1

Politisch inkorrekte Termine 2012

Vom „Tag der Freiheit“ bis zum „Tag der Opfer der Bunten Republik“: Wer 2012 auch persönlich ein politisches Zeichen setzen möchte, hat dazu jede Menge Gelegenheiten. Hier sind fünf Feier- und Gedenktage, die schon heute in jedem politisch inkorrekten Terminkalender vorgemerkt werden möchten.

(Von Martin)

14. Mai: Israel-Tag

Im Nahen Osten sind die Verhältnisse klar: Auf der einen Seite die Hamas, die deutschen Linken und die EU, die über verschlungene Kanäle die palästinensischen Raketen auf israelische Schulkinder bezahlt. Auf der anderen Seite Israel und als einzige Schutzmacht die Vereinigten Staaten von Amerika. Unter diesen Umständen sollte die Entscheidung leicht fallen: Für politisch Inkorrekte kann es nur eine Seite geben, die Seite der Zivilisation, der freien Rede und des selbstverständlichen Rechts der Israelis, ihr Land gegen jeden zu verteidigen, der diesem Land Böses will. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft wird auch 2012 am 14. Mai, dem israelischen Unabhängigkeitstag, deutschlandweit zahlreiche Feierlichkeiten veranstalten, die einen Besuch wert sind. Und in der israelischen Botschaft freut man sich an diesem Tag sicher über eine wirklich von Herzen kommende Email. Die scheinheiligen „Freundschaftsbekundungen“ der deutschen Politik-Kaste, die Israel zwar gern als willkommenes Holocaust-Mahnmal missbraucht, als bloßes Mittel zum Zweck ihrer eigenen antideutschen Selbstzerstörungspropaganda, aber hinterrücks über die dunklen Kanäle der EU tödliche Raketen auf israelische Städte finanziert, hat man dort nämlich genauso satt wie hier bei PI.

17. Juni: Tag der Freiheit

Nach einem Aufruf der „Libertären Plattform“, der „Freiheitsfreunde“ und mehrerer weiterer liberaler und libertärer Organisationen wurde er 2011 zum ersten Mal wieder gefeiert, unser alter Nationalfeiertag. Kein anderer Tag im Kalender setzt ein deutlicheres Zeichen gegen Sozialismus, Totalitarismus und Fremdbestimmung als der 17. Juni, der Tag des Arbeiteraufstands in der DDR. Angesichts der unverkennbar totalitären Tendenzen unserer derzeitigen „Bunten Republik“ setzt die kraftvolle Aussage des 17. Juni genau den selbstbewussten freiheitlichen Gegenakzent, den wir in unserem Land so dringend benötigen. Außerdem bildet der 17. Juni eine willkommene Alternative zum sowieso verkrampften und eher nichtssagenden 3. Oktober, den die Islamisten obendrein als „Tag der offenen Moschee“ zu entfremden suchen. Da am 17. Juni fast immer gutes Wetter herrscht, sollten wir den Vorschlag der libertären Gruppen aufgreifen, an diesem Tag mit Freunden zu feiern und z.B. bei einem Gartenfest gemeinsam darauf anzustoßen, dass wir Deutsche uns die Freiheit unseres gesprochenen und geschriebenen Wortes und unsere politische Selbstbestimmung von niemandem nehmen lassen werden, niemals: nicht von Kommunisten, Sozialisten, Islamisten, nicht von Linksextremen, Rechtsextremen, nicht von der EUdSSR und auch nicht von irgendwelchen Bunten Fuzzis in Berlin.

20. Juli: Tag des Deutschen Widerstands

Deutschland hat eine lange freiheitliche Tradition. An keinem anderen Tag der deutschen Geschichte hat sich diese freiheitliche Tradition so laut und vernehmbar zu Wort gemeldet wie am 20. Juli 1944, dem Tag des Attentats auf Hitler und des anschließenden Umsturzversuchs in Berlin, Wien und Paris. So unterschiedlich die Motive der damals Handelnden waren, so unterschiedlich ihr geistiger, beruflicher und sozialer Hintergrund, so unterschiedlich ihre Ansichten über ihre Methoden, so sehr hat sie ein gemeinsames Ziel geeint: Die Wiederherstellung Deutschlands als eines freien Landes, eines Landes der freien Rede und des Rechts, der Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz statt der menschlichen Ungleichheit eines totalitären Pseudorechts. Diesen Zielen sind auch wir verbunden, den Männern des 20. Juli sind auch wir verpflichtet: Wir werden weder einen national-sozialistischen noch sonstwie sozialistischen, weder einen kommunistischen, islamischen noch radikal-multikulturalistischen Unrechtsstaat in Deutschland zulassen. Wer dieser Verpflichtung sichtbaren Ausdruck geben möchte, kann am 20. Juli 2012 z.B. die Fahne des Deutschen Widerstands ins Fenster hängen oder in seiner Stadt zumindest einen Blumenstrauß am Denkmal für den Deutschen Widerstand ablegen.

7. Oktober (1. Sonntag im Oktober): Tag der Opfer der Bunten Republik

2011 brannten am ersten Sonntag im Oktober erstmals Kerzen vor den Rathäusern und Amtsgerichten der Bunten Republik: dort also, wo die Schreibtischtäter sitzen, die durch ihr wohlwollendes Schweigen und ihr gutmenschelndes Helfershelfertum zu Mitverantwortlichen der alltäglichen Gewalt im real existierenden Multikulturalismus wurden – eine Gewalt, der vor allem Deutsche zum Opfer fallen. Beschimpft, geschlagen, getreten, vergewaltigt, abgestochen, totgeprügelt und dann totgeschwiegen, weil es ja nur Deutsche waren und ein deutsches Leben in der Bunten Republik eben nicht genauso lebenswert ist wie ein türkisches. In Erinnerung an diese in den weihevollen Reden der politischen Kaste nie erwähnten deutschen Opfer der Bunten Republik und als Zeichen gegen die Doppelmoral eines verlogenen Staates, gegen die ständigen Rechtsbeugungen einer mit zweierlei Maß messenden Justiz, gegen die systematische Verharmlosung der Gefahren des staatlichen Ethno-Experiments „Bunte Republik“ werden auch 2012 am ersten Sonntag im Oktober vor öffentlichen Gebäuden unsere Kerzen brennen. 2011 brannten ein paar Dutzend, 2012 sollen es ein paar Tausend werden!

31. Oktober: Weißelberg-Tag

Mit seinem Fanal wollte er uns wachrütteln: der evangelische Pfarrer Roland Weißelberg, der sich am 31. Oktober 2006 vor dem Augustinerkloster in Erfurt aus Protest gegen die staatliche Islamisierungspolitik selbst verbrannte. Die politisch korrekte Meinungsdiktatur hat im nachhinein alles getan, um diesen Mann vergessen zu machen. Bis heute werden alle Einträge zu Roland Weißelberg in der deutschsprachigen Wikipedia sofort gelöscht. Und wie schon damals in der DDR nach der Selbstverbrennung des regimekritischen Pfarrers Oskar Brüsewitz hat die Evangelische Kirche auch Pfarrer Weißelberg kurzum für verrückt erklärt und sich dadurch unbequeme Nachfragen zu ihrer Beteiligung an einer zwielichtigen Staatspolitik vom Hals gehalten. Auch aus Protest gegen einen solchen Umgang mit unliebsamen Wahrheiten sollten wir 2012 am 31.10. erneut aktiv an das Fanal des Pfarrers Weißelberg erinnern und seine Tat als einen Aufruf an uns alle sehen, an diesem Tag selbst ein öffentlich sichtbares Zeichen gegen die staatliche Islamisierungspolitik zu setzen, jeder auf seine Weise.




Wilders: „Jämmerliche Darbietung“ der Königin

Die Wilders-Partei PVV ist verärgert über das Tragen eines Kopftuches der Niederländischen Königin Beatrix und deren Schwiegertochter Maxima während des Besuchs einer Moschee in Abu Dhabi (Foto).

Nach Meinung der PVV legitimiert die Königin hiermit die Unterdrückung und Diskriminierung von Frauen. Die PVV-Abgeordneten Geert Wilders, Joram van Klaveren und Andre Elissen stellen wegen des “traurigen Schauspiels“ Fragen an das niederländische Parlament. Die PVV will von Premierminister Mark Rutte (VVD) und von Gerd Leers (CDA), Minister für Migration und Asyl wissen, wie sie über das besagte Kleidungsstück denken. Darüberhinaus will die Partei wissen, ob diese “jämmerliche Darbietung“ nicht hätte verhindert werden können. Nach dem Besuch in Abu Dhabi reist die Niederländische Fürstin weiter nach Oman.

» Hier mehr Fotos der Kopftuch-Königin Beatrix in Abu Dhabi
 
(Quelle: elsevier.nl / Übersetzung: Günther W.)




Neues aus Duisburg

Am Abend des 5. Januar veranstaltete die Duisburger CDU die Informationsveranstaltung zur OB-Abwahl in genau fünf Wochen. Hierbei konstatierte der Duisburger Vorsitzende, Thomas Mahlberg, dass die CDU zwar alleine „ohne Koalitionspartner“ dastehe, jedoch zeigte er sich optimistisch, dass das erforderliche Quorum von 92.000 abgegebenen JA-Stimmen nicht erreicht wird und so die Abwahl verhindert wird.

(Von Duisbürger)

Dazu setzt er auch auf große Unterstützung der „Migranten“, also der zugewanderten Muslime in Duisburg. Aber warum kann sich ein Christdemokrat solche Hoffnungen machen?

Dass sich Adolf Sauerland im Speziellen und die (Duisburger) CDU im Allgemeinen Hoffnung auf große Unterstützung durch islamische Zuwanderer machen kann, liegt an ihrer Politik seit 2004. Seit der Machtübernahme der CDU in Duisburg fühlt sich der anwesende Vorsitzende des Integrationsrates in Duisburg erst „richtig akzeptiert“. Die letzten 7,5 Jahre Duisburger Politik waren gekennzeichnet von MultiKulti-Träumereien, obwohl im Duisburger Norden längst Monokulti herrscht, und ein Kapitulieren der Union vor den großen negativen Folgen der ungebremsten Zuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis, wie zum Beispiel gestern (gute Besserung von dieser Stelle an die verletzten Polizisten). Denn auch die CDU hat erkannt, dass – wie es Michael Stürzenberger vor einigen Wochen ausführte – man es sich aufgrund der Geburtenrate und der Demographie mit den Zuwanderern nicht verscherzen sollte. So werden die Interessen aller Deutschen und gut integrierten Zuwanderer vernachlässigt. Beispielsweise trifft sich OB Sauerland gerne mit seinen muslimischen Freunden zum „Fastenbrechen“, mitunter auch in illegalen Moscheen, die von den Grauen Wölfen betrieben werden und begrüßt die riesige Machtdemonstration des Islams im Duisburger Norden, die Marxloher Merkez-Moschee, in die oberdrein viele Millionen Steuergelder geflossen sind.

An den Gerüchten über eine türkische Freundin Sauerlands, die seit Wochen durch die Stadt geistern, ist jedoch nichts dran. Auch, dass er seit sonstwann geschieden ist oder nicht mehr bei seiner Frau lebt, entspricht nicht der Wahrheit. Was die linken Gerüchteverbreiter jedoch an einer türkischen Freundin so schlimm finden, erschließt sich mir nicht. Auch verbieten sich für einen aufrechten Demokraten solche Angriffe unter der Gürtellinie, die bis ins private Familienleben reichen. Viel mehr sollten und müssen die Diskussionen über politische Inhalte geführt werden und es sollte nicht über eine angebliche sogenannte „politische Verantwortung“ geschwafelt werden.

Doch wie sollte man am 12. Februar nun abstimmen? Erst einmal ist festzustellen, dass es sich am 12. Februar nicht um eine Wahl (zwischen ein oder mehreren Kanidaten) handelt, sondern lediglich um eine Abwahl. Der CDU-Vorsitzende empfiehlt nicht wählen zu gehen, da „die Abwahl mit den Konsequenzen aus der Loveparade-Tragödie nichts mehr zu tun hat“. Diese Begründung ist jedoch nicht schlüssig, denn man sollte die Bürger nicht an ihrem demokratischen Mitwirkungsrecht hindern, sondern sich um jeden Bürger freuen, der wählen geht. Abgesehen davon geht auch der Sohn des OB wählen. Mit diesem Aufruf, nicht wählen zu gehen, versucht der Duisburger Parteichef wahrscheinlich jeden, der am 12. Februar wählen geht, als Sauerland-Gegner identifizieren zu können. Ich jedoch halte nichts davon und empfehle jedem, dem es möglich ist, wählen zu gehen, damit ein ehrliches Ergebnis zu Stande kommt.

Was geschieht nach einer erfolgreichen Abwahl? Nach einer erfolgreichen Abwahl hat die Stadt Duisburg erstmal keinen Oberbürgermeister und es herrscht somit Führungslosigkeit und Chaos. In den darauf folgenden Wochen werden die linken Parteien wohl gemeinsam eine Person nominieren, die sich dann zur Wahl stellt. Dass die SPD mit dem Israelhasser und Vorsitzenden der Duisburger Linkspartei, Antisemit Hermann Dierkes, wie schon in Vorbereitung auf die Abwahl auch danach gemeinsame Sache macht, ist nicht sicher, aber wohl anzunehmen, da die SPD mit allem und jedem paktiert und koaliert, um mehr Einfluss zu bekommen. Dann hätten die Duisburger wieder ein linkes/sozialistisches Stadtoberhaupt. Da ist OB Sauerland wohl das kleinere Übel, wenn er dann gestärkt aus der Abwahl hervorgeht.




Der Multikulti-Knoten

Die Multikulti-Utopie stellt in Aussicht, durch progressive Migrations- und Umvolkungspolitik die globale „Vielfalt der Kulturen“ auf den Mikrokosmos der heimischen Metropolen zu projizieren und derart für das Entertainment jener bürgerlichen Kreise zu erschließen, die sich von Erlebnisnachmittagen im Multikulti-Kiez eine wie auch immer geartete Anregung versprechen („Bereicherung“). Folglich müssen Multikultis, wollen sie ihrer Ideologie nicht die Grundlage entziehen, annehmen, daß es so „etwas“ wie Kulturen überhaupt gibt und Wörter wie „Kultur“, „Volk“ oder „Nation“ nicht für leere Begriffe stehen.

(Wie man es fertigbringt, zu verwerfen, was man voraussetzt und vorauszusetzen, was man verwirft. Eine Auseinander-Setzung ohne Anspruch auf Vollständigkeit von „erklärbär“)

Soll die globale Kulturvielfalt als Vielfaltsvorrat für das lokale Gesellschaftsexperiment der „bunten Republik“ verfügbar bleiben, dann ist ferner wohlwollend anzuerkennen, was diese „Vielfalt“ ausmacht und ermöglicht, nämlich die Unterscheidung der als „Kultur“, „Volk“ oder „Nation“ bezeichneten Entitäten voneinander sowie deren Beharrungsvermögen und internen Zusammenhalt. Untrennbar damit einher gehen wiederum Wir-Gefühl, Gruppenegoismus, nationaler Selbstbehauptungswille, Abgrenzung des Eigenen vom Fremden. Würden sich alle Kulturen selbstlos ineinander auflösen, gäbe es gar keine für das hiesige Multikulti-Projekt abgreifbare globale Kulturvielfalt mehr.

Vielfältig unterschieden wird dabei auch zwischen Individuen, die zu den Gruppen dazugehören und solchen, die nicht dazugehören. Ohnehin ist für den Bestand einer kulturellen Einheit und damit für das den Vielfaltsvorrat bildende Gesamt solcher Einheiten die jeweilige Unterordnung des Individuums unumgänglich. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder macht was er will? Nur wenn die Individuen, die einer Anregungspotential verheißenden Kulturgemeinschaft angehören, das übernehmen und fortschreiben, was sich „nach alter Väter Sitte“ geziemt – sei es reflektiert und einwilligend, sei es, wie in manchen Milieus üblich, unreflektiert oder unter Zwang –, halten sich die Kulturen durch, von denen multikulturalistische Bevölkerungspolitiker bereicherungsträchtiges Humankapital abzuschöpfen entschlossen sind.

Der Befund, daß die drückende Tristesse und Mangelhaftigkeit unserer heimischen Landeskultur nach externer Bereicherung verlangt, setzt zudem voraus, als prinzipiell möglich einzuräumen, daß Kulturen bisweilen ergänzungsbedürftig, mithin defizitär sind, daß gar an unterschiedliche Sättigungs- und Erfüllungsgrade zu denken ist, welche reichhaltigere von ärmeren Kulturen zu diskriminieren nahelegt. Wenn es etwa heißt, die kalte westliche Ellbogengesellschaft solle Heilung an orientalischer Gemütlichkeit suchen, so ist damit – abstrahiert vom konkreten Anwendungsfall – doch nichts anderes gesagt, als daß eine (diesbezüglich) überlegene Kultur eine (diesbezüglich) unterlegene vervollständigt.

Aber Vorsicht! Das bedeutet nicht zwingend, daß eine Kultur insgesamt einer anderen überlegen sein könnte noch gar, daß von einer Hierarchie der Kulturen entlang der vorgenannten Grade auszugehen ist. Das Konzept der „Bereicherung“ ließe sich – theoretisch – mit Gleichrangigkeit sehr wohl vereinbaren. Nachzuweisen ist lediglich, daß alle Kulturen ein exakt gleiches Quantum an qualitativ verschiedener Ergänzungsbedürftigkeit aufweisen, für das es Komplemente in anderen, diesbezüglich gesättigten Kulturen gibt und daß in globalem Maßstab die wechselseitigen Über- und Unterlegenheiten sich Dank des wundersamen Feintunings eines gnädigen Zufalls zu einem egalitären Nullsummenspiel ergänzen.

Merkwürdig ist nun, daß die verstohlen mitgeschleppten Implikationen der Multikulti-Ideologie hyperventilierende Empörung auslösen, sobald sie offenherzig und ohne dabei etwas Böses im Schilde zu führen auch ausgesprochen werden. Wie es aussieht, pflegen sich Multikultis von den Voraussetzungen ihrer eigenen Sozialutopie zu dispensieren, insbesondere dann, wenn die Rede auf die uns gemeinsame, eigene kulturelle Bedingtheit und Nationalität kommt. Dann gibt es das alles auf einmal nicht mehr, dann sind die so selbstverständlichen wie unausgesprochenen Annahmen der Multikulti-Ideologie urplötzlich – purer „Rassismus“!

Vielleicht hängt das damit zusammen, daß im linken Ideenverbund die Multikulti-Ideologie tatsächlich von einem viel mächtigeren Motiv getragen wird als dem, ein Umfeld zu schaffen, das es ermöglicht, vor Ort „Weltoffenheit und Toleranz“ zu zelebrieren, nämlich dem emanzipatorischen Eifer, sich von den eigenen kulturellen Voraus-Setzungen abzulösen kombiniert mit abgrundtiefem Haß auf die eigene Nation und Kultur. Multikulturalismus zielt dann in Theorie und Praxis auf Irritation und Verfremdung. Der größtmöglichen Unähnlichkeit der größtmöglichen Zahl auf kleinstmöglichen Raum ausgesetzt, soll das „Auge“ keinen Halt finden, soll Kontinuität brechen und einer Gruppenidentität, deren Reichweite den engen Szene- und Kiez-Horizont auf die Nation und den Kulturkreis hin überschreitet, der Nährboden entzogen werden.

Im begleitenden „Diskurs“ wird dabei explizit und schrill geleugnet, was die eben diese Dekonstruktion und Verfremdung des Landes flankierende Multikulti-Ideologie implizit und stillschweigend voraussetzt: daß es Kulturen, Nationen oder Völker „gibt“, daß diese sich voneinander abgrenzen, daß vielfältiges nationales Wir-Gefühl und Beharrungsvermögen den Erhalt globaler Kulturvielfalt erst ermöglicht, daß personale Identität nicht nur aber eben auch mit national-kulturellen Formvorgaben zusammen- und von diesen abhängt, daß unterschiedliche Grade denkbar sind, in denen unterschiedliche Kulturen die menschlichen Möglichkeiten zur Ausprägung bringen.

Demnach tritt, wo sich die Propagierung des Multikulturalismus aus der Geringschätzung, der Verachtung, ja dem Haß  auf die eigene Nation und Kultur ableitet, in dem so gearteten Motivmix eine bemerkenswerte Selbstwidersprüchlichkeit auf. Abschirmen läßt sich diese leicht einsehbare Anomalie dann nurmehr durch die hinlänglich bekannten „vorkritischen“ Methoden: Tabuisierung, „Diskurs“-Verbot, mediale Empörungskampagnen und Anathematisierung abweichender Meinungen.




Stasi-Spitzelin Anetta Kahane nun Nazi-Jägerin

Gloria, Viktoria, widewidewitt juchheirassa! Lesen Sie hier im Berliner Kurier, was für eine sagenhaft tolle Frau Anetta Kahane, 54, ist. Ihr ganzes Leben traf sie überall auf Nazis – in der DDR und bei uns, nur im Ausland nicht, in Afrika waren alle Menschen lieb. Und weil es soviele Nazis gibt, muß sie diese mit großzügigen Staatszuschüssen jagen. Hut ab! Der Berliner Kurier hat nur vergessen, daß die innerlich und äußerlich rote Heldin acht Jahre lang als Stasi-Spitzelin Menschen ans Messer lieferte.

In Wiki steht:

Von 1974 bis 1982 arbeitete sie unter dem Decknamen ‚Victoria‘ als Inoffizieller Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit (MfS).

Daß PI nicht übertreibt, gab sie selber 2004 ausführlich bei der taz zu Protokoll:

In Ihrer Akte steht: „Sie belastete Personen“.

Am Anfang war ich unvorsichtig. Ich habe gesagt, die sind nicht politisch gefestigt, die liegen nicht richtig. Da habe ich Leute genannt. Das lag an meiner bescheuerten pubertären Herangehensweise: Die sind nicht so gut drauf wie ich. Aber ich sollte mich nicht mit einem oder zwei besonders beschäftigten.

Was denken Sie heute?

Schrecklich. Man sagt ja nicht gerne, dass man sich schämt, aber es ist ein sehr menschliches Gefühl. Als ich die Akten gesehen habe, hab ich gedacht: Wie konntest du nur?

Ach Gottchen, wir wissen doch, hätten die Nazis regiert, wäre sie eben Gestapo-Spitzelin geworden. Ein bestimmter Typ Leute will immer bei den Herrschenden mitmischen! Nur nie die Klappe halten und über die eigenen Sünden nachdenken. Heute ist die Rote Socke Kahane führend bei der Statistik-Fälschung „rechter Straftaten“ und darf das dem CDU-Innenminister verklickern.




DIE FREIHEIT bei „Wulff weg“-Demo in Berlin

Wie PI bereits gestern berichtete (bisher über 300 Kommentare!) forderten Mitglieder der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT am Samstag „gemeinsam“ mit zumeist linken Demonstranten vor dem Schloss Bellevue den Rücktritt von Christian Wulff. Ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik, denn zuvor hatte es dort noch nie eine Demo gegen einen amtierenden Bundespräsidenten gegeben. Die von den linken Demonstranten hochgehaltenen Schuhe waren wohl ausschlaggebend für die intensive Medienberichterstattung. Die ARD-Tagesthemen brachten dies gestern sogar als Aufmacher.

Die Linken hatten das Schuh-Motiv wohl als solidarische Bekundung für den arabischen “Frühling“ gedacht. Wenn die Demo nur von der FREIHEIT organisiert worden wäre, hätte man dieses Zeichen auch als ironischen Seitenhieb auf das unsägliche “Der Islam gehört zu Deutschland“-Zitat von Wulff verstehen können. In einer Symbolsprache, die er als Islamversteher eben begreifen kann.

Die gemeinsame Demo mit Linken stieß aber auf ein geteiltes Echo innerhalb der Partei. Viele werteten es als medialen Erfolg. So ist beispielsweise in diesem Videobericht über die Veranstaltung DIE FREIHEIT gut zu sehen. Außerdem sei es durchaus vertretbar, auch gemeinsam mit politischen Gegnern aufzutreten, wenn man absolut hinter dem Thema stehe. Manche fanden aber genau dies nicht empfehlenswert. Auch die Linken scheinen von der geistigen und körperlichen Nähe eher nicht angetan gewesen zu sein, wie die Berliner Zeitung unter der Überschrift “Rechtspopulisten drängen in Anti-Wulff-Demo“ berichtet:

Die auch nach Polizeiangaben 400 Demonstranten sollten nicht auf den Gehweg direkt vor das Schloss gelangen, sondern auf der anderen Straßenseite bleiben. Für Unmut unter den Demonstranten sorgte, dass sich Aktivisten der rechtspopulistischen Partei „Die Freiheit“ mit einem großen Transparent unter die Demonstranten mischen wollten.

Ordner der Demonstrationsanmelder bildeten eine Kette, um die Rechtspopulisten von der Hauptgruppe der Demonstranten zu trennen.

Für die Demonstranten der FREIHEIT habe Wulff das Amt durch sein Verhalten nachhaltig beschädigt, könne nicht mehr als „moralische Instanz“ aller Deutschen gelten und müsse dementsprechend zurücktreten. Mit einem eigens dafür entworfenen „EXTRA-Blatt“ forderte DIE FREIHEIT bereits seit dem 27.12.2011 öffentlich:

„WULFF MUSS WEG!“

Yorck-Alexander Mayer, kommissarischer Landesvorsitzender der FREIHEIT in Berlin, ergänzt:

„Finanzklüngelei und Lobbyismus vertragen sich nun einmal nicht mit unserem höchsten Staatsamt. Lügen, Vorteilsannahme im Amt und versuchte Unterbindung der freien Presseberichterstattung noch viel weniger. Und ein Präsident, welcher verbreitet „Der Islam gehört zu Deutschland“ verrät zudem das deutsche Volk – mit einer derart falschen Aussage verkauft der Bundespräsident letztendlich unsere Kultur und unsere Werte.“

Schon die Nominierung und die Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten sei unwürdig und peinlich, so wie seine Amtsführung insgesamt. Die Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT fordere schon seit langem in ihrem Grundsatzprogramm, dass der Bundespräsident direkt aus dem Volk kommen und auch direkt von ihm gewählt werden sollte.

Die Frage, ob und wann Wulff sich dem stetig wachsenden Druck beugen wird, bleibt spannend.

Hier eine Video-Reportage der Demo von Wolfgang Wenzel, in der sich auch Yorck-Alexander Mayer äußert. Außerdem gibt es gegen Ende der Kundgebung eine Ausschreitung auf linker Seite zu sehen: Ein Demonstrant hatte einem Polizisten ins Gesicht geschlagen, wurde anschließend von den Beamten zu Boden geworfen und festgenommen.

» Indymedia: “Die Freiheit“ bei Anti-Wulff-Demo

(Fotos: Nick)




49-jährige Frau in Berliner U-Bahn angegriffen

Kaum ein Tag vergeht ohne Meldungen wie diese. In Berlin haben zwei Männer „südeuropäischer Typ“, also vermutlich Spanier oder Italiener, am Dienstag Abend eine 49-jährige Frau in der U-Bahn gestoßen, bespuckt und mit Reizgas besprüht. Höchstwahrscheinlich provozierte die Dame (etwa durch Blickkontakt) oder beleidigte sie fremdenfeindlich und trug somit die Hauptschuld an der Eskalation!

(Spürnase: Soziologe)




Die Aggressoren sind fast immer Moslems

In Nigeria wurden jetzt Christen im Norden des Landes von Moslems ultimativ aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Das wird zwar von der deutschen Presse wieder einer islamischen Islamisten-Sekte zugeschrieben, den Boko Haram, sowas wie den Al Qaida Nigerias, soll aber mal wieder nichts mit dem Islam zu tun haben. Wenn das nichts mit dem Islam zu tun hat, warum intervenieren da nicht die moslemischen Staaten?

Warum hört man hierzulande dazu so wenig von Mazyek und Konsorten, die keine Sekunde zögern würden, voller Entrüstung loszuschreien, wenn der Süden Nigerias Moslems vertreiben würde?

Das Schema, das gerade in Nigeria abläuft und wahrscheinlich mit Erfolg abgeschlossen wird, zieht sich über die ganze Welt. Moslems „reinigen“ ihr Gebiet komplett von Andersgläubigen, lassen sich aber in den Gebieten der Andersgläubigen nieder und spielen sofort die Beleidigten, wenn das den verachteten Ungläubigen nicht gefällt. Das konnte man in der Türkei sehen, die von Nichtmoslems gereinigt wurde, was man Bevölkerungsaustausch nannte, aber in Wahrheit eine Vertreibung und ein Massenmord war. In der Türkei gibt es fast nur noch Moslems, aber in Griechenlands Nordwesten sind die Moslems geblieben. So sehr ausgetauscht wurde wohl nicht, oder zumindest nur in eine Richtung. Vorher wurde auch schon die arabische Halbinsel von Ungläubigen gereinigt, die aber dann kommen dürfen, wenn sie die heißen Kastanien aus dem Feuer holen sollen, wozu die stolzen Wüstensöhne nicht fähig oder zu feige sind. Das gilt immer dann, wenn das moslemische Verhältnis unterschritten wird, das wohl etwa bei fünf zu eins anzuordnen ist, wie wir auf deutschen Straßen lernen können. Auch auf den Philippinen geht es ähnlich zu. Im Süden Mindanaos haben sich die Abu Sayyaf festgebissen und vertreiben dort Christen bzw. kidnappen sie, um Lösegeld zu fordern. Aber andere Moslems machen sich gegen den Willen der Bevölkerung ungehindert in allen Gegenden der Philippinen breit, die diese Moslems lieber heute als morgen über die Inseln in Richtung Malaysia vertreiben würde. Das wird aber nur hinter vorgehaltener Hand gesagt, wo doch die Regierung für Frieden zwischen den Religionen ist.

Frieden zwischen den Religionen ist wohl nur möglich. wenn es nicht um den Islam geht. Der Islam hat in seine Verfassung (Koran) den Nichtrespekt gegen Andersgläubige festgeschrieben und die Ungläubigen können nur dann Erfolg haben, wenn sie sich am Koran orientieren. Leider ist das bis zu unseren Politikern noch nicht durchgedrungen. Hierzulande will man dem Islam mit der Nächstenliebe des Christentums begegnen und das Christentum gleichzeitig verteufeln, selbst wenn man das „C“ im Parteinamen trägt.

Zu Nigeria bleibt noch zu sagen: Keinen kümmert es bei uns, was da so abläuft. Außer ein paar halbherzigen Ratschlägen an die nigerianische Al Qaida wird nichts kommen, egal wie viele Christen brutal ermordet werden. Aber wehe, wenn aus dem Süden mal einhundert oder mehr Moslems vertrieben werden, dann werden wir sehen, was wir an Nächstenliebe den Völkern Afrikas schuldig sind. Die Linke wird empört aufschreien, Roth wird betroffen schauen und uns mit einem weiteren Tanz schockieren – wir haben es ja nicht anders verdient und eine Lichterkette organisieren, die sich gewaschen hat. Und die Parteien mit dem „C“? Gibt es die eigentlich noch?




Leutheussers ungerechte Sache

Unter der Ägide von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) hat die Bundesregierung einen Jugendwettbewerb unter dem klangvollen Namen „Recht gegen Rechts“ ins Leben gerufen. Beim Wettkampf sollen laut gerechte-sache.de „Ideen gegen Rechtsextremismus“ ausgezeichnet werden. Sowohl im Namen als auch im Aufruftext werden jedoch „rechts“ und „rechtsextrem“ synonym verwandt.

So heißt es unter anderem:

Mach mit beim Ruck gegen Rechts! (…) „Mit Recht gegen Rechts“ – unter diesem Motto hat das Bundesjustizministerium einen Schülerwettbewerb ins Leben gerufen, der Ideen gegen Rechtsextremismus fördern und auszeichnen will. Gerade junge Menschen wenden sich zu Recht gegen Rechts.

In jeder westlichen Demokratie, die diesen Namen verdient, ist sowohl eine demokratische Linke als auch eine demokratische Rechte legitim. Mit der infamen Gleichsetzung von „rechts“ und „rechtsextrem“ nähert sich das Justizministerium dem Niveau von Aktionen wie „Saufen gegen Rechts“ oder „Ritzen gegen Rechts“ an. Auch stellt sich die Frage, warum es kein ähnliches Projekt gegen „Links“ gibt…

» Kontakt: gerechtesache@bmj.bund.de




Anwar Ibrahim und das islamische Malaysia

Anwar Ibrahim ist einer der bekanntesten, liberalsten und vertrauenswürdigsten Politiker Malaysias. Er war unter dem im Westen angesehenen Mahathir Minister und wurde bis 1996 als dessen Nachfolger angesehen. Mahathir, der im Laufe seiner Regierungszeit immer islamischer und antiwestlicher wurde, wollte irgendwann mit dem populären Anwar Ibrahim nichts mehr zu tun haben und beschuldigte ihn, korrupt und homosexuell zu sein. Anwar Ibrahim kam 1999 acht Jahre ins Gefängnis. Heute ist er wieder Parteiführer, und wieder klagen ihn die Islamisten frech und wahrheitswidrig als Schwulen an.

Nun drohen 20 Jahre Gefängnis. Ein himmelschreiendes Unrecht. Der SPIEGEL hat ein Interview mit Anwar Ibrahim geführt, in dem die heutige Situation im angeblich demokratischen und gemäßigten islamischen Malaysia realistisch geschildert wird:

SPIEGEL ONLINE: Mit der Freiheit anderer Religionen ist es im Land nicht weit her.

Anwar: Stimmt. Ständig werden christliche Gemeinden überfallen. Das wird immer schlimmer. Nicht selten schürt die Regierung die Konflikte, um so bei den Islamisten auf Stimmenfang zu gehen. Das funktioniert aber nicht. Dadurch wird Malaysia zur Zeitbombe.

Daß der Westen Malaysia nicht kritisiert, führt Ibrahim auf wirtschaftliche Gründe zurück. Auch Ibrahim ist Moslem, aber er ist wie gesagt liberal und nicht so korrupt wie die Regierung. Der Motor der malaysischen Wirtschaft sind übrigens nebenbei gesagt die einheimischen Chinesen (23,7%) und Inder (7,1%), die regierenden moslemischen Malaien (50,4%) können dafür weniger! Islam und Arbeit sind nirgends eine richtige Einheit. Das Foto zeigt Anwar Ibrahim 2010 mit Frau und Tochter.




Was wir vom Islam lernen können

Da wird auf dem Frankfurter Bahnhof zu Weihnachten übergroß plakatiert, dass der Prophet Mohammed verkündet hat: „Der Beste unter Euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt“. Merkwürdig, dass auf diese Stelle sonst nie hingewiesen wird. Leider fehlt die Quellenangabe, so können wir nicht wissen, wo der Prophet das denn verkündet hat und nicht nachprüfen. Im Koran mag das nicht stehen, da verkündet ja ausschließlich Allah selbst, wie die Beute verteilt wird zu der nicht selten die Frauen gehören.

(Von Felixhenn)

Weiter wird in Frankfurt plakatiert:

„Wer eine Tochter gut aufzieht und ihr eine gute Bildung und Erziehung angedeihen lässt, erwirbt dadurch das Paradies“. Auch das soll der Prophet Mohammed gesagt haben, wieder ohne Quellenangabe.

Wie jedoch die Realität aussieht, erfährt man am besten, wenn man mal in deutsche Frauenhäuser schaut, die weit überproportional von moslemischen Frauen belegt sind, die von ihren Männern überaus heftig gut behandelt wurden. Auch lässt sich der zweite Spruch bezüglich Töchter und Erziehung am besten dort nachprüfen, wo der Islam im Zentrum des Lebens steht, bei den Taliban. Mit Mohammeds „guter Bildung und Erziehung“ ist da wohl kaum die Schule und wissenschaftlicher Lehrstoff gemeint. Vielleicht verstehen die ja unter guter Bildung eher, die Töchter zum absoluten Gehorsam zu erziehen, damit sie sich wohlfühlen, wenn sie nachher von der Familie ihres Ehemannes als Sklaven behandelt werden. Es ist ja auch schon ein gutes Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt, nachdem man von der Schwiegermutter verprügelt wurde.

Aber das ist dem PI-Leser alles bekannt und wurde schon oft diskutiert. Es stellt sich dann aber doch noch die Frage, warum meint Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V. das in Deutschland verkünden zu müssen? Wollen die uns Biodeutsche oder ihre moslemischen Freunde der anderen Glaubensrichtungen aufklären? Wenn diese Sprüche von Mohammed kommen, sollten die ja auch den anderen Moslems bekannt sein. Wie kommts aber dann, dass die diese anscheinend nicht kennen? Oder kennen sie diese und wenden die halt nur nach deren Verständnis an, das mit dem Verständnis der Biodeutschen nicht kompatibel ist. Ist da vielleicht „gutes Behandeln“ der Ehefrau, wenn man sie einmal weniger schlägt als sie es eigentlich verdient hätte, oder ist damit gemeint, wenn man ihr schon ein blaues Auge geschlagen hat, schlägt man das andere eben auch blau, damit sie wieder gut aussieht?

Liebe Ahmadiyya-Moslems, wäre es nicht sinnvoller, wenn Ihr auf die Plakate schreiben würdet, wen Ihr damit überhaupt ansprechen wollt? Oder ist das einfach eine staatlich finanzierte Werbekampagne für weniger Gewalt gegen moslemische Frauen und für mehr Bildung für moslemische Töchter, auf der Ihr dann auch gleich umsonst für Euch werben könnt? Und wäre es auch nicht angebracht, die Quellen ein wenig genauer zu bezeichnen? Wenn diese Werbung von Euch kommt und von Euch finanziert wird, denkt doch mal darüber nach, sowas in Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, Sudan, Somalia usw. zu verbreiten, da wäre das sicher sinnvoll. Allerdings muss da eine Frage vorab geklärt werden: Dürft Ihr Euch dort, mit und ohne Plakate, überhaupt blicken lassen?

Zur Entlastung der Ahmadiyya sei jedoch gesagt, von anderen moslemischen Glaubensrichtungen werden die nicht als Moslems angesehen:

(…)
Die sich als Reformbewegung verstehende Religionsgemeinschaft hält an den islamischen Rechtsquellen – Koran, Sunna und Hadith – fest, und fühlt sich dem Islam zugehörig. Dies wird aber von muslimischer Seite teilweise heftig bestritten, was zu Beschränkungen und Verfolgung in islamischen Ländern führte. Die von Mirza Ghulam Ahmad gegründete Gemeinschaft trennte sich in der Nachfolgefrage nach dem Tod seines Nachfolgers Nuur ud-Din in die Gruppen Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) und Ahmadiyya Anjuman Ischat-i-Islam Lahore(AAIIL).
(…)

Kein Wunder, liebe Ahmadiyya, wenn Ihr auch solchen Unsinn verbreitet wie den auf dem Frankfurter Bahnhof. Sowas ist doch absolut unislamisch, Allah hat den Mann vor der Frau ausgezeichnet, wie wir aus Sure 4.34 wissen.

(Spürnase: Imran)




Ein Rückblick auf Bushidos umstrittenen Bambi

Bushido bei der Bambi-PreisverleihungIn den letzten Tagen des Vorjahres war es für jeden gestandenen TV-Sender mal wieder Zeit, einen ausgiebigen Jahresrückblick, moderiert und kommentiert von den Kompetentesten der Kompetenten (gern auch mal die uns bis vor der Sendung unbekannten „Experten“), über die Mattscheiben Deutschlands flimmern zu lassen, um dem Volke seine Stars, seine Aufschreie und seine Toten ins Gedächtnis zu rufen.

(Von N.T.)

Auch dieses Jahr, wie in altgewohnter Tradition, reihen sich die Ereignisse ungeachtet ihrer Relevanz nahtlos aneinander, denn schließlich sind brennende Straßenzüge und tote Protestler abzüglich ihrer geographischen Entfernung auch nicht mehr wert als ein Sternchen, das in einer beliebigen Castingshow ihre Tränchen über ihre vorzeitige Entlassung aus dieser vergießt.

Bisweilen brachte das Jahr 2011 auch mal wieder einige Ereignisse der ganz besonderen Sorte hervor, nämlich jene, die als „umstritten“ gelten… umstritten? Wo bitte bleibt denn da der forsche Luftzug des Lineals in den Gesichtern der Schüler, der ihnen zeigt, woran sie zu glauben haben? Oder ist mit „umstritten“ etwa dieses lästige Selbstmitdenken impliziert?

„Umstritten“ war etwa der Moment, als Gossenrapper Bushido im feinen Anzug die Bühne betrat, um vor geladenen Größen und feinen Menschen den prestigeträchtigen Bambi entgegenzunehmen. Dieses Ereignis ist in meinen Augen eine essenzielle Erfahrung in Deutschland, und es allemal wert, zum Ausklang dieses Jahres noch einmal hervorgehoben zu werden.

Daß Bushido in der Bambi-Kategorie „Integration“ als Gewinner auserkoren wird, lässt sich letztendlich als ein allgemeineuropäisches Phänomen des 21. Jahrhunderts auslegen. Das Interessante an der ganzen Geschichte ist nicht der sogenannte Künstler und seine „umstrittenen“ Texte selbst. Es ist nämlich von Grund auf töricht, sich über einen derartigen Kleingeist zu entzürnen. Bushido treibt (oder trieb) nichts anderes als das, was viele Tausende jugendliche Migranten seit langem in den Problembezirken der Republik betreiben. Sie fühlen sich von der Gesellschaft ausgegrenzt, verspüren Hass… Hass gegenüber den Einheimischen, Hass gegenüber anderen Minderheiten. Die Annahme, daß Rappen letztendlich das allzu oft hochgelobte und berühmte „Aggressionsventil“ verkörpert, sollte man mit Vorsicht genießen, denn die romantische Vorstellung eines lammfrommen und gesellschaftskonformen jungen Einwanderers, der sich in den Keller verzieht, um seinen Hass mit Stift und Zettel auszutoben, sollte jedem klardenkenden Menschen ob ihrer Absurdität längst aus dem Kopf gewichen sein. Außerdem: Wer in Texten seinen Hass entlädt und zu Gewalttaten aufruft oder diese billigt, übermittelt seinem Hörerkreis nicht etwa die erleuchtende Nachricht: „Schaut, wie gut ich mit meiner Gewalt umgehen kann, macht das doch bitte auch so!“.

Letztendlich tut Bushido jedoch nichts, was viele andere vor ihm und nach ihm auch getan haben (ob auf lyrisch höherem Niveau, soll dahingestellt sein). Weitaus kurioser ist die Plattform, die ihm gegeben wurde, und auf ein skurriles Bild hinausläuft, in dem ein Musiker, dessen Texte von alledem strotzen, was die heutige Gesellschaft vehement ablehnt, im feinen Anzug als strahlender Sieger vor der Crème-de-la-Crème der deutschen Prominenz stehen darf. Es ist das skurrile Bild der romantischen Verklärtheit einer Gesellschaft, die manchmal doch bitter erkennen muss, dass sie es nicht allen im Lande recht machen kann.

Das Phänomen Bushido ist nicht das erste seiner Art. Schon SPD-Mann Frank-Walter Steinmeier hatte seiner Zeit das romantische Konzept der missverstandenen und ach so kulturfördernden Minderheiten, die ihren Frust mit der Welt in Poesie verwandeln und diese somit zu einem heileren Ort machen, für sich entdeckt. Billig inszeniert und unsäglich peinlich war der Versuch des Politikers, den Rapper Muhabbet für seine noble Selbstbewerbung zu instrumentalisieren. Gegen Gewalt und für die Integration, so lautete das noble Ziel dieser Kampagne. Da eben dieser Rapper sich im Nachhinein als bekennender Islamist offenbarte, dessen Texte oft gewalt- und kriminalitätsbefürwortend waren, war es für Steinmeier wohl der berühmte Schuss in den Ofen. Er glich einem Zoowärter, der vor einer hohen Zuschauerzahl eine Wildkatze am Schwanz hochhebt, um diesen zu zeigen, wie zutraulich das Tier doch sei, und dann vor den Augen der versammelten Masse einen mächtigen Tatzenschlag in das Gesicht erfährt.

Auch Bushidos Bambi-Ruhm fuhr im Windschatten der Integration, für dessen Förderung er ausgezeichnet wurde. Höchst fraglich ist jedoch, worin genau diese Förderung nun besteht… etwa darin, Jugendliche aus den Problembezirken zu inspirieren, ihre eigene Hasspropaganda zu verfassen? Oder herrschte auch hier der unterbewusste Ungeist, der befahl, daß in der heutigen Zeit alles zu Kunst hochgelobt werden muss, was von einem Migranten nicht mit den Fäusten in der U-Bahn, sondern mit dem Stift auf dem Papier ausgetragen wird?

Kurz auf die Ernennung des neuen Gewinners folgten die Proteste. Rosenstolz-Sänger Peter Plate verkündete noch auf der Bühne, er fände es „nicht okay“. „Nicht okay“? Ist das etwa die Art von Kritik, die im Normalfall einem zuteil wird, der sich von Frauen-, Schwulen- und Ausländerfeindlichkeit bis über musikalischen Plagiarismus so ziemlich alles geleistet hat? Mitnichten! Doch hier offenbart sich die Verlogenheit der politisch-korrekt verblendeten Moral in unserem Land, die in ihrer maßlosen Toleranz zeitweilen in eine dunkle Sackgasse führen kann: Zu wem soll ich stehen? Was soll ich tun, wenn eine Minderheit eine andere diskriminiert? Die Antwort: Als „umstritten“ ansehen! So zumindest klang die im Einheitschor vorgetragene Berichterstattung der Medien. Bushidos Texte seien „umstritten“, aber so ganz abkanzeln durfte man ihn ob seiner tunesischen Herkunft und des romantischen „Junger Migrant steigt dank seiner lyrischen Künste zu Ruhm und Reichtum auf“-Konzepts doch auch nicht. Was demnach blieb, war heruntergewässerte und weiche Kritik, und eine Menge Journalisten und Künstler, die es sich auf dem Zaun bequem machten. „Kritik“ wie jene des Rosenstolz-Sängers als Courage zu betiteln, erscheint mehr als lächerlich, zumal dieser nicht einmal seinen Bambi zurückgab, um seiner Kritik an der Entscheidung der Jury Nachdruck zu verleihen. Hier hätte man sich lieber einen Reich-Ranicki herbeigewünscht, der seiner Ablehnung des Preises einen wetternden Vorwurf an den Werteverfall bei den Verantwortlichen hätte folgen lassen. Ein Lichtblick zumindest war der – von mir ohnehin geschätzte – Sänger Heino, der im Nachhinein seinen eigenen Bambi wieder eingesandt und sich somit von der Situation distanziert hatte.

Letztendlich ist ein Mensch wie Bushido der berühmte Spiegel, der einer Gesellschaft vorgehalten wird. Das Ereignis hat uns wieder einmal weitaus mehr über die Verhältnisse in unserem Lande gelehrt als über das Problemkind selbst.

Mit diesen Worten möchte ich meinen Beitrag schließen und dem PI-Team und den engagierten Lesern ein erfolgreiches Jahr 2012 wünschen. Auf daß wir weiterhin gemeinsam etwas bewegen!