sucht der möglichst wenig der parteilinie entspricht.

    schlumpf wurde nur gewählt, weil man in ihr eine abweichlerin erkannte die um der macht willen alles tun würde, sogar einen pakt mit der gegenallianz schmieden, was sie ja auch getan hat.

    sollte man so jemanden nicht auschliessen, etwas was die SP ja auch lange diskutiert hatte als man ihren kandidaten vor jahren verschmähte und stattdessen einen wilden wählte.

  76. #95 RDX
    Wie oben geschrieben. Meiner Meinung nach gehören linke wie auch rechte Polparteien, welche nur nach amerikanischen Vorbild herumpoltern und die schweizer Bevölkerung entzweien, aus dem Parlament geworfen.
    Leider scheint ihr Plan aufzugehen: Wer am lautesten brüllt gewinnt. Ganz zum Leidwesen der Mitteparteien, die ruhig aber gut ihre Arbeit erledigen und die Schweiz so in kleinen Schritten vorwärts bringen.
    Ich stosse mich extrem daran, dass sich der schweizer Wahlkampf immer mehr amerikanisiert. In Amerika sieht man ja wie gut das funktioniert: Jeder Politiker Poltert, verspricht, und erzählt einem das Blaue vom Himmel und schlussendlich kann man froh sein wenn er seine Versprechen „nur“ nicht einlöst und nicht noch genau das Gegenteil macht. Das daraus resultierende Pendeln von Republikanern zu Demokraten und wieder zurück scheinen die Amerikaner zu überwinden nicht fähig. Ein ähnlicher Umriss beginnt sich auch in der Schweiz abzuzeichnen.
    Die Schweiz muss zurück zu ihren politischen Wurzeln: Konsens, Sachpolitik, nicht Personenkult, Lösungsorientierung, Zusammenhalt und Zusammenarbeit und anständiger Umgang. Und der Graben zwischen Links und Rechts gehört endlich aufgehoben, denn wenn zwei sich streiten freut sich ja bekanntlich der dritte (z.B. die Islamisten?).

  77. Ich komme mit diesem Konkordanz-Ding ohnehin nicht mit. Dass die Mehrheitspartei nur einen Sitz bekommt aber die Unterlegenen jeweils zwei, muss mir mal jemand erklären.

  78. #79 _Kritiker_

    Blocher hat die Partei zu dem gemacht was sie ist. Dem kann man grösstenteils zustimmen. Aber er hat seinen Zenit längst überschritten und merkt nicht, dass er mit seinem persönlichen Rachefeldzug gegen Frau Widmer Schlumpf der Partei nur schadet.

    Seine Stärke war immer seine Authentizität. Doch mittlerweile bewegt er sich auf einem Zick-Zack-Kurs. Früher habe ich ihn bewundert für seine Analysefähigkeiten. Heute geht er mir nur noch auf die Nerven (nicht weil ich von den Sachfragen weit von ihm entfernt bin).

    Er ist als Chefstratege klar gescheitert. Die Themen bei den Nationalratswahlen stimmten nicht, die Personen bei den Ständeratswahlen auch nicht und bei den Bundesratswahlen hat er auch versagt. Ich sage nicht, dass man ihm nicht danken soll, für was er geleistet hat. Man denke nur an das EWR Nein, dass ist goldwert und wahrscheinlich wären wir schon heute in der EU ohne Blocher. Aber irgendwann ist es halt Zeit zu gehen oder sich zumindest von den vorderen Posten zurückzuziehen.

  79. #101 Yanqing

    Es versteht auch jeder etwas anderes darunter. Wie es jedem halt so passt.

    Generell geht es darum, dass die Regierung (der Bundesrat) entsprechend der Wählerstärke der Parteien abgebildet wird. 7 Sieben Sitze bedeutet 100/7= 14.29%. Das heisst für rund 14.29% Wähleranteil hat man Anspruch auf einen Sitz.

    Es gibt in der Schweiz keine Regierung oder Opposition, da die grossen Parteien alle in der Regierung und der Opposition sind.

    Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass in der Schweiz mit dem Initiativ- und dem Referendumsrecht eine Partei den Betrieb im Parlament pausenlos bombardieren könnte, wenn ihre Meinung nie berücksichtigt wird.

  80. #87 FiatNox (14. Dez 2011 20:31)

    quak, quak, quak!

    wenn man keine argumente hat (bei mitgliedern der füdlibürgerpartei üblich) lässt man den tüpflischisser raus hängen.

    ich schreibe so, wie es mir passt!

    eines sei dir gesagt genosse, ich stimme und wähle schon, da hiess die svp noch bgb, also klär mich gefälligst nicht über unsere verhältnisse auf.

    den unterirdischen schwachfug den du da über die svp-milliäre schreibst, zeigt, das du dich nie wirklich mit diesen vertretern auseinander gesetzt hast, sonst wüsstest du, dass die meisten keine allzu grossen einkommen haben.

    „bilderberger“

    hihihi genau!
    noch so ein verschwörungstheoretiker!

    als das bankgeheimnis geknackt und die multimilliarden bürgschaft für den iwf durchgeboxt wurde, war von euch nicht viel zu sehen…
    wohl mal wieder auf der suche nach einem kompromiss gewesen…
    aber halt!
    doch! eure fiala fand es toll und tutete obendrein auch noch was von SOLIDARITÄT!
    und euer wanner erst… also der wäre in der poch selig bestens aufgehoben.

    warum bist du eigentlich mit deinen bolschewistischen freunden nicht am feiern?
    vergesst dann nicht die internationale zu trällern, das passt zu euch!

  81. #99 XY

    Ja, Frau Widmer Schlumpf ist eine Machtpolitikerin, die nach aussen sehr brav und bieder wirkt. Aber man hätte sie auch mit Inhalten zerlegen können, stattdessen zielte man nur auf die Person als „Verräterin“.

    Die Mitte-links Parteien schaufeln ihr eigenes Grab, vor allem die protestantischen, da sie weiterhin eine Konkurrenz-Partei haben werden.

  82. #100 FiatNox

    Konsensorientiert bzw. Lösungsorientierung heisst nicht, dass man nicht seine eigene Meinung haben kann, eigene politische Ideen vorbringen kann.

    Die FDP ist vor allem zu einer Partei geworden, die nur noch auf die politischen Vorstösse der Gegner reagiert und kaum noch eigene Vorstösse macht. Eine Volksinitiative oder ein Referendum wäre manchmal auch nicht fehl am Platz.

    Darum habe ich ja Philipp Müller positiv erwähnt, da er mit seiner Einschränkung der Einwanderung aus Drittstaaten eine eigen Idee vorgebracht hat, die so nie von der SVP, CVP, der SP oder anderen Parteien hervorgebracht wurde.

    Die Mitte hat bei diesen Wahlen klar gewonnen. Trotzdem ist der FDP noch nicht gelungen den Trend von Wahlniederlagen zu wenden.

    In diesem Bundesratswahlkampf hat die FDP seit langem erstmals wieder eine gute Figur gemacht.

  83. #84 kosak

    weiss ich, ich bin aber nicht der Techniker!

    #86 FiatNox

    du kannst das drehen wie du das willst, es ist keine Konkordanz!

    Und wie die FDP rote Socken in den Ständerat gehievt hat, nur um gute Leute wie den Brunner zu verhindern ist eine Schande erster Güte.

    Die WELTWOCHE sieht es völlig richtig EWS hat das Bankgeheimnis abgeschafft, sie hat das Asyl verschlampert und inzwischen ist sie eine Rotgrüne. Ein Chamäleon wie aus dem Buch!

    Ich bin ein großer Fan der Schweiz und genau darum finde ich alles so beschissen!

  84. #94 Ribla (14. Dez 2011 21:09)

    Wer solche Partner hat, braucht keine Feinde mehr.

    #80 RDX (14. Dez 2011 19:42)
    Bei den Wahlen im Oktober kuschelte die FDP mit den Lieben und Netten, um keinen Druck auf ihre Kandidaten zu bekommen.

  85. #105 schweinsleber
    Ich sehe schon: Konstruktive Diskussion: Fehlanzeige.
    Politisches Sachverständnis: Fehlanzeige (FDP=Genossen, was zur Hölle?)
    Schön für Sie, dass Sie die SVP schon zu BGB Zeiten wählten, doch wie sagt man doch so schön, Alter schützt vor Torheit nicht.
    Und ja, sie haben recht, viele der SVP Kameraden sind aus der bürgerlichen Mittel und sogar Unterschicht. Doch diejenigen die sagen wos langgeht haben allesamt mehr als genug „Klotz.
    Allen voran Milliardär Blocher, Ospel, Lehmann, Matter usw. usf. Da sind Leute wie Baader noch die Bescheideneren.
    Der grösste Witz war die Aussage Blochers, die Parlamentarier hätten allesamt keine Volksnähe, da sie nicht aus dem Volk kommen.
    Recht hat er, doch sollte er vor seiner eigenen Haustüre zuerst wischen, aus seiner Herrliberger Villa ausziehen und volksnäher wohnen. Seine Mammonkollegen können ihm das sofort gleich tun.

  86. #109 schweinsleber

    Sie hat den Alleingang gewagt, was auch misslungen ist. Die CVP hat mit allen gekuschelt (BDP,GLP,EVP, und und und).

    #110 FiatNox

    Alle Parteien bestehen in ihren Führungsgremien mehr oder weniger aus Millionären, auch die Linken (Heuchler). Entscheidend ist, dass man den Bezug zur Basis nicht verliert, was früher bei Blocher der Fall war.

  87. #105 schweinsleber

    quak, quak, quak!

    wenn man keine argumente hat (bei mitgliedern der füdlibürgerpartei üblich) lässt man den tüpflischisser raus hängen.

    Ich muss Sie doch bitten sachlich zu bleiben.
    Mit solchen Aussagen diskretidieren Sie sich selbst
    Ausserdem möchte ich Sie darauf hinweisen, dass mich mangelnde Deutschkentnisse bei Eidgenossen genau so stören wie bei renitenten Asylanten und Pseudointegrierten.
    Es gehört sich einfach die Sprache zu beherrschen. Mit Pünktlischisserei oder Füdlibürgertum hat das wenig zu tun.
    Ich finde man sollte die Bereicherer mit hartem Massstab angehen. Jedoch sollte man auch denselben Massstab bei sich selber anlegen.
    Wer die Deutschkenntnisse von Mihigrus kritisiert sollte zuerst selbst anständig sprechen.
    Wer die Sauerei kritisiert die Mihigrus am Bahnhof hinterlassen, sollte gefälligst selbst seine leere Bierdose entsorgen und die Kippe nicht einfach auf die Geleise werfen.
    Wer den Mihigrus und Islamisten mangelnde Diskussionsfähigkeit, Dogmatik, Borniertheit und Uneinsichtigkeit vorwirft (alles soweit so berechtigt) sollte zuerst selbst eine angemessene Diskussionskultur und Einsichtigkeit pflegen. Sonst ist man schlussendlich keinen Dreck besser wie sie, Man unterscheidet sich nur in der geographischen Herkunft.
    Meine Meinung. Null Pünktlischisserei und null Füdlibürgertum.

  88. An #71 Simbo:

    Die Tagesschau der SRG habe ich mir heute auch nicht zugemutet. Der freie Tag ist mir eh‘ durch den Ausgang der Bundesratswahlen verdorben worden. Die links-grünen „Mitte“-Politiker werden unser einst freies und vielbewundertes Heimatland schon opportunistisch in eine fremdländische Knechtschaft führen und es bereitwilig für deren kurzfristiges Gewinnstreben opfern. Der Wille des Wahlvolkes ist in Bundes-Bern eh‘ nur noch störend bei der Umsetzung ihrer links-grünen und islamophilen Politik. Alle gegen einen, das hat sich heute deutlich gezeigt. Wirklich schade! Eidgenossen haben doch einzig dieses Heimatland.

  89. #110 FiatNox (14. Dez 2011 22:04)

    „Und ja, sie haben recht, viele der SVP Kameraden sind aus der bürgerlichen Mittel und sogar Unterschicht.“

    Kameraden… willst du da etwa auf die Farbe braun anspielen?

    Dir ist schon klar, dass die Frönteler nicht von Seiten des BGBs kamen?
    Wohl eher von dieser Seite hier:
    Philipp Etter CVP und Marcel Pilet-Golaz FDP

    So ein Pech aber auch…

    Doch diejenigen die sagen wos langgeht haben allesamt mehr als genug “Klotz.

    Genau! Die SVP ist eine Kaderpartei, selten so gelacht.

    Allen voran Milliardär Blocher, Ospel, Lehmann, Matter usw. usf. Da sind Leute wie Baader noch die Bescheideneren.

    Sofort alle enteignen und mit den Kröten das FDP-Kässeli auffüllen.

    „Der grösste Witz war die Aussage Blochers, die Parlamentarier hätten allesamt keine Volksnähe, da sie nicht aus dem Volk kommen.“

    Ja, der Chrigu Blocher sollte sich schämen, das er einen solch erfolgreichen Lebenswandel hinter sich gebracht hat!
    Knecht hätte es längst für ihn getan.

    „Recht hat er, doch sollte er vor seiner eigenen Haustüre zuerst wischen, aus seiner Herrliberger Villa ausziehen und volksnäher wohnen. Seine Mammonkollegen können ihm das sofort gleich tun.“

    Eine Hundehütte reicht für die vollkommen aus!

    Du hörst dich wirklich wie ein dunkelroter Revoluzzer an.

    Hör auf dich zu wehren.
    Gib es endlich zu, das du ein Genosse bist, dann senkt sich auch automatisch dein Blutdruck.

    #111 RDX (14. Dez 2011 22:14)
    Und warum konnte sich die FDP dann nicht zu einer Wahlempfehlung von z.B. Brunner durchringen?

    CVP, das ist doch das Anhängsel der BDP… oder sind es die Grünliberalen gewesen oder gleich die SP, bin etwas verwirrt.

  90. #112 FiatNox (14. Dez 2011 22:23)

    Um es sehr sachlich auszudrücken, geht mir deine Sprachhygiene vollkommen am Popo vorbei.

  91. Hier noch ein kleiner Gedanke, der mir mehr und mehr auf dem Herzen liegt, seit ich die neuesten Entwicklungen auf PI beobachte:

    Die PI Leser und PI selbst sollte ein wenig mehr über sich selbst reflektieren.
    Wenn die Leser nämlich mit Ihren Bekannten und Verwandten genau so diskutieren wie hier in der Kommentarspalte, na dann gute Nacht Islamkritik.
    Mehr und mehr kann man hier nämlich genau den selben Fundamentalismus und die selben Diskussionsmaschen erkennen wie sie den Islamisten oder Antifanten vorgeworfen werden, einfach spiegelverkehrt im Inhalt.
    Anstatt als Nazi diskreditiert zu werden, wird man als Kommunist abgestempelt, wenn man eine differenzierte, nicht mit der Hardcoreschiene zu vereinbarende Meinung vertritt.
    Wie oben erwähnt kann man auch oft dieselben Argumentationsmuster wie bei islamischen oder antifantischen Fundamentalisten beobachten: Ist so weil ist so, wenn du nicht mit mir übereinstimmst wirst du niedergeschrien.

    Ich möchte euch alle ermahnen: Werdet im Kampf gegen das Tier nicht selbst zum Tier.
    Behaltet das, was uns diesen Extremisten überlegen macht bei. Nämlich die Fähigkeit rational zu denken, fundiert, ohne Beleidigungen und Diskreditierungen zu argumentieren und zu diskutieren etc.
    Ansonsten werden wir einerseits genau zum gleichen Abschaum wie Islamisten, Antifanten, notorische Weltverbesserer etc, andererseits werden uns die politischen Gegner dank dem ungehobelten und radikalen Auftreten an den Eiern aufhängen können, um es mal so zu sagen.
    Verfällt nicht in die gleiche Uneinsichtlichkeit die Ihr euerm politischen Gegenüber vorwerft.
    Also: Sachlich bleiben, zivilisiert bleiben, intelligent agieren. Denn nur so könnt Ihr euch vom Rest abheben und gleichzeitig schlecht angreifbar bleiben.

  92. #114 schweinsleber
    Da Sie offensichtlich nicht unterscheiden können zwischen jemandem der die Fähigkeit hat differenziert zu denken und einem „roten Revoluzzer“ sehe ich die Diskussion hier als beendet an.
    Allerdings zeigem Sie sehr schön wie „konsensorientiert“ und „konkordanzfähig“ Ihr Hardcoresünneler seid. Müsste ich mit Ihnen eine konkordante Bundesregierung bilden, mir würden alle Haare ausgehen.
    Falls Ihnen das aufgefallen ist: Mit Ihnen zu diskutieren ist genau so sinnlos wie mit einem fundamentalen linken Weltverbesserer zu diskutieren. Nur dass Sie ein fundamentaler rechter Weltverbesserer sind. Die Argumente jedoch sind die gleichen. Lassen Sie sich das mal durch den Kopf gehen.

  93. #116 FiatNox (14. Dez 2011 23:07)

    Ohh beleidigt?
    Sowas aber auch

    Tja, wie man in den Wald hinein brüllt, so fällt halt das Echo aus.

    Aber ioh nehme dir das nicht übel, habe einen breiten Rücken.

    Vielleicht solltest du dir ein paar Nehmerqualitäten zulegen.

  94. #117 FiatNox (14. Dez 2011 23:13)

    Das dumme daran ist, das ich parteilos bin und früher ein strammer Freisinniger war.

  95. #118 schweinsleber
    Beleidigt? Nein, wieso auch. Sie haben mich ja nicht beleidigt.
    Allerdings denke ich nicht dass diese Diskussion noch auf einen ordentlichen grünen Zweig führt.
    Für einen Parteilosen verfechten Sie die SVP aber fleissig…

    Ach Sie waren Freisinniger? Was hat Sie zum Wechsel bewogen?

  96. #120 FiatNox (14. Dez 2011 23:24)

    Die Haltung der damaligen FDP zum EWR ist für mich der Bruchpunkt gewesen.

    und heute?

    Die Herausgabe der Bankkundendaten
    Der unsägliche Staatsvertrag mit den USA
    Die Bürgschaften für den IWF
    Der Verlust den Bankkundengeheimnisses
    Die drohende Steuerharmonisierung
    Die mögliche Aushebung von Volksrechten
    Die blödsinnige Energewende ohne Alternativen

    Tja, da liegt die SVP mir am nächsten, was anderes ist mir nicht geblieben.

  97. Ich schäme mich, Schweizer zu sein. Unglaublich, wie die permanenten linken Belehrungen durch unsere Einheitsmedien die Leute verunsichert haben. Auch unser Land geht den Bach ab, wie ganz Europa. Einen Trost habe ich: EWS und die ganze linke Truppe werden die Quittung am Tag X bekommen. Wir gehen unter, aber die nehmen wir mit…….

  98. Vielleicht hat das Ganze einen Vorteil: Wenn nun die SVP in die Opposition geht, wird sie öfter das Referendum ergreifen, was zu mehr Volksabstimmungen und somit zu mehr Demokratie führen kann. Volksabstimmungen wie das Bauverbot für Minarette oder die Ausschaffungsinitiative hat die SVP ja deutlich gewonnen.

  99. @Fiat Nox

    Auf der einen Seiten liberal sein wollen, auf der anderen Seite die SVP als Millinonärspartei beschimpfen. Natürlich sind sie nicht links, sondern links verlogen!

  100. Ja, ja, die „Verräterin“. Das ist übrigens die Diktion der besonders Nachtragenden im rechten Flügel der SVP, was als politische Ortsangabe in Ordnung geht, aber dann und wann stilistische Deformationen offenbart.

    Das sind im übrigen diejenigen Schweizer, die die Deutschen im Lande verbal hart an der Grenze zum Rassismus behandeln und die Deutschen lieber heute als morgen loswerden würden. Dies nur zur Information besonders unbedarfter Leser aus dem „Nordkanton“.

    Ich finde zwar auch, dass die Konkordanz zahlenmässig gebrochen wird, aber wie das Wort schon vermuten lässt, geht es dabei auch um Eintracht und Zusammenarbeit. Die SVP hat sich im Vorfeld bereits geäussert, dass sie die Widmer-Schlumpf weghaben wollen und wenn das nicht gelingt, sich auf die Strategie verlegen würden, dass sie sich mit einem Kandidaten zufrieden geben würden, sodass alle Welt sehen kann wie die anderen die Konkordanz brechen.

    Also bitte, für jemanden, der alleine niemanden rein- oder rauswählen kann, ist das ja wohl keine erfolgversprechende Strategie, zumal die SP und CVP sich schon auf Widmer-Schlumpf festgelegt hatten. Ausserdem werden amtierende Bundesräte nur selten abgewählt. Der zweite FDP Sitz wackelte im Vorfeld bedenklich und um den zu holen, hätte die SVP Kreide fressen und Kooperationsbreitschaft zeigen müssen. Aber das ginge gegen den eigenen Stolz und wäre bei den eigenen Wählern nicht gut angekommen. Die FDP hat sich ausserdem anscheinend heute nicht an Absprachen gehalten.

    Also ergibt man sich dem übermächtigen linken Lager und macht schon wieder einen auf beleidigte Leberwurst. Nach der Abwahl Blochers ging man aus Protest ganz in die Opposition, gleiches erscheint wieder möglich.

    Die Zeiten vor uns werden ja nicht unbedingt einfacher. Mal sehen, ob sich der eine oder andere Bundesrat als unfähig erweist oder mit unpopulären Entscheidungen kontaminiert. Beide FDP Bundesräte und beide von der SP hauen micht nicht aus dem Hocker. Der SVP Bundesrat Maurer mit dem Ressort Verteidigung und Sport wird sicherlich wieder nicht im Brennpunkt der Zeitläufte stehen.

  101. „Das sind im übrigen diejenigen Schweizer, die die Deutschen im Lande verbal hart an der Grenze zum Rassismus behandeln und die Deutschen lieber heute als morgen loswerden würden. Dies nur zur Information besonders unbedarfter Leser aus dem “Nordkanton”.“

    Auch ein Grund, warum ich nicht Mitglied dieser Partei bin.
    Mich aber trotzdem beim Fremdschämen erwischt habe.

  102. #126 schweinsleber

    Schon ok. Ich bin letzte Woche das erste mal in 13 Jahren als Sauschwab bezeichnet worden. Muss wohl noch daran liegen.

  103. @Fiat Nox
    Blocher und Konsorten sollen also aus ihren Villen ausziehen um Volksnäher zu sein. Blocher hat aber diese Villa mit dem Geld seiner eigenen Hände Arbeit bezahlt und dabei hunderte von Arbeitsplätzen geschaffen. Solche Unternehmer bringen ein Land voran, was man von den linken Sozen, die in der aufgeblähten Sozial und Migrationsindustrie auf ihren überbezahlten Pöstchen sitzen, die es gar nicht brauchen würde, wenn man vernünftige Politik betreiben würde, nicht sagen kann. Bezahlt werden die genau von Blocher und Konsorten und deren Arbeitnehmern, dem Steuerzahler.

  104. #129 kewil (15. Dez 2011 10:14)

    ja, genau da liegt der hund begraben.

    ebenfalls sind der krawall auf dem bundesplatz 08 und die sonstigen gewalttaten gegen svp-mitglieder sehr schnell in vergessenheit geraten.

    aber eben und da hilft kein weheklagen dagegen,
    die tatsache bleibt, dass die mehrheit des schweizervolkes ein mittelinks-parlament gewählt hat und die konservativ-liberalen kräfte nun in der minderheit sind.

    damit muss man sich abfinden und auf das beste hoffen…

    in anbetrackt des bockmistes der letzten vier jahre wird es beim hoffen bleiben.

  105. #128 Kikokiuru (15. Dez 2011 02:23)
    „..den linken Sozen, die in der aufgeblähten Sozial und Migrationsindustrie auf ihren überbezahlten Pöstchen sitzen, die es gar nicht brauchen würde, wenn man vernünftige Politik betreiben würde,…“
    Wie wahr, wie wahr! Applaus, Applaus.

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