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TV-Tipp: “Sarrazins Deutschland“ WDR 22 Uhr

Der WDR sendet heute Abend um 22 Uhr eine 45-minütige Dokumentation mit dem Titel “Sarrazins Deutschland“, zu der auch ausführlich bei PI in Köln und München gedreht wurde. JETZT mit Video!

Auszug aus dem WDR-Ankündigungstext:

Mit Deutschland schafft sich ab schrieb Thilo Sarrazin das erfolgreichste Sachbuch seit Jahrzehnten. Rund 1,5 Millionen verkaufte Exemplare sorgen dafür, dass allerorten über verfehlte Einwanderungspolitik gesprochen und noch häufiger gestritten wird. Doch hat Thilo Sarrazin die Debatte mit seinen markanten Thesen voran gebracht – oder wurde sie vielmehr durch einen großen Spalter um Jahre zurückgeworfen? Gehört Sarrazin ungewollt zu den “geistigen Brandstiftern“ einer europaweit vernetzten islamkritischen und politisch betont inkorrekten Bewegung, die in Internetblogs wie „PI“ immer mehr Besucher registrieren?

Eine Sendungsanalyse unseres Lesers Theodor Körner:

Strategie des Filmes:
Erst mal krasse Metal-Musik: Jetzt kommt ein echter Assi

1. Guter Buschkowsky – böser Sarrazin

2. Auch Rechtsextreme sind Sarrazin-Fans (vgl.: auch Linksextremisten und Massenmörder-Verehrer sind Mulitkulti-Fans)

3. Vererbung ist unanständig

4. In Neukölln gibt es zwar Probleme, aber vor allem Klischees

5. In sächsischen Kleinstädten gibt es noch wenig Ausländer, also was wollen denn die Leute?

6. Libanesische Großfamilien “leiden” unter Kriminalität (die Armen, sollen sich ihre Opfer mal zusammenreißen)

7. “Angeblich islamfreundliche Medien” (…)

8. “Sarrazinanhänger erschweren die Diskussion” (Nur durch Sarrazin gibt es überhaupt eine Diskussion)

9. Perspektivlose fremde Jugendliche müssen in Deutschland eine Perspektive bekommen (warum eigentlich bei uns?)

10. Unser Rechtsstaat ist schuld daran, dass die Türken/Libanesen unter den falschen Angaben leiden, die ihre Eltern bei der Einreise gemacht haben.

11. Bildungsbenachteiligung ist schuld an der mangelnden Bildung und Straffälligkeit (zufällig wurden absichtlich Unterschichten importiert)

12. “Integration kaum möglich, wegen völkischen Maßstäben der Staatsbürgerschaft” (oh Gott, “völkisch”, NAZI-Alarm, da will jemand das deutsche Volk erhalten!!!)

13. Erfolgsgeschichte Ausländer: alles so schön bunt hier

14. Erfolgsgeschichte Ossi-Nazi-Lehrerin: Ist eigentlich doch nicht so schlimm mit den vielen Immigranten

Grundeinstellung der Reporter: Ausländer sind gut, automatisch. Deutsche sind verdächtig. Sie sind ja Deutsche.

Das WDR-Gästebuch hat auch viele PI-reife Kommentare, beispielsweise:

10.01.2012 14:08 Uhr schrieb Frustrierter_Demokrat 50 J
Hallo zusammen, wenn ich bedenke, das fuer solche Beitraege meine Zwangsgebuehren verwendet werden, koennte ich kotzen. DDR Staatsfunk 2.0 in Reinkultur. Koennt ihr Medienschaffenden eigentlich ohne vorherigen Alkoholgenuss noch in den Spiegel schauen ? Ihr koennt senden was Ihr wollt, jeder weiss bereits bescheid, das war in der DDR nicht anders. Damals gab es allerdings kein blue-wonder.org, sondern Westfernsehen.

10.01.2012 13:30 Uhr schrieb Michael Lehmann 45 J
Ich habe den Beitrag angeschaut. So müssen sich die Menschen in der ehemaligen DDR gefühlt haben, wenn sie sich über das DDR-Fernsehen informierten wollten. Absolut einseitig und durch raffinierte Schntttechnik entstellt. Sarrazin hat Recht: Deutschland schafft sich ab. Das schönste Beispiel war bei der Einbürgerungsfeier die vielen moslemischen Frauen mit Kopftuch, die beim Singen der deutschen Nationalhymne provokativ nicht mitgesungen haben. Spätestens jetzt müsste jedem klar geworden sein, dass wir nicht nur von unserem Fernsehen hinters Licht geführt werden.

10.01.2012 16:39 Uhr schrieb Anonym
Typischer Versuch der Medien, die Leute zu manipulieren. Es wird aber immer offensichtlicher und peinlicher. Sarazzin hat Recht!

10.01.2012 15:23 Uhr schrieb Richard Schulze 32 J
Beruhigend, wie die Mehrheit der Zuschauer auf diesen Beitrag reagiert. Diese Art der Berichterstattung hat zu Zeiten funktioniert, in denen keine anderen Informationquellen vorhanden waren. Einer radikalen faschistischen Ideologie, wie sie der Islam nun mal ist, muss mit allen erdenklichen rechtsstaatlichen Mitteln entgegnet werden.

10.01.2012 15:03 Uhr schrieb Martina 43 J
Mit solchen Reportagen wird einer Radikalisierung Vorschub geleistet. Die Integrationsprobleme werden verharmlost und damit die Wut der Bürger verstärkt. (..) Islamisten predigen in den Moscheen, Islamkritiker werden an den Pranger gestellt – lächerlich und billig!

10.01.2012 11:09 Uhr schrieb Cyrus 50 J
Ihr Beitrag war einfach nur schlimm. Mit objektiven Journalismus hatte das nichts zu tun. Da wird ,typisch für Sendungen dieser Art, wieder mal eine Top Integrierte Türkin gezeigt die natürlich akzentfrei deutsch spricht, einen sehr guten Job hat und die auch noch arrogant über Deutsche herzieht. In einem Ihrer Tagesspiegel-Artikel bezeichnete sie Deutsche als Promenadenmischungen.

10.01.2012 09:41 Uhr schrieb egon sunsamu 57 J
Ein fast ausgewogener Bericht. Aber: warum wird immer nur das Auftreten von Islamkritiker betrachtet und kritisiert? Die inhaltliche Ausseinandersetzung mit dem Islam ist dringend nötig. Im Koran wimmelt es von rassitischen und gewaltverherrlichenden Aufrufen gegen Nichtmuslime. Traut Euch doch mal daran, welche Inhalte in den Moscheen unter das Volk gebracht werden. Oft von importierten Imamen, die kaum oder garnicht Deutsch sprechen. Bin selbst „Migrant“ und lebe hier seit über 30 Jahren. Ich habe vom Staat noch keinen Cent beansprucht. Stellt doch mal klar, warum fast ausschliesslich Muslime grösste Probleme haben und machen! Stichwort „Islamkonferenz“…keine Christen-, Buddhisten-, Atheisten- oder Hindukonferenz nötig. Warum wohl????

10.01.2012 09:19 Uhr schrieb Peter N.
Fand den Beitrag sehr einseitig und sogar manipulativ. Beispiel: Es wurde die Einbürgerung von Ausländern gezeigt. Herausgeschnitten wurden die Szenen, als anschließend die Eingebürgerten sagten: Mich interessiert Deutschland nicht, ich will nur die Papiere! Aha, nur Hartz4 ist wichtig… Außerdem wurden manipuliativ die kriminellen türkisch-libanesischen Großfamilien gezeigt und als Opfer dargestellt. Das ist eine Verhöhnung der Opfer. ich schäme mich wirklich für so eine gefakte Sendung. Aber danke, dass Sie mich auf die gute Seite Pi-News aufmerksam gemacht haben.

Zu dieser Dokumentation hat ein Kamerateam unter anderem am 29. September in München bei der Kundgebung „Islam ist Monokulti“ gefilmt. Einige Fotos dieser Dreharbeiten:

Hier das Video der Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz, die eine Gegenveranstaltung zu dem Vortrag von Prof. Klaus Bade im Rathaus mit OB Ude war:

Einer der drei Redakteure der WDR Sarrazin-Sendung war immerhin auch an der ARD-Dokumentation “Der Fall Sürücü“ beteiligt, bei der u.a. dargestellt wurde, dass ein Berliner Imam grünes Licht für den “Ehrenmord“ an der bedauernswerten Hatun Sürücü gab. Die Berliner Polizei hat übrigens hierzu bisher noch keine Ermittlungen gegen den Imam eingeleitet. Zumindest hat die Pressestelle der Berliner Staatsanwaltschaft auf mehrere Anfragen seit einem Vierteljahr noch keine Informationen gegeben.

(Fotos: Roland Heinrich; Videobearbeitung: theAnti2007; Video München: Manfred Schwaller)