Lange habe ich nach einer vernünftigen Einleitung für diesen kleinen Rundumschlag gesucht und alle verworfen. Im März 1965 veröffentlichte der Spiegel unkommentiert einen Geheimerlass des Reichsleiters Martin Bormann (Foto), Chef der Parteikanzlei, der am 7. Juni 1941 an alle Gauleiter der NSDAP erging und darstellte, wie die Partei zu den christlichen Kirchen stehen soll, unabhängig der verschiedenen Konfessionen! Das interessante dabei, es kommt einem alles nicht wie von Vorgestern vor…

(Gastbeitrag von WahrerSozialDemokrat)

In Klammern stehen ergänzt zum Originaltext noch andere politische Ismen, die in ihrer extremen Ausrichtung grundsätzlich Bormanns Ausführungen wohl zustimmen werden. Bitte beachten: „Extreme Ausrichtung“ und kein Anspruch auf Vollständigkeit! Die Definition, wo jeweils „extrem“ bei den einzelnen Ismen beginnt, ist allerdings wiederum eine andere. Um die Lesbarkeit zu gewährleisten wird: (Feminismus/ Islamismus/ Sozialismus/ Kommunismus/ Atheismus/ Liberalismus) wie folgt abgekürzt: (FISKAL)

Kirche und Nationalsozialismus (FISKAL)

Nationalsozialistische (Feministische/ Islamistische/ Sozialistische/ Kommunistische/ Atheistische/ Liberalistische) und christliche Auffassungen sind unvereinbar. Die christlichen Kirchen bauen auf der Unwissenheit der Menschen auf und sind bemüht, die Unwissenheit möglichst weiter Teile der Bevölkerung zu erhalten, denn nur so können die christlichen Kirchen ihre Macht bewahren.

Demgegenüber beruht der Nationalsozialismus (FISKAL) auf wissenschaftlichen Fundamenten. Das Christentum hat unveränderliche Grundsätze, die vor fast 2000 Jahren gesetzt und immer mehr zu wirklichkeitsfremden Dogmen erstarrt sind. Der Nationalsozialismus (FISKAL) dagegen muß, wenn er seine Aufgabe auch weiterhin erfüllen soll, stets nach den neuesten Erkenntnissen der wissenschaftlichen Forschung ausgerichtet werden.

Unser nationalsozialistisches (feministisches/ islamistisches/ sozialistisches/ kommunistisches/ atheistisches/ liberalistisches) Weltbild aber steht weit höher als die Auffassungen des Christentums, die in ihren wesentlichen Punkten vom Judentum übernommen worden sind. Auch aus diesem Grunde bedürfen wir des Christentums nicht.

Kein Mensch würde etwas von Christentum wissen, wenn es ihm nicht in seiner Kindheit von den Pfarrern eingetrichtert worden wäre.

Wenn also unsere Jugend künftig einmal von diesem Christentum, dessen Lehren weit unter den unseren stehen, nichts mehr erfährt, wird das Christentum von selbst verschwinden.

Aus der Unvereinbarkeit nationalsozialistischer (feministischer/ islamistischer/ sozialistischer/ kommunistischer/ atheistischer/ liberalistischer) und christlicher Auffassungen folgt, daß eine Stärkung bestehender und jede Förderung neu entstehender christlicher Konfessionen von uns abzulehnen ist. Ein Unterschied zwischen den verschiedenen christlichen Konfessionen ist hierbei nicht zu machen.

Zum ersten Male in der deutschen Geschichte hat der Führer die Volksführung bewußt und vollständig selbst in der Hand. Mit der Partei, ihren Gliederungen und angeschlossenen Verbänden hat der Führer sich und damit der deutschen Reichsführung ein Instrument geschaffen, das ihn von der Kirche unabhängig macht.

Alle Einflüsse, die die durch den Führer mit Hilfe der NSDAP ausgeübte Volksführung beeinträchtigen oder gar schädigen könnten, müssen ausgeschaltet werden. Immer mehr muß das Volk den Kirchen und ihren Organen, den Pfarrern, entwunden werden. Selbstverständlich werden und müssen, von ihrem Standpunkt betrachtet, die Kirchen sich gegen diese Machteinbuße wehren. Niemals aber darf den Kirchen wieder ein Einfluß auf die Volksführung eingeräumt werden.

Dieser muß restlos und endgültig gebrochen werden. Ebenso wie die schädlichen Einflüsse der Astrologen, Wahrsager und sonstigen Schwindler ausgeschaltet und durch den Staat unterdrückt werden, muß auch die Einflußmöglichkeit der Kirche restlos beseitigt werden.

Bormann

Für „Führer“ und „NSDAP“ überlasse ich jeden selber, die geeigneten Worte einzusetzen!

Als Schlussbemerkung sei gesagt, für Deutschland ist die gesetzte Saat ganz erstaunlich, auch nach dem Untergang des 3. Reiches, bis ins bürgerliche Spektrum hinein am sprießen. Auch die selbstkritische Frage an die deutschen Landeskirchen, wie weit sie selbst zur Be- und Verwässerung beigetragen haben, muss immer wieder gestellt werden.

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