Die Bedeutung des maurischen Spaniens für die heutige Zeit kann gar nicht überschätzt werden. Keine andere geschichtliche Epoche prägt so sehr das freundliche Bild des Islams in Westeuropa bis in diese Minute. Es ist der allgemeine Glaube, diese goldene Periode zeige, wie fortschrittlich und tolerant der wahre Islam doch sei, und wie zurückgeblieben und intolerant das Christentum. Darum sei es nur zu begrüßen, wenn heute der Islam in Europa wieder Fuß fasse. Wir hätten den Moslems schließlich so übermäßig viel zu verdanken. Derartige Propaganda ist allgegenwärtig. 

Wer die Alhambra in Granada besucht oder die Moschee (mit Kathedrale) in Cordoba, findet in den Souvenirshops nur Bücher in leuchtenden Farben und mit euphorischen Texten. Da liest man in einem englischen Bestseller, die Spanier hätten dummerweise die Mauren vertrieben und die Chance ausgelassen, „to create a modern multicultural society“, in vielsprachigen Bilderbüchern – sogar auf Deutsch ist eins dabei – für kleine Kinder, wird erzählt, was die Maurenkönige alles für uns getan haben und wie sie sich romantisch im Schnee der Sierra Nevada begraben ließen. Der fängt momentan bei 2500 Höhenmetern an, wer glaubt, die seien tagelang mühsam als Leiche da hoch getragen worden, wird selig. Ich habe jedenfalls kein einziges spanisches, französisches oder englisches Traktat gefunden, wo nicht in den höchsten Tönen geschwärmt wurde, und wer eine Zeit den Fremdenführern in allen Sprachen zuhört, kriegt dasselbe Bild. Dazu liegen auch Bücher zum friedlichen Islam aus, etwa von John Esposito.

Und sie können das in jeder Buchhandlung europaweit selber überprüfen. Kritische Bücher zur jahrhundertelangen Herrschaft der Mohammedaner in Spanien und Andalusien kann man fast an einer Hand abzählen, dafür hunderte von Hymnen, die seit der Zeit der Romantik das ganze Abendland verzaubert haben, obwohl es sich zu 80% um Legenden handelt. Dabei ist die Wahrheit logisch ganz einfach. Warum stießen die Moslems von Anfang an auf Widerstand. Warum startete schon 722 die Gegenwehr (siehe: Pelayo, ich war auf deinem Grab), warum die vielen Pilger nach Santiago de Compostela (siehe: Ahnungslose), und warum ging dieser Widerstand weiter bis zum Sieg der Katholischen Könige (siehe: Los Reyes Católicos)?

Bitte, warum das alles, wenn es die Christen und Juden bei den Mauren so beispiellos schön hatten? Wer kämpft freiwillig gegen das Paradies auf Erden? Die Wahrheit ist eben, es war kein Paradies, oder höchstens vielleicht 50 Jahre von mehr als 500. Wie kann das ein Historiker, der sich für seriös hält, übersehen?

(Die Besucherzahlen sind derzeit niedriger als bei meinem letzten Besuch vor acht Monaten. Man kriegt das Ticket in den Nasridenpalast schon in drei Stunden und nicht erst nach drei Tagen. Neben spanischen Schulklassen, Japanern und Europäern sieht man derzeit auch einige muslimische Gruppen aus Fernost, wie Malaysia und Indonesien. Auf dem Foto ist eine solche aus Malysia, alle mit Kopftuch, mitten im Palast Karls V. in der Alhambra. Es ist allgemein bekannt, daß die Muslime der ganzen Welt davon träumen, El Andalus wieder zurückzukriegen!)

 

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65 KOMMENTARE

  1. Also …
    in Mallorca zumindest hat man sich gefreut, als man die Mauren wieder los war. Dort wurde alljährlich ganz groß die Vertreibung der Mauren gefeiert mit festlich geschmückten Straßen und Volksfesten. Zumindest bis vor ca. zehn Jahren war das so, habe ich in Pollensa gesehen.
    Ob dieses Fest politisch korrekt inzwischen wieder abgeschafft wurde, weiß ich nicht. Vielleicht machen die Mallorquiner zukünftig einen jährlichen Trauertag aus Kummer darüber, daß die tollen Mauren wieder aus Mallorca abgehauen sind.

  2. #1 Leserin

    ich hab schon Material dazu (Moros y Cristianos), Artikel lang geplant, kommt bald hoffentlich!

  3. Es ist wie immer in der Geschichte. Zur Kriegsführung gehört nun einmal die Propaganda. Genauso, wie es nicht mehr aus den Köpfen zu bringen ist, dass Karthager ihre Kinder lebendig dem Baal opferten oder dass europäische Kreuzritter tumbe und dumme Schläger waren, die den friedfertigen Islam überfallen haben, wird auch diese propagandistisch gefärbte Sichtweise die Zeiten weiter überdauern.
    Der schöne Schein und der Mainstream sind doch angenehm, da muss man sich nicht viele Gedanken machen und kann sich in einer großen Gruppe Gleichgesinnter immer wohl fühlen.

  4. Achja, der friedliche Islam in El Andaloose!

    Hier ein Bild von der ganzen Friedlichkeit:
    http://www.heiligenlexikon.de/Fotos/Eulogius_von_Cordoba.jpg

    Eulogius von Córdobaaus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
    Wechseln zu: Navigation, Suche
    Eulogius von Córdoba (* vor 819 in Emirat von Córdoba; † 11. März 859 ebenda) war ein spanischer Bischof, der zur Zeit der Umayyaden in Spanien wirkte. Er starb am 11. März 859 als einer der Märtyrer von Córdoba. Sein Gedenktag ist der 11. März.

    Leben und Wirken [Bearbeiten]Während der Herrschaft des Emirs Abd ar-Rahman II. (822–852) von Córdoba gab es Christen, die sich weder assimilieren (Mozaraber) noch zum Islam übertreten wollten (Muwalladun). Sie brachten dies auch in der muslimischen Öffentlichkeit zur Sprache, was den unter dem dhimmi-Status Stehenden verboten war.

    Im Jahre 850 versammelte sich diese Gruppe um den Priester Eulogius. Das Ziel dieser Gruppe war es, den Propheten Mohammed und den Islam öffentlich zu verunglimpfen, und die Muwalladun dazu zu bewegen, wieder in den Schoß der Kirche zurückzukehren. Sie waren sich bewusst, dass sie damit ihren Märtyrertod provozierten und wollten gerade damit für die Christen des muslimischen Spaniens ein Zeichen setzten. In der Folge wurden tatsächlich einige von ihnen hingerichtet.

    858 wurde Eulogius zum Erzbischof von Toledo gewählt, der maurische Emir Muhammad I. verweigerte aber die Bestätigung der Wahl. Wegen der Aufnahme eines zum Christentum konvertierten maurischen Mädchens – die christliche Mission von Muslimen war im muslimischen Spanien verboten – wurde Eulogius schließlich hingerichtet. Nach seinem Martyrium löste sich die Bewegung auf.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eulogius_von_C%C3%B3rdoba

  5. Das habe ich auch so gelernt und durch mehrfache Besuche der großartigen Städte Malaga, Granada, Cordoba, Sevilla, Jerez usw., vermeintlich bestätigt bekommen.

    Aufgeweckt durch Sarrazin, Allah segne ihn und schenke im Heil, besorgte ich mir Literatur, welche diesen Begriff wert ist.
    Meine Überraschung war groß, feststellen zu müssen, dass ich in Bezug auf dieses schöne Land und seine Geschichte, jahrzehntelang einer Irrlehre aufgesessen bin.
    Von den grandiosen Baudenkmälern bin ich nach wie vor beeindruckt, jetzt weiß ich aber das diese von christlichen und jüdischen Architekten, Künstlern, Handwerkern und Sklaven auf Befehl ihrer maurischen Herren geschaffen wurden.
    Was mich besonders anrührt ist das Schicksal der Juden, welche ja tatsächlich nach der Reconquista vom Regen in die Traufe gekommen sind.
    Die „heilige“ Inquisition folgte dem „heiligen“ Koran.

    Was lernen wir daraus?

  6. *träum* Vor der Hagia Sophia stehen ein paar Touristinnen mit Kopftuch und lassen sich vom Fremdenführer erzählen, wie es war, als die ehrwürdige Kirche 600 Jahre lang eine Moschee war… *aufwach*

  7. #7 Yanqing (01. Feb 2012 12:40)

    … Was lernen wir daraus? …

    Dass Sie womöglich über die spanische “heilige” Inquisition wieder falsch informiert sind.

    Lesen Sie dazu das Buch:
    „Kurzgefaßte Verteidigung der Heiligen Inquisition“.

    Autor: Hans Conrad Zander.

    Da kommen selbst Atheisten-Größen wie Bertolt Brecht zu Wort.

    Ich kann es nur empfehlen.

  8. http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-35/artikel-2005-35-das-land-wo-blut.html

    Immer noch sehr lesenswert, der Beitrag von Dr. Eugen Sorg in der WELTWOCHE: „Das Land, wo Blut und Honig floß“.

    Das Attentat der gläubigen Muslime auf den Madrider Bahnhof von Atocha fand am 11. März statt, am Gedenktag des Bischofs Eulogius. Muslime wissen sehr genau, was es mit den Gedenktagen auf sich hat, so haben sie auch den säkularen Nationalfeiertag der Deutschen am 3. Oktober bewußt als Tag der offenen Moschee gewählt.

  9. Einen besonderen Eindruck hinterließ der Islam auch auf dem Balkan. Er ist bis heute das Armenhaus Europas geblieben. Ehrenmord und Blutrache gehören bis in die heutige Zeit zu seiner kulturellen Vielfalt.

  10. Was Muslime einmal erobert haben gehört den Muslimen in alle Ewigkeit, so denken die Muslime!

    Haben die Muslime nicht den BMW 3er erfunden?
    Warum hatten all die Trümerfrauen Kopftücher auf?
    Das waren alles Muslimas!(Sie wußten es nur noch nicht!)

    Im Ernst denken Muslime dass jeder Mensch grundsätzlich als Muslim geboren wird!

  11. OT, Merkel „Leckerlie“:

    „Demokratie ist wichtig, aber sie ist manchmal eben auch anstrengend“

    4. April 1991: Doris Schäfer-Noske im Gespräch mit der neuen Bundesministerin für Frauen und Jugend Angela Merkel:

    „Schäfer-Noske: Sie sind ja in der DDR aufgewachsen, haben also eigentlich einen ganz anderen Hintergrund als Ihre Vorgängerinnen. Würden Sie sagen, daher sehen Sie Probleme auch anders?

    Angela Merkel: Vermutlich an manchen Stellen ja. Ich habe manchmal Mühe, die recht diffizile Struktur dieses demokratischen föderalistischen Staatsgebildes zu begreifen, und mir erscheinen dann manchmal auch eben Lösungswege durch die verschiedenen Ebenen und ihre Kompetenzen ziemlich schwierig. Und wenn ich dann so ein gewisses Sachproblem sehe, was gelöst werden muss, und dann türmen sich eigentlich immer nur so Instanzenhindernisse auf, dann werde ich manchmal unruhig und denke, meine Güte, das hätte man so in einem zentralistischen Staat ganz einfach gelöst, kleiner Befehl, und schon wäre die Sache erledigt. Also ich will mal sagen: Demokratie ist wichtig, aber sie ist manchmal eben auch anstrengend, wenn ein Problem brennt.“

    http://www.dradio.de/aodflash/player.php?station=1&broadcast=1630008&datum=20120131&playtime=1327991246&fileid=4bf00d86&sendung=1630008&beitrag=1660935&/

    Diese Einstellung hat sie wohl bis heute noch nicht abgelegt.

  12. Die Mauren ( Berber, Kabylen, Araber, Beduinen) waren nicht anderers Scharia-Konform als ihre Nachfolger heutzutage. Wer sich als Kuffar in diese Gesetze (die angeblich oder tatsächlich auf dem Koran fussen) fügte und den Buckel krumm machte, konnte ruhig leben. In der Tat. Zu sagen ist auch, daß verschiedene Maurenherrscher liberaler waren als ihre Vorgänger. Aber wehe, wehe….
    Nicht zu vergessen die Mauren-Pogrome an den Juden, die dann (leider) von der spanischen Inquisition fortgeführtim Zuge der Maurenvertreibung im 15.Jh. einen Höhepunkt erreichten. z.B. der Maurensturm auf Grenada im Jahre 1066, als dort die komplette Judenpopulation (mindestens 5000 Männer, Frauen, Kinder) barbarisch abgeschlachtet wurden.

  13. Auffällig seit Jahrzehnten bei Arte, Phoenix, ZDF usw., die archäologischen Sendungen u.ä., die mich so sehr interessieren:

    Da werden von wichtigtuenden archäologInnen lobhudelnd maurische Mauern, Säulen, verzierte Steine ausgebuddelt, freigelegt unter christlichen Kirchen und Häusern, da wird suggeriert, daß die Christen sich der „hochwertigen“ Substanz der Mauren bedient hätten in der Architektur, Wissenschaft, Kunst, Medizin u.a. Lügen.
    Tatsächlich liegen jedoch ganz andere Schätze unter dem maurischen Zeug, nämlich frühchristliches und vorchristliches kostbares geniales Erbe, das nichts mit dem Islam zu tun hat!!! Man müßte nur tiefer graben! Den islamischen Schleier abnehmen!

  14. Alles Lüge: Lest die Wahrheit unter:

    http://zoelibat.blogspot.com/2010/05/islam-mythos.html

    Auszug:
    Hinzu kamen allerlei Herabsetzungen und Schikanen. So war es den christlichen und jüdischen Gemeinden verboten, ihre Religion öffentlich sichtbar auszuüben z.B. durch das Läuten der Glocken und das Abhalten von Prozessionen oder durch den Bau neuer Gotteshäuser. Strikt verboten war ihnen, ihre Ansichten über Religion öffentlich zu äußern. Kleidervorschriften dienten dazu, die „Dhimmis“ in der Öffentlichkeit eindeutig von den Muslimen zu unterscheiden [3].

    [3] Die Dhimmis durften keine Waffen tragen, sie waren wehrunfähig, somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden mussten besondere Farben oder Kleidungsstücke tragen. Diese Diskriminierung führte zum Judenstern, um als „Dhimmi“ (Schutzbefohlener) kenntlich zu sein. Sie durften nicht auf Pferden reiten, sondern nur auf Eseln, damit sie ständig an ihre Erniedrigung erinnert wurden. (Im 19. Jahrhundert durften ägyptische Kopten zwar Pferde benutzen, aber nur wenn sie rückwärts aufsaßen, mit dem Gesicht nach hinten.)

  15. Eins sollten wir aber schon bemerkt haben: Moslems sind in Punkto Propaganda selbst einem Goebbels haushoch überlegen. Vielleicht kommt daher die Affinität Hitlers zum Islam?

    Alles Schreckliche was der Islam verbrochen hat, wurde im Nachhinein schön geredet, nicht erst Jahrhunderte später, sondern sofort. Ich glaube immer mehr, dass es da einen inneren Zirkel mit Geheimwissen gibt, der Imams und damit die Gläubigen gezielt indoktriniert.

  16. Hola Kewil,

    Ich lebe seit 1980 in verschiedenen Regionen (Balearen, Costa Blanca, Canarias) und lese Deine Artikel über Spanien gerne, Besuche doch auch mal die Judería in Cordoba, es lohnt sich.

    Das wichtigste aber, was wir aus Spanien´s Geschichte lernen können, ist, dass der Mohammedanismus – wenn er sich einmal festgesetzt hat – sich einzig und allein mit physischer Gewalt wieder entfernen lässt. Die Fiestas der Moros und Cristianos handeln jedes Jahr die Geschichte der Conquista und der Reconquista wieder ab. Die Moros kommen zur Festung (Castillo) der Cristianos und verlangen die Übergabe, die natürlich nicht gewährt wird, also wird (sehr theatralisch) Gewalt eingesetzt, und die Cristianos müssen das Feld räumen. Am nächsten Tag kommt die Reconquista und mit der gleichen (theatralischen) Gewalt, manchmal mit der Hilfe eines Heiligen, wird das Castillo zurückerobert.

    In Alcoy bei Alicante ist es San Jorge (Sankt Georg) der den bedrängten Cristianos hilft indem er in die Schlacht eingreift und das Kriegsglück wendet.

    Der wohl bekannteste Heilige, der den Cristianos in einer schon verzweifelten Lage zum Sieg gegen die Moros verholfen hat, ist Santiago de Compostela, der den Beinamen „Matamoros“ (der Morentöter) trägt. Er wird oft mit einem Schwert und zu Pferde dargestellt, also bei der Arbeit.

    Ob alle die Leute, die den Weg nach Santiago machen, wissen, welchem politisch inkorrekten Heiligen sie da die Ehre erweisen?

    Einmal führte ich den Nick Matamoros hier bei PI, wurde aber relativ schnell gesperrt. Ob ich mit dem Nick Santiago de C. auch so schnell gesperrt worden wäre…?

    Jedenfalls freue ich mich hier öfter von Spanien zu lesen.

    Kewil, mach weiter so!¡!

  17. Am 14. Januar 2005 besprach die JF Bücher über den Islam, auch pc-gerechte.
    http://www.jungefreiheit.de/Archiv.364.0.html

    Kein einziger der Autoren geht darauf ein, daß die Mauren mutwillig die spanische Architektur zerstörten, nachdem sie mit dem Blutbad von Toledo im Jahre 807 eine auf Gewalt und Unfreiheit basierende Herrschaft über das spanische Volk gebracht und eine der blühendsten westlichen Kulturen ausgelöscht hatten. Und wahrscheinlich wären die Spanier, wenn der Islam nicht nach 1492 endgültig verbannt worden wäre, später bestenfalls die Günstlinge eines Kalifen, schlimmstenfalls Sklaven oder Diener arabischer Wesire gewesen, während der Platz vieler andalusischen Frauen der Harem geworden wäre.
    Eine solche Sicht mag mit dem Geist moderner multikultureller „Toleranz“ nur schwer kompatibel sein, daß sie aber alles andere als unberechtigt ist, zeigt uns das Buch von Mark A. Gabriel „Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt“.
    Sein Urteil wiegt um so schwerer, als der Autor jahrelang nicht nur Imam einer Moschee im ägyptischen Gizeh, sondern auch Professor für Islamische Geschichte an der Al-Azhar-Universität in Kairo war. Er weiß also, worüber er schreibt, und seine Argumente sind nicht so leicht von der Hand zu weisen. Von Kind an starkem muslimischem Einfluß ausgesetzt, spürte er schon bald, daß der Islam, den er in der Moschee und an der Universität lehrte, während muslimische Fundamentalisten zur gleichen Zeit in Ägypten Kirchen in die Luft sprengten und Christen ermordeten, zu einem echten Problem für ihn wurde.
    Als er im Dezember 1991 in einer Besprechung an der Universität erklärte, daß dies „nicht die Offenbarung des wahren Gottes sein kann“, eskalierte die Situation innerhalb weniger Stunden. Er verlor seinen Posten, und noch in der gleichen Nacht klopfte die Geheimpolizei an seine Tür. Nach drei Tagen ohne Nahrung und Wasser begannen die mit harten Folterungen verbundenen Verhöre. Erst nach Wochen gelang es einem Onkel, der über die nötigen Verbindungen verfügte, ihn aus dem Gefängnis zu befreien. Ein ganzes Jahr lebte er ohne Glauben, bis er eine Christin kennenlernte, die ihm die Bibel zu lesen gab.
    Nach seiner Bekehrung zum Christentum nahm er, von seiner eigenen Familie ausgeschlossen und von fanatischen Muslimen mehrfach mit dem Tod bedroht, den Namen Mark A. Gabriel an. Hier erzählt er nun seine Lebensgeschichte, setzt sich mit den fundamentalen Unterschieden zwischen Islam und Christentum auseinander und analysiert vor allem die Wurzeln des islamischen Terrorismus.
    Diese gehen nach seinen Untersuchungen direkt auf Mohammed zurück, der seine Macht von Anfang an auf Gewalt aufbaute. Vehement kritisiert er das im Westen vorherrschende Bild des Islam, das nicht wahrhaben will, daß Islam und Heiliger Krieg untrennbar zusammengehören, und das Endziel des Islam die weltweite Unterwerfung aller „Ungläubigen“ ist.
    Dennoch fühlt er sich mit seinen ehemaligen Glaubensbrüdern verbunden, weil er zwar die falsche Lehre des Islam verurteilt, nicht jedoch die Menschen. Wer verstehen will, warum die ideologische Auseinandersetzung mit dem Islam unsere Zukunft bestimmen wird, findet in Gabriels Buch wertvolle Hinweise.

    Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über CHRISTENtum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt. Resch Verlag, Gräfelding 2004

    Wenn die Lobhudelei über die Mauren erklingt, hat noch niemand gefragt, wer den gigantischen Wohlstand geschaffen hat. Das waren die spanischen Sklaven!
    Die kommen aber nur vor als die Bösen, besonders in Gestalt Ferdinands und Isabellas.

  18. @ #5 theShowmustgoon

    Karthager Baal Moloch – nicht völlig falsch!!!

    Menschenopfer, manchmal massenweise, waren nichts Ungewöhnliches im Heiden- und Götzentum, bei den alten Hindus(zB für die Göttin Kali), Indianern, Hawaiianern, Afrikanern, Skythen, Kelten usw.
    http://www.focus.de/wissen/bildung/kelten/teil-i_aid_22155.html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Karthago#Religion

    So wie die alten Götzen massenweise Menschenopfer verlangten, so tut es Allah:

    Allah verlangt Selbstmordattentäter, die sogar zufällig anwesende Moslems ins Paradies mitreißen dürfen/sollen, verlangt massenweise massakrierte „Ungläubige“, der nimmersatte blutdürstende Allah verlangt abgehackte Hände, gesteinigte Frauen, ehrengemordete Jungfrauen, aufgehängte Homosexuelle usw. millionenfach!

  19. Apropos kewil

    Wie ist das Wetter in Spanien?

    Ich mache gerade Ski-Urlaub in Tatra-Gebirge.
    Wir haben tagsüber – 16 Grad und viel Sonne.

    Aber das Wichtigste ist:
    – es gibt keine Ski-Fahrer aus dem Orient
    – es gibt keine Winter-Burka-Trägerinnen in Sicht

    Ist das nicht herrlich? 😉

  20. Man kann sich der Schönheit vieler Bauten und Gärten nicht entziehen, die unter islamischer Herrschaft entstanden.
    Man kann auch nicht verleugnen, dass es Zeitperioden gab, wo in vielen islamisch geprägten Gebieten der zivilisatorische Standart (Kunst, Architektur, Wissenschaft) gleichwertig oder höher war als in den meisten christlich geprägten Ländern Mitteleuropas.

    Aus der unzweifelhaften Schönheit dieser Kulturgüter wird jedoch gerne die Überlegenheit des Islam abgeleitet – durch Moslems oder durch die zahllosen Apologeten des Islam. Die meisten Menschen fragen hier nicht weiter nach.

    Der Islam hatte damals in recht kurzer Zeit unterschiedlichste Länder und unterschiedlichste Kulturräume erobert.
    Darunter waren uralte Hochkulturen wie die der Perser, mit all ihrem bereits bestehenden Wissen, ihrem Know-how und ihren kulturellen und ästhetischen Errungenschaften.
    Das Wissen dieser Zeit und dieser Region stammte also nicht „aus dem Islam“, sondern aus den von ihm gewaltsam eroberten Kulturräumen.

  21. @ #8 Yanqing

    Warum soll Allah Sarrazin segnen?
    Nur weil seine Vorfahren Sarazenen waren???

    Allah ist nicht der Christengott! Ich glaube kaum, daß Sarrazin von Allah gesegnet werden möchte!!!

  22. In einem noch etwas anderem Licht steht die Epoche, wenn man Heribert Illig folgt, der 3 Jahrhunderte (ca. 600-900) als fiktiv ansieht. Sein Mitstreiter Gunnar Heinsohn, der hier bei PI des öfteren wegen seiner demografischen Erkenntnisse zitiert wird, sieht ernstzunehmende Indizien dafür, dass sogar 300-600 zu streichen sind. Da schrumpft das goldene Zeitalter fast zu einem Nichts zusammen.

  23. Zur wahren Frühgeschichte Spanien empfehle ich kewil die folgende Lektüre:

    http://www.inarah.de/cms/Table/Bd.-3-Thomas/

    Kurzer Auszug:

    „1. Spanien als Ziel des Dschihad und die Bodenlosigkeit der Al-Andalus-Propanda

    Seit einigen Jahrzehnten wird Spanien, arabisch Al-Andalus, regelmäßig als eine Art gelobtes Land des Islam für die Religion des Propheten reklamiert. Nachdem es dort eine Zeit kultureller Blüte gegeben habe wie nirgends sonst im Mittelalter unter islamischer Herrschaft, sei seine Bevölkerung nun der Dekadenz verfallen und müsse wieder dem rechten Glauben zugeführt werden. Nachdrücklich und regelmäßig wird deshalb die Wiedereroberung des Landes von al Qaida eingefordert. Sie wurde aber auch vom Begründer der Muslim-Brüder, Hassan al-Bannah, postuliert. Bei allen Rückforderun­gen wird natürlich regelmäßig vergessen, dass die Christenheit mit gleichem Recht die Restitution der Türkei und des Vorderen und Mittleren Orients, vor allem aber Nordafrikas verlangen könnte, Weltregionen, in denen es eine blühende spätantik-christliche Kultur gegeben hat, bevor sie in Jahrhun­derten islamischer Herrschaft völlig austrocknete.1 Obwohl bisher niemand auf den Gedanken einer solchen Wiedereroberung ehemals christli­cher Gebiete gekommen ist, wird dem Westen eine Kreuzzugsmentali­tät vorgeworfen, die man selbst, auf den Halbmond umge­münzt, ganz ungeniert betreibt und dabei dank einer internationalen Al-Andalus-Propaganda auch noch breiteste Unterstützung im Westen, insbesondere in Spanien findet.

  24. Wie es in Berlin aussieht für die Korankrieger:

    Berliner Islamisten ziehen nach Nordrhein-Westfalen
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13843933/Berliner-Islamisten-ziehen-nach-Nordrhein-Westfalen.html?print=true#reqdrucken
    31.01.2012
    Der islamistische Ex-Rapper Denis C. und der österreichische Prediger Mohammed M. sind in die Kleinstädte Bonn und Solingen gezogen. Sicherheitsbehörden sind besorgt.

    Genaue Gründe für den Umzug nach Bonn sind unklar. Möglicherweise war Denis C. der Verfolgungs-druck durch die Behörden und jüngst auch durch die Justiz in der Hauptstadt zu groß. Erst in der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass die Berliner Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Denis C. eröffnet hat.
    Es bestehe der Verdacht der Volksverhetzung, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Denis C. soll in seinen islamistischen Kampfliedern („Nashid“ genannt) zum Dschihad aufgerufen und Andersgläubige beleidigt haben. Den im Mai 2011 getöteten Al-Qaida-Führer Osama Bin Laden nannte er in einem Lied „den schönsten Märtyrer dieser Zeit“.
    Extremist „Abu Usama al-Gharib“ zieht nach Solingen
    Denis C. ist nicht der einzige prominente Islamist, der Berlin seit Jahresbeginn verlassen hat. Der Österreicher Mohammed M. alias „Abu Usama al-Gharib“, der wie Denis C. dem extremistischen Flügel der Islamisten-Szene zugerechnet wird, hat ebenfalls seinen Wohnort gewechselt.
    Dabei war der umstrittene Prediger erst Ende 2011 aus Österreich ausgewandert und nach Berlin gezogen. Nun hat er die Hauptstadt wieder verlassen und lebt nach Informationen von „Welt Online“ im bergischen Solingen.
    Mohammed M. hatte in Österreich eine vierjährige Haftstrafe wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Beteiligung an einer kriminellen Organisation, Nötigung der Bundesregierung, versuchter schwerer Nötigung und Gutheißung abgesessen.
    Im September 2011 wurde M. aus dem Gefängnis entlassen und wanderte nach Deutschland aus. In Berlin schloss er sich dem Umfeld von Ex-Rapper Denis C. an, mit dem er bereits während der Haft in Kontakt stand.

    Die erhoffen sich wohl in NRW keine Scherereien, was sehr gut möglich sein kann, nachdem auf Laschet als Integrationsminister Guntram Schneider von der SPD folgte.

  25. Propaganda

    Pharao Ramses II. ließ in die Tempel seinen ruhmvollen Sieg über die Hethiter pinseln.
    Ha-ha, dabei hatte er die Schlacht verloren!

  26. Ich bekam letzten Herbst von einem Taxifahrer,ich halte ihn für einen Zigeuner,einen Vortrag über die kulturelle Blüte,die die Mauren Analusien gebracht haben.
    Der hatte zwar überhaupt keine Ahnung,war aber trotzdem fest davon überzeugt.Offensichtlich hasste er das herrschende System und außerdem zeigte es mir,wie stark auch in Spanien schon die Multikulti-Gehirnwäsche gewirkt hat.
    Noch vor 20 Jahren war der „Moro“ der natürliche Feind des Spaniers und Sinnbild für Barbarentum und Rohheit,die zu bekämpfen sind.Und heute?

  27. #21 felixhenn (01. Feb 2012 13:22)

    Vielleicht kommt daher die Affinität Hitlers zum Islam?

    natürlich, so haben sich auch die Naziideologen sogleich der Geschichtsklitterung hingegeben und bekanntlich alle Errungenschaften der Kunst & Wissenschaft in einen arisch-germanischen Herrenmenschen-Kontext gesetzt.

    Dieser, der islamischen gleichen Verdrehungslogik folgend, müsste Hitler heute zb. als Vater der modernen Weltraumtechnik gelten oder gar als Komponist aller Wagner-Opern 🙂

    Auf jeden Fall müssten alle Errungenschaften aus Technik & Wissenschaft seit 1933, als durch Schicklgrubers hl. Schrift „Mein Krampf“ inspiriert bzw. wachgeküsst™ betrachtet werden.

  28. Bei der Glorifizierung Andalusiens spielen sicher mehrere Faktoren eine Rolle. In Cordoba und Granada stellt die noch vorhandene Bausubstanz aus muslimischer Zeit die touristische Hauptattraktion dar. Und zudem sanken diese Orte spätestens nach der Rückeroberung in die Bedeutungslosigkeit herab (was ja auch ein Grund für das Noch-Vorhandensein der Bausubstanz ist) und erinnern sich somit gern an das „Goldene Zeitalter“. Ähnliches gilt auch für Toledo. In Sevilla, wo die Geschichte weiterging, ist die Glorifizierung weit weniger ausgeprägt.
    Die Glorifizierung Andalusiens wurde auch durch jüdische Intellektuelle betrieben, aus gutem Grund.
    Man stelle sich mal vor, die Muslime hätten Andalusien halten können. Dan wäre Amerika heute vielleicht ein muslimischer Kontinent. Aber Allah hat es anders gewollt. Die Kapitulation Granadas fand übrigens im selben Jahr statt wie die Entdeckung Amerikas.

  29. #28 Elohi_23
    kann Dir nur beipflichten:St.Anton,Zürs ,Lech und bestimmt die meisten Skigebiete sind kopftuchfrei.Übrigens auch Museen, Theater,Konzerte, Wälder usw. kurz :überall wo Kultur oder auch Anstrengung (arab.:Djihad?) herrschen.

  30. Die „Willkommenskultur“ für die mittelalterliche und menschenverachtende Polit-Religion aka „Islam“ wird immer freundlicher – Europa (oder besser die herrschende politische Klasse) ist offensichtlich sehr gern bereit, sich und seine Errungenschaften abzuschaffen:

    Scharia hält Einzug in deutsche Gerichtssäle

    Schritt für Schritt in den Abgrund.

  31. Schariarecht hat gar nichts in Europa zu suchen, basta!!!
    Hat ein Muselmann 4 Frauen, muß er eben 3 im Orient zurücklassen, privatversichert, nicht familienmitversichert in unseren Kassen. Auch Kinder, die er mit diesen seinen Frauen auf Heimaturlaub zeugt dürfen nicht bei uns einreisen, Ende der Diskussion!

  32. auch dieser Artikel bzgl islamischer Toleranz ist mehr als lesenswert.

    Zur Geschichte der Toleranz des ISLAM

    „Dann wollen wir, dass die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoss des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“

    Diese Sätze stammen nicht etwa von Al Qaida; sondern sie finden sich im Programm, das der Gründer der Muslim-Bruderschaft Hassan Al Banna, wie er es in einer Rede formulierte. Die Bruderschaft zählt heute Millionen und hat sich weit über Ägypten hinaus verbreitet. Ihre Intellektuellen agieren in Europa und in den Vereinigten Staaten; sie gelten als „moderat“ und werden von den Medien entsprechend bedient. Planmäßige Rückgewinnung „verlorener“ Gebiete gehört in die Programme von Staaten, welche um territoriale Machtausübung kämpfen, also von politischen Gemeinschaften. Wie kann sie ins Programm einer Religion gehören?

    http://tangsir2569.wordpress.com/islam/islamische-toleranz/

  33. Der Mythos von „Al Andalus“ ist im modernen Europa tatsächlich vor allem ein Wunschprodukt der Romantik, in der europäischer Herzschmerz und Zivilisationskritik in orientalische Gewänder gekleidet wurde. Man lese Heinrich Heines romantische Almansor-Variationen. Almansor (al-Mansur bi-llah = der mit Allah Siegreiche) war übrigens ein übler mohammedanischer Herrscher und Schlächter, der sich 938-1002 in Cordoba genauso benahm wie beliebige mohammedanische, größenwahnsinnige Herrscher und Schlächter im Jahr 2012.

    Zu Al Andalus fällt mir vor allem das Pogrom an den Juden 1066 ein (ja, das Jahr, als die Normannen gen Engeland fuhren, Bildteppich von Bayeux) sowie die Höhlen von Granada, in die die Dhimmis (Christen)nach ihrer täglichen Sklavenarbeit per Seil wieder hinabgelassen wurden. Sie sind noch im Atlas der Welt („Civitates orbis terrarum“) von 1572 verzeichnet, beschrieben und benannt.

  34. Es ist zum göbeln, seit Wochen/Monaten laufen bei den „Kultursendern“: Phönix, Arte, SAT3 & Co. allabendlich und schon im Turnus, die maurischen Wochen. Die alten 68er Klischees der romantisierenden Humanist_innen Balladen: – iSSlam/Morgenland = Zivilisation, Fortschritt, Kultur; – Christentum = Dunkles Mittelalter, Stagnation, Kriegslüsternheit & Kolonialismus.
    Gehirnwäsche pur ! Los Wochos iSSlamicos ! :mrgreen:

  35. Diese These von dem ach so toleranten und freundlichen Islam in Al Andalu (Spanien), wie sie con Islam- und Islamistenkreisen gern und unermüdlich behauptet wird, ist historisch betrachtet reiner Unsinn!

    Der maurische Islam in Spanien hat viele Kriege geführt, auch untereinander und natürlich gegen die „Ungläubigen“.

    Das läßt sich in jedem seriösen Geschichtsbuch nachlesen !!!

  36. #8 Yanqing (01. Feb 2012 12:40)

    Was mich besonders anrührt ist das Schicksal der Juden, welche ja tatsächlich nach der Reconquista vom Regen in die Traufe gekommen sind.

    Tja, Kollaboration zahlt sich eben nur kurzfristig aus. 😉
    Man macht sich halt nicht beliebt als Sklavenhändler und Finanziers der Eroberer.

  37. Den Historiker Ekkehart Rotter kann man in diesem Zusammenhang nicht genug nennen. Leider hat er seine Seite mit Flash verhunzt:

    http://www.ekkehart-rotter.de/

    Wer „Geschichte“ wählt, dann die unten tanzenden Seiten mit Fragezeichen anklickt (eine blau, eine grün), bekommt interessante neue Buchprojekte zu sehen. Der Mann nimmt – im Gegensatz zu seinem gestorbenen Bruder, einem Islambeschöniger – den Islam fachkundig auseinander. Anhand islamischer Quellen, latürnich.

  38. #27 Schweinsbraten (01. Feb 2012 13:43)
    Selbst der von Dir genannte Wikipediaartikel ist da sehr vorsichtig und spricht im Bezug auf die karthagische Religion nur im Konjunktiv.
    Es gibt keinen archeologischen Beleg für diese These.
    Aber egal wie, ich glaube wir sind uns einig, dass islamische Völker die Kriegspropaganda zur Pefektion gebracht haben, was wir auch in der heutigen Zeit erleben können, wenn einem bewiesenen US Statement kein Glauben geschenkt wird, sondern dämliche Verschwörungstheorien erfunden werden, während eine nicht gesicherte Behauptung aus dem arabischen Raum als ultimative Wahrheit verkauft wird.

  39. Die Legendenbildung hat im Islam eine lange Tradition. Geschichtsfälschungen werden zu ehernen Tatsachen, je vorteilhafter sie für die Muselmanen sind.

    Beispiele: Je länger die Behauptung aufrecht erhalten und vertieft wird, dass das Land zwischen Jordan und Mittelmeer – also Israel mit Judäa, Samaria und Galiläa – arabisches Land sei, umso inniger wird dieser Unsinn von den Arabern geglaubt. Dieses Land ist seit 3.000 Jahren jüdisches Land! Auch wenn die Mehrheit der Juden seit der Römerzeit vertrieben wurden, so lebte doch durch die Jahrhunderte weiterhin eine jüdische Bevölkerung dort.

    Zweites Beispiel: Seit der Zeit des Ägypters Arafats wird behauptet, es gebe ein Volk der „Palästinenser“. Arafat verstieg sich sogar in Rom gelegentlich einer seiner Audienzen beim Papst zu der Behauptung, JESUS sei schon ein „palästinensischer Widerstandskämpfer“ gewesen – übrigens unwidersprochen! Natürlich gibt es kein Volk der „Palästinenser“! Es hat auch nie einen Staat „Palästina“ gegeben. Die Araber, die sich „Palästinenser nennen, unterscheiden sich weder in der Sprache, noch in der Religion, noch in ihrer Kultur von den übrigen Arabern.

    Drittes Beispiel: Von den Arabern wird behauptet, die el-Aqsa Moschee auf dem Tempelberg sei das drittwichtigste Heiligtum des Islam. Das ist natürlich Quatsch! Die el-Aqsa ist die von Kaiser Justinian erbaute ehemalige Basilika Santa Maria und weist noch heute die typische Dreiteilung kirchlicher Bauten der damaligen Zeit auf. Sie wurde erst etwa 70 Jahre nach Mohammeds Tod zu einer Moschee entweiht. In der Kreuzfahrerzeit war sie eine Zeitlang wieder Kirche und Sitz des Hochmeisters, ehe sie danach wieder zur Moschee wurde. Entsprechend haben islamische Würdenträger weder vor 1967 noch danach Jerusalem besucht. Es gibt Fotgrafien aus dem 19. Jahrhundert, auf denen der Tempelplatz insgesamt einen verwahrlosten Eindruck macht und der Feldendom ziemlich baufällig erscheint. Seine Renovierung und die goldene Kuppel hat erst König Hussein ermöglicht, als der Ostteil Jerusalems noch von den Jordaniern annektiert war.

    Merkwürdig bei allem ist, dass auch bestimmte Kreise hierzulande – und nicht nur die Linken – ebenfalls eher an Legenden interessiert sind als an der Wahrheit und deshalb viel dummes Zeug verbreiten.

  40. #23 Don Quichote

    bin gestern und heute durchgelaufen. keine Sorge, kenn mich dort unten aus.Gruss k.

  41. Einer hat nach dem Schnee der Sierra Nebvada gefragt, bin hochgefahren. Es hat wenig bisher und die müssen mit Schneekanonen nachhelfen. Vorgestern war nachmittags auf 2500 m Höhe etwa 4 Grad plus, aber die Lifte laufen, das Wetter ist blau, es wird ein wenig kälter die nächsten 2 Tage. Skifahrer viel weniger als in Alpen. Aber nicht schlecht. man fährt von unten trocken rein in die Hotelgarage und auf der anderen Seite ist der Skilift und die Seilbahn. Vor einer Woche hat es in der Nähe von Marbella auf 1000 Meter Höhe geschneit, Schneematsch lag auf Straße, ist aber gleich wieder weggetaut.

  42. Die Heiligsprechung der Muslime und des Islam(heißt „Frieden“) gehört zum einzigartigen gigantischen Mobbings aller Zeiten. Wir Deutschen werden im eigenen Lande gemobbt. Der beginnende Höhepunkt der gelungenen Selbstbezichtigung und Selbstverachtung!

    Die Machtklicke will nur ihre Angst und Wut, die sie selber abgespalten hat – an die anderen, an UNS abgeben, was ihr auch gelingt!Die Muslime bringen todsicher Wut und Aufregung mit – Wir regegen uns über die Muslime auf! So haben sie es geschafft bis zum Sanktnimmerleinstag sich selber als GUT und UNSCHULDIG zu fühlen!

  43. Oh kewil, ich freue mich, dass du auch Reiseberichte schreiben kannst, die zu PI passen 😉

    … die Spanier hätten dummerweise die Mauren vertrieben und die Chance ausgelassen, “to create a modern multicultural society”

    Modern und multikulturell – Welch ein Unsinn! Da hat jemand seine gutmenschlichen naiven Vorstellungen ins Mittelalter projiziert.

    OK, es mag ja tatsächlich so sein, dass der Islam in Spanien ein paar Jahrzehnte „fortschrittlicher“ war als in den anderen islamischen Ländern – vielleicht einfach nur deshalb weil ein regierende Kalif etwas moderner dachte. Tatsache ist, dass schon nach wenigen Jahrzehnten die ganze Herrlichkeit wieder vorbei war, und der Islam sein bekanntes Gesicht zeigte – lange vor Beginn der Reconquista. Wäre Spanien heute immer noch islamisch, dann sähe es vieleicht aus wie Marokko, wäre also rein islamisch (von wegen Multikulti!)- und es gäbe mein Lieblingsreiseziel Spanien nicht.

  44. Wie immer bei dieser Problematik:

    Beispielloses Schönreden, Verzerren, gigantische Auslassungen. Warum nur?

  45. Es kann keine tolerante Religion geben. Das ist ein Widerspruch in sich. Die jeweilige Religion muss immer die „Wahrheit“ verkünden. Insofern ist auch der Kommunismus eine Religion.

    Der jeweilige Mensch als Herrscher kann dagegen Toleranz üben. Da hat allerdings nichts mit der jeweils herrschenden Doktrin zu tun.

    Wäre der Islam friedlich, wäre er nicht…

  46. Diese Schönfärberei der Maurischen Kultur , zu Zeiten der arabischen Belagerung Spaniens im 8. Jahrhundert ist typisch unserer deutschen Einschätzung der Geschichte.
    Es war schon vieles anders, als wie man es uns heute weismachen will.

  47. Ein absolut aufschlussreiches Buch über den „friedliebenden“ Islam und die Revidierung der Legende des „toleranten“ Islam, ist das Buch

    „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag von Bat Ye’or“ bei Amazon:
    http://www.amazon.de/Niedergang-orientalischen-Christentums-unter-Islam/dp/3935197195/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1328128523&sr=8-1

    Eigentlich ein Muss für jeden Verantwortungsträger in unserem Land.

    Islam = Nationalsozialismus
    Bin ich islamophop, muss ich auch naziphob sein! Das ist die Botschaft!

  48. die Geschichtsklitterung betrifft nicht nur den Islam.
    Wir werden seit Jahrzehnten belogen.
    Die Lügen stehen auch in unseren Schulbüchern.

  49. Wer die Alhambra in Granada besucht oder die Moschee (mit Kathedrale) in Cordoba, findet in den Souvenirshops nur Bücher in leuchtenden Farben und mit euphorischen Texten. Da liest man in einem englischen Bestseller, die Spanier hätten dummerweise die Mauren vertrieben und die Chance ausgelassen, “to create a modern multicultural society”,…

    Wer von El Andalus begeistert ist, kann in nord-afrikanische Paradiese auswandern – die gleiche Religion, die gleichen Verhältnisse.

    Dummerweise strömen die Rechtgläubigen aus diesen Paradiesen nach Europa, um zwischen Ungläubigen zu leben.

    Warum denn das?

  50. ich habe mal ein reportage, über die zeit im fernsehen gesehen. da hat tatsächlich ein islamvertretter verlogen behauptet, ein „beweis“dafür dass es eine zeit des relligionsfrieden gewäsen ist, sei die tatsache dass christliche mönche arabische namen hatten, es beweise nähmlich, so seine verlogene behauptung, dass der islam die leitkultur gewesen war. llllooooooooolll
    das kennen wir doch es gibt ja auch heute noch genügend islamistischer länder wo man um eines christlichen namens wegen ermordet wird!!!!

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