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Video: Demo vor linkem Kafe Marat in München

[1]Das Kafe Marat ist ein extrem linker Szenetreffpunkt, in dem schon Anleitungen zum Bombenbasteln und hochbedenkliche sozialistische Schriften gefunden wurden. Trotzdem unterstützt die Stadt München unter dem roten OB Ude dieses linke Nest mit jährlich knapp 40.000 Euro. Am 4. November demonstrierte dort die Bürgerbewegung Pax Europa gegen den Antisemitismus der Linken. Anlaß war ein Vortrag des Hamburger Historikers [2] Olaf Kistenmacher von der „Roten Ruhr Uni“ zum Themenbereich: „Sekundärer Antisemitismus, Nationalismus oder verkürzter Antikapitalismus-Zu den Motiven für Judenfeindschaft in der Linken“.

(Von Michael Stürzenberger)

Nachdem der Vortrag öffentlich angekündigt war, wollten die Demoteilnehmer auch gerne ins Kafe Marat gehen, um sich die Ausführungen von Herrn Kistenmacher [3] anzuhören. Aber das Tor zur linken Trutzburg blieb uns verschlossen. Wir wurden mit äußerst schlüssigen Argumenten wie „Haut ab!“ oder „Halts Maul!“ darauf hingewiesen, dass diese Veranstaltung wohl kurzfristig in eine geschlossene Gesellschaft umgewandelt wurde.

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Während wir vor dem Eingang standen, schlichen unentwegt dunkle, lichtscheue, kapuzengewandete und sonnenbrillenbestückte Gestalten in die burgähnliche Festung. Diverse Versuche, uns diesem offensichtlich angesagten Outfit durch Vermummung anzupassen, schlugen fehl. Außer uns wurde aber auch noch anderen Bürgern dieser Stadt, die nicht dem dort angesagten Kleidungsstil entsprachen, der Eintritt zu dem Vortrag verwehrt.

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Zusätzlich wurden wir unaufhörlich von mehreren „Anti“-Faschisten umlagert, die uns permanent mit ihren Fotoapparaten ablichteten, als ob dies Waffen wären, mit denen sie uns zu verjagen oder zu bekämpfen versuchen. Manch einer verbarg dabei sein Gesicht. Beim Fotografier-Dauerbeschuss immer ganz vorne mit dabei ist Tobias Bezler alias Robert Andreasch, der immer vorgibt journalistisch zu arbeiten, sich aber weigert, mit uns zu sprechen. Merkwürdig – als „Journalist“ hat er uns noch nie eine einzige Frage zu unseren Motiven oder Intentionen gestellt, was er eigentlich für eine seriöse Reportage über unsere Aktionen dringend benötigen würde. Er fotografiert lieber nur unaufhörlich. Mittlerweile muss er seine Wohnung mit unseren Portraitbildern geradezu tapezieren können. Veröffentlicht werden von diesen hunderten Fotos nur ganz selten welche auf den Internetseiten von a.i.d.a., Indymedia & co. Nun, jeder Mensch sollte sein Hobby haben.

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In dem Video sind unsere geradezu verweifelten Versuche dokumentiert, mehr über den Antismitismus bei den LINKEN zu erfahren. Außerdem sehen wir Interviews mit den Demoteilnehmern und einem überraschten Bürger, dem ebenfalls nicht die Ehre zuteil wurde, ins berühmt-berüchtigte Kafe Marat zu gelangen:

In dem Zusammenhang ist es besonders aufschlussreich zu erfahren, dass die rotgrüne Stadtratsmehrheit in München vor wenigen Tagen beschlossen hat, die absolut sinnvolle Extremismusklausel von Kristina Schröder NICHT anzuwenden. Das heißt, extrem linke Organisationen bekommen auch weiterhin ohne ein Bekenntnis auf das Grundgesetz ihre Fördergelder im „Kampf gegen Rechts“. Dazu zählt auch der Verein „Zeit, Schlacht und Raum“, der das extrem linke Kafe Marat betreibt. CSU und FDP stimmten dagegen, konnten sich aber gegen die rotgrüne Stadtratsmehrheit nicht durchsetzen.

Skurril, wie Vertreter von SPD und Grünen ihre seltsamen Auffassungen begründen. Festgehalten im Artikel des Münchner Merkur vom vergangenen Mittwoch „Extremismusklausel gescheitert [7]-Vereine bekomen auch ohne Verfassungsbekenntnis Fördergelder“:

Grünen-Fraktionschef Siegfried Benker bezeichnete es als „beschämend“, dass mit der Klausel Menschen, die sich gegen Rechtsextremismus engagierten, „unter Generalverdacht gestellt und zu Spitzeldiensten gegenüber Bündnispartnern aufgefordert werden“. Sie sei eine „ideologische Kampfmaßnahme von CDU und CSU“. SPD-Stadträtin Verena Dietl betonte, dass die jetzige Regelung richtig sei und es „wichtig ist, dass es diese Vereine und Initiativen gibt.“ Die CSU prangere seit Jahren Linksextreme als „die wahre Gefahr für die Demokratie an“, kritisierte Orhan Akman (Linke). Damit zeige sie, dass sie „auf dem rechten Auge blind sei und vor dem linken Auge eine Riesenlupe trage.“

Nun, die Münchner SPD und Grünen sind ganz offensichtlich auf dem linksextremen Auge stockblind, sonst würden sie diesem Kafe Marat nicht Fördergelder ohne Verfassungsbekenntnis hinterherwerfen. Aber vielleicht passt es ihnen ja ganz gut, dass diese Elemente unterstützt werden, die auch regelmäßig Münchner Bürger beim Ausüben ihres demokratischen Rechtes stören, islamkritische Kundgebungen, Demonstrationen und Versammlungen durchzuführen.

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Über sportlich-sachliche emails freuen sich bestimmt:

» rathaus@muenchen.de [9]
» kontakt@spd-muenchen.de [10]
» stadtbuero@gruene-muenchen.de [11]

Kamera & Videoschnitt: Manfred Schwaller / Fotos: Roland Heinrich

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