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Bonn: Rat der Muslime will mehr Geld

In letzter Zeit war es still um den Rat der Muslime in Bonn geworden. Offensichtlich wurde die Zeit für eingehende Überlegungen genutzt, wie man am besten an die Steuergelder der Ungläubigen gelangt, um die Finanzierung der gesellschaftspolitischen Belange der rund 30.000 Muslime in Bonn und natürlich der vielfältigen gesellschaftlichen Aktivitäten des Rats zur Stabilisierung islamistischer Parallelgesellschaften nachhaltig in der früheren Bundeshauptstadt sicherzustellen.

(Von Verena B., PI-Gruppe Bonn)

Nunmehr trafen sich am 24. Januar Vertreter des Rats der Muslime in Bonn und der schwarz-grünen Ratskoalition erneut zu einem Gespräch – bezeichnender Weise in der vom Verfassungsschutz beobachteten Al-Muhsinin-Moschee in Beuel -, um einen neuen „systemrelvanten“ Forderungskatalog zu präsentieren. Über das Ergebnis berichtet der General-Anzeiger am 28./29. Januar in seiner Printausgabe.

In seiner Pressemitteilung vom 26. Januar spricht der Rat der Muslime dann Klartext:

Der Rat der Muslime hat sich am 24.01.2012 zum zweiten Mal zu einem Austauschgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen CDU und Bündnis 90/Die Grünen in der Al-Muhsinin Moschee in Beuel getroffen. Bei dem Dialog ging es um die Klärung offener Fragen und das Bestimmen einzelner Themenschwerpunkte mit der Zielsetzung, das Zusammenleben mit Bonner Muslimen besser zu gestalten.

Folgende Themen wurden zur Diskussion gestellt:

• Regelungen der Belange muslimischer Kinder und Jugendliche an Bonner Kindergärten und Schulen
• Antidiskriminierungsarbeit in Bonn
• Religiöse Bedürfnisse von Bonner Musliminnen und Muslimen
• Bedarfsdeckende Umsetzung des im NRW-Landtag beschlossenen islamischen Religionsunterrichts an Bonner Schulen
• Bereitstellung von städtischen Haushaltsmitteln zur Schaffung einer Arbeitsstelle für den Rat der Muslime

Der Rat der Muslime in Bonn strebt eine bessere, offene, lösungsorientierte und kommunikative Zusammenarbeit mit Bonner Kindergärten und Schulen an. Des Weiteren stellt sich der Rat der Muslime als Ansprechpartner in relevanten Bonner Stadtteilen den Bürgerinnen und Bürgern und Institutionen zur Verfügung. Dabei betrachtet er sich stets als Brückenbauer. Die Mitglieder des Rats beteiligen sich bereits seit mehreren Jahren intensiv in interreligiösen Dialogkreisen. Damit eine qualifizierte gesellschaftspolitische Arbeit weiterhin gewährleistet werden kann, sehen es die Mitglieder des Rats der Muslime als eine unabdingbare Forderung gegenüber der Stadt an, eine Fachkraft einzustellen, die aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert wird.

Denn es leben ca. 30.000 Muslime in Bonn, wovon ein großer Teil in Moscheevereinen und weiteren islamischen Vereinen organisiert ist. Der Rat der Muslime in Bonn vertritt aufgrund seiner Mitgliederstruktur die Mehrheit der Bonner Muslime.
Die erforderliche Fachkraft soll unter anderem die folgenden Tätigkeiten ausführen:

• Betreuung von Musliminnen und Muslimen in diversen Belangen
• Vermittlung von entsprechenden Beratungsstellen für Musliminnen und Muslimen
• Informieren der Mitgliedervereine des Rats der Muslime über städtische Angebote
• Vernetzung und Bündelung von Aktivitäten der Mitgliedervereine
• Schnittstellen- und Brückenbauerfunktion zwischen verschiedenen Gruppen und Personen in der Gesellschaft sowie Ansprechpartner sowohl für Muslime als auch für Gesellschaft, Verwaltung und weitere Institutionen
• Backoffice-Tätigkeiten und Öffentlichkeitsarbeit
• Vermittlung von Qualifizierungsmaßnahmen für Vereinsvorstände der Mitgliedervereine

Themen wie Sicherheit und friedliches Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger in Bonn sind ein unverzichtbares Thema für den Rat der Muslime. Dabei lautet der Leitsatz:

„Vertrauen entsteht durch den Dialog und dieser schafft Sicherheit!“

Vorurteile können nur durch den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen abgebaut werden. Den gesellschaftspolitischen Dialog, den der Rat der Muslime vor ca. sechs Jahren begonnen hat, möchte er unter Einbeziehung der relevanten Akteure in Bonn (Parteien, Kirchen, sonstige Institutionen, Bürger) weiterführen und die praktische Umsetzung der daraus gewonnenen Erkenntnisse mit entsprechenden Partnern voranbringen. Daher wird der Rat der Muslime im ersten Halbjahr 2012 zu der folgenden Tagung einladen: „Herausforderungen und Potentiale im Zusammenleben mit Muslimen in Bonn“.

Denn eines steht für die Mitglieder des Rats der Muslime fest:

GEMEINSAM SIND WIR BONN!

Selim Yesilyurt
Sprecher des RMB

Die ewigen „unabdingbaren Forderungen“, „Bereitstellungen von Haushaltsmitteln“, „Regelungen“, „religiösen Bedürfnisse“, „Antidiskriminierungsarbeit“ usw. usf. lassen der Autorin das Blut in den Adern gefrieren nach dem Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag’ ich dir den Schädel ein.“

Kontakt:

» Jürgen Nimptsch (SPD)
Oberbürgermeister der Bundesstadt Bonn
Markt 2
53111 Bonn
Telefon: (0228) 77-20 00
Telefax: (0228) 77-24 67
E-Mail: oberbuergermeister@bonn.de

» Stabsstelle Integration
Coletta Manemann
Integrationsbeauftragte der Bundesstadt Bonn
Rathausgasse 5-7
53111 Bonn
Tel. (0228) 77-31 01
Fax (0228) 77-32 15
E-Mail: integrationsbeauftragte@bonn.de

» Rat der Muslime in Bonn
Selim Yesilyurt
Sprecher des Rates der Muslime in Bonn
Adenauerallee 13
53111 Bonn
Tel.: (0228) 7 66 85 88
Fax: (0228) 7 66 80 42
E-Mail: info@muslimrat-bonn.de