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Immer mehr Exportbräute aus Konya

Immer mehr sogenannte Kinderbräute aus der mittelanatolischen Stadt Konya werden mit ihren männlichen Verwandten in Europa zwangsverheiratet. Waren es seit dem Anwerbeabkommen vor 50 Jahren Arbeiter, die ihre Heimat verließen, um ihr Glück in Europa zu versuchen, sind es in den letzten Jahren immer mehr 13-17 jährige Mädchen, die von ihren Familien besonders nach Deutschland und nach Norwegen geschickt werden.

Der obige Text gehört eigentlich in Anführungszeichen, denn er stammt nicht von PI, sondern von einer türkischen Zeitung. Zwei interessante Stellen befinden sich noch darin. Das Öl-Land Norwegen scheint Deutschland den Rang abzulaufen, und die Uni-Mitarbeiterin aus Konya (Foto) warnt vor Deutschland, weil es wirtschaftlich nicht mehr so toll sei. Das Ende der Einwanderung hier ist also nur in Sicht, wenn wir heruntergewirtschaftet sind; politisch wird gegen die Unterschichten-Migration ja nicht angekämpft.

Wenn es aber den Türken einmal in Deutschland nicht mehr gefällt und sie bleiben weg, dann heißt dies noch lange nicht, daß es Ägyptern oder Marokkanern oder Nigerianern nicht mehr gefällt. Das heißt, wir müssen erst auf dem wirtschaftlichen Stand von Niger oder vom Sudan sein, bevor endlich keiner mehr ins ausgeplünderte deutsche Sozialamt möche. Schöne Aussichten!