Nein, es handelt sich um keine Karnevalssitzung, es ist bitterer Ernst! Nachdem wir in frühestens 100 Jahren einen Endlagerstandort für Atommüll gefunden haben und das Zeug in 500 Jahren endlich vergraben sein wird, schreibt das Schweizer Kernenergiegesetz vor, daß dann das Lager dauerhaft markiert werden muß! „Während ein Teil des atomaren Abfalls nur etwa 1000 Jahre strahlt, sind es beispielsweise beim Uran mehrere Milliarden Jahre. Die Schweiz will hochaktive Abfälle deshalb für rund eine Million Jahre von Mensch und Umwelt abschirmen. Und für mindestens 10.000 Jahre müssen künftige Generationen vor dem Lager gewarnt werden.“ Aber wie?

Fachleute rund um den Globus zerbrechen sich den Kopf darüber, wie Endlager zu kennzeichnen sind, das geht ja nicht mit einem Plakat von den Grünen. Und das betrifft auch Deutschland. Die Vorschläge sind tief durchdacht. Einer überlegt sich den Einsatz Zehntausender oder sogar von Millionen Tonscherben mit Totenköpfen.

Ein anderer will Mythen schaffen – etwa so: Unsere Schriftsteller sollen Geschichten und Sagen schreiben über Gorleben, das ein ganz verseuchtes Dorf ist, wo alle verstrahlt sind, und wer da hinkommt, stirbt bald. Und diese Geschichten müssen über 500 Generationen weitererzählt werden, damit ja keiner Gorleben vergißt und sich dort verstrahlt.

Was aber, wenn unsere Islamisten Plutonium brauchen und gerade wegen der Gorleben-Mythen und den Tontafeln anfangen, alles dort auszugraben? Probleme über Probleme! Machen Sie mit! Reichen Sie Vorschläge ein! Vielleicht könnte man ein riesengroßes Merkel-Röttgen-Denkmal errichten mit Warntafeln in 1000 Sprachen – am besten auch gleich zukünftigen? Die zu züchtenden Strahlenkatzen klingen ebenfalls erfolgversprechend. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf!!

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95 KOMMENTARE

  1. Eine Anti-Atom Strom und erneuerbare Energie Religion gründen, mit Gorleben als Tempel! Religion halten lange durch

  2. Lieber Kewil, ich verstehe nicht was der Artikel aussagen soll. Machen Sie sich darüber lustig, dass es Menschen gibt, die sich Sorgen um die Zukunft der Menschheit machen?
    Sind sie der Meinung, das ist ein Problem, das uns doch schnurz-piep egal sein kann, schließlich werden wir uns schon noch dran erinnern, und die nächste Generation wohl auch? Sollen die sich doch drum kümmern?

    Wie wäre es wenn sie anstatt dämliche Witze zu machen, selber mal etwas konstruktives beitragen?
    Lästern kann jeder. Das können auch Mohammedaner, und die sogar noch viel besser als Sie.
    Sie sind doch so ein Atom-Experte, also was tun wir mit dem Atom-Müll? Mit einer Rakete in die Sonne schießen vielleicht? Oder im Meer versenken? Oder alles in Saudi-Arabien in die Wüste kippen?
    Wo ist ihr Vorschlag, wie wir mit radioaktivem Müll umgehen?

  3. Man möchte eigentlich meinen, dass das ein Witz sein soll. Aber die meinen das wohl tatsächlich ernst.

    Diese Sorgen dürften ziemlich unbegründet sein, denn man müßte doch sehr optimistisch sein, um zu meinen, dass es in 10000 Jahren hier noch ein normales Leben gibt. Das Jüngste Gericht dürfte dann längst hinter der Menschheit liegen…

  4. Baut darauf ein riesiges Denkmal von Claudia Roth…
    Dann ist Ruhe für tausende von Jahren!

  5. Würde man den Atommüll recyclen (wiederaufbereiten), wie ursprünglich vorgesehen, würde der verbleibende Restmüll nur ca. 300 Jahre lang stärker strahlen, als das usprünglich geschürfte Uranerz. Die direkte Endlagerung hochradioaktiven Atommülls (ohne Wiederaufarbeitung) ist ein Kind der Grünen (Verbot der Wiederaufarbeitung – auch im Ausland, Konzept der direkten Endlagerung – beides Folge des „Erneuerbare Energien Gesetzes“). Bitte bei etwaigen Problemen dort vorsprechen (J. Trittin).

  6. Der Artikel macht nachdrücklich klar, dass eine Energiewirtschaft, die auf AKWs basiert, ethisch nicht verantwortbar ist.
    Das hat es noch nie gegeben: dass zwei/drei Generationen HUNDERTE und TAUSENDE künftige Generationen vorsätzlich mit einem (für sie selber nicht lösbaren) Entsorgungsproblem belasten. Dieses Ungleichgewicht sprengt jeden Rahmen. Seit 50 Jahren lehnt der katholische Philosoph Robert Spaemann aus DIESEM Grunde die Atomenergie ab.
    .
    Beiträge gesammelt in: Robert Spaemann. Nach uns die Kernschmelze. Hybris im atomaren Zeitalter. Stuttgart 2011.

  7. Die Technologie gibt es schon. Die wurde dank des Umweltministers Joschka Fischer an die Chinesen verscherbelt.
    Im Kernreaktor wird ewigstrahlender Atommüll zu kurzzeitigstrahlenden ( – 500 Jahre -) Atommüll verbrannt. Dank der Grünen wurde diese Technologie ans Ausland verscherbelt.
    So sind die Grünen für mich Volksvermögenvernichter.

  8. Wieder ein typischer kewil Beitrag. Betriebsblind und sarkastisch. Er sollte sich mal ne Auszeit gönnen.

  9. #2 mabank

    Erkundigen Sie sich mal nach Gaskraftwerken, Schnellen Brütern oder Kernfusionsreaktoren.
    Gerne auch bei dem TiMMS (Tübinger Internet Multi Media Server). Das beantwortet hoffentlich so einige Ihrer Fragen…

    Ansonsten wird die (selbstverständlich menschengemachte) Klimakatastrophe nach Berechnungen all der Atomphysik-Volontäre von Greenpiss jegliche Bemühungen, ein „End“lager zu finden, wohl zunichte machen??!

  10. wie weiter oben schon geschrieben, sollte man den Müll aufbereiten, denn dann enstehen Spaltprodukte, die nur noch wenige Jahrzehnte strahlen. Andererseits sollte man nicht vergessen, daß radioaktive Stoffe seit Beginn der Erde hier rumliegen. Uran hat eine Halbwertszeit von rund 4.5Mrd.Jahren, somit sollte etwa die Hälfte des Zeugs, was sich anfangs hier befand, noch da sein. Somit lebten alle Lebewesen auf der Erde mit der natürlichen Radioaktivität. Früher lag Uran schlicht als Pechblende in den Bergen u.a. des Erzgebirges, warum also sollte man Atommüll nicht wieder in die Berge reinbringen?
    Leider ist diese Diskussion nicht von Physik, sondern von Ideologie geprägt.

  11. Bis das Thema ausdiskutiert ist, werden uns unsere Nachbarstaaten den ach so schröcklichen „Atommüll“ vermutlich für ihre dann in Betrieb befindlichen Transmutationsreaktoren abkaufen und uns den damit produzierten Strom teuer verkaufen. Und das pöhse Atom damit noch mindestens für die nächsten 500 Jahre eine der Grundlagen für die Energiegewinnung in zivilisierten und fortschrittlichen Staaten bleiben. Außer der deutsche Atom-Kult würde auf den Rest der Welt übergreifen, was aber zum Glück kaum zu befürchten ist.

  12. #2 mabank (08. Feb 2012 14:51)
    Genau das!!!
    Sowas blödes hab ich bei PI noch nicht gelesen.
    Unterstes Niveau!
    Das wir ohne Kernenergie jetzt und auch in Zukunft nicht auskommen ist schlimm genug, da muss man keine dummen Witze machen.
    Der Autor kann sich ja ein paar noch heiße Brennstäbe unters Bett legen, wenn das alles nicht so tragisch ist, hilft bestimmt bei dieser Kälte und spart Gas und Strom.

  13. @ mabank

    Wo ist ihr Vorschlag, wie wir mit radioaktivem Müll umgehen?

    mein vorschlag wäre z.b., die castor-behälter (hochradioaktiver abfall) in einem ehemaligen bergwerk, das dafür geeignet ist, zu lagern.

    die behälter MÜSSEN weiterhin zugänglich sein (nicht einfach verbuddeln wie in asse) und sollten regelmässig kontrolliert werden.

    beaufsichtigt wird das ganze von der GSG9, damit sich nicht böse terror-islamis oder anderes kroppzeug an diesen sachen vergreifen.

    in 20 oder 50 jahren sind das dann die zukünftigen rohstofflager.

    schwach- und mittelradioaktive abfälle kann man genauso zwischenlagern. chem. giftmüll wird übrigens schon so unter der erde gelagert (dazu gab’s mal ’nen bericht bei galileo).

  14. Wie schrieb schon Karl Popper:

    „Leben ist ständiges Problemlösen!“

    Nehmen wir es gelassen. Wir haben schon heute ausreichend Themenstellungen, für die die Menschheit Lösungen braucht.

    Die Überbevölkerung und die damit verbundenene Ressourcenzerstörung sind immanent, wird aber nicht thematisiert, weil eben politisch unkorrekt.

    Dafür beschäftigt sich das PC-Kartell mit der unbewiesenen Behauptung der anthropologischen Ursachen der Klimaveränderungen, obwohl letztere seit den Anfängen der Erde zu selbiger gehören.

    Wissen wir überhaupt, ob die Menschheit noch in 100.000 Jahren existiert, da die Evolution darauf keine Rücksicht nimmt?

    Auch Radiaktivität gehört als natürliche Komponente zur Erde und ist nicht künstlich.

    Wissen wir, wie die Geologie der Erde selbige verändert?

    Da stehen viele große Fragezeichen im Raum und ich gehe davon aus, dass kein Jurist, kein Theologe, kein Politiker, kein NGO und kein Sozialfuzzy da etwas Sinnvolles zu beitragen kann, was einer korrekten Antwort nahe kommt.

  15. Stellt doch einfach die Claudia-Fatima-Roth-Moschee auf das Endlager.

    Freiwillig geht da auch in hunderttausend Jahren keiner hin. 😀 😀 😀

    Ausserdem trägt das möchtegern-grüne Pa*k eh eine gehörige Mitschuld daran, dass an der Weiterverarbeitung und damit an der Entschärfung des Rohstoffes „Atommüll“ nicht weiter geforscht wird, dieses Denkmal wäre dann wenigstens der Realität entsprechend.

  16. #6 punctum (08. Feb 2012 14:55)

    Siehe #5.
    Ansonsten bringe ich auch noch gerne das Stichwort „Transmutationstechnologie“ ein. In Deutschland von den Grünen gestoppt, in Belgien gebaut.

    Das Entsorgungsproblem haben AUSSCHLIESSLICH die Grünen zu verantworten.

  17. #9 sumo (08. Feb 2012 15:01)

    Stimmt. Da dieser Planet ein einziger radioaktiver Strahler ist (ein guter Teil der Erdwärme resultiert aus radioaktiven Zerfallsprozessen), sollte man sich darüber Gedanken machen, wie wir endlich die Erde umweltgerecht entsorgen.

    Warnschilder im All könnte man um die Sonne kreisen lassen, sie halten im übrigen lange, da sie dort keinen Alterungsprozessen ausgesetzt sind, vorausgesetzt, sie halten ihre Umlaufbahn…

  18. Ich erkenne an Kewils Artikel, den Anflug von Kritik gegenüber der Atomwirtschaft.
    Zweifellos hat damit Kewil bei Pi Geschichte geschrieben, gehört doch bei Pi die Anbetung des Atomgottes zum guten Ton.

  19. Es vergraben wollen ist ein hündische Instinkthandlung. Das ist doch kein Knochen sondern ein wertvoller Rohstoff. Das Wort „AtomMÜLL“ ist irreführend und ein linker Kampfbegriff, die meiste Energie steckt noch in dem „Müll“ und kann durch technische Weiterentwicklung nutzbar gemacht werden. Also einfach oberirdisch in rostfreien und strahlensicheren Behältern lagern. Das sich der linke Irrglaube vom schlechten Atom noch Jahrhunderte oder Jahrtausende halten könnte, ist nicht ganz auszuschließen, handelt es sich doch um eine Religion. Und Religionen haben manchmal etwas sehr langlebiges ..

  20. man könnte die heissen Stellen, also die Atommülllager (verdammt 3 Els hintereinander ! ob DAS gutgeht ? ) mit einer
    Transmutationsfabrik darauf/daneben markieren. Ein neuer Brüter. Der lässt die Strahlung nach höchstens 20 bis 200 Jahren gänzlich verschwinden.
    …ist doch überschaubar.

  21. @#6 punctum
    Wie ich unter #5 schon schrieb, ist die Nutzung der Kernenergie nicht nur ethisch vertretbar, sondern moralisch geboten. Der Wandel in der Wahrnehmung dieser Thematik spiegelt lediglich den Übergang von einer Wissensgesellschaft zu einer Meinungsgesellschaft wieder. Dieser Wandel korreliert übrigens interessanterweise mit dem Niedergang des Durchnitts-I.Q. in Deutschland (in den vergangenen ca. 30 Jahren von etwa 106 auf etwa 98).

    P.S.:Der I.Q. ist ein Maß für die Fähigkeit, logische Zusammenhänge verstehen bzw. beurteilen zu können.

  22. „Stimmt. Da dieser Planet ein einziger radioaktiver Strahler ist (ein guter Teil der Erdwärme resultiert aus radioaktiven Zerfallsprozessen), sollte man sich darüber Gedanken machen, wie wir endlich die Erde umweltgerecht entsorgen.“
    Das ist grobe Verharmlosung! Wenn beides gleich ist und die natürliche radioaktive Strahlung mit der Atomstrahlung zu vergleichen ist, bitte ich diesen Kommentator, sich doch bitte mit dem nackten Arsch in die radioaktive Suppe eines Atomkraftwerkes zu setzen.

  23. Aber da sirht man, wie scheinheilig unsere „Eliten“ allesamt sind.

    Sie haben keine Hemmungen, unsere Kinder und Enkel für ihre multikulturellen Grossreichs-Visionen einen Berg von Schulden zu hinterlassen, aber angeblich zehntausend Jahre in die Zukunft denken wollen.

    Tja, mit Atomophobie lässt es sich hervorragend um Wählerstimmen werben. 😉

  24. #23 RChandler (08. Feb 2012 15:12)

    Ich vermute mal richtig, dass die radioaktive Umgebungsstrahlung in einem Kohlekraftwerk oder gar einem Bergwerk bedeutend höher ist als in einem Atomkraftwerk. Warum empfehlen Sie mir nicht, meinen Arsch in ein Kohlekraftwerk zu setzen? 🙂

  25. @#23 RChandler
    Selbstverständlich ist die „natürliche radioaktive Strahlung“ genau „gleich“ wie die von Menschen herbeigeführte. Sie kommt aus dem gleichen Grund (Zerfall) aus den gleichen Atomen. An „natürlicher Radioaktivität“ verbrennen Sie sich den Hintern genau „gleich“, wie an „künstlicher“ – gleiche Dosen vorausgesetzt.

  26. #20 Voldemort,

    das könnte stimmen, sind doch die Meisten der grün-maoistischen Experten von diesem Kaliber:

    http://www.kotting-uhl.de/cms/default/dok/370/370896@de.html

    und dann sollte man das wissen:

    Leben und Beruf

    Nach dem Abitur absolvierte Sylvia Kotting-Uhl ein Studium der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte in Heidelberg, Edinburgh und Saragossa.

    Anschließend arbeitete sie als Dramaturgin bei der Badischen Landesbühne, entschied sich jedoch bald darauf für ein „alternatives Landleben im Kraichgau mit Selbstversorger-Tendenzen“.

    Dort baute sie ab 1985 eine „Kinderwerkstatt“ auf, die sie über 10 Jahre leitete.

    http://www.multilingualarchive.com/ma/dewiki/de/Sylvia_Kotting-Uhl

    In der Tat, eine hochqualifizierte Dame aber leider nicht auf dem Gebiet der Atomphysik.

  27. #23 RChandler (08. Feb 2012 15:12)

    Aber Sie können sich abregen, ich bin auch kein grosser Freund von heutigen Atomkraftwerken, einfach deswegen, weil der Wirkungsgrad dieser Kraftwerke derzeit zu beschissen ist. Die Atomtechnologie ist vermutlich einfach zu früh auf den Markt geworfen worden. Zukünftige und bereits jetzt schon brauchbare Technologien bis hin zur Fusion sind wesentlich effektiver. Dann allerdings wären sie eine echte und vorzugsweise zu verwendende Alternative.

  28. Das ist grobe Verharmlosung! Wenn beides gleich ist und die natürliche radioaktive Strahlung mit der Atomstrahlung zu vergleichen ist, bitte ich diesen Kommentator, sich doch bitte mit dem nackten Arsch in die radioaktive Suppe eines Atomkraftwerkes zu setzen.

    Natürlich ist die vergleichbar. Es kommt nur darauf an, wo man – um Ihre Worte zu benutzen – seinen nackten Arsch hinsetzt.
    Dorthin sollte man ihn z.B. nicht unbedingt setzen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Naturreaktor_Oklo

  29. mabank (14:51):
    >>… also was tun wir mit dem Atom-Müll? (…) Wo ist ihr Vorschlag, wie wir mit radioaktivem Müll umgehen?<<

    Wie immer: Ganz tolle „Atomkraft“-Gegner haben weder von Atomphysik, Anlagenbau noch Nukleartechnik den geringsten Hauch einer Ahnung! Also zum hunderttausendsten Mal 🙄
    :

    Ein Problem mit „Atom-Müll“ gibt es allein dann, wenn man Wiederaufarbeitung und Brutreaktoren ablehnt, sowie generell Reaktorweiterentwicklung ablehnt. Brutreaktoren, die die wiederaufbereitete Brennelemente aus Leichtwasserreaktoren und die darin enthaltenen Aktinide samt enormer Energiegewinnung verbrennen, gibt es schon; neuer sind im Bau und bessere in Planung. Alle diese schaffen keinen „Atom-Müll“ sondern kreieren einen Rest, der nach ~250 Jahren so gefährlich ist wie ganz natürliches und normales Uranerz.
    .
    Überhaupt ist es völlig schwachsinnig, „Atom-Müll“ auf Nimmerwiedersehen verbuddeln zu wollen, denn es handelt sich nicht um Müll sondern um äußert kostbare, hochenergetische Rohstoffe. Die „Endlagerung“ dieser Stoffe ist eine fixe und idiotische Idee der Kernkraftgegner, die sie nun quasi als self fulfilling prophecy wieder gegen die Kernenergie nutzen. Nur uninformierte, gutgläubige und einfältige Nachplapperer dieser dreisten Lügenpropaganda glauben das auch noch!!!
    .
    Nehmen Sie sich, wenn’s passt, bitte mal `nen Stündchen Zeit und machen Sie sich zumindest mit den Grundlagen der Atomphysik und entsprechender Technik vertraut:

    http://timms.uni-tuebingen.de/ttimms/Player/PlayClipWMT.aspx?mode=e&start=00:02:27&ref=mms://u-003-stimms03.uni-tuebingen.de/UT_2007/06/05/UT_20070605_001_rvklima_0001.wmv500.wmv&resourceid=UT_20070605_001_rvklima_0001

    ________________

  30. 23 wolaufensie (08. Feb 2012 15:09)

    In dem von Ihnen verlinkten Artikel findet sich warum man nicht sachlich über das Thema diskutieren kann:

    „Der Energiesprecher von Greenpeace indes lehnte die Transmutation ab, er ziehe die Endlagerung vor. Ein Schelm, wer dabei denkt, das Problem der Entsorgung solle als Druckmittel vorerst ungelöst bleiben. Was wäre die Anti-Atom-Bewegung ohne Castortransport?“

    Solange solche Individuen damit beschäftigt sind erfolgreich Unwissen zu verbreiten und jegliche Lösungsansätze zu blockieren werden weiter Unsummen dafür ausgegeben die Menschen dumm zu halten und die eigene Daseinsberechtigung zu stärken.

  31. Die Diskussion über ein passendes Endlager geht einfach solang weiter, bis das Zeug zu strahlen aufgehört hat.

  32. Oh mein Gott – jetzt kommt das Strahlenthema mit grossen Jahreszahlen und alle schalten wieder das Hirn aus.
    Jedes Jahr fallen Millionen Tonnen nicht radioktiver Sondermüll an, der GAR KEINE Halbwertszeit hat. Schert niemanden. Ist von 100.000 Jahren bei Strahlungsabfall die Rede kommt das grosse Geschrei. Im Übrigen wird die Hälfte davon auch nach dem Ausstieg anfallen, da es sich um Abfälle aus Forschung und Medizin handelt. Und überhaupt, wo ist das Problem? Es schlummern Millionen Tonnen giftiger Erze im Erdreich und wir leben trotzdem. Giftige organische Substanzen entstehen und vergehen wieder rings um uns und das allermeiste wird nie zur Kenntnis genommen. Es wird Zeit, die Augen zu öffnen und zu Erkennen, das hier eine geschürte Hysterie existiert. Natürlich ist das Zeug giftig, strahlt und ist nicht ohne. Das sind aber viele andere auch!

  33. Wenn „ATOM-Müll“, wie auch „Rassismus“ ein politischer Kampfbegriff der sozialistischen Stalin-Mao-Hitler Kampfgruppe ist,

    dann sollten wir in Zukunft besser von Atom-Wertstoff-Recycling sprechen, denn von Müll.

    Müll taugt nichts, aber ATOM-Receycling ist eine feine Sache!

  34. Wenn ich die Reaktionen unserer Politiker auf die Vorkommnisse in Tscherno oder Fuku, mit denen anderer Länder und zwar weltweit vergleiche, komme ich zu dem Schluß, dass unsere Politiker entweder ganz besonders schlau, oder ganz besonders dumm sind. Andere Möglichkeiten sind ausgeschlossen.

  35. Steinhauer (15:28):
    >>Die Diskussion über ein passendes Endlager geht einfach solang weiter, bis das Zeug zu strahlen aufgehört hat.<<

    😆 😆 😆 😆 😆

    You just made my day!!!

    Nach dem Motto: Man muss die Dinge eben ganz ruhig und praktikabel sehen. Klasse!

    😆 😆 😆 😆 😆

    ___________

  36. sorry für das OT:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,813812,00.html

    Islamkritiker, Cannabis-Fans und Waffennarren verbuchen im Regierungsforum viel Zustimmung. Und ausgerechnet diese Akteure muss Merkel vielleicht ins Kanzleramt einladen.

    Ist die Islamdebatte wirklich ein Thema, das den Menschen derart unter den Nägeln brennt? Oder haben Rechtspopulisten einfach bisher nur besonders gut ihre Klientel mobilisiert, etwa in einschlägigen Islamhasser-Foren wie Politically Incorrect? Manipulationen bei der Bewertung scheint es derzeit jedenfalls nicht zu geben.

    hier kann man über den islam abstimmen. steht momentan an 1. stelle:

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/vorschlag_einstieg_node.html?cms_gts=476850_Dokumente%253Dvotes#Inhalt

    danke, lieber spiegel, dass ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt.

  37. Reicht die jährliche „friedliche Demo“ von Grünfaschisten nicht? Idioten sterben doch nie aus, also ist erstmal vorgesorgt 😉

  38. RChandler (15:12):
    >>Wenn beides gleich ist und die natürliche radioaktive Strahlung mit der Atomstrahlung zu vergleichen ist …<<

    Wie immer: Ganz tolle “Atomkraft”-Gegner haben von Atomphysik nicht den geringsten Hauch einer Ahnung! Also zum hunderttausendsten Mal 🙄 :

    Werter RChandler: Es gibt keinen Unterschied zwischen Radioaktivität und Radioaktivität — auch wenn Sie meinen, die eine wäre künstlich und die andere natürlich. Im Übrigen kennt die Physik auch keine geheimnisvollen Atomstrahlen; sondern allenfalls links-grüne Quacksalber, Öko-Schamanen und Geisterbeschwörer.
    .
    Schön aber, dass ausgerechnet Sie von der Anbetung des Atomgottes schwadronieren!

    _________

  39. Sind sie der Meinung, das ist ein Problem, das uns doch schnurz-piep egal sein kann, schließlich werden wir uns schon noch dran erinnern, und die nächste Generation wohl auch? Sollen die sich doch drum kümmern?

    Nehmen wir mal an, die Erde würde noch 10.000 Jahre bestehen. Dann würden wir alle wieder in Höhlen leben, die Grünen – ob die politischen oder die religiösen sei dahingestellt – würden regieren und jeder, der Ansätze zeigen würde von Intelligenz, der würde mit spätestens 20 Jahren getötet.

    Und alle Jahre wieder würde man eine Prozession veranstalten nach GrrLbn – früher mal Gorleben – dort Stropuppen in komischer Uniform anzünden und ein paar alte Bahngleise einmal um den Ort herum tragen. Dazu würde man auf einen alten ausrangsierten Cstr-Bhltr eine Stunde lang nur Steine werfen und Abends ein paar mitgebrachte Hexen verbrennen.

    Die alte Städte wäre heilig und jeder der ihr zu nahe kommt, der wird gesteinigt.

  40. #49 Wolfgang

    Und was die ökofaschistischen Jünger auf die ausgerufene Frage ihres Propagandaministers, „Wollt ihrrrr die ganzheitliche Nachhalltigkait?“, antworten, ist auch klar… 😉

  41. Man könnte den Atommüll an den Iran verkaufen!
    Der könnte daraus „Schmutzige Bomben“ bauen dann muss er sich auch keine gedanken machen, dass sein eigenes Atomprojekt sabotiert wird.

    Oder noch besser, gegen Öl tauschen, eine Win-Win-Situation! Voher sollten wir aber möglichst viele Rechtgläubige aus dem Iran hier ansiedeln, damit Machmud uns nicht unseren eigenen Atommüll vor die Haustür pfeffert!

    Wenn die iranische Einwanderung schnell von statten geht kommt es nichteinmal zum Bürgerkrieg! Ich packe schonmal mein Barvermögen in kleine Umschläge für „die Gäste“ und sage meiner Freundin sie soll keine Gürtel mehr tragen, die erschweren den Rechtgläubigen nur unnötig die Vergewaltigung…

    In diesem Sinne Allahu Akbar meine islamophoben Brüder im Geiste.

  42. Schoener Artikel, der wunderbar die ganze Lächerlichkeit der “Beherrschbarkeit der Atomenergie“ aufzeigt.

  43. #49 Wolfgang (08. Feb 2012 16:14)

    Erinnert mich an die Kaaba in Mekka. Ein schwarzer Asteroid, der durch eine Öffnung in VaginaForm geküsst – Brrrrr – werden kann.
    Ein Schelm, wer sich dabei was denkt.

  44. Dieselben Leute, die heute die gegen Castor-Transporte sind und Straßen und Eisenbahnschienen zerstören, Polizisten in heimtückische Fallen locken und gegen Andersdenkende gewaltsam vorgehen, haben vor 20 Jahren den Bau der WAA Wackersdorf verhindert. Deren „Vordenker“ (von echtem Denken kann hier keine Rede sein) haben u.a für die Schließung der mit Atomforschung befaßten Firmen in Hana (Nukem, Alkem, Transnuklear usw.) gesorgt und der akademischen deutschen Atomforschung den Todesstoß versetzt.
    Jetzt wird im Sinne einer „Self-Fulfilling-Prophecy“ über das „Müll“-Problem gejammert, und kein Schlafschaf ist mehr in der Lage, die Zusammenhänge zu erkennen.

    Die systematische Zerstörung des deutschen Schul- und Universitätssystems, das weltweit anerkannte Wissenschadtler und Ingenieure hervorgebracht hat, trägt seine Früchte in der Verdummung der Bevölkerung, die nur noch nachplappert, was Spiegel&Co. vorplappern.

    Es könnte wirklich sein, daß Deutschland verloren ist und der Kampf von Merkozy und Konsorten sich nur gegen die letzten Widerstandsnester (a´la PI,JF,EF,Sarrazin, Schäffler usw.) richtet. Ob für uns schon Umerziehungslager eingerichtet werden? Wundern würde es mich wahrlich nicht…

  45. Wie warnt man künftige Generationen für mindestens 10.000 Jahre vor Atommüll?

    Minarett draufsetzen? Ach nein, ist ja verboten.

  46. Wenn die Menschheit weitere 10.000 Jahre besteht haben wir wahrscheinlich bessere Methoden als Mythen und Tonscherben.

  47. Ich wette mit jedem, der Probleme mit Endlagern hat, dass uns spätestens in 100 Jahren der sogenannte Atommüll als „Sekundärrohstoff“ aus den Händen gerissen wird.
    Heute wird uns aus politischen Gründen Angst gemacht. Fukushima hat gezeigt, dass auch nach extremen Umständen 1 Jahr später die Strahlung im Umfeld auf Normalniveau gesunken und nicht ein Todesfall zu verzeichnen ist, während kein Politiker von den jährlich ca. 10.000 Toten bei der Gewinnung der anderen Energien spricht (wobei hier die chinesischen und anderen Kohlegruben eine Spitzenposition einnehmen). Auch bei den wenigen verstrahlten Menschen (14) in Fukushima ist laut Focus zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten.
    Ich persönlich würde die gebrauchten Brennelemente zermahlen und ins Meer streuen. Die Verdünnung würde mit Sicherheit der ohnehin vorhandenen natürlichen Strahlung entsprechen. Fukushima hat gezeigt, dass bereits nach 14 Tagen keine übernatürliche Strahlenbelastung im Meer mehr zu verzeichnen war.
    Ob sich mal einer von den Kernkraftwerksgegnern überlegt hat, dass wir auf einem Pulverfaß sitzen? Wenige Kilometer unter uns findet seit Jahrmillionen Kernfusion statt. Trotzdem wohnen immer wieder Menschen in der Nähe von Vulkanen! 😉

  48. #52 terminator

    LOL! Sie vermögen Dinge in Artikel hereinzuinterpretieren, die sonst niemand erkennt! 😆 Beeindruckend! 😉

  49. #51 allah (08. Feb 2012 16:22)

    Man könnte den Wertstoff auch behalten und auf eventuelle Invasoren mit Atom-Brocken 😉 werfen, weil Bundeswehr haben wir auch keine mehr.

    Und das meine ich nicht völlig im Scherz. 😉

    Andere Länder haben Abschreckungswaffen, unsere europäischen Freunde finden aber, wir dürfen sowas nicht haben, müssen uns also anderweitig behelfen.

  50. Es ist wohl so, das einige nur durch Katastrophen lernen, Tschernobyl und Fukushima waren vielleicht zu weitweg, in Europa wären wir alle Betroffen. Da könnten sich die Befürworter doch als Kamikazeaufräumer melden.
    Wie ist es eigentlich wenn z.B eine iranische Mittelstreckenrakete ein Atomkraft in Europa trifft?

    Atomkraft ist sicher.
    Islam ist die Religion des Friedens.

    Sorry, ich bin ein bisschen PI auf PI.

  51. #65 XjuliusX (08. Feb 2012 16:45)

    Wie ist es eigentlich wenn z.B eine iranische Mittelstreckenrakete ein Atomkraft in Europa trifft?

    Was ist, wenn eine iranische Mittelstreckenrakete den Staudamm eines mehrere km² umfassenden Stausses trifft? Wobei die Staumauer i.A. ein größeres Ziel abgibt als das Reaktorhaus eines KKW…

    Solch´ eine Argumentation kann auf Alles, aber wirklich Alles angewendet werden, da sich alles als Mittel oder als Ziel mißbrauchen läßt. Sie brauchen nur an große Chemiefabriken als Ziel zu denken, mit nachhaltiger Oberflächen- und Grundwassserverseuchung oder
    große Tanklager in Häfen oder Flughäfen, eine Kohlenstaubexplosion…
    Selbst der gezielte Angriff auf ein Solarfeld mit der entsprechenden Explosion von Glas und den Splittern daraus könnte für einen entsprechenden Bodycount sorgen.
    Aber wieso sollte der Iran eine Rakete in ein KKW schicken, wenn er ebensogut direkt eine entsprechende Bombe mitschicken könnte. Löst das Zielproblem doch viel eleganter… [Zynismus off]

  52. #65 XjuliusX

    Reaktoren wie Tschernobyl gibt es nicht für zivile Zwecke.
    Und Fukushima ist nach nur 1 Jahr keine Gefahr mehr.
    Machen Sie sich lieber Sorgen um Tsunamis und bleiben Sie weg vom Meer. Wissen Sie wieviele Menschen dadurch allein in den letzten 10 Jahren gestorben sind?

    Werden etwa in Zukunft Kriege geführt, indem man sich gegenseitig die Kernkraftwerke zerstört und damit die Bevölkerung verstrahlt? Dass da noch keiner d’rauf gekommen ist! Wozu braucht dann der Iran Atomwaffen? 😉

  53. #55 Jeremias
    Sas ist kein Asteroid sondern stinknormales Hämatit, gibts bei ebay ab 1 € Die Kaaba ist auch nichts besonderes, jeder kleine Stadtgott oder Fruchtbarkeitsochse hatte so einen lächerlichen Stein zum drum rumlaufen und anbeten. Was es heite bei ebay in Massen gibt, wurde damals bestaunt, man kennt das aus der Kindheit wenn man zum Beispiel einen schwarzen Feuerstein fand. In Mekka hat man sich aber gedacht, bauen wir halt ein großes Ding und stellen da die ganzen Figürchen von den vielen Stattgöttern, Dämonen, Stammesteufeln, Vampiren und so rein, dafür verlangen wir dann Eintritt, so eine Art Disneyland. Irgendwann hat Mohammed den Kasten entrümpelt und den ganzen Müll mit Hörnerfiguren (Allah hatte zwei Hörner auf dem Kopf) und so entsorgen lassen, nur den schwarzen Stein hat er vergessen, ein paar Jahre später nach Mohammeds gewaltsamen ableben wurde Mekka von den Ungläubigen erobert, niedergebrannt und die Kaaba angezündet, der Stein wurde dabei von Ungläubigen geklaut und wurde nie mehr gesehen, so das man dann irgendwann nach 100 Jahren oder so ein Imitat an dessen Stelle setzte, mehr hat es damit nicht auf sich.

  54. @ #65 XjuliusX

    Wie ist es eigentlich wenn z.B eine iranische Mittelstreckenrakete ein Atomkraft in Europa trifft?
    ………………

    Häääää?

  55. Wer, ausser den links-grünen spinnern, kann mir vorhersagen, wo die Welt allein in 50 Jahren steht? Weiter will ich gar nicht in die Zukunft, 50 Jahre nur.

    @ #7 punctum (08. Feb 2012 14:55)
    Ja, warum hat keine Generation so „verantwortungslos“ gehandelt? Na? keine Idee?
    Sie konnten es einfach nicht. Wenn Du dich gegen etwas, das man Evolution nennt, wehrst, bitte, geschenkt, geh in den Wald.

    Aber sicher kannst Du garantieren, das es keine Lösung in der Zukunft geben wird. Klar kannst Du das, weil Du zu denen gehörst, die jede Forschung in die Richtung unterbinden.

  56. #68 Aktivposten (08. Feb 2012 17:02)

    Was ist, wenn eine iranische Mittelstreckenrakete den Staudamm eines mehrere km² umfassenden Stausses trifft? Wobei die Staumauer i.A. ein größeres Ziel abgibt als das Reaktorhaus eines KKW…

    Solch´ eine Argumentation kann auf Alles, aber wirklich Alles angewendet werden, da sich alles als Mittel oder als Ziel mißbrauchen läßt.

    Eine Katastrophe wenn ein Staudamm bricht, selbstverständlich. Nur, die Katastrophe ist lokal begrenzt. Wenn das Wasser abgeflossen ist, bleibt Schlamm und Dreck zurück und die Toten. Siehe weltweite Überflutungen der letzten Jahre.
    Eine Atomkathastrophe ist nicht lokal begrenzt und zeitlich sowie von den Auswirkungen unüberschaubar.
    Kathastrophe ist eben nicht gleich Katastrophe. Da gibt es kleine Unterschiede.

  57. Ein anderer will Mythen schaffen – etwa so: Unsere Schriftsteller sollen Geschichten und Sagen schreiben über Gorleben, das ein ganz verseuchtes Dorf ist, wo alle verstrahlt sind, und wer da hinkommt, stirbt bald. Und diese Geschichten müssen über 500 Generationen weitererzählt werden, damit ja keiner Gorleben vergißt und sich dort verstrahlt.

    Hat sich eigentlich Erich von Däniken schon über den Diebstahl seines geistigen Eigentums beschwert? 😀

  58. Eine Katastrophe wenn ein Staudamm bricht, selbstverständlich. Nur, die Katastrophe ist lokal begrenzt. Wenn das Wasser abgeflossen ist, bleibt Schlamm und Dreck zurück und die Toten.

    Das stimmt so nicht – siehe hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Banqiao-Staudamm

    Und wenn jetzt einer mit „das kann bei uns so nicht passieren“ kommt (übrigens genau das Argument, das die Kernkraftgegner so ungeheuer gerne den Beführwortern als „falsch“ um die Ohren hauen) – siehe hier:
    http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/1980/_ich_kann_die_hilfeschreie_noch_heute_hoeren.html

    Es gibt übrigens auch eine hübsche Übersicht der bisherigen Opfer „sauberer“ und „ungefährlicher“ Energieerzeugung durch Staudämme – allein der Dammbruch des Fujinuma-Dammes am Tag des Erdbebens in Japan am 11. März 2011 forderte mehr Opfer, als die „Atomkatastrophe“ in Fukushima:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Talsperrenungl%C3%BCcken

  59. Lieber #65 XjuliusX

    Chernobyl passierte warum? Weil der Betreiber damit herumspielte, nicht weil die Reaktoren gefährlich waren. Und Fukushima? Die Deutschen sollten, was Fukushima betrifft, sehr schnell sehr still sein. Ich verweise auf den Brandbrief von Prof. Zöllner der Fakultät für Japanologie der Univ. Bonn, der deutlich zeigt mit welchem abartigen, teilweise rassistischen Müll in Deutschland Stimmung gemacht wurde gegen Atomkraft.

    Die Anzahl der Todesopfer durch Beben und Tsunami ist fast 20.000. Die Anzahl der Todesopfer durch Radioaktivität sogar in Fukushima ist NULL. Das Krebsrisiko in ganz Japan hat sich dadurch um 0.2% erhöht, das ist statistisch irrelevant.

    Zum Abschluss noch der offene Brief des Kollegen Zöllner

    Ja, die Deutschen sollten sich schämen was die Kernkraft, und vor allem was 3-11 betrifft.

  60. Was für ein Bullshit!
    Erstens ist der Nuklearabfall, der ein paar Millionen Jahre strahlt vergleichsweise harmlos und zweitens strahlen die wirklich gefährlichen Nuklearabfälle so stark, dass sie schon relativ schnell nicht mehr allzu gefährlich sind.
    Ausserdem gibt es bereits heute Ideen, wie man langlebige Nuklearabfälle in kurzlebigere umwandeln könnte – z.B. das sogenannte Rubbiatron. Aber natürlich passt das den Atomgegnern nicht und darum wird auch nicht weiter daran geforscht.
    Die Idee mit den Sagen über das Geisterdorf Gorleben finde ich aber irgendwie witzig. 🙂

  61. #74 XjuliusX

    Zwei Dinge sind unbegrenzt, das Universum und die menschliche Dummheit (a. Einstein). Selbstverständlich ist eine Atomkatastrophe lokal begrenzt. Das gilt für alle Atombomben, Kernwaffenversuche, Tschernobyl und Fukushima. In Fukushima ist bislang kein einziger Mensch an den Folgen radioaktiver Strahlung gestorben. Bei keinem Reaktor durchdrang die Kernschmelze das Fundament. Die Reaktoren zeigten sich erstaunlich robust, wenn man bedenkt, dass sie in völlig unverantwortlicher Weise ohne jede Modifizierung direkt in eine primäre Erdbebenzone gebaut wurden.

    Ein Techniker erlitt Betaverbrennungen an den Unterschenkeln. Eine befürchtete Strahlenkrankeit trat jedoch nicht auf. Einige wenige Techniker müssen noch für ein paar Jahre überwacht werden, weil sie unzulässig hohe Dosen erhalten haben.

    Die freigewordene Radioaktivität lässt vermuten, dass KEIN EINZIGER NORMALBÜRGER Langzeitschäden zu befürchten hat. Ob das auch auf die Folgen durch chemische Verschmutzungen zutrifft, die von den vielen eingestürzten Fabriken ausgehen, weiß niemand, weil es nicht untersucht wird. Denn nur die Radioaktivität ist in den Medien interessant. Für die anderen 20.000 Opfer des Erdbebens – ertrunken, zerquetscht oder erschlagen, interessiert sich keiner.

    Ein Techniker erlitt Betaverbrennungen an den Unterschenkeln. Eine befürchtete Strahlenkrankeit trat jedoch nicht auf.

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-54002273.html

  62. #79 Valentino

    Korrektur: Es handelte sich dabei nicht um Betaverbrennungen. Man hat nach den „Oh mein Gott! Strahlen!“ Geschrei nichts mehr berichtet (und das Geschrei war natürlich in Deutschland am Lautesten, wo sonst.) Höchstwahrscheinlich waren die Verbrennungen eine Folge von Strahlung. Von Hitzestrahlung. Aber eine Reaktion auf Bohr-haltiges Wasser ist auch nicht auszuschließen. Betaverbrennungen waren das jedenfalls nicht, dieser Verdacht wurde nie bestätigt.

    Die Dämonisierung der Atomkraft hat in Deutschland Programm. In Japan stereb 20.000 Menschen durch einen massiven Tsunami und in Deutschland protestieren 200.000 gegen Atomkraft während die Rot-Grün Faschisten damit Wahlen gewinnen.

    Wer Freunde wie Deutschland hat braucht keine Feinde mehr.

  63. ja, ja , das furchtbare Entsorgungsproblem , das ist schlimm , ganz schlimm. — Und warum lässt man das Zeug nicht dort , wo es jetzt ist? Da uns egal ist , dass Deutschland sich abschafft , kann uns das auch wurscht sein. – Sollen das doch die Muslime in 20 Jahren regeln. —

  64. XjuliusX (17:48):
    >>Eine Atomkathastrophe ist nicht lokal begrenzt und zeitlich sowie von den Auswirkungen unüberschaubar.<<

    Sie haben aber schon bemerkt, dass durch ein Jahrtausenderdbeben und Mega-Tsunamie in Fukushima der Super-Trupa-Giga-Gau in mehreren Reaktoren samt Kernschmelze eingetreten ist, und das in Folge dessen kein Mensch ums Leben gekommen ist und lediglich aus Vorsichtsmaßnahmen ein kleiner Landkreis aus Vorsicht evakuiert worden ist, nein?
    .
    Mal ehrlich: Wie kann man aufgrund der Tatsachen weiterhin das Geblubber der Atom-Katastrophen-Apokalyptiker noch derart emotional und irrational ewig weiter spinnen? Hat denn selbst existierende Realität keine Chance mehr gegen diesen Wahnsinn?

    ____________

    🙄

  65. Mein Gott, wie doof können Menschen, insb. schweizer Linke eigentlich sein???

    Ein einige hundert Meter tiefes Loch in die Erde bohren, diese Atome rein, und dann wieder zuschütten.
    Nach Einsteins Theorie des vierten Weltkriegs kann dann eh keiner mehr so tief in die Erde graben.

    Wer zwischen den Zeilen lesen kann, erkennt, worum es wirklich geht: Keine Endlagerung, keine Atomenergie. Wir kennen das von Trittihn aus Deutschland!

    Ich bringe mal einen ganz anderen Punkt auf: Wieso „Müll“? Die Franzosen bereiten alles auf zu neuen Brennstoffen. Die Japaner verheizen auch Plutonium. Und die Chinesen haben vor einiger Zeit einen Reaktor vorgestellt, der mit Thorium arbeitet.

    Na, das dauert aber noch ein bisschen, bis diese Neuigkeiten in der Schwietz ankommen.

    Echt, wer mit normalem Verstand verbuddelt denn Wertstoffe in der Erde???

  66. #12 sumo
    wie weiter oben schon geschrieben, sollte man den Müll aufbereiten, denn dann enstehen Spaltprodukte, die nur noch wenige Jahrzehnte strahlen. Andererseits sollte man nicht vergessen, daß radioaktive Stoffe seit Beginn der Erde hier rumliegen. Uran hat eine Halbwertszeit …

    ———————————————-

    Genau! Sachlich völlig richtig!!!

    Und noch ein Punkt, der in der (i. d. R. ideologisch geführten) Atomdebatte häufig verkannt wird: Je LÄNGER die Halbwertszeit ist, desto SCHWÄCHER strahlt ein Element, und je kürzer die Halbwertszeit ist, desto STÄRKER (wg. der höheren Zerfallsrate (Alpha, Beta, Gamma) ) strahlt ein Element!!!

    :O) Da guckst Du!

  67. #16 Antidote
    […]Auch Radiaktivität gehört als natürliche Komponente zur Erde und ist nicht künstlich. […]

    ———————————————

    Gutes Posting!

    Ich möchte ergänzend explizit darauf hinweisen, dass das eben nicht nur für „Erden“ gilt, sondern dass wir Radioaktivität auch aus dem Weltraum erhalten!

    Aber daran sind natürlich die deutschen AKWs dran schuld, und Hitler, und die Autobahnen, und und und … 😉

  68. #28 103 (08. Feb 2012 15:16) #23 RChandler (08. Feb 2012 15:12)

    Ich vermute mal richtig, dass die radioaktive Umgebungsstrahlung in einem Kohlekraftwerk oder gar einem Bergwerk bedeutend höher ist als in einem Atomkraftwerk. Warum empfehlen Sie mir nicht, meinen Arsch in ein Kohlekraftwerk zu setzen?

    ———————————————-

    SEHR GUTER PUNKT!!!

    Viele Menschen haben Radon im Keller und trinken Uran! (Kein Witz!)

  69. Am Rande, zu #37 Graue Eminenz:

    Das schätze ich an Ihren Beiträgen: Sie melden sich nicht oft zu Wort. Aber wenn, dann immer knackig, pointiert zur Sache, fachlich kompetent, grammatikalisch korrekt, überzeugend!

    Kann man Sie nicht mal nach Berlin schicken, um da in der Bundes- und Landespolitik aufzuräumen? 🙂

  70. #41 WahrerSozialDemokrat
    Mach ich mir keine Gedanken drüber, spätestens wenn der Ölhahn und Gashahn zugedreht ist, brauchen wir das Zeug noch…

    ———————————————-

    Ja, selbst die DDR und die UdSSR hatten Atomkraftwerke.
    Und wenn Deutschland (dank EUdSSR oder DDRisierung) keine Gefahr mehr für den Weltkommunismus darstellt, wird man uns auch erlauben, mit diesem Atomzeugs weiter…

  71. #43 Antidote (08. Feb 2012 15:35) Wenn “ATOM-Müll”, wie auch “Rassismus” ein politischer Kampfbegriff der sozialistischen Stalin-Mao-Hitler Kampfgruppe ist,

    dann sollten wir in Zukunft besser von Atom-Wertstoff-Recycling sprechen, denn von Müll.

    Müll taugt nichts, aber ATOM-Receycling ist eine feine Sache!

    ———————————————-

    Das ist eine SEHR GUTE Idee!

    (Warum muss ich jetzt gerade daran denken, dass die Russen Kaviar mal den Hunden zum Fressen gegeben, und aus Platin Kopeki (Pfennigmünzen) hergestellt haben? Die Zeit/Menschheit ist einfach noch nicht reif für Energiegewinnung mittels Kernfission.)

  72. #60 Feierabend

    ———————————————

    Na klar, FULL ACK!

    Außerdem muss man sich vor Augen halten, dass die Japaner zwei Atombombenexplosionen bekamen (Uran und Plutonium). Und trotzdem sehen dort praktisch alle nicht wie Aliens aus.
    Und man muss sich vor Augen halten, dass in Tschernobyl nun wieder Natur pur ist! Ein Artenreichtum wie nie zuvor – da muss man als Umweltschützer schon fast fordern: 1 x pro Jahrzehnt Atom-Gau. 😉
    Im Ersnt: Neben Flora u. Fauna wohnen nahe Tschernobyl auch wieder Menschen. Und die haben alle keine drei Arme oder Beine!

    Mhhh, dann stellt sich die Frage: Warum die Verteufelung von diesem Atomzeugs (was aus der Erde geholt wird) in Deutschland???

    Das kommt aus der (von den Sowjets, DDR-SED-, -Stasi-, DKP-) gesteuerten Friedensbewegung der 70er Jahre! Es ging einfach darum, dass in Westdeutschland kein hochangereichertes, spaltbares Material ist (das zum Bau einer Bombe verwendet werden könnte)!!!
    Das ist alles! Selber haben die Kommunisten ja massig AKWs gebaut und betrieben. Also, wenn’s gefährlich wäre, dann hätten…

  73. Ich verstehe ehrlich gesagt das Problem überhaupt nicht.

    Solange die grün-linken Hampelmänner alle 2 Wochen regelmäßig vor jedem „Endlager“ Protestieren, Sitzblockaden, Strickpulli-Partys und Steinewerfen ausrufen, ist doch völlig eindeutig gekennzeichnet, wo der Kram lagert.

  74. http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6bekli_Tepe

    Göbekli Tepe …ist ein vor ca. 12.500 Jahren errichtetes Bergheiligtum, bei dem es sich um die derzeit älteste bekannte Tempelanlage der Welt handelt.
    … Göbekli Tepe war bereits seit Anfang der 1960er Jahre als archäologische Stätte verzeichnet … die Bedeutung des Platzes wurde damals jedoch nicht erkannt. Im Oktober 1994 erkannte der Archäologe Klaus Schmidt die offenliegenden Befunde auf dem Berg bei einer Begehung als eindeutig steinzeitlich… Seit 1994 führt das Deutsche Archäologische Institut (DAI) in Zusammenarbeit mit dem Museum Sanliurfa unter der Leitung Schmidts Ausgrabungen und Forschungen durch. Vor Beginn der Grabungen wurde der Hügel landwirtschaftlich genutzt: Generationen von Bauern hatten immer wieder störende „Steinbrocken“ beseitigt und zu großen Haufen aufgeschichtet. Manches wurde dabei aus Unkenntnis zerstört.

    Hoffentlich (für die Ausgräber) liegt kein Endlager darunter.

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