Das Projekt „Zeitungszeugen“, welches Presseerzeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus nachdruckt (PI berichtete), darf keinen Auszug aus Hitlers „Mein Kampf“ veröffentlichen. Das Landgericht München I erließ heute auf Antrag des Freistaates Bayern, der die Urheberrechte an dem Buch hält, eine entsprechende einstweilige Verfügung. Der britische Verleger Peter McGee spricht von einer „bizarren Mystifizierung“.

N-TV berichtet:

Hitlers „Mein Kampf“ in einem handlichen Häppchen am Kiosk, überall in Deutschland, bis zu 100.000 Mal verkauft: Dieses Szenario ist abgewendet. Die Kritiker der vergangenen Tage – von der ehemaligen Präsidentin des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, bis zu Bundesfamilienministerin Kristina Schröder – dürfen aufatmen. Das Landgericht München I hat die Veröffentlichung der Originalpassagen verboten. Der britische Verleger Peter McGee legt zwar immer noch am Donnerstag seiner Wochenzeitung „Zeitungszeugen“ die Broschüre „Das unlesbare Buch“ bei – allerdings wird tatsächlich niemand die Worte des Diktators lesen können. Sie werden mit Unschärfe überzogen: Hitler im Nebel. Lesbar bleiben das Vorwort des Berliner Antisemitismusforschers Wolfgang Benz und der Kommentar des Dortmunder Journalismus-Forschers Horst Pöttker.

McGee war darauf vorbereitet: Schon vor dem Gerichtsbeschluss hatte er sich entschieden, den Hitler-Text im Grauschleier versinken zu lassen. Mit diesem Schritt wollte er verhindern, dass das bayerische Finanzministerium die Exemplare am Kiosk beschlagnahmt – mal wieder. Denn das Ministerium hat die Urheberrechte an „Mein Kampf“ vom nationalsozialistischen Eher-Verlag geerbt. Ein Erbe, das mitunter Mühe macht. Schon vor etwa drei Jahren kam es zum Streit mit McGee. 2009 erschien „Zeitungszeugen“ mit einem kommentierten Nachdruck von Nazi-Zeitungen, in den Regalen der Kioske lagen Ausgaben von „Der Angriff“ und dem „Völkischen Bobachter“. Das Finanzministerium schickte die Polizei, die Beamten beschlagnahmten die Drucksachen. Der Vorwurf: Verletzung der Urheberrechte und Verbreitung von nationalsozialistischer Propaganda. Vor Gericht gewann McGee den Streit: Die Urheberrechte für die Nazi-Zeitungen waren erloschen.

Langsam lässt sich erahnen, was der GröFaZ mit dem „Tausendjährigen Reich“ gemeint hat…

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85 KOMMENTARE

  1. Lächerlich, das Buch kann man überall in Europa kaufen, nur nicht in Deutschland.

    Den Text kann man hier lesen:
    ***Gelöscht***

  2. Ach, und wo bekommen die Araber die Urheberrechte her. Dort quellen ja die Buchläden über von „Mein Kampf“. Der Freistaat Bayern scheint gut zu verdienen damit, wenn er der Inhaber des Urheberrechtes ist. Mal sehen was man sich einfallen lässt, wenn 2015 die Frist ausläuft und das Urheberrecht nicht mehr gilt. Ob sich dann, dank des Freistaates Bayern, das Hitlerbuch wie ein Sarrazin verkauft? Die Menschen werden wissen wollen, was da drin steht, das sie nicht wissen dürfen.
    Die heutige Jugend ist ganz unverfänglich und neugierig. Ihre Neugier dürfte nun noch stärker geweckt werden.
    Vielleicht wird „Mein Kampf“ ab 2015 auch das neue Klassenbuch des Islamunterrichts an den Schulen. Als Ergänzung zum Koran.

  3. Und in der Türkei ist es eines der meistverkauften Bücher des letzten Jahres.

    Angeblich interessieren sich die dortigen Menschen vorallem für die Kapitel, in denen es um die Juden geht.

    Schon ein komisches Volk, haben wohl gar nichts dazu gelernt…

  4. In ein paar jahren ist sowieso die lizenz abgelaufen.

    Mein verdacht: Bayern will das geschäft selber machen.

  5. “Das unlesbare Buch”

    Ist damit der Koran gemeint?

    Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt.“

    (VOLTAIRE, der große europäische Aufklärer, im Jahre 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen)

    **********************************************

    Einschulung in der Moschee!

    Gelsenkirchen: Deutschland ist abgeschafft

    In der Antwort der Verwaltung heißt es wörtlich, dass man die Einladung zum Einschulungsgottesdienst in die Moschee gern angenommen habe, „zumal die für den Religionsunterricht angemeldeten christlichen Kinder für einen eigenen Gottesdienst nicht ausreichten.“ „Hier wird einmal ganz lapidar festgestellt, dass sich Deutschland partiell bereits abgeschafft hat, wie das der Parteikollege von Genosse Ude, Thilo Sarrazin, beklagt hatte…

    http://fakten-fiktionen.net/2012/01/einschulung-in-der-moschee/#more-12039

  6. Der Pferdefuß bei den Zeitungszeugen: Dass sie nur die Zeitungen von 33-45 nachdrucken.

    Wenn dieses neutrale historich-wissenschaftliches Interese des Verlages stimmt, dann stimme ich mit den Nachdrucken überein.

    ABER:
    Deutschland hatte lange vorher Zeitungen, schon im 18. JH. Auch die sollten GENAUSO nachgedruckt werden. Vom gleichen Verlag. Warum tut er das nicht. DAS würde ein gerechtes Bild von Deutschland wiedergeben.

    Insofern habe ich meine Zweifel, dass dieser Verlag ein neutrales, wissenschaftliches Interesse an der deutschen Geschichte hat.

    So, von Deutschland 33-45, das ist ein ungerecht verkürztes Bild von Deutschland.

  7. #3 Occident (25. Jan 2012 22:08)

    Das bayrische Urheberrecht gilt nur für Deutschland und ist so ein Deutsches Ding! Hat mit dem Ausland, aber man mag mich berichtigen, glaube ich nix zu tun…!!!???

  8. warum verboten ? könnten da Parallen zur verlotterten Weimarer Demokratie ans Licht kommen,die sich mit der gegenwärtigen fast decken.Geistig,ökonomisch,moralisch substanziell..Die goldnen Zwanziger.Dekadenz bis zum Untergang..Bayern wurde damals für eine Woche als kommunistische Sowjetrepublik
    ausgerufen…….

  9. So lange der Freistaat Bayern die Urheberrechte hat, so lange ist das so. Ich halte nichts davon.

  10. #5 Heide (25. Jan 2012 22:09)

    In ein paar jahren ist sowieso die lizenz abgelaufen.

    Mein verdacht: Bayern will das geschäft selber machen.

    Wie denn, wenn die Lizenz erloschen ist?

  11. Das Urheberrecht wird doch nur vorgeschoben. Das Deutsche Volk wird auch noch 67 Jahre nach dem Krieg für unmündig erklärt.

    Durch das Lesen von Mein Kampf wird jemand nicht rechtsextrem, wenn er es nicht zuvor schon war.

    Vermutlich ist das Buch auch noch in vielen Familien irgendwo unterm Dach auf dem Speicher in einer mehrfach vererbten Trödelkiste vorhanden. Alle, die dann mal den Speicher aufräumen, blättern es vermutlich höchstens mal durch. Lesen wird’s kaum einer.

  12. Das Projekt “Zeitungszeugen”, welches Presseerzeugnisse aus der Zeit des Nationalsozialismus nachdruckt (PI berichtete), darf keinen Auszug aus Hitlers “Mein Kampf” veröffentlichen.

    Man kann nur etwas aufarbeiten, das man auch begreifen kann.
    Wie will man die Nazizeit begreifen, wenn man deren wichtigste Schriften zu lesen verbietet?
    Das kann ich mir nur mit einem tiefen Mißtrauen der herrschenden Klasse dem deutschen Volk gegenüber erklären.

    “Bizarre Mystifizierung” – sehr treffend!

  13. Das zeigt einmal mehr eindeutig, dass wir vom Staat nicht für mündige Bürger gehalten werden.
    Wer glaubt es könnte, trotz der hinzugefügten kritischen Analyse irgendwer auf diesen mittelmäßigen Schundband, verfasst von einem der größten Massenmörder der Geschichte hereinfallen, der glaubt zwar richtig, aber wegen diesen 2-3 Vollidioten darf man das doch nicht dem ganzen Volk vorenthalten.
    Das Volk hat auf jeden Fall ein Recht auf Information über den Inhalt des Buches – wenn nun ein Verlag kommt und sagt „Wir bereiten es kritisch auf“, dann umso besser. Mein Gott wo liegt eigentlich das Problem?

  14. #3 Occident; Ist doch eh albern, im Internet kannst dieses Schreckliche Machwerk sogar in dutzenden verschiedenen Sprachen finden. Mir hat selbst das deutsche Original nach wenigen Seiten gereicht. Für sowas kriegt selbst heutzutage jeder 10jährige was hinter die Ohren.
    Ausserdem dürfte das Buch in zigtausenden Haushalten ungelesen rumliegen.

  15. Bücher mit geisteskranken Autoren mit Wahnwitzigigen Idiologien.
    Achja die deffinition von wahnsinn ist immer das gleiche zu tun und andere ergebnisse zu erwarten.

  16. #15 Kahlenberg 1683 (25. Jan 2012 22:30)

    Das Urheberrecht wird doch nur vorgeschoben. Das Deutsche Volk wird auch noch 67 Jahre nach dem Krieg für unmündig erklärt.

    Durch das Lesen von Mein Kampf wird jemand nicht rechtsextrem, wenn er es nicht zuvor schon war.

    Vermutlich ist das Buch auch noch in vielen Familien irgendwo unterm Dach auf dem Speicher in einer mehrfach vererbten Trödelkiste vorhanden. Alle, die dann mal den Speicher aufräumen, blättern es vermutlich höchstens mal durch. Lesen wird’s kaum einer.

    Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar, und zwar in jedem Punkt.
    Übrigens vermute ich, daß das deutsche Urheberrechtsgesetz, welches im hier vorliegenden Falle tatsächlich nur vorgeschoben wird, noch vor 2015 dahin gehend »reformiert« wird, daß ein Nachdruck dieses Schundbuches auch danach nicht ohne weiteres möglich sein wird.

    Und ja, Sie haben recht: Wer nicht zuvor bereits rechtsextrem war, kann durch Hitlers wirres Geschreibsel keineswegs »bekehrt« werden, sondern eher im Gegenteil: Wer halbwegs bei Verstand ist und sich den Text zu Gemüte führt, wird sich angewidert von dieser Ideologie abwenden.

    Insofern ist die Mystifizierung vollkommen fehl am Platze: Durch das Verbot und die Zensur wird den Deutschen lediglich das Gefühl vermittelt, daß sie ohne die Lektüre des braunen Werkes irgend etwas verpaßten und daß dort eine geheime intellektuelle Weisheit im verborgenen liegen könnte.

    In Wirklichkeit verhält es sich so: Wer zwei Seiten liest, klappt das Buch wieder zu und stellt es – vollkommen zu Recht – zurück in den Schrank, wo es hingehört und in Ruhe als historisch interessantes, aber inhaltlich absolut nicht lesenswertes Buch verstauben kann.

  17. Wir leben halt in einem Land der Phobien.
    Ganz besonders der Naziphobie.

    Esd ist erschreckend wenn man nach 20 Jahren wieder nach Deutschland kommt. Tägliche Gehirnwäsche über das dritte Reich in fast allen Medien. Das gab´s 1980 noch nicht.

  18. Wie man sieht, haben alle europ. Ländr, in denen „Mein Kampf“ erhältlich ist, schwer mit Nazihorden zu tun. 😆
    „Bizarre Mystifizierung“ trifft den Nagel auf den Kopf.
    Andererseits könnte man allerdings auch aus der Tatsache, dass Marx und Engels Schriften in D erhältlich sind, schließen, dass selbige die Ursache für den stark zunehmenden Linksradikalismus sind? …Ich hör schon Fatima Roths Empörungsgrunzen!

  19. Ich empfehle jedem PI-Leser die Serie „Zeitungszeugen“ zu kaufen. Nicht nur um den Verlag zu unterstützen, sondern weil es einem vor Augen führt wie Deutschland in diese unsägliche Katastrophe „nicht sehenden Auges“ reinrannte. Eine Paralelle welche sich jetzt wiederholt in den Medien. Ich kaufte einen großen Teil als es Zeitungszeugen vor zwei Jahren erstmals gab. Die Richtung war damals eindeutig festzustellen. „Der Angriff“ von Goebbels war damals um 1932 noch zurückhaltend, obwohl das Ziel jeder zwischen den Zeilen rauslesen konnte. Die liberalen, teils auch jüdische Verlegerzeitungen stemmten sich vergebens dagegen und jeder schaute weg wie heute. Beispiel gefällig von Heute? Hier vermischen die Grünen Rechts mit Rechtsextrem und Neonazi, eigentlich ein Anschlag gegen die Kantsche Aufklärung dass jeder sich selbst ein Urteil bilden soll.
    http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/praktische-tipps-fuer-den-kampf-gegen-nazis.html

  20. @ #7 Faktencheck (25. Jan 2012 22:18)

    Der Pferdefuß bei den Zeitungszeugen: Dass sie nur die Zeitungen von 33-45 nachdrucken.

    Allerdings schon als es noch liberale zeitungen wie Vossische Zeitung gab.
    Zeitungszeugen Nummer zwei, vor ca. 2 Jahren
    Vorwärts vom 28.2.1933
    Völkischer Beobachter vom 1.3.1933
    Vossische Zeitung vom 28. Februar 1933

    Zu Zeitungsarchiven, die gibt es hier, und für Deutschland woanders, zum raussuchen bin ich aber zu faul, das must selber machen. Beginnt beim googeln auch mit „anno“.
    http://anno.onb.ac.at/weitere_digipro.htm

  21. Was muß dieser Mann für eine übernatürliche Macht haben, daß sie heute noch vor dem zittern was er geschrieben hat.
    Oder steht da am Ende gar nichts dramatisches drin und sie wollen nicht, daß man das merkt?
    Eins aber ist sicher, diese Republik atment den „dessen Namen man nicht aussprechen darf“ mit jeder Pore. „Er“ ist ihr Gründungsmythos.

  22. es ist wie mit „DEUTSCHLAND SCHAFFT SICH AB“. keiner von denen die es niedermachen hat es gelesen. „MEIN KAMPF“ können zur zeit nur araber und türken beurteilen. denn dort ist es ein bestseller.

  23. Also jeder Jurastudent im 1. Semester weiß, daß Urheberrechte nur 70 Jahre gelten. Ein Blick in Wiki zeigt, daß das Buch 7/1925 erschien.

    Das macht nach Adam Riese: 7/1995. Die Urheberrechte sind also seit 15Jahren erloschen! Das scheint dem zuständigen Minister und seinen Volljuristen mit Prädikatsexamen (sonst kommt man nicht ins bayer. Ministerium) nicht aufgefalen zu sein, oder er lügt bewußt.

    Daß sich ein Staat als Begründung keine besseren Argumente einfallen lassen kann, als diese Albernheiten ist lächerlich.

    Ich kann mich erinnern, daß 40 Jahre nach Kriegsende in Baden Würtemberg auf dem 3. Fernsehkanal über Jahre hinweg die deusche Woschenschau des WKII wiederholt wurde und danach mit einem Historiker besprochen wurde. Ich glaube es war ein Dienstag oder Mittwoch. Damals wars kein Problem, heute würde man dafür öffentlich gesteiniogt.

    Nebenbei bemerkt ist mein Kampf ein absolutes Lügenbuch, wie man bei Joachimsthaler in http://www.amazon.de/Hitlers-Weg-begann-M%C3%BCnchen-1913/dp/3776621559 nachlesen kann.

    Joachimsthaler hat die betreffenden Dokumente mit Hitlers Märchen verglichen und Erstaunliches aufgedeckt!

    Das Ergebnis ist für die damals (auch in Bayern) herrschende Partei, die SPD und ihre antikommunistischen Agenten, einer von ihnen war Hitler, alles andere als erfreulich.

    Das Ergebnis sind dann Artikel des Spiegel, wie dieser hier:

    http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/23982/vom_v_mann_zum_massenmoerder.html

    der zwar einige Fakten benennt, aber schon paranoid alles wegseziert, was mit der SPD zu tun hat. Das aber ist, wenn man die Fakten vor sich liegen hat, nur mit bewußtem Wollen möglich.

    Tazsächlich ist Hitler im Frühjahr 1919 von der SPD zum Politagitator gegen die Kommunisten augebildet worden.

    Worum es wohl wirklich geht kann man bei Hitlers damaligen Chef selbst nachlesen, denn sein ehemaliger Chef des bayerischen Inlandsgeheimdiensts Hauptmann Karl Mayr (später SPD) schrieb 1941 einen Artikel über seinen ehemaligen „Mitarbeiter“ Hitler, der ihm doch glatt Buchenwald einbrachte, wo er dann 1945 gestorben wurde. Dieser Artikel ist online und paßt so gar nicht ins offizielle Hitlerbild:

    http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/sources/40s/41currhist/41vCurrHistHitlersBoss.htm

    Man will wohl von der bayer. Staatsregierung nicht riskieren, daß das wirkungsvollste Erziehungsinstrument für die Deutschen, die Nazikeule, unbrauchbar wird.

    Unbrauchbar wird sie nach Lektüre des obigen Artikels nicht etwa, weil Hitler an Monströsität verlieren würde, nein, eher das Gegenteil ist der Fall!
    Aber nach diesem Artikel kann man sich nicht mehr beliebig aus dem gerade angesagten Nazibaukasten seinen gerade passenden Bastelnazi zusammenschustern, um die Bevölkerung damit zu erziehen.

    So betreibt die offizielle Regierungspolitik dieses Landes im Kern eine Verharmlosung des Nationalsozialismus, indem sie die Lügen Hitlers aus „Mein Kampf“ verschweigt und durch Nichtveröffentlichung deckt.

    Das Ergebnis ist, daß die Gefahr besteht, daß echte Nazis nicht erkannt werden, während engagierte Gegner des wirklichen Nationalsozialismus fälschlich als „Rechte“ verunglimpft werden und so in ihrem Kampfgegen den wahren NS behindert werden.

    Das aber scheint ja gerade beabsichtigt zu sein.

  24. Lächerlich. Wie sagt man immer so schön: Wir dürfen niemals vergessen! …
    Aber mit so anstrengenden Sachen, wie Originaldokumenten will man uns nicht belasten, da baut man stattdessen lieber ein paar Steinsteelen. Die haben zwar keinen Inhalt, aber da kann sich halt jeder selbt mit genug Phantasie ausmalen, wie das alles kommen konnte.
    Die „Fakten“ dazu werden von der Medien geschaffen.

    Aber die Leute sollten dann stattdessen mal den Koran lesen, das ist vermutlich auch viel aussagekräftiger. Und in gewisser Weise auch aktueller.

  25. Ach, kurze Ergänzung, woran könnte es wohl liegen, daß von Bibliotheken viele Zeitungen digitalisiert veröffentlicht werden, nur das SPD-Organ „Vorwärts“ ist nicht dabei und das, obwohl die SPD nach dem Krieg die Regieurngspartei war

    http://zefys.staatsbibliothek-berlin.de/list/

    und im Vorwärts also die offizielle SPD-Linie abgedruckt ist????

    Na, wer will denn da was verstecken????

    Dämmerts….

    ???

  26. Schade, dass der Freistaat nicht auch die Rechte auf dem Koran hat….der Koran ist auch ein antisemitisches Machtwerk!

  27. Diese ganze Farce ist so typisch laecherlich deutsch. In ein paar Jahren laeuft das (c) fuer Bayern eh aus und bis dahin kann sich jeder, der den Titel dieses miserabel geschriebenen Machwerks in Google eintippen kann, das ganze gratis downloaden.
    Das beste, um „Mein Kampf“ zu entmystifizieren, ist, es zu lesen. Dann merkt man als aufgeklaerter Buerger sofort, was fuer ein meschiggener Schmock diesen Mist zusammengeschmiert hat.
    Es ist eine ausgemachte DUMMHEIT unserer (speziell der bayrischen) Regierigen, da so ein Bohei drum zu machen.

    Mein Krampf gehoert in die Schulen, nicht nur die Unis, damit dort darueber aufgeklaert wird und man sich kritisch mit dem Gift, dass dieses Buch enthaelt, auseinandersetzen kann.

  28. #28 GrundGesetzWatch, ja das waren Zeitungen noch vor der Machtergreifung Hitlers. Aber nur kurze Tage davor, alles nur ab 1933, die noch die Zeitungszeugen reproduzieren. NICHTS vor1933.

    Meine Empfehlung dazu: Das was Richerd von Weizsäcker sagt, in Anne Will, heute 25.01.2012. Kann man auch später in der Videothek der ARD nachschauen. Das schaue ich mir gerade an.

  29. 32 Bernhard von Clairveaux (25. Jan 2012 23:17)

    Also jeder Jurastudent im 1. Semester weiß, daß Urheberrechte nur 70 Jahre gelten. Ein Blick in Wiki zeigt, daß das Buch 7/1925 erschien.

    Das macht nach Adam Riese: 7/1995. Die Urheberrechte sind also seit 15Jahren erloschen

    Es wird nicht auf das Erscheinungsdatum des Buches abgestellt, sondern auf den Todeszeitpunkt des Autors.

  30. mal ganz naiv gefragt. steht in „MEIN KAMPF“ noch schlimmere hetze als im „HEILIGEN BUCH“ der S`haria anbeter? dann wäre allerdings das leseverbot verständlich! vielleicht macht das lesen von „MEIN KAMPF“ die menschen genauso agressiv und blutrünstig wie die verfechter dieses perversen kultes aus der steinzeit.

  31. Wer sich gemäß Grundgesetz Art. 5 (1) aus „allgemein zugänglichen Quellen ungehindert unterrichten“ will, ohne daß Zensur stattfindet, der kann sich übrigens über das Internet-Archive „Mein Kampf“ downloaden.

    z.B. diese Variante von Band 1+2:

    http://www.archive.org/details/Hitler-Adolf-Mein-Kampf

    Es kann nicht angehen, daß bestimmte Bücher, seien sie nun gut oder schlecht, auf den Index verbotener Literatur gesetzt werden. Ein Staat, der Angst vor dem geschriebenen Wort hat, bzw. meint seinen Bürgern wie unmündigen Kindern keine ideologisch unkommentierte Fassung eines historischen Dokumentes in die Hände geben zu können, der handelt in der Tradition der beiden sozilistischen Diktaturen die ihn vorrangegangen sind!

  32. 2015 laufen die Rechte aus. Mal schauen, was dann für ein Zauber kommt. Als Alternative bietet sich der Koran an. Dort sind bekanntlich ein Vielfaches an Aufrufen zum Mord an Juden im Vergleich zu „Mein Kampf“.

  33. Ja das muss verboten bleiben, sonst erweckt es in der Bevölkerung bestimmte Nazi-Gene und löst eine Nazi-Epidemie aus. Ist das Volk erstmal durch das Buch infiziert, laufen alle herum wie willenlose Zombies und brabbeln „Heil! Heil! Heil !!“ vor sich hin. Der 4. Weltkrieg ist dann vorprogrammiert. Das Buch ist also viel zu gefährlich um Deutschen zu erlauben es zu lesen. Lieber mehr Aufklärung und Erziehung durch die Medien, wie man ein guter Öko-Bürger wid !1!!

  34. #16 lerad (25. Jan 2012 22:29)

    „Wie denn, wenn die Lizenz erloschen ist?“

    Bis dahin zumindest.
    Warten wir es ab.

  35. Das Urheberrecht erlischt 70 Jahre nach dem Tod des (hier) Schriftstellers, also 2015.

    Eine Frage bleibt aber doch: Warum will man diesen Schund lesen?
    Wer es wirklich will, der kann es in jedem Antiquariat kaufen, wenn der Antiquar einen für würdig hält, also für nicht antisemitisch und nicht neonazistisch.
    Menschen die mit „Ham se Mein Kampf“ oder mit „Hamse was aus dem Dritten Reich“ ankommen, erhalten es sicher nicht.
    Es ist allerdings auch nicht wirklich interessant und sehr schlecht diktiert. Geschrieben ist es ja eigentlich nicht…

    Schon merkwürdig.Früher wurde es wie Sauer Bier angeboten und keiner wollte es bzw. hat es gelesen. Heute will es jeder lesen aber es wird nicht mehr angeboten.

    Was ist besser?

  36. @ 38 _Kritiker_ Danke für den Hinweis, jetzt hab ich mal was ungeprüft nachgeplappert und schwupp bin ich reingefallen (rotwerd):

    70 Jahre (§ 64 UrhG) nach dem Tod des Urhebers, OK

    Revangiere mich dafür mit einem Auszug aus Joachimsthalers Recherchen zur Ausbildung Hitlers zum SPD-Agenten:

    http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/booksabout/89Joachimsthaler/89JoachimsthalerMayr.htm

    unter der bayer. SPD-Regierung

    http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Hoffmann_%28SPD%29

    und unter dem SPD-Wehrminister Noske:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Noske

    und dem Bild von Hitlers Chef, dem Leiter des bayer. Inlandsgeheimdienst (Nachrichtendienst) Karl Mayr (später SPD) neben Reichswehrminister Noske (SPD) http://www.blog.de/media/photo/gustav_noske_reichswehr_karl_mayr_heinrich_hoffmann_m_en_1919/3941203?album_ID=113904

    dessen Verdienst es ist, zum Preis eines Bürgerkriegs deutschlandweit zig kommunistische Umsturzversuche niedergeschossen zu haben.

    😉

    Ob der heutige SPD-„Innenexperte“ Edathy das weiß (bzw. wissen will), daß die SPD über tausend Kommunisten hat zusammenschießen lassen?

    Immer schön bei der Wahrheit bleiben, denn sie ist sch schärfste Schwert, das wir haben!

  37. Diese Regelung ist genauso ein Bruch mit einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung wie das Verbot von Meinungen, die diesem oder jenem nicht passen.
    Wenn Meinungsfreiheit nicht vollständig garantiert ist und für alle gilt – ist sie keine. Meinungs- und Lesefreiheit nur für ausgewählte Personen- oder Textgruppen stellt eine Diskriminierung dar. Unzulässig, Punkt.

    Wieviele zigtausend Lehrer und Uni-Personal in Deutschland dozieren über den Nationalsozialismus und kennen noch nicht einmal die wichtigste Eigendarstellung des Führers des Dritten Reiches! Was soll das denn?

  38. Einer der letzten Aufsätze hier behandelte das in unserem Nachbarland Frankreich beschlossene Gesetz die Leugnung des Massenmordes an türkischen Armeniern unter Strafe zu stellen.

    Es gab dazu Stimmen aus dem Kreis der Kommentatoren, welche dies als Einschränkung der Meinungsfreiheit kritisierten. Dem habe ich mit Begründung heftig widersprochen und der französischen Regierung zu ihrem Mut gratuliert.

    Anders sehe ich das Verbotsthema bei dem Buch „Mein Kampf“. Ich meine, dass dieses heutzutage frei erhältlich sein sollte. Ich meine sogar, dass dieses im Schulunterricht verwendet werden sollte, und zwar um der Jugend zu zeigen, auf welch grauenhafte Weise dieser Mann seine beschriebenen Drohungen wahr gemacht hat. Die Jugend sollte erkennen, wie fahrlässig und mörderisch es sein kann, wenn weggeschaut wird. Aus der Geschichte lernen sollte auch hierzu ein Anliegen sein.

    Ich meine, dass einem reifen in einer Demokratie aufgewachsenen Volk es nicht verwehrt werden dürfte, sich zu informieren und angesichts der beschriebenen Ungeheuerlichkeiten das Grauen zu erleben.
    Wenn sich dann ein paar Neonazis das Buch demonstrativ in die ansonsten leere Wohnwand stellen, sollte man dazu mit souveräner Gelassenheit reagieren, nämlich überhaupt nicht. Verbote machen das Verbotene nur spannend und umso begehrenswerter. Ich würde mir das Buch gerne ansehen. Habe leider versäumt es meinem schon lange verstorbenem Großvater, einem kämpferischem Sozi, rechtzeitig zu klauen, bevor es bei irgendwelchen Erben verschwand.

  39. Ohh, ein sozialistischer Text weniger! 😉 Schuld daran sind die pösen Rechten, äh, nee Linken, ähh, jetzt komme ich durcheinander…

    Von vorne: Böse=Reechts im Mainstream. Also dann doch diese fiesen, antisozialistischen Bayern, die die Verbreitung von linkem Gedankengut mit Hilfe des Urheberschutzes verhinden…
    Aber nochmal: Wer genau hat sich darüber echauffiert?

    Unter uns: (Aber bitte nicht weitererzählen!) Ich habe „Mein Krampf“ versucht, zu lesen. Es ging nicht! Bei Seite Drei war Schluss. Das ist ein – trotz verbaler Aufpolierung – unlesbarer Text, den AH im Gefängnis im Wahn geschrieben haben muss. So etwas braucht di e Welt nicht!

  40. Verknappung schafft Kaufanreiz, das weiß auch der Finanzminister von Bayern.

    Wer das Buch wirklich von A-Z gelesen hat, der weiß, daß es heute keine Anleitung zum Handeln ist, eher eine Kultur- und Sittengeschichte der 20-er Jahre.

    Da kenne ich heute viel gefährlichere Bücher 🙂 .

  41. „Denn das Ministerium hat die Urheberrechte an “Mein Kampf” vom nationalsozialistischen Eher-Verlag geerbt.“

    Ja, so die offizielle Version – weil AH ja keine direkten Nachfahren/Erben hatte. Der hatte auch keine Geschwister, Eltern etc.

    Anyway, aber dieser Urheberrechtsschutz gilt nicht für ewig und alles Zeiten. In zwanzig Jahren sind wir auch wieder in den Dreißigern (des neuen Jahrhunderts). Und irgendwann darf sich der Freistaat Bayern nicht mehr damit rühmen, der Besitzer von AH „Mein Krampf“ zu sein. Die Zeit läuft, und dann kann McGee wieder.

    Man hört übrigens, in anderen Ländern wäre „MK“ ein Verkaufsschlager… Lesen die das auch – bzw. versuchen sie es?

  42. #1 johann (25. Jan 2012 21:57) Er könnte ja hilfsweise ein bißchen aus dem Koran bringen……

    ———————————————-

    Ach nee… Das wäre ja richtig faschistisch!
    Tod den Juden und so…

  43. #3 Occident
    „Ach, und wo bekommen die Araber die Urheberrechte her. Dort quellen ja die Buchläden über von “Mein Kampf”. Der Freistaat Bayern scheint gut zu verdienen damit, wenn er der Inhaber des Urheberrechtes ist. Mal sehen was man sich einfallen lässt, wenn 2015 die Frist ausläuft und das Urheberrecht nicht mehr gilt. Ob sich dann, dank des Freistaates Bayern, das Hitlerbuch wie ein Sarrazin verkauft? Die Menschen werden wissen wollen, was da drin steht, das sie nicht wissen dürfen.
    Die heutige Jugend ist ganz unverfänglich und neugierig. Ihre Neugier dürfte nun noch stärker geweckt werden.
    Vielleicht wird “Mein Kampf” ab 2015 auch das neue Klassenbuch des Islamunterrichts an den Schulen. Als Ergänzung zum Koran.“

    Nur geil! :-)))

  44. Jeder, der Hitlers Krampf lesen möchte, den Dreck aber nicht im Haus haben will oder keinen Cent dafür verschwenden möchte, kann ihn sich leicht als pdf herunterladen.
    Meine Güte, ich werde hier auch nicht verraten, mit welcher hochverbotenen, mysteriösen „NAZI-Suchmaschine“ er den Link als drittes Suchergebnis findet, wenn er vorher zwei streng geheime Zauberworte eingibt, über die ich hier natürlich auch kein Wort verlieren werde.

    Sonst würde es morgen in den üblichen Medien heißen:

    „ENTTARNT: PI verlinkt Nazi-Literatur.“ 🙁

  45. #23 Arges (25. Jan 2012 22:51) Wir leben halt in einem Land der Phobien.
    Ganz besonders der Naziphobie.

    Esd ist erschreckend wenn man nach 20 Jahren wieder nach Deutschland kommt. Tägliche Gehirnwäsche über das dritte Reich in fast allen Medien. Das gab´s 1980 noch nicht.

    ———————————————

    Tja, die Gehirnwäscher (u. A. SPIEGEL, Zeit, ARD etc.) träumen halt von diesen für sie paradiesischen Zuständen: Linke Diktatur, keine Opposition, kein Widerspruch.

    Augstein hatte damals Nazis eingestellt, um für den SPARGEL zu schreiben. Dieser linke (sozialistische) Geist hält sich bis heute in den Redaktionsstuben.

    Fast täglich wird im SPARGEL und SPRGEL TV Nostalgieverherrlichung (à la ‚Was war es früher gut, als noch das Dritte Recih herrschte… Da war man noch wer!‘) durch stetige Erinnerung in Bild, Ton und Text an diese Zeiten betrieben, anstelle die Erfolge der deutschen Vergangenheitsbewältigung und Entnazifizierung herauszustellen.

  46. #24 Toytone
    „Wie man sieht, haben alle europ. Ländr, in denen “Mein Kampf” erhältlich ist, schwer mit Nazihorden zu tun.
    “Bizarre Mystifizierung” trifft den Nagel auf den Kopf.
    Andererseits könnte man allerdings auch aus der Tatsache, dass Marx und Engels Schriften in D erhältlich sind, schließen, dass selbige die Ursache für den stark zunehmenden Linksradikalismus sind? […]“

    Guter Punkt! Links ist ja gut! Denn schließlich haben Linke ja NIE andere (gleichberechtigte übrigens) Menschen in Lager gesteckt oder gar umgebracht!

    Aber diese Bücher könnten für den Linksrutsch der deutschen Politik verantwortlich sein, sowie für etliche Brandanschläge auf Nobelkarossen!

  47. #36 Schaffer

    „Mein Krampf gehoert in die Schulen, nicht nur die Unis, damit dort darueber aufgeklaert wird und man sich kritisch mit dem Gift, dass dieses Buch enthaelt, auseinandersetzen kann.“

    DAS, genau DAS wäre der demokratische Weg!
    In Deutschland wird aber lieber der DIKTATORISCHE Weg, also VERBIETEN, vorgezogen. 🙁
    Nichts gelernt aus zwei deutschen Diktaturen! 🙁
    Ähnlich geht man ja auch mit der „NPD“ um: Wenn die reden, verlassen die anderen Politikerclowns den Raum. Boykott, anstatt sie auf politischer Ebene mit (besseren) Argumenten bloßzustellen.

    (Und nein, ich bin kein Fanboy von Sozialisten jeglicher Coleur!)

  48. #17 Kahlenberg 1683 (25. Jan 2012 22:30)

    Das Urheberrecht wird doch nur vorgeschoben.

    Durch das Lesen von Mein Kampf wird jemand nicht rechtsextrem, wenn er es nicht zuvor schon war.

    Das Problem dürfte eher darin gesehen werden, daß dem aufmerksamen Leser von „Mein Kampf“ viele Parallelen zu den Parteiprogrammen von „Die Linke“ und „B90/Die Grünen“ auffallen würden. DAS könnte jugendliche Aktivisten der „Anti“Fa verwirren. 😉

  49. #54 zuhause 🙂 (Nachtrag)

    Sozialismus ist halt Sozialismus. ob der nun Rot, Braun, (islamistisch) Grün, Schwarz, International oder National daherkommt.

  50. #35 Held
    Schade, dass der Freistaat nicht auch die Rechte auf dem Koran hat….der Koran ist auch ein antisemitisches Machtwerk!

    ———————————————-

    Es gibt auch andere Rechtsgrundlagen aufgrund Deren ein faschischtisches Hassbuch verboten werden kann! Wenn die deutsche Politik erst mal begreift, um was für ein Werk sich der Koran handelt…

  51. Tja, ist schon merkwuerdig:

    Hitlers Fratze darf man ueberall abbilden und, wenn es sein muss, pausenlos ueber den Bildschirm flimmern lassen, aber sein Geschreibsel ist verboten.
    Die Visage des Propheten darf nirgends abbilgebildet sein und keine Seele darf auch nur einen Hauch von Idee bekommen, wie der Typ wohl mal ausgesehen haben mag, aber mit seinem Gelaber a la Koran und seinen unendlichen Hadith-Erguessen wird man bis zum Erbrechen eingedeckt.
    Vielleicht ist die Brisanz von Hilters Erguessen ja so existent wie die Identitaet des Propheten—niente.

  52. #40 Der_Freiheit_eine_Gasse
    „Wer sich gemäß Grundgesetz Art. 5 (1) aus “allgemein zugänglichen Quellen ungehindert unterrichten” will, ohne daß Zensur stattfindet, […]

    Es kann nicht angehen, daß bestimmte Bücher, seien sie nun gut oder schlecht, auf den Index verbotener Literatur gesetzt werden. Ein Staat, der Angst vor dem geschriebenen Wort hat, bzw. meint seinen Bürgern wie unmündigen Kindern keine ideologisch unkommentierte Fassung eines historischen Dokumentes in die Hände geben zu können, der handelt in der Tradition der beiden sozilistischen Diktaturen die ihn vorrangegangen sind!

    ———————————————-

    Doch, doch. Sarrazins Buch war sooo pöse. Er hat in ihm die Wahrheit, durch viele Fakten belegt, beschrieben. Und die wich von der offiziellen Regierungslinie ab! :o)
    So etwas Schlimmes wie Sarrazins Buch hätte es im Sozialismus NIE gegeben. Schande über Sarrazin!

  53. Da gräbt man vor Millionen von Jahren verstorbene Dinosaurier aus, um deren „Zeitgeschichtliches Leben“ wissenschaftlich zu erklären, gleichzeitig versucht man Dokumente der jüngsten Zeitgeschichte unter Verschluß zu halten.

    … Das verstehe wer will (oder kann), mir ist das zu hoch.

    Eine richtige Diskussion soll wohl nicht stattfinden, oder wer wird nicht sofort als Nazi verschiehen, wenn er anführt (sicherlioh sehr naiv), daß Adolf die Autobahn mehr oder minder erfunden hat (auf der die ganze unterwegs ist).

    Die Welt (mit oder ohne Adolf) ist nicht schwarz weiß, sie ist (und wird auch so bleiben), GRAU!

    Und damit sie zumindest so bleibt, darf es keine Tabus geben. Meinungsfreiheit gehört genau so dazu wie Kritik ertragen zu können. … Ganz falsch ist es aber, Kritik gar nicht erst zuzulassen.

    … Gesundheit … Danke!

  54. Ich hab’s mal versucht zu lesen, jedoch nicht laenger als 50 Seiten ausgehalten. Das Buch ist unausstehlich. Grottenschlecht geschrieben, keine klare Gliederung, nur Geschwafel und sehr duemmlich.

    Eigentlich sollte man das Buch wieder erlauben, damit sich die Leute -legal- einen Ueberblick ueber die Idiotie dieses Mannes machen koennen.

    Es gibt kaum eine bessere Argumentation gegen die Ideologie des Nationalsozialismus, als dieses Buch. (ich rede von der Ideologie, nicht von der Praxis, das gibt es bessere Argumente)

    Karl Marx war leichter zu lesen.

  55. @ #17 Kahlenberg 1683
    „Das Urheberrecht wird doch nur vorgeschoben. Das Deutsche Volk wird auch noch 67 Jahre nach dem Krieg für unmündig erklärt. Durch das Lesen von Mein Kampf wird jemand nicht rechtsextrem, wenn er es nicht zuvor schon war.“

    sehe ich exakt auch so. der aufschrei mit verbot erinnert mich stark an die politischen vorgaenge zur ausstellung der werke von prof arno breker (vulgo „hitlers bildhauer“),
    die ich –

    *um mir selbst ein bild machen zu koennen* –

    im schleswig-holstein-haus schwerin ansah.
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=mCHgjS2159A

    15min doku einer seltenen ausstellung:
    darin beschreibt kurator rudolf conrades,

    wie die politischen volkserzieher wie klaus staeck (spd) dem eigenurteil der (kunst-) muendigen buerger misstrauen und dessen selbstbildung sogar zu verhindern suchen,

    und wie eine dunkelrote auskehrtruppe in sa-manier rote farbe ins museum kippt um ihre geistig schlichte drohkulisse aufzubauen.
    wehret den anfaengen, damals wie heute !

    sehr zum leidwesen der volkserzieher fand die breker-ausstellung aber ausgesprochen guten anklang bis hin zum new york times artikel.
    allein schon diese tatsache beweist mir,
    wie selbstaufklaerungs-hungrig der muendige buerger (trotz „tagesschau“ …) noch ist:

    sie haben es satt, sich von volkserziehern
    stets ein x fuer ein u vormachen zu lassen,
    weil sie die boese wahrheit laengst ahnen.

  56. Schön wären auch Nachdrucke des „Neuen Deutschland“ vom 14. August 1961, die den ganzen Zynismus der verbrecherischen Gysi-Partei aufdecken würden, damit jeder begreift, warum die Gysi-Partei vom Verfassungsschutz observiert wird, von nichts kommt nichts!

    Wir können doch nicht immer nur den sozialistischen Diktator Hitler diskutieren und den sozialistischen Diktator Honecker verschweigen, oder?

  57. „Mein Kampf“ kann man problemlos und legal antiquarisch erwerben.

    Es ist doch nicht nur dieses Buch. Schon mal jemand versucht, den Film „Jud Süß“ auszuleihen oder zu kaufen?

    Die Deutschen sollen nur Bücher und Filme über NS-Bücher und Filme lesen und anschauen, nicht aber die Originale. Literatur, die einem erklärt, wie man diese Bücher und Filme zu verstehen hat, gibt es massenhaft und laufend erscheint mehr. Nur das, worüber da ständig geschrieben wird, ist nicht zugänglich. Offenbar hat man Angst, daß ansonsten in diesem Land viel mehr Nazis rumlaufen würden. Das Ganze ist absurd und mE kontraproduktiv.

  58. Kein Buch – sondern ein Film erregt die Gemüter

    „http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,811375,00.html“

    Böse , Böse …..

  59. #22 _Kritiker_ (25. Jan 2012 22:49)

    Übrigens vermute ich, daß das deutsche Urheberrechtsgesetz, welches im hier vorliegenden Falle tatsächlich nur vorgeschoben wird, noch vor 2015 dahin gehend »reformiert« wird, daß ein Nachdruck dieses Schundbuches auch danach nicht ohne weiteres möglich sein wird.

    Ja, ja, die Vermutungen.

    Schon mal davon gehört, daß Sondergesetze (hier eine Lex Mein-K(r)ampf) verboten sind?

    Und überhaupt: Was sollte es bringen?

    Oben wurde oft genug darauf hingewiesen, daß das Buch in vielen Haushalten noch vorhanden ist. Kann ich so bestätigen, die Oma einer Verflossenen von mir gab es mir mal zur Lektüre.

    Und die Geltung des deutschen Urheberrechts beschränkt sich auf den Geltungsbereich des deutschen GG, man kann das Buch also – auch darauf wurde wiederholt hingewiesen – in vielen Ländern dieser Welt kaufen. Sicherlich auch in den USA, wo sich die größte Auslandsorganisation der NSDAP befindet (NSDAPAO).

  60. Ich habe Mein Kampf als Hörbuch in englisch auf Festplatte.
    Aus dem Internet.
    Ist höchstens historisch interessant. Für die Gegenwart lässt sich daraus nichts entnehmen.
    Die Mohammedaner dürfte es mehr interessieren.
    Mohammed (vKiK) und Hitler sind geistesverwandt.
    Machtbesessenheit.
    Der eine im 7. Jh. wählte die Erfindung einer Religion und die Kriegshetze, der im 20. Jh. die Grundung einer Partei und die Kriegshetze.

  61. Die Radio Tante im WDR5 hat heute Morgen den Wagner von EXIT (Notausgang der Neonaziszene) am Telefon gehabt. Der hat viel Bla Bla geagt, nebenbei erwähnt das das Buch von Adolf H. auch in Arabien und der Türkei offen zugänglich ist. Dieser Schmock hat aber geflissentlich weggelassen, dass es sich dort vor Ort um die Topp-Bestseller neben der arabischen Originalausgabe der Vorlage vom alten Schickelgruber handelt. Also wieder mal Rabulistik vom feinsten. Geschicktes Weglassen von Tatsachen die zur Erhellung des Gesamtzusammenhanges wichtig sind.
    Bleibt festzuhalten, dass in der Arabischen/Türkischen Welt das Buch „Mein Kampf“ in allen Buchhandlungen unmittelbar nebeneinander angeboten werden, auf dem selben Regalbrett!

  62. Die Überlegungen in diese Buch stammten in dieser zeit nicht nur von den NS. Diese Ideologie war in ganz Europa selbstverständlich. Sie war Grundlage der gesamten Hochblüte der Kolonialzeit. Das Buch ist letztlich über weite Teile nichts anderes als eine Partei-Arbeitsanleitung nach der die Linken im besonderen und alle anderen Parteien arbeiten. Speziell Mohammedaner halten sich daran. Wenn dieses Buch nicht auszugsweise gedruckt werden darf dann muß der Koran sofort verboten werden.

  63. 32 Bernhard von Clairveaux (25. Jan 2012 23:17)

    Also jeder Jurastudent im 1. Semester weiß, daß Urheberrechte nur 70 Jahre gelten. Ein Blick in Wiki zeigt, daß das Buch 7/1925 erschien.

    Das macht nach Adam Riese: 7/1995. Die Urheberrechte sind also seit 15Jahren erloschen

    Es wird nicht auf das Erscheinungsdatum des Buches abgestellt, sondern auf den Todeszeitpunkt des Autors.

    Oh jeh…, dann kommt demnächst, dass Hitler noch irgendwo lebt oder zumindest noch eine ganze Weile gelebt hat….. (eventuell darum die Doku, dass Hitlers Schädelknochen genetisch einer Frau gehört [außer man wollte den Emanzen ein Ei ins Nest legen, wie zuvor schon den Schwulen])

  64. Habe mal die ersten 20 Seiten gelesen – einfach nur anstrengend und langweilig.

    KRIEG IST FRIEDEN
    FREIHEIT IST SKLAVEREI
    UNWISSENHEIT IST STÄRKE

    das ist heute Deutschland

  65. Ich hatte mir MK aus der Bibliothek ausgeliehen. Stand dort einfach so im Regal, so richtig im Original, auf deutsch, in Sütterlinschrift und mit dem Hakenkreuz drauf. Die Bibliothek war allerdings in England.

  66. Also , ich hab M.K. auch gelesen. Neugier eben.

    Ich hatte geglaubt es wäre wegen des Antisemitismus darin verboten. Allerdings muss ich sagen , daß der Antisemitismus in M.K.durchaus der durchschnittlichen Judenfeindlichkeit der Epoche entspricht.

    Allerdings glaube ich , daß eine ganz andre Passage weit „gefährlicher“ ist.

    Als ich das Kapitel „Parlamentarismus /Parlamentarier“ las , war das wie ein großes De Ja Vu !!!! , genauso ist mein Eindruck von den heutigen Zuständen !!!

  67. Dieses Buch ist es nicht wert.
    Es ist wirklich kaum lesbar. Genauso wie das Buch des anderen Antichristen.
    Deswegen hat es es damals kaum jemand gelesen und es wird auch heute kaum einen vom Hocker hauen.
    Trash…

  68. #64 Her Meggido; Karl Marx war ja auch Wissenschaftler und Schmarotzer. Der hat sich damals vor dem Hintergrund der englischen Fabrikarbeiter schon Gedanken gemacht, aber leider dabei vergessen, dass die keineswegs gezwungen wurden in Fabriken zu arbeiten. Selbst wenn die Zustände für heutige Verhältnisse unbeschreiblich waren, gings den Leuten dort immer noch wesentlich besser, wie in ner kleinen ungeheizten Hütte irgendwo aufm Land, mit ein paar kleinen Feldern, wo die gesamten Lebensmittel für die Familie angebaut wurden. Wenn da mal die Ernte schlecht war, oder man auch nur schlecht haushalten konnte, musste man schlicht verhungern.

    #66 Eurabier; Es war aber Ulbricht mit „Niemand will…“

    #73 pilgrim; Na klar, Hitler lebt, erst gestern war ich mit Elvis zum Tee usw, nächste Woche veröffentlicht Amy Winehaus ihr neues Album usw. Das mag vielleicht ne kleine MEldung in irgendeinem Revolverblatt wert sein, allerdings belegbar ist nichts davon.
    Auch wenn dieser Guido Knopp das hundertmal behaupten sollte.

  69. Ob dieser Abschnitt auch in den arabischen Übersetzungen zu finden ist?
    „Schon in den Jahren 1920/21 … trat man von verschiedenen Seiten an die Partei mit dem Versuch heran, zwischen ihr und den Freiheitsbewegungen anderer Länder eine gewisse Verbindung herzustellen. … Hauptsächlich handelte es sich dabei um Vertreter einzelner Balkanstaaten, weiter um solche Ägyptens und Indiens, die auf mich im einzelnen immer den Eindruck schwatzhafter Wichtigtuer, bar jedes realen Hintergrundes, machten. Es gab aber nicht wenige Deutsche, besonders im nationalen Lager, die sich von solchen aufgeblasenen Orientalen blenden ließen und in irgendeinem hergelaufenen indischen oder ägyptischen Studenten nun ohne weiteres einen „Vertreter“ Indiens oder Ägyptens vor sich zu haben glaubten. … Ich habe mich gegen solche Versuche immer gewehrt … Denn der Versuch, durch einen „Bund der unterdrückten Nationen“ die allgewaltigen Sieger entwaffnen zu können, ist nicht nur lächerlich, sondern auch unheilvoll. Er ist unheilvoll, weil dadurch immer wieder unser Volk von den realen Möglichkeiten abgelenkt wird, so dass es sich statt dessen phantasievollen, jedoch unfruchtbaren Hoffnungen und Illusionen hingibt … kümmerlich sind die Hoffnungen auf den sagenhaften Aufstand im Ägypten. Der „Heilige Krieg“ kann unseren deutschen Schafkopfspielern das angenehme Gruseln beibringen, dass jetzt andere für uns zu verbluten bereit sind – denn diese feige Spekulation ist, ehrlich gesprochen, schon immer der stille Vater solcher Hoffnungen gewesen –, in der Wirklichkeit würde er unter dem Strichfeuer englischer Maschinengewehrkompanien und dem Hagel von Brisanzbomben ein höllisches Ende nehmen. Es ist eben eine Unmöglichkeit, einen machtvollen Staat, der entschlossen ist, für seine Existenz, wenn nötig, den letzten Blutstropfen einzusetzen, durch eine Koalition von Krüppeln zu berennen. Als völkischer Mann, der den Wert des Menschentums nach rassischen Grundlagen abschätzt, darf ich schon aus der Erkenntnis der rassischen Minderwertigkeit dieser sogenannten „unterdrückten Nationen“ nicht das Schicksal des eigenen Volkes mit dem ihren verketten.“

  70. „Mein Kampf“ kann jeder im Internet herunterladen. Für mich ist der ganze Zirkus um das Buch unverständlich. Verglichen mit dem Koran ist Adolfs Buch so harmlos, wie eine Anleitung für den Kindergeburtstag.
    Vielleicht haben die linken Meinungsapostel einfach Angst, dass der Leser entdeckt, was der Nazionalsozialismus wirklich war: eine linke, sozialistische, nationalistische Arbeiterbewegung.

  71. #64 Her Meggido
    so wie Sie das Buch beschreiben, schwer zu lesen, Geschwafel, dummes Zeug, so bezeugen es viele Leute, die dieses Buch schon gelesen haben oder es versuchten, zu lesen.
    Vieleicht ist das der Grund, warum wir Bürger es legal nicht zu Gesichte bekommen sollen.

    Wer will, könnte es dann lesen, wäre es freigegeben.
    Wir könnten uns unsere eigene Meinung bilden und „mein Kampf“ könnte nicht mehr als
    Druck – und Einschüchterungsmittel von unsere Regierungsmacht verwendet werden.

    Ein dummes und ein dummgehaltenes Volk lässt sich leichter regieren.

  72. Eine raffiniertere Werbestrategie für ein Buch läßt sich schwerlich vorstellen.

    Jetzt macht man neugierige junge Leute nur noch neugieriger – und die wissen auch, wie man sich sowas kostenlos aus dem Netz holt.

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