1

Solinger „kämpfen“ gegen Abu Usama

Millatu-Ibrahim–Moschee in SolingenDie WELT berichtet heute ausgiebig über Solingens Salafisten. Dort wanderte Mohammed M. (26), der sich selbst „Abu Usama al-Gharib“ nennt, ein Ägypter mit österreichischem Paß, ein, benannte eine örtliche Hinterhofmoschee in „Millatu-Ibrahim–Moschee“ (Foto) um, und kämpft dort dafür täglich, daß die Flagge des Islams über dem Weißen Haus und dem Vatikan weht. Aber vorher natürlich über Solingen.

Als Waffe gegen Ungläubige hat Abu Usama ein Teppichmesser im Sack, und ein paar Jahre Knast in Österreich haben ihn hart gemacht. Er geht aufrecht und will aufrecht sterben. PI hat in letzter Zeit mehrmals über Solingen berichtet (siehe Suchfunktion).

Was den Artikel in der WELT besonders interessant macht, ist das Wort „Kampf“. Wenn man alles durchliest, erfährt man, daß der Solinger Kampf gegen den Mohammed-Radikalinski darin besteht, daß Gegendemos gegen die „braunen“ Republikaner und Pro NRW veranstaltete werden, daß konservative Islamkritiker verunglimpft werden, und daß der OB zusammen mit Linken und – ja – mit Milli Görüs einen Aufruf gegen Abu Usama unterschrieben hat. Einfach süper – und wahnsinnig tapfer!

Der Aufruf war so was von harmlos, daß der österreichische Ägypter sich natürlich totlachte und ungeschoren weitermacht. „Bei Allah, ich werde mich vor einem Kafir (Ungläubigen) niemals verbeugen“, sagt er. Was für ein irreführender WELT-Artikel also: Solingen kämpft gegen Pro NRW und nicht gegen den Dschihad-Abu!