Gestern wurde bekannt, dass das Unwort des Jahres 2011 „Döner-Morde“ lautet. Aus mehr als 2.400 Vorschlägen hat die Jury der sprachkritischen Aktion gewählt, wie die Vorsitzende Nina Janich (Foto) in Darmstadt mitteilte.

Der Wächterrat für Sprachzensur und Gedankenhygiene hat uns tumbe Thoren, die oft nicht wissen, was sie durch ihren leichtfertigen Sprachgebrauch – von Diskriminierung bis Massenmord – anzurichten im Stande sind, einmal mehr belehrt und ermahnt, was gesagt werden darf und was nicht und, immerhin, warum das so ist.

Sprache gilt als das Medium, durch das sich die Wirklichkeit im Bewusstsein konstituiert. Wer die Deutungshoheit über die Sprache hat, kann, nach dieser Lesart, die Wirklichkeit gestalten – respektive die gewünschte Gestalt annehmen lassen. Die Beschaffenheit der Welt, der „Gesellschaft“, richtet sich danach, wie wir darüber sprechen. Um unliebsame Gedanken aus dem „Diskurs“ zu drängen oder den desillusionierenden Durchbruch der „konservativen“ Wirklichkeit zu unterbinden, die sich, gleich wie bemüht man es herbeireden will, in ihrem Beharrungsvermögen nicht utopisch übersteuerten Wunschbildern fügt, muss der Sprachgebrauch strikten Restriktionen unterworfen werden.

Wenn Wörter dem Verdikt anheimfallen, lassen sich die dadurch repräsentierten Sichten auf die Welt ebenso „ausgrenzen“ wie die lästigen Personen, Gruppen und „Milieus“, die eine solche Sicht haben und bekennen. Meist trifft das „einfache Leute“, denen vom Establishment die Möglichkeit verbaut werden soll, ihre natürlich-naive aber oft instinktsichere Art, die Welt zu sehen und zu sortieren, griffig und für die Alltagserfahrung anschlussfähig auf den Punkt zu bringen.

Nichts Neues unter der Sonne. Wir sollten nicht so kleinlich sein, immer wieder dasselbe Lamento ob der unterdrückten Meinungs- und Gedankenfreiheit in der politisch korrekten BRDDR herunterzuleiern. So sind sie eben, die linken Toleranz-, Antidiskriminierungs-, Humanitäts-, Gleichheits- und Emanzipationshelden, die GUTMENSCHEN: Reglementieren, Diffamieren, Kriminalisieren, Ausgrenzen.

Das wäre alles gar nicht so schlimm, weder Zensur noch Denkverbot, weder die Diffamierung ganzer Sprechergemeinschaften noch Verlogenheit oder schulmeisterliche Arroganz. Damit kann man leben, und wir sind es gewohnt.  Am schlimmsten und unverzeihlich an diesem sprachlichen Puritanismus aber ist die bleierne Sterilität, die bedrückende Humorlosigkeit, die uns droht, wenn solche verbiesterten Eiferer ihr rigoristisches Sprachregiment mit Medienmacht durchsetzen. Wie traurig und trist wird unser Meinungsaustausch erst sein, wenn der kalkulierte, wohldosierte Tabubruch nicht mehr erlaubt ist, wenn dieses Ventil gegen den Überdruck der Korrektheit, des Wohlverhaltens, gegen die damit unweigerlich einhergehende Verlogenheit und Hybris der Maßregler und Zurechtweiser blockiert wird!

Die Frankfurter Rundschau schreibt:

(…)
In der Begründung der Jury heißt es: „Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.“ Damit habe der Begriff über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst, urteilen die Experten.
(…)
Und weiter heißt es in der Begründung: „Im Jahre 2011 ist der rassistische Tenor des Ausdrucks in vollem Umfang deutlich geworden: Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung einer rechts-terroristischen Mordserie werden ganze Bevölkerungsgruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf ein Imbissgericht reduziert werden.“
(…)

Um es klarzustellen, niemand will Morde beschönigen und herunterspielen, PI schon gar nicht, wie man aus vielen Beiträgen lesen konnte. Was aber aus diesen neun Nazi-Morden, die sich über einen Zeitraum von zehn Jahren erstreckten und im Vergleich mit den Morden, die von Türken in Deutschland verübt wurden – sei es durch Ehrenmorde, brutale Überfälle, Autounfälle mit Fahrerflucht etc. – einen winzigen Bruchteil ausmachen, in der Presselandschaft mittlerweile alles veranstaltet wurde, ist unglaublich. Da wurde ein ganzes Volk wegen weniger als einer Handvoll Spinner unter Generalverdacht genommen, angeschuldigt und diffamiert. Selbsternannte Tugendwächter machten aus diesen Morden eine Terrorserie, die jahrelang unser Land überzog und eine harmlose, friedliche Bevölkerungsgruppe in Angst und Schrecken versetzte. Frau Bundeskanzler sprach von einer „Schande für unser Land“, um von ihrer Unfähigkeit abzulenken, dieses Land vor dem Bankrott zu bewahren.

Jedoch wurde bis jetzt noch nicht ein einziger Vorwurf, den man an die Ermittlungsbehörden richtete, auch nur ansatzweise bewiesen. Und zu behaupten, dass das Thema „willentlich ignoriert“ wurde, ist schlicht eine infame Lüge, die mit nichts belegt werden kann. Aber die Story ist jetzt journalistisch ziemlich ausgeschlachtet, die Wahrheit spielt keine Rolle mehr. Wenn dann ein Moslem in Lüttich mordet und viele verletzt und möglicherweise durch eigene Dummheit am Weitermorden gehindert wird, ist das gerade mal ein Dreizeiler wert, wir wollen die Leser ja nicht überfordern. Recherche? Was ist das denn? Braucht sowas ein Qualitätsjournalist? Nein!

Hier schon mal ein Vorschlag für das Unwort des Jahres 2012: „Qualitätsjournalismus“. Egal was nämlich 2012 passieren wird, Qualitätsjournalisten werden es bis zur Unkenntlichkeit verdrehen, nicht recherchieren, keine Verantwortung tragen und zur nächsten Lüge übergehen, um uns zu belehren. Also merkt Euch das Wort schon mal, liebe selbsternannte Qualitätsjury.

Und jetzt auch noch die Begründung für das Unwort, das es auf den zweiten Platz schaffte, „Gutmenschen“:

(…)
Auf Platz 2 landete das Wort „Gutmensch“. Mit dem Ausdruck werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des guten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“, urteilte die Jury und sprach von einem Widerspruch gegen die „Grundprinzipien der Demokratie“.
(…)

Was für eine Verdrehung der Tatsachen. Wie viele Gutmenschen haben die Aussagen von Thilo Sarrazin angegriffen, ohne auch nur ein einziges Detail widerlegen zu können / wollen, einfach nur so, weil es nicht in die gutmenschliche Denke passt? Nahezu alle. Wie viele Gutmenschen haben sich überhaupt einmal mit Fakten auseinandergesetzt, die tagtäglich von der islamkritischen Szene aufgezeigt werden? Und wenn dann mal wirklich so etwas wie ein Versuch kam, etwas mit Fakten zu erklären, war das wissenschaftlich so schwach fundiert, dass es schon lächerlich wirkte, Stichwort: Vererbungslehre.

Gutmenschen begrüßen, wenn linke Autonome auf die Straße gehen, wenn sie Polizisten verprügeln, Autos und andere Wertsachen der hart arbeitenden Bevölkerung zerstören und wollen bestimmen, wie die Bürger ihr Geld auszugeben haben und lassen sich jetzt auch noch von Qualitätsjournalisten inklusive dieser „Jury der sprachkritischen Aktion“ bedauern – passt. Eben Gutmenschen.

» janich@linglit.tu-darmstadt.de

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113 KOMMENTARE

  1. Wie viele Gutmenschen haben die Aussagen von Thilo Sarrazin angegriffen, ohne auch nur ein einziges Detail widerlegen zu können

    Das krasseste Beispiel war einmal eine Diskussionrunde – Sarrazin gegen vier. Alle vier Gegner hatte sich in den ersten Statements dahingehend geäußtert, dass Sarrazins Buch rassistisch war und eigentlich verboten werden müsste. Sarrazins Frage war: Haben Sie denn mein Buch schon gelesen?

    Alle vier haben daraufhin zugegeben, dass sie es nicht taten.

    Oder auch: Wir wissen nicht worum es geht, aber wir sind dagegen.

  2. Die Begründung der Jury ist schon grotesk.

    Man redet von Verharmlosung? Ja wer hat die Mordserie denn verharmlost? Jahrelang interessierte sich kein Mensch für diese Morde. Die Medien nicht, die Politiker nicht. Als dann aber die Hintergründe bekannt wurden, da waren die Nutznießer da: Rücksichtslos instrumentalisiert man diese Verbrechen noch für die eigenen politischen Interessen.

    Was gilt in der deutschen Medien- und Politiklandschaft denn schon ein Menschenleben? Offenbar nichts!

  3. Warum hört man eigentlich kaum noch etwas von den „Dönermördern“?

    Die letzte Story, die das BKA uns aufgetischt hat, war ja das die Terroristen (die schon schwer bewaffnet waren) extra nach Heilbronn gefahren sind und die Polizistin erschossen, um an ihre Pistole zu kommen.

    Und jetzt hört man kaum noch etwas. Ist der BKA-Drehbuchschreiber im Urlaub? Oder hat er entnervt hingeschmissen und die suchen momentan verzweifelt einen neuen Dramaturgen?

    Mit etwas mehr Eifer müssten sich in der Brandruine doch noch viel mehr Beweise finden lassen!

  4. Diese sog. Wahl, verkommt auch immer mehr zu einem politisch korrekten Kasperverein!

    Früher waren es wenigstens noch Wörter, die zumindest ansatzweise eine Regung in der Bevölkerung hervorriefen…

    Aber wer bitte hatte sich VOR der angeblichen „Aufklärung“ um die Döner-Morde gekümmert bzw. dafür interessiert! Lasst die Wahl und spendet das Geld!!!

  5. Unwörter als Karrierechance nutzen!

    Heute:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,809688,00.html

    Sebastian Edathy war mal ein Aufsteiger in der SPD, nach der Wahl 2009 ließ seine Partei ihn abstürzen – jetzt bekommt der Niedersachse eine neue Chance: Edathy wird den Ausschuss leiten, der die Neonazi-Mordserie aufklären soll. Es ist ein Job mit vielen Tücken.

    ….

    Bergauf ging es schnell, bergab noch schneller. Als nach der Bundestagswahl 2009 bei den Sozialdemokraten die Posten knapp wurden, ließ die Fraktionsspitze ihn – einen der wenigen Migranten, die sie hatte – abstürzen: Er scheiterte bei der Wahl zum innenpolitischen Sprecher, Edathy zog sich in den Rechtsausschuss zurück, wenig später versetzte man ihn in den Gorleben-Untersuchungsausschuss. Als es im vergangenen Herbst darum ging, unter den SPD-Migranten einen stellvertretenden Parteichef zu finden, ging er leer aus. Stattdessen nahm Gabriel seine Hamburger Fraktionskollegin Aydan Özoguz.

  6. Die andere Qualität der Dönermorde wird wohl damit begründet, dass die Opfer allein wegen ihrer Nationalität gewählt wurden. Es ging nicht um Meinungsverschiedenheiten, es ging nicht um Habgier. Erinnert mich an einschlägige Killerfilme: „Das ist nicht persönlich…“ Peng.

  7. An dieser Stelle möchte ich auf die menschenrechtsverletzende Diffamierung kahlköpfiger, hellhäutiger Männer aufmerksam machen. Diese werden in nicht hinzunehmender Art und Weise mit rechtsradikalen Terroristen gleichgesetzt. Durch die bildliche Darstellung kahlköpfiger Männer in Berichten über Straftaten insbesondere mit fremdenfeindlichem Hintergrund werden diese Menschen in ihrem Persönlichkeitsrecht und ihrer Würde verletzt.

  8. Sorry, aber der Begriff „Döner-Morde“ ist doch wirklich schwachsinnig. Zumal nur einer der Opfer eine Dönerbude hatte.
    Es ist eher eine berechtigte Kritik an hochintelektuellen Fähigkeiten einer dumm abschreibenden Zunft, die sich selbst Qualitätsjournalisten nennt.

  9. Also ich hätte als Unwort des jahres „Arabischer Frühling“ gewählt.
    Aber „Rotationseuropäer“ fnde ich, ist auch nicht schlecht.
    Hat erstmals für mich das DDR Wort „Jahresflügelendfigur“ übertroffen.

  10. #2 AlterQuerulant (18. Jan 2012 08:48)

    Mein Unwort des Jahres Aktivist
    = verlogene Umschreibung für Verbrecher/Terrorist

    Richtig! Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Immer, wenn irgendow die Rechtschaffenden am Werke sind, heißen sie Aktivisten. Meist sind sie dann tätig, wenn Otto Normalverbraucher schlafen oder arbeiten muss.

    Aktivisten haben anscheinend immer Zeit dies oder das zu tun und die dumme Bevölkerung aufzuklären.

  11. Die Unwort-Wahl ist ein Kasperletheater von Analphabeten. Man muß sich nur die infantile Begründung mal durchlesen!
    Die „Lausitzer Rundschau“ weiß heute zu vermelden, mit diesem Unwort seien die Toten mit Dönern verglichen worden. Man faßt es nicht! Nach dieser Logik wären bei Nazi-Morden die Toten mit Nazis verglichen worden. Beim Agitieren setzt halt der Verstand aus.

  12. Ich hatte nicht nur einmal „kultursensible Berichterstattung“ als rotgrünen Euphemismus für mediale (Selbst-)zensur im Sinne des multikulturellen Newspeak eingereicht.

    Wurde natürlich nicht einmal einer Antwort gewürdigt.

    @PI: Es muß „tumbe Toren“ heißen, bitte korrigieren.

  13. @#4 Eugen von Savoyen (18. Jan 2012 08:51)
    Heut stehen in der Zeitung schon „wieder neue Erkenntnisse“ drin. Hab sie aber nur angelesen, weiß nicht, was es ist.

    Generell: Wer liest schon die Begründungen? Wer weiß noöch das (Un)Wort des letzten Jahres?

  14. Ein Gutmensch wurde durch einen Döner ermordet, der aus Gammelfleisch und besonders „weißer“ Soße bestand. Das ist z.B. ein Döner-Mord.

  15. Die Begründung der Jury ist schei*e, alljährlich einen Begriff zu „Unwort“ zu erklären, ist prinzipiell politkorrekte Schei*e … ABER: „Döner-Morde“ ist ebenfalls schei*e: Primitivste Boulevard-Schlagzeilen-Sprache. Verkürze „Dönerbudenbesitzer-Ermordungen“ zu „Döner-Morde“ … eingängig, aber von der Bedeutung her natürlich falsch und absolut dümmlich.

  16. #14 Hamburger (18. Jan 2012 09:04) Ich hatte nicht nur einmal “kultursensible Berichterstattung” als rotgrünen Euphemismus für mediale (Selbst-)zensur im Sinne des multikulturellen Newspeak eingereicht.

    Wurde natürlich nicht einmal einer Antwort gewürdigt.

    @PI: Es muß “tumbe Toren” heißen, bitte korrigieren.

    ——————

    thumbe thoren ist schon richtig, das ist die mittelalterliche schreibweise. wolfram von eschenbach hat parzival als thumben thor bezeichnet.

  17. @PI
    Wählen wir doch auch ein Unwort des Jahres.Einige Vorschläge wurden hier schon genannt.Ich fasse nochmal kuz zusammen:

    -Arabischer Frühling
    -kultursensible Berichterstattung
    -Islamophobie
    -moderate Islamisten (kein Scherz !)

  18. Generell: Wer liest schon die Begründungen? Wer weiß noöch das (Un)Wort des letzten Jahres?

    Noch viel genereller: Welcher Reporter, der heute was schreibt ließt sich das morgen bei einem weiteren Beitrag noch mal durch?

    Heute zum Beispiel ist Rezessionstag. Die Weltwirtschaft ist wieder mal unmittelbar vor dem totalen Zusammenbruch. Morgen werden wieder händeringend Fachkräfte gesucht, weil man sonst den Aufschwung nicht mitmachen kann.

    http://www.focus.de/finanzen/news/rezession-in-der-eurozone-weltbank-haelt-globalen-absturz-fuer-moeglich_aid_703413.html

  19. #4 Eugen von Savoyen (18. Jan 2012 08:51)

    Warum hört man eigentlich kaum noch etwas von den “Dönermördern”?
    ***********************************************

    das ist so nicht richtig
    die Medien bringen jeden Tag noch etwas, das wird in die Gehirne der Deutschen einghämmert, so wie es fast täglich irgendetwas zum Thema Hitler & Co. im TV gibt

    er werden zwar keine neuen Storys konstruiert, aber die Gut-Mensch Politiker lassen sich noch jeden Tag etwas einfallen, siehe Datei für „Rechtsextreme“ usw usf

    ungelogen , heute hab ich nur für 5 Minuten das ARd Moma eingeschaltet, sofort ging es wieder los: NSU

    also ausgemacht, ins Auto gesetzt, DLF eingeschaltet, was kommt? Richtig, NSU, Nathzies, Rechtsextreme
    sofort auf Dudelmusik umgeschaltet
    ich kann es nicht mehr hören

  20. Der Begriff „Döner-Mörde“ ist doch voll rassistisch. Werden die armen Migranten doch alle als „Döner“ beschimpft. Das wäre das Gleiche, als wenn – ja wenn – man die über 2000 deutschen Opfer (in dem gleichen Zeitraum) als Kartoffel-Morde“ bezeichnen würde. Wir sollten unbedingt Frau Roth darüber informieren, damit sie gegen diesen Begriff vorgeht und sich Empören kann. 🙂

  21. Mein Unwort lautet „Gutmensch“,
    denn „gutes“ führt diese Spezies wahrlich nicht im Schilde,auch wenn vieles nur aus Dummheit geschieht.

  22. Finde ich nicht schlecht:
    1. Platz Politische Korrektheit
    2. Platz Politische Unkorrektheit

    Kein Gutmensch wird sich jemals als solcher bezeichnen, alleine dass diese Klassifizierung es auf Platz 2 geschafft hat, ist ein Erfolg von PI und anderen „Anklägern“.
    Steter Tropfen höhlt…. aber sehr sehr langsam, leider. Binn gespannt, ob wir die Kurve noch kriegen.

  23. wie immer

    eine politisch und keine sachliche Entscheidung.

    Die Umerziehung läuft immer noch – nur ob sie Erfolg hat oder nicht wie bei Erziehenden häufig das Gegenteil erzeugt ist noch offen.

  24. Ich verstehe die Aufregeung bei PI mit dem Artikel nicht wirklich, waren es doch die MSM und nichtt wir, die diesen Begriff in die Welt gesetzt haben.
    Ich würde mich da raushalten. Ändern kann der Wächterrat für Sprachzensur daran so wieso nichts. Dörermord, Gutmensch, Negerkuss, Alternativlos, usw. usw. diese punktgenauen Ausdrücke haben sich dauaerhaft ihren festen Platz redlich errungen.

  25. Soso, das Neusprech-Ministerium hat ein weiteres Wort auf den Index gesetzt. Schön, wenn sich jemand um Probleme kümmert, die es ansonsten gar nicht gäbe.

  26. Gutmensch

    Gutmensch

    Gutmensch

    Der Begriff stammt so weit ich mich erinnere übrigens aus der Schweiz.

    Scheint ein echtes Schweitzer Qualitätsprodukt zu sein

  27. Lasst sie sich doch einen abfreuen mit ihrem Unwort. Auch wenns in der Tagesschau kommt und heute in jeder Zeitung auf Seite 1 steht wird kein klar Denkender den Begriff aus seinem Wortschatz streichen, in der Wirklichkeit ist die pc dann doch nicht so ausgeprägt.

    P.S. Das wahre Unwort ist „Euro-Rettungsschirm“, und wenn es zurecht auf Platz 1 gelandet wäre, hätte es an der Stümper- und Transferpolitik von Frau Merkel auch nichts geändert

  28. 2020 – Unwort des Jahres: Kirchenschändung

    Wie kam es dazu?

    http://www.ksta.de/html/artikel/1326285633817.shtml

    Fenster des Pfarrsaals in Scherben

    Von Malte Ewert, 17.01.12, 17:00h

    In Heiligenhaus ist die Empörung groß. Das halbe Dorf fragt sich, wer ein Interesse daran hatte, die schönen und künstlerisch besonders wertvollen Scheiben am Pfarrsaal zu zerstören, der jetzt als Vereinsheim genutzt wird.

  29. Ehrenmord

    “Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die religiöse Dimension der Taten jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.” Damit habe der Begriff über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst, urteilen die Experten.
    (…)
    Und weiter heißt es in der Begründung: “Im Jahre 2011 ist der verschleiernde Tenor des Ausdrucks in vollem Umfang deutlich geworden: Mit der sachlich unangemessenen, folkloristisch-stereotypen Etikettierung eines religiös motivierten Tatmusters werden ganze Menschengruppen ausgegrenzt und die Opfer selbst in höchstem Maße diskriminiert, indem sie aufgrund ihrer Herkunft auf einen Sklavenstatus reduziert werden.”
    (…)

  30. Prinzipiell finde ich die Wahl des Unwortes des Jahres schon eine gute Einrichtung, und in den vergangenen Jahren wurden ja auch einige Stilblüten geehrt. Man denke nur an den Gewinner des letzten Jahres („alternativlos“), das ist ja eine Wahl ganz im Sinne politisch inkorrekt denkender Menschen, oder? Und ok, das Wort „Dönermorde“ war sachlich daneben, es verdient den Begriff „Unwort“. Ich frage mich allerdings gerade wie türkische Medien vor 2011 die Serie bezeichnet haben. Denn der Döner gilt ja, durchaus zu Recht, als DAS Symbol des kreativen Geistes türkischer Kleinunternehmer in Deutschland, und wenn dann türkische Kleinunternehmer einer Mordserie anheimfallen liegt der Begriff nahe. Und, sobald sich im Laufe des Jahres 2011 herausgestellt hatte, wer hinter der Mordserie steckte, wurde es ja eigentlich nur noch entweder zwecks Wiedererkennung verwendet („damals auch als Dönermorde bezeichnet“), oder es wurde halt bis zum Erbrechen durch die Gutmenschenfraktion im Mund geführt, im Sinne von „Wir sind böse, wir haben Dönermorde gesagt“ (bzw. „Ihr seid böse, ihr habt Dönermorde gesagt“, wenn es aus Kolats Mund kam). Auf diese Weise wurde der Begriff ja überhaupt erst populär.
    Ach ja, dass „Gutmensch“ auf Platz 2 kam sollte man bei PI eigentlich eher als Anerkennung der geleisteten Arbeit werten (zustimmung zu meinem Vorredner Mark_Twain (18. Jan 2012 09:42))

  31. Auf Platz 2 landete das Wort “Islamophobie”. Mit dem Ausdruck werde “insbesondere in Redaktionsstuben das aufklärerische Ideal des denkenden Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als hasserfüllt abzuqualifizieren”, urteilte die Jury und sprach von einem Widerspruch gegen die “Grundprinzipien der Demokratie”.

    Na bitte, passt doch

  32. Ein Unwort seit den 68ern:

    AUTONOME

    Eine Bande, „Autonome“ genannt, selbst von Medien und Politikern.
    Die sich ihr eigenes Recht schaffen. In einem rechtsfreien Raum ungehindert durch den Staat dieses auch praktizieren können. Besonders unglaublich, daß es nicht einmal Daten über diese marodierenden Banden gibt. Obwohl Hass und Widerstand auf bzw. gegen diesen Staat ihr selbsterteilte Auftrag ist.

    Herangezüchtet und mit zig Millionen gefördert. Kampf gegen Rechts! Sie schrecken vor keiner Gewalttat zurück, auch nicht vor Mord.
    Ob 2007 in Rostock oder 2011 in Dresden und jetzt in Magdeburg: Tausende Schwarzvermummte auf dem Plan. Sie steinigen sogar ungehindert Polizisten.
    Legendär besonders der 1.-Mai-Terror in Berlin.

    Nirgends ist eine Aktivität in Sicht, die dieses TReiben stoppt!
    Warum?
    Weil der Staat den Terror will!

  33. @ #36 Heide (18. Jan 2012 10:11)

    Ein Unwort seit den 68ern:

    AUTONOME

    ——————————–
    drei mal Daumen hoch!

  34. Was sagt man zu einer Ortsgruppe der Grünen, die in einem türkischen Restaurant ißt?

    Alternativlose Gutmenschen begehen marktkonforme Döner-Morde!

  35. Mit dem Wort „Gutmensch“ werde

    insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des guten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren

    Das Problem der Gutmenschen ist, dass sie gar nicht wirklich gut sind. Nur deshalb werden sie – zu Recht – verspottet.

    Ihre Güte richtet sich gar nicht an die wirklichen Opfer, die ihre Güte, ihr Engagement, ihre Betroffenheit usw. verdient hätten – zum Beispiel die im Islam unterdrückten Frauen – sondern an die Islamfunktionäre und -apologeten. Der Preis, ausgerechnet zu diesen nett zu sein, ist hoch.

    Zum Islamrepräsentanten nett zu sein, ist die bewusste Entscheidung, über die Opfer des Islam zu schweigen.

  36. Dieser „Unwort“-Preis ist ohnehin die intellektuelle Oberpeinlichkeit zu Beginn eines jeden Jahres – zum Glück (oder leider) kommen im Dezember/Januar meistens irgendwelche Katastrophen, so dass diese Katastrophe nicht bemerkt wird …. apropos bemerken:

    Das im ehem. Lande der Dichter und Denker noch keiner gemerkt hat, dass das Wort „Unwort“ eine Blödsinn erste Güte ist (wird sogar von den meisten Rechtschreibprüfungen rot unterringelt), verwundert sehr.

    Ein Wort ist ein Wort ist ein Wort. Ein Unwort wäre kein Wort und damit auch kein Wort, über das man ein Wort verlieren könnte …

    bullshit bingo erster Güte also, dieser Wettbewerb …

  37. Döner-morde ist doch gut !!! es gibt sicher 1000ende deutsche die täglich einen Döner morden (essen ) !! es muß nicht immer schnitzel sein !!! in diesem sinne, locker sehen !!!

  38. Ein Wort ist ein Wort ist ein Wort. Ein Unwort wäre kein Wort und damit auch kein Wort, über das man ein Wort verlieren könnte …

    Vergleichbar den Unkosten…

  39. Warum die freie Meinungsäußerung in Internet Foren den Grundprinzipien der Demokratie widerspricht, das wissen nur die Gutmenschen – äh – Eliten – äh – die uns übergeordneten Angehörigen der Intelligenzia.

    Wenn in Folge der Überschuldungskrise irgendwo eine Stelle im Bereich social ingeneering oder „für Geld plappere ich alles nach“ gestrichen werden sollte, klebt natürlich „Blut an unseren Händen“.

    Man stelle sich nur die Demütigung vor, wenn so ein Mensch, nachdem er/sie stets allen Anderen vorschrieb was sie zu tun und zu denken haben, produktive Arbeit leisten muss.

    Daher ist Unwort 1 so wichtig, es soll Arbeitsplätze schaffen, bzw Retten.

    Einmal wieder ist die „Unwort Wahl“ alles andere als altruistisch!

  40. An den Wächterrat für Sprachzensur und Gedankenhygiene:??

    Unten stehendem Beitrag ist leider nichts hinzuzufügen ausser das man feststellen muss, dass ihre Aktion tadellos ins III. Reich bzw.?in die „DDR“ gepasst hätte.

    ?Die 68ziger konnten sich nicht wirklich den Einflüssen ihrer Kindheit entziehen.?Sie sind in gewisser Weise modifizierte Nazis, die sich wahlweise Rot und-oder Grün angemalt haben.?

    Von freiheitlichem demokratischen Denken sind sie schon Lichtjahre entfernt und eifrig dabei, eine Linksfaschistische Diktatur zu installieren.?

  41. Liebe Gedankenpolizei,

    das haben Sie sich fein ausgedacht, „Döner-Morde“ als Unwort des Jahres auszurufen. Ist Ihnen eigentlich schon aufgefallen, dass gleichzeitig ein „Euro-Rettungsschirm“ implementiert wurde, der einmal als der größte Bankraub der Weltgeschichte in die Analen eingehen wird – und auch Ihre Rente in den Orkus schicken wird?!

    Damit Sie mich nicht missverstehen: Die „Döner-Morde“ sind ein Skandal – verdienen aber den Kontext http://www.deutscheopfer.de oder auch „Deutschenfeindlichkeit“ von der ich auch schon persönlich nachts an einer U-Bahn-Station betroffen war.

    Träumen Sie weiter in Ihrem ideologischen Elfenbeinturm.

    Traurig grüßt Sie

  42. Nicht wirklich OT:

    Brandanschlag auf Dessauer Polizeirevier

    Dessau-Roßlau (dpa) – Unbekannte haben am frühen Morgen einen Brandanschlag auf das Polizeirevier in Dessau verübt. Verletzt wurde niemand. Die Täter hatten nach ersten Erkenntnissen einen Molotow-Cocktail gegen eine Seitentür des Reviers geschleudert. Hintergrund könnte der Tod eines Asylbewerbers in einer Zelle des Polizeireviers vor sieben Jahren sein. Darauf deutet ein Schriftzug hin, der auf die Fassade gesprüht wurde. Der Mann aus Sierra Leone war bei einem Brand in der Polizeizelle ums Leben gekommen. Die genauen Todesumstände gelten bis heute als ungeklärt.

    18.01.2012 07:45 Uhr

  43. #50 Stefan Cel Mare (18. Jan 2012 11:26)

    Jede Wette, dass es sich dabei um einen bunten Mitmenschen mit oder ohne Asylgrund handelt.

  44. Die hier angegebene Definition von Gutmensch ist falsch, wahrscheinlich absichtlich.

    Die tatsächliche Definition ist eben nicht ein „guter Mensch“ – das wäre wohl zu einfach.

    Es ist vielmehr jemand, der (in seinen Augen) Gutes tut, aber auf Kosten anderer. Das ist ein bedeutender Unterschied.

    Niemand würde einen Entwicklungshelfer in Afrika als Gutmensch bezeichnen (höchstens als Dummkopf), wohl aber jemand, der z.B. eine Erhöhung der (staatlichen) Entwicklungshilfe fordert.

  45. Und noch eine Eilmeldung:

    Eil+++ Zwei Deutsche und ein Österreicher in Äthiopien getötet

    Addis Abeba (dpa) – Bei dem brutalen Überfall auf eine Reisegruppe in Äthiopien sind nach Angaben der Regierung in Addis Abeba zwei Deutsche und ein Österreicher getötet worden. Zwei weitere Opfer stammten aus Ungarn. Das sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur dpa. Vier Urlauber wurden gekidnappt, darunter zwei Deutsche. Simon korrigierte damit seine ursprünglichen Angaben, wonach unter den Toten ein Australier gewesen sei.

    18.01.2012 11:25 Uhr

  46. #49 Stefan Cel Mare (18. Jan 2012 11:26)

    Aber das hier gab es auch:

    Ein Protest gegen messerstechenden unausgewiesenen Senegalesen!
    Auch in Dessau! Klar, waren das Nazis. Die hatten was gegen ein Messer im deutschen Kopf.
    Sogar mit Foto: http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1326780552792&calledPageId=987490165154

    Demnach wollte der 29-jährige Sportler einem 54 Jahre alten Passanten Hilfe leisten, als sich dieser mit dem Asylbewerber um sein Handy stritt. Weshalb der Senegalese daraufhin so plötzlich ein Messer gezogen und zugestochen hat, ist unklar. Unklar ist auch, warum der mutmaßliche Täter anschließend nur wenige Meter geflüchtet war, er bei seiner vorläufigen Festnahme aber außer Rand und Band geriet, so dass ihn gleich mehrere Polizeibeamte festhalten mussten. Das sei schon ein auffälliges Verhalten, gesteht Preissner und räumt ein, dass die Staatsanwaltschaft auch prüfen werde, ob zu den weiteren Ermittlungen ein Psychiater hinzugezogen werden müsse. Noch sei auch die Frage offen, ob Alkohol oder Drogen bei der Tat eine Rolle gespielt haben könnten. Auch das werde untersucht.
    Während die Ermittlungsbehörden die ersten Pflöcke gesetzt haben, wurde der Montag in Dessau auf besondere Weise reflektiert. Innerhalb weniger Stunden fanden 400 Menschen den Weg auf die Straße. Anhänger des Fußballvereins, Kinder und Jugendliche, aber auch „Personen, die dem rechten Spektrum zugeordnet werden können“, wie Polizeipräsident Kurt Schnieber sagt. So waren in diesem Demonstrationszug auch ausländerfeindliche Parolen zu hören und verschiedene Nazi-Akteure zu sehen, u.a. Mitorganisatoren der Aufmärsche, die die Bombardierung Dessaus im März 1945 durch die Alliierten zum Anlass nehmen, um ihr Geschichtsbild zu vermitteln.
    Laut Schnieber war grundsätzlich über soziale Netzwerke wie Facebook oder SMS-Ketten zur Demo mobilisiert worden. Auch Rechtsextreme, das belegen MZ-Recherchen, hatten im Internet dazu aufgerufen.

    „Selbstverständlich spielt weder die Herkunft des Opfers noch die Herkunft des Täters eine Rolle, bei keinem Verbrechen. Menschen mit Migrationshintergrund sind weder die besseren noch die schlechteren Menschen“, sagt die Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann (Bündnis 90 / Grüne) und wendet sich gegen die Instrumentalisierung dieser Gewalttat durch die rechte regionale Szene. „Wir nehmen die Situation sehr ernst“, sagt Polizeipräsident Schnieber auf die latent aufgeladene Stimmung angesprochen. Die Polizei bemühe sich um Deeskalation.
    Auch Stadtoberhaupt Klemens Koschig ruft zur Besonnenheit auf, denn ein politischer Hintergrund der Tat, die von einem Schwarzafrikaner ausging, liege nach derzeitigem Kenntnisstand nicht vor.

    Klar doch, politisch ist es nicht, wenn ein Deutscher gemetzelt wird. Wie kann der es auch wagen, nichts rauszurücken! Besonders wenn er so nachdrücklich gebeten wird.
    Der kommt bestimmt in die Klapsmühle….

    Mal bei google suchen, da gibt’s interessante Berichte und meinungen.
    Und erst beim MDR. Der hat gleich den ganzen Fußballverein nazifiziert.

  47. Wo war eigentlich seitens der linken Politiker die Entschuldigerei 2007, als hier lebende italienische Mitbürger von der Mafia gekillt wurden ?Opfer waren zwar selber wohl auch Mafia,aber scheinbar deutsche/europäische opfer weniger Wert als muslimische..?

  48. Alles klar!

    #60 Heide (18. Jan 2012 11:53)

    #59 AlterQuerulant (18. Jan 2012 11:51)

    Nit verstahn….Da steht jemand auf der Leitung bei mir.

    AKTIVISTEN1

    Ja, erst denken, dann schreiben.

  49. Wenn Gutmenschen eine Jury bilden, ist doch klar, dass Döner-Morde den Ersten und Gutmenschen den Zweiten macht.

  50. #56 Heide (18. Jan 2012 11:34)

    Ich denke auch, dass dieser Anschlag eher etwas mit dem aktuellen Fall zu tun hat. Senegalesische Möchtegernbefreier ihres Kumpels oder linke Sympathisanten.

  51. #54 Watson45 (18. Jan 2012 11:31)

    Der Gutmensch ist ein Vertreter jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

    Er ist der Antagonist des Mephistopheles.

  52. #52 moppel (18. Jan 2012 11:28)

    #50 Stefan Cel Mare (18. Jan 2012 11:26)

    Jede Wette, dass es sich dabei um einen bunten Mitmenschen mit oder ohne Asylgrund handelt.

    Oder sympathisierende Antifanten im Kampf gegen den unmenschlichen Schweinestaat.

  53. Und jetzt zu den wichtigen Themen:

    Weltbank: Globaler Absturz möglich

    Peking (dpa) – Die Weltbank warnt vor einem Absturz der gesamten Weltwirtschaft. Mit 2012 habe ein «schwieriges Jahr» begonnen. Die Weltwirtschaft sei in eine gefährliche Phase eingetreten, heißt es in der heute in Peking veröffentlichten Weltbank-Prognose. So werde die Wirtschaft der Eurozone in diesem Jahr um 0,3 Prozent schrumpfen. Das erwartete globale Wachstum wurde um mehr als einen Prozentpunkt für dieses Jahr gestutzt. Sollte sich die Krise verschlimmern, warnen die Autoren des Reports, würde sie keine Weltregion verschonen.

    18.01.2012 08:35 Uhr

  54. #40 Freiheitsfreund (18. Jan 2012 10:40)

    Mit dem Wort “Gutmensch” werde

    insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des guten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren.

    Hihi. Ein Versuch, den stets und immer hämischen Volksmund zu verbieten, der sehr wohl zwischen echtem Engagement sowie konsequentem Leben einserseits und der ganz und gar eigennützigen, geheuchelten Moralität unterscheiden kann.

    Das hat sich im Abendland in der Sprache niedergeschlagen, die von christlichen Begriffen und Anspielungen nur so strotzt: Denn früher hießen solche eitlen, selbstgesalbten Lichtgestalten, die das laut Jury „ethische Ideal des guten Menschen“ vor allem in Sonntagsreden wie eine Monstranz vor sich hertrugen, umgangssprachlich

    – Täuscher
    – Scheinheilige
    – Pharisäer
    – Wasser-Prediger-Wein-Trinker
    – Moralapostel
    – Gesinnungspolizei.

    „Gutmensch“ ist dabei das erste klar atheistische Wort in dieser wunderbaren Spott-Tradition!

    Denn der Spott in westlichen Gesellschaften – also jenen, die die Welt bis heute zu unglaublichen technischen, weltweit begehrten Höhen tragen und deren Symbole (z.B. Justizia) selbst im „symbolfreien“ Islam übernommen wurden, weil der sonst mit NIX dastände – war solchen Typen immer sicher.

    Das hat nichts mit Internet oder Foren zu tun, sondern solcher Spott ist dem klugen Menschen immanent, der dann lediglich alle jeweils verfügbaren Kanäle nutzt, um ihn zu verbreiten. Er kann nämlich seit Millionen Jahren echtes Engagement von eigennütziger Lüge unterscheiden.

    (Nicht umsonst messen moderne Tier-Mensch-Versuche z.B. des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig stets die Fähigkeit, zu täuschen und zu betrügen und dabei vollkommen harmlos und glaubwürdig auszusehen. Und die Reaktion derer, die sich nicht täuschen lassen. Und das Alter, in dem diese Fähigkeiten sich bei Kleinkindern entwickeln.)

    Anm.: Bis auf den Islam, in dem diese urmenschliche, freche und witzige Regung des Spottes gegenüber der eigenen Gesellschaft konsequent und erfolgreich durch Tod, Mord, Selbstjustiz, Angst und Schrecken konsequent unterdrückt bis ausgerottet wird. Wohingegen andere Regungen im Islam konsequent durch Mord, Terror und Ausrottung gefördert und verbreitet werden – etwa die „Ehe“ genannte und nur innerhalb und ausschließlich dort zulässige, dafür aber exzessive und vollkommen normale Pädophilie.

    Aber das will die Unwort-Jury alles gar nicht wissen bzw. ignoriert es bewußt. In der auch ein FR-Redakteur (Stephan Hebel) sitzt, weshalb die FR natürlich diesen Quark schreibt. Jury:

    http://www.unwortdesjahres.net/index.php?id=5

  55. Morde an der dt. Biokartoffel….. da gibt es eindeutig mehr von, nur weiss es keiner sonst wäre wohl die Kacke hier im Staate Doitschelande am dampfen (brodeln tut’s ja schon).

    Es ist schlimm und mit nicht’s zu entschuldigen was die Zwickauer gemacht haben, aber das die sich jetzt Tag für Tag förmlich einen runter holen in den Medien find ich zum kotzen und mit der Zeit langweilig.

  56. Die Kontrolle von Sprache durch das Bestimmen dessen, was man sagen (und demzufolge denken)darf oder soll und dan Anspruch auf Deutungshoheit, erinnert wirklich sehr stark an „1984“ von George Orwell. Krieg ist Frieden. Sklaverei ist Freiheit….hier eine kurze Version der Geschichte zum anhören: http://www.youtube.com/watch?v=f-ELGQtOGKw

    Vielleicht ist es Zeit für die Initiierung eines „ALTERNATIVEN UNWORTS DES JAHRES“ 😉

  57. Sogar hier bevormunden die Gutmensche(Platz 2)das allgemeine Verständnis und suggerieren, was nicht PC ist als Unwort. Ist natürlich kein Super Ausdruck, aber wie wärs mit „Ehrenmord“ oder „Generalverdacht“. Ehre und Mord in einem Wort ist noch viel verlogener. Aber wir wollen ja keinem wehtun.

  58. Die Verblödungsmaschinerie der Medien und Politmafia läuft auf Hochtouren, damit Islamhassprediger in Deutschland Quartier behalten können.

  59. Ich kenne einige Unwörter:

    Arabischer Frühling
    Ausgewogenheit
    Moderater Islam
    Euroislam

  60. Warum so viele Wörter von „bedrückender Humorlosigkeit“ (PI) wegen des „Unworts des Jahres“ verlieren, über das jeder, der bei Verstand ist, sich nur lustig machen kann? Und über eine Jury gleich mit, der das Wort „Döner-Morde“, das es seit Jahren gibt, erst dann auffällt, wenn die Morde Neonazis angelastet werden. Und die nicht weiß, was das Wort „Gutmensch“ zu bedeuten hat. Die FAZ-Leser wussten es gestern besser:

    „Ein ,Gutmensch‘ ist kein guter Mensch. Ein Gutmensch ist eine Gestalt, die sich in einer selbst wahrgenommenen ethisch-moralischen Überlegenheit suhlt. Beispiel: Ein guter Mensch arbeitet zwei Stunden länger und spendet anonym die damit verdienten 50 Euro an die Aidshilfe. Ein Gutmensch hängt sich einen Anti-Aids-Anhänger um und postet dies bei Facebook.“

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/unwort-des-jahres-doener-morde-verharmlost-verbrechen-11610186.html#comments

    In der Jury saßen dieses Jahr vier Sprachwissenschaftler und ein FR-Redakteur:

    http://www.unwortdesjahres.net/index.php?id=5

  61. #43 Tilo (18. Jan 2012 10:44)

    Döner-morde ist doch gut !!! es gibt sicher 1000ende deutsche die täglich einen Döner morden (essen ) !! es muß nicht immer schnitzel sein !!! in diesem sinne, locker sehen !!!
    ******************************************
    Cengiz, mein Kebab Dealer um die Ecke, hat mir hoch und heilig versprochen, das seine Döner vor dem Mord, nicht litten, sondern es wirklich ganz schnell geht.
    Bevor er sie mit dem Spieß pfählt, und dann mit dem Messer zerkleinert, währen die ja auf Grund des Tiefkühlschocks so paralysiert, dass die wirklich (so versicherte er mir glaubhaft) nichts davon merken.

  62. Man muss sich nur vorstellen wohin die “ Wortreise“ hingeht, da hat irgendwer , irgendwann das “ Unwort“ erfunden , und alle machen mit !!!!!! Ja wie beknackt ist das denn??
    Ein Wort ist ein Wort, egal wie es aussieht und welchen Begriff es umschreibt oder in sich trägt, und nichts anderes !

  63. Für mich das einzig wirklich verlogene Wort – wäre „Muslim.Integration“. Denn kein! Muslim der in die Moschee rennt, seine Kinder in die Koranschule schickt, seine frau und Töchter zum Kopftuch, und hässlichen Überwurf, plus klobige Schuhe zwingt! Seine Kinder mit ihren Cousins verheiratet. Die Schwächeren in der Familie schlägt! Nur türkisch zuhause spricht, jährlich 1-2 Mal „heimfliegt, ist nicht nur NICHT integriert. Er ist und bleibt ein Feind der Demokratie, des Westens, und hat hier nichts verloren“
    Meine Meinung zur Zwickauercausa, habe ich schon in SPON, FOCUS und auch hier öfters kundgetan.
    Bei dieser Sache ist alles höchst suspekt, unglaubhaft.
    2 angeblich hartgesottene Kriminelle bringen sich NIE selbst um, sondern würden noch ein paar Gesetzeshüter im Kugelhagen mitnehmen. Und wenn sie wirklich schon jahrelang „gesucht“ waren, würden sie kaum Beweise herumliegen haben. (In einem ausgebrannten Wohnwagen und Hausteil!) Warum haben sie denn niemals Bekennerschreiben hinterlassen? Eben, weil sie es niemals waren!
    Das ganz dürfte ein Drogen und Schutzgelddrohzeichen gewesen sein, um andere türk. Kleinstgeschäftleute zu warnen, zu bedrohen! Warum hat man nie in dieser Richtung weitergesucht?
    Wären es wirklich diese 2 Uwes‘ gewesen, dann hätten sie mit Sicherheit:
    1. Sich prominentere Opfer ausgesucht
    2. Ein Bekennerschreiben hinterlassen
    3. Sich betuchtere Opfer gesucht (das wäre ja leichter gewesen wie ein Bankraub!
    4. In das Gesicht schiessen ausschliesslich Mafiosi!
    Warum sollten sie allein Bankraube im Osten begehen, und nicht dort Opfer suchen?
    5. Wenn es so gut lief! warum 2006 plötzlich aufhören?

    Das alles und die -wundersamerweise- gefundenen Ulicki’s (Beweise) sind von einer interessierten Macht ganz oben- gelegt, um den „kleinen Fisch“ -Rechtrextremismus zu dämonisieren, inkriminieren, und nützt nur denen, die die meisten Verbrechen in Deutschland -real- verüben. Man weiss -wer!
    Aber die stehen ja bekanntlich seit Jahren unter „Artenschutz“.
    Da muss man sich halt was einfallen lassen.
    Ob sich der deutsche Michel noch viel länger düpieren lässt?

  64. #65 Stefan Cel Mare (18. Jan 2012 12:03)
    #54 Watson45 (18. Jan 2012 11:31)

    Der Gutmensch ist ein Vertreter jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft.

    Er ist der Antagonist des Mephistopheles.

    Faust mag für einige zu kompliziert sein, die fromme Helene ist da unkomplizierter: Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse das man lässt.

    In diesem Sinne – Prost.

  65. Na wenn die Frankfurter Rund-Schau schreibt, dass „Döner-Mord“ das Unwort ist und das Börsen-Unwort des Jahres „Euro-Gipfel“ ist, dann wollen wir das den Sprach-Wissenschaftlern mal glauben. Die müssen das ja wissen. Und Gut-Mensch ist auch ganz toll. Unsere Bundes-Kanzlerin findet das betimmt auch.

  66. #57 Heide

    sagt die Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann (Bündnis 90 / Grüne) und wendet sich gegen die Instrumentalisierung dieser Gewalttat durch die rechte regionale Szene. ““

    ausgerechnet nee Grüne muß rumjammern! Sind es doch die Rot-Grünen die jede sich bietende Gelegenheit instrumentalisieren um gegen das deutsche Volk zu hetzen. Unsere herrschenden Eliten legen alle eine Arroganz der Macht an den Tag wie die SED-Eliten am Ende der DDR!!

    Unsere herrshcenden Eliten sind wie die untergangengen SED-Eliten verlogen und verdorben bis ins Mark, !

  67. Auf Platz 2 landete das Wort “Kampf gegen Rechts”. Mit dem Ausdruck werde “insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des demokratisch-konservativ wertebewussten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren”, urteilte die Jury und sprach von einem Widerspruch gegen die “Grundprinzipien der Demokratie”.

    Da hat die Jury aber mal einen guten Job gemacht!

  68. #70 deix2 12:30
    „Es ist schlimm und mit nichts zu entschuldigen,was die Zwickauer gemacht haben“..
    Bis jetzt ist noch kein Beweis geliefert, dass die „Zwickauer“mit den Morden etwas zu tun haben oder habe ich was verpasst?

  69. #84 BePe (18. Jan 2012 14:26)

    „Unsere herrshcenden Eliten sind wie die untergangengen SED-Eliten verlogen und verdorben bis ins Mark!“

    Die heutigen sind schlimmer!
    Damals wußten wir, welche Brut uns regiert. Heute spielen sie „freiheitlichen Rechtsstaat“. Füttern das Volk mit Opium: Demokratie.

  70. #86 moeke (18. Jan 2012 14:35)

    „Bis jetzt ist noch kein Beweis geliefert, dass die “Zwickauer”mit den Morden etwas zu tun haben oder habe ich was verpasst?“

    Noch viel schlimmer!
    Heute mittag im MDR:
    Drei Geheimdienste haben dieses Trio begleitet. Sogar der MAD.
    Was sagt uns das?

    Wenn es überhaupt Mörder sind, dann sind es staatliche Auftragskiller.

    Der Bund hat einen geheimsten Geheimbericht erstellt. Niemand darf ihn sehen.
    So ist Demokratie?

    Daran kann man ermessen, daß ALLES, was uns vorgesetzt wird, erstunken + erlogen ist.

  71. Es kommt noch schlimmer: Willkürliches Gesinnungsstrafrecht

    Bundesländer wollen schärfere Strafen für Hassverbrechen
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Bundeslaender-wollen-schaerfere-Strafen-fuer-Hassverbrechen-1167018663
    Damien Meyer / 17.01.12 / AFP

    Menschenverachtende, insbesondere rassistische oder fremdenfeindliche Beweggründe sollen künftig strafverschärfend sein.

    Fünf Bundesländer wollen über den Bundesrat eine stärkere Ahndung sogenannter Hassverbrechen gegen Minderheiten durchsetzen. Die Landesregierungen von Hamburg, Bremen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Thüringen verabschiedeten nach Angaben ihrer Justizministerien eine Bundesratsinitiative, die auf eine Änderung der Strafzumessungregeln im Strafgesetzbuch unter anderem bei rassistischen Verbrechen (StGB) abzielt.
    Den Gerichten soll damit vorgeschrieben werden, menschenverachtende Motive bei ihren Urteilen als strafverschärfend zu werten. „Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Erkenntnisse über den Rechtsextremismus und Rechtsterrorismus in Deutschland ist auch ein entschiedenes gesetzgeberisches Signal erforderlich“, teilte Bremens Justizsenator Martin Günthner (SPD) unter der Verweis auf die Erkenntnisse zu den Taten der sogenannten Zwickauer Neonazi-Terrorzelle mit. Nach Angaben der beteiligten Länder weist der Verfassungsschutzbericht 2010 für Deutschland insgesamt 762 Verbrechen aus, die als Hasskriminalität gelten.

    „Diese Form der Kriminalität stört den sozialen Frieden“, erklärte deren Rechtsexperte Burkhard Lischka.

    Die Gesetzesinitiative zielt den beteiligten Ländern zufolge auf Taten gegen Menschen, die „allein oder vorwiegend“ wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Nationalität, ihrer Hautfarbe, ihrer politischen Einstellung, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Religion, einer Behinderung oder ihrer prekären sozialen Lage etwa als Obdachlose zu Opfern werden. Sie sollten unter dem Begriff Hassverbrechen oder Hasskriminalität als Kategorie zusammengefasst werden, teilten die Justizbehörden von Hamburg und Bremen mit.
    Dem Justizministerium von Sachsen-Anhalt zufolge soll künftig ausdrücklich im Gesetzestext ausgeführt werden, dass „menschenverachtende, insbesondere rassistische oder fremdenfeindliche“ Beweggründe und Ziele eines Täters vor Gericht strafverschärfend zu werten seien.

    Scheissdeutsche oder Scheisschristen gehören bestimmt nicht dazu!

  72. Dönermord ist Unrecht. Man darf keinen unschuldigen Döner ermorden, und vor allem sollte man ihn nicht essen. Das ist Kannibalismus! 🙂
    Mein Vorschlag für das Unwort des Jahres: „mutmaßlich“. Ein Wort, das jeder zweifelsfrei überführte aber noch nicht verurteilte Straftäter als Zusatz bekommt, damit der dumme Michel glaubt, er wäre vielleicht doch unschuldig.

  73. „Sprachkritiker“

    …werden in Zukunft immer stärker gebraucht.
    Die Entscheidung über das „Unwort des Jahres“ scheint mir aber politisch motiviert zu sein – und ist auch ein klarer Seitenhieb auf Medien wie PI (die ihrerseits durchaus auch „sprachkritisch“ sind).
    Die Begründung für die Wahl des Wortes „Döner-Morde“ und besonders der zweite Platz für „Gutmensch“ sprechen ebenfalls Bände.
    „Döner-Morde“ finde ich zwar ebenfalls grob bescheuert – aber nur, weil es Morde an Menschen ins Lächerliche zieht.
    Dabei ist es mir völlig egal, welcher Herkunft die herabgewürdigten Opfer sind.
    „Arabischer Frühling“ als gutmenschlich blümisierende Bezeichnung für den blutigen „Islamistischen Frühling“, vor dessen unvorhersehbarem Sommer mir momentan eher graust, wäre meine erste Wahl als „Unwort“ gewesen.

    Peinlich für diese im Sinne des herrschenden Zeitgeistes entscheidenden „Sprachexperten“ ist ihre dürftige Kritik am Wort „Gutmensch“.
    Die haben einfach die Bedeutung des Wortes nicht erfasst – oder sie tun so:

    Ein Gutmensch ist jemand, der die Realität nicht sieht oder sehen möchte, wenn sie der eigenen Ideologie entgegenläuft.
    Gutmenschen sind Leute, die die Existenz des Bösen negieren, jede Vorsicht fahren lassen und sich selbst meistens dabei eben als besonders gute Menschen empfinden.
    Solche Menschen würden keinem schaden, wenn sie nur Entscheidungen treffen würden, die sie selbst dadurch einem erhöhten Risiko aussetzen.
    Problematisch werden Gutmenschen, wenn sie Entscheidungen mit Konsequenzen für Andere treffen dann wird ihre Blauäugigkeit gefährlich.
    Dann muss man Gutmenschen auf den Teppich zurückholen und kritisieren – und nicht die Bezeichnung zum „Unwort“ erklären, ihr beschränkten „Experten“.

    SAPERE AUDE!

  74. „…In der Begründung der Jury heißt es: “Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.” Damit habe der Begriff über Jahre hinweg die Wahrnehmung vieler Menschen und gesellschaftlicher Institutionen in verhängnisvoller Weise beeinflusst, urteilen die Experten…“

    ……………………………………………………………………………………………..

    Aha… Und wer hat die „politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert“ ? War es nicht gerade die linksgewickelte Journaille, die mit der geballten Macht ihrer „Qualitätsblätter“ und ihrem verbrüderten GEZ- Imperium verschwiegen und „ignoriert“ hat, solange die Ermittlungen in eine ganz andere Richtung zeigten ? Und waren es nicht gerade die „Qualitätsjournalisten“ den Begriff selbst aus der Taufe gehoben haben ? -Mal abgesehen davon, ist bis heute immer noch nichts bewiesen, sondern es wird nur „gemutmaßt“.- Und waren es nicht gerade die „Qualitätsmedien“ die als sie erkannten, daß sie aus der Legende von den „NSU“- Terroristen, erst so richtig Honig saugen konnten, um dem etwas erschlafften Krampf „gegen Rechts“ neue Dynamik zu verleihen ?

    Ein richtiger Popanz, das !

    Was für Heuchler, was für Biedermänner & Brandstifter !
    Was ein Natterngezücht ! :mrgreen:

    Aber so dummdreist ihr Verhalten ist, genau so rätselhaft ist das schweigen im Walde und das Leisetreten der so genannten Rechten und „Konservativen“, in dem übrig gebliebenen Gebilde BRDDR, als kläglichem Rest unseres Vaterlandes. 🙁

  75. Parkplatzmörder ermorden auch keine Parkplätze und der Maskenmörder hat keine Maske auf dem Gewissen.
    Das Wort des Jahres ist dann wohl Deutschenhass.

  76. »Gutmenschen« landete NICHT auf Platz 2. Es wurde, da wohl erst gar nicht im Ranking vertreten, extra von der Jury hervorgehoben. Quasi a priori. Auf Platz 2 landete »Stresstest«, dann »Rettungsschirm« .

    Mit-Juror war ein Journalist der Frankfurter Rundschau.

  77. Noch ein Kapitel aus dem Zwickauer Märchenbuch:

    Gleich mehrere Geheimdienste überwachten Neonazi-Verein
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Gleich-mehrere-Geheimdienste-ueberwachten-Neonazi-Verein-979009719
    17.1.12

    Es bestehe der „ungeheuerliche Verdacht, dass sich die Vorläuferorganisation des Thüringer Heimatschutzes, die Anti-Antifa-Ostthüringen, überhaupt erst mit aktivem Zutun des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz gegründet hat“

    Laut einem Geheimbericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz waren bis zu fünf Spitzel deutscher Geheimdienste und der Polizei auf die Neonazi-Organisation Thüringer Heimatschutz (THS) angesetzt. Dieser Bericht soll heute auch der Parlamentarischen Kontrollkommission des Thüringer Landtags vor-gestellt werden.
    Die Berliner Zeitung hatte mit Bezug auf das Dokument berichtet, dass u. a. der Militärische Abschirm-dienst (MAD) einen Informanten im THS gehabt haben soll. Bei einer weiteren Bundesbehörde soll es sogar einen Informanten gegeben haben, der zeitweise direkten Zugang zu Beate Zschäpe hatte.

    Ganz neu ist das Interesse des MAD aber auch des Bundesnachrichtendienstes (BND) an den drei Terror-verdächtigten nicht.

    Wie in Sachsen. Da hat der VS die Kameradschaft 34 gegründet. Jetzt jagt sie immer noch das Phantom.
    Bananenrepubliken haben nicht mal sowas. Aber wenigstens noch Bananen.

  78. Um es klarzustellen, niemand will Morde beschönigen und herunterspielen, PI schon gar nicht, wie man aus vielen Beiträgen lesen konnte.

    Genau diese Relativierung geschieht aber in dem darauf folgenden Absatz. Keine Glanzstunde für pi.

  79. # 91 Heide 14:50
    „Bundesländer wollen schärfere Strafen für Hassverbrechen.“
    Ja endlich haben die es begriffen!!! Jetzt wird geklotzt und nicht gekleckert. Jetzt können wir wieder aufrecht gehen und stolz sein wie die Türken.
    Schade, habe nicht weitergelesen.

  80. Der Artikel kriegt meine volle Zustimmung! Und ganz ehrlich: Ich werde sämtliche „Unworte“ weiterhin gebrauchen, was diese Truppe sich dort ausgedacht lasse ich mir nicht aufbefehlen.

    Allerdings gibt es etwas in diesem Artikel, mit dem ich nicht ganz zufrieden bin, direkt unter dem Zitat der FR:

    Was aber aus diesen neun Nazi-Morden, die sich

    „Neonazi-Morde“ ist passender, würde ich mal sagen. Die Täter sind schließlich keine 90-jährigen…ist zwar nur ein Detail, aber wir müssen uns ja nicht auf das Niveau der Qualitäts-Medien herablassen…

  81. In dem Gremium zur Wahl zum „Unwort des Jahres“ waren übrigens 4 Sprachwissenschaftler und ein Journalist. Und dieser kommt von der – Frankfurter Rundschau! Noch Fragen?

    Nebenbei: Mein Vorschlag zum Unwort des Jahres (und das für die nächsten 20 Jahre in Folge) wäre – „Unwort“! Begründung: Mit so einem Ausdruck, der Verknüpfung des harmlosen Wortes „Wort“ mit einer Verächtlichmachung („Un“) wird die deutsche Sprache vergewaltigt. Sie wird damit ähnlich wie Unkräuter oder Ungezifer quasi zum Ausrotten freigegeben.

  82. Stimmt!

    „kultursensible Berichterstattung” wäre ein würdiges Unwort gewesen.

    Wenn man die kultursensible Berichterstattung, die die türkischen Integrationsministerinnen ( wollen Deutschand in die Türkei integrieren )von den Medien verlangen, auf Neonazis übeträgt,

    wäre es so, wie wenn Neonazivertreter oder die NPD unsere Medien dazu auffordern würden bei rechtsradikalen Vergehen, Gewalttaten etc. zu verheimlichen, dass es sich bei den Tätern um Neonazis gehandelt hat.

    Schon abartig, oder?

  83. @19 gideon
    Wart’s nur ab, das letzte Unwort des Jahres, bevor die „Gesellschaft für Deutsche Sprache“ aufgelöst werden wird, wird „moderater Islam“ lauten. Doch diese Erkenntnis wird zu spät kommen…

    Sollte eine dann umbenannte Jury aber die Reihe der Unwörter fortsetzen, sind die Wörter „Freiheit“, „Demokratie“, „Menschenrechte“ und „Rechtsstaat“ allerdings heiße Anwärter…

  84. Ach, eine Frau Jannich leitet die sprachkritische Aktion.
    Ja Frau Janich dann merken sie schon mal das Wort „Deutschenhass“ für ihre folgende Aktion vor.

  85. @ #96 Loge

    »Gutmenschen« landete NICHT auf Platz 2. Es wurde, da wohl erst gar nicht im Ranking vertreten, extra von der Jury hervorgehoben. Quasi a priori. Auf Platz 2 landete »Stresstest«, dann »Rettungsschirm« .

    Mit-Juror war ein Journalist der Frankfurter Rundschau.

    Dieser Herr sollte einmal das Unwort im Namen seiner eigenen Zeitung genauer ansehen: Die „Frankfurter Rundschau“ schaut nämlich genau nicht rund um sich, sondern nur in zwei Richtungen:

    Freudig und alles bejubelnd in Richtung Sozialismus, hasserfüllt und voll tiefstem Misstrauen in Richtung Konservativismus und Marktwirtschaft.

  86. Auf Platz 2 landete das Wort “Gutmensch”. Mit dem Ausdruck werde “insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des guten Menschen in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren”, urteilte die Jury und sprach von einem Widerspruch gegen die “Grundprinzipien der Demokratie”.
    ——————-
    Diese Begründung trifft gerade nicht auf das Wort „Gutmensch“ zu, sondern auf das Wort „Rechts“.
    Hier wird die Realität auf den Kopf gestellt.

    Deshalb:
    Gutfrau Janich (die sieht auch so aus) landet bei mir auf Platz 2 der Unwort-Liste.

    Die linken Zensoren und Volkserzieher besetzen aber auch alle Ämter und Posten bis in den letzten Winkel der Republik.

  87. Orwell lässt grüßen. „Döner-Morde“ ist vielleicht sprachlich etwas unschön und auch nicht besonders genau (aber immerhin waren wohl zwei der Opfer Dönerbudenbetreiber und der Rest waren Kleingewerbetreibende, was nicht weit davon weg ist), aber „Gutmensch“ trifft den Nagel auf den Kopf.

  88. Da eigentliche Unwort des Jahres ist

    „Moderater Taliban“
    „gemäßigter Islamist“

  89. Mein Vorschlag für 2012: DJIHAD

    Die Begrünung

    “Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Mordserie jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.”

    braucht dazu nur unwesentlich geändert zu werden:
    >“Der Ausdruck steht prototypisch dafür, dass die politische Dimension der Massenmorde im Namen des Prolethen jahrelang verkannt oder willentlich ignoriert wurde.”

  90. Mein Vorschlag für das Unwort des Jahres.
    Der Islam Gehört zu Deutschland.
    Klimakatastrope.
    ZUMWARM.
    ENERGIEWENDE.
    ATOMAUSSTIEG.
    ENERGIEMUSTERLAND.

    Na dann mal Abstimmen.

  91. Es läuft jedes Jahr nach demselben Muster: Eine Clique linkslinker »Sprachwahrer« entscheidet eigenmächtig darüber, welches Wort die deutsche Sprachgemeinschaft ab sofort nicht mehr verwenden sollte. Daß dies selbst der – ja, gutmenschlichen! – Gesellschaft für Deutsche Sprache irgendwann zuviel wurde, so daß man sich 1994 von der »Unwort«-Jury distanzierte, über die man bis zu diesem Zeitpunkt die Oberaufsicht hatte, sei nur am Rande erwähnt.

    Vorgehensweise der Jury: Man sucht Wörter, die von seiten der politisch bürgerlich denkenden Menschen oder der freien Wirtschaft verwendet wurden, um dem linken Einheitsmainstream den Spiegel vorzuhalten, und deren Verwendung aus Sicht der Linken ganz besonders schmerzhaft für diese war. Was dabei herauskommt, siehe die Liste der Unworte der vergangenen Jahre …

    So wäre es absolut undenkbar, daß »längeres gemeinsames Lernen«, »Klimawandel«, »Atomausstieg«, »soziale Gerechtigkeit«, »Chancengleichheit« oder ähnlicher linker Sprachunfug von dieser Kommission auch nur als Unwort in Erwägung gezogen würde, während die bürgerlichen Pendants, namentlich »Einheitsschule«, »Klimaschwindel« usw., jederzeit gefährdet sind, dem Fallbeil der selbsternannten Sprachinquisitoren zum Opfer zu fallen.

    PS: In Österreich und der Schweiz läuft es ebenso: Man sucht sich einen Begriff bzw. Ausspruch eines FPÖ- bzw. SVP-Politikers, der der linken Journaille besonders weh getan hat, und macht diesen zum Unwort bzw. Unspruch des Jahres.

    @PI:
    Eine alljährliche Abstimmung im Januar auf PI zum »alternativen Unwort des Jahres« wäre doch überlegenswert, oder?
    Man könnte das Ergebnis dann – wie die Konkurrenzjury dies zu tun pflegt – mit einer entsprechenden sprachlichen Begründung garnieren.

    Beispiel (nur exemplarisch gedacht):
    »Chancengleichheit« – gewählt, um zu verdeutlichen, daß es sich bei der Verwendung dieses Begriffs um nichts anderes als um die gezielte Verschleierung der tatsächlich angestrebten Ergebnisgleichheit aller handelt sowie um die Negation von Begabungsverschiedenheiten der Menschen wider besseres Wissen.

    Kosten würde eine solche Aktion nichts, und angesichts der steigenden Leserzahlen von PI dürfte sie auch durchaus wahrgenommen (wenn auch von den Mainstreammedien verschwiegen) werden.

  92. Was aber aus diesen neun Nazi-Morden, die sich über einen Zeitraum von zehn Jahren erstreckten…

    Ich wundere mich immer wieder, wenn ich so etwas auf PI lese.

    Die Ermittlungen sind immer noch nicht abgeschlossen (und das Ende ist nicht in Sicht).
    ES STEHT NICHTS FEST:
    – ob die Morde überhaupt von zwei toten Verdächtigen begangen wurden
    – ob Motiv Ausländerhass oder rein kriminell oder noch irgendwas war
    Dieser Fall wird ja immer absurder.

    Die Qualitätsjournalisten sollen das schreiben, wofür sie bezahlt werden,
    PI soll jedoch bei Fakten bleiben.

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