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US-Republikaner vor der großen Entscheidung

Heute finden in den USA die möglicherweise entscheidenden Vorwahlen der Republikaner statt. In zehn der 50 US-Bundesstaaten wird am „Super Tuesday“ über den Präsidentschaftskandidaten der „Grand Old Party“ (GOP) für die Präsidentenwahl im Herbst abgestimmt – so viele wie an keinem anderen Tag.

Insgesamt geht es bei den Vorwahlen um 437 Delegiertenstimmen für den Nominierungsparteitag der Republikaner im August, auf dem der Herausforderer von US-Präsident Barack Obama offiziell festgelegt wird. Wer dies werden will, benötigt 1144 Stimmen.

Wer hat die besten Chancen?

Als Favorit gilt weiterhin der Multimillionär Mitt Romney, auch wenn der frühere Gouverneur von Massachusetts bei wertkonservativen Republikanern noch immer einen schweren Stand hat. Auf diesen Wählerblock setzt Ex-Senator Rick Santorum, der sich im Februar zum ärgsten Romney-Rivalen gemausert hat. Der zurückgefallene Newt Gingrich hofft unterdessen, mit Erfolgen in seiner Heimat Georgia und weiteren Südstaaten seiner Kampagne neuen Schwung zu verleihen. Der texanische Abgeordnete Ron Paul hat am Super-Dienstag keine echten Siegchancen, sammelt aber dank seiner treuen Anhängerschaft beständig Delegiertenstimmen.

Wer am heutigen Tag kräftig abräumt, der dürfte innerhalb der Partei kaum noch zu stoppen sein und wird aller Voraussicht nach im November gegen Amtsinhaber Barack Hussein Obama antreten.

Unser Web-Tipp:

Ab 23 Uhr deutscher Zeit berichtet Glenn Beck TV rund sechs Stunden LIVE über die aktuellen Entwicklungen der Vorwahlen. Wachbleiben lohnt sich also!

» Weitere Infos zum „Super Tuesday“ auf foxnews.com




Weitere Infos zur Busfahrt nach Aarhus

Für unsere Fahrt zum Counterjihad-Treffen am 31. März ins dänische Aarhus haben wir ein günstiges Angebot eines Busunternehmens bekommen: Für einen 50-sitzigen 3-4-Sterne Bus mit WC, Klimaanlage, Bordküche, Video / DVD, Audio /CD und Schlafsesselbestuhlung müsste jeder Mitfahrer 99 Euro bezahlen. Die Hotelübernachtung in Aarhus kommt noch hinzu, wir warten noch auf das Preisangebot. Bisher haben wir 45 Anmeldungen per Email, also sind noch fünf Plätze frei.

Wer mitfahren möchte, überweist bitte bis spätestens kommenden Montag, den 12.3.2012, den Betrag von 99,- Euro auf folgendes Sonderkonto:

BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V.
Konto-Nr.: 4333020
bei: Volksbank Main Tauber
BLZ: 673 900 00

Bitte den Betreff „Busfahrt Aarhus“ angeben.

Wer es noch nicht getan hat, gebe bitte unter info@blue-wonder.org an, wo auf der Strecke zugestiegen werden soll. Möglich sind München, Stuttgart, Köln, Hannover und Hamburg. Bitte geben Sie in der Email auch an, ob Sie ein Einzel- oder Doppelzimmer in Aarhus gebucht haben möchten.




Albogas Taqiyya-Lehrstunde in Augsburg

Das Lügen und Täuschen von Ungläubigen hat bekanntermaßen seit Zeiten Mohammeds eine lange Tradition bei Mohammedanern. Und dies bestätigte sich wieder einmal am 28. Februar beim Besuch des DITIB-Dialogbeauftragten Bekir Alboga (Foto) in Augsburg mit seinem Vortrag zum Thema „Muslime in Deutschland – Dialog oder Konflikt?“.

(Von PI-Augsburg)

Die Veranstaltung wurde organisiert von führenden Funktionären der hiesigen Integrationsindustrie: Hansi Ruile, Interkulturelle Akademie Augsburg, Stefan Glocker, Volkshochschule Augsburg und Matthias Garte, Fachstelle für Integration und Interkulturelle Arbeit.

Anwesend waren ca. 30 Besucher, darunter geschätzte 15 Soldaten und Soldatinnen im Sinne Albogas obersten Dienstherren Recep Tayyip Erdogans.

Thema der Veranstaltung war nach dem Programmheft „Zivilgesellschaft und religiöse Vielfalt – Orient und Okzident Teil VII, Islam im Wandel, Islam in Europa, aktuelle Lage im Nahen Osten“ folgender:

….Muslime führen in Deutschland ein friedliches Zusammenleben. Konflikte suchen sie nicht. Im Rahmen der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit versuchen sie ihre Religion zu praktizieren. Menschen, die Muslime nicht kennen oder sich nur über die Medien über sie informieren, fassen den Versuch der Muslime, im Rahmen der Religionsfreiheit ihr Gotteshaus zu bauen oder islamischen Religionsunterricht zu erteilen, als Provokation oder als Konflikt auf.

Die besorgniserregende Entwicklung bis hin zur Islamophobie (83% der Deutschen glauben, der Islam sei von Fanatismus geprägt), sieht Bekir Alboga darin begründet, dass die Muslime in den Medien zu selten selbst zu Wort kommen. Zum anderen fehlt die Begegnung. Deutsche haben einer Studie zufolge eine negativere Haltung zum Islam als andere Europäer, nur 34% denken positiv über den Islam. Vermehrter Kontakt und Austausch könnten wesentlich zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Die Veranstaltung ermöglicht es Ihnen, sich über das Thema authentisch zu informieren und mit dem Referenten ins Gespräch zu treten….

Gleich zu Anfang ließ der Moderator Glocker das Publikum durch die Blume wissen, daß er Diskussionen abwürgen würde, falls allzu kritische Fragen gestellt werden würden.

Nach der Eröffnung durch Glocker sprach Garte, der sich nach eigenen Worten um den „Interreligiösen Dialog“ in Augsburg kümmere, ein Grußwort. Er lobte die Zusammenarbeit mit den mohammedanischen Gruppierungen in Augsburg über den Klee.

Diese besteht offensichtlich aus Maßnahmen zur weiteren Ausbreitung des Islam in Deutschland, wie z.B. das in Augsburg gegründete Islamforum oder das Projekt „Augsburger Kompetenz“, das die Ausbildung von Imamen und die Qualifizierung von islamischen Seelsorgern forciert.

Der Referent begrüßte das Publikum zuerst auf Deutsch und mit Augenaufschlag auf die Kopftuchträgerinnen auf Türkisch. Es war interessant zu hören, dass laut Alboga auch einige extra geschulte „Dialogbeauftragte“ im Publikum waren.

Im Laufe der Veranstaltung stellte sich immer mehr heraus, dass sich Alboga so gut wie überhaupt nicht auf das angekündigte Thema bezog, sondern dass er die Veranstaltung dafür nutzte, Publicity für seinen Dienstherren DITIB zu betreiben und die Islamisierung Deutschlands zu beschönigen. Allerdings waren die 5€ Eintrittsgeld gut in eine Lehrstunde in Sachen angewandter Taqiyya investiert.

Der studierte Publizist und Kommunikationswissenschaftler Alboga begann seinen Vortrag damit, die Stadt Augsburg für das von ihr eingerichtete „Islamforum Augsburg“ zu loben, in dem die DITIB, vertreten durch die „Türkisch Islamische Union Haunstetten e.V.“, vereint mit islamistischen Organisationen wie dem von der VIKZ geleiteten „Augsburger Bildungs- und Kulturverein e.V.“ und faschistischen Organisationen wie den Grauen Wölfe vom „Alparslan Türkes Idealisten Verein“ und dem „Türkisch Islamischen Kulturverein“ und diversen anderen islamischen Organisationen mit städtischen Vertretern und Vertretern von Wohlfahrtsorganisationen wie Matthias Garte, Robert Vogl, Maria Oduncu, Eva-Maria Knipfer, Referat Oberbürgermeister, Fachstelle Integration und Interkulturelle Arbeit, Timo Köster, Kulturamt, Büro für Frieden und Interkultur, Ulrike Alban El-Bidani und Ahmet Yaziocioglu, AWO Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Schwaben, Projekt Interkulturelle Mediation und Hans-Joachim Ruile, Interkulturelle Akademie Konzepte zu Themen wie zum Beispiel islamischer Krankenhausseelsorge ausarbeiten können.

Danach sprach Alboga die meist negative Einstellung der Mehrheitsbevölkerung in Deutschland zum Islam und zu den Moslems an. Er führte aus, wie sehr doch das deutsche Volk in der Türkei beliebt sei, obwohl eine Umfrage der BBC von 2010 zu einem ganz anderen Schluss gekommen ist. Gleich darauf folgte Albogas Interpretation des türkischen Abwerbeabkommens, als „…die Türkei Deutschland Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt hat…“

Die Frage „Was ist passiert?“, dass die Deutschen die Türken nicht mögen, hat Alboga zwar gestellt, aber nicht beantwortet. Hier hätte ein Blick in die Kriminalstatistik helfen können: In punkto Ausländerkriminalität nehmen die türkischen Straftäter immer den ersten Platz mit ca. 100.000 Personen/pro Jahr ein!

So weit wollte Alboga allerdings nicht gehen – stattdessen machte er die Medien für das negative Bild in der Bevölkerung von Türken und Moslems verantwortlich. Nur, wie könnte z.B. eine Berichterstattung über die Kriminalität seiner Landleute positiv gestaltet werden?

Einen besonderen Augenmerk richtete Alboga auf die grundgesetzlich verbriefte Religionsfreiheit in der deutschen Verfassung, die er in einem späteren Satz lediglich „vorbildlich“ nannte.

Auch steht nach Ansicht Albogas „die muslimische Werteordnung nicht im Widerspruch zur deutschen Werteordnung“. Auf seine Beschwerde, dass der Islam als Religionsgemeinschaft in keinem Bundesland anerkannt ist, sei ihm ein Blick in das Gutachten von Karl-Albrecht Schachtschneider über die Verfassungswidrigkeit des Islam empfohlen, um zu verstehen, warum sich diese Ideologie auf den Art. 4 GG über die Religionsfreiheit nicht berufen kann.

Alboga betonte den integrationsfördernden Effekt von Islamunterricht an deutschen Schulen. Eine Reportage von Ibrahim Abou Nagie zeigt zu diesem Thema bekanntlich ein diametral anderes Bild:

Ausführlich erklärte Alboga den positiven Beitrag der DITIB zur Islamkonferenz und wie sehr er sich für den Erwerb der deutschen Sprache durch Migranten einsetzt, aber er verschwieg, dass DITIB die Teilnahme an der Islamkonferenz 2007 deswegen verweigerte, weil dort verbindliche Deutschkurse für türkische Migranten gefordert wurden. Argumentatives Highlight des Abends war hierzu Albogas Aussage, „…dass die türkischen DITIB-Imame nur deshalb die deutsche Sprache nicht erlernt hatten, damit für sie der Kulturschock nicht zu groß wird, wenn sie zurück in die Türkei reisen.“

Erwartungsgemäß wurde von Alboga die Antrittsrede des deutschen Innenministers als nicht konstruktiv kritisiert. Er gab zu, dass die schon wieder „beleidigten“ mohammedanischen Vertreter an der Deutschen Islamkonferenz kurz davor standen, diese zu verlassen.

Immer wieder beklagte Alboga die negative Berichterstattung der Medien über den Islam, die ja schließlich zu Islamophobie führen würde. An dieser Stelle empörte sich Alboga über die Unterstellung, dass die Unterdrückung von Frauen in den muslimischen Familien ihre Grundlage im Islam hat.

Genauso stritt er ab, dass zwischen Islam und Terrorismus enge Verbindungen bestehen. Nur ließ Alboga das Publikum im Unklaren, wie man denn über Terrorakte in Madrid, London und Nigeria positiv berichten sollte.

Manchmal scheint es, dass Alboga sogar selbst seinen Behauptungen glaubt, wie etwa, dass der Islam in Deutschland mit dem internationalen Terrorismus nichts zu tun hätte. Alboga hat scheinbar vergessen, dass viele Moscheevereine in Deutschland Verbindungen zu terroristischen Gruppierungen im Ausland haben und z.B. die Mitglieder der „Hamburger Terrorzelle“ ihren Treffpunkt in der Hamburger Taiba-Moschee hatten (mit Gerichtsbeschluss vom 30.07.2010 wurde der Trägerverein verboten und die Moschee geschlossen).

Mantraartig wurde von Alboga die Wichtigkeit des „Dialogs“ aufgeführt, was von den städtischen Vertretern durch stetiges Nicken bestätigt wurde. Die Sinnlosigkeit eines Dialogs mit Islamvertretern wie Alboga wurde spätestens bei der späteren Diskussion offenbar:

Auf die Frage, warum heutzutage denn ausgerechnet und fast ausschließlich Muslime als Terroristen auffällig werden, stellte Alboga die Gegenfrage, was denn Türken in Deutschland mit Terror zu tun hätten und dass die Türken hierzulande friedlich leben und ergo der Islam nichts mit Terror zu tun habe.

In diesem Zusammenhang ist für Albogas Thesen die neueste Studie über die jungen Muslime in Deutschland sicherlich „nicht hilfreich“. Die statistischen Erhebungen widerlegen seine Behauptung, dass in der Gesellschaft nur eine „künstlich erzeugte Spannung“ und Vorurteile herrschen.

Auf die Frage einer jungen Frau, ob es denn eine Frauenquote unter DITIB-Imamen gäbe, antwortete Alboga, dass es in den Räten der Moscheegemeinden weibliche Mitglieder gäbe.

Auf die Frage, warum sich Moscheen in Deutschland so häufig nach Alevitenmördern wie Yavuz-Sultan-Selim benennen – die Moschee in Mannheim, an der Alboga Imam war, ist nach ihm benannt – bzw. nach dem Eroberer Konstantinopels „Fatih“, wie zum Beispiel auch die DITIB-Moschee in Augsburg-Haunstetten, antwortete Alboga, dass diese Moscheen von den damaligen „Gastarbeitern“ aus Gründen von Heimatgefühlen (sic!) so benannt wurden.

Man benötigt nicht viel Fantasie dazu, sich die Reaktionen in der Türkei vorzustellen, wenn eine deutsche oder polnische staatlich-christliche Religionsbehörde in Istanbul oder Ankara eine „Kurfürst-Max-Emanuel-Kathedrale“ bzw. ein „Jan-Sobieski-Gebetszentrum“ errichten würde, um von dort aus „Dialogbeauftragte“ mit einem dicken Forderungskatalog ins Land zu verschicken.

Auch Stefan Garte vom städtischen Augsburger Kulturamt durfte nochmals zu Wort kommen und dem Publikum erklären, wie wichtig doch der Dialog mit türkischen Organisationen wie der DITIB bzw. den Grauen Wölfen sei, denn ohne Dialog werden nationalistische Organisationen die Überhand gewinnen und die multikulturelle Gesellschaft so katastrophal enden wie der Vielvölkerstaat Jugoslawien.

Fazit:

Manche Zuhörer haben die Ausführungen des DITIB-„Dialogbeauftragten“ als Zumutung empfunden, insbesondere die Lügen, dass z.B. der Koran auch Christen, Juden, weitere Andersgläubige oder gar Atheisten als würdige und respektvolle Menschen anerkennt und sogar deren Verfolgung verbietet (hier der berühmte Vers 2.256: „Es darf keinen Zwang geben…). Der eine oder andere Zuhörer kam zum Schluss, dass vor ihnen wieder ein gewöhnlicher Lügner und Islam-Verklärer steht.

Gewohnt sachliche Kommentare dürfen verschickt werden an:

» Hansi Ruile: muehle@gmx.biz
» Stefan Glockner: stefan.glocker@vhs-augsburg.de
» Matthias Garte: matthias.garte@augsburg.de




Wahrsagung: Vier Grad wärmer bis 2100

Franz Untersteller„Klimawandel – laut Experten bis zu vier Grad wärmer“, berichten heute die Medien in Baden-Württemberg. Bis zum Jahr 2100 könnte es bis zu vier Grad wärmer werden, meint der baden-württembergischen Umweltminister Franz Untersteller (nomen est omen). Natürlich liefert er keinerlei Nachweise, aber die vertrottelten Medien, allen voran der SWR, plappern es sofort nach. Beim SWR ist in der Überschrift zwar von Experten die Rede, aber im ganzen Artikel kommt keiner vor.

Die Wälder könnten durch Wassermangel und Hitzestress bedroht sein, Ernten ausfallen und Menschen gesundheitlich leiden, sagt Untersteller die Zukunft voraus. Um die Folgen in Grenzen zu halten, plane das Ministerium bis Jahresende eine „Anpassungsstrategie“ in drei Etappen. Von 1931 bis 2010 sei es im Südwesten 1,1 Grad wärmer geworden, mehr als weltweit (0,7 Grad). Da vor allem ältere Menschen in Ballungsräumen unter den höheren Temperaturen gesundheitlich leiden, müsse dies bei der Standortwahl für neue Senioreneinrichtungen berücksichtigt werden. Ein Gewinner der steigenden Temperaturen könnte der Weinbau sein, prognostizierte der Minister. Verlierer der Entwicklung werde dagegen etwa der Wintersporttourismus im Schwarzwald sein.

Man ist geneigt, die künftigen Senioren zu beneiden: Für den Sommer vom Staat eine Zweitwohnung in Zermatt, im Winter ein Klima wie auf Mallorca, ein trefflicher badischer Wein und als Teil der „Anpassungsstrategie“ einen Grünen als Diener, der einem Luft zufächelt. Das muss das wahre Paradies sein.




Das tägliche Zündeln der Zeitungen

Woher kommt dieser unbändige Hass in unseren Zeitungen? Aktuelles Beispiel: Ein Artikel von Andreas Pflitsch im Tagesspiegel, in dem er das Vokabular des Feuilletonmobs um den Begriff ‘Shitstorm’ erweitert. Wie reagiert man also auf den tagtäglichen Shitstorm in unseren Zeitungen – wenn beispielsweise Journalisten wie Thomas Steinfeld vom ‚Fundamentalismus der Aufklärung‘ faseln?

(Von Arent)

Auf den Hass der Jungen Welt, die sich begeistert zeigt von ‘fliegender Architekturkritik’ zur ‘Verschönerung der Welt’ – angesichts der Anschläge in den USA und in Europa, angesichts 5000 toter Amerikaner und hunderten toter Europäer? Was sagt man zum Shitstorm des Komponisten Karlheinz Stockhausen vom ‚größten Kunstwerk, das es je gegeben hat‘? Mir fällt beim besten Willen kein anderes Wort als Hass ein. Wie reagiert man auf Autoren in den größten Zeitungen, in ARD und ZDF, die gebührenfinanziert und in der ersten Reihe hasserfüllt und perfide nach der ‚Schuld‘ der Toten an ihrer Ermordung fragen? Auf Journalisten, die, wenn sie schon ihre Überzeugungen nicht öffentlich äußern können, doch wenigstens als Stichwortgeber agieren wollen und tiefe Befriedigung verspüren, wenn im Kommentarbereich von Spiegel, Tagesspiegel und Co. die eigenen Artikel quasi ergänzt werden – es war ein Inside-Job, die Juden warens, das jüdische Finanzkapital, die Amis, die Reichen, die anderen? Auf diesen ungeschickt verborgenen, bohrenden und pauschalen tagtäglichen Hass, nicht nur auf Amerikaner, nicht nur auf Israelis – nein, im Grunde genauso auf Europäer, auf die Aufklärung, ja ganz besonders und ausschließlich auf die Aufklärung.

Aufklärung als Gefahr?

Geht es unseren Journalisten nicht schnell genug? Sind sie ungeduldig geworden – schon 2012 und immer noch gibt es lebende Amerikaner, immer noch gibt es Israelis mitten in Israel, immer noch ist die Aufklärung nicht vollständig rückabgewickelt?

Glauben unsere Journalisten, die Aufklärung ist gefährlich? Sind aufgeklärte Menschen staatsgefährdend? Ist Joachim Gauck für sie gefährlich und Beate Klarsfeld das kleinere Übel? Sehen unsere Journalisten ihre Berufung vielleicht eher in ‚Geschichtspolitik‘, die Präsidentschaftskandidatin der Linken, Beate Klarsfeld, und Karl Heinz Kurras als mehr praktisch veranlagte Kollegen, denen die geistige Brandstiftung irgendwann nicht mehr genug war? Glauben unsere Journalisten, die Aufklärung ist so etwas wie der Steigbügelhalter des Kapitalismus, die unerklärte Religion der Naturwissenschaft, die knallhart jede andere Religion ausnahmslos für falsch erklärt? Glauben sie, das Problem ist nicht etwa Sarrazin, nicht Gauck und auch nicht die Amis, sondern vielmehr die Argumente, auf die sie sich berufen können, die Natur, die Realität, die Aufklärung? Glauben sie, dass die Aufklärung, quasi als Kollateralschaden auf dem Weg zum Paradies, dem Endsieg gegen ‚den Kapitalismus‘ – was auch immer unsere Journalisten darunter verstehen – geopfert werden muss?

Kommen unsere Journalisten vielleicht mit ihrer individuellen Freiheit nicht mehr zurecht und können sie deshalb so wenig mit Gauck anfangen? Weil sie sich, insgeheim, nach einem neuen Mittelalter mit Wanderhuren, Mittelaltermarkt und öffentlicher Hexenverbrennung sehnen? Oder wenigstens einer klitzekleinen Diktatur, so mit Putin und so – denn damals war das Leben noch überschaubar und einfach?

Hassen sie tatsächlich Amerikaner und Europäer, nicht etwa die Regierungen, sondern die ganz einfachen Menschen, so sehr, dass sie sich wünschen, es hätte mehr Tote gegeben, 6000, besser 20.000 oder wenigstens eine Million? Verlässt sie der Mut, angesichts von 400 Millionen Amerikanern, so vielen, und fast genau so vielen Europäern und sogar ganzen acht Millionen Israelis? Kommen unseren Journalisten die Anschläge nicht eher so vor wie ein Tropfen auf dem heißen Stein? Müssen sie nicht zwangsläufig Angst bekommen, dass all die Mühe nicht ausreicht und die Aufklärung letzen Endes doch den Sieg davonträgt? Und sie, bis an ihr Lebensende, dazu verurteilt sind, selbständig zu denken, Angst vor der Zukunft zu haben, weil ihnen niemand sagt, was der Sinn des Lebens ist, niemand für sie Arbeitsplätze schafft und ihnen nicht das Paradies im Jenseits für ihren unermüdlichen Einsatz im Diesseits sicher ist?

Wieso immer noch Zeitungen kaufen?

Wieso tun wir uns diesen Hass eigentlich an? Bezahlen für Hetze gegen Amis, gegen Israelis und ja, auch gegen Europäer? Bezahlen für die Erklärung, dass Europäer an jedem Sack Reis schuld sind, der auf der Welt umfällt? Bezahlen für die Gefahr, die angesichts selbstständig denkender Menschen heraufbeschworen wird, für die begeisterte Unterstützung bewaffneter Jihadisten und das lähmende Entsetzen angesichts aufgeklärter Menschen mit der Waffe in der Hand? Bezahlen für die lächerliche Erkenntnis, dass schlaue Kinder immer schon gefährlicher waren als dumme?

Die fallenden Auflagenzahlen geben einen Hinweis. Es gibt Facebook, es gibt Informationsportale, es gibt Blogs. Wenn man eine tatsächlich unabhängige Expertenmeinung zum Euro hören will abonniert man einfach Hans-Olaf Henkel auf Facebook. Zum Islam empfiehlt sich neben Blogs wie PI, Gates of Vienna, Achse des Guten zum Beispiel auch die Texte des Ex-Moslems Cahit Kaya. Zur direkten Demokratie gibt es Oskar Freysinger. Und wenn man objektive Informationen sogar komplett mit Forecast haben will, gibt es Unternehmen wie Stratfor, die wegen einem Hackerangriff zur Zeit ihre lesenswerten Analysen öffentlich zugänglich machen. Niemand zwingt uns, den Hass auf Europa, Aufklärung und Co., der tagtäglich durch unsere medialen Akteure verbreitet wird, auch noch zu konsumieren. Und erst recht kann uns niemand dazu zwingen, dafür zwei Euro zu bezahlen.




Worms-Vergewaltigung: Offener Brief an Medien

Worms-VergewaltigungDie unfassbar brutale Vergewaltigung mit übelster Körperverletzung eines 16-jährigen Mädchens Mitte Februar in Worms schockiert Deutschland – zumindest wer davon erfährt. Denn Zeitungen und TV-Sender scheinen sich für diese Horrorgeschichte seltsamerweise kaum zu interessieren – vielleicht, weil die mutmasslichen Täter wohl zwei Türken sind? Befürchtet man, dass möglicherweise Rückschlüsse zu einer gewaltverherrlichenden Ideologie gezogen und damit einer wachsenden Abneigung gegen den Islam Vorschub geleistet werden könnte, wenn man hierüber berichtet? Können die grausamen Einzelheiten dieser Tat dem deutschen Michel etwa nicht zugemutet werden?

(Von Michael Stürzenberger)

Was die junge Kurdin aus Worms in dieser Nacht durchgemacht haben muss, lässt sich kaum beschreiben. Akte Europa versucht es:

Am 15.02.2012 um 23:30 Uhr ereignete sich ein unvorstellbar grausames Verbrechen an einem Menschen. Es war ein bestialischer Akt der Barbarei: Ein 16-Jähriges Mädchen wurde in einem Parkhaus in Worms gequält, geschlagen und mehrfach vergewaltigt. Doch das reichte den Peinigern nicht. Sie haben das Mädchen mit einer Flasche vergewaltigt und anschließend den Flaschenkopf abgebrochen und es eingeführt, wodurch ihr Darm durchtrennt und ihre Gebärmutter aufgeschnitten wurde. Bewusstlos, schwer verletzt und unbekleidet wurde das Mädchen aufgefunden. Nur durch eine Notoperation konnte sie gerettet werden.

Die Folgen: Aufgrund der schweren Verstümmelung im Genitalbereich wurde ihr ein permanenter künstlicher Darmausgang gelegt. Sie wird nicht mehr im Stande sein ein normales Leben zu führen, ein Sexualleben zu haben, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen

Zu dem Schweigen der deutschen Medien ein Offener Brief von journalistenwatch:

Liebe Medien!

Wir wissen alle, dass Sie Ihre Augen und Ohren nicht überall haben können. Schließlich werden Sie tagtäglich mit Agenturmeldungen überflutet. Da kann es schon mal passieren, dass die eine oder andere wirklich schlimme Geschichte an Ihnen vorübergeht.

Oder gibt es einen anderen Grund, warum folgender Polizeibericht Sie „kalt“ gelassen hat?

In der Nacht zum Donnerstag (15/16. Februar 2012) wurde ein 16-jähriges Mädchen Opfer eines Sexualtäters.

Gegen 23:30 Uhr wurde der Polizei in Worms eine verletzte Frau im Parkhaus Friedrichstraße in Worms gemeldet. Die eintreffenden Polizeibeamten fanden die 16-Jährige im Bereich des Treppenhauses unbekleidet vor. Sie wies starke Verletzungen im Genitalbereich auf und war nicht ansprechbar. Die junge Frau wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und notoperiert. Nach aktueller Auskunft der behandelnden Ärzte besteht keine Lebensgefahr mehr, war bis Samstag aber noch nicht vernehmungsfähig. Bei der 16-Jährigen handelt es sich um ein Mädchen aus Worms.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen richtet sich ein Tatverdacht gegen zwei 17-jährige und einen 19-jährigen Täter mit türkischem Migrationshintergrund, die sehr schnell ermittelt wurden. Gegen zwei von ihnen – die als Haupttäter angesehen werden – erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz Haftbefehl. Bei dem dritten Tatverdächtigen, der nach derzeitigem Kenntnisstand an der Tat aktiv nicht beteiligt war, handelt es sich um einen Jugendlichen, der wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Alle drei haben sich zur Sache eingelassen. Die weiteren Ermittlungen, zu denen auch kriminaltechnische Untersuchungen zählen, dauern an.

Lediglich eine kleine Lokalzeitung berichtete darüber.

Falls es für Sie zu spät sein sollte, über einen Fall, der nun bereits drei Wochen zurückliegt, zu berichten: Schicken Sie doch mal Ihre Reporter nach Worms und sprechen Sie mit den Menschen, die dort immer noch fassungslos und schockiert sind und mediale Unterstützung benötigen, um dem armen Mädchen helfen zu können (z.B. mit einem Spendenaufruf).

Vielleicht fragen Sie auch mal bei der Staatsanwaltschaft nach, warum der dritte Tatverdächtige sofort wieder auf freien Fuß gesetzt wurde und gegen ihn nicht wegen Beihilfe bzw. unterlassener Hilfeleistung Strafbefehl erging.

Mit kollegialen Grüßen

Thomas Böhm, Chefredakteur Journalistenwatch.com

Wer sich auch über das Schweigen der Medien empört, kann diesen Offenen Brief an diverse Zeitungen schicken. Je mehr Medien angesprochen werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie vielleicht doch noch reagieren.




Bundesregierung: Bürgschaft für Brasilien-KKW

'Kein Exportkredit für Angra 3!' Gutmenschen-Protest vor dem Kanzleramt in Berlin am 6. Juli 2011Die Bundesregierung hat der Übernahme einer Exportkreditgarantie für den Bau des dritten Blocks des brasilianischen Kernkraftwerks Angra (Angra 3) grundsätzlich zugestimmt. Der Reaktor entspreche dem Stand der Technik der in Westeuropa eingesetzten Druckwasserreaktoren. Eine endgültige Zusage werde es aber erst nach Vorlage eines weiteren unabhängigen Gutachtens geben, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/8718) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17/8627).

In dem Gutachten soll unter anderem festgestellt werden, „ob und wie die Erkenntnisse aus der Havarie von Fukushima beim Bau des Kernkraftwerks Angra 3 berücksichtigt werden“. Das Gutachten soll noch im ersten Quartal dieses Jahres vorliegen. Die Regierung verteidigt die Übernahme von Exportkreditgarantien mit dem Hinweis, es würden „deutsche Exporte und Wertschöpfung gefördert und Arbeitsplätze in Deutschland gesichert“. Auf die Frage, ob die Übernahme der Bürgschaft im Widerspruch zur Energiewende stehe, heißt es: „Die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende betrifft die Stromerzeugung im Inland. Es liegt in der souveränen Entscheidung anderer Staaten zur Ausgestaltung ihrer Energiepolitik einen anderen Energiemix zu wählen.“

(Quelle: co2business.com / Foto oben: „Kein Exportkredit für Angra 3!“ Gutmenschen-Protest vor dem Kanzleramt in Berlin am 6. Juli 2011)




Spanien: Ex-Moslem fordert Koranverbot

Spanien: Ex-Moslem fordert KoranverbotWährend pakistanische Moslems vom Schlage eines Anjem Choudari ihre britische Wahlheimat islamisieren möchten, schlägt sich ein Pakistani, der in Spanien politisches Asyl erhielt, auf die Seite der Islamkritiker und redet einen Klartext, den sich westliche Islamkritiker (noch) nicht erlauben können. Imran Firasat (Foto) betreibt die spanische Website “Mundo Sin Islam” (Welt ohne Islam). Kürzlich machte er jedoch über seinen Internetauftritt hinaus Schlagzeilen, mit einer Petition, in der er für das Verbot des Koran in Spanien eintrat.

(Von Florian Euring, PI-München)

Das hat zwar auch schon Geert Wilders in den Niederlanden gefordert, doch aus dem Mund eines Vertreters des islamischen Kulturkreises haben solche Argumente noch mehr Gewicht. Auf seiner Website schreibt Firasat:

Am 6. Februar 2012 präsentiere ich mehreren Institutionen der spanischen Regierung eine Petition das Verbot des Koran in Spanien betreffend. Zum ersten Mal fordert ein Bürger Spaniens förmlich das Verbot des Korans mit Anschuldigungen, die derartig schwerwiegend sind, dass die spanische Regierung sie nicht ignorieren kann.

Dieses Mal muss die spanische Regierung die Frage beantworten, warum sie es gestattet, dass ein so gewalttätiges Buch in Spanien existiert, ein Buch, das klar von Töten, Dschihad, Hassen und Diskriminieren spricht. Und wenn sie mich abschmettert, wende ich mich an das höchste Gericht und werde bis zum Europäischen Gerichtshof gehen.

In seiner Petition präsentiert Firasat zehn Punkte, mit denen er seine Forderung nach dem Verbot des Koran begründet:

1. Der Koran ist kein religiöses und heiliges Buch, sondern ein gewalttätiges, voller Hass und Diskriminierung

2. Der Koran ist ein schreckliches Buch, dass eine Gemeinschaft, Muslime genannt, dazu aufruft, den Dschihad durchzuführen, Unschuldige zu töten und den Weltfrieden zu zerstören.

3. Der Koran ist für den gesamten Terrorismus verantwortlich, den wir in den letzten Jahren gesehen haben, und in dem Tausende von Menschen ihr Leben verloren.

4. Der Koran ist ein Buch, das üble Lehren enthält und das seine Gläubigen zwingt, die ganze Welt anzugreifen und das die totale Macht um jeden Preis anstrebt.

5. Der Koran ist ein Buch, das legal Hass und Gewalt billigt und dazu aufruft und aus diesem Grund nicht mit der modernen Welt, Spanien inklusive, kompatibel ist.

6. Der Koran ist ein Buch, das Menschen diskriminiert.

7. Der Koran ist ein Buch, das weder Meinungs- noch Religionsfreiheit erlaubt.

8. Der Koran ist ein Buch, das Frauen Leid und Folter bringt, das voller Ungerechtigkeit und Machogesetze ist.

9. Der Koran ist ein Buch, das eher Zwietracht als Einigkeit lehrt und so seinen Gläubigen nicht erlaubt, Freundschaft mit Nichtmoslems zu schließen, da diese in den Augen des Koran Ungläubige sind.

10. Der Koran ist eine große Bedrohung der freien Gesellschaft Spaniens. Ein Buch, das unverhohlen die Botschaft des Dschihad, Töten, Hass, Diskriminierung und Rache predigt. Aus diesem Grund kann er mit dem Spanischen System in keiner Weise kompatibel sein. Er ist ein Buch, das den Aussagen der Gesetze und der Verfassung Spaniens vollkommen entgegengesetzt ist und er stiftet in unserem Land zu Hass und Gewalt an.

Es ist schon eine Ironie des Schicksals. 1492 warfen die “Reyes Catholicos” nach einer jahrhundertelangen Reconquista die letzten Mohammedaner aus ihrem Land. Heute brauchen die Nachfahren der Helden wie El Cid einen pakistanischen Ex-Moslem, um ihnen die Gefahren jener gewalttätigen “Religion” klar zu machen, die seit gut eineinhalb Jahrtausenden Europa und den Rest der Freien Welt bedroht. Wir Islamkritiker freuen uns natürlich über Mitstreiter, wie Imran Firasat, doch brauchen wir auch mehr Europäer, die ihre nationalen Kulturen schätzen und bereit sind, sie entschieden zu verteidigen.

Passend zum Thema: „Aufruf an alle Moslems der Welt“ von Ali Sina




Jährlich 55.000 Illegale aus Türkei in EU

Die Situation ist ganz einfach zu beschreiben. Im Osten der Türkei kommen Flüchtlinge und Illegale aus Afghanistan, dem Irak, dem Iran, Syrien, Pakistan und anderen islamischen Ländern über die Grenze. Die Türkei will diese Leute aber alle nicht und schaut, daß sie möglichst schnell an die Westgrenze mit Griechenland kommen. Dort drückt der türkische Staat beide Augen zu und läßt alle durch, denn  man will kein Auffangbecken sein, und das Auffangbecken für alle Flüchtlinge aus Asien und Afrika und dem Nahen Osten ist schließlich die EU. Wer sonst? Die Griechen wollten mal dort am Evros eine Mauer und einen Zaun bauen, aber da weinten alle Gutmenschen in Brüssel und Berlin auf, nannten die Idee  unmenschlich und heulten „Her mit den Flüchtlingen“. 

Nur wenn Merkel oder ein anderer EU-Fuzzi gerade mal in der Türkei ist und weitere 100 Millionen Entwicklungshilfe verspricht, wird die Grenze für ein paar Stunden dichtgemacht, um die europäischen Ureinwohner zu täuschen und zu sagen „Seht her, wir tun etwas“. Ansonsten Business as usual – ab in die EU! Die DTN berichten:

Über den Evros, ein Fluß entlang der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland, kommen die meisten illegalen Einwanderer von Asien in die EU. 2009 verzeichnete die lokale Polizei noch 8.800 Einwanderer in der Flußgegend, 2010 schon 47.000 und 2011 mittlerweile über 55.000, schreibt der Economist. Die illegalen Einwanderer kommen hauptsächlich aus Pakistan, Afghanistan, Bangladesch, Algerien und dem Kongo.

Der genannte Artikel im Economist mit weiteren Details ist hier!




Opossum-Rassismus

Oft genug schieben uns Hollywood-Filme linksideologisches Gedankengut unter, schön versteckt in kitschiger Handlung. Manchmal kommt es aber auch anders.

(Von JimPanse, PI-Münster)

Beispiel: Ice Age 2.

In der lustigen Eiszeit-Animation lebt das weibliche Mammut Emma mit zwei Opossums in einer Familie. Emma hält sich selbst für ein Opossum und versucht, sich wie ein Opossum zu verhalten.

Dann trifft sie das männliche Mammut Manni. Manni sagt ihr, sie sei ein Mammut. Emma bestreitet das und erklärt: Ich bin ein Opossum.

Mannis Freund, das Faultier Sid fragt ihn, warum er Emma davon überzeugen will, dass sie ein Mammut ist. Manni sagt: Weil sie ein Mammut IST! Sie kann sich ja für ein Opossum HALTEN, aber man kann nicht beides gleichzeitig SEIN!

Jegliche Ähnlichkeit mit „Gender Mainstreaming“-Ideologie oder aktuellen Rassismus-Debatten ist garantiert nicht beabsichtigt und rein zufällig.

Dazu passt ein Zitat von Michael Klonovsky (Weltwoche):

Früher hieß Rassismus, wenn jemand behauptete, Schwarze seien schlecht. Heute heißt Rassismus, wenn jemand behauptet, Schwarze sind schwarz.




Henryk M. Broder: Vergesst Auschwitz!

Henryk M. Broder hat ein neues Buch geschrieben (Abb.), das in einer Woche erscheinen soll: Vergesst Auschwitz!: Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage. Broder geht es schon länger immer wieder um das heuchlerische Gedenken an den Holocaust, wobei man daran absolut nichts mehr ändern kann, während Israel gleichzeitig in allerhöchster Gefahr schwebt und sich da in Deutschland und der EU kein Finger rührt, obwohl man in dieser Angelegenheit sehr viel helfen könnte.

Die WamS brachte einen längeren Ausschnitt aus dem neuen Buch. Klingt gut:

Es scheint ein Teil des deutschen Generationenvertrages zu sein, dass die Kinder und Enkel das nachzuholen versuchen, was die Eltern und Großeltern versäumt haben. Das kann natürlich nicht funktionieren, schon gar nicht in einem System, das auf Deeskalation und Dialog setzt und Polizisten als „Anti-Konflikt-Berater“ in die Straßenschlachten mit der Autonomen Antifa schickt, die man schon rein äußerlich nicht von den Schlägertrupps der Neonazis unterscheiden kann.

Dennoch: Die Freude, einen Castortransport ein paar Stunden aufgehalten zu haben, bringt die Aktivisten gefühlt in die Nähe der Geschwister Scholl. Wer im Bioladen einkauft, fair gehandelten Kaffee trinkt, kalt duscht und seinen Müll trennt, der führt schon „ein widerständiges Leben“.

In diesem Kontext der paradoxen Befindlichkeiten bietet der „Widerstand“ gegen die „israelischen Faschisten“ und „zionistischen Mörderbanden“ eine zusätzliche Gratifikation. Man entsorgt nicht nur die eigene Geschichte vor der Tür der Opfer, man tritt auch zum Schulterschluss mit der Mehrheit der Volksgemeinschaft an. Die Ansicht, dass die Israelis den Palästinensern das antun, was die Nazis den Juden angetan haben, ist in Deutschland inzwischen so weit verbreitet und so akzeptiert, dass „Gaza“ und „Warschauer Getto“ zu Synonymen geworden sind. Soll damit die Lage der Palästinenser dramatisiert oder das Warschauer Getto verharmlost werden? Beides geht, und das ist das Perfide daran.

Erscheinungstermin: 11. März 2012!