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Iranische Schulbücher: Weltherrschaft des Islam

[1] Man darf die gewaltige Urkraft, die die islamische Ideologie ausstrahlt, niemals unterschätzen. Naive Politiker und Journalisten haben diesen Fehler schon beim Arabischen Frühling™ gemacht. Nun ist der Iran drauf und dran, Atommacht zu werden. Was das für eine Apokalypse bedeuten wird, zeigt ein Blick in iranische Schulbücher. Dort wird die Weltherrschaft des Islams gefordert. Wohlgemerkt: Das sind keine Überbleibsel aus der finsteren Zeit des Ayatollah Khomeini, sondern ganz aktuelle „Werke“, die unter der Leitung des „Reformers“ Chatami entstanden sind. Welt online liefert mit seinem Artikel „Die Herzen der Schüler sollen von Hass erfüllt sein [2]“ einen schockierenden Einblick, wie knallhart die iranische Jugend gedrillt wird: Weitaus extremer als bei Nazis und Kommunisten zusammen.

(Von Michael Stürzenberger)

Autor Hans Rühle berichtet:

In allen Schulbüchern wird festgestellt, dass die islamische Revolution von 1979 ein besonderes historisches Phänomen geschaffen hat: die erste islamische Herrschaft seit 1400 Jahren – einen islamischen Gottesstaat. Dessen Selbstverständnis ist es, Allah in allem gefällig zu sein, das Volk zu den wirklichen Freuden des Jenseits zu führen und den Islam in der Welt zu verbreiten. Da die islamische Revolution nicht nur als Sieg über die Unterdrückung durch das Schah-Regime, sondern auch als Höhepunkt des Kampfes gegen seine ausländischen Unterstützer gewertet wird, hat sie von Anfang an eine internationale Dimension.

Der Iran hat die religiöse Pflicht, die islamische Revolution zu globalisieren und den lokalen Sieg in einen universellen zu verwandeln. In einem Schulbuch für die 7. Klasse heißt es hierzu: „Um jetzt die islamische Revolution fortzuführen, ist es unsere Pflicht, unter Einsatz unserer ganzen Kraft den Aufstand gegen die Arroganten (gemeint sind die USA) und die Unterdrücker zu führen und nicht aufzugeben, bevor alle Gebote des Islam und die Verbreitung der erlösenden Botschaft ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘ die ganze Welt erreicht hat.“

Diese Botschaft wird an alle Moslems in der Welt ausgesandt:

Da die Unterdrücker keine Ruhe geben würden, bis sie „euch aus eurer muslimischen Identität vertrieben haben“, sollten sich alle Muslime entschließen, „die Zähne des amerikanischen Mundes zu zerschlagen“ (Lehrbuch 11. Klasse). In diesem Zusammenhang wird vielfach Khomeinis Aufruf an die „Muslime aller Länder der Welt“ zitiert:

„Da euch unter der Herrschaft der Fremden ein langsamer Tod auferlegt wurde, sollt ihr die Furcht vor dem Tod überwinden und die leidenschaftliche und das Märtyrertum suchende Jugend, die bereit ist, die Grenzen der Ungläubigen zu sprengen, einsetzen. Denkt nicht einmal daran, den Status quo fortbestehen zu lassen. Denkt vielmehr daran, aus der Gefangenschaft zu fliehen, der Sklaverei zu entkommen und die Feinde des Islam anzugreifen. Ruhm und Leben liegen im Kampf, und der erste Schritt des Kampfes liegt im Bestehen des Willens. Danach kommt die Entscheidung, dass ihr euch das Verbot auferlegt, euch der Vorherrschaft der Welt des Unglaubens und des Polytheismus zu unterwerfen, besonders Amerika.“

Als eine Form des Dschihad soll dieser Krieg zum Sieg des Islam in der ganzen Welt führen. Garantiert ist dieser Sieg jedoch nicht. Es ist die Entscheidung Allahs, den Muslimen den Sieg zu schenken oder das Märtyrertum zu ermöglichen. In beiden Fällen sind sie nach eigener Überzeugung die wahren Sieger.

In Khomeinis viel zitierten Worten: „Ich erkläre der ganzen Welt völlig eindeutig: Wenn die Weltenverschlinger (die USA und ihre Verbündeten) sich gegen unsere Religion stellen wollen, werden wir uns gegen die gesamte Welt stellen und werden nicht nachgeben, bevor sie alle ausgelöscht sind. Entweder werden wir alle befreit, oder wir gehen alle in die größere Freiheit – das Märtyrertum. … Entweder schütteln wir uns in der Freude über den Sieg des Islam in der Welt die Hand, oder wir wählen alle das ewige Leben und das Märtyrertum. In beiden Fällen gehören uns Sieg und Erfolg.“

Diese Sicht der Dinge wird verständlich, wenn man sich die unveränderlichen Ziele des Islam in diesem totalen Krieg vergegenwärtigt: „völliger Sieg über die Welt der Ungläubigkeit und der Arroganz, die Ausrottung jeder Unterdrückung, das Erscheinen des Meisters der Zeit (des Verborgenen Imams) und die Einführung der Weltregierung des Islam“.

Dies ist eine Kriegserklärung an die gesamte nichtmuslimische Welt. Und das Schlimmste: Die Krieger Allahs haben in dieser globalen Auseinandersetzung keine Todesfurcht, da ihnen beim Kampfestod das islamische Paradies mit der Erfüllung aller Wünsche versprochen wird – inklusive 72 williger Jungfrauen:

Die Aufnahme des schiitischen messianischen Gedankens der Wiederkehr des Verborgenen Imams in die Liste der Kriegsziele verwandelt die Auseinandersetzung in eine Art schiitisches Armageddon zwischen den Kräften des Guten und des Bösen. Wer als Muslim in diesem Kampf getötet wird, ist Märtyrer, der im Koran glorifiziert wird und dem das Paradies versprochen ist. Weit bedeutsamer ist aber, dass mit den zitierten Aussagen Khomeinis auch das kollektive Märtyrertum des iranischen Volkes als möglich und sinnvoll – als „Sieg“ – dargestellt wird.

Junge Iraner werden in den Schulen zu hasserfüllten Kampfmaschinen gedrillt:

Um in diesem totalen Krieg bestehen zu können, bedarf es eines unbändigen Hasses auf die potenziellen Gegner. „Die Herzen der Schüler sollen vom Hass gegenüber den ‚Arroganten‘ erfüllt sein“, heißt es denn auch in einem Lehrerhandbuch. In einer Sprachübung sollen die Schüler die Bedeutung gewisser Wörter aufschreiben, unter anderen des Wortes „Amerika“. Die Antwort aus dem Lehrerhandbuch lautet: „Amerika – der große Satan“.

Obwohl die Juden traditionell nicht als Feinde gelten (?? siehe Anmerkung PI unten), werden sie in keinem Schulbuch positiv erwähnt. Vielmehr wird schon für die Zeit Mohammeds über die „Auseinandersetzung mit dem Komplott der Juden“, von „Feindseligkeit und Verrat der Juden“, dieser „gewinnsüchtigen Volksgruppe“ berichtet. Das eigentliche Objekt des Hasses aber ist der Staat Israel. Dieser bilde „eine Basis für Amerika und andere aggressive Mächte“, die das Ziel hätten, muslimischen Boden zu erobern. Israel besetze Jerusalem und die heilige Stätte des Islam, die Al-Aksa-Moschee, und unterdrücke und töte unter ihrer Besetzung lebende Palästinenser, auch Kinder.

Zunächst zu der Anmerkung: Im Koran werden Juden als „Affen und Schweine“ bezeichnet, sie gelten als minderwertig, Mohammed ließ in Medina 800 gefangene Juden köpfen, in den Hadithen befinden sich viele Tötungsbefehle Mohammeds an Juden, die auch in der Charta der Hamas zitiert werden – wie kommen Sie darauf, dass Juden „traditionell“ nicht als Feinde gelten, Herr Rühle?

Nächster Punkt: Eigentlich dürfte der Islam keinerlei Machtanspruch auf Jerusalem haben, da Mohammed nie dort war. Auch sein nächtlicher ominöser „Pferdeflug“ auf seinem Burak kann nicht nach Jerusalem gegangen sein, da zu diesem Zeitpunkt dort keine Moschee stand. Laut Koran soll dieser Flug bekanntlich zu einer „weit entfernten Moschee“ gegangen sein. Also müsste der Felsendom abgebaut und irgendwo auf der arabischen Halbinsel wieder aufgebaut werden. Die Al-Aksa-Moschee müsste man wieder in die christliche Basilika St. Maria [3] umwandeln, denn das war sie, bevor sie acht Jahre nach Mohammeds „Pferdeflug“ und sechs Jahre nach seinem Tod von Moslems erobert und zu einer Moschee wurde.

Der Islam ist brandgefährlich. Er liefert das Gefühl von Macht und dazu eine gemeinsame Identität, bei der man sich als besserer Mensch fühlen kann. Und die Legitimation verleiht, andersgläubige Menschen zu unterwerfen, wobei Gewalt ausdrücklich erlaubt ist. Bis hin zur Lizenz zum Töten.

Wann wacht die Welt auf?

(Spürnasen: Islam-Nein-Danke, bernte, Hildesheimer, sincimilia, chessie)

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