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Kuba: Oppositioneller stirbt nach Hungerstreik

Wieder ein Opfer des kommunistischen Menschenexperiments mehr: Der kubanische Oppositionelle Wilmar Villar ist tot. Der 31-jährige Dissident verstarb in Folge eines zweimonatigen Hungerstreiks. Villar war vom kommunistischen Regime wegen „ungebührlichen Verhaltens und Widerstands gegen die Staatsgewalt“ zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Mit der Verweigerung der Nahrungsaufnahme wollte er Widerstand gegen seine Einkerkerung leisten.

Die ZEIT berichtet:

Der kubanische Dissident Wilmar Villar ist nach Oppositionsangaben an den Folgen eines fast zweimonatigen Hungerstreiks gestorben. Die international bekannte Bloggerin Yoani Sánchez berichtete, Villars Ehefrau Maritsa habe den Tod am Vorabend bestätigt. Nach Angaben des Menschenrechtlers Elizardo Sánchez war Villar Mitglied der Gruppe Patriotische Union Kubas. Politische Organisationen außerhalb der kommunistischen Partei sind in Kuba verboten.

Der 31-jährige Villar hatte mit dem Hungerstreik gegen seine Inhaftierung protestiert. Er war am 14. November in der südöstlichen Stadt Santiago de Cuba nach einer Demonstration festgenommen und wegen „ungebührlichen Verhaltens und Widerstands gegen die Staatsgewalt“ zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Seit dem 24. November verweigerte er die Nahrungsaufnahme. Er starb in einem Krankenhaus in Santiago.

Erst vor wenigen Tagen wurden zudem mehrere Oppositionelle festgenommen, darunter der Sacharow-Preisträger Guillermo Fariñas, der körperlich durch mehrere Hungerstreiks sehr geschwächt ist. Er verweigert seit seiner Festnahme nach Oppositionsangaben erneut die Nahrungsaufnahme, wie Berta Soler, Sprecherin der Gruppe „Damas de Blanco“ mitteilte.

Dass die SED-Linke der Familie von Villar kondoliert, darf bezweifelt werden.




Niall Ferguson – Wettstreit der Kulturen

Warum ist der Westen erfolgreicher als andere Kulturen und Erdteile? Über diese Frage läßt sich trefflich streiten, und die Antworten werden sehr verschieden sein. Ein ganz bekanntes Buch behandelte ja einmal den Zusammenstoß der Kulturen, und auch dazu mußte sich der Autor Huntington damals erst klar werden, was die Kulturen unterscheidet. Nun hat der britische Historiker Niall Ferguson ein dickes Buch zum Thema geschrieben, das heute in der NZZ besprochen und sehr gelobt wird. Wodurch ist also die westliche Kultur die beherrschende in der Welt geworden?

Ferguson nennt sechs Faktoren:

Da ist zunächst – und keineswegs von Gott gegeben – der Wettbewerb; Konkurrenz innerhalb der europäischen Mächte und Institutionen, manchmal verständnisinnig im Milieu der Universitäten, manchmal kriegerisch und bis aufs Blut. Da ist, damit verwandt, zweitens die Wissenschaft, die sich seit dem ausgehenden Mittelalter nach und nach aus allen Fesseln ideologisch-politischer Bevormundung emanzipiert. Drittens kommen hinzu Begriff und Realität des Eigentums als eines Grundrechts, das seit der Renaissance gegen die Ansprüche von Krone und Staat erstritten wurde. Als vierte Ursache fügt sich die Medizin ein, indem sie lebensdienlich die Kräfte zum Dasein stärkt. Fünftens erscheint der Konsum auf der Bühne als ein langer Weg zum Wohlstand. Der letzte Faktor ist die Arbeit – mit allen Aufweichungen ihres Ethos, wie sie wohl tatsächlich für die westliche Spätmoderne zu beobachten wären. Wettbewerb, Wissenschaft, Eigentum, Medizin, Konsum, Arbeit – diese sechs erklären nach Ferguson den Erfolg.

Angenommen, wir folgen Ferguson in seiner Argumentation, dann stellt sich natürlich sofort die Frage, ob der Westen noch führend ist und wenn ja, wie lange. Selbst wenn alle Faktoren nach wie vor ihre Gültigkeit hätten, wie steht es denn mit der Demographie? Niemand kann führend bleiben, wenn er ausstirbt! (Niall Ferguson: Der Westen und der Rest der Welt. Die Geschichte vom Wettbewerb der Kulturen. Propyläen, Berlin 2011)




Nigeria: Mindestens 150 Tote bei Terrorserie

Die islamische Terrorgruppe „Boko-Haram“ (übersetzt: „Die westliche Lehre ist Sünde“) hat mit Anschlägen in Nigeria am Freitag mehr als 130 Menschen in den Tod gerissen. Abgesehen hatten es die islamischen Extremisten diesmal auf die Sicherheitsinfrastruktur. Bereits Anfang des Jahres hatte die Gruppe mit Attentaten auf Kirchen mindestens 34 Christen abgeschlachtet.

UPDATE: Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf mindestens 178 gestiegen!

Die „WELT“ berichtet:

Bei Anschlägen der radikal-islamistischem Sekte Boko Haram sind mindestens 130 Menschen getötet worden. Die Sekte fordert die Einführung der Scharia im ganzen Land.Die radikalen Islamisten der Sekte Boko Haram haben in Nigeria erneut die Sicherheitsbehörden ins Visier genommen: Bei Anschlägen sollen mindestens 130 Menschen getötet worden sein – einige Nachrichtenagenturen befürchten sogar mindestens 160 Tote. Kurz nach den Anschlägen war von deutlich weniger Opfern ausgegangen worden.

Noch am Samstagmorgen waren Schüsse in den Straßen von Kano zu hören, einer Millionenmetropole des Nordens. Ziel der Anschläge waren am Freitag Polizeigebäude, Einwanderungsbüros und der örtliche Sitz der Geheimpolizei.

Der Sprecher der Bundespolizei, Olusola Amore, rief am Freitagabend in einer Stellungnahme die Einwohner von Kano zur Ruhe auf und bat um Informationen über die Attentäter. Die Anschläge begannen am Freitag nach den Nachmittagsgebeten.

Unter anderem fuhr ein Selbstmordattentäter mit seinem Auto auf das Gelände des regionalen Polizeihauptquartiers und zündete seinen Sprengsatz. Die Wucht der Detonation war kilometerweit zu spüren. Sie riss das Dach des Gebäudes weg und zerstörte alle Fensterscheiben des Hauses. Die Behörden verhängten ein 24-stündiges Ausgehverbot.

Die Medien haben dazugelernt. Nachdem islamische Terroristen zunächst zu „Islamisten“ und später zu „radikalen Islamisten“ mutierten, musste nun ein neuer Begriff her, um den Islam reinzuwaschen: „Sekte“.




SED-Linke: Die Stasi lebt – auch in Bayern!

Die Stasi lebt – und sie hat ihr Einflussgebiet bis nach Bayern vergrößert. Diesen Eindruck muss man unweigerlich bekommen, wenn man die aktuellen Berichte über ein innerhalb der SED-Linken kursierendes Geheimpapier mit dem harmlosen Titel „Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“ verfolgt. In dem Dokument sind detailliert persönliche Schwächen von Gegnern des amtierenden Staatsratsvorsitzenden Parteivorsitzenden Klaus Ernst aufgelistet. Einem Genossen, der unter Burnout leidet, soll etwa „immer wieder seine ausländische Herkunft in Erinnerung gerufen“ und seine Partnerschaft mit einer Deutschen „ggf. skandalisiert werden“.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet:

Das Privatleben skandalisieren, sie öffentlich lächerlich machen: Im bayerischen Landesverband der Sozialisten kursiert ein Dossier zum Umgang mit unliebsamen Parteimitgliedern, das zum Sprengsatz werden könnte.

So also liest sich ein Drehbuch für den innerparteilichen Nahkampf. Die Landshuter Bundestagsabgeordnete Kornelia Möller? „Sie muss als Lügnerin und Intrigantin gebrandmarkt werden.“ Ihr Augsburger Kollege Alexander Süßmair? „Es müssen mehr Informationen über sein Privatleben herangeschafft werden.“ Die Münchner Stadträtin Dagmar Henn? „Unsympathisch und hässlich.“ Der Würzburger Stadtrat Holger Grünwedel? „Er muss weiter gezielt fehlinformiert werden.“

Über andere Aktivisten im bayerischen Landesverband der Linken heißt es, man müsse sich ihre Krankheiten zunutze machen, sie isolieren, öffentlich lächerlich machen, ihr Privatleben skandalisieren oder ihre „ausländische Herkunft immer wieder in Erinnerung rufen“. Vier eng beschriebene Seiten umfasst das anonyme Dossier, das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Harmlos mit „Analyse der Gegenkräfte im Landesverband Bayern“ überschrieben, ist es in Wirklichkeit ein Sprengsatz, der die ohnehin heillos zerstrittene bayerische Linke zerstören könnte. Denn es stammt höchstwahrscheinlich nicht von politischen Gegnern, sondern aus den eigenen Reihen.

Die Autoren scheinen ein klares Ziel zu verfolgen: Der Landesverband soll von seiner inneren Opposition gesäubert werden. Nutznießer wäre der Gewerkschaftsflügel der Partei um deren Bundesvorsitzenden Klaus Ernst. Der Schweinfurter hat im Landesverband keine Funktion, doch sind es hauptsächlich seine Getreuen, die dort das Sagen haben. Auf Parteitagen, im Landesvorstand, in Internetforen und Parteizirkeln liefern sie sich Schlachten mit einer keineswegs kleinen links-fundamentalistischen Minderheit. Genau deren Protagonisten wird in dem Dossier der Kampf angesagt.

Ob der Autor des Dossiers Hilfe von Profis aus dem Osten hatte, ist nicht bekannt.




„ZAPP“ hetzt gegen Pressefreiheit

„ZAPP“, das Medienmagazin des NDR, machte seinem Ruf als linkes Spießermagazin am Mittwoch einmal mehr alle Ehre. Thema war „Zuerst!„, ein nach eigenem Bekunden „nichtlinkes“ Nachrichtenmagazin. Der zugehörige Beitrag kann als Musterbeispiel für Agitprop-Journalismus gewertet werden und soll daher im Folgenden exemplarisch analysiert werden.

Schauen wir uns zunächst den Text an, mit welchem ZAPP sein „Qualitätsprodukt“ im Internet beschreibt:

Rechte Propaganda – Vertriebsgeschäft von „Bauer“

Ja, es gibt Rechtradikale in Deutschland. Und ja, es gibt auch Zeitschriften mit rechten Inhalten. Damit muss eine Demokratie klarkommen und das gehört auch zur Pressefreiheit. Aber ob man als eines der führenden Verlagshäuser in Deutschland unbedingt dafür sorgen muss, dass rechte Blätter auch an den geneigten Leser gelangen, ist dann doch fragwürdig.  ZAPP über die unrühmliche Rolle der Bauer-Verlagsgruppe.

Wir stellen zunächst fest: „Rechts“ und „rechtsradikal“ werden synonym verwendet. Außerdem wird erklärt, dass auch „rechte“ Zeitschriften von der Pressefreiheit gedeckt seien. Um dann im nächsten Satz die Aushebelung derselben zu fordern. Marxistische Dialektik vom Feinsten!

Der Filmbericht hat es dann ebenfalls in sich. „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“, raunt Sprecherin Tina Schober zu Beginn lustvoll-empört in deutsche Wohnzimmer. Ein Zitat aus „Zuerst!“?  Fehlanzeige. Irgendein anderer Bezug zum umstrittenen Periodikum? Nicht vorhanden. Die Propagandisten werfen diese Parole viel mehr einfach mal so in den Raum und hoffen, dass beim unaufmerksamen Zuschauer irgendetwas hängen bleibt. Die Zeitschrift agitiere gegen Homosexuelle und Ausländer, behauptet Schober daraufhin. Einen Beleg dafür bleibt die Linksjournalistin jedoch schuldig. Stattdessen wird folgender Gazettenausschnitt gezeigt:

Versehen mit dem Kommentar:

Fremdenfeindlich beklagt die Redaktion zu viele „Immis“, Immigranten, auf der Mattscheibe (11/2011), darunter ein Foto des NDR-Moderators Jared Dibaba.

Wenn man sich das gezeigte Foto anschaut, wird schnell klar, dass auch diese Behauptung jeder Grundlage entbehrt. Also erheben die Qualitätsjournalisten schnell den nächsten Vorwurf: Zigeuner werden in dem Heft als Zigeuner bezeichnet. Die Stimme der Sprecherin bebt. Außerdem spreche das Magazin von einer „Verschwuchtelung des deutschen Protestantismus“. Was dann zur Abwechslung sogar stimmt und nicht unbedingt auf allzu viel Respekt vor homosexuellen Lebensweisen schließen lässt. Aber das allein als Beleg für Rechtsextremismus? Sehr dünn. Um nicht zu sagen: Nicht existent.

Doch wenn keine Argumente vorhanden sind, kann der geneigte Qualitätsjournalist immer noch auf manipulative Mittel zurückgreifen. So spielen die ZAPP-Propagandisten bei der Abbildung von „Zuerst!“ unheimliche Musik ab. Als „Experte“ kommt dann ein „Ver.di“-Fossil namens Antom Same zu Wort, der irgendwann mal im Betriebsrat war und sich ebenfalls faktenbefreit empört. Anschließend zeigt man einen dunklen Eingang des „Bauer“-Verlages und unterlegt die Szenarie wieder mit entsprechender Musik. Um schließlich beim Verfassungsschutz Schleswig-Holsteins anzugelangen. Aus dessen Bericht von 2009 zitiert „ZAPP“, dass Verleger Dietmar Munier durch Äußerungen „seine offenkundig rechtsextremistischen Standpunkte erkennen“ lassen habe.

In der Tat hatte Munier in einem Gespräch mit dem NPD-Portal „Gesamtrechts“ (heute „Deutschlandecho“) entsprechend dubiose Äußerungen getätigt. Was die roten Journalisten jedoch verschweigen: Nach Auffassung der Verfassungsschützer enthielt zumindest die erste Ausgabe von „Zuerst!“ selbst „keine offenkundig rechtsextremistischen Äußerungen“. Im folgenden schleswig-holsteinischen Verfassungsschutzbericht wird auf das Blatt dann nicht mehr näher eingegangen. Eine gefährliche, rechtsextreme Postille sieht anders aus.

Im weiteren Verlauf darf wieder Antom Same sein Leid klagen und ein kraushaariger „Professor für Medienökonomie“ betont, dass ein kleiner Verlag wie Muniers „Lesen & Schenken“ auf den Vertrieb von Grossisten angewiesen sei. Ach was! Nachdem man nun Herausgeber Dietmar Munier als Träumer dargestellt hat, wieder einen düsteren „Bauer“-Eingang eingeblendet wurde und Antom Same mit schmerzverzerrter Miene noch mal herzzerreißend über die „nichtlinke“ Zeitschrift gejammert hat, darf endlich auch der „Bauer“-Geschäftsleitung ihre Sicht darstellen. Jedenfalls hebt man aus einer längeren Stellungnahme das Wort „Pressefreiheit“ hervor (der Rest ist für den Zuschauer unleserlich) und zitiert aus einer Stellungnahme an die Mitarbeiter:

„Pressefreiheit soll Meinungsfreiheit im Rahmen der geltenden Gesetze ermöglichen und deckt das volle politische Spektrum ab.“

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. „ZAPP“ sieht das jedoch anders – und endet mit der Forderung nach Zensur.

» Kontakt: info@ndr.de




FAZ verfälscht Arid Uka-Berichterstattung

Am 19. Januar 2012 veröffentlicht die FAZ Rhein-Main über den Flughafen-Mörder-Prozess in Frankfurt am Main eine grob verfälschende Berichterstattung, die den neuen Belastungszeugen Franz Feyder als unglaubwürdig und widersprüchlich erscheinen lässt.

(Von G. Andreas Kämmerer)

Warum die FAZ mit einer falschen Berichterstattung aufwartet, und somit den Flughafen-Mörder Arid Uka von den neuen Vorwürfen entlastet und im gleichen Atemzug den neuen Zeugen vor Antritt vor Gericht in das Licht der Unglaubwürdigkeit rückt, kann nur vermutet werden. Sollte es sich jedoch nachweislich um das Ergebnis von Qualitätsjournalismus handeln, dann fälscht die FAZ bewußt nach Gründen, die nur ihr bekannt sind!

Der unglaubliche Vorgang im Detail: nach einer kurzen, einführenden Schilderung der neuen Beweislage, demnach Arid Uka möglicherweise als ein „an der Waffe ausgebildeter islamistischer Terrorist“ anzusehen ist, formuliert die FAZ in einer gefetteten Überschrift „Widersprüche zu Ermittlungen“, so dass diese der Leserschaft ins Auge springen müssen, und führt weiter aus: „Eine Kriminalkommissarin des Bundeskriminalamts sah Widersprüche zwischen eigenen Ermittlungen und den Angaben des von ihr vernommenen Journalisten.“ Im Anschluss zitiert die FAZ wie zum Beweis die BKA-Beamtin: „Wir haben bei unseren Ermittlungen keine Anhaltspunkte auf einen Aufenthalt in einem Ausbildungslager gefunden.“

Liest man die Interpretation der FAZ und das anschließende Zitat der Beamtin, kommt man als Leser nicht umhin, den neuen Zeugen als unglaubwürdig zu sehen, als einen eindeutigen Lügner – schließlich stünde seine Aussage „im Widerspruch“ zum Bundeskriminalamt.

Die Tatsachen vor Gericht sahen aber ganz anders aus, wie der Autor dieser Zeilen als Prozessbeobachter in der ersten Reihe protokollieren konnte. Den ungefälschten Vorgängen entspricht es vielmehr, dass die BKA-Beamtin den Zeugen Franz Feyder kein einziges Mal als unglaubwürdig bezeichnet hat. Ganz im Gegenteil brachte die BKA-Beamtin zum Ausdruck, dass sie keinen Zweifel an der Aufrichtigkeit des Zeugen habe. Erst nachdem die Zeugin des BKA ihre Aussage getätigt hatte, wurde sie von der Verteidigerin RA Roth mehrmals insistierend daraufhin befragt, ob denn „irgendeine Dienststelle“ diese neuen Informationen schon einmal zuvor gehabt hätten. Diese Frage musste die BKA-Beamtin natürlich verneinen, da es ja ganz neue, frische Informationen waren, die dem Gericht zur Kenntnis gebracht wurden.

Aus dieser notwendigen Verneinung, die lediglich zum Ausdruck brachte, dass die Informationen neu sind und in der Vergangenheit nicht zur Verfügung standen, bei der FAZ den Schluss zu ziehen, die Aussagen des neuen Zeugen stünden im Widerspruch zu den Erkenntnissen des BKA, ist verfälschend und zerstört medial die Glaubwürdigkeit eines jeden Zeugen. Genau auf diesen logischen Sachverhalt abzielend, bemerkte übrigens der Vorsitzende Richter Sagebiel gegenüber Frau RA Roth, dass jene neuen Erkenntnisse nie hätten schon vorliegen können, sonst hätte das BKA diese dem Gericht wohl schon längst zur Kenntnis gebracht – wohl wahr!

Die FAZ täte sicherlich gut daran, ggf. ihr gestörtes Verhältnis zur Wahrheit in Bezug auf ihre Berichtserstattung über islamische Terroristen zu überdenken.




Zet-Aktion: Offener Brief an die Berlin Biennale

Sehr geehrte Damen und Herren, anlässlich der geplanten „Kunst“aktion des Herrn Martin Zet (Foto l.) möchte ich Ihnen meine Meinung anhand dreier Zitate nahebringen. Das erste, von Heinrich Heine stammende, kennen Sie sicherlich, das dürfte man Ihnen mittlerweile oft genug, und insbesondere auch wohlverdient, um die Ohren gehauen haben:

(Von Le Waldsterben)

„Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“

Und da Ihr „Künstler“, soweit ich weiß, gerne darauf hinweist, dass er die Bücher nicht verbrennen wird, vielmehr noch gar nicht feststeht, wie mit ihnen verfahren wird, möchte ich Ihnen zeigen, dass das Zitat den Handlungen Ihres „Künstlers“ zu folgen vermag:

„Dort wo man Bücher entsorgt, entsorgt man auch am Ende Menschen.“

Das war das erste Zitat. Das zweite ist eines, das SIE auf erschreckende Weise als immer noch, auch im Jahr 2012, gültig belegen:

„Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ (Brecht)

Und dass und warum Menschen wie Sie, die sich selbst als unheilbar dauer-gut einzuschätzen scheinen, vor dem Grauen, das wir in der deutschen Geschichte zu verantworten und zu erinnern haben, nicht gefeit sind, wusste schon der Schriftsteller Ignazio Silone vor 70 Jahren.

Und dieses ist das dritte Zitat, welches Sie sich hinter den Spiegel stecken müssten, aber nicht tun werden, weil Sie sonst in selbigen nicht mehr hineinschauen könnten:

„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Nein, er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

Und an dieser Stelle möchte ich betonen, dass mein ganzes bisheriges Schreiben völlig unabhängig davon ist, ob die Thesen des Herrn Sarrazin falsch, verhetzend, ‚krude‘ oder sonst irgendwas sind oder nicht. Aber wenn dies Betrachtung findet, kommt zu allem noch hinzu, dass für Menschen, die an faktenbasierter, reiner Wahrheit interessiert sind – unabhängig davon, wie unerwünscht manche Wahrheiten wären – , nicht eine einzige These in Sarrazins Buch belastbar widerlegt worden ist!

Unglückliche Formulierungen – meinetwegen, darüber soll man gerne streiten. Aber sogar die am meisten beschossenen Thesen, wie die zum Fragenkreis der Genetik, entsprechen dem Stand der Wissenschaft. Wer das nur schwer glauben kann – hier zum Beispiel kann man mit einer Speichelprobe selbst, wenn auch nicht kostenfrei, ein persönliches jüdisches Erbe genetisch überprüfen lassen!

Aber für Sie sind, erkennbar allein an der Unterstützung des besagten „Künstlers“, Sarrazins Thesen überwiegend oder völlig falsch, was nichts anderes bedeutet als: an Wahrheiten sind Sie absolut nicht interessiert. Wahrheit ist unerwünscht ist Lüge. Orwell lässt grüßen!

Sie, meine Damen und Herren, widern mich an!

Das wollte ich Sie, mit höflichen Grüßen (da ich gegenüber Menschenverächtern wie Ihnen nicht freundlich sein möchte), wissen lassen.

» office@berlinbiennale.de
» www.berlinbiennale.de




Das Dschihadsystem: Rezension von Prof. Nagel

Prof. Tilman NagelDie kritische Islamanalyse „Das Dschihadsystem“ von Manfred Kleine-Hartlage ist bisher von den Medien ebenso totgeschwiegen worden wie von der etablierten Islamwissenschaft. Das wird niemanden wundern: Das Buch entlarvt und widerlegt unanfechtbar die Lebens- und Propagandalügen einer Meinungsindustrie, die darauf spezialisiert ist, den Islam schönzufärben.

Besonders der deutschen Islamwissenschaft, in der seit langem kaum noch ein Lehrstuhl an einen kritischen Forscher vergeben wird, muss es peinlich sein, von einem „Außenseiter“ – Kleine-Hartlage ist Sozialwissenschaftler – vorgeführt zu werden. Keiner der heute aktiven Forscher kann es sich leisten, sich mit „Das Dschihadsystem“ auseinanderzusetzen, weil sie alle (besser als irgendjemand sonst) wissen, dass es nicht zu widerlegen ist, dies aber unmöglich zugeben können.

So blieb es einem Emeritus vorbehalten, das Werk aus islamwissenschaftlicher Perspektive zu rezensieren. Dieser Emeritus, der Göttinger Professor Tilman Nagel (Foto oben), Autor von zahlreichen Standardwerken, gehört zu den renommiertesten Orientalisten. Nagel kommt zu dem Fazit:

Kleine-Hartlages Buch sollte eine Pflichtlektüre der Entscheidungsträger in der Innen-, Rechts- und Bildungspolitik sein, und auch die zahlreichen Islamexperten des interreligiösen Dialogs sollten ihre reflexartige Empörung hintanstellen und das Buch sorgfältig durcharbeiten, damit ihnen dämmert, was sie eigentlich tun. Daß dies vergebliche Hoffnungen sind, weiß der Rezensent. Um so mehr aber dankt er dem Verfasser für die geleistete Arbeit und für den Mut, seine Erkenntnisse ohne Selbstzensur zu Papier zu bringen. Ungehört werden seine Aussagen nicht verhallen.

Die Rezension steht im Volltext bei sezession.de – hier klicken!




Der Gutmensch

Der „Gutmensch“ hat bei der Wahl des Unwortes des Jahres den 2. Platz belegt. Ein Anlass, sich einmal näher mit dem Gutmenschen zu beschäftigen. Wer ist der Gutmensch? Woher kommt er? Was macht er? Weshalb empfinden vernünftige Menschen die Gutmenschen als Landplage und ergreifen meist panisch die Flucht, sobald sie einen Gutmenschen auch nur von weitem zu Gesicht bekommen?

(Von Schnitzelhuber)

Der amerikanische Psychiater M. Boehmer definiert den Gutmenschen wie folgt:

Gutmenschen leiden an einer bislang nicht heilbaren paradoxen Wahrnehmung der Welt. Ein Gutmensch betrachtet eine reale Ursache und konstruiert dazu eine völlig unsinnige Wirkung. Umgekehrt nimmt der Gutmensch reale Wirkungen zum Anlass, völlig abstruse Ursachen zu konstruieren.

In dem aussichtslosen Unterfangen, dieses Spannungsfeld aufzulösen, konzentrieren die Gutmenschen ihre Aktivitäten darauf, die selbst geschaffenen Probleme mit völlig untauglichen Mitteln auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung zu lösen. Die Ergebnisse dieser Aktivitäten nennt man Verschlimmbesserungen.

Der in München lebende indische Evolutionsforscher I. D. Riz schreibt in seinem Werk „Der Gutmensch als Paradoxon der Evolution“:

Die Gattung Gutmensch hat die Entwicklungssprünge der Menschheit in die Neuzeit hin zum Industriezeitalter und zum Informationszeitalter nicht mit vollzogen. Entwicklungsgeschichtlich ist der Gutmensch auf dem Stand des Spätmittelalters stehen geblieben.

Vor diesem Hintergrund wird die Technik- und Fortschrittsfeindlichkeit der Gutmenschen verständlich. Dem Gutmenschen ist das moderne technische Zeitalter, dessen Segnungen er gleichwohl gern in Anspruch nimmt, nicht geheuer. Es flößt ihm Angst ein, er lehnt es ab, sucht es zu sabotieren und bekämpft es. Vor die Wahl gestellt, einen modernen Flughafen zu bauen oder aber den 70 Meter unter der Erde wohnenden kleinen grünen Steinbeißer zu retten, stimmt der Gutmensch stets für den Steinbeißer und gegen den Flughafen.

Zugleich imitiert der Gutmensch – ohne sich dessen bewusst zu sein – das spätmittelalterliche Adelsgeschlecht. Nicht in intellektueller Hinsicht – hier kann der Gutmensch dem seinerzeitigen Adel trotz durchaus vorhandener Dekadenzerscheinungen nicht das Wasser reichen – sondern in wirtschaftlicher Hinsicht: Der Gutmensch lebt in Saus und Braus auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.

Aufgrund dieser entwicklungsgeschichtlichen Situation hat der Gutmensch darüber hinaus eine stark ausgeprägte Affinität zum Islam, der zwar noch rückständiger als der Gutmensch ist, mit dem er aber das surreale, krude Weltbild und das Anspruchsdenken hinsichtlich der Alimentierung durch die arbeitende Bevölkerung teilt.

Die Ursprünge des Gutmenschen liegen trotz zahlreicher Forschungsarbeiten noch weitgehend im Dunkeln.

Das vom Berliner Senat finanzierte „Institut für islamische und andere skurrile Studien“ hat im Rahmen einer Forschungsarbeit festgestellt, dass die deutschen Gutmenschen im Mittelalter in der sagenumwobenen Stadt Schilda siedelten.

Der britische Historiker und Archäologe Mc Corned Beef hat das Gutmenschentum bereits im Alten Ägypten nachgewiesen. Trotz zehn schrecklicher Plagen, die Ägypten heimgesucht hatten, verweigerte der starrköpfige Pharao den Israeliten weiterhin den Auszug aus seinem Land. Daraufhin stellte Moses dem Pharao ein Ultimatum: Sollte innerhalb von 24 Stunden die Ausreisegenehmigung nicht erteilt werden, so würde Moses mit seinem gesamten Führungsstab zurücktreten und die Vertretung der Israeliten sowie das Verhandlungsmandat mit dem Pharao in die Hände von Gutmenschen legen. Der Pharao soll daraufhin in Schreikrämpfe und wilde Zuckungen verfallen sein und die Ausreisevisa für die Israeliten unverzüglich erteilt haben.

In der Stadt Troja soll die Gutmenschen-Fraktion seinerzeit im Rat der Stadt durchgesetzt haben, das von den Griechen erbaute Trojanische Pferd als Geschenk und als Bereicherung anzunehmen und in die Stadt zu transportieren.

Das Gutmenschen-Weibchen zählt im Regelfall zu den wenig attraktiven Exemplaren des weiblichen Geschlechts – vergleichbar dem Schönheitsideal des Mittelalters – und ist infolgedessen häufig ledig und kinderlos. Auch das Gutmenschen-Männchen – Nomen est Omen: Mehr Männchen als Mann – ist häufig kinderlos.

„Trotzdem“, stellt der berühmte Biologe Dr. C.R. Oth in seinem Werk „Der Gutmensch – ein Scherz der Natur“ mit Erstaunen fest,

„vermehren sich die Gutmenschen in Deutschland schneller als die Kaninchen. Es handelt sich um ein biologisches Phänomen, das mit wissenschaftlichen Mitteln nicht erklärt werden kann.“

Ein Paradebeispiel für das Wirken von Gutmenschen ist die muslimische Integrationsindustrie.

Bei der Einwanderung von Christen, Buddhisten, Hindus und Atheisten ist es erfolgreich gelungen, die Gutmenschen vollständig aus dem Integrationsprozess herauszuhalten. Infolgedessen ist die Integration dieser Bevölkerungsgruppen völlig problemlos über die Bühne gegangen.

Die muslimische Integrationsindustrie hingegen war und ist komplett in den Händen von Gutmenschen. Infolgedessen ist die muslimische Integration seit 50 Jahren ein einziges Desaster, trotz des Einsatzes ungeheurer finanzieller Mittel zu Lasten der arbeitenden Bevölkerung.

Gutmenschen studieren im Regelfall „weiche“ Disziplinen wie Theater-, Sozial- und Islamwissenschaften, in jüngerer Zeit auch verstärkt realitätsfremde Fächer wie Politik, fantasierenden Journalismus und Kuschel-Jura. Mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Disziplinen meidet der Gutmensch.

In der klassischen Industrie, vom hochspezialisierten Mittelständler bis hin zum großen Technologiekonzern, die mit Hightech-Produkten und -Ingenieurdienstleistungen auf den Weltmärkten in knallhartem Wettbewerb Geld verdienen, sind die Gutmenschen nicht anzutreffen. In dieser Welt, in der Arbeit, Leistung und der gesunde Menschenverstand zählen, kann der Gutmensch nicht gedeihen und überleben. Hier fühlt er sich wie ein Fisch im Baum oder wie ein weißer Rabe.

Das bevorzugte Tummelfeld der Gutmenschen waren ursprünglich die GRÜNEN. Heute sind es auch die politischen Parteien CDU, SPD und LINKE sowie die Redaktionen linker, pro-islamischer Zeitungen, TV- und Radiosender. Hier und in den deutschlandweit rd. 75.000 Organisationen und Institutionen der Gutmenschen- und Integrationsindustrie, vom sogenannten Integrationsministerium bis hin zur deutsch-muslimischen Strick- und Häkelgruppe, kann der Gutmensch sich nach Herzenslust austoben und selbst die absurdesten Phantastereien auf Kosten Dritter ausleben.

Gegen Gutmenschen ist kaum ein Kraut gewachsen. Während bei Asterix und Obelix der Gutmensch Troubadix, der durch bloße Anwesenheit allen Dorfbewohnern auf die Nerven ging, bei Dorffesten regelmäßig ausgeladen wurde, ist der Gutmenschenplage heute kaum mehr Herr zu werden. Schon die alten Griechen stellten resignierend fest: Gegen Gutmenschen kämpfen Götter selbst vergebens.

Im Himmel beschwerte sich kürzlich ein Engel bitterlich beim HERRN: „Lieber HERR, wie kannst DU diesen Menschen dort, der Zeit seines Lebens nichts Sinnvolles auf die Kette bekommen und nur Chaos gestiftet hat, in DEINEN Himmel hereinlassen?“ GOTT der HERR seufzte laut und sprach: „Mein lieber Engel, er hat dem Teufel gegenüber erklärt, er sei ein Gutmensch. Daraufhin hat der Teufel in panischer Angst das Tor zur Hölle verschlossen. Was blieb mir anderes übrig, als ihn aufzunehmen?“

(Karikatur: Wiedenroth)




Heute Demo in Berlin gegen Bücherbeseitigung

Der Verein „Berlin Biennale“ hat auf Initiative des Künstlers Martin Zet die Aktion „Deutschland schafft es ab“ ins Leben gerufen, zu der Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ zunächst gesammelt, dann in einer „Ausstellung“ vorgeführt und am Ende vernichtet werden soll (PI berichtete). Die erschreckenden Parallelen zur Bücherverbrennung der National-Sozialisten sind mehr als deutlich, so dass sich Protest auf breiter Front bildete, sogar bei Zeitungen wie Tagesspiegel, BZ, Zeit, FAZ oder der Welt. Heute findet ab 15 Uhr eine Demonstration auf dem historisch bedeutsamen Bebel-Platz in Berlin Mitte statt. Aufgerufen haben hierzu die Bürgerbewegung Pax Europa, die Facebookgruppe „Büchervernichtung 2.0“ sowie PI-Berlin.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Internetseite „Artikel 20 GG – Netzwerk demokratischer Widerstand“ führt hierzu aus:

Der tschechische „Künstler“ Martin Zet will auf der diesjährigen Berlin Biennale im Rahmen einer „Kunstaktion“ 60.000 Exemplare von „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin einsammeln, zu einem „Kunstwerk“ verschandeln und schließlich recyceln (PI berichtete).

O-Ton Martin Zet:

„Ab einem bestimmten Moment ist es nicht mehr wichtig, was die Qualität oder wahre Intention eines Buches ist, sondern welchen Effekt es in der deutschen Gesellschaft hat. Das Buch weckte und förderte anti-migrantische und hauptsächlich anti-türkische Tendenzen in diesem Land. Ich schlage vor, das Buch als aktives Werkzeug zu benutzen, welches den Menschen ermöglicht, ihre eigene Position zu bekunden.“

So die verschwurbelte Stellungnahme des „Künstlers“, die verschleiern soll, dass es bei dieser Aktion nur um eines geht: ein unliebsames Werk zu vernichten.

Der Druck auf die Sammelstellen hat nun dazu geführt, dass viele bereits abgesagt haben. Auch wurden bislang noch keine Bücher abgegeben. Die Empörung ist immens – sogar in den normalerweise gleichgeschalteten Massenmedien wie Tagesspiegel, BZ oder die Welt – zu offensichtlich sind die Parallelen zur Bücherverbrennung der Nationalsozialisten.

Dennoch hält Zet an der geplanten Aktion fest und mit ihm seine Unterstützer wie die Kunst-Werke Berlin oder die Berlin Biennale.

Abgesehen davon: Alleine der Plan zeigt, wessen Geistes Kind der „Künstler“ und dessen Unterstützer sind. Dieser inakzeptable Eingriff in die Meinungsfreiheit darf nicht verschwiegen werden oder folgenlos für die Beteiligten bleiben.

Daher rufen wir (Mitglieder der Facebookgruppe „Büchervernichtung 2.0., PI-Berlin und BPE PAX Europa) zu einer Mahnwache am historisch wichtigen Bebelplatz in Berlin auf. Dort wurden schon 1933 Bücher von unliebsamen, „entarteten“ Autoren und Philosophen durch die Nationalsozialisten vernichtet. Den weiteren Verlauf der Geschichte sollte jeder kennen.

Die Demo findet am Samstag, den 21. Januar 2012 von 15-17 Uhr statt.

Treffpunkt ist der Bebelplatz in Berlin Mitte.

Wehret den Anfängen! Nie wieder Faschismus! Nie wieder eine beschnittene Meinungsfreiheit! Nie wieder ungewollte Meinungen vernichten!

Aufruf an alle Islamkritiker in Berlin und Umgebung: Teilnehmen, Solidarität mit Thilo Sarrazin bekunden, Flagge für die Meinungsfreiheit und gegen Zensur zeigen, Fotos und Videos machen, eventuelle Gegendemonstranten in Wort und Bild darstellen sowie die Berichte an PI schicken!




Flüchtlinge fordern Bargeld statt Essenspakete

Am 12. Januar 2012 wurde von PI über den Hungerstreik berichtet, den jugendliche Asylflüchtlinge aus Afghanistan und Somalia mit dem Ziel angefangen haben, die „unsäglichen Unterbringungs-, Hygiene- und Verpflegungsverhältnisse“ in einer ehemaligen Bundewehrkaserne zu ändern. Jetzt, neun Tage danach, ist es wohl an der Zeit, mal nachzuhaken, wie weit der Streik denn gediehen ist.

(Von Felixhenn)

Am 16. Januar 2012 berichtete der Bayerische Rundfunk:

(…)

Nach stundenlangen Verhandlungen haben die minderjährigen Flüchtlinge in der Münchner Bayernkaserne jetzt ihren Hungerstreik beendet. Details geben Regierung von Oberbayern und die Innere Mission morgen Vormittag bekannt.
(…)

Na, dann sind wir aber beruhigt. Und das schreibt dann der Bayerische Flüchtlingsrat dazu:

(…)
Hungerstreik ausgesetzt – ab jetzt Essenspaketeboykott

Die 16 Flüchtlinge, die sich seit dem 26.01.2010 im Hungerstreik befanden, haben ihren Hungerstreik ausgesetzt. „Wir haben in den letzten Tagen gesehen, dass unsere Forderungen nach Bewegungsfreiheit in ganz Bayern, Bargeld statt Essenspaketen und dem Recht auf Arbeit von vielen Seiten unterstützt werden“, erklärt Kabamba Ban Ibanda, ein Bewohner des Hauzenberger Flüchtlingslagers dazu. „Obwohl wir den Hungerstreik aussetzen, verweigern wir weiter die Essenspakete. Denn wir brauchen eine wirkliche Veränderung. Wir können nicht unter den Bedingungen weiterleben, die man uns hier im Lager an diesem Ort zumutet“, fügt ein junger Mann aus Breitenberg hinzu, der von Anfang an am Hungerstreik beteiligt war.

Am 12.02.2010 unterstützten über 120 PassauerInnen mit einer Demonstration die Forderungen der Flüchtlinge nach Bewegungsfreiheit in ganz Bayern, Bargeld statt Essenspaketen und dem Recht auf Arbeit.

Die Karawane München und der Bayerische Flüchtlingsrat unterstützen die Forderungen: „Dass Flüchtlinge zu lebensbedrohlichen Protestformen greifen, ist die bedauerliche Konsequenz der bayerischen Isolations- und Lagerpolitik. Seit mehr als einem Jahr werden Änderungen versprochen, jetzt muss endlich gehandelt werden“, so Tobias Klaus.

Sie haben hier die Möglichkeit, mit ihrer Unterschrift unter unsere Online-Petition die Forderungen der Flüchtlinge zu unterstützen.
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Man beachte: „…dass unsere Forderungen… Bargeld statt Essenspaketen …“. Da liegt also der Hund begraben. Und dann ist auch noch interessant: „…und dem Recht auf Arbeit …“. Was soll das mit dem „Recht auf Arbeit“? Soll da suggeriert werden, dass die Flüchtlinge einen positiven Beitrag zur überwiegend christlichen Gesellschaft leisten wollen? Oder will man mit sechs Monaten Arbeit Bleiberechte erwirken, um dann die Familie nachzuholen? Und welcher Jugendliche in einer deutschen Familie bekommt denn seine Verpflegungskosten in Bar ausgezahlt? Wäre das so, würden linke Sozialarbeiter Sturm laufen. Brauchen diese „Flüchtlinge“ etwa Bargeld um Schlepper zu bezahlen oder einen Handel zu beginnen? Womit sich dieser „Import“ Handel beschäftigt, mag sich der geneigte Leser selbst ausdenken.

Und dieser Spruch: „… Dass Flüchtlinge zu lebensbedrohlichen Protestformen greifen, ist die bedauerliche Konsequenz der bayerischen Isolations- und Lagerpolitik ….“ kann mit normalem Verstand kaum noch erfasst werden, da muss man schon ein Extra-Forte-Kraut geraucht haben. Ich wage mal zu behaupten, da war keiner in Lebensgefahr und ich behaupte auch, dass eine solche Aussage nicht nur frech, sondern auch kriminell ist. Gehen wir mal davon aus, dass keiner von diesen „Flüchtlingen“ nach unseren Gesetzen berechtigt ist, hier Asyl zu bekommen und die nur in eine Gesetzes- bzw. Durchführungslücke schlüpfen, in der Jugendliche üblicherweise nicht zurückgeschickt werden, dann widert es den Steuerzahler, der noch nicht ganz pervers ist, an, dass hier schon wieder eine Grundlage für künftige Einwanderung in unsere Sozialsysteme gelegt wird. Deren Familien in Afghanistan und Somalia stehen schon in den Startlöchern, wetten?

Übrigens hat man schon öfters dafür gestreikt, Geld anstatt Essenspakete zu bekommen. Wie hier am 03.12.2010:

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München/Augsburg – Der Hungerstreik hunderter Asylbewerber ist fast beendet. Die Flüchtlinge hatten sich geweigert, weiterhin Essenspakete anzunehmen. Jetzt greifen die meisten wieder zu – der Streit geht auch von allein weiter.

Auf einem Zettel kreuzen die Asylbewerber an, was sie essen wollen. Zweimal die Woche fährt dann der Lastwagen vor, liefert Hähnchen, Eier, Tee. Alles streng rationiert.
Manche sagen, mit jedem weiteren Kreuzchen verlieren die Flüchtlinge ein Stück ihrer Würde. Das wollten viele nicht mehr hinnehmen. Zwischenzeitlich weigerten sich bayernweit angeblich bis zu 500 Betroffene, die Pakete anzunehmen. Hungerstreik. Ein Hilferuf. Statt Päckchen forderten sie Geld, damit sie ihr Essen selbst kaufen können.
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„Mit jedem Kreuzchen verlieren die Flüchtlinge ein Stück ihrer Würde“. Das sollten mal die Leser von PI kommentieren.