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WDR5: „Eine gefährliche Parallelgesellschaft“

[1]In der WDR5-Reihe „Stadtgespräche“ wird es heute Abend von 20.05 Uhr bis 21.00 Uhr um libanesische Parallelgesellchaften in Essen gehen. Neben der CDU-Kommunalpolitikerin Jutta Eckenbach, dem Polizeibeamten Klaus-Peter Netz und Ahmad Omeirat vom Essener Verband der Immigrantenvereine e.V. wird auch Dr. Joachim Wagner, Autor des Buches „Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat [2]“ dabei sein.

Der Anküdigungstext [3] lässt eine spannende Diskussion vermuten:

Essen ist eine Hochburg der Libanesen. In der Stadt leben etwa 6000 Libanesen, mindestens 1000 von ihnen sind nur geduldet und haben keine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis. Das Problem: Einige Kinder und Jugendliche gehen nicht zur Schule und immer wieder kommt es zu Gewalttaten. Überfälle, Messerstechereien unter den Großfamilien und manchmal werden auch Schusswaffen eingesetzt. Die Clans wollen nicht, dass sich die Polizei einmischt, sie verweigern vor Gericht ihre Aussage und üben Selbstjustiz. Mit dem Projekt „Chancen bieten, Grenzen setzen“ wollen Polizei, Justiz und Stadt die Probleme seit 2008 in den Griff bekommen. Mit mäßigem Erfolg. Die libanesische Familienunion in Essen bestreitet zwar die Vorwürfe der Selbstjustiz, nicht aber Gewalttaten und Schulschwänzer unter den Jugendlichen.

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