Seit 1977 ist er strammes SED-Mitglied, arbeitete für die marxistische Tageszeitung „Junge Welt“, verbrachte vier Jahre an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der KPdSU in Moskau. Dort will er 1990 auch über Verteilungsverhältnisse unter den Bedingungen einer Intensivierung der sozialistischen Wirtschaft promoviert haben. Eine kommunistische Bilderbuchlaufbahn. Heute gibt der gebürtige Stralsunder Dietmar Bartsch den Biedermann, kritisiert Glückwunschschreiben an Kubas Diktator Fidel Castro und parteiinterne Sympathie für den Mauerbau.

Das können Bartschs ehrlich gemeinte Überzeugungen sein. Und es können Rosstäuschertricks eines Altkommunisten sein, der auf den Parteivorsitz schielt und daher um einen gemäßigten Ruf bemüht ist. Letzteres legen interne Verfassungsschutz-Papiere nahe, aus denen der „FOCUS“ in seiner aktuellen Ausgabe zitiert. O-Ton Bartsch:

Es ist sogar wichtig, dass wir die Kommunistische Plattform und die Antikapitalistische Linke in der Partei haben. Jeden Tag, auch wenn keine Krise ist, ist es notwendig, die Systemfrage zu stellen.

Kommunistische Plattform prima, Systemfrage prima, Kommunismus prima. Dem dürfte sich auch Bundestagskollege Harald Koch anschließen. Laut einer behördeninternen Zitatesammlung ließ dieser wissen:

„Wer von uns Linken meint, nur für den demokratischen Sozialismus zu kämpfen, ebnet dennoch den Weg zum Kommunismus.“

Der von der SED-Linken viel beschworene Begriff des „demokratischen Sozialismus“ stellt für die Partei in bester marxistischer Dialektik also nur eine Vorstufe zum Kommunismus dar. Da wundert es auch nicht, dass 16 der 44 Mitglieder des Parteivorstandes offen extremistischen Gruppen angehören. Zu nennen sind hier die Kommunistische Plattform, das Marxistische Forum, die Arbeitsgemeinschaft Cuba Si, der Geraer Dialog, die Antikapitalistische Linke und die Sozialistische Linke.

Im neuen Parteiprogramm der SED-Linken sieht der Inlandsgeheimdienst „keinerlei Mäßigung, sondern eher eine Verschärfung“. Es ziele auf die Etablierung einer neuen Gesellschaftsordnung ab. Teile der Mitglieder hätten kein Problem damit, Straftaten zu rechtfertigen und ausländische Terrororganisationen wie die PKK zu unterstützen, springt Innenminister Friedrich dem Amt bei. Da ist es dann auch wenig überraschend, wenn in den Papieren konstatiert wird, dass die eine Beobachtung rechtfertigenden „tatbestandlichen Voraussetzungen allein durch die Mitgliedschaft der Betroffenen in dem Personenzusammenschluss ‚Partei Die Linke‘ gegeben“ seien.

Bericht über die SED-Linke in NRW:

Bericht über die SED-Linke in Hamburg:

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64 KOMMENTARE

  1. Bartsch und Lafo! Das sind also die Leute, die den anderen Parteien und dem Wahlvolk beibringen wollen, was Demokratie ist?

    Gute Nacht Deutschland!

  2. Der von der SED-Linken viel beschworene Begriff des “demokratischen Sozialismus” stellt für die Partei in bester marxistischer Dialektik also nur eine Vorstufe zum Kommunismus dar.

    Na selbstverständlich. In den 70er Jahren hiess das übrigens noch „antimonopolistische Demokratie“. Und letztere war wiederum die Vorstufe zum Sozialismus. Der Sozialismus ist seinerseits die Vorstufe zum Kommunismus, wobei diese „Endstufe“ noch nie eine Gesellschaft erreicht hat.

    Alles nachzulesen in der marxistisch-leninistischen Literatur der letzten 90 Jahre.

    Die Idee der verschiedenen „Stufen“ und ihrer Abfolge stammt in ihrer taktischen Ausrichtung im übrigen von Leo Trotzki, der diesen Prozess als „permanente Revolution“ bezeichnete.

    „Mit den Arbeitern, Bauern, Soldaten und Kerenski gegen den Zar!“ Und danach?
    „Mit den Arbeitern, Bauern und Soldaten gegen
    Kerenski!“

  3. Der Bartsch ist doch wieder einer von der Alten DDR-Garde.

    Wer kann schon behaupten, mal Aspirant an der AFG des ZK der KPdSU gewesen zu sein?

    Es spricht auch nicht gerade für Bartsch, dass der SPD-Politiker und „Neu-Daddy“ Dicke Gabi (Gabriel) ihn als „politisches Talent“ lobt.

    Ist die Personaldecke der Partei Die Linken wirklich so dünn?

  4. Die einzige Systemfrage die ich stelle, bin ich Diener des Staates oder ist der Staat mein Diener!

    Und genau da sind Sozialisten, Nationalisten, Islamisten, Genderisten, Ökologisten und und und auf der Seite des Staates als Diktat!

    Und ich halt einfach nicht…

    Ich will lediglich einen dienenden und schützenden Staat!

  5. Die Roten haben auch sehr viel mit den Mohammedanern gemeinsam. Zum Beispiel Taqiyya.
    Klartext und glaubwürdige Stellungnahme ist eine Frage der Machtverhältnisse.

    Manche mögen nett und offen wirken. Aber sie wollen nicht nur spielen. Wenn sie sich sicher fühlen, werden sie zubeissen…

  6. @#2 Stefan Cel Mare : „Der Sozialismus ist seinerseits die Vorstufe zum Kommunismus, wobei diese “Endstufe” noch nie eine Gesellschaft erreicht hat.“ Falsch, die wurde bereits erreicht unter Stalin mit seinen GULAGS, Hungernöten in der Ukraine in den 30ern, Mao in China ca. 30 Millionen Toten und Pol Pot in Kambodscha mit 2 Mio. Toten, usw., usw.. Man muß das Buch von Courtois „Schwarzbuch des Kommunismus“ nochmals lesen. Über 100 Mio. Menschen sind dieser verbrecherischen Ideologie zum Opfer gefallen.

  7. #3 Wilhelmine (03. Feb 2012 19:49)

    Nicht nur die Personaldecke der „Linken“. Die Personaldecke von SPD und Grünen ist doch keineswegs besser – überall die gleichen gegenderten Klonkriegerinnen mit maximal erbsengrossem Hirn…

    Und CDU/FDP? Die haben gar keine Personaldecke mehr…

  8. #6 JUKUK (03. Feb 2012 19:54)

    Nach marxistisch-leninistischer Definition hatte Stalin, Mao und Pol Pot allerdings nur das Stadium des Sozialismus erreicht.

  9. Ich mag Bartsch nicht, ich kann ihn nicht ausstehen!

    Gaaaanz gruselig!

    Ist seine russische Dissertation eigentlich aufgetaucht?

  10. Auch für Bartsch gilt das Recht auf die freie Meinungsäußerung. Solche Sprüche sind nicht das Problem, sondern das Anbiedern von Grünen und SPD und auch Teilen von CDU/CSU und FDP and die Linke.

  11. Und so lange sich Politiker/ Mediale als Vordenker, Superlöser, Wissende, Wahrheitsverkünder verstehen und nicht als ehrwürdige Diener des Volkes oder der Völker, der Wissenschaft, der Intelligenz verschreiben wird es eh nie und niemals nix…

    Unsere Zukunft liegt in der Aufklärung der Aufklärung! Kein Zurück sondern ein „brutales“ Voran!!!

  12. @ #7 Stefan Cel Mare (03. Feb 2012 19:55)
    #3 Wilhelmine (03. Feb 2012 19:49)

    Und CDU/FDP? Die haben gar keine Personaldecke mehr…

    Wir gehen schlimmen Zeiten entgegen- ANARCHIE…

  13. #10 brazenpriss (03. Feb 2012 19:59)

    Auch für Bartsch gilt das Recht auf die freie Meinungsäußerung.

    Das hat ihm auch niemand abgesprochen. Aber dann soll er sich bitte nicht beschweren, dass er und seine linksextremen Spießgesellen vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

  14. #5 sunsamu (03. Feb 2012 19:52)

    Erinnert mich an die Duplo-Werbung:

    „Für die einen ist es Taqiyya. Für die anderen ist es die permanente Revolution.“

    Das Unverständliche ist nur: man kann das alles in öffentlich-zugänglichen Publikationen nachlesen – im einen wie im anderen Fall. Macht aber niemand, ausser einer kleinen Anzahl von „Ultrarechten“.

  15. Heute gibt der gebürtige Stralsunder Dietmar Bartsch den Biedermann, kritisiert Glückwunschschreiben an Kubas Diktator Fidel Castro und parteiinterne Sympathie für den Mauerbau.

    Das gilt noch viel mehr für Sahra Wagenknecht, die ja eine richtige Stalinistin (==Rotfaschistin) war bzw. ist, sich jetzt aber lammfromm gibt. Wenn da mal nicht der rote Wolf noch im Schafspelz steckt.

    Dobrint hat völlig Recht: Wehret den Anfängen von NS und Kommunismus!

  16. #13 Wilhelmine (03. Feb 2012 20:01)

    Wer die Zukunft der Bundesrepublik in 8-10 Jahren „sehen“ möchte, braucht nur einen Blick in das heutige Ägypten zu wagen.

  17. Systemfrage? Was ist denn damit genau gemeint. Also wenn es mal nach meinem Verständnis geht: Wäre es wirklich möglich die ganzen Ziegel und Teerbeläge, Elektrokabel, Putz und Bepflanzungen und ein paar Trillionen mehr, so einfach abzubauen und in den Westen zu karren und die Mauer wieder aufzubauen? Dann wäre ich für die Systemfrage. Unbedingt. Der Osten bekommt seine DDR zurück und wir unseren Westen. Und wir sind großzügig. Alles was Grün und vorher schon KPD bei uns war, einschliesslich der NPD (ich möchte Ihnen Ihr Feindbild nicht nehmen) dürfen sie beim Umzug in Ihre Plattenbauten mitnehmen! Ja. Eindeutig. Systemfrage! Gebt Ihnen Ihre DDR und gebt mir meine BRD wieder zurück!

  18. @#20 WahrerSozialDemokrat

    Ich habe kein Problem damit von den DDRlern als rückständig,borniert und als Sklave der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft beschimpft zu werden, solange ich einen ;-)Golf GTI, Malboro und Bananen kaufen kann!

  19. @#20 WahrerSozialDemokrat

    Nur was ist uns?

    Ganz easy. Alle die hier leben und unser GG achten, danach lenen und es im Zweifel verteidigen und eben nicht verdrehen á la Islam sei eine Religion. Mit uns schliesse ich übrigens alle hier lebenden „Ausländer“ die genau das tun, als Deutsche mit ein.

  20. Der Osten hat seine SED-Altlasten, und der Westen hat seine 68-er Altlasten.
    Ich sehe da keinen so großen Unterschied in der Gefährlichkeit.

    Könnten die sich nicht ein anderes Volk suchen?

  21. #22 Stefan Cel Mare (03. Feb 2012 20:17)

    OK! Das stimmt… 😉

    #23 Platow (03. Feb 2012 20:17)

    Definition der Landesgrenzen sind auch wichtig!?

    #21 Platow (03. Feb 2012 20:14)
    Solange es: „Golf GTI, Malboro und Bananen“ zu kaufen gibt, lass ich mich gerne lachend beschimpfen… 😆

  22. Nachtrag:

    Erinnert einen irgendwie nach Apparheit oder gar das Verbot der Heirat von Deutschen mit Juden unter den Nazis.
    😕

  23. Wenn ich dieses Grinsen sehe………………….

    Mit Bartsch gräbt sich „Die Linke“ ihr Grab, ohne Lafo läufts für die Linke sicher nicht mehr so gut. Die wären ohne ihn nicht über 5 % im Westen gekommen.

    Dass bei den Linken, der PDS noch immer alte Stasi-Seilschaften, wie auch neu erstandene kräftig wirken, sollte jedem bekannt und klar sein.

  24. Huraaa, deutscher Frühling!!

    Der deutsche Komiker Dieter Nuhr wurde verhaftet, weil er….

    Oh, da war ich der Zeit etwas voraus, sowas liest man erst in ein paar Jahren hier.

    Haftstrafe für arabischen Komiker

    Der islamistische Richter in Kairo fand es gar nicht komisch: Weil er sich in seinen Filmen und Theaterstücken über den Islam lustig machte, wurde der populärste arabische Schauspieler Adel Imam zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

  25. @ #29 Guitarman (03. Feb 2012 20:30)

    Erinnert einen irgendwie nach Apparheit oder gar das Verbot der Heirat von Deutschen mit Juden unter den Nazis

    Damit wollen die Israelis verhindern, dass die Palästinensischen Araber bald die „Mehrheit“ in Israel stellen, Geburten-Djihad.

    Jeder 5. Israeli ist bereits palästinensischer Araber.

  26. Auf RTL2 läuft gerade Demolition Man.
    Damals kam einem der Film recht zukunftsmäßig vor, heute komme ich mir oftmals so vor, als wäre ich dieser Zukunft angekommen.

  27. Was muss eine Partei eigentlich tun, um verboten zu werden?
    Das System beseitigen zu wollen, reicht offenbar nicht, um verfassungsfeindlich zu sein. Jedenfalls nicht, wenn man von links daherkommt.

  28. Ich wiederhole einfach nur die Forderung von Gesine Lötzsch, Ende letzten Jahres: „100 Wege zum Kommunismus“/b>. Deutlicher geht’s doch nicht. Mehr als Grund genug, dass diese Partei vom Verfassungsschutz überwacht wird.

  29. Wegen Klammerfehler, habe ich nun den ganzen Strang verfettet?

    Nochmal die Klammern richtig gesetzt, vielleicht hilft das:

    “100 Wege zum Kommunismus”

    Test: Fett weg.

  30. Zum Thema Bartsch: Im Osten gibt es viele Linke in einflußreichen Positionen, darunter eine hohe Zahl Pragmatiker. Im Landkreis Wittenberg beispielsweise (Luthers Thesen und so)ist jeder dritte Bürgermeister Mitglied der Linken, sogar der Landrat (der allerdings hat seine Wahl einer äußerst geringen Wahlbeteiligung zu verdanken). Linke Politik? Fehlanzeige! Die Bürgermeister sprechen mit Investoren, entwickeln Gewerbegebiete, und als Krönung kämpfte der linke Landrat um den Erhalt des Bundeswehrstandortes Holzdorf, dessen Existenz auf der Kippe stand, und er freute sich öffentlich über diese erfolgreiche Kampagne. Er ist freudestrahlend dabei, wenn von dort Soldaten zu Auslandseinsätzen verabschiedet werden. Also kapitalistische Alltagspolitik, imperialistische Machtpolitik, bürgerliche Normalität, Pragmatismus pur. Hier sind keine Betonköpfe am Werk. Allerdings frage ich mich regelmäßig, weshalb es dann eines linken Bürgermeisters oder eines linken Landrates bedarf.

  31. Die LINKE-SED will den Systemwechsel, schon lange, aber niemand weist sie in die Schranken.

    Wohin der Weg zum Kommunismus geht, das zeigt PHOENIX heute ab 21.35 Uhr:

    b><Mielkes Menschenjäger
    Kidnapper im Auftrag der Stasi

    „Am 8. Juli 1952 wird der Jurist und DDR-Kritiker Walter Linse in West-Berlin in ein Auto gezerrt und in den Ostsektor der geteilten Stadt entführt. Die Täter sind Berufsverbrecher – im Dienste der DDR-Staatssicherheit.

    Mehr als 400 Menschen lässt die Stasi in die DDR entführen: Regime-Kritiker, Journalisten, geflüchtete Angehörige der „bewaffneten Organe“. Und geflohene ehemalige Funktionäre wie Robert Bialek. Er wird 1956 betäubt und nach Ost-Berlin verfrachtet. Seitdem ist er verschwunden. Neu aufgetauchte Dokumente legen den Schluss nahe, dass Robert Bialek noch in der Nacht seiner Entführung starb.“

  32. #36 Wilhelmine

    Aha. Danke.
    Find des dennoch nicht OK.
    Wo die Liebe halt hinfällt… 🙁

    Wär es nicht besser, der „Neu-Israeli“ schwört dem Islam ab? Da können die Rabbiner u. Richter doch irgend eine Lösung finden.
    😕

  33. #41 Stolzer Sachse

    Jedes Volk folgt am liebsten denen, die sich im Alltag um die Sorgen kümmern.
    Wahlreden sind schnell vergessen.
    Deshalb sind Populisten („Populus“ – das Volk)etwas positives.
    Welchem Populisten es letztlich hinterherläuft, ist eher vom Zufall abhängig.
    Und das macht den eablierten Wahlversprechern Angst.
    …glaube ich jedenfalls.

  34. Bartsch ist ein verlogener Opportunist, der wieder oben schwimmt, trotz seiner radikal marxistischen Einstellung, die uebrigends die gesamte Fuehrungsspitze dieser SED Nachfolgepartei, incl. Lafontain, teilen.

    Da sie die Umverteilung des Privateigentums, Enteignung von Unternehmen anstrebt ist sie verfassungsfeindlich, gehoert deshalb nicht in den Bundestag.

  35. #40 Stolzer Sachse (03. Feb 2012 21:17)

    Ich kenne die Gegend ein wenig und es wundert mich heute nicht mehr, warum soviele die alte SED wählen.
    Wittenberg hat ca. 15.000 Arbeitsplätze „verloren“.
    Da gibt es viele, die bei Hartz 4 gelandet sind nach unendlich vielen ABM, auch Akademiker.
    Ihre Kinder sind auf und davon, weil sie hier keine Zukunft haben. Keine Lehrstellen, keine Arbeit. Die Alten bleiben hier und können damit rechnen, dass sie bei Siechtum nicht mal mehr gepflegt werden.
    Dass die Betriebe zum grossen Teil marode waren, war kein Grund, alles zu schleifen.
    Die Konkurrenz musste weg und man liess lieber weiter östlich produzieren. Da klatschte man ein paar neue Hallen hin, obwohl keine Fachkräfte und keine Verständigungsmöglichkeiten. Jetzt waren auch die längst zu teuer geworden, weil selber EU-Mitglieder. Da machen es die Chinesen noch billiger.

    Die beigetretene DDR war erst einmal ein riesiger Markt, an dem man die ersten Jahre verdiente. Selbst die exportfähigen Produkte mussten weg.
    Schon damals haben die Politiker, wie jetzt auch, die Menschen verraten. Der hier begonnene Kahlschlag setzt sich rasant fort in den Westen.
    Und das sind die Argumente der Kommunisten, auf die viele anspringen: Seht her, so ist der Kapitalismus, wie wir es euch immer gelehrt haben.
    Das Perfide ist nur, dass die SED nicht einen Millimeter an Veränderung herbeiführt und auch nicht kann. Keine Partei kann das.
    Aber die etablierten haben diese SED lieber als eine der Oppositionsparteien, von den es ja nach der Wende einige gab. Die mussten weg. Aufgesaugt in andere oder zersetzt.
    Ein Trauerspiel und Betrug an den Mitgliedern und deren Wählern.

  36. #37 achot (03. Feb 2012 21:04)

    Auf RTL2 läuft gerade Demolition Man.
    Damals kam einem der Film recht zukunftsmäßig vor, heute komme ich mir oftmals so vor, als wäre ich dieser Zukunft angekommen.
    ……………………………………
    So sieht’s aus.
    Erst mal einen Stuhlkreis bilden.
    Es gibt einen Unterschied:
    Wir sind heute schon soweit, nicht erst 2032.

  37. @ #43 Guitarman (03. Feb 2012 21:36)

    Sie dürfen doch heiraten, nur nicht in Israel leben, sollen sie halt nach Gaza oder West Bank ziehen. Dort lässt es sich auch gut leben, es ist dort anders als es in Europa dargestellt wird.

    Jede/ andere Ausländer_In ( z.B. aus Jordanien), der einen Israeli heiratet, bekommt die israelische Aufenthaltsgenehmigung oder Staatsbürgerschaft problemlos.

    Nur eben nicht diejenigen die aus der West Bank oder Gaza kommen.

    Ich kann es verstehen.

  38. Tja, das ist der Unterschied: Linksextremisten wie die Wagenknecht dürfen gefühlt in jeder zweiten Talkshows auftreten. NPD-Leute, alleine zum Ausgleich im Sinne von Yin und Yang? – Fehlanzeige! Dass man micht nicht falsch versteht: Ich will keine NPD-Leute in Talkshows sehen – aber Linksextremisten genausowenig!

  39. @ 43 Guitarman (03. Feb 2012 21:36)
    #36 Wilhelmine

    Wär es nicht besser, der “Neu-Israeli” schwört dem Islam ab?

    Ein israelischer palästinensicher Araber und ein z.B. eine palästinensche Araberin dem Islam abschwören???

    In Israel dürfen Araber frei ihren moslemischen Glauben ausleben, dort herrscht Religionsfreiheit, es gibt auch zahlreiche Moscheen in Israel. Keiner stört sich daran.

  40. #51 Wilhelmine

    Ich mein‘ ja nur, damit das Paar in Israel leben kann und nicht gezwungen ist, sich auf palästinensischer Seite nieder zu laßen.

    Dennoch klingt des für mich als ob man eine Vermischung von Arabern und Juden verhindern will – nach dem Motto „Du liebst einen Araber? Dann Lebt glücklich in Harmonie auf Arabergebiet.“
    Lächerlich, da Juden u. Araber die selben Wurzeln haben.
    Aber sollen sie halt machen. Ist ihr Hoheitsgebiet und geht Europäer im Grunde nix an.

  41. Zu den „demokratisch gewählten“ Antidemokraten gehört auch Petra Pau, ehemalige FDJ-Führerin und kommunistische Lehrerin. Sie ist heute sogar Bundestagsvizepräsidentin – eine wirklich steile Karriere einer an sich unbedeutenden Kommunistin. Dass Lammert sie vor weiterer Beobachtung durch den Verfassungsschutz bewahren will, ist völlig unverständlich.

    Ebenso unverständlich ist, dass über den Antisemitismus der Linken nicht gesprochen wird. So hatte ich Lammert damals gebeten, dass die SED-Bundestaggsmitglieder, die auf dem Flaggschiff „Mavi Marmara“ der türkischen Gaza-Friedensflotte mit gegen Israel gezogen waren, wenigstens für ihr schlimmes Fehlverhalten vom Bundestagspräsidenten gerügt werden sollten, haben sie doch dem Ansehen Deutschlands schweren Schaden zugefügt. Aber nichts geschah, Herr Lammert hat nicht einmal geantwortet. Das haben wohl die Volkszertreter, die auch von meinen Steuern gut bezahlt, zu gut bezahlt werden, nicht nötig.

  42. #52 john3.16 (03. Feb 2012 22:32)

    Dass Lammert sie vor weiterer Beobachtung durch den Verfassungsschutz bewahren will, ist völlig unverständlich.
    ————-
    Mir ist gar nichts unverständlich in dieser Sache.
    Die Stasi hatte 40.000 Verräter in der BRD, Westler! Bis in höchste Kreise und dadurch über ALLE West-Politiker Akten.
    Über jeden Hinterbänkler gibt es ein Dossier. Da haben die werten Politiker nichts gegen die Stasi nach der Wende unternommen. Die haben alles Angst, dass ihre Leichen im Keller hervorgeholt werden.

    Und da machen sie lieber die Rote Pau zum BT-Vize und das unter der CDU!
    Die ist neulich im RBB aufgetreten, rotzfrech ohne dass ihr jemand richtig in die Parade fuhr. Und Unterstützung hatte massiv sie von der Lau (Zeit) und dem RBB-Moderator.

    Mich kotzt das eigentlich alles an, Redeverbote, Schere im Kopf, wer kritisiert wird zensiert. Alle belauern sich gegenseitig. Da kann es nur noch abwärts gehen.

  43. #9 Wilhelmine
    (03. Feb 2012 19:58)

    Ist seine russische Dissertation eigentlich aufgetaucht?

    Bei entsprechender Staatsnähe und dem Engagement in bestimmten staatserhaltenden Institutionen gab es den akademischen Titel als Zugabe.

  44. #51 Guitarman (03. Feb 2012 22:25)

    Dennoch klingt des für mich als ob man eine Vermischung von Arabern und Juden verhindern will – nach dem Motto “Du liebst einen Araber? Dann Lebt glücklich in Harmonie auf Arabergebiet.”

    Lächerlich, da Juden u. Araber die selben Wurzeln haben.

    Das Gleiche wird auch von den Menschen und den Primaten behauptet, trotzdem möchte ich nicht in einer Schimpansenherde leben.

  45. Ich bin ja bekennend-intolerant sowie durchaus „gruppenbezogen menschenfeindlich“ bestimmten Gruppen gegenüber und genau deshalb würde ich die strammen und ewiggestrigen Kommunisten und Sozialisten die Systemfrage in Nordkorea oder Kuba stellen lassen.

    Was mich im Grunde aber wieder zum Menschenfreund macht, da sich der missverstandene Kommunist nicht mehr mit Nichtkommunisten abgeben muss und andesherum der Nichtkommunist von den kruden Thesen der Ewiggestigen unbelästigt bleibt.

    Kommies in Kommieländer, Mohammedaner nach Mohammedanistan, die Türkei den Türken und Deutschland uns Deutschen, jeder dahin, wo er hinpasst und alle sind zufrieden.

  46. Ja, stimme da voll ueberein mit # 56 -nicht die mama-

    Deutschland oder andere Laender, ehemals weitgehend ethnisch uniform gepraegt, brachten Kulturen und hochangesehene Leistungen auf vielen Gebieten hervor.

    Der Flickersteppich an nicht integrierbaren Migranten, die hierzulande geduldet und ermutigt werden sich auszubreiten, wird das alles erschweren und letztendlich zerstoeren, alles finanziert vom Steuerzahler.
    Deutschland/Europa schlafe weiter, bald wird es zu spaet sein, Eurabia aufzuhalten.

  47. @ #51 Guitarman (03. Feb 2012 22:25)

    Es geht um Ehen zwischen israelischen Mohammedanern und palästinensischen Mohammedanern, nicht um Juden und Mohammedanern!

    2 Millionen „Israelis“ sind Mohammedaner!

    Einwohnerzahl Israel: 7 Millionen!

  48. An der Islamisierung und an den Linksfaschisten in unseren Paralamenten kann man sehen, wie schlecht es um die Zukunft unserer Kinder bestellt ist.

    Das Übel dabei ist, dass es dazu kaum irgendwelche Abwehrreaktionen aus der Bevölkerung heraus gibt.
    Wir sind zu alt und zu wehrlos geworden…

  49. @ #59 schmibrn (04. Feb 2012 08:13)

    Wir sind zu alt und zu wehrlos geworden…

    Das halte ich für ein gerücht!

    Wir sind zu dumm und gutmütig.

  50. Man soll es kaum glauben, aber es soll Leute geben, die im Laufe ihres Lebens mal die Ansichten ändern. Das bringen die Jahre so mit sich.

    Wer mit 50 noch so denkt wie mit 20, bei dem stimmt etwas nicht.

    Also sollte man auch früheren Kommunisten zugestehen, nun Demokraten geworden zu sein.

  51. traurig ist, dass die ganze Aufregung vergeblich ist. Die antisemitische SED aka PDS aka Die Linke, geniesst durch Kohl und eben nicht die 68er Narrenfreiheit, wegen der deutschen Einheit, weil man den zwangsweise finanzierenden westdeutschen Michel nicht beunruhigen will. „Man“ will integrieren, was nicht zu integrieren ist.

  52. #61 Kodiak (04. Feb 2012 08:48) Man soll es kaum glauben, aber es soll Leute geben, die im Laufe ihres Lebens mal die Ansichten ändern. Das bringen die Jahre so mit sich.

    Wer mit 50 noch so denkt wie mit 20, bei dem stimmt etwas nicht.

    also, ich habe die Kommunisten noch nie leiden mögen, nicht mit 20 und nicht mit 50. Und trotzdem stimmt bei mir alles. auch mit 20 kann man dieses Unsinn schon verstehen.
    Und ein Herr Bartsch hat seine Meinung sicher auch nicht geändert. Warum sollte er auch. Er hat einen gut dotierten Posten und es lebt sich gut hier.

  53. #61 Kodiak (04. Feb 2012 08:48)

    Also sollte man auch früheren Kommunisten zugestehen, nun Demokraten geworden zu sein.
    ——————-
    Das ist so, als wenn der Wolf sich im Schafspelz unter die Schafe mischt.

    Lenin hat klar und deutlich schon vor rd. 100 Jahren erklärt, wie sie mit uns verfahren werden:

    Die Kapitalisten werden uns die Stricke verkaufen, an denen wir sie aufhängen werden.

    Und diesen Weg sucht die LINKE SED – bis in den Gulag!

    Die Moslems nennen diese Verstellung zur Erlangung ihrer Ziele Takkya!

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