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Marokko: Frauen demonstrieren gegen Gewalt

Der Selbstmord eines Teenagers erschüttert die marokkanische Gesellschaft: Amina al-Filali trank eine tödliche Menge Rattengift, nachdem sie den Mann heiraten musste, der sie vergewaltigt hatte. Das Gesetz gewährt Vergewaltigern für diesen Fall Straffreiheit; Eltern willigen in den grausamen Handel ein, um der vermeintlichen Schande zu entgehen. Doch Aminas Fall könnte eine Wende bewirken. Nach öffentlichen Protesten könnte das umstrittene Gesetz geändert werden.

n-tv berichtet:

Nach dem Selbstmord einer 16-jährigen Marokkanerin wegen der Zwangsheirat mit ihrem Vergewaltiger haben rund 200 Frauen vor dem Parlament in Rabat demonstriert. „Stoppt die Gewalt gegen Frauen“, riefen die Frauen, bei denen es sich überwiegend um Mitglieder von Frauenrechtsorganisationen handelte.

Die 16-jährige Amina al-Filali hatte sich am 10. März mit Rattengift das Leben genommen, nachdem sie zur Heirat mit ihrem Peiniger gezwungen worden war. Der Vater des Opfers, Lahcen al-Filali, sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe seine Tochter nicht mit dem Täter verheiraten wollen, seine Frau habe ihn aber „dazu gedrängt“, damit die Familie nicht länger Gespött ausgesetzt sei und ihre Ehre wiederhergestellt werde.

In Marokko gibt es ein Gesetz, wonach Vergewaltiger im Fall einer Hochzeit mit ihrem Opfer einer Strafe entgehen. Die Demonstrantinnen vor dem Parlament in Rabat forderten auf Spruchbändern die Abschaffung oder Änderung dieser Regelung.

Der Fall der jungen Frau hatte in Marokko für Entsetzen gesorgt und Forderungen nach einer Gesetzesänderungen laut werden lassen. Nach Angaben des Demokratischen Frauenverbands in Marokko (ADFM) wurde bereits 2008 im Parlament ein Antrag auf eine Änderung des umstrittenen Strafrechtsartikels eingebracht, der jedoch nicht weiter verfolgt wurde. Nach dem Selbstmord Al-Filalis kündigte die Regierung eine erneute Überprüfung des Gesetzes an.

(Spürnase: Lothar W.)




TV-Tipp: „München 72 – Das Attentat“ im ZDF

Die Bluttat von Arid Uka am Frankfurter Flughafen 2011 wird gerne als erster islamischer Terrorschlag auf deutschem Boden dargestellt. Geflissentlich verschwiegen wird dabei das Mykonos-Attentat 1992, der Anschlag auf die Diskothek „La Belle“ 1986 und das Olympia-Massaker 1972. Zu letzterem sendet das ZDF heute Abend um 20.15 Uhr den Spielfilm „München 72 – Das Attentat“. Um 21:45 Uhr folgte eine Dokumentation, welche die Hintergründe der blutigen Terroraktion, bei der unter anderem elf israelische Athleten getötet wurden, beleuchtet werden.




Irans Präsident leugnet Holocaust im ZDF

Das gebührenfinanzierte ZDF hat das Geld der deutschen Fernsehzuschauer dazu genutzt, um dem iranischen Israel-Hasser Mahmud Ahmadinedschad eine Plattform zu geben. Der iranische Präsident bedankte sich für den Talk mit ZDF-Moderator Claus Kleber, indem er erneut den Holocaust leugnete.

Die Welt berichtet:

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich im Konflikt mit dem Westen unnachgiebig gezeigt. Sanktionen gegen eine „große Nation“ wie den Iran seien unangebracht, sagte Ahmadinedschad dem ZDF in einem Interview.

Sein Land habe ein Handelsvolumen von 24 Milliarden Dollar, die „auch anderswo“ als in den westlichen Ländern ausgegeben werden könnten. Das könne für 300.000 Europäer die Arbeitslosigkeit zur Folge haben, fügte Ahmadinedschad in dem 40-minütigen Interview hinzu, von dem Auszüge vorab veröffentlicht wurden.

Holocaust wiederholt geleugnet

Ahmadinedschad bezeichnete den Holocaust erneut als eine „Lüge“ Israels. „Die haben eine Geschichte mit dem Titel Holocaust gemacht, und die Schäden, die Kosten dafür müssen die Palästinenser tragen“, sagte Ahmadinedschad, der in der Vergangenheit wiederholt die Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg bestritten hatte.

Der UN-Sicherheitsrat verhängte gegen den Iran wiederholt Sanktionen. Die EU beschloss im Atomstreit mit dem Iran im Januar ein Ölembargo, das schrittweise bis zum 1. Juli in Kraft treten soll. Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms an der Entwicklung einer Atombombe zu arbeiten. Die Regierung in Teheran bestreitet das.

Ahmadinedschad bezeichnete Atomwaffen gegenüber dem ZDF als „unmenschlich“ und „unmoralisch“. Zugleich drohte er, wenn er eine Bombe bauen wolle, werde er „das bekannt geben“ und „keine Angst vor jemandem haben“. Auf die Frage, ob es ein Zugeständnis von Ahmadinedschad geben wird, wies der iranische Präsident auf andere Länder hin, die aus seiner Sicht für Spannungen verantwortlich sind – wurde aber nicht konkret.

„Wir waren immer dafür, die Spannungen zu reduzieren oder zu beseitigen. Die Wurzeln der Spannungen, die muss man finden. Welche Wurzeln haben diese Spannungen? Das ist Ungerechtigkeit, das ist Diskriminierung. Das sind die wahren Gründe für diese Spannungen. Dass einige Länder sich zusammensetzen und die Welt regieren wollen.“

Sehen Sie hier Ausschnitte dieses unerträglichen Programms:

Das komplette Interview ist ab 23 Uhr auf heute.de zu sehen.

» zuschauerservice@zdf.de




Noch Plätze frei im Bus zur Aarhus-Demo !

Wir haben bisher 38 feste Buchungen für den Bus zum European Counter Jihad Meeting nach Aarhus, es können also noch bis zu 12 Personen mitfahren. Da wir einige Spenden erhalten haben (herzlichen Dank an alle Spender!), können wir auch Schüler, Studenten oder Arbeitslose mitnehmen, die kein oder wenig Geld für eine solche Reise übrig haben. Meldet Euch also für die Fahrt, die am Freitag, den 30. März um 16 Uhr in München startet. Für die Unterkunft haben wir auch zwei kostengünstige Varianten gefunden, es gibt also keinen Grund, bei der ersten islamkritischen Großveranstaltung auf europäischer Ebene nicht dabei zu sein.

(Von Michael Stürzenberger)

Wer noch mitfahren möchte, überweist einfach 99,- Euro auf dieses Konto:

BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA e.V.
Konto-Nr.: 4333020
Volksbank Main Tauber
BLZ: 673 900 00

Stichwort: Busfahrt Aarhus

Für Auslandsüberweisung:
IBAN: DE83 6739 0000 0004 3330 20
BIC: GENODE61WTH

Und teilt bitte unter der email-Adresse

» info@blue-wonder.org

mit, bei welcher Stadt Ihr zusteigen möchtet. Dies wird auf Rastplätzen an der Autobahn erfolgen.

Es gibt auch noch einige bereits angemeldete Mitfahrer, die uns noch nicht mitgeteilt haben, wo sie zusteigen wollen. Bitte unbedingt nachholen, denn wir brauchen auch Eure email-Adressen zur Kommunikation.

Bei der Hotelbuchung haben wir uns jetzt dazu entschieden, dass jeder selber bucht. Wir haben ein Hotel gefunden, bei dem Einzelzimmer ca. 70,- und Doppelzimmer ca. 90,- Euro kosten.

Als Alternative gibt es eine Jugendherberge, in der die Übernachtung in einem Gemeinschaftsraum nur etwa 23,- Euro kostet. Dort gibt es auch Doppelzimmer für günstige 31,- Euro, allerdings mit Gemeinschaftsbad.

Wer sich angemeldet hat, bekommt über die email-Adresse

» info@blue-wonder.org

alle diesbezüglichen Informationen.

Wir sind weiterhin für jede Spende dankbar, da es sicher noch Islamkritiker gibt, die gerne mitfahren möchten, aber nicht genügend Geld für eine solche Reise zur Verfügung haben.

Die Tour sieht aktuell so aus:

München – Augsburg – Ulm – Stuttgart – Karlsruhe – Heidelberg – Darmstadt – Frankfurt – Bonn – Köln – Dortmund – Bielefeld – Hannover – Hamburg – Flensburg – Aarhus.

NO SURRENDER !




Online-Aufruf: Frieden zwischen Israel und Iran

Das israelische Online-Magazin Haaretz berichtete gestern von einer Initiative mit Online-Plakaten, die von Liebe und Frieden erzählen und große Aufmerksamkeit in Israel aber auch in Iran erregt hatten; iranische und israelische Bürger sendeten zu tausenden Nachrichten des Lobes und des Dankes. Ein Online-Aufruf zum Frieden, das von einem israelischen Ehepaar initiiert wurde, hat es geschafft, die Unterstützung von tausenden von Iranern und Israelis zu erhalten. Und alles begann mit zwei Plakaten. Edry und seine Frau Michal Tamir haben zusammen mit “Pin-Mehina”, einer kleinen Schule für Grafik-Design Studenten, Poster in Facebook hochgeladen, in dem sie Bilder von sich selbst mit ihren Kindern zusammen erstellten, verziert mit den Worten: “Iraner, wir werden euer Land nie bombardieren, wir lieben euch.” Weiter auf Pârse & Pârse…




PRO NRW stellt Wahlkampagne vor

Die Bürgerbewegung PRO NRW wird mit einem dezidiert islamkritischen Wahlkampf bei der vorgezogenen Landtagswahl am 13. Mai in Nordrhein-Westfalen versuchen zu punkten. „Freiheit statt Islam“ – unter diesem zentralen Motto wird es mehrere zehntausend Plakate und eine „Tour für die Freiheit“ zu Dutzenden Moscheen in NRW geben. Dort werde man, so der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht, „die Probe auf’s Exempel machen“, was Meinungsfreiheit und demokratische Werte betrifft.

Denn: „Jede Religion muss sich in Deutschland Kritik gefallen lassen, auch der Islam, der besonders in Konflikt steht mit einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft wie der unsrigen. Hier darf es keine Denkverbote und Tabus geben, nur weil sich eine mächtige Islam- und Einwanderungslobby im Verbund mit der etablierten Politik als Blockwarte der Political Correctness aufspielt!”

Anführen wird diese „Tour für die Freiheit“ der Kölner PRO-Stadtrat und ehemalige CDU-Funktionär Jörg Uckermann. Unterstützung soll die Bürgerbewegung bei dieser Tour auch von Politikern großer islamkritischer Parteien aus dem benachbarten Ausland erhalten. So haben nach PRO-Angaben bereits die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter und der Vlaams-Belang-Vorsitzende Filip Dewinter fest zugesagt. Zusammen wolle man „der Islamlobby vor ihrer eigenen Haustüre ungeschminkt die Meinung sagen“. Ein Vorhaben, das bei den häufig sehr temperamentvollen Anhängern dieser Religion für heftigen Widerspruch sorgen könnte.

Die PRO-NRW-Landesliste zur Neuwahl soll bereits am Dienstag im Gelsenkirchener Schloss Horst aufgestellt werden. Dort soll auch ein Kurzwahlprogramm verabschiedet werden, von dem bereits ein Entwurf im Internet zur Diskussion gestellt worden ist. Die komplette Plakatserie von PRO NRW zur Landtagswahl am 13. Mai kann hier eingesehen werden.




„Kein Urlaubsort wo Christenmord“

Weltverfolgungsindex - wo Christen am stärksten verfolgt werden. Je stärker die Verfolgung, umso kräftiger der Farbton.Am Samstag, den 24.03. findet in Mainz eine kurzweilige Informationsveranstaltung zu den in letzter Zeit immer massiveren Übergriffen auf Christen statt. Dazu hat sich ein Aktionsbündnis gebildet, das zu bisher nicht bekannten Fakten der Christenverfolgung aus „Erster Hand“ informiert.

Christen der Koptischen Gemeinde und Aramäische Christen berichten vor Ort von ihren persönlichen Erlebnissen in den Heimatländern. Im offenen Gespräch kann man Eindrücke gewinnen, die bisher der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt sind. Kurze Impulsstatements zum Thema werden den Passanten während der gesamten Veranstaltung geboten.

Auch haben die Besucher die Möglichkeit, an das „Netz der Solidarität“ einen „Denkzettel“ anzubringen, auf dem sie persönlich ihre Eindrücke und Sinnesempfindungen zum Thema niederschreiben und so ihre Gefühle mit anderen teilen können.

Erstmals wird der bereits fertig gestellte Teil einer Multimedia- und Mitmach-Wanderausstellung „Islam konkret“ der Öffentlichkeit präsentiert. Hier hat man die Möglichkeit Kurzfilme und Fotos, aber auch detaillierte Texte, Dokumente und Statistiken zum Thema selbst abzurufen und zu „studieren“, je nach individuellem Interesse.

Dazu bietet sich die Gelegenheit, einmal eine Burka zu tragen und das Gefühl zu entdecken, wie es sich anfühlt, die Welt hinter Gittern wahrzunehmen und selbst durch die Vollverhüllung nicht mehr als einzigartige Person wahrgenommen zu werden.

Ort der Veranstaltung in Mainz ist der Platz vor der Alten Universität, linke Hinterseite des Theaters, Ausgang der Fußgängerzone, von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Organisiert von PI-Mainz sind als Mitveranstalter die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) Rheinland-Pfalz, die Koptische und Aramäische Gemeinde, die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V., sowie verschiedene evangelische und katholische Gemeinden vor Ort.

» Infos: pi-gruppe-mainz@gmx.de

Video: Weltverfolgungsindex 2012 von Open Doors

(Bild oben: Weltverfolgungsindex – wo Christen am stärksten verfolgt werden. Je stärker die Verfolgung, umso kräftiger der Farbton. Quelle: Open Doors)




Bonn: Mahnwache gegen das Vergessen

Am Freitag führte die PI-Gruppe Bonn mit tatkräftiger Unterstützung der PI-Gruppen Mainz und Koblenz und eines eifrigen Mitstreiters aus dem Sauerland auf dem Theaterplatz in Bonn-Bad Godesberg eine weitere Mahnwache für die Opfer des Terroranschlags radikal-islamischer Muslime in Madrid durch. Bei herrlichem Frühlingswetter waren viele Godesberger und mit Kopftüchern und schwarzen Ganzkörperschleiern geschmückte hochrangige Vertreterinnen der „wahren Religion“ im bunten und toleranten Städtchen unterwegs.

(Von Verena B., PI-Bonn)

In sicherer Erwartung, dass diese Veranstaltung im radikal-islamisch geprägten „Allahbad“ nicht störungsfrei ablaufen würde, hatte sich ein Polizeifahrzeug deutlich sichtbar in unmittelbarer Nähe unseres Stands platziert. Mit einem der beiden überaus freundlichen und an unserem Infomaterial sehr interessierten Polizisten führten wir längere Gespräche über den aufgrund orientalischer Gewaltkriminalität und stetig wachsender Überfremdung durch eine nach der Scharia lechzende Gegengesellschaft geschundenen Stadtteil Bonns, der von einer im positiven Sinne multikulturellen Diplomatenstadt inzwischen zu einem Schmelztiegel muslimischer Gegen- und Subkultur verkommen ist.

Vorbeiziehende verschleierte Damen mit Kinderwagen und Galabiya-Träger mit langen Bärten, Jüngelchen mit Häkelmützchen, Alte mit Turbanen und Pantoffeln und nicht wenige behinderte arme Menschen orientalischer Herkunft verdeutlichen den verschüchterten Godesbergern jeden Tag aufs Neue, dass sich dieser Stadtteil schon fest in der Hand der Eroberer befindet: Abends no-go-areas für Deutsche in bestimmten Teilen der City, tagsüber häufig kein Platz mehr für Einheimische auf den Bänken.

Durch die auffällige Anwesenheit einiger unbequemer und lautlos aufmuckender Eingeborener („Die Deutschen, ein dominantes Volk, das alles hinterfragen muss“, so ein Vertreter der BIG-Partei auf einer Islam-Werbeveranstaltung im Juni 2010) fühlte sich prompt eine zehn bis 15 Mann starke Truppe „südländischer“ Jugendlicher aufs Äußerste provoziert und nahm drei unserer Mitstreiter lautstark in den verbalen Würgegriff. Laut beanstandet wurde der Begriff „islamischer“ Terror, da es „islamistischer“ Terror heißen müsse, wobei dieses böse Wort natürlich nicht im Zusammenhang mit Muslimen gebraucht werden sollte, denn die sind ja bekanntlich friedlich. Die Terroristen würden von China und Russland bezahlt, um den Westen zu terrorisieren, quasi als Antwort auf die USA/CIA in Afghanistan unter Sowjet-Intervention. Dem Westen ginge es doch überall nur um das arabische Öl, das wäre purer Kapitalismus, und deshalb würde der Westen in Afghanistan, im Irak, Iran usw. eingreifen.

Islam und Koran seien friedlich, sonst würde man ja hier bei dieser Mahnwache Randale machen (!). Auf die Frage, weshalb die friedlichen Muslime nicht gegen den „islamistischen“ Terror und gegen Ehrenmorde protestieren würden, antwortete ein Araber, das dürfe er ja nicht, weil er sonst abgeschoben würde. Ein anderer meinte, der Westen würde erneut Kreuzzüge gegen die friedlichen Muslime führen. Auf die Frage, warum denn in Nigeria und im Sudan Muslime friedliche Christen vertreiben und ermorden, lautete die Antwort, das seien afrikanische Irre, so wie alle „Islamisten“ Irre seien, die dem Islam nur schaden wollten.

Die Greueltaten Mohammeds wurden empört geleugnet. Beim Zitieren der jeweiligen Suren, Verse und Geschichtsdaten verschlug es den Korangläubigen die wohltönende und kulturbereichernde Kiez-Sprache, und sie wechselten schnell das Thema. Der Imam predige jedenfalls immer nur Gewaltlosigkeit. Ehebruch sei allerdings nicht zu tolerieren und müsse mit Steinigung bestraft werden. Auch das allseits beliebte Thema „Nazis“ wurde natürlich von einem angesprochen: Davon gebe es noch viele in Deutschland! Unser leicht gereizter Aktivist verneinte dies kulturunsensibel mit dem Hinweis, dass er und seinesgleichen dann wohl nicht mehr unter uns weilen würden!

Insgesamt war die Stimmung ziemlich aufgeladen, und als ein kleiner Rotzbengel ein Gespräch mit der Einleitung „Eh Alter“ mit mir beginnen wollte, wies ich ihn erst mal darauf hin, dass ich kein „Alter“ sei und wandte mich angewidert ab. Nachdem die Gespräche offenbar nichts fruchteten, verzogen sich die Jugendlichen, blieben aber in unmittelbarer Nähe unseres Stands stehen und beobachteten das weitere Geschehen argwöhnisch und mit entsprechenden freundlichen Bemerkungen, da sie in Anwesenheit der Polizei leider nicht handgreiflich werden konnten. Böse Blicke trafen vor allem mich als Frau, und wenn Blicke töten könnten, hätte es mich wohl dahingerafft.

Besonders ablehnend und aggressiv verhielten sich einige deutsche Frauen, die fanden, dass wir den Islam diffamierten und schlechtredeten. Die Christen hätten den Muslimen viel Unrecht getan und würden es immer noch tun. Wahrscheinlich waren das GrüneInnen oder Konvertitinnen, von denen es in Bad Godesberg bereits sehr viele gibt. Erkennen kann man sie leider nicht, denn entweder sind sie gesichtsmaskiert oder sehen aus wie deutsche Greteln. Vor allem die ganz jungen Frauen gingen meist mit arroganter Miene an uns vorbei, während sich die älteren Menschen zögerlich mitteilten und sehr traurig über den Verfall ihrer einstmals so schönen Stadt waren. Wie üblich regte sich ein Mann ordnungsgemäß darüber auf, dass wir die Gewalt auf Muslime reduzieren würden, schließlich hätte der Westen Kreuzzüge gegen die Muslime geführt. Nach der Entgegnung, dass die Kreuzzüge nur eine Reaktion der Christen auf die Besetzung Jerusalems und die Eroberungen jener Zeit waren, wusste die linke Nachplappertasche nicht mehr weiter.

Bonn: Mahnwache gegen das Vergessen

Die vorbeigehenden Passanten blieben nicht unbeeindruckt von dieser einseitig aggressiven und lautstarken Standbereicherung und nahmen überwiegend sehr gerne unsere neuen Pax-Faltblätter „Aktion BürgerWeckruf“ in Empfang, die wir in großer Auflage drucken ließen. Ferner nutzten wir die Gelegenheit, mit einem gleichfalls von uns nachgedruckten Flyer auf das Schicksal von Sabatina James und den von ihr gegründeten Verein zum Schutz zwangsverheirateter, verfolgter und misshandelter Musliminnen hinzuweisen. Frau James war für dieses Engagement sehr dankbar und wäre gerne nach Bad Godesberg gekommen, was aber natürlich aus den bekannten Gründen viel zu gefährlich gewesen wäre. Außerdem befindet sie sich offenbar schon auf dem Weg in die USA, wo sie besser untertauchen kann.

Ein Aktivist bereicherte unseren Stand mit seinen aufklärenden und herzerfrischenden Islam-Buttons, die aber, wie ich glaube, keinen allzu großen Absatz bei den Godesbergern fanden: Einen solchen Button in der Öffentlichkeit zu tragen, wäre bei der hier herrschenden Humorlosigkeit wohl eher lebensgefährlich. Einem muslimischen Judenhasser gefiel dann auch der Button mit dem Aufdruck „Fair play für Israel“ überhaupt nicht …

Nach der abschließenden Trauerrede unseres Teamchefs zum Gedenken an die Opfer in Madrid bauten wir den Stand ab und verbrachten noch eine gemütliche Stunde in einem bayerischen Lokal. Wir freuten uns, dass der Nachmittag so lebendig und abwechslungsreich verlaufen war, und wir unseren „Meenzern“ endlich mal zeigen konnten, was echte Kulturbereicherung ist!




Toulouse: Tödliche Schüsse vor jüdischer Schule

Der Eingangsbereich der jüdischen Schule Ozar Hatorah in ToulouseIn der südfranzösischen Stadt Toulouse hat heute Morgen um 8 Uhr ein Unbekannter um sich geschossen und mindestens vier Menschen ermordet, darunter drei Kinder. Der Täter soll anschließend auf einem Motorroller geflüchtet sein. Es könnte sich dabei um den gleichen Mann handeln, der bereits am 12. März mit einem Motorroller unterwegs einen Fallschirmjäger und wenige Tage später im 50 Kilometer entfernten Montauban zwei weitere Fallschirmjäger erschossen hatte.

Die Krone berichtet:

Laut der Online-Ausgabe der Zeitung „Le Monde“ feuerte der Täter auf die Menschen, als sie gegen 8 Uhr gerade die Schule „Ozar-Hatorah“ betraten. Fünf Personen wurden zum Teil schwer verletzt, für vier kam jede Hilfe zu spät.

Dem Radiosender Europe 1 zufolge soll der Unbekannte zwei Waffen benutzt haben. Eine der Waffen hat demnach dasselbe Kaliber wie die Tatwaffe bei den zwei Attentaten auf Soldaten in der vergangenen Woche.

In Toulouse wurde am vergangenen Montag ein Fallschirmjäger von einem Unbekannten erschossen, der mit einem Motorroller unterwegs war. Ein weiterer Soldat wurde verletzt. Wenige Tage später wurden im 50 Kilometer entfernten Montauban zwei weitere Fallschirmjäger getötet – auch da fuhr der Täter einen Motorroller. Die drei Opfer sollen nordafrikanischer Abstammung sein.

Die Polizei suchte in den vergangenen Tagen intensiv nach dem Täter, eine Sonderkommission wurde eingerichtet. Die Armee wies die Soldaten an, nur noch in Zivil die Kasernen zu verlassen und verstärkte die Kontrollen.

Sobald es Neuigkeiten zur Anschlagserie und zum Täterprofil gibt, werden wir zeitnah darüber berichten.

UPDATE: BILD berichtet, ein ehemaliger Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad vermutet den Iran oder die mit ihm verbündete Extremistenorganisation Hisbollah hinter dem Anschlag auf eine jüdische Schule in Toulouse. Das Attentat sei Teil einer weltweit gegen Juden und Israelis gerichteten „Welle des Terrorismus”, so Sicherheitsexperte Danni Jatom im Israel Radio. Die Attentäter würden jüdische Zivilpersonen als Anschlagsziele bevorzugen, weil sie leichter zu treffen seien als israelische Bürger.

(Foto oben: Der Eingangsbereich der jüdischen Schule Ozar Hatorah in Toulouse)




Alexander Neubacher: Ökofimmel

„Alexander Neubacher ist guten Willens: Seine Familie und er machen mit beim Umweltschutz, halten sich brav an alle Öko-Vorschriften, scheuen keine Kosten für Bioprodukte. Doch inzwischen haben sie ernsthafte Zweifel, ob sie der Umwelt damit wirklich helfen, denn die Energiesparbirne endet als gefährlicher Sondermüll, die ausgespülten Joghurtbecher werden nicht recycelt, sondern verfeuert, für die Herstellung des Biobenzins im Autotank wird der Regenwald gerodet, und aus den Gullys in ihrer Straße dringt entsetzlicher Gestank, weil alle Wasser sparen. Am Beispiel des eigenen (Familien-) Lebens zeigt Neubacher, wie hysterisch die deutsche Umweltpolitik geworden ist.“

So beschreibt Amazon ein eben erschienenes neues Buch für Grüne aller Art. Telepolis hat mit dem Autor hier ein Interview geführt. Und PI hat erst neulich mit ein paar Links auf das Buch hingewiesen, aber nur indirekt. Die Schleifung der grün-ideologischen Deutungshoheit in Sachen Umwelt und Klimaschwindel wäre von höchster Bedeutung für unsere Zukunft, vom Geldbeutel jedes einzelnen Bürger ganz zu schweigen. Die Kritik des SPIEGEL-Mannes Neubacher am Ökologismus bleibt aber an der Oberfläche. Lesen Sie dazu das Nötige im Blog „Zettels Raum„!




Moslems stellen Machtfrage um den Tempelberg

Moslems wollen mittlerweile den Juden jeglichen Anspruch auf ihre heiligste Stätte absprechen. Es habe niemals einen jüdischen Tempel dort gegeben, behauptet beispielsweise der Mufti von Jerusalem, Mohammed Hussein. Es sei schon immer alles islamisch gewesen. Das widerspricht sowohl der Geschichte, wie sie in jüdischen Schriften dargestellt ist, als auch den archäologischen Funden unter dem Tempelberg. Die Behauptungen des Muftis sind eine dreiste Verfälschung der Tatsachen, um die alleinige Macht über Jerusalem zu bekommen. Die TV-Reportage „Tauziehen um den Tempelberg„, die am 13. März auf 3sat ausgestrahlt wurde, spiegelt dies sehr gut wieder.

(Von Michael Stürzenberger)

Es gibt immer mehr jüdische Kräfte, die am liebsten die Al-Aksa-Moschee und den Felsendom vom Tempelberg entfernen lassen wollen. Anschließend möchten sie den alten jüdischen Tempel, der zuletzt 70 n.Chr. von den Römern zerstört wurde, wieder aufbauen.

Hier Teil 1 der Reportage:

Mufti Mohammed Hussein ist ein Nachfolger vom Judenhasser Großmufti Amin al-Husseini, der in den 40er Jahren bekanntlich eng mit Hitler und den Nazis zusammenarbeitete. Mit der Wahrheit hat der Mufti nicht viel am Hut. Selbst als ihm die 1935 vom Obersten muslimischen Rat Jerusalems verfasste Denkschrift „Ein kurzer Führer zum Haram Al-Sharif“ vorgelegt wird, bei der klar festgestellt wird, dass die Al-Aksa-Moschee und der Felsendom auf den Resten des alten jüdischen Tempels stehen, bleibt der Mufti halsstarrig bei seiner Überzeugung.

Teil 2 der Reportage:

Die Moslems in Jerusalem müssen aufpassen, dass sie diese Auseinandersetzung nicht zu sehr auf die Spitze treiben, denn wenn die faktische Diskussion erst einmal öffentlich in Gang kommt, dann wird es sehr schmerzlich für sie werden. Denn Mohammed setzte niemals seinen Fuß nach Jerusalem. Sein Wirken war bekannlich auf die arabische Halbinsel, dem heutigen Saudi-Arabien, begrenzt. Und sein nächtlicher Pferdeflug im Jahr 630 ging laut Koran auch nur zur „fernsten Gebetsstätte“. In Sure 17 (Die Nachtreise) heißt es:

„Preis sei Dem, Der Seinen Diener bei Nacht von der geschützten Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte, deren Umgebung Wir gesegnet haben, reisen ließ, damit Wir ihm etwas von Unseren Zeichen zeigen. Er ist ja der Allhörende, der Allsehende.“

Diese Gebetsstätte kann demzufolge nur irgendwo auf der arabischen Halbinsel gestanden haben, und nur von dort kann Mohammed seinen legendären Himmelsbesuch zu Allah vorgenommen haben. Jerusalem ist im Koran an keiner einzigen Stelle erwähnt.

Die Mehrheit der Juden hat bisher kein Interesse, die Moslems vom Tempelberg zu vertreiben. Mir hat selber im September 2009 ein Jude an der Klagemauer gesagt, dass Juden jedem seine Religion und seine Überzeugung lassen. Daher dürften die Moslems gerne ihre Stätten auf dem Tempelberg haben. Aber vielleicht ändern auch diese gutmütigen Juden so langsam ihre Meinung, wenn Moslems jetzt immer dreister versuchen, die Existenz des jüdischen Tempels abzusprechen, den König Salomon 955 v. Chr. in Jerusalem bauen ließ.

In Jerusalem ist es so wie überall, wo Moslems sich ausbreiteten und Macht übernahmen: Sie kamen als Eroberer. Die Al-Aksa-Moschee war zuvor die dreischiffige byzantinische Basilika St. Maria, erbaut um 530 n.Chr. vom römischen Kaiser Konstantin. Die Moslems eroberten Jerusalem 638 n.Chr., aber erst 691 errichteten sie den Felsendom, da sie die Stadt handelspolitisch aufwerten wollten, lag sie doch am Rande des muslimischen Machtbereiches und besaß keine besondere Bedeutung. Erst 711 wurde die Basilika St. Maria in die Al-Aksa-Moschee umgewandelt, indem die Moslems eine typische Moscheekuppel auf sie setzten.

Wenn die historisch-faktische Diskussion erst einmal eröffnet ist, dann wird auch die Wahrheit ans Licht kommen. Dies wird dann vielleicht dazu führen, dass die Moslems ihre Bauten auf dem Tempelberg abtragen und irgendwo in Saudi-Arabien wieder aufbauen müssen. Dann hätten die Juden und die Christen endlich Ruhe in Jerusalem und in Israel. Und die verbleibenden muslimischen Araber könnten lernen, friedlich mit ihren Nachbarn zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten. Wenn sie sich von den ideologischen Fesseln befreien, die ihnen der Islam auferlegt.

Solidarität mit Israel!




Necla Kelek: Imam kann jeder werden

Hodscha oder Imam kann jeder werden, der über ausreichende Kenntnis der geforderten Gebetsrituale verfügt. Eine Priesterausbildung im christlichen Sinne gibt es nicht, weil der Islam das Amt eines Seelsorgers gar nicht kennt. In vielen Moscheen in Deutschland predigen Hodschas, häufig nebenberuflich, die ohne jede theologische Bildung sind. Und selbst die 800 von der türkischen Regierung nach Deutschland entsandten Imame verfügen – gemessen an einer hiesigen theologischen Ausbildung – meist nur über unzureichende Kenntnisse. Sie haben den Koran auf Arabisch gelesen, die Hadithe studiert und miteinander verglichen. 

Sie beziehen ihre Meinungen aus den »vier Rechtsquellen«, erstens aus dem Koran, zweitens aus der Sunna, das heißt durch die in den Hadithen überlieferten Gewohnheiten Mohammeds, drittens aus dem Konsens, also der übereinstimmenden Meinung der Rechtsgelehrten, und viertens aus dem Analogieschluss, das heißt der analogen Anwendung bereits getrofener Urteile auf aktuelle Probleme.

Sie bewegen sich in einem immer schon vorgegebenen Wissensbestand – geforscht oder hinterfragt wird nicht. Und so kann auch jeder Hodscha den Koran interpretieren, wie er will. Der Würdenträger unterscheidet sich vom einzelnen Gläubigen eigentlich nur durch den Respekt, der ihm aufgrund seiner Stellung und seines Einfusses entgegengebracht wird – eine durch besondere Bildung und Ausbildung erarbeitete Autorität ist es jedenfalls nicht.

Dass keine Organisation, keine Hierarchie, keine Priesterkaste, keine Kirche zwischen dem Gläubigen und Gott steht, hat nicht zu einer größeren geistigen Unabhängigkeit oder zu einer Individualisierung des Glaubensbekenntnisses geführt, sondern zur sozialen Kontrolle durch das Kollektiv, dem als oberste Autorität der jeweilige Imam vorsteht.

(Der Text ist mitten aus einer längeren Leseprobe im FREITAG herausgerissen. Es handelt sich um Necla Keleks neues Buch „Chaos der Kulturen“, auf das PI bereits im Februar aufmerksam gemacht hat. Mehrere Medien bringen derzeit Artikel zum Buch.)