Als unter Adenauer unser heutiges Rentensystem eingeführt wurde, hatten Fachleute darauf hingewiesen, dass man eine „Kinderkomponente“ einbauen müsse. Adenauer wies dies mit der Feststellung zurück: „Kinder haben die Leute immer.“ Etwas anderes konnte man sich damals gar nicht vorstellen.

(Von Helga Schulze-Frey)

Ich finde es sehr bedauerlich, dass der aus der Jungen Union gekommene Vorschlag, der ja der berechtigten Sorge darum Ausdruck gibt, wie eine kleiner werdende junge Generation in der nahen Zukunft für die Sicherheit der Alten aufkommen soll, in der Diskussion vorwiegend auf die bei uns übliche Neidebene gehoben wird.

In früheren Zeiten mussten die Menschen, die für ihre alten Eltern sorgten, gleichzeitig Kinder aufziehen, um in ihrem eigenen Alter gesichert zu sein. Durch unser heutiges Rentensystem sind Berufstätige ohne Kinder in der Regel besser gesichert als Eltern von Kindern. Es geht deshalb doch nicht um eine „Strafsteuer“ für Kinderlose, sondern um die Frage der Alterssicherung ohne Kinder, denn mit den laufend zu zahlenden Rentenbeiträgen werden ja gewissermaßen die Eltern versorgt.

Die Sorge, dass der Staat mit zusätzlichen Steuern andere Löcher füllt, scheint mir berechtigt. Ich schlage deshalb vor, dass Kinderlose höhere Beiträge in die Renten- und Pflegeversicherung als Ausgleichsbetrag für ihre eigene Alterssicherung einzahlen. Hierbei wäre der inhaltliche Zusammenhang gewährleistet und vielleicht auch eher zu erkennen, dass es sich nicht um eine „Strafzahlung“ handelt.

PI-Beiträge zum Thema:

» Strafsteuer löst nicht unser Demographieproblem
» Merkel gegen Kinderlosen-Sonderabgabe


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123 KOMMENTARE

  1. „….der ja der berechtigten Sorge darum Ausdruck gibt, wie eine kleiner werdende junge Generation in der nahen Zukunft für die Sicherheit der Alten aufkommen soll…..“
    ———————————————

    Ich dachte immer die bildungs- und arbeitswütigen arabischen Frühlingsdeserteure würden für die Alten aufkommen.

    Hab ich da etwa was missverstanden?

  2. Was soll der Quatsch?

    Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der „DDR“, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    Ausserdem zahlen Kinderlose bereit JETZT höhere Beiträge in die Pflegeversicherung ein!

    off topic:

    Das Papier nennt sich Anlage M zum Nationalen Luftsicherheitsplan – und vermutlich ist es aus gutem Grund “geheim”. Immerhin regelt der Erlass aus dem Bundesinnenministerium, dass bestimmte hochgestellte Menschen in diesem Land ohne Personen- und Handgepäckkontrollen in Linienflugzeuge steigen dürfen.

    Die Bild-Zeitung erläutert das heute plastisch am Beispiel der Grünen-Chefin Claudia Roth. Roth soll vor einem AirBerlin-Flug von Berlin nach München einfach an den Kontrollen vorbei gegangen sein. Das habe lautstarke Proteste der Mitreisenden ausgelöst. Es dürfte aber kein Einzelfall sein.

    Denn laut Bild genießt eine ganze Reihe Politiker und Staatsdiener das Privileg, die Kontrollen einfach zu passieren.

    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/15/anlage-m/

  3. Keiner zahlt freiwillig mehr als er muss. Also sind neue zusätzliche Abgaben immer unpopulär.

    Da wir im deutschen Rentensystem den sogenannten „Generationen-Vertrag“ haben, sollte man dieses auch so verstehen.

    In Zukunft sollten nur diejenigen eine klassische Rente erhalten, deren Kinder auch eine Wirtschaftsleistung erbringen und entsprechende Sozialabgaben leisten.

    Wer keine Kinder hat, muss zukünftig verstärkt auf die Riester-Rente setzen. Ob es gefällt oder nicht.

  4. Betrifft geregelte Zuwanderung.
    Bitte voten!

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=1713

    Leute, Entschuldigt bitte das ich und einige Gleichgesinnte hier des öfteren werben. Aber wie wir gesehen und auch gehört haben, wird die Reihenfolge was vorne liegt, von anderen bestimmt.
    Also sollten, nein, müssen wir mehrere Positionen, die unsere Interessen vertreten, ganz vorne haben.
    Wir würden uns auch um weitere Unterstützung sehr freuen.
    Danke für euer Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daddy

  5. Wenn die Vorhersagen stimmen, wird – China in ca. 20 Jahren das größte Rentenproblem aller Zeiten haben. Auch die schiere Masse hilft also nicht.

    Und wenn wir noch 10 Millionen Moslems aus aller Welt unseren Pass aufdrängen, die als einziges Zugeständnis an uns gewillt sind, Tag und Nacht zu f…, um das deutsche Volk nicht aussterben zu lassen, wird das unser „demographisches Problem“ nicht um einen Millimeter lösen.

  6. Was soll der Quatsch?

    Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der „DDR“, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    Ausserdem zahlen Kinderlose bereit JETZT höhere Beiträge in die Pflegeversicherung ein!

  7. Nicht zuletzt die „Emanzipation“ der Frau führt auch zu diesem Desaster. Im EU-Parlament wollen doch tatsächlich jetzt VertreterInnen dieser Spezies sogenannte Vagina-Monologe abhalten, und die verweichlichten Männer dort klatschen vermutlich noch Beifall.

  8. Dann bitte ich aber zwischen gewollt und ungewollt kinderlos zu unterscheiden. Außerdem soll es auch im 21. Jahrhundert noch verwaiste Eltern geben. Für etliche Paare ist es schon kaum erträglich, ihr Leben ohne Nachkommen mit Sinn zu füllen und dann noch „Djihad“ als Elfis 14. Wurf!

  9. @ #3 Hokkaido (15. Feb 2012 20:54)

    Glückwunsch … Du hast gerade das Umlageprinzip entdeckt. Hätten die älteren Generationen damals mit ihrer Stimme diesem Blödsinn eine Absage erteilt oder alternativ mehr Kinder bekommen, würden wir das Problem nicht haben. Und die Ossis können auch nichts dafür, die haben ja den Krieg verloren und die Regeln aufdiktiert bekommen.

  10. Das gesamte Konzept „Wachstum“ sprengt doch überall die Grenzen. Das funktioniert nicht mehr, zumindest wenn man am quantitativen Wachstum festhält. Man muss davon weg, hin zu qualitativem Wachstum. Meine Meinung.

  11. @ #3 Hokkaido

    Stimmt. Die Leute in der DDR haben nie gearbeitet und nie eingezahlt.
    Was bist du nur für ein dummer Arsch?

    Dass in der DDR die komplette Infrastruktur demontiert wurde und in die SU verfrachtet wurde, während der Westen mit dem Marshall-Plan belohnt wurde, interessiert dich nicht oder?

    Fakten fühlen sich in deiner holhen Birne unwohl – so ganz allein.

  12. Ich schlage im Gegenzug vor Krankenkassenbeiträge pro Kopf zu verrechnen. Ich zahle als Single genausoviel wie eine 6 Köpfige Familie. Dazu kommen noch Kosten, die Kinder kostenlos oder verbilligt nutzen, welche mir als Single mit auferlegt werden. Beispiel Urlaube, Freizeitparks, Bäder etc.. pp.

    Der Singlehaushalt ist wohl der am meisten geschröpfte in diesem Sozialfiasko.

  13. Gäbe es erfolgversprechende und intelligente Möglichkeiten, die hohe Zahl der meist überflüssigen Abtreibungen zu verringern, stellte sich das Problem nict mehr ganz so schroff.

    Ich möchte jetzt bitte keine Diskussion über Abtreibung eröffnen, sondern allenfalls zum Nachdenken anregen

  14. @ #9 Makkes

    Och, du Ärmster. Du musst bestimmt auch den teuren Baby-Fraß, die teuren Kinderklamotten und im schlimmsten Fall noch die Alimente abdrücken, wenn dein Kind nicht bei dir aufwächst, oder? Die Schulbücher und was sonst noch so anfällt, musst du bestimmt auch noch bezahlen, was?

    Gott, wenn ich das schon höre. Ihr wisst gar nicht, was ein Kind kostet.

  15. Adenauer wies dies mit der Feststellung zurück: “Kinder haben die Leute immer.” Etwas anderes konnte man sich damals gar nicht vorstellen.

    Womit er recht hatte. Denn unter normalen Rahmenbedingungen, wie sie damals herrschten, setzt bei fast allen früher oder später der Kinderwunsch ein.

    Wenn man aber wie heute Frauen darauf indoktriniert, berufstätig sein zu müssen, werden viele kaum noch Zeit für Kinder bei sich sehen.
    In einer Welt, in der Mann und Frau nur noch für den Beruf leben, werden Kinder oft als Last empfunden.

    Mit einer „Strafsteuer“ läßt sich das Problem nicht lösen. Sollen wir wirklich zu unseren Kindern sagen „Du bist nur da, weil wir keine Strafe zahlen wollten“?

    Die einzige Lösung ist, die Rahmenbedingungen wieder so zu setzen, daß der Kinderwunsch entsteht, und diese Kinder eine Mutter haben, die sich um sie kümmert.

  16. Diese Zahlenspielereien sind lächerlich. Wer weiß ob die deutschen Sozialversicherungssysteme auf lange Sicht überhaupt vor dem Ruin gerettet werden können.

  17. Stimme grundsätzlich zu.

    Wichtig und gut finde ich die Betonung, daß es ja zum SYSTEM des Rentenbezuges gehört, daß eine junge Generation für eine Ältere arbeitet und was erwirtschaftet.

    Es ist eben NICHT selbstverständlich, daß alle Kinderlosen (egal ob gewollt, oder nicht möglich, oder homo) einfach von irgendwoher Geld kriegen. Geld muß vorher eingezahlt werden!

    Da da liegt das Problem in Deutschland:

    -Geld kommt vom Staat (wer gibt dem das Geld denn bitte wenn nicht die arbeitende Generation)??

    -Strom aus der Steckdose

    -Fleisch aus der sterilen Verpackung

    Früher haben die Kinder die Erwachsenen versorgt, jetzt die junge die alte Generation. Daß jemand der -auch wenn er dafür nichts kann- keine „indirekte“ Beitragssicherung über Kinder leistet, mehr zahlen muß, ist einfach nur logisch.
    Allerdings sage ich als Freund von Steuererleichterungen:

    KEINE NEUE STEUER. Sondern die Abgaben für Familien drastisch reduzieren. Und zwar nur für Familien, in denen mind. ein Teil arbeitet.

    „Kinder haben die Leute immer“
    „Die deutsche Rente ist sicher“
    „64KB ought to be enough for everyone“
    „Niemand hat vor, eine Mauer zu bauen“

  18. #3 Hokkaido (15. Feb 2012 20:54)

    „Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der “DDR”, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.“

    Quatsch-Beitrag!
    Schon mal was von Generationsvertrag gehört? Die Frauen der DDR haben zumeist Vollzeit gearbeitet und Kinder (die jetzt arbeiten und in die Rente einbezahlen)großgezogen und haben des weiteren auch in die Rente einbezahlt. Es war sicher nicht ihre Schuld, dass sie im falschen Teil D. leben mussten. Der Unterschied in den Bezügen erklärt sich sicher aus der Vollzeittätigkeit der ostdeutschen Frauen. Nach der Schwangerschaft durften sie nur 1/2 Jahr, später (glaube ab Mitte der 70iger Jahre) 1 Jahr zu Hause bleiben. Danach kümmerten sich die Kita um die Kinder und Mami musste wieder ackern gehen. Wieviele Jahre hat den deine Mutter in die Rente einbezahlt?

  19. Nur mal am Rande:

    Früher, wo es noch gar kein Rentensystem gab, hatten die Kinderlosen die Wahl, zu verhungern oder zu verhungern.

    Denn die Kinder mussten sich um ihre Eltern kümmern. Von daher geht es den Kinderlosen heute verdammt gut, denn die Kinder der Anderen zahlen für sie mit.

  20. Der Vorschlag war einfach Schrott. Man soll neben der eigenen Alterssicherung und den ohnehin schon hohen Zahlungen in das Sozialsystem auch noch was extra zahlen ? Was mutet man der jetzigen Generation zu ? Ab 2011 können Europäer unbeschränkt nach D einreisen und hier Sozialleistungen beziehen. Es dauert nicht mehr lange, bis das Sozialsystem nichts mehr hergibt, da seh ich nicht ein, dass man immer mehr in das sterbende System einzahlen soll und dann mit nahezu 100%er Wahrscheinlichkeit später kaum was rauskriegt. Lieber sich selber um Sozialsicherung kümmern. Die Kinderlosigkeit hat andere Ursachen und ist vielleicht nicht mal so schlecht, wir haben eh zu viele Menschen auf dem Planeten.

  21. @5 Kreuz-Berg
    Es geht nicht um „gewollt“ oder „nicht gewollt“. Es geht darum, dass derjenige, der kein oder ein Kind hat, einen wirtschaftlichen Vorteil demjenigen gegenüber hat, der den Generationenvertrag vollumfänglich erfüllt.

    Das ist so wie bei einem Hartz4-Empfänger, der einen Job findet und Geld verdient oder eine fette Erbschaft macht: Der hat das vielleicht nicht gewollt, hat aber einen wirtschaftlichen Vorteil und verliert dadurch die Unterstützung der Solidargemeinschaft.

    Dies hat mit Neid nichts zu tun. Dies ist schlicht und einfach Grundlage unseres Systems. Das kann man bejammern. Aber so ist es: Zur Altersversorgung gehört, die Renten der jetzigen Rentner zu bezahlen und (pro Paar) min. 2 zukünftige Zahler auf die Welt zu setzen, zu ernähren, zu betreuen und in die Gesellschaft einzugliedern. Wer diese Aufgabe nicht vollständig erfüllt, bekommt Abzüge. Wie in Vereinen: Wer die üblichen Arbeitsstunden nicht ableistet, muss sich „freikaufen“.

    Socke

  22. Dieser Artikel weist eine gnadenlose Unkenntnis über ein Versicherungssystem und dessen Historie aus.

    Wenn ich mich bei einer Privatversicherung absichere, habe ich normalerweise feste Konditionen, die an Treu und Glauben gebunden sind. Das heißt, die Verträge sind zu erfüllen. Nicht so bei der Rentenversicherung, die der Staat unter seiner Ägide hält. Mit anderen Worten, bei den privaten Versicherern habe ich es mit ehrbaren Kaufleuten zu tun, beim Staat mit Halunken und kriminellen Politikern, die die Rentenbeiträge schon seit langer Zeit veruntreuen.

    Es ist ein absoluter Sch..dreck, wenn jemand behauptet, die jetzigen Rentner wären in einem Generationenvertrag von der heutigen Jugend abhängig. Die Leute haben z.T. 40 und mehr Jahre eingezahlt und haben einen Anspruch, der ganz sicher nicht aus einem „Generationenvertrag“ resultiert.

    Unsere kriminelle politische Kaste hat ganz einfach diese Einzahlungen veruntreut, indem sie mit den Geldern der Versicherten nutzlose Bereicherer, die nie eingezahlt haben durchfüttert, Wiedervereinigungsfinanzierungen und verdeckte Schuldenbegleichungen finanziert.

    Das ist absoluter -nicht haltbarer Blödsinn- der hier losgelassen wird. Dieser Quatsch mit der Steuer -in Instrument einer jeden Blutdiktatur- würde letztendlich dazu führen, dass die Kindermehrheit der unproduktiven Bereicherer -wir reden hier von Millionen- sich schneeballartig weiter ausbreiten würde.

    Ich würde noch gerne etwas zum Doppelnamen sagen, verkneife es mir aber. Das Niveau bei PI geht von der rutschenden Phase in den Freifall über!

  23. Noch vergessen:
    Natürlich nicht in Form einer Steuer! Sondern einen zusätzlichen Beitrag in die Sozialkassen!

    Socke

  24. #12 Schlecht_Mensch (15. Feb 2012 21:03)

    Was bist du nur für ein dummer Arsch?

    Der Dinge unterstellt, die ich nie gesagt habe.

  25. @ #20 Chopin

    Bringt nix, der will bloß spalten. Da er gerade erflogreich das Islam-Problem gelöst hat, widmet er sich den alten Ost-West-Grabenlämpfen.
    🙄

  26. @ #26 Hokkaido

    Ja, sorry. Mein Fehler. Das hier habe ich selbst geschrieben:

    als die Frauen aus der “DDR”, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

  27. #7 wcoke (15. Feb 2012 20:56)

    Im EU-Parlament … Vagina-Monologe…

    Wie – jetzt reden die auch noch unten?

    😉

  28. Ja, die Politbonzen haben es wieder mal geschafft, von den eigentlich Problemen in diesem Land abzulenken.

    Und im Endeffekt würde sich doch nichts ändern. Die, die Kinder möchten, können sich keine leisten (jetzt bloß kein: „wenn man will, geht alles“ – ein Kind ist nunmal ein Kostenfaktor) und die, die sich besser nicht vermehren sollten, legen spätestens mit 16 los und „vererben“ ihren Sprösslingen den Hartz-IV-Job :-/

  29. #16 Schlecht_Mensch

    Genau und vieles andere mehr. Wer sich dazu entschließt ein Kind in die Welt zu setzen, der hat gefälligst auch dafür zu Sorgen und nicht andere damit zu belasten.

    Ich habe mich dazu entschlossen dies nicht zu tun und das ist gefälligst auch meine Entscheidung!

    Ihr faselt hier von sozialer Hängematte und wie schlimm diese doch sei, gehts aber um Kosten für Kinder ist es völlig in ordnung jenes auch auf andere Schultern abzuwälzen.

    Das System hinkt und nicht die Demographie.

    Ich für meinen Teil Sorge privat vor und kann mit gutem Gewissen sagen das ich nicht auf Rente angewiesen sein werde.

  30. @ #29 Kartoffelstaerke

    Ich habe eher das Gefühl, dass das meiste, was die sagen, eher noch 2 Finger breit von der Vagina entfernt produziert wird 😉

  31. @ #31 Makkes

    Recht so! Lasst uns alle keiner Kinder mehr kriegen und „privat“ vorsorgen!

    Die Infrastruktur, die produzierten Lebensmittel, die Altenpflegeheime – all das wird ausschließlich von EURO-Scheinen am Laufen gehalten, nicht von Menschen.

  32. Das Thema nervt, seit dem Pillenknick kann der Generationen-Vertrag nicht mehr erfüllt werden und es wäre genug Zeit gewesen, die Renten- und Pensionsleistungen anders zu finanzieren. Die aufgenötigte Zuwanderung zur Lösung dieses Problems erweist sich als weiterer Kostenfaktor.
    Und solange dieses Land die erarbeitenden Gelder verschwendet und verteilt, ist es sowieso zweifelhaft, ob überhaupt noch eine ausreichende Rente gewährleistet ist. Solidarität in diesem Fall bedeutet nur Schröpfung der Kinderlosen als weitere Geldquelle für unsinnige Ausgaben.
    Familie ist zum reinen Rechenexempel verkommen, der Wert wird aber bei fallendem Wohlstand wieder steigen. Dann wird auch der herabwürdigende Ausdruck „Herdprämie“ auf dem Müllhaufen landen.

  33. Strafsteuer?

    Also ich kann keine Strafsteuer erkennen. Währendmeine Frau und ich einen Teil unserer Lebensenergie und Lebenszeit mit Transferleistungen für die kommende Generation aufbringen, nützen Kinderlose diese Arbeitsersparnis um für sich persönliche Vorteile in Beruf zu erwirken.

    Während Eltern schon rein statistisch nur 12 Stunden am Tag (12 der Vater, 12, die Mutter) für die Karriere arbeiten können, können dies Kinderlose 24 Stunden am Tag.

    Das Ergebnis sehen wir z.B., in derr POlitik:

    Kanzlerin: Kinderlos
    Vizekanzler: Kinderlos
    Oberbürgermeister in Berlin: Kinderlos
    Oberbürgermeister in München: Kinderlos (hat aber adoptierte)
    Oberbürgermeister in HH: Kinderlos

    Noch Fragen? Diese Republik wird von kinderlosen Sozialschmarotzern regiert!!!

    Es ist statistisch unmöglich, daß nur Unfruchtbare Karriere machen. Vielmehr nutzen Kindrerlose ihren Egoismus keine Transferleistungen in Richtung Kinder zu leisten zur egoistischen Karriereoptimierung auf Kosten der Eltern.

    Kinderschnitt bei den Kommunisten im Bundestag: 1
    Kinderschnitt bei den Grünen im Bundestag: 1,3
    Kinderschnitt bei den Sozis im Bundestag: 1,6
    Kinderschnitt bei der Union im Bundestag: 1,9

    Gut, von mir aus sollen sie mehr verdienen und davon mehr Steuern zahlen, das ist ein Thema.

    Aber wenn die Kindelrosen alt und gebrechlich sind, dann erwarten sie eben nicht, an eine Fütter- und Wickelmaschine angeschlossen zu werden, sondern sie erwarten menschliche Fürsorge von der jungen zur alten Generation, also genau den Leistungstransfer, die sie selbst von der alten Generation zur jungen Generation nie bereit waren zu bringen.

    Gewollt Kinderlose sind daher aus meiner Sicht Sozialschmarotzer (nicht Finanzschmarotzer) reinsten Wassers, denn sie brechen den Generationenvertrag wissentlich und wollentlich um für sich persönlich Partikularvorteile zu erwirken

  34. #12 Makkes

    Der Singlehaushalt ist wohl der am meisten geschröpfte in diesem Sozialfiasko.

    Man merkt sehr deutlich, daß Du keine Kinder hast.

    Eines mal vorneweg, ich beschwere mich nicht. Unser Kinderwunsch war selbstverständich unabhängig von finanziellen Vor- oder Nachteilen. Wir sind eine sehr glückliche Familie und unsere beiden Kinder sind ein großes Geschenk in unserem Leben.

    Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut einen Vorher-Nachher-Vergleich anstellen.

    Vor unseren Kindern waren wir beide gutverdienende Vollzeitjobber. Wir wohnten chic, machten Urlaub wann wir wollten, reisten wohin wir wollten, gingen Abends aus, lebten gut und brauchten auf das Geld nicht wirklich zu schauen. Zusätzlich bauten wir uns satte private Alterssicherungen auf.

    Jetzt, mit Kindern, ist ein halbes Einkommen weg, und an jeder Ecke gibt es zusätzliche Kosten. Die Tage sind um einiges stressiger als vorher, weil unser gesamtes Leben um die Kinder herum organisiert werden muß. Wir müssen sehr genau überlegen wofür wir unser Geld ausgeben, wobei die Kinder da erst einmal absolute Priorität haben. Urlaub geht nur noch einmal im Jahr, und die Vorsorgeverträge sind auf das absolute Minimum zurückgestutzt.

    Finanziell stehen wir jetzt definitiv um einiges schlechter da, jetzt und im Alter.

    Wie gesagt, das ist natürlich unsere private Entscheidung gewesen, und wir wollten das so.

    Trotzdem kann ich Dir aus vollem Herzen sagen, daß Dein Beitrag absoluter SCHWACHSINN ist.

    Und natürlich muß sich eine Gesellschaft unabhängig von den privaten Lebensentscheidungen des Einzelnen Gedanken darum machen, wie die finanziellen Lasten der Kindererziehung auf alle Schultern verteilt werden können, denn schließlich profitiert dieses Land in der Zukunft (und damit auch Du im Alter) von dem gewaltigem finanziellen Kraftakt, den meine Partnerin und ich 25 Jahre lang stemmen.

  35. Wie oft am Tag erzählt ihr euren Kindern eigentlich, was für schreckliche Kosten sie verursachen?

    Würde mich nicht wundern, wenn die anschliessend keine Kinder wollen…

  36. Schon mal dran gedacht, dass Kinder in der Bunten Billiglohnrepublik für viele einfach nicht machbar sind? Wovon sollen die „Strafzahlungen“ zahlen? Vom Hartz-IV-Regelsatz, der gleich mit erhöht wird oder was?

  37. Ihr diskutiert doch vollkommen an der Wahrheit vorbei: es gibt genügend Kinder, mehr als wir bezahlen können. Warum werden immer mehr Schulen gebaut? Warum brauchen wir immer mehr Lehrer? Warum brauchen wir immer mehr Kindergärten? Warum brauchen wir immer mehr Wohnungen? Weil es keine Kinder gibt? Wers glaubt wird seelig!!!

    Es fahren soviele Kinderwagen auf den Strassen, in der U-Bahn wie noch nie!! Alles Lüge unserer Politikerkaste, um noch mehr Zuwanderer aus Ostanatolien und Afrika reinzuholen!

  38. „Gewollt Kinderlose sind daher aus meiner Sicht Sozialschmarotzer (nicht Finanzschmarotzer) reinsten Wassers, denn sie brechen den Generationenvertrag wissentlich und wollentlich um für sich persönlich Partikularvorteile zu erwirken.“

    1. Wie kann man einen Vertrag brechen, den man nicht selbst und nicht freiwillig unterzeichnet hat?

    2. Wer entscheidet über das „gewollt kinderlos“? Du oder die Partei?

    3. Wir haben zwar keine Wehrpflicht mehr – aber was ist mit denen, die bei der Bundeswehr waren und keine Kinder bekommen? Für wen halten die den Kopf hin? Für die Kinder anderer Leute?

  39. #7 Hokkaido (15. Feb 2012 20:54)

    Was soll der Quatsch?

    Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der “DDR”, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    Frechheit! Frauen in der DDR haben in der Regel gearbeitet UND Kinder großgezogen.

    Wollen Sie bloß provozieren oder sind Sie tatsächlich so unwissend?

  40. Die Rentenkassen sind leer, weil sich jeder daraus bedient hat für zweckfremde Dinge.

    Außerdem müßte man Zuwanderern, die nicht arbeitswillig, integrationswillig oder integrationsfähig sind in ihre Heimatländer zurückschicken damit sie dort ihre Rente auf deren Kosten in vollen Zügen genießen können.

  41. Auch der, ich glaube dritte Beitrag zu dem Thema aendert nichts an der Tatsache, das saemtliche beitragsbezogenen Sozialsysteme letztendlich Schneeballsysteme sind, welche auf der unwahrscheinlichen Hoffnung beruhen auch in ferner Zukunft genug Beitragszahler rekrutieren zu koennen.
    Das diese Systeme auch noch in der Zukunft halbwegs funktionieren, haengt allerdings von der kuenftigen Wirtschaftsentwicklung ab und nicht von der Zeugungsfaehigkeit der jetzigen Generation.
    Eine rein private Vorsorge mit den bankueblichen Produkten, ist spaetestens seit den Minizinsen unter der Inflationsrate und einem offenkundig zusammenbrechenden Euro auch recht schwierig, bleiben nur Immobilien, Edelmetalle und ausgewaehlte Aktien.

    Wenn, dann werden nicht zuwenig Kinder gebohren, sondern zuwenig Kinder von normalen, halbwegs gebildeten Eltern.

  42. @ #41 Hokkaido

    zu 3.

    Gegenfrage:

    Wer hält den Kopf für dich hin, wenn keiner mehr Kinder kriegt?
    Jeder Soldat hat eine Mutter, die trauert, wenn ihr Kind gefallen ist – etwas, das Kinderlose scheinbar nicht nachvollziehen können.

  43. @#32 Kreuz-Berg

    Spielt das für meine Argumentation eine Rolle?

    Ich kenne (Ehe-)Paare mit 0/1/2/3 Kindern und vergleichbaren Einkommen und deren Lebensentwurf. Ich weiß, dass unsere Gesellschaft die Kinderlosen bei wirtschaftlichem Absturz auffängt, während sie bei den anderen Paaren auf deren Kinder zugreifen wird (ist unser Sozialprinzip). Ich weiss, wie die Kinderlosen versichert sind und wer sie im Alter pflegen wird. Ich weiß, dass die Kinderlosen die Probleme, die gerade hier bei PI diskutiert werden, meist ganz locker sehen, weil sie existentiell nicht an der Zukunft interessiert sind im Gegensat zu denen, die Kinder haben). Ich weiß, _wann_ Kinderlose Urlaub machen, wie sie ihn machen und wann und wie die mit Kindern Urlaub machen. Ich weiß, wieviel im Schnitt ein Kind bis zum Ende seiner Ausbildung kostet.
    Wohl gemerkt: Ich selbst und mein Lebensentwurf spielt hier keine Rolle. Wir sollten nicht auf die persönliche Ebene gehen. Ich habe auch keine Feindbilder. Ich genieße es, in einem Land zu leben, in dem jeder nach seiner Vorstellung glücklich werden kann. Und wer statt Kinder lieber Porsche fahren will: OK! Aber die Pflege/Sicherheit, die er durch die Kinder Anderer erfährt/erfahren wird, soll er schon bezahlen. Und ich glaube, dass – ein gewisses Maß an Gehirnschmalz vorausgesetzt – Kinderlose auch ncihts dagegen haben werden.

    Socke

  44. Da habe ich ja in ein Wespennest gestochen.

    Es ist aber schon interessant, dass nach Ansicht einiger hier eine Frau, die sich Vollzeit um die Erziehung von Kindern kümmert, gefälligst weniger Rente bekommen soll als eine, die auch arbeitet – und bei der dann der Staat einen grossen Teil der Erziehungsarbeit leistet…

  45. Der Vorschlag einer verpflichtenden Abgabe für Kinderlose könnte etwas erbringen – nämlich mehr Geld zum Versumpfen.
    Ich will jetzt nicht in das allgemeine Geheule über Griechenlandrettung usw. einsteigen, aber Tatsache ist doch, dass auch diese zusätzlichen Einnahmen nichts dazu beitragen würden, etwas am grundsätzlichen Problem des demographischen Wandels zu ändern.

  46. Diese Zwangsabgabe würde doch eh wieder nur in andere Kanäle verschwinden.

    Schaut euch doch mal die Städte an: für Protzbauten, Flughafenausbau usw. ist immer genug Geld da (trotz Millionenschulden). Aber an den Schulen regiert dagegen der Zerfall. Schwimmbäder und Bibliotheken werden geschlossen, Spielplätze verwahrlosen etc.

  47. Ich komme mir langsam als kinderloser Atheist in diesem Forum völlig fehl am Platze vor.

    Hier werden Steinzeitreligionen veruteilt aber Ansichten vertreten wie zu Zeiten der 50er Jahre.

    Ich habe keinen Generationsvertrag unterschrieben!

    Wer sich auf den Generatiionenvertrag verlässt, geht meines erachtens mit rosaroter Brille durchs Leben.

    Während Mama oder Papa im staatlich finanzierten Erziehungsjahr ist, geht der Kinderlose weiter für ihn ackern.

    Auch Mutter Kind oder Vater Kind Kuren werden freundlicherweise von uns Kinderlosen gedeckelt. Die Liste könnte ich endlos weiterführen.

    Wer mich also als Sozialschmarotzer hinstellt, sollte mal sein Kleinhirn einschalten und die Kosten für Kinder gegenrechnen.

  48. #31 Makkes

    Wer sich dazu entschließt ein Kind in die Welt zu setzen, der hat gefälligst auch dafür zu Sorgen und nicht andere damit zu belasten.

    Gerne, wenn meine Kinder dafür später nicht in die Renten- und Sozialkassen einzahlen müssen, sondern nur mich und meine Partnerin versorgen.

    Ich für meinen Teil Sorge privat vor und kann mit gutem Gewissen sagen das ich nicht auf Rente angewiesen sein werde.

    Und wer glaubst Du erzielt in 25 Jahren die Wertschöpfung, damit Du Deine fetten Auszahlungen einstreichen kannst. Wer produziert das Essen, das Du ißt, die Luxusgüter, die Du verprasst, wer wischt Dir den A****, wenn Du es alleine nicht mehr kannst? Unsere Kinder, Du Schmock! Eine Gesellschaft braucht Kinder um fortzubestehen. Wenn Du dieses Grundprinzip nicht verstehst, dann tut es mir leid. Kinderlose leisten keinen Beitrag zum Fortbestand der Gesellschaft, also müssen sie zum Ausgleich zahlen, und zwar nicht zu knapp. Ganz simple Logik, für manche aber schon zu schwer.

  49. Wie kommt ihr auf das schmale Brett, dass Kinderlose grundsätzlich Egoisten sind, die viel Geld haben, viel Urlaub machen können, einen Porsche fahren, und es sich auf Kosten anderer gut gehen lassen?

    Diese Kinderlosen sitzen z.B. an Weihnachten alleine da.

  50. Ah, und wenn diese Generation dann älter wird und Renten fordert, müssen weitere 200 Mio. Einwanderer her, die DEREN Renten „finanzieren“? Oder soll das ein Aufruf zum „Geburtendjihad für die Rentenformel“ werden?

    Vielleicht ist diese Rentenformel einfach nicht mehr zu halten – schon mal daran gedacht?

  51. “Kinder haben die Leute immer.” Etwas anderes konnte man sich damals gar nicht vorstellen.

    Seinerzeit konnte man sich auch nicht vorstellen, dass aus der Rentenkasse so etwas wird wie ein Selbstbedienungsladen der Politik. Es gab mehrere Phasen in denen Menschen in das System einverleibt wurden, die eigentlich nie eingezahlt hatten. Dazu gehören Russlanddeutsche und Ex-DDR-ler. Dabei ist das einverleiben eine Sache, die Höhe der zugesagten Renten ist aber mit Blick auf diejenigen, die bislang eingezahlt haben fast immer zu hoch gewesen.

    Man konnte sich auch nicht vorstellen, dass es Gruppen in der Bevölkerung gibt, die einmal im Leben Ihre Geburtsurkunde ändern können und so einige Jahre früher in den Genuss der Rente kommen. Ebenso konnte man sich niht vorstellen, dass ein Mann vier Frauen hat und nun die Rentenkasse vier Witwenrenten zu finanzieren hat.

    Adenauer wäre auch nie auf die Idee gekommen, dass heute ein SPS-Minister auf einer Reise im Ruhrgebiet erklärt:

    Wer Minarette verbieten will und den Islam mit Terrorismus gleichsetzt, verfolgt in Wahrheit fremdenfeindliche Motive

    Und wer glaubt, dass eine Altersversicherung per Kinder automatisch funktioniert, der irrt sich gewaltig. Eine Altersversicherung sind die Kinder nur dann, wenn sie sich selbst ernähren können, die heranwachsende Generation und zuletzt die Alten. Dies Generation aber, die gerade jetzt heran wächst, die wird sich noch nicht einmal selbst ernähren können.

    Ein Beispiel von mir sebst: Von 2008 bis heute ist mein Lohn um 30% gesunken, auch wenn es ursprünglich mehr waren und ich wieder aufgeschlossen habe, ich bin noch lange nicht auf dem Stand von 2008. Und dabei muss ich mir noch nicht mal Sorgen machen um den Billigimport an Fachkräften. Im Gegenteil, ich könnte im Ausland sogar mehr verdienen. Sorgen muss ich mir aber machen wegen der AKW-Abschaltungen, der S21-Demos oder anderen Dingen, die kurz- bis mittelfristig den Standort Deutschland irreparabel zerstören werden.

    Selbst eine dämliche Autobahn München-Burghausen, sie wird dringend gebraucht von der Firma Wacker einem Betrieb, der 10.000 Menschen Arbeit gibt, ist über Jahrzehnte nicht möglich. Und dabei bräuchten die nur ein paar Kühe auf die Seite schieben und könnten loslegen. Das sind die Faktoren, an denen ich erkennen kann, dass für meine Kinder keine Arbeit mehr da wäre.

    Dieses Land ist am Ende und zur jetzigen Zeit würde eine solche Strafzahlung nur den bildungsfernen Migranten zu Gute kommen. Es wäre eine Beschleunigung unseres Unergangs, nicht mehr und nicht weniger.

  52. Ich kann frühestens in 20 Jahre in „Rente gehen“ – ich sollte meinen mickrigen Spargroschen schonmal in haltbare Naturalien anlegen.

  53. @hokkaido

    bevor Sie hier so einen Mist von sich geben, machen Sie sich bitte vorher kundig.
    Die meisten Frauen in der DDR haben gearbeitet, in die Rentenkasse eingezahlt und nebenbei Kinder großgezogen.
    Entwerder Sie sind ein Troll oder ein ganz schlauer BILD-Leser!

  54. Guter Artikel 🙂 Ich bin schon jahrelang dieser Meinung! Und als (noch) kinderloser Bereit einen höheren Beitrag zu zahlen.

    Denn Kinder sichern die Rente der Kinderlosen.

    MilitesChristi

  55. #2 Hokkaido (15. Feb 2012 20:48)

    Was soll der Quatsch?

    Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der “DDR”, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    Ausserdem zahlen Kinderlose bereit JETZT höhere Beiträge in die Pflegeversicherung ein!

    off topic:

  56. Früher, wo es noch gar kein Rentensystem gab, hatten die Kinderlosen die Wahl, zu verhungern oder zu verhungern.

    Das stimmt so nicht. Man konnte zurücklegen und wenn man einmal den heutigen realen Rentenbeitrag (also mit Arbeitgeberanteil) zurücklegt, dann muss man im allgemeien im Alter nicht viel hungern.

    Es kommt hinzu, dass man auch im Alter seinerzeit noch arbeiten konnte. Man verdiente vielleicht etwas weniger aber man konnte hinzuverdienen.

  57. Ausgleichsabgabe

    Kinderlosensonderabgabe

    Strafsteuer

    .
    Toll.
    Noch ein paar Steuern Abgaben obendrauf.
    Wir haben ja erst so wenige.
    .
    .
    Merke: das Grundproblem unserer Zeit ist Kinderlosigkeit oder Mohammedanerhorden, sondern der omnipräsente, übermächtige Sozialismus.
    Senkt erst mal die Staatsquote von 50 auf 25%, bevor über neue Steuern nachgedacht wird!

  58. #60 magpitdererste (15. Feb 2012 22:05)

    #2 Hokkaido (15. Feb 2012 20:48)

    Was soll der Quatsch?

    Meine Mutter, die mich grossgezogen hat, steht, was ihre Rente angeht, schlechter da, als die Frauen aus der “DDR”, die NIE auch nur einen Pfennig in die Rentenkasse eingezahlt haben.

    Ausserdem zahlen Kinderlose bereit JETZT höhere Beiträge in die Pflegeversicherung ein!

    off topic:
    Das sagt alles aus, oder gar nichts.

  59. #53 Makkes

    Während Mama oder Papa im staatlich finanzierten Erziehungsjahr ist, geht der Kinderlose weiter für ihn ackern.

    Geil. Wenn man denkt, das ist nicht zu toppen, setzt Du immer noch einen drauf.

    Dir wünsche ich einmal die Erfahrung von, sagen wir mal, drei Monaten mit einem Säugling. Danach gehst Du arbeiten um Dich zu entspannen.

    Wer weiß, vielleicht verlierst Du ja mit 55 Deinen gutbezahlten Job. Mit hoher Wahrscheinlichkeit war’s das dann beruflich. Dann kannst Du schön Dein Erspartes aufbrauchen, bis der Staat Dir hilft. Und dann als Rentner – Grundsicherung. Dann würdest Du bekommen was Du verdienst. Und sicherlich wärst Du dann der jungen Dame sehr dankbar, die ihr soziales Jahr leistet und Dir zweimal in der Woche beim Einkaufen hilft. Und vielleicht auch ihren Eltern, die sich im Erziehungsjahr einen schönen Lenz gemacht haben während Du für sie geschuftet hast.

    Ich bin wahrlich weit davon entfernt ein Soze zu sein, aber Deine Ansichten sind asozial, im präzisen Wortsinn.

  60. # 43

    Haben die in der DDR nicht immer die SED zu 98% gewählt? Soviel Zuspruch hatte Hitler nicht 1933.

    Meine Frau hat hier im Westen eingezahlt, hohe Steuern gezahlt und 2 Kinder groß gezogen und erhält 205 EUR Rente. Die Arbeiter der DDR haben sicher nicht in die deutsche Rentenkasse eingezahlt, erhalten aber eine Durchschnittsrente, die weit höher ist als ihre Einzahlungen in der DDR wert sind. Man ist nämlich nicht nach den dortigen Einzahlungen gegangen, sondern nach dem Durchschnittsverdienst und den Einzahlungen im Westen.

    Uns im Westen hatte man ursprünglich zugesagt, 65% vom Durchschnitts-Nettoverdienst über die Lebensarbeitszeit. Und wo sind wir jetzt? Bei rund 43% und dazu wurde uns noch 1 Monat Rentenzahlung „gestohlen“.

    Man wird doch auch noch die Wahrheit über die DDR aussprechen dürfen oder nicht??

  61. @47 Socke

    Eben. Wer sich gewollt in einem Porsche fortpflanzt, kann auch in welcher Form auch immer seinen Ausgleich leisten. Aber hast Du in Deinem Bekanntenkreis auch Paare, deren 0 Nachkommen sie bist zur Verzweiflung zermürben oder Paare, die mal zu dem Paaren mit 1 Nachkommen zählten, es jedoch wieder 0 wurden?
    Mir geht es um diese Paare. Und dann müssen Sie noch Zwangsabgaben für zum nicht geringen Teil für Mohamedanerfrüchte leisten? Das ist doch das Ende.

  62. @#63Wolfgang

    Von welcher Zeit gehen Sie aus?

    Nach dem 2. Weltkrieg hatten die „Alten“, die nicht mehr arbeiten konnten, genau _nichts_ mehr. Daher mussten die von der noch arbeitsfähigen Generation versorgt werden. So ist auch der Generationenvertrag entstanden.

    Wenn Sie als kinderlos-alleinstehender im nächsten Jahr, wenn der Maja-Kalender doch irrte und der vom Iran angezettelte Krieg doch nicht das Ende der Welt bedeutete, mittellos dastehen, weil Ihre Versicherung, Ihr Haus und Ihr Sparstrumpf in Flammen aufgegangen sind von einem neuen Generationenvertrag (die Starken helfen den Schwachen)gerettet werden……..mal sehen, ob Sie dann das Argument „ich bin unabhängig und sorge für mich“ wiederholen werden.

    Wir sind alle ein Teil einer Gesellschaft. Unabhängig sind Sie nur auf einer einsamen Insel. Aber wer hilft Ihnen im Alter?!?

    Socke

  63. Aus gegebenem Anlass verweise ich nochmal auf die beiden technologieorientierten Vorschläge im “Wie wollen wir leben?”-Strang:

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=5633

    und

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=3063

    Hier kann man mit wenigen Stimmen etwas bewirken.

  64. @Bernhard von Clairveaux
    Kinderlose als karrieregeile Schmarotzer hinzustellen ist genauso ekelhaft wie Frauen mit mehreren Kindern als Gebärmaschinen.
    Was ist das für ein Niveau?

  65. #67 hundertsechzigmilliarden (15. Feb 2012 22:15)

    # 43

    Haben die in der DDR nicht immer die SED zu 98% gewählt?

    Muss ich Ihnen tatsächlich diese „Wahlergebniss“ erklären?

    Man wird doch auch noch die Wahrheit über die DDR aussprechen dürfen oder nicht??

    Kann man. Für heute lasse ich es aber gut sein. Denn für die Nachfolgekommentare habe ich leider keine Zeit.

  66. Die Rechnung der Politiker scheint zumindest teilweise aufzugehen: die autochthonen Steuermichel mit und ohne Kinder zerhacken sich gegenseitig und sind wieder mal abgelenkt. So bleiben die Einheimischen alle vereinzelt, zerstritten, atomisiert.
    Die zunehmende Kinderlosigkeit ist an sich gar kein Problem, da Kinderlose der Solidargemeinschaft keine vergemeinschaftliche Kosten zur Kindererziehung (vom Kindergarten, der Mitversicherung in der KV,…,… bis hin zur Schul- und Universitätsausbildung) erzeugen, dafür aber wesentlich mehr Steuern und Sozialabgaben zahlen. Unterm Strich ist es finanziell betrachtet wahrscheinlich völlig egal, ob Steuermichel nun Kinder kriegt oder nicht.
    Das Problem ist eher, daß sich die Kinderlosigkeit oder 1-Kind-Familie hauptsächlich bei den Leistungsträgern konzentriert, die uns somit langsam wegsterben. Und das größte Problem ist, daß der Staat das Geld, welches er durch sinkende Erziehungskosten bei weniger Kindern spart und zusätzlich auch durch höhere Steuern und Sozialabgaben Kinderloser einnimmt sofort sinnlso aus dem Fenster wirft und damit sogar den millionenfachen Unterschichtenimport finanziert.

    MENSCH LEUTE, statt uns hier gegenseitig zu zerhacken sollten wir unseren volksverräterischen Eliten ordentlich Feuer unterm Ars** machen und zwar so heftig, daß ihnen das Blut in den Adern gefriert denn während wir uns hier in Cyberworld streiten vernichten sie durch ihre Politik unsere Lebensgrundlagen. Auf uns alle warten doch so oder so die gnadenlose Verarmung im Alter und bürgerkriegsähnliche Zustände im multiethnischen Umverteilungsparadies! Wir können es uns gar nicht mehr leisten uns zu zanken, denn die demographische Bombe tickt und tickt! Und damit meine ich nicht das ungelöste Rentenproblem, für das es eh keine Lösung mehr gibt sondern die demographische Zukunft, in der wir zur Minderheit im eigenen land werden!

  67. # 67 hundertsechzigmilliarden
    In den 50 er und 60 er Jahren, hat es in der alten Bundesrepublik ja auch Rentner gegeben, die den Grossteil ihrer Rentenbeitraege noch in Reichsmark gezahlt haben duerften, eine Waehrung von der auch nichts mehr uebrig geblieben ist.
    Nach ihrer Argumentation, haetten diese Menschen ja damals auch keine Rente bekommen duerfen, da diese ihr Erwerbslebens unter voellig anderen Bedingungen bestritten haben.

  68. #69 Socke

    Glauben sie wirklich, dass die ganzen Schmanckerln die unsere Regierung denen anbietet, welche Kinder nicht als Berufung, sondern als Beruf ansehen für ihre Zukunft sorgen können?

    Ich bezweifle dies.

    Ich erinnere diesbezüglich mal an Sarazzins Thesen, welche ich in meinem täglichen Umfeld nur bestätigen kann.

    Hartz4 erzieht oftmals Hartz4

    Moralisch darf man allerdings nicht differenzieren. Einem Akademikerpaar Prämien zahlen, während der Schulabbrecher keine finanziellen Anreize erhält.

    Genau da beisst sich nämlich die Katze in den Schwanz.

  69. @#68 Kreuz-Berg
    Ich kann Dich schon verstehen.
    Ich selbst bin Nr. 3 von 4, Nr. 1 war eine Todgeburt.
    Meine Schwägerin hat Nr. 2 wegen beruflichen Engagements verschlafen(also 1 Kind). Eine Ehepaar hat ungewollt 0 Kinder (aber entsprechend eine perfekte medizinische Versorgung).
    Ich kenne aber auch Familien, denen Kinder gestorben sind, die schon 12 Jahre alt waren. Das gilt dann als „persönliches Schicksal“. Da springt die Sozialgemeinaschaft auch nicht ein und bezahlt einen „Trauerobulus“. Genauso wenig wie für meine Halbglatze, meine Arthroseknie und meinen Tinitus. Ungewollte Kinderlosigkeit anderer bekümmert mich, aber ist doch eher kein Grund für die Solidargemeinschaft, einen „Ausgleich“ zu leisten.

    Socke

  70. Von welcher Zeit gehen Sie aus?

    Die Rentenversicherung stammt von Bismarck – also spreche ich von der Zeit davor.

    Nach dem 2. Weltkrieg hatten die “Alten”, die nicht mehr arbeiten konnten, genau _nichts_ mehr. Daher mussten die von der noch arbeitsfähigen Generation versorgt werden. So ist auch der Generationenvertrag entstanden.

    Das ist falsch. Der Generationenvertrag entstand, weil seinerzeit die Flüchtinge aus dem Osten in Deutschland ankamen und diese nicht in die Rentenkasse eingezahlt haben. In dem Zusammenhang haben diejenigen, die nicht alles verloren haben mit denen geteilt, die alles verloren haben. Und das konnte nur per Generationenvertrag bezahlt werden.

    Das eigentliche heutige Rentenproblem entstand, weil man vergessen hatte im Wirtschaftswunder wieder zurück zu rudern. Es war eben schicker, die höheren Renten zu zahlen.

    Wenn Sie als kinderlos-alleinstehender im nächsten Jahr, wenn der Maja-Kalender doch irrte und der vom Iran angezettelte Krieg doch nicht das Ende der Welt bedeutete, mittellos dastehen, weil Ihre Versicherung, Ihr Haus und Ihr Sparstrumpf in Flammen aufgegangen sind von einem neuen Generationenvertrag (die Starken helfen den Schwachen)gerettet werden……..mal sehen, ob Sie dann das Argument “ich bin unabhängig und sorge für mich” wiederholen werden.

    Oh keine Sorge, ich war schon gestrandet und habe Hilfe gebrauht und bekommen, allerdings nicht vom Staat.

    Wir sind alle ein Teil einer Gesellschaft. Unabhängig sind Sie nur auf einer einsamen Insel. Aber wer hilft Ihnen im Alter?!?

    Es gibt kein Alter für uns. Selbst wenn wir den vor uns liegenden Konflikt überstehen werden (nach meiner Auffassung werden wir das und das sogar auf der Siegerseite) und selbst wenn es diese prognostizierte Massenabwanderung der Muslime in diesem Jahr gibt (was ich wiederum nicht glaube) wird unsere Gesellschaft technologisch kolabieren.

    Ich sagte bereits, die heranwachsende Generation wird alle Mühe haben, sich selbst zu ernähren. Und meine Auffasung ist: Wer 2020 auf Andere angewiesen sein wird, dessen Leben ist zu Ende und zwar ganz gleich wie er sich vermögensmäßig abgesichert hat.

    Ich erinnere gerne in dem Zusammenhang an das hochverschuldete Rom zur Zeit Ciceros. Die drei Herrscher seinerzeit haben das Reich unter sich geteilt und die Staatskasse gefüllt in dem man einfach die 200 reichsten Römer ermordete (mit Familien) und deren Vermögen einzog. Rechne mal mit dieser Herrschaftsform.

  71. #67 skunks

    Dir wünsche ich einmal die Erfahrung von, sagen wir mal, drei Monaten mit einem Säugling. Danach gehst Du arbeiten um Dich zu entspannen.

    Kindergeld = Schmerzengeld???

  72. @#74 Makkes
    Ich sehe diesen Vorschlag anders: Hier geht es nicht um „Belohnung“ für Kinderreichtum. Diesen sehe ich auch kritisch, wie dies so oft hier bei PI diskutiert wurde.
    Hier geht es um etwas anders:
    Unsere Gesellschaft beruht auf einem Solidarsystem, welches aus verschiedenen Gründen aufgeweicht wird. Diejenigen, die einen bestimmten Lebensentwurf wählen, sind Nutznießer. Vor Kurzem habe ich von einem Gerichtsprozess (war das vielleicht sogar hier bei PI?) gelesen/gehört, nach dem eine Mutter von mehreren Kindern, die mittlerweile alle in die Sozialversicherung einbezahlen, einen Bruchteil dessen als Aktersversorgung erhält.
    _Darum_ geht es.

    Socke

  73. Solche Forderungen wollen vergessen machen, daß Singles sich diese ihre Rolle durchaus nicht immer gesucht haben und auch Kindern in der Mehrzahl nicht ablehnend gegenüberstehen. Ohnehin sind die Ledigen mit Stkl. I die Melkkühe der Nation mit den – mit Abstand höchsten – Steuer- und Abgabenbeiträgen. Das Problem der Rentenfinanzierung liegt nicht bei den Kinderlosen, sondern bei dem Betrug, den man hernach beschönigend als „Generationenvertrag“ bezeichnet hat. Gesetzliche Rente ja – aber jeder muß für sich einzahlen und nicht für andere. Nur so wird das Rentensystem aufrechterhalten werden können. Das System ist sonst nicht zu heilen, weil es im derzeitigen Zustand nicht krank, sondern im Grunde Bestandteil der Krankheit ist.

  74. FAZ 21.2.2009:
    Familienzuschlag für Homosexuelle
    „Homosexuelle Beamtenpaare in Rheinland-Pfalz sollen künftig einen Familienzuschlag bekommen. Geplant sei auch eine Gleichstellung im Beihilferecht, in der Beamtenversorgung sowie bei Reise- und Umzugskosten“ kündigte die SPD-Mehrheitsfraktion im Landtag am Freitag an.

    Eine Gesellschaft, die nicht diejenige Form des Zusammenlebens privilegiert, die im Regelfall für sie nützlicher ist, also die (traditionelle) Ehe, hat jede natürliche Orientierung verloren, sie ist dekadent.

    Und eine Gesellschaft die hundert andere Bereiche subventioniert, aber den (intelligenten!) Nachwuchs nicht explizit fördert, wird sich in wenigen Generationen einfach auflösen . . .

  75. #54 skunks
    #31 Makkes

    auch private Vorsorge hilft nicht, wenn es es Kinder mehr gibt.

    Das Problem ist das „Entsparen“ der „Rentenansprüche“ oder der Eigenvorsorge.
    (vgl. Borchert – Die Rentenlüge)

    Wem gegenüber können diese Anprüche geltend gemacht werden, wenn es einen GEGENÜBER nicht gibt, der eben Produkte und Leistungen bereitstellt???

    Sehr dumm gelaufen!

  76. #54 skunks
    #31 Makkes

    auch private Vorsorge hilft nicht, wenn es keine Kinder mehr gibt.

    Das Problem ist das “Entsparen” der “Rentenansprüche” oder der Eigenvorsorge. (Vgl. Borchert – Die Rentenlüge)

    Wem gegenüber können diese Anprüche geltend gemacht werden, wenn es einen GEGENÜBER nicht gibt, der eben Produkte und Leistungen bereitstellt???

    Sehr dumm gelaufen!

  77. „Besteuern wir uns in den Wohlstand“.
    Natürlich ist das eine Strafsteuer, egal ob nun als solche erhoben oder durch in Beitragserhöhung zu finden. Ihr müsst endlich mal begreifen das kein staatlicher Sozialapparat funktioniert.
    Es wird definitiv immer mehr kosten, als das was man an Wert in Leistung bekommt.

    Schade wie sehr PI der
    Staats -und Politikergläubigkeit verfallen ist.

    http://www.freiwilligfrei.de

  78. @ Ikarus69

    Quatsch. Es geht darum, daß von vielen Kinderlosen einfach aus Unkenntnis häusliche Kindererziehung als lockere Nebenbeitätigkeit geringgeschätzt wird. Das ist sie eben nicht.

    3-4 Stunden täglich mit meinen Kindern ermüden mich mehr als 8 Stunden Programmieren.

    Noch einmal, ich beschwere mich nicht, es sind tolle 3 Stunden. Es ist lediglich eine ganz objektive wertneutrale Feststellung. Konzentriertes Arbeiten am Computer ist im Vergleich die weniger erschöpfende Tätigkeit, es fühlt sich subjektiv tatsächlich wie Entspannung an.

  79. Nun gab es nach dem 2.WK viele Junge und wenig alte Menschen und die Steuersätze waren (im Vergleich zu jetzt) Märchenhaft. Ein Langsame Wegr nach und nach wieder zurück in eine kapitalgedeckte Rentenversicherung (in der jeder für sich selber zahlt) wäre möglich gewesen. Die Entwicklung war ja schon lange absehbar. der Begriff ‚Pillenknick‘ ist doch seit den frühen 70ern bekannt.

    Desweiteren kann man die demographischen Schwächen natürlich durch sinnvoll gesteuerte Einwanderung von leicht integrierbaren Leistungsträgern verbessern. Gut, dafür müsste man attraktiver sein als Australien z.B. was bei unseren Steuersätzen schon schwierig wird. Stattdessen haben wir eine von ganz anderen Interessen gesteuerte Einwanderung die das Problem weiter verstärkt, denn was nützen viele Kinder, wenn die dann gar keine oder zu wenig Steuern Zahlen.

    Am Ende ist beides Politikversagen. Es wurde und wird versäumt, die notwendigen langfristigen Entscheidungen zu treffen. Die Leute die auf den rollenden Schneeball hinweisen werden stattdessen mit Dummsinnsdiskussionen abgelenkt.

  80. @#78 Wolfgang
    Wir sind zwar nicht einer Meinung, aber gar nicht so weit auseinander.

    Bezüglich der Geburt des Generationenvertrages könnten wir wahrscheinlich noch ein Weilchen diskutieren, das würde aber wohl den Rahmen hier sprengen. Hier würden wir wohl einen Konsens erreichen.

    Bei Ihrer Hypothese, dass das Rentenproblem entstand, weil Deutschland nicht „zurückruderte“, ist dies schon ein bisschen schwieriger. Hier würden wir uns wohl über den Begriff „zurückrudern“ unterhalten. Ich bin, wie in meinen bisherigen Kommentaren wohl herauszuhören war, der Meinung, dass das Rentenproblem gar nicht erst entstanden wäre (Zuzug in die Sozialsysteme einmal ausgeklammert), wenn der 2. Teil des Generationenvertrages (Anzahl der Kinder) von vorneherein mit eingeschlossen worden wäre.

    Gar nicht zusammen kommen wir in dem letzten Teil Ihres Postings: Die jetzt heranwachsende Generation löst ihr Problem, indem sie das Land verlässt und in ein Land einwandert, welches selektive Zuwanderung (Australien, Kanada..)betreibt.

    Socke

  81. Adenauer:“ Kinder haben die Leute immer.“

    Der Alte aus Rhöndorf würde heute in seinem Grab rotieren, wenn er wüßte wie verfremdet sein schönen Land ist, dass er nach 1945 aus Trümmern mitaufgebaut hat.

  82. #Pro West,

    das sehe ich als Libertärer genauso.

    Der Staat und ihre Macher sind schlichtweg Räuber.

    Gäbe es diese gesamte Steuer- und Abgabenmaschinerie zwecks Umverteilung nicht, dann gäbe es auch keine Mittel zur Fütterung der ANTIFA und kein Geld für die Umvolkung.

    So einfach ist das.

  83. Sicheren mehr Kinder wirklich unsere Rente? Wird der Nachwuchs Beamter, Selbständig, Hartz4-Empfänger oder Auswanderer, dann wird der Generationenvertrag auch nicht erfüllt. Wenn die Kinder im Erwachsenalter nur geringe Löhne erzielen, dann nehmen auch die Rentenbeiträge ab und das Umlageverfahren funktioniert immer schlechter.

    Das Umlageverfahren macht nur Sinn, wenn eine Volkswirtschaft hohe Wachstumsraten aufweist, denn die Rendite des Umlageverfahrens entspricht bei einer konstant Lohnquote dieser Wachstumsrate. Das durchschnittliche Wachstum betrug zwischen 1992 und 2008 in Deutschland 1,5%. Ein Renditekracher ist das nicht. Die Demographie ist nicht das eigentliche Problem, sondern das geringe Wachstum.

    Kurz: Das Umlageverfahren ist ohnehin nicht mehr zu halten. An einer steuerfinanzierte Grundrente und einer ergänzenden verpflichtenden kapitalgedeckten Rente führt kein Weg vorbei. Ein kapitalgedecktes Rentensystem muss nicht zwangsläufig als private Altersvorsorge organisiert werden, es gibt Alternativen.

    http://www.iza.org/en/webcontent/publications/press/view_press?id=162&year=2001

  84. Zusätzliche Abgaben und Steuern wären kontraproduktiv.

    Es wäre gerechter bei der Rente anzusetzen. Volle Rentenansprüche sollte nur erhalten, wer Beiträge gezahlt und gleichzeitig mindestens zwei Kinder großgezogen hat. Denn beides ist Voraussetzung dafür, dass der Generationenvertrag überhaupt funktionieren kann!
    Wer keine Kinder großzieht, der kann sich beruflich besser verwirklichen und mehr Geld verdienen und damit höhere Rentenansprüche erwerben. Es wäre kein Unrecht, wenn man solchen Leuten eine Rentenkürzung wegen Kinderlosigkeit zumutete. Es wäre auch keine Diskriminierung, denn sie haben, aus welchen Gründen auch immer, nicht alle Voraussetzungen für einen vollen Rentenbezug erfüllt!

  85. #1 FluxKompensator (15. Feb 2012 20:36)

    arabische Frühlingsdeserteure

    Wie geil. Den muss ich mir merken. Ha, ha, ha.

  86. Die jetzt heranwachsende Generation löst ihr Problem, indem sie das Land verlässt und in ein Land einwandert, welches selektive Zuwanderung (Australien, Kanada..)betreibt.

    Das ist wohl die wahrscheinlichste Version und genau hier stellt sich dann die Frage, ob diese Kinder zählen in einer eventuellen Kinderberechnung. Real sind sie vorhanden, aber einzahlen tun sie nichts.

    Und dieses tolle Umlageverfahren funktioniert nur wenn die Leute einzahlen.

  87. Klappe zum Film „Das Volk der Deutschen ist selber Schuld“ die 35. Szene.

    Wohin sind denn die Rentenüberschüsse verschwunden, welche die geburtenstarken Jahrgänge erwirtschaftet und eingezahlt haben?

    Könnte es sein, dass diese Überschüsse vom „Weltsozialamt Deutschland“ zweckentfremdet verteilt und damit faktisch rechtswidrig veruntreut wurden?

    Sind denn unsere Politiker von der ach so plötzlichen und nur für Idioten unvorhersehbaren Bevölkerungsentwicklung derart überrascht worden, dass sie nun gezwungen sind, den geburtenstarken Jahrgängen ihre bereits gezahlten Rentenbeiträge nochmals abzupressen?

    Kann es sein, dass hier wiedermal das Volk für die Fehler der Politik bezahlen muss und die Politik alles daransetzt, ihre eigene Unfähigkeit mit dem Ruf „da steht der Schuldige“ abzuwälzen um die eigene, die wahre Schuld, nicht eingestehen zu müssen?

    Und wann werden wir Deutschen endlich einmal kapieren, dass die Schuldigen in den seltensten Fällen wir sind und uns andere, ihre Verpflichtung uns Deutschen gegenüber erfüllende, Politiker wählen?

    Fragen über Fragen….

  88. Was hier auch übersehen wird….der Kinderlose bezahlt bereits jetzt mehr Steuern über die unterschiedlichen Lohnsteuerklassen, diese nun geforderte Zusatzumlage besteht also schon.

    Und nein, ich habe kein Problem mit der bestehenden Art, Anreize fürs Kinderkriegen zu schaffen, wenn meine Zahlungen Deutschen zugestanden werden, habe aber nicht die geringste Lust, mich als Finanzier von fremden Ethnien missbrauchen zu lassen.

  89. Ich hab’s schon gestern hier gesagt und sage es gerne noch einmal:

    Kinder dürfen nicht vom Geld abhängen!

    Nur von den Werten und Wünschen der Eltern. Und wenn die eben keine Kinder wollen, dann sollen sie auch dieses wunderbare Erlebnis nicht haben.

    Sie haben dann, meines Erachtens auch falsche Werte! Ok, aber in dieser wertelosen Gesellschaft stehen sie da nicht alleine, wie auch der Beitrag von (#36 Bernhard von Clairveaux (15. Feb 2012 21:36) ) schön zeigt. Arme Schweine!

    Bevor die Kinderlosen jetzt wieder schreien: nein, ich bin gegen Kindergeld und gegen diese Abgabe. Ich glaub’ wir kriegen zwar so um die 700 Euro aber darauf kann ich gut verzichten, nicht weil ich reich bin, sondern weil ich nicht noch mehr Quatsch kaufen will.

    Wer richtig mit Kindern leben möchte und wer überhaupt richtig leben möchte, der darf eben nicht auf „Panem et circenses“ = Brot und Spiele, reinfallen, sondern muss die wichtigen Dinge erkennen. Dann kommt man auch mit wenig Geld klar.

    Auf keinen Fall dürfen transferleistungsgesteuerte Geburtsmaschinen weitere Djiads in die Welt setzten. Da liegt der wesentliche Punkt. Meine 4 Kids werden alle Abi machen oder etwas anderes Sinnvolles tun. Das Abi ist allerdings, anders als zu meiner Schulzeit, eine Möglichkeit, den Idioten-Mitschülern aus dem Weg zu gehen – und wir alle wissen, wer gemeint ist.

    Ich kenne allerdings auch viele Leute, bei denen es nicht klappt, mit den Kindern. Das ist eine Tragödie aber eine von den Konsum- und Karriere suggerierenden 68gern geschaffene Tatsache.
    Natürlich bekommt nur die Frau die Kinder. Wenn aber Kinderkriegen als Wert so kaputt gemacht wird und gleichzeitig alle von Selbstverwirklichung sprechen, dann muss sich keiner wundern. Wenn ich dann die wirklich wichtigen „Werte“ im Leben zu spät erkenne, dann : Pech gehabt – zwar traurig aber nicht zu ändern!

    Also diskutiert ruhig weiter über Geld und Neid – Ihr habt es dann aber (noch) nicht verstanden……..

  90. Es wäre gerechter bei der Rente anzusetzen.

    Lass es dir gesagt sein. Es gibt derzeit keine Möglichkeit einer Umlage, die denjenigen zu Gute kommt die biodeutsche sind und gleichzeitig Kinder haben. Alleine von der Kinderzahl fressen dir die Sozialsystemmigranten alles weg. Wenn du drei Kinder hast, die haben acht.

  91. Eine Ehe und Kinder sind in einem gewissen Sinne eine langfristige Investition.
    Investoren brauchen langfristige Perspektiven und Investitionssicherheit.

    In unseren europäischen Gesellschaften ist diese Investitionssicherheit nicht mehr gegeben:
    – ca. 50% Sicherheit einer Scheidung mit zum Teil desaströsen wirtschaftlichen und seelischen Folgen.
    – Kinder sind eines der grössten Armutsrisiken.
    – generelle Unsicherheit betreffend der gesellschaftlichen Entwicklung betreffend Familie.
    Um nur drei Gründe zu nennen.

    Werden bald nur noch Idealisten Familie und Kinder wollen?

    Kinder sind eine Gabe Gottes, von unschätzbarem Wert, Sinn stiftend, Hoffnung verbreitend, unsere Zukunft.

  92. #84 Antidote (15. Feb 2012 22:54)

    #54 skunks
    #31 Makkes

    auch private Vorsorge hilft nicht, wenn es keine Kinder mehr gibt.

    Das Problem ist das “Entsparen” der “Rentenansprüche” oder der Eigenvorsorge. (Vgl. Borchert – Die Rentenlüge)

    Wem gegenüber können diese Anprüche geltend gemacht werden, wenn es einen GEGENÜBER nicht gibt, der eben Produkte und Leistungen bereitstellt???

    Sehr dumm gelaufen!

    Diese auch als »Mackenroth-Theorem« bekannte Hypothese gilt nur für geschlossene Volkswirtschaften, bei fehlendem Freihandel oder aber bei einer weltweit sinkenden Gesamtbevölkerung. In allen anderen Fällen ist sie unzutreffend.

    Veranschaulicht sei dies an Hand eines Extrembeispiels: Angenommen, in Deutschland gäbe es gar keine Kinder mehr und alle Erwachsenen würden ihre Rente sichern, indem sie Kapitaldeckung durch den Erwerb von Vermögensgegenständen betrieben – wären dann deren Rentenzahlungen garantiert?

    Legt man die einfachste Form der Vermögensbildung zugrunde, nämlich den Erwerb von Gold, reduziert sich die Beantwortung dieser Problematik auf die Frage, ob die dann womöglich 20 Milliarden (meist jungen!) Erdenbürger bereit wären, die alten Deutschen gegen Gold mit Dienstleistungen (z. B. Pflege) und Nahrungsmitteln zu versorgen.

    Nach über 5000jähriger Erfahrung mit dem Vermögensspeicher Gold kann man darauf nur antworten: Ja … O ja!

  93. #100 _Kritiker_ (16. Feb 2012 00:28)

    20 Milliarden (junge) Erdenbürger wollen das Gold von 50 Millionen (alten) Deutschen:

    Wären diese Erdenbürger bereit, die Deutschen gegen Gold mit Dienstleistungen zu versorgen?

    Nein.

    Ein Krieg wäre einfacher, um an das Gold zu gelangen.

    Man sollte sich bezüglich der Natur des Menschen keinen Illusionen hingeben – Erbsünde nennt die Kirche das.

  94. @ #24 MichaelKohlhaas:

    Irrtum, teilweise zumindest. Die Leute haben 40 Jahre lang ein Umlagenfinanziertes Rentensystem durch ihre Beiträge am Leben erhalten.
    Wie du richtig sagst, ist es eben KEIN Privatunternehmen, das eisern spart und anlegt und im Alter auszahlt.
    Die eingezahlten Beiträge reichen für höchstens wenige Monate an Rentenauszahlungen (je nach Überschuss). So ist das nunmal.

    Die arbeitende Generation finanziert also die Renten, alles was die letzten 30-40 Jahre „eingezahlt“ wurde, ist längst ausgegeben. Läßt man Kinderlose mehr einzahlen, bzw. Eltern weniger, so gleicht sich das derzeit bestehende und noch gravierender werdende Ungleichgewicht wieder aus.

    Die Vollkaskomentalität „Staat sorgt irgendwie für mich“ beruht auf deutlichem Wirtschaftswachstum und gesunder Demographie und einer gebildeten, disziplinierten, hart arbeitenden Bevölkerung. Dieses Konzept befindet sich, geht es so weiter mit Deutschland, derzeit im Endstadium.

  95. #102 Hokkaido (16. Feb 2012 01:32)

    #100 _Kritiker_ (16. Feb 2012 00:28)

    20 Milliarden (junge) Erdenbürger wollen das Gold von 50 Millionen (alten) Deutschen:

    Wären diese Erdenbürger bereit, die Deutschen gegen Gold mit Dienstleistungen zu versorgen?

    Nein.

    Ein Krieg wäre einfacher, um an das Gold zu gelangen.

    Man sollte sich bezüglich der Natur des Menschen keinen Illusionen hingeben – Erbsünde nennt die Kirche das.

    Auch wenn ich dieses Szenario für reichlich übertrieben halte (auch kleine und völkerrechtlich unabhängige Inseln Ozeaniens werden nicht angegriffen, selbst wenn diese völlig wehrlos sind und über Rohstoffvorräte verfügen – Nauru wäre ein Beispiel), haben Sie meine Erläuterung, die einen unrealistischen Extremfall skizzieren sollte, nicht richtig interpretiert:
    De facto werden wir es (schlimmstenfalls) mit einem Unterbau an jungen Menschen zu tun haben, der zahlenmäßig die Rentner nicht mehr finanziell versorgen kann, aber durchaus noch zur Aufrechterhaltung der im Rahmen des heutigen gegenseitigen Aggressionspotentials unserer Nachbarn – welches äußerst gering ist und zweitens auch noch durch die Vereinten Nationen, den Europarat u. v. a. m. deutlich gehemmt wird – nötigen Landesverteidigung imstande sein wird.
    Und dann gilt in der Tat: Haben die Älteren Vermögenswerte angehäuft, können sie damit im Ausland beliebig einkaufen gehen.

  96. Das wird doch immer schwachsinniger hier.

    Es gibt ganz andere Bereiche,wo das Geld des Staates sinnlos in extremsten Beträgen aus dem Fenster geschmissen wird.
    Da sollte man lieber mal anfangen einzusparen,anstatt immer weiter die Büger zu schröpfen,wo es irgendwo noch was auszupressen gibt und damit die Leute gegeneinander aufzustacheln.

    Erst sind es unterbezahlte Geringverdiener,die gegen Arbeitslose insgesamt ausgespielt werden (Westerwelle lässt grüssen),…jetzt Familien gegen Alleinstehende.

    Ihr werdet von der Politik von allen Seiten verarscht und springt zum großen Teil auch noch drauf an.

    Viele Leute haben so ein geringes Einkommen,dass sie jetzt schon kaum noch über die Runden kommen,auch Kinderlose.
    Jedes Jahr wird alles teurer,nur die Löhne steigen nicht.
    Kinderlose zahlen,genau wie Eltern sich jetzt schon dumm und dusselig an Rentenbeiträgen,damit sie hinterher gerade mal einen Bruchteil raus bekommen.

    Nein,der Haken an der Sache liegt ganz woanders.Es muss zugesehen werden,dass die Leute wieder mehr Geld in die Taschen bekommen und die Zukunftsaussichten für Kinder ganz stark verbessert werden.
    Dann werden sich manche auch eher überlegen Kinder zu bekommen.

    Solange aber genau das Gegenteil passiert,geht es hier nur darum Leute auszupressen,wie eine vertrocknete Zitrone.

    Ein erster Schritt für den staat Geld zu sparen wäre zB. schonmal Milliardenstarke Finanzierungen,zumindest an Schurkenstaaten abzuschaffen,die meisten sinnlosen Integrationskuschelprojekte aufzulösen,die eh nichts bringen,oder die Zuwanderung von Migranten ins Sozialsystem stark zu begrenzen,etc.,etc,die Liste geht noch ellenlang weiter.
    Von der EU Politik und dem Euro ganz zu schweigen.

    Was meint ihr,wieviel Kohle da übrig wäre.
    Aber nein,gerade weil man ja genau solche Sachen gegen den Willen der Bevölkerung mit allen Mitteln durchringen will,müssen die Bürger immer mehr und mehr geschröpft werden,bis sie irgendwann die Tapete von der Wand nagen.

  97. Die Vorschläge dieser Unionspolitiker und auch mancher Leute hier würden eigentlich am ehesten zur FDP passen.
    Und jetzt ratet mal,warum die FDP mittlerweile irgendwo zwischen 3 und 5% rumkrabbelt.

  98. Was für ein schönes Foto!

    Sicherlich sollte eine Umverteilung zugunsten derjenigen geschehen, welche Kinder in die Welt setzen, die zu Leistungsträgern werden.
    Aber muss man dazu einen (vielfach ungewollt kinderlosen) Teil der Bevölkerung stigmatisieren?

    Die Kinderlosen zahlen derzeit mehr Steuern und Sozialabgaben als diejenigen mit Kindern.
    Wer in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlt, finanziert mit seinem Beitrag die Familien mit Kindern mit, die genau denselben Beitrag zahlen. Die Steuern, welche ein Kinderloser zahlt, sind wesentlich höher als die Steuern einer Familie mit Kindern und Kinderfreibeträgen. Ob diese Umschichtung ausreicht, um die Lasten abzudecken, ist einen Rechenaufgabe, aber nicht ein Frage der Stigmatisierung.
    Am Ende der Überlegungen sollte eine Förderung der Familien mit Kindern herauskommen, die sich um Leistung bemühen, aer nicht eine Förderung derjenigen, die in die Sozialsysteme hineinwachsen.

  99. Zusätzliche Steuern und Abgaben für die Kinderlose sinde kein Ökonomische. sonder eher populistische Massnahme wie der „Reichensteuer“.
    Wie schon #107 Nelson bemerkt hatte, die Kinderlosen zahlen mehr Steuern und Abgaben.
    Wo kommt das KIndergeld her? Die ist Steuerfinanziert. D.h. Kinderlose und Eltern zahlen ein (Eltern sogar weniger wg. der Kinderfreibetraege) zurueck erhalten nur die Eltern. Das ist schon ein Kinderlosensteuer.
    Bei den gesetzlichen Krankenkassen sind die Kinder mitversichert. D.h. Kinderlose zahlen fuer deren Versicherung.
    Bei den Renten es werden auch die Erziehungjahre anerkannt. Wer zahlt – auch die Kinderlose.
    Also die Zusaetzlichen Steuern und Abgaben existieren schon.

  100. Vielleicht noch ein erklaerungsversuch.
    Ein Kinderlose zahlt 100 EUR Steuer
    Ein Vater vom gleichen Gehalt 95 Euro (Kinderfreibetrag)
    Wenn der Vater noch 10 Euro Kindergeld bekommt, dann ist der Kinderlose mit Rund 5 Euro dabei. Dh. Der Kinderlose bezahlt effektiv schon 10 Euro Steuer die den Vater zugunsten kommen.
    Das 5 Euro mehr steuer + 5 Euro die dann fuer das Kindergeld verwendet werden. Der Vater bezahlt auch 5 Euro die in das Kindergeld fliessen, abe die bekommt er zurueck.
    Nun will der Staat 20 Euro Kindergeld bezahlen. Wird es so bleiben wie es ist, dann bezahlt der Kinderlose schin 15 Euro Steuer
    Aber dann muss der Staat diese zusaetzliche 10 Euro Kindergeld woanders sparen. Das geht natuerlich nicht. So statt sparen erdenkt man einen Zusatztsteuer fuer die Kinderlose.

  101. Der Klappentext zum Link:

    Familien mit zwei und mehr Kindern werden seit 1970 in den Steuer- und Sozialsystemen systematisch ausgebeutet, was mit einer systematischen Beschenkung lebenslang kinderloser Menschen einhergeht. Menschen, die im Laufe ihres Lebens ein Kind aufziehen, werden heute näherungsweise gerecht behandelt. Die staatliche Beschenkung Kinderloser auf Kosten der Familien mit zwei oder mehr Kindern stellt einen riesigen ökonomischen Anreiz dar, kinderlos zu bleiben oder nur 1 Kind aufzuziehen.

    Die systematische Ausbeutung der Familien in Deutschland

  102. #21 Schlecht_Mensch (15. Feb 2012 21:22) Nur mal am Rande:

    Früher, wo es noch gar kein Rentensystem gab, hatten die Kinderlosen die Wahl, zu verhungern oder zu verhungern.

    Denn die Kinder mussten sich um ihre Eltern kümmern. Von daher geht es den Kinderlosen heute verdammt gut, denn die Kinder der Anderen zahlen für sie mit.

    Über Wurf- und Aufzuchtprämien wird den Leuten, die lieber Leistung im warmen Bett als an einem ungemütlichen Arbeitsplatz bringen schon heute das Kindermachen in einer geradezu obszönen Weise vergoldet.

    Früher gab es das nicht und dennoch haben verantwortungsbewußte Eltern Kinder großgezogen und anständige Steuerzahler aus ihnen gemacht.

    Heute wird doch gegen Geld nur Prekariatsnachwuchs fabriziert, der später dann der Allgemeinheit auf der Tasche liegt und die Kriminalitätsstatistik bereichert. Solchen teueren unproduktiven Nachwuchs brauchen wir nicht. Das kostet nur und sollte nicht auch noch finanziell belohnt werden.

  103. Hallo zusammen,
    meine Frau und ich haben zwei Töchter. Wir sind beide Akademiker, berufstätig und partizipieren von der Tatsache in einem Dreigenerationenhaus zu leben. Es ist nicht immer einfach, aber es geht.
    Ich bin für eine „Kinderlosenabgabe“. Damit werden zwar auch ungewollt kinderlose getroffen, aber vielleicht sollte sich das Gros der Kinderverweigerer (in diese Gesellschaft gebäre ich keine Kinder) Gedanken über unsere Altvorderen machen. Es gab Kriege, Seuchen und Hungersnöte. Trotzdem wurden Kinder in die Welt gesetzt. Wenn kein Platz da war, wurde in Schichten geschlafen.
    Gut, es gab auch Armut durch hohe Kinderzahlen, bittere Armut, der Bismarck seine Sozialgesetzte entgegengesetzt hat. Heute gibt es andere Probleme in Europa. Doch würde ich mich immer wieder für Kinder entscheiden.

  104. Ich bin gewollt kinderlos und das ist gut so.

    Ich bin bereit zusätzlich zu all dem was ich und meine Frau schon an Steuern zahlen, die geforderte Abgabe zu bezahlen. ABER: Dann wird das Geld bitteschön auch nur für Kinderlose im Alter verwendet.

    Ach Mensch…und weil ich weiß, dass das nicht klappt…

    (Wie schon die 1957 eingeführte Kürzung der Beamtenalimentierung um 7% um damit Rücklagen für die späteren Pensionen zu schaffen. Die dann 1998 nochmals gekürzten Beamtenpensionen um 4,5 %, weil man (HUCH!) gar keine Rücklagen geschaffen hatte und das Geld lieber verprasste. Wofür auch immer)

    Bin ich definitiv gegen einen staatlichen Eingriff.

    Es gab im Stern 2006 den Beitrag „No Kidding!“ den könnte ich so unterschreiben.

  105. Wenn man Eltern dafür belohnen will, daß ihre Kinder später einmal eventuell arbeiten und Steuern zahlen, dann muß man auch diejenigen Eltern finanziell bestrafen, deren Kinder aus dem Raster fallen.

    Wer Kriminelle, Dauerfaulenzer, Drogenkonsumenten, Berufsarbeitslose und Gammler in die Welt setzt, der haftet dann auch für die Kosten, die er dadurch verursacht. Solchen Eltern auch noch Geld in die Hand zu drücken ist Unsinn.

    Da würde sich mancher, der heute nach noch höheren Zahlungen schreit schön wundern, wenn er im Gegenzug auch für Schäden in Regress genommen würde.

  106. Kinder sind eine Gabe Gottes, von unschätzbarem Wert, Sinn stiftend, Hoffnung verbreitend, unsere Zukunft.

    Das gilt nur für den Fall, dass die Kinder eine Zukunft haben und die haben sie nicht mehr. Wir haben die Zukunft unserer Kinder verkauft. Oder wie sagte mal jemand: Es ist nichts mehr da …

  107. #114 Wehrwolf

    Schön,dass Du Akademiker bist und wahrscheinlich ein gutes Einkommen hast.(?)
    Hast Du aber auch mal an die Leute gedacht,die nur einen Bruchteil des Einkommens eines Akademikers zur Verfügung haben?

    Und kannst Du dir vorstellen,dass es Leute gibt,die sich was angenehmeres für ein Leben,welches sie in die Welt setzen erhoffen,als dass diese Krieg,Seuchen oder Hungersnöte durchstehen müssten?

    Das Zauberwort heisst Verantwortung.

  108. Gut, es gab auch Armut durch hohe Kinderzahlen, bittere Armut, der Bismarck seine Sozialgesetzte entgegengesetzt hat.

    Bismarck hatte seine Sozialgesetze einer Umverteilungsarmut entgegen gesetzt. Das Vermögen war vorhanden – im Einkommen der Unternehmer – und Bismarck hat auch diese zum Einkommensverzicht bewegen können.

    Ansonsten führt bittere Armut auf Grund von zu vielen Kindern nur zum Krieg. Schaue dich um in den Islamischen Ländern. In den letzten 50 Jahren hatte sich die Bevölkerung verdreifacht. Schraube die Bevölkerungszahl zurück auf 1960 und kein islamisches Land würde es wagen über einen Krieg mit dem Westen nachzudenken.

    Achmadinedschad hatte sich selbst einmal irgendwo bereit erklärt, 80% seines Volkes zu opfern. 1960 waren das 21 Millionen Menschen und heute sind es 80 Millionen.

    Das ist kein Opfer, dass er mit einem Krieg bringt, er löst sein Rentenproblem.

    Und genauso wurde es hier auch gelöst. Wie waren die Schlagworte? „Deutschland den Deutschen“ oder „Wir erobern neuen Lebensraum im Osten“. Wir waren 1960 72 Millionen Menschen und sind heute 82 Millionen. Wären wir 280 Millionen Biodeutsche in diesem Land, dann wären die Nazis keine kleine Randerscheinung im Parteienspektrum mehr. Dann ginge es mit der Lebensraumeroberung handfest zur Sache.

    Noch einmal: Kinder sind nur dann ein Segen, wenn sie eine eigene Existenz haben und mindestens die heranwachsende Generation aufwachsen lassen können.

    Dieses Land aber steht vor einem Technoligiekollaps und hat daher zu viele Menschen.

  109. Bei einem Einkommenssteuersatz von bis zu 49% und MWST von bis zu 19% in D (50, bzw 20 in Ö) ist der Vorschlag eine Frechheit.

    Das Volk wird ohnehin schon in Grund und Boden besteuert. Und ich halte jede Wette, dass diese „Kinderlosensteuer“ garantiert nicht in die Renten fließen wird, sondern in den außer Kontrolle geratenen deutschen Sozialstaat. Man erinnere sich, der frisst mittlerweile fast 50% des jährlichen Budgets.

    Und natürlich die „Euro Rettung“ nicht vergessen.

  110. „Adenauer wies dies mit der Feststellung zurück: “Kinder haben die Leute immer.” Etwas anderes konnte man sich damals gar nicht vorstellen.“

    Konnte man schon – schließlich war das Modell der staatlichen Rentenversicherung damals auch in der CDU umstritten. Aber es war kurz vor dem Wahlen 1957, und da mußte man halt was bieten…

    Übrigens war Adenauer eher locker im Umgang mit Geld – er ruinierte nicht nur Köln in seiner Zeit als OB, sondern verspekulierte sich vor dem Krieg auch nachhaltig selbst…

  111. Kapierts eigentlich keiner?

    Der Plan ist, immer mehr Belastungen durch Steuer- und Abgabenerhöhung und immer weniger staatliche Leistungen.

    In einem Wort: Enteignung!

    Der Hartz-IV muß sein gesamtes Vermögen größtenteils versilbern, damit er Unterstützung erfährt.

    Es ist genug Geld da! Es wird nur von den Falschen für die Falschen ausgegeben.

    Aber so lange das Verblödungsfernsehen funktioniert und genügend Füllstoff bei Aldi zu kaufen ist, wird sich nichts ändern.

    Schlaf weiter, Deutschland!

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