In Malaysia haben islamische „Kleriker“ zum Heiligen Krieg gegen Christen aufgerufen. Der bekannte Mufti Harussani Zakaria (Foto) wirft den Christen die Missionierung von Moslems vor. Malaysia gilt im Westen oft als Vorzeigeland der islamischen Welt. Etwa 60 bis 70% der Bevölkerung sind Moslems. Wie in allen Ländern mit moslemischer Mehrheitsbevölkerung kommt es immer wieder zu Übergriffen gegen die Minderheiten des Landes.

Kathweb.at schreibt:

In Malaysia haben islamische Hardliner zum „Heiligen Krieg“ aufgerufen. Der Islam werde beleidigt, die Malaien seien wirtschaftlich schwach, und den Sultanen als den islamischen Herrschern der malaysischen Bundesstaaten werde immer weniger Respekt entgegengebracht, zitieren malaysische Medien am Dienstag aus einer Rede des einflussreichen Muftis Harussani Zakaria von Perak. Er rief zum Dschihad zur „Verteidigung des Islam, der Malaien und der Institution der malaiischen Herrscher“ auf.

Hasan führt seit Mitte 2011 eine Kampagne gegen Malaysias Christen. Er wirft ihnen vor, durch „Massenkonversionen“ von Muslimen das mehrheitlich islamische Malaysia zu einem christlichen Staat umwandeln zu wollen. Zuletzt behauptete er, Christen missionierten, als islamische Kleriker verkleidet, in Moscheen und gäben Muslimen Weihwasser zu trinken.

Der Journalist Daniel Bax schrieb einmal in der taz, dass es Christenverfolgung gar nicht gäbe und es sich dabei nur um Propaganda von christlichen Fundamentalisten handelt. Angesichts der Realität können solche Äußerungen nur noch als rassistische Hetze betrachtet werden.

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11 KOMMENTARE

  1. Traurig, aber wahr: die etwa 60% Muslime in Malaysia reservieren für Muslime 85% der akademischen Studienplätze und auch sonst werden Nicht-Moslems oft benachteiligt.

  2. Man muss sich nur einmal in der Gegend aufhalten und schon weiß man warum Nichtmoslems wirtschaftlich erfolgreicher sind. Ich habe Ramadan in Indonesien erleben dürfen. Da geht es dann so um 03.00 Uhr los, Geschrei und Geplärre aus jeder Ecke. Christen haben meist dicke Glasscheiben und Klimaanlage und drehen sich auf die andere Seite um weiter zu schlafen und Kraft für den Job zu sammeln.

    Dann tagsüber: Moslems sind nur zu einem Bruchteil leistungsfähig. Einmal wegen den Gebeten und dann sind die nach einer Weile ausgetrocknet und verlangen als Sonderrecht, sich während der Arbeit hinlegen zu dürfen. Das Recht wird denen auch zugestanden.

    Nachts wird dann geschlemmt bis zum Gehtnichtmehr um dann um 03.00 wieder Richtung Moschee zu traben. Wer das einen Monat mitmacht ist echt geschlaucht und braucht erst mal Erholung. Und natürlich stellen Chefs die Geschäfte machen wollen, mehrheitlich Nichtmoslems ein wenn es denen erlaubt wird.

    Nur Idioten wundern sich warum Moslems immer dann die Loser sind wenn mehrere Religionen aufeinander treffen.

  3. @ #2 Eurakel:

    Der Mufti fürchtet sich vor Weihwasser? Sehr aufschlussreich…

    …und vermutlich auch vor dem Kruzifix, Silberkugeln und Knoblauch! Sollte bei Aufenthalten in Malaysia nicht in der Reiseausstattung fehlen. 😉

  4. Immerhin ist es befriedigend, dass im Forum der TAZ, das entsprechend kommentiert wird.
    So viel Einsicht hätte ich den Lesern dieses Rote-Socken Blattes kaum zugemutet.

  5. In vielen asiatischen Ländern gibt es einen fatalen Trend zur religiös-politisch-ethnischen Gleichschaltung.

    Dies wird immer stärker auch in „Malaysia“ deutlich!

    Dazu werden dort Gesetze geschaffen, die eine „bestimmte Religionsgemeinschaft“ bevorzugen.

  6. Da heisst es dann aus katholischen Kirchenkreisen, dass man doch differenzieren müsste. Muslime aus Ländern mit vergleichsweise vielen Andersgläubigen hätten gelernt ihre Religion toleranter zu leben, als ihre Glaubensgenossen in hundertprozentig islamischen Staaten.
    So gelesen in einem Interview mit dem erst kürzlich in sein Amt eingeführten Erzbischof von Luxemburg Jean-Claude Hollerich.

    Dabei lebte dieser Mann davor zwanzig Jahre in Japan und war zu letzt Direktor der Jesuitenuniversität in Tokio. Als solcher reiste er häufig auch nach Malaysia. Mit seinen obigen Aussagen hatte er allerdings vor allem die in Luxemburg lebenden Bosniaken im Visier, die seit dem Jugoslawienkrieg in Luxemburg siedeln und die einen grossen Teil der Mohammedaner in Luxemburg bilden.

    Denke in Bezug auf Malaysia müsste er seinen Optimismus etwas dämpfen.
    Islam ist und bleibt im Kern eben ein grosses Übel!

  7. „…Angesichts der Realität können solche Äußerungen nur noch als rassistische Hetze betrachtet werden.“
    ———————————————-
    Bei aller Zustimmung zu dem Inhalt des Artikels – bitte nicht diese schwachsinnige
    Wortwahl der Linksradikalen. Sollten die beiden letzten Worte sarkastisch gemeint sein, dann setze man diese bitte in „“!

    „Rassistisch“ ist z. Zt. wohl das am meisten missbrauchteste Wort überhaupt, benutzt in der Regel von VollpfostInnen, die nichtmal ansatzweise wissen, was dieses Wort beinhaltet. Wie der Islam ist auch das Christentum keine „Rasse“, also was soll das? Mit der Übernahme solcher Worthülsen leistet man der verlogenen Argumentation gegen jede Islamkritik, wenn auch ungewollt, Vorschub.

    Und bei dem inhaltsleeren Kampfwort „Hetze“, das weder irgendeine Begründung noch sinnvolle Aussage noch Argumentation beinhaltet, sondern lediglich eine subjektive Abwertung darstellt, kommt mir generell das Kotzen!

    Solch primitive Wortwahl sollte man denen überlassen, die keine Argumente haben – wir haben mehr als genug davon!

  8. @ #10 Der Hammer (23. Feb 2012 16:09)

    Das ist absolut wahr!

    Bei Indymedia ist „rassistisch“ das beliebteste und meist benutzte Wort!

  9. #2 Eurakel (23. Feb 2012 12:20)

    Der Mufti fürchtet sich vor Weihwasser? Sehr aufschlussreich…

    Ein Schelm wer Böses denkt.

Comments are closed.