Das ägyptische Staatsfernsehen gab nach dem jetzt erfolgten dritten Wahlgang bekannt, daß die Partei der Muslimbruderschaft in sieben von neun Provinzen gewonnen hat, und in den restlichen beiden Provinzen erreichte die radikalislamische Partei des Lichts („Nur“) die Mehrheit. Soviel zu „Arabellion“ und „arabischem Frühling“! Unsere Qualitätspresse nimmt alles gelassen. 

Vor zwanzig Jahren sah das noch anders aus. Da schrieb der Spiegel über die Moslem-Bruderschaft das und war auf Mubaraks Seite:

…rabiate Moslems, die gewalttätigen Koran-Fanatiker, frommen Eiferer, die Bärtigen, verhetzte Brut, die Ultras, die Moslem-Banden, Terrortrupps, die frommen Brüder, die Moslem-Ultras…

Heute nennt er dieselbe Organisation, die sich keinen Deut geändert hat:

…die gemäßigten Muslimbrüder, die als moderat-islamisch eingestufte Partei…

Die Salafisten sind nur „ultrakonservativ“, und wenn Mubarak gehängt wird, findet man das sicher in Ordnung, siehe Gaddafi. Warum ist heute alles anders? Weil jetzt die Demokratie regiert?

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44 KOMMENTARE

  1. Ältere SPIEGEL-Artikel lassen sowieso vermuten, dass dort früher eine ganz üble Hamburger NSU- und Islamfeinde-Zelle am Werk war:

    2003

    Das Kreuz mit dem Koran

    Von Cziesche, Dominik; Hipp, Dietmar; Kurz, Felix; Schmid, Barbara; Schreiber, Matthias; Sümening, Martin; Tyburski, Silvia; Ulrich, Andreas

    Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird aus dem Streit um das Kopftuch einer muslimischen Lehrerin ein Kulturkampf: Islamisten stellen die Grundwerte der bürgerlichen Demokratie in Frage, die Integration der drittgrößten Glaubensgemeinschaft droht zu scheitern.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28721204.html

    30.07.1973

    Die Türken kommen – rette sich, wer kann

    Fast eine Million Türken leben in der Bundesrepublik, 1,2 Millionen warten zu Hause auf die Einreise. Der Andrang vom Bosporus verschärft eine Krise, die in den von Ausländern überlaufenen Ballungszentren schon Lange schwelt. Städte wie Berlin, München oder Frankfurt können die Invasion kaum noch bewältigen: Es entstehen Gettos, und schon prophezeien Soziologen Städteverfall, Kriminalität und soziale Verelendung wie in Harlem.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41955159.html

  2. Gut ausgegraben! Danke! An solchen Beispielen sieht man, wie die heutigen „Staatsmedien“ ein „Neues Deutschland“ nebst Gesinnungsjustiz geschaffen haben. Ehemalige „Feinde“ verstehen sich heute prächtig: Spiegel-Springer-Verlag…warum nicht gleich fusionieren?! Wie finanzieren die sich bloß? Nur durch Werbung? Na ja…das Wort „Staatsmedien“ sagt wirklich alles!

  3. Was ist an dieser im Beitrag genannten Entwicklung ungewöhnlich. Auch ein AH wurde verurteilt und saß im Gefängnis. Und zu dieser Zeit sahen die Pressemeldungen anders aus als etwas später.

  4. Weil heute der Hass auf Israel und die USA Mainstream ist und alles andere überlagert.

    Weil man hofft, die mörderischen Horden würden diesen beiden Erzfeinden den Garaus machen und Eurabien zur Weltmacht verhelfen.

    Weil auch deutsche Unternehmen sich mit Investitionen und Investitionsvorhaben in Milliarden Beträgen in den „Frühlingsländern“ festgelegt haben, die man wegen läppischer Menschenrechte nicht gefährden will.

    Weil auf EU und UN Ebene die OIC das Sagen hat.

    Weil die deutsche Politik längst mit Arschlöchern wie Qaradawi und Amr Khaled im Bett liegt.

    Weil Saudi Arabien und Katar im Geld schwimmen und weil die Spiegel nicht als gequirlte MB Scheiße im Kopf haben.

    Wenn unsere Medien kein Problem damit haben, dass der verurteilte Völkermörder Bashir im Frühlingsland Libyen zur gleichen Zeit als geehrter Staatsgast im Lande weilt wie unser Guido, dann haben sie ganz offensichtlich alle Hemmungen fallen lassen.

    Victor Klemperer schrieb während der Nazi Zeit, dass er den einfachen Leuten, die den Nazis hinterher liefen nach der Befreiung nichts böses wünsche – die Intellektuellen allerdings wolle er an den Laternenmasten hängen sehen.

    Mir persönlich würde es unter den heutigen Bedingungen völlig ausreichen, sie in ihre Traumländer zu schicken, wo sie dann unter den Bedingungen leben können, die sie so bejubeln.

  5. JeamJean: Sowas gabs schon mal in den 1970er Jahren, als der Salonbolschewist Günter Maschke eine Weile in Kuba verbringen durfte: Anschließend war er dagegen…

  6. Liebe neue Leser von PI:

    Herzlich willkommen auf den acht größten deutschsprachigen Internetblog!

    PI kämpft nicht gegen Menschen oder Moslems, sondern wir sind gegen die faschistoide Religions-Ideologie des Islams und gegen die Zensur der Politischen Korrektheit. Gegen Denk- und Redeverbote und gegen die rotgrünen Dogmen, dass z.B. islamischer Chauvinismus ein kulturelle Bereicherung sei!

    Bitte empfehlen Sie uns weiter und klicken Sie uns ab und zu an. Nur wenn wir viele Besucher am Tag haben können uns die Gutmenschen-Medien nicht weiter ignorieren oder gar totschweigen.

  7. Wieso eigentlich vor 20 Jahren? Es waren noch letztes Jahr Radikale. Nur jetzt wo sie an die Macht kommen sind sie auf einmal GEMÄßIGTE bzw. ULTRAKONSERVATIVE!!! Sorry aber muss ich jetzt mal sagen: Ich hoffe, dass ganz NORDAFRIKA die Scharia mit all seiner Auswirkungen(Ja inklusive Steinigungen) bekommt, dann wachen die SystemMedien vielleicht mal auf!!!Aber dann wird es wieder heißen: Koran falsch verstanden oder hat nix mit dem Islam zu tun. Ach wie hasse ich solche Ideologien!!!

  8. Tja, auch beim Spargel hat sich die redaktionelle Besetzung „modernisiert“ und linksorientiert entwickelt.
    Kunststück, wenn an den Unis Linkspolitik vermittelt und multipliziert wird.

    Linke sehnen sich nach einer „kulturellen Revolution“ und offenbar machen „unsere“ Linken denselben Fehler, wie die Linken im Iran, die zuerst mit den Mullahs ins Bett stiegen und nach der Machtübernahme durch die Mullahs gekrant wurden.

    Die Revolution frass ihre Kinder.

    Und die Revolution wird auch heute ihre linken Kinder fressen, wenn die derzeitige Politik weiterhin den linken Kurs der Beliebigkeit und Egalität weiterführt und jeden reinlässt und jeden unterstützt.
    Irgendwer muss die Party auch bezahlen.

    Ägypten wird sich selbst zum Drittwelt-Land revolutionieren, kein Mensch, der seine Sinne beisammen hat, wird in Ägypten seinen Urlaub verbringen wollen, was dazu führt, dass Ägypten seine Haupteinnahmequelle verliert, am Tropf der „humanitären Entwicklungsdauerhilfe“ landet und dass viele ägyptische Wirtschaftsasylanten ins linke Umverteilungs- und Diversitätsparadies Deutschland einwandern werden.
    Allah hat kein Brot und Allah baut auch keine Moscheen.

    Diese Einwanderer sind neue Unterstützer der „kulturellen Revolution“ für die Linken.
    Blöd nur, dass diese einwandernden Revoluzzer keine linke Revolution wollen sondern eine Islamische mit islamischem Ausgang.

    Deutschland zahlt, der Linke hängt.

  9. Spätestens durch die aktuelle Berichterstattung sollte klar geworden sein, das das was da in so manchen deutschen Redaktionsstuben heute sitzt, genauso verständnisvoll auch über die schon lange in Europa agierenden Islamisten denkt.
    Selbstverständlich werden die auch hier Demokratie und Freiheit verraten und opfern, genauso wie sie es in Ägypten tun.
    Man muss sich das mal vorstellen, da werden nun Extremisten mit über 60% an die Macht gewählt, die einer Ideologie (Islam) folgen, die in weiten Teilen faschistisch ist, Frauen- und generell Menschenrechte mit Füßen tritt und diese Mainstreammedien berichten in dieser netten und geradzu verständnissvollen Art und Weise darüber. Den Vogel hat die Zeit abgeschossen. Die nannten einen Artikel kürzlich doch tatsächlich „Jung, cool und Salafist“. http://www.zeit.de/2012/02/Dschihad-Demokratie
    Gleichzeitg können die sprachlichen Geschützen gegenüber „rechtspopulistischen“ Partein, die mal hier und da ein paar Prozent erhalten in Europa, gar nicht groß genug sein. Gleichzeit wird dann mit dem moralischen Zeigefinger gewarnt, gemahnt und „analysiert“ was nur schiefgelaufen ist das solche rechtspopulistischen Parteien gewählt werden.

    Es ist beschämend und beängstingend was diese Medien sagen und tun, welch Geisteshaltung da eingezogen ist.

  10. Da erinnere ich wieder einmal an ein Buch, an dem sich niemand die Finger verbrennen wollte:

    Der für die Westschweizer Tageszeitung Le Temps arbeitende Journalist Sylvain Besson hatte 2005 ein Buch veröffentlicht mit dem Titel « La Conquête de l’Occident. Le projet secret des islamistes » (éditions du Seuil)

    Daraus ein paar Hinweise:

    In der Villa des ägyptischen Bankiers Youssef Nada in Campione (am Lago Maggiore) hatte die Polizei ein Dokument gefunden, das die Strategie der Muslimbruderschaft zur Eroberung des Westens enthielt. Man lernt darin die ehrbaren Leute der Bruderschaft und die nette Familie Ramadan etwas näher kennen. Weil man sie in Ägypten nicht so gerne mochte, musste Vater Saïd fliehen. Es zog ihn ausgerechnet nach Genf, wo seine Söhne den Schweizer Pass (mit dem Kreuz darauf) später dankbar entgegennahmen. Was sie dann aber gar nicht gehindert hat, Meister der Doppelzüngigkeit zu werden…

  11. Damit haben die Ägypter faktisch die Demokratie abgewählt!

    Und der arabische Frühling wird zum islamistischen Winter. Er bleibt was er immer war eine rotgrüne Träumerei unserer Gutmenschen und ein Märchen aus 1001 Nacht.

    Wieder mal hat uns die Gutmenschen-Medien belogen und verarscht. Das war kein demokratische Aufbruch, sondern ein islamitischer Riesenerfolg für die Anhänger der Steinzeit-Scharia.

    Bald werden fantastische Gotteskriegermilizen jagt auf unverschleierte Frauen und auf ungläubige christliche Untermenschen machen.

    Und diese Gotteskrieger-Spinner werden dann bald nach Europa übersetzen um ihren Hassglauben bei uns zu verbreiten!

  12. Unser Außenminister hat doch vor ein paar Tagen ganz öffentlich gesagt, dass die Islamisten in Syrien, die gegen Assad kämpfen, seine ganz persönliche totale Solidarität verdient haben.

    Das muss man sich mal vorstellen. Wenn Schwesterwelle denen sagen würde dass er ein Schwuler ist, dann würden die ihn am nächsten Baukran ohne Kommentar aufknüpfen.

    Und dann sagt dieser weltfremde und abgehobene homosexuelle Gutmenschen, dass diese fanatische Islamisten seine ganz persönliche totale Solidarität verdient haben!

    So sind die Gutmenschen: Druchgeknallt und der Realität entrückt!

  13. Ihr versteht das alle nicht: Natürlich sind die Muslimbrüder moderat und wollen die Demokratie – selbstverständlich unter der Scharia! So erklärte es einer der konfusen Wüstensöhne neulich im Fernsehen. Das ist dann wohl eine neue Staatsform: der demokratische Islamismus. Alles klar?

  14. „…rabiate Moslems, die gewalttätigen Koran-Fanatiker, frommen Eiferer, die Bärtigen, verhetzte Brut, die Ultras, die Moslem-Banden, Terrortrupps, die frommen Brüder, die Moslem-Ultras…“

    Vor 20 Jahren!?

    Das klingt eher nach Deutschland 2012!!!!

  15. Früher fehlte manchen SPIEGEL-Journalisten die „richtige“ Aus- und Weiterbildung.

    Dieses Defizit ist, Allahu akhbar, inzwischen weitestgehend behoben.

  16. „Mehr Islam wagen!“
    Willy Brandt, SPD

    heute:

    http://www.derwesten.de/staedte/duesseldorf/22-jaehriger-gelsenkirchener-in-duesseldorfer-altstadt-niedergestochen-id6225212.html

    Zeugen gesucht

    Beide Verletzte wurden in eine Klinik eingeliefert. Nach Angaben der Ärzte besteht bei dem 22-Jährigen keine Lebensgefahr.

    Der Messerstecher wird als 18 bis 25 Jahre alter Südländer mit kurzen dunklen Haaren beschrieben. Er war mit einem hell-dunkel gestreiften Pullover, Jeans und hellen Schuhen bekleidet.

  17. #8 Dragonslayer

    „PI kämpft nicht gegen Menschen oder Moslems, sondern wir sind gegen die faschistoide Religions-Ideologie des Islams und gegen die Zensur der Politischen Korrektheit.“

    Grundsätzlich stimme ich Ihnen zu. Nur – Ein Moslem kann nicht vom Islam getrennt werden, denn dann wäre er kein Moslem. Was man trennen kann, ist den Menschen vom Islam. Jeder Moslem, der sich vom Islam trennt, ist kein Moslem mehr und, so er sich den hiesigen Gepflogenheiten anzupassen vermag und sich positiv in die Gesellschaft einbringen will, willkommen. Wenn er Moslem bleiben will, bitte in ein islamisches Land seiner Wahl, bzw.in die Heimat zurückkehren. Ein friedliches Zusammenleben zwischen „Ungläubigen“ egal welchen oder gar keines Glaubens mit Moslems ist aufgrund des Koran’s, Grundlage des Islam, unmöglich (was die Geschichte und die Realitäten dieser Welt sowie der Text des Koran’s bestätigen).
    Was Sie vielleicht meinen ist die Zwanghaftigkeit im Islam. Denn der neugeborene Erdenbürger wird nicht gefragt, ob er Moslem werden will oder nicht, er wird es automatisch, sobald der Vater Moslem ist/war. Und auf das Verlassen des Islam steht nunmal die Todesstrafe, was ain weiterer Grund ist, den Islam komplett abzulehnen. Wie wollen Sie etwas gegen den Islam unternehmen, wenn Sie nichts gegen Moslems unternehmen wollen?

  18. #11 nicht die mama

    „Diese Einwanderer sind neue Unterstützer der “kulturellen Revolution” für die Linken.
    Blöd nur, dass diese einwandernden Revoluzzer keine linke Revolution wollen sondern eine Islamische mit islamischem Ausgang.

    Deutschland zahlt, der Linke hängt.“

    Schön zu erkennen auch bei der islamischen BIG Partei hier.
    Während die linken Parteien keinen Anlass in ihren Programmen sehen sich gegen Linksextremismus zu wenden und auch alle möglichen Islamistenvereine + Anhänger unterstützen,wo es nur geht, hat die BIG in ihrem Programm einen Kampf gegen Linksextremismus aufgeführt.

    Und auch bei den ganzen öffentlichen Solikundgebungen,Strassenfesten,Demos,etc. von Linken für den Islam,nach dem Motto „Kulturelle Vielfalt,statt Nazionale Einfalt“,oder „Gegen Islamhass“,usw befinden sich meistens keine,oder nur sehr wenige Moslems.

    Oft laufen auch viele nur desinteressiert,oder lachen an ihren linken „Freunden“ vorbei.

    Warum wohl das Interesse von Moslems an gemeinsamen „Feierlichkeiten“ mit diesen „Freunden“ kaum vorhanden ist?

  19. #8 Dragonslayer
    Ja, die neuen Leser sind wichtig und die Macht der Multiplikation; denn die Themen hier bei PI sind geeignet jeden der einmal hier war auch weiterhin für unsere gemeinsame, deutsche Sache zu gewinnen und zu begeistern.

    Liebe neue Leser von PI:

    Herzlich willkommen auf den acht größten deutschsprachigen Internetblog!

    PI kämpft nicht gegen Menschen oder Moslems, sondern wir sind gegen die faschistoide Religions-Ideologie des Islams und gegen die Zensur der Politischen Korrektheit. Gegen Denk- und Redeverbote und gegen die rotgrünen Dogmen, dass z.B. islamischer Chauvinismus ein kulturelle Bereicherung sei!

    Bitte empfehlen Sie uns weiter und klicken Sie uns ab und zu an. Nur wenn wir viele Besucher am Tag haben können uns die Gutmenschen-Medien nicht weiter ignorieren oder gar totschweigen.

  20. … ich freu mich für die Anhänger Mohammeds. Endlich ist es soweit. Endlich haben sie es geschafft, endlich eine mohammedanische Demokratie durchzusetzen. Wie sind diese Menschen zu beneiden! Haben unsere „Rosaroten“ Einheitspolitiker noch nicht dazu gratuliert? Die sollten gleich den Schwesterwelle vorbei schicken.

  21. die Moslembrüder in Ägpten sind „moderate“ Islamisten, schreibt die Nürnberger Naschrichten 🙂

  22. Man darf nicht den Fehler machen, wenn es noch eine viel radikalere Gruppe gibt, die andere als gemässigt zu bezeichnen. Es würde auch niemand die NPD oder den NSU als gemässigt nationalsozialistisch und die NSDAP als radikal nationalsozialistisch zu bezeichnen.

    Die Partei des Lichts (Al-Nour) ist eine radikal-islamistische Salafistensekte und die Muslimbruderschaft ist eine radikal-islamistische Truppe. Die Muslimbrüder stehen am Ursprung der meisten Terrororganisationen der Welt (Bsp. Hamas). Ihre Verbrechen sind wesentlich schlimmer als die der Salafisten. Da gibt es auch nichts zu beschönigen. Sie sind auch viel schlimmer als Erdogans AKP.

    #11 nicht die mama

    Wenn man den arabischen Frühling anschaut, sind es alles sozialistische Regimes, die dort gestürzt wurden oder stark in Bedrängnis sind (Tunesien, Libyen, Ägypten und Syrien).

  23. Vielleicht sollte man hier noch mal erwähnen,dass u.a. auch Al Quaida und die Hamas Ableger der „moderaten“ Moslembruderschaft sind.

  24. (…) Der niedersächsische Verfassungsschutz berichtete, dass im Jahr 2005 auch in Deutschland rund 1800 Mitglieder der Muslimbruderschaft lebten…..
    http://www.zeit.de/politik/2011-02/muslimbrueder-aegypten-proteste

    Die Zahl ist jetzt 7 Jahre alt und zB. der heute größte islam. Prediger und Missionar D`s, Pierre Vogel war da noch unbekannt,weil er dort gerade erst zum Islam konvertiert ist.

    Man kann sich ungefähr vorstellen,wie die Entwicklung sich bis heute wohl vervielfacht hat.

  25. #29 Icetrucker66 (09. Jan 2012 14:39)

    „die Moslembrüder in Ägpten sind “moderate” Islamisten..“

    Das gleiche wie die „moderaten Taliban“, einfach lachhaft, aber schon fast belustigend, wenn man sieht, wie sich die Qualiätsjournalisten verbiegen müßen, um ihem eigenen Realitätsverlust gerecht zu werden. Wenn es nicht so traurig wäre und katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen würde.

    Übrigens sehr interessant zu lesen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13805710/Thilo-Sarrazin-geisselt-die-Wut-der-Pharisaeer.html

  26. ES LOHNT SICH IMMER DIE ALTEN AUSGABEN SOLCHER BLÄTTER ZU LESEN ! EIN SUMPf VON OPPORTUNISMUS,WIDERSPRÜCHEN UND GLATTEN LÜGEN.
    DER DIREKTE WEG IN DIE ROTGRÜNE DIKTATUR WIRD ANSCHAULICH DOKUMENTIERT….

  27. Spiegel, Adenauer und der Rest der Baggage ganz gleich

    „was interessiert mich mein dummes Geschwätz (Geschreibsel) von Gestern?“

  28. Sichert Euch so viele Zeitungsartikel wie möglich auf CD und USB Stick.
    Man weiß nie wann man sie braucht!

  29. Im islam gibt es Demokratie nur bis zur ersten Wahl, dann wird sie wieder abgewählt! 🙂

  30. „moderate“Islamisten gibts genau so wie „Sperma light“ (…macht schwanger,aber nicht dick)

  31. Demokratie und Menschenrechte bedingen sich gegenseitig. Verletzungen in Namen der Mehrheit kann nur als Ochlokratie bezeichnet werden. Ochlokratien, nicht Demokratien sind das Ergebnis des „Arabischen Frühlings“!

  32. #23 spiegel66 (09. Jan 2012 13:55)
    Ein Moslem kann nicht vom Islam getrennt werden, denn dann wäre er kein Moslem. Was man trennen kann, ist den Menschen vom Islam. Jeder Moslem, der sich vom Islam trennt, ist kein Moslem mehr

    Sehr richtig! Die Ideologie des Islam wird über Moslems ausgelebt, transportiert und am Leben erhalten und leider sind die Moslems die ersten Opfer des Islam. Will heissen, dass auch ich nichts gegen diese Menschen als solche habe, da sie sich aus dieser Opferrolle befreien können, sich aus dem Gefängnis Islam befreien können, diese Menschen können sich vom Islam trennen. Ohne das Medium Moslem wäre auch die Ideologie Islam verloren, sie wäre ohne Leben, existierte nur auf dem Papier, genannt Koran.

    Die Menschen, die sich von dieser totalitären Ideologie trennen, die der Gewalt absagen und keine Bedrohung mehr für die „Ungläubigen“ darstellen, sind willkommen. Diejenigen aber, die Scharia, Koran und Dschihad als richtig und legitim erachten, sollten in ein islamisches Land gehen. Dort können sie aber keinen Dschihad betreiben, also Ungläubige islamisieren oder töten. Der Dschihad ist das Herz des Islam, denn nur über die Islamisierung kommen sie ins Paradies. Können sie keine Andersgläubigen bekehren, zwangsislamisieren oder töten, so müssen die eigenen „Brüder“ herhalten, die, die nicht rechtgläubig genug sind. Dschihad ebnet den Weg zu Allah und das ist das Gefährliche am Islam, er ist keine Erlösungsreligion. Er ist und bleibt daher eine existentielle Bedrohung. Eine Entschärfung des Islam ist daher auch vor allem im Sinne der Menschen, der Moslems, selbst, denn wir wollen hier keine Dschihadisten und keine Scharia.

    Allerdings frage ich mich, was dann vom Islam noch übrig bleibt, denn das Herzstück jeder Religion ist das Leben nach dem Tod, der Weg ins Paradies. Der Weg dorthin kann aber nicht die Islamisierung, also die Zwangsbekehrung Andersgläubiger sein, schon gar nicht deren Ermordung, so sie den Islam ablehnen. Insofern kann man nur dem Islam, sprich den „Rechtgläubigen“, mit aller Vehemenz entgegentreten, aber nicht, weil wir was gegen sie haben, sondern um uns zu schützen, um das zu verteidigen, was uns alles bedeutet, wozu kein Moslem das Recht hat, es uns zu nehmen.

    Die Gebote des Islam gelten für alle Moslems, daher kann man keinen Unterschied machen zwischen moderaten und radikalen Moslems, denn Islam ist Islam und ein Moslem ist ein Moslem, und solange ein Moslem ein Moslem ist, gelten die Gesetze des Islam – für alle, die sich Moslems nennen, gleichermaßen. Deshalb traue ich nur einem Ex-Moslem, einem Menschen, der den Mut aufbrachte, sich zu befreien, zu begreifen, dass der Islam die schmutzigste Ideologie auf Erden ist, die schon 270 Millionen Opfer forderte. Der Mensch kann sich vom Islam trennen und es sollte alles getan werden, dass dieses möglich ist, aber solange rechtgläubige Moslems hofiert werden, umso schwieriger ist es für Moslems, dieser Ideologie absagen zu können, umso schwieriger ist auch ein Dasein als Ex-Moslem. Diesen Menschen sollte Respekt gezollt und Gehör geschenkt werden. Warum werden diese Menschen auch nicht ausreichend geschützt und unterstützt? Hier herrscht doch Religionsfreiheit? Anscheinend nicht für Ex-Moslems und christliche Konvertiten, während islamische Konvertiten volle Narrenfreiheit genießen – in diesem unseren Drecksstaat, der aus jeder Pore nach Ungerechtigkeit stinkt.

  33. Na toll, die fanatische Moslembruderschaft und die radikalen Salafisten regieren jetzt mit in Ägypten. Das Land am Nil wandelt sich immer mehr zum islamischen Gottestaat, ähnlich wie der Iran, und das als direkter Nachbar zu Israel. General Mubaraks autoritäre Diktatur hielt die Radikalen in Zaun, und Ägypten war ein berechnender Partner der USA und der freien Welt. Das zeigt doch wieder mal das der Islam und die Demokratie zwei unterschiedliche Paar Schuhe sind. Die Arabellion hat die geostrategische Lage in Afrika und in Nahen Osten zu Ungunsten Israels und der freien Welt verschoben.

  34. Ich war zweimal zum Tauchen dort, im November 2010 VOR dem „Frühling“ und Ostern 2011, danach. Fazit: Nie mehr, das Personal war erheblich frecher unseren weiblichen Begleiterinnen gegenüber, am Flughafen klappte nix (2,5h auf Gepäck vs. 0,5h vor der Revolution), die Preise waren rasant gestiegen und man hatte das Gefühl, nur als Portemonnaie betrachtet zu werden. OT Tauchbasisbetreiber: Die Ägypter sind das einzige Volk, das sich wieder rückwärts evolutioniert, in 1000 Jahren hocken die wieder auf den Bäumen!
    Kennt jemand eine nette Tauchbasis in Israel?

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