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Gaucks Rede (die das Volk sich wünscht)

Am Freitag um 9 Uhr wird Joachim Gauck als neuer deutscher Bundespräsident offiziell vereidigt. Anschließend wird er in einer mit Spannung erwarteten ersten Grundsatzrede im Reichstagsgebäude die Schwerpunkte seiner Amtszeit darlegen. Wir veröffentlichen nachfolgend Gaucks fiktiven Worte, wie sie sich womöglich nicht wenige von ihrem neuen Staatsoberhaupt ersehnen.

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik Deutschland, ich grüße Sie herzlich. Nachdem ich am 18. März 2012 zum Bundespräsidenten dieses Landes gewählt worden bin, habe ich mich gefragt: Wie kann ich diesem Land dienen? Wie kann ich den Menschen in diesem Land dienen?

Die Wahl des Bundespräsidenten war erfolgt, da stand ich selbst vor einer Wahl. Vor der wichtigsten meines Lebens. Wie ich in meiner kurzen Grußbotschaft am 18. März 2012 bereits angesichts der Erfahrungen in der ehemaligen DDR erklärte: „Ich werde niemals, niemals eine Wahl versäumen“.

Ich stand vor der Wahl: Wie kann ich diesem Land, wir kann ich den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes dienen?

Wie seinerzeit Herakles am Scheideweg hatte ich die Wahl zwischen dem scheinbar schönen, bequemen und leichten Weg. Oder aber dem steinigen Weg, der mit Arbeit, Schweiß und Tränen gepflastert ist.

Kann ich diesem Land und seinen Menschen mit politischen Illusionen und unrealistischen Visionen, mit politischen Seifenblasen dienen? Mit salbungsvollen, wohlabgewogenen, schönen, schmeichlerischen Reden und Worten? Kann ich diesem Land damit dienen, dass ich unliebsame Wahrheiten verschweige oder beschönige? Kann ich diesem Land dienen, in dem ich zu allem ja und amen sage?

Nein. Das wäre der leichte Weg. Und der falsche.

Ich darf mich mit meinen eigenen Worten vom 18. März 2012 selbst zitieren: „Es ist unser Land, in dem wir Verantwortung übernehmen, wie es auch unser Land ist, wenn wir die Verantwortung scheuen. Bedenken sollten wir dabei: Derjenige, der gestaltet, wie derjenige, der abseits steht, beide haben sie Kinder. Ihnen werden wir dieses Land übergeben. Es ist der Mühe wert, es unseren Kindern so anzuvertrauen, dass auch sie zu diesem Land „unser Land“ sagen können.“

Dieses Ziel hat mir meine Wahl, meine ganz persönliche Wahl, einfach gemacht. Ich habe mich für den steinigen Weg entschieden. Für den Weg, der Arbeit, Schweiß und Tränen bedeutet.

Ich habe mich in meiner ganz persönlichen Wahl entschieden, meine Amtszeit unter das Motto „Politischer Realismus“ zu stellen.

Das bedeutet zu aller erst eins: Die Wahrheit zu sagen.

Die Wahrheit, auch wenn sie schmerzt, die Wahrheit, auch wenn sie unangenehm ist, die Wahrheit, auch wenn sie politisch nicht korrekt ist.

Wir sind es dem Vermächtnis unserer Eltern, der Zukunft unserer Kinder und unserer Selbstachtung schuldig.

Die Wahrheit zu sagen bedeutet, die gefährliche Verschuldung und Überschuldung von Bund, Ländern und Gemeinden beim Namen zu nennen und endlich ernsthafte, wenn auch durchaus schmerzhafte Lösungsansätze zu entwickeln.

Die Wahrheit bedeutet, die aus dem Extremismus resultierenden Gefahren für unsere Demokratie beim Namen zu nennen und endlich ernsthafte, wenn auch durchaus schmerzhafte Lösungsansätze zu entwickeln. Frei von ideologischen Scheuklappen sollten wir nicht nur nach rechts schauen, sondern auch und insbesondere nach links und auf den islamischen Extremismus.

Die Wahrheit zu sagen bedeutet auch, die dringende und überfällige offene Diskussion über den Islam zu führen, und zwar frei von Ideologien, frei von Wunschdenken, frei von Illusionen. Politischer Realismus, die Wahrheit ist hier in besonderem Maße gefordert.

Die Wahrheit zu sagen bedeutet auch, die gefährlichen Entdemokratisierungstendenzen durch die Europäische Union beim Namen zu nennen, eine offene Diskussion über die unübersehbaren Fehlentwicklungen zu führen. Die Menschen in Deutschland und Europa möchten ein friedliches Zusammenleben demokratischer Nationalstaaten. Mit Recht, denn Kriege zwischen Demokratien hat es nie gegeben. Die Menschen möchten keine anonyme, undemokratische und unkontrollierbare EU-Bürokratur, um nicht zu sagen Diktatur.

Die Wahrheit zu sagen bedeutet auch, die Fehlentwicklungen bei der Gemeinschaftswährung Euro offen zu diskutieren und Lösungen zu finden. Die Zeit drängt.

So wie dieses Land sich heute darstellt, haben wir zahlreiche große Probleme, aber alle Chancen. Diese Chancen können wir nur mit politischem Realismus verwirklichen. Mit politischem Realismus, der bedeutet, die Wahrheit zu sagen.

So, wie dieses schöne Land sich heute darstellt, können wir den Staffelstab nicht an unsere Kinder weitergeben. Das wäre unfair und unverantwortlich.

In meinem Grußwort am 18. März 2012 hatte ich das Ziel und die Hoffnung „auf eine Annäherung zwischen den Regierenden und der Bevölkerung“ formuliert und angekündigt, daran nach meinen Möglichkeiten mitzuwirken.

Dies bedeutet auch, dass es heute eine große Kluft zwischen den Regierenden und dem Volk gibt.

Und so ist es.

Diese Kluft kann nur überwunden werden durch politischen Realismus und durch die Rückkehr zur Wahrheit.

An dieser Stelle sei mir, sehr geehrte Damen und Herren dieses hohen Hauses, eine kurze Bemerkung gestattet: Die Menschen in diesem Land, die Bürgerinnen und Bürger, werden von der Wahrheit nicht überrascht. Sie kennen die Wahrheit. Und zwar schon lange. Daher auch die große Kluft zwischen den Regierenden und dem Volk.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, ich trete jetzt mein neues Amt an. Ich werde auf der Grundlage dessen, was ich hier gesagt habe, versuchen, diesem Land und seinen Menschen zu helfen und zu dienen. Bitte helfen Sie mir auch.

Meine Damen und Herren, liebe Bürgerinnen und Bürger, ich fange jetzt mit meiner Arbeit an. Aber eines Tages werde ich auch wieder vor Ihnen stehen, weil ich meine Arbeit beende und aus dem Amt ausscheide.

Ich mag dann vielleicht als Frühstücksdirektor oder gar als Dummkopf tituliert werden, aber ich möchte, dass alle Menschen gemerkt haben, dass es mir Ernst war mit dem Ziel, den politischen Realismus und die Wahrheit wieder in die politische Kultur einzuführen. Dass es mir ernst war mit dem Ziel, Gutes für dieses Land und seine Menschen zu tun.

Gott segne Sie!




Türkische Kosmetik-Firma wirbt mit Adolf Hitler

Die türkische Kosmetik-Firma Biomen hat für ihren neuen Männershampoo-Werbespot ausgerechnet Adolf Hitler als Hauptdarsteller ausgewählt. In dem 13 sec-Video sagt Hitler in türkischer Sprache: „Warum benutzt du Frauenshampoo, wenn du kein Frauenkleid trägst? Jetzt gibt es das hundertprozentige Männershampoo Biomen.“ Und in der Schlusssequenz des Clips wird der Slogan „Ein echter Mann benutzt Biomen!“ eingeblendet.

Vor dem Hintergrund, dass in der Türkei Hitlers Buch „Mein Kampf“ seit Jahren Bestseller ist, wundert einen gar nichts mehr…

(Quelle: timesofisrael.com)




Fünf Jahre Haft für Al-Kaida-Propagandisten

Das Koblenzer Oberlandesgericht hat heute den in Syrien geborenen und in Deutschland aufgewachsenen 26 Jahre alten Hussam S. zu fünf Jahren Haft verurteilt. Er warb im Internet für Al Kaida und weitere Terrorgruppen. Insgesamt stellte das Gericht in zwei Fällen die Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und in 44 Fällen Werbung dafür fest.

Hussam S. soll zwischen 2007 und 2009 unter anderem deutsche Übersetzungen von Audio- und Videobotschaften von Al Kaida im Irak im Internet veröffentlicht und verlinkt haben. Mit Hör-, Video- und Textbeiträgen in diversen Internetforen verherrlichte er terroristische Anschläge, das Märtyrertum und die islamistischen Gotteskrieger. Sieben der Videos zeigten Enthauptungen und Anschläge. Zweimal stellte er ein Video ins Internet, das die Enthauptung eines Amerikaners im Irak zeigte. Hussam S. war der alleinige Verantwortliche des größten Internetforums Deutschlands zur Anwerbung von Al-Kaida-Unterstützern.

Richter Völpel betonte die Bedeutung dieser Propaganda für den Heiligen Krieg im Internet. Dem „Medien-Dschihad“, werde in terroristischen Vereinigungen mittlerweile die gleiche Bedeutung beigemessen wie dem Kampf mit der Waffe. Oberstaatsanwalt Markus Dienst sagte, der Senat habe die Auffassung der Bundesanwaltschaft bestätigt, dass es sich bei dem Angeklagten um einen „Hauptakteur der deutschsprachigen Dschihad-Propaganda“ handelt.

Hussam S. lebt seit 1990 in Deutschland und studierte zuletzt Elektrotechnik. Die Verteidigung will in Revision gehen.




Mahnwache in Mainz gegen Christenverfolgung

Am Samstag, dem 24.3.2012 findet in Mainz vor der Alten Universität um 10 Uhr eine Mahnwache unter dem Motto „Warum schweigt ihr, kein Urlaubsort wo Christenmord“ statt. Der Grund ist die anhaltende Verfolgung von Christen weltweit. Schlagzeilen machen hier vor allem Länder wie Ägypten, Irak und Nigeria, aber auch zahlreiche weitere islamische Länder. Christen werden vertrieben, christliche Mädchen verschleppt, Konvertiten droht die Todesstrafe. Mehr…




Ba-Wü: Grün-Rot macht erst mal Schulden

Die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg will für den kommenden Doppelhaushalt 2013/2014 wieder neue Kredite aufnehmen. In den vergangenen beiden Jahren war der Haushalt ausgeglichen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) rechnet mit bis zu zwei Milliarden Euro Neuverschuldung.

Obwohl die Steuereinnahmen sprudeln, kommt die Regierung nicht mit dem Geld aus. Obendrein deutet sich an, dass die Einnahmen wegen der sich abschwächenden Konjunktur bereits wieder zurückgehen, die Neuverschuldung könnte also noch höher ausfallen. Nun will die Regierung eine „Kommission für Haushalt und Verwaltungsstruktur“ einrichten, die Sparvorschläge erarbeiten soll. Finanzminister Nils Schmid ist damit offenbar überfordert.

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke spottete: „Der letzte Grieche Baden-Württembergs lässt die Maske fallen.“ Er frage sich, wie das Land jemals die Schuldenbremse einhalten wolle, wenn die Regierung in Zeiten sprudelnder Steuereinnahmen und boomender Konjunktur neue Kredite ankündige. Mit dem Geld würden „grün-rote Prestigeprojekte“ finanziert.




Bildungsökonom: „Wir brauchen BAföG bis 50“

Dieter TimmermannIn Deutschland gibt es nichts, was es nicht gibt. Der ökonomische Quatsch kann nicht blöd genug sein, es findet sich immer ein Fachmann, der ihn verbreitet. Der Bildungsökonom Dieter Timmermann ist seit Januar Chef des Deutschen Studentenwerks. In einem FAZ-Interview sagt er: Wenn die Menschen bis 67 arbeiten, in einer Zeit, in der sich die Arbeitsbedingungen und -inhalte wahrscheinlich noch viel rasanter verändern, als das heute der Fall ist, dann müssen sie auch im Alter noch weiterlernen. Und das auch an den Hochschulen. Und dafür soll es BAföG geben bis 50 erstmal. Warum nicht gleich lebenslang?

» dieter.timmermann@uni-bielefeld.de




„Islamisten missbrauchen den Islam“?

Der islamische Terror rückt immer näher. Nachdem der junge, in Frankfurt aufgewachsene Muslim Arid Uka vor ca. einem Jahr einen blutigen Terroranschlag auf dem Frankfurter Flughafen verübt hat, zeigt der aktuelle Terrorfall in Frankreich, welche Gefahren von der islamischen Religion ausgehen: der 23-jährige Franzose Mohammad Merah mit algerischen Wurzeln tötete zwischen dem 11. bis 19. März sieben unschuldige Menschen im Namen des Islam. Kaltblütig erschoss der Täter drei Soldaten, einen israelisch-französischen Rabbi und zwei seiner leiblichen Kinder im Alter von 3 und 6 Jahren sowie eine 7 Jahre junge Mitschülerin mit Schüssen in den Kopf. Medienberichten zufolge soll er die Erschießungen gefilmt haben mit dem Ziel, jene „Zeugnisse“ im Internet veröffentlichen zu wollen.

(Eine Analyse von G. Andreas Kämmerer)

Nachdem der Täter am 21. März entdeckt wurde, verschanzte er sich vor der Verhaftung schwer bewaffnet in seiner Wohnung in Toulouse. Als Motiv seiner Taten gab der inzwischen getötete Terrorist an, die Tötung palästinensischer Kinder durch Israel rächen und den Militäreinsatz Frankreichs gegen muslimische Glaubensbrüder in Afghanistan blutig vergelten zu wollen.

Während der schwer bewaffnete Terrorist (der sich eindeutig und klar zu al-Qaida bekannte und sich als Mudschahidin, als ein Krieger Allahs, bezeichnete) in seiner Wohnung stundenlange Verhandlungen mit den Sicherheitsbehörden führte, begann die deutsche Propagandamaschinerie auf allen Kanälen parallel mit der Fortsetzung des Märchens aus 1001 Nacht, der aktuelle Terrorakt habe im Grunde nichts mit dem Islam zu tun. „Terrorexperten“ sprechen, ohne dabei rot zu werden in die Kamera, dass die Tat sehr wahrscheinlich einem „psychopathologisierten Einzeltäter“ zuzuschreiben sei, einem „Jugendlichen“ (mit 24 Jahren!), der den „Anschluss an die französische Gesellschaft nicht geschafft habe“ und sich nun „ein Ventil gesucht hätte“, „seine Frustrationen“ in einer „Selbsttherapie“ zu heilen, sich „salafistisch radikalisierte“. Im Übrigen ist bezüglich der 7 Toten, die im Namen des Islam hingerichtet wurden, festzustellen, „das gehört zu den Risiken des heutigen Lebens leider dazu,“ so der O-Ton des islamfreundlichen Morgenland-Romanciers und „Terrorexperten“ Michael Lüders am 21. März im Nachrichtensender N24.

Diese offizielle Verharmlosungs-Propaganda kommt jedoch nicht von ungefähr. Es sind die Vorgaben des deutschen Staates, der die Medien instrumentalisiert, um ein positives Bild über den Islam zu zeichnen. Der Weg hierzu: den Islam verallgemeinernd als eine friedliche und harmlose Religion darzustellen, während alle Terroristen, die sich auf den Koran, den Islam, den Propheten Mohammed berufen, als Extremisten zu bezeichnen sind, die den „Islam missbrauchen“. So ließ kurz nach dem Flughafenattentat von Arid Uka der deutsche Innenminister Friedrich in diversen Pressemeldungen verlautbaren: „Islamisten missbrauchen den Islam“. Zeitgleich lautete auf der Seite des Verfassungsschutzes eine diesbezügliche Überschrift an erster Stelle: „Der Missbrauch des Islam für terroristische Zwecke“. Und ebenso fast zeitgleich rief der Präsident des Landesamts für Verfassungsschutz in Hessen, Roland Desch, anlässlich der ersten Fachtagung seiner Behörde zum Thema Islam zur Unterscheidung auf: zwischen „dem Islam als Religion und dem Islamismus“.

„Islamisten“ missbrauchen „den Islam“?

Keine Partei, kein Politiker in Deutschland, keine Behörde oder Institution, keine Zeitschrift oder Magazin, keine Fernsehsendung, keine Universität, kein Wissenschaftler, kein Buchautor, keine Kirche in unserem Land haben jemals diese beiden Fragen beantworten können: Was ist ein Islamist? Was ist der Islam? Im Gegenteil: Für die deutsche Öffentlichkeit gab es bisher auf diese Fragen keine Antworten, geschweige denn eine anerkannte Lehrmeinung. Und der Islam selbst? 100% Fehlanzeige! Weder findet man in Deutschland einen offiziellen, für Islam-Fragen verbindlichen Ansprechpartner, noch ist es aus islamischer Sicht möglich/erlaubt, als Nichtmoslem den Islam kritisch zu analysieren.

Obwohl also die Öffentlichkeit kein Wissen über beide Begriffe besitzt und nicht besitzen kann, ist es mehr als befremdlich, wenn deutsche Regierungsorgane (die u.a. für den Schutz unserer Verfassung zuständig sind) dennoch diese beiden, für jeden Bürger unverständliche Begriffe dazu benutzen, eine politische Aussage zu formulieren. Und als ob das Unverständliche durch eine Wiederholung an Verständlichkeit gewinnen würde, hören die Bürger Deutschlands seit über einem Jahr einen bestimmten Aussagesatz immer und immer wieder, in verschiedenen Variationen, bei verschiedenen Anlässen und an unterschiedliche Zielgruppen adressiert, durch verschiedene Politiker, in diversen Zeitschriften und Fernsehsendungen veröffentlicht und somit millionenfach multipliziert, als sei es ein unumstößliches Naturgesetz: „Islamisten missbrauchen den Islam“.

Als Ergebnis dieser Informationspolitik kann Vieles erwartet werden, aber ein Ergebnis mit Sicherheit nicht: dass der Bürger über beide Fragen aufgeklärt würde, nämlich, was ist ein Islamist? Was ist der Islam? Trotzdem wurde mit dieser formelhaften Verlautbarung eine eindeutige, wichtige und grundsätzliche Information an die Bevölkerung Deutschlands massenhaft verbreitet: „Eine Diskussion über den Islam ist überflüssig!“ Und mit dieser Information wiederum, dass eine Diskussion über den Islam nicht notwendig sei, wurde eine Auseinandersetzung über eine extrem wichtige gesellschaftspolitische Frage sehr elegant verhindert: „Ist der Islam eine Ursache für Terrorismus?“

Die Aussage: „Islamisten missbrauchen den Islam“, versiegelt eine Diskussion über diese Fragestellungen. Denn wenn ausgesagt wird, der Islam sei nicht die Quelle von Terrorismus, muss im Umkehrschluss gesagt werden, der Islam wird von Terroristen missbraucht! Im Ergebnis wird somit eine notwendige öffentliche Erörterung über die möglichen Zusammenhänge von „Terror und dem Islam“ vorzeitig beendet, da der Eindruck vermittelt wird, die Regierung halte den Islam für harmlos, selbst ein schwaches Opfer von Missbrauch!

Aber zurück zur Ausgangsfrage: Was bedeuten die beiden Begriffe „Islamist“ und „Islam“? Wir kennen die Antworten nicht, niemand kann es uns sagen! Und obwohl beide Begriffe unscharf und beliebig sind, wird mit diesem universellen Aussagesatz, „Islamisten missbrauchen den Islam“ jeder Terrorakt einem „Islamisten“ ursächlich zugeordnet. Gleichzeitig wird ausgesagt, „der Islam ist unschuldig!“ Dieser, den Islam entlastende und den Islamist belastende Deutungsautomatismus ist auch aktuell in Toulouse die gedankliche Klammer aller offiziellen Verlautbarungen.

Aber die Frage stellt sich nach wie vor: wie ist das möglich? Wie können wir Beschuldigen und Entschuldigen, ohne den Beschuldigten oder Entschuldigten zu kennen? Wie können wir das Offensichtliche vergessen machen (nämlich unsere Unkenntnis) und gleichzeitig das Fernliegende bereitwillig glauben (nämlich reine Behauptungen)? Im weiteren Verlauf wird eine Begriffsanalyse aufzeigen, dass die Aussage, „Islamisten missbrauchen den Islam“ auf verkehrten Annahmen beruht und somit die Schlussfolgerung notwendig irren muss.

Begriffs-Verwirrung 1

Welche besondere Eigenschaft qualifiziert ein Individuum oder eine Gruppe von Individuen dazu, dem sogenannten „Islamismus“ untergeordnet zu werden? Oder einfacher formuliert: wann dürfen wir eine Person Islamist und eine Gruppe Islamisten nennen? Die Antwort liegt auf der Hand: Ein Islamist, alleine oder in der Gruppe, ordnet sich dem Islamismus unter und ist somit in seinem Entscheiden und Handeln von dem System Islamismus „ferngesteuert“. Beruft sich nun der Islamist in seinen Handlungen als kausale Verursachung auf den Koran, auf den Islam, dann wird der Islamist durch den Islamismus gesteuert, den Koran oder den Islam auf diese islamistische Weise zu interpretieren. Urteilen wir daraufhin, der Koran oder der Islam wäre missbräuchlich verwendet worden, dann legen wir unserer Schlussfolgerung das Denksystem des Islamismus zugrunde: Es kann somit nur der Islamismus die Ursache sein, den Islam zu missbrauchen. Und wenn wir nun mit dieser so einfachen Gleichsetzung den missbrauchenden „Islamist“ notwendigerweise durch den „Islamismus“ ersetzt haben, ist der Schluss zwingend, dass, wenn überhaupt ein Missbrauch stattfindet, nur der Islamismus als Ganzes (und nicht ein einzelner Islamist) den Islam missbrauchen kann.

Die erste missbräuchliche Verwendung eines Begriffs, nämlich einer verkehrten Kategorie wurde somit aufgedeckt – eine wichtige Erkenntnis: Kein einzelner Islamist, keine Gruppe von Islamisten kann den Islam missbrauchen, sondern nur der „Islamismus“ als Ganzes könnte den Islam missbrauchen.

Begriffs-Verwirrung 2

Wenden wir uns nun dem Begriff des „Missbrauchs“ zu: Der „Glaube“ des Islam soll lt. der Aussage von Herrn Innenminister Friedrich „missbraucht“ werden. Um jene Aussage überprüfen zu können, muss zuvor geklärt werden, was ein „Gebrauch“ eines Glaubens überhaupt ist, bevor dieser „Gebrauch“ miss-braucht werden kann. Was also ist ein „Gebrauch“ eines Glaubens, wie definiert sich ein „Glaubenssystem“, und was ist ein „misslungener Gebrauch“ eines „Glaubenssystems“?

Es dürfte nicht zu weit gegriffen sein, wenn wir uns der allgemeinen Definition bedienen: Ein Glaube ist ein persönliches Dafürhalten im Gegensatz zum Wissen, im Gegensatz zu Tatsachen. Das heißt, ein Glaube an etwas kann bewiesen oder widerlegt werden. Und selbst wenn der Glaube widerlegt wurde, kann der Gläubige dennoch daran glauben, dass sein Glaube stärker ist als der Gegenbeweis. Kurz: Glauben ist nicht Wissen, Punkt. Doch wenn dies so ist, und die Logik spricht dafür, dann ist ein Glaubenssystem ebenso zerbrechlich und unsicher wie ein einzelner Glaubens-Gedanke. Der Grund: ein System von Gedanken ist eine Zusammenstellung, eine Ansammlung, eine Häufung von Gedanken. Wenn nun alle Gedanken auf dem Glauben und nicht auf dem Wissen beruhen, können alle Glaubensgedanken als Ganzes, als Glaubenssystem, keine Wahrheit, keine Gewissheit bilden. Aus unzähligen falsch gelösten Rechenaufgaben wird ja auch in der Gesamtheit kein richtiges Aufgabenheft.

Halten wir somit eine weitere begriffliche Klärung fest: Ein Glaubenssystem ist nicht beweisbar – eine Wahrheit im Sinne eines Tatsachenbeweises findet man darin nicht, denn dann würde der Glaube in ein Wissen überführt.

Begriffs-Verwirrung 3

Nachdem diese logische Nebenstraße beschritten wurde, dass ein Glaubenssystem das Nichtwissen verallgemeinert, wenden wir uns wieder der Hauptstraße zu: Was bedeutete ein „Missbrauch“ eines „Glaubenssystems“? Die Antwort ist unkompliziert: Da ein Glaubenssystem eine Sammlung von Glaubensaussagen, Glaubensgrundsätzen darstellt, die vorschreiben, die Wirklichkeit glaubend zu interpretieren, ließe es sich nur insofern „missbrauchen“, als dass das Glaubenssystem in seiner bestimmenden Eigenschaft verändert werden würde. Und wir wir erkannt haben, sind die Eigenschaften des Systems die Verallgemeinerung der Glaubenssätze. Ein „Missbrauch“ kann also nur an dieser Stelle der „Verallgemeinerung“ in einer Richtung wirksam werden, nämlich in der Veränderung des Glaubens in den Nichtglauben: wir halten das Glaubenssystem nicht mehr für ein Glaubenssystem, sondern für ein Wissenssystem, für gewiss und absolut richtig!

Nun haben wir eine weitere begriffliche Auflösung: Der „Islamismus“ „missbraucht“ den Islam als „Glaubenssystem“ insofern, als es den Glauben für eine Gewissheit hält.

Begriffs-Verwirrung rückübersetzt

Wenn nun aber der Missbrauch seine Eigenschaft darin findet, ein Glaubenssystem willentlich falsch für ein Wissenssystem zu gebrauchen, bedeutet dies im Falle des Nicht-Missbrauchs, dass der Islam für eine reine Ansammlung von Glaubenssätzen, für einen Glauben gehalten werden müsste. Somit wäre der Satz: „Islamisten missbrauchen den Islam“ eine stellvertretende Aussage für die Auffassung der Bundesregierung, des Innenministeriums und der Länderministerien, dass der Islam eine Religion darstellt, die NUR geglaubt wird, und eine Religion darstellt, die NICHT für eine Gewissheit gehalten wird! Die aktuelle staatliche Auffassung über den Islam muss somit zwingend sein, der Islam ist für die Gläubigen, ist für die Nicht-Islamisten ein reiner Glaube, ein pures persönliches Dafürhalten und somit eine Frage der privaten Interpretation.

Dieser Standpunkt wäre mit der westlichen Auffassung einer Säkularisierung der Amtskirchen identisch. Das bedeutet, der deutsche Staat muss davon ausgehen, dass im Islam selbst eine Säkularisierung, eine Trennung von geistlichen und weltlichen Ansprüchen stattgefunden hat.

Der Satz,

„Islamisten missbrauchen den Islam.“

kann nun 1:1 übersetzt werden in:

„Der Islam ist säkularisiert.“

Doch das ist völlig falsch. Eine Säkularisierung hat im Islam nie stattgefunden. Eine Säkularisierung ist im Islam nicht ansatzweise im Gespräch. Im Gegenteil: Wer die Gültigkeit des Islam infrage stellt, muss am Anfang des 3. Jahrtausends christlicher Zeitrechnung ernsthaft damit rechnen, überall auf der Welt, auch im Westen, mit dem Tode bedroht, angegriffen und ermordet zu werden.

Die weitere Frage lautet nun, liegen wir mit der bisherigen Analyse falsch? Sind wir einem Denkfehler unterlegen? Der deutsche Staat kann doch nicht in einer Frage von besonderer gesellschaftspolitischer Tragweite in der Analyse falsch liegen? Ein Blick in diverse Verfassungsschutzberichte zeigt aber genau dies. Von staatlicher Seite wird darin im Detail davon ausgegangen, dass eine Trennung von Kirche und Staat, von spirituellen und materiellen Ansprüchen im Islam stattgefunden hat. Zwei beispielhafte Zitate aus dem Verfassungsschutzbericht der Bundesregierung sollen dies belegen (Quelle: „Islamismus aus der Perspektive des Verfassungsschutzes“ März 2008, Fettungen nicht im Original):

„Für Islamisten stellen die Schriften des Islam eben nicht nur religiöse Gebote dar (für die Beziehung zwischen Mensch und Gott). Sie werden vielmehr als (zwingende) politische Handlungsanweisungen gedeutet, die zudem häufig mit der Ermächtigung verbunden sind, als ‚islamisch‘ definierte politische Ziele auch mit Gewalt zu verfolgen.“

Und präziser:

„In der islamistischen Auslegung wird dem islamischen Gesetz umfassende Geltung als von Gott gesetzte verbindliche Ordnung des menschlichen Lebens in all seinen Aspekten zugemessen.“

Beide Zitate belegen zweifelsfrei, wenn auch in einer negativen Definition, dass die Bundesregierung von einem Islam-Begriff ausgeht, als sei eine Säkularisierung schon definitiv erfolgt. Denn nur der Islamist, der den Islam fehlinterpretierend missbraucht, hält die gewünschte gesellschaftliche Ordnung als von Gott gegeben für eine notwendige Verpflichtung und Handlungsanweisung. Das bedeutet rückübersetzt: Der Nicht-Islamist sieht im Islam, im Koran, im Vorbild des Propheten Mohammeds nur eine mögliche Interpretation der Wirklichkeit, über die offen und gewaltfrei zu diskutieren ist. Wie aber die Alltagserfahrungen Millionen Bürger in Deutschland seit über 50 Jahren zweifelsfrei belegen, ist dem natürlich nicht so! Nichts versetzt einen Mohammedaner (nicht Islamisten!) schneller in rasende Wut, als die Wahrhaftigkeit seines Glaubens ernsthaft infrage zu stellen, oder auch nur im Ansatz dem Islam den Anspruch auf Ehrerbietung zu versagen.

Fazit:

Eine Trennung zwischen Kirche (Glauben) und Staat (Politik) haben im Islam nie stattgefunden. Nirgendwo auf der Welt. Die begriffliche Differenzierung zwischen Islamismus und Islam macht daher keinen Sinn, ist künstlich, und beruht auf einem grundsätzlichen Fehlverständnis der islamischen Ideologie.

Ein Missbrauch findet somit in Deutschland nur in jenem Sinne statt, dass der Staat die Begriffe „Islamist“ und „Missbrauch“ missbraucht, um seinen Bürgern gegenüber medial eine falsche Wirklichkeit zu erzeugen. Zwar ist die „Erzeugung wünschenswerter Wirklichkeiten“ das Paradigma modernster Public Relations (Klaus Merten), doch ist Propaganda, ist einseitige Kommunikation nicht das Kriterium demokratischer Systeme – vielmehr Kennzeichen totalitärer Gesellschaften. Verorten wir Aufklärung, wo Theokratie herrscht, treten wir selbst hinter jenem Anspruch zurück, der Freiheit in Europa erst ermöglicht hat: das Primat der Vernunft.

Dieser methodisch und systematisch realisierte staatliche Begriffs-Missbrauch wird zwar mit jedem weiteren Terroranschlag offensichtlicher – doch noch viel schlimmer ist, dass durch jene Verschleierung der Wahrheit erhellende Ursachenanalysen verdunkelt, Lösungsversuche verschlossen und somit der Terror in Europa und auf deutschem Boden immer wahrscheinlicher und immer öfter eintreten werden wird.

Frankfurt am Main 2011 und Toulouse 2012 sind nur der Anfang einer sich verhängnisvoll beschleunigenden Entwicklung, die nur durch klare Begrifflichkeiten, dem Willen zu einer offenen Analyse und entschlossenem ordnungspolitischen Handeln zu bremsen sein wird. Wie viele unschuldige Menschen müssen noch für die begrifflichen Komfortzonen unserer Politiker mit ihrem Leben bezahlen, bis die offensichtliche Wahrheit ohne staatliche Repressionen ausgesprochen werden darf?

(Quelle: freie-waehler-frankfurt.de)




Zigeuner-Asyl steigt um über 1000%

Nach Angaben der Bundesregierung stieg die Anzahl von Roma, die Asyl in Deutschland beantragt haben, seit 2009 um mehr als 1.000 Prozent. Demnach beantragten 2009 noch 951 Zigeuner aus Mazedonien, Serbien, Bosnien und Montenegro Asyl in der Bundesrepublik. 2010 stieg deren Anzahl auf mehr als 9.800. Im vergangenen Jahr sank die Zahl leicht auf etwa 8.390 Personen. Insgesamt waren 90 Prozent der Antragssteller aus diesen Ländern Zigeuner.

Die Zahlen stammen von der Bundesregierung. Die SED-Linkspartei hatte nach ihren Brüdern und Schwestern gefragt, weil wir noch mehr Staatsfaulenzer brauchen. Auf dieser Seite der Kommunisten finden Sie unten die entsprechenden Links mit genauen Zahlen!




Mohammed Merahs Ticket ins Paradies

Mohammed Merah, der Dschihadist von ToulouseMohammed Merah, der Dschihadist von Toulouse, ist dem Religionsstifter gefolgt. Er konnte sich ganz beruhigt ins Jenseits befördern, weiß er doch, dass er den direkten Zugang ins Paradies hat: „Wir müssen uns […] perfekt vorbereiten, denn nur das kann uns die harten Strafen im Grab und am Jüngsten Tag erleichtern. Helfen kann uns nur unser reiner Glauben an Allah, an den Islam und den Propheten Muhammed (Frieden und Segen auf ihm). Dieser Glauben ist mit nichts zu vergleichen und er ist unser Ticket ins Paradies InshaAllah.“

(Von Charles Hydra, Algier)

Die sonst üblichen Höllenqualen, wie sie so wunderbar von Karl Mays Hadji Halef Omar im Orientzyklus beschrieben werden, bleiben ihm erspart. Er hat das Gesetz Allahs verstanden und befolgt und wird direkt befördert zu den großäugigen, vollbusigen Huris, die sich umgehend um ihn kümmern werden. Versprochen ist versprochen.

Es gibt verschiedene Angaben darüber, aber so etwa 20 Tötungsaufforderungen kennt der Koran: Tötet sie! Ihre Befolgung garantiert den direkten Zugang ins Paradies. Ziel sind immer die Ungläubigen. Zu allererst die Juden, dann die Juden und die Juden. Dann die Christen, die Christen und nochmal die Christen. Das sind wir. Dann die nicht rechtgläubigen Mohammedaner, das sind diejenigen, die nicht dieser Ausprägung des Islam folgen. Was hierzulande nie verstanden wird: die extreme Ausübung des Islam steht fest auf dem Boden des Koran. Es gibt bis heute keine ernst zu nehmende Fatwa (islamisches Rechtsgutachten) gegen Osama bin Laden. Auch er handelte ganz im Sinne des falschen Propheten. Das Töten von Ungläubigen (das sind wir) ist das direkte Ticket ins Paradies. Kein Zweifel: der Mohammed von Toulouse hat sich sein direktes Ticket erworben.

Wir können von Glück sagen, dass die meisten Mohammedaner in Deutschland dieser Ausprägung des Islam nicht folgen. Aber nochmal: es ist eine denkbare und mögliche Ausprägung dieser Ideologie und ich weiß wovon ich rede. Ich bin seit zehn Jahren in Algerien tätig und gerade von einem einjährigen Aufenthalt zurück. Wenn man einmal vor der großen Post gesessen hat, von Jugendlichen nach dem Freitagsgebet als Christ beschimpft wird und daraufhin schleunigst das Weite sucht, um keine unkontrollierbare Situation herauf zu beschwören, dann bekommt man eine andere Sichtweise vom Islam. Wenn man zusätzlich noch die allgegenwärtige, vom Islam ausgehende Gewalt in diesem Land hautnah erlebt, lernt man langsam, dass es keine Toleranz in Bezug auf die Intoleranz geben darf.

Mohammed Merah war Salafist. Das ist eine aus Ägypten stammende Sichtweise des Koran. Sie ist keineswegs „islamistisch“, also extrem, wie immer wieder gerne behauptet wird. Die Zeitung El Watan aus Algier meldete kürzlich, dass 95 % der Imame in den Moscheen Algeriens Salafisten sind. Die deutsche Öffentlichkeit wird von ihrer Presse systematisch fehlinformiert, wenn der Salafismus als eine „extremistische Ausprägung des Islam“ dargestellt wird. Nochmal: der Salafismus ist eine mögliche Ausprägung des Islam. Er steht fest auf dem Boden des Koran. An anderer Stelle in diesem Blog wird dargelegt, dass die deutsche Presse diese Zusammenhänge offensichtlich nicht kennt. Es ist diese Realitätsverweigerung, die uns Deutsche schon in den 1920er- und 1930er-Jahren wie eine Virusgrippe befallen hat. Sie macht mir Angst.

Eine letzte Bemerkung: Die sogenannte Taqiyya, also die Lüge gegenüber den Ungläubigen, wird von Allah nicht nur toleriert, sondern vorgeschrieben, wenn sie einen Vorteil für die Religion verspricht. Unter diesem Gesichtspunkt lässt einen das Interview des ZDF mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad den Schreck in die Glieder fahren. Der hätte nicht nur gerne eine Handfeuerwaffe in der Hand wie der Mohammed von Toulouse, sondern eine veritable Atombombe. Und glaube nur ja keiner, er würde vor dem Einsatz der Bombe auch nur eine Sekunde zurückschrecken. Ihm wäre das Paradies in einer Vier Sterne-Version sicher.




Schweiz ist eine linke Bananenrepublik

Weil der bekannte, bei den Roten aber verhaßte SVP-Politiker Christoph Blocher einer amtierenden Bundesrätin die Nachricht über die Insidergeschäfte des inzwischen zurückgetretenen, aber beliebten Nationalbank-Chefs Hildebrandt zukommen ließ, wurden nun, drei Monate später, auf Befehl  eines linken Zürcher Staatsanwalts Blochers Villen durchsucht. Die eidgenössische Qualitätspresse findet dies gut und ist mit im Boot. Die Schweiz ist eine rote Bananenrepublik geworden, wo es zugeht wie in der Ukraine! Siehe Artikel von Roger Köppel, der sich dazu zurückhaltender ausdrückt.




Mohammed Merah: „Das ist erst der Anfang“

Auf vielen deutschen TV-Sendern laufen momentan gebetsmühlenartig die Beteuerungen, der Terror von Toulouse habe selbstverständlich „nichts mit dem Islam“ zu tun. Der bedauernswerte junge Mann – der jetzt wohl tot ist – sei in einem „armen Stadtviertel“ aufgewachsen, von der französischen Gesellschaft „nicht angenommen“ worden, die Integration der algerischstämmigen Bevölkerung gelinge nicht und die Franzosen müssten „noch mehr Anstrengungen“ in dieser Hinsicht vornehmen. Mohammed Merah sei ein „Einzeltäter“, der sich als „Versager“ gefühlt habe und jetzt seine „Ohnmacht“ in „Macht über Leben und Tod“ verwandelt habe. Erstaunliche Verrenkungen, um die Wahrheit zu verschleiern: Mohammed ist vielmehr ein Kämpfer Allahs, ausgebildet in muslimischen Terrorcamps in Afghanistan, um für die Durchsetzung der Ziele seiner Religion zu töten. Der Djihadist soll beim TV-Sender „France 24“ angerufen und unter Nennung vieler Hintergrundinfos berichtet haben, dass er zu Al-Qaida gehöre und diese Mordserie „erst der Anfang“ sei.

UPDATE: Der islamische Terrorist Mohammed Merah ist tot. Eine französische Elite-Einheit stürmte gegen 11 Uhr seine Wohnung in Toulouse. Der Serienkiller wurde dabei getötet. Einzelheiten hier…

(Von MuslimNaziWatch & Michael Stürzenberger)

Hier das Video von France 24, in dem Mohammeds Motive wiedergegeben werden: Rache wegen des Burka-Verbots und des französischen Militär-Engagements in Afghanistan. Außerdem habe er angekündigt, Frankreich sei „nicht länger sicher“:

In Teil zwei berichtet die France 24-Journalistin, dass Mohammed Merah auch Rache für den Tod seiner „palästinensischen jungen Brüder und Schwestern“ nehmen wolle. Weitere Anschläge würden sehr schnell in Paris, Lyon, Marseille und auch wieder in Toulouse folgen:

Im nächsten Video sehen wir Mohammeds muslimische Glaubensgenossen in Toulouse, die in hochaggressiver Weise „Scharia für Frankreich“ fordern, energisch gegen das Burka-Verbot protestieren und Präsident Sarkozy als „Dikatator“ diffamieren:

Die Saat des islamischen Terrorismus ist in ganz Europa gelegt. Die Frage ist nur, wo sie als nächstes aufgeht. Wenn die europäischen Medien jetzt genauso intensiv auf Spurensuche nach den Motiven gehen würden, wie sie nach Breiviks Terror die gesamte islamkritische und rechte Szene unter die Lupe nahmen, müssten sie jetzt mit ihren Kameras und Mikrofonen vor Moscheen auflaufen und permanent Imame mit bohrenden Fragen löchern.

Seltsam, dass dies nicht geschieht. Die Angst vor unkontrollierten Gewaltausbrüchen in den muslimischen Gegengesellschaften lähmt offensichtlich bereits jetzt ganz Europa. 50 Millionen Moslems in unserem Kontinent sind wohl ein nicht mehr wegzuleugnender Machtfaktor, der schon jetzt indirekt Kontrolle über das Verhalten von Medien und Politikern gewonnen zu haben scheint.

(Videobearbeitung: theAnti2007)




Die Spur des Bösen

Die Opfer von Toulouse: Rabbi Jonathan Sandler (30), seine Söhne Gabriel (4) und Arieh (5) und Miriam, die Tochter des SchulleitersMohammed Merah wollte Kinder töten. Er wollte Zivilisten töten. Er wollte auch Soldaten töten. Es war kein Zufall, kein Unfall, dass er der siebenjährigen Miriam Monsonego (Foto r.) hinterher rannte, um ihr aus nächster Nähe in den Kopf zu schießen. Es war kein Zufall, dass er eine jüdische Schule und französische Soldaten angriff.

(Von Arent)

Ist er, wie der Staatsanwalt Francois Molins sagte, psychisch gestört? Konnte Mohammed Merah tatsächlich das Burka-Verbot nicht ertragen? Oder seine Abweisung bei der Fremdenlegion? Konnte ihn seine Mutter nicht zur Aufgabe bewegen – oder wollte sie es gar nicht?

Nur Stunden nach dem Morden, Motiv und Täter waren noch völlig unbekannt, musste Mohammed Merah gar nicht erst selbst das Wort ergreifen. Das tat für ihn bereits die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton – die sich tatsächlich gezwungen sah die getöteten Kinder zu relativieren. Ynetnews schreibt angesichts dieses moralischen Abgrundes zu Recht von einem „sterbenden Europa“. Ashton ruderte mittlerweile zurück.

Diese Äußerungen wären vielleicht nur ein unwichtiger, abstoßender Vorgang, wenn Ashton ein Einzelfall wäre, allein stünde und schleunigst von ihrem Amt entfernt würde. Aber weit gefehlt. Sie befindet sich mit ihren Einlassungen in bester Gesellschaft, in der „Mitte unserer Gesellschaft“. Erst vor ein paar Tagen verkündete bekanntlich Sigmar Gabriel auf Facebook:

„[Israel] ist ein Apartheid-Regime, für das es keinerlei Rechtfertigung gibt.“

Gabriel kennt die Tatsachen. Sie interessieren ihn nicht. Für Ashton und Gabriel sind israelische Zivilisten etwas anderes als arabische Zivilisten. Für Mohammed Merah auch.

Recht behielt, wenn auch unfreiwillig, an diesem Tag ausgerechnet Aiman Mazyek. Der nannte die Morde zu Recht rassistisch, freilich in dem berechnenden Glauben, dass es sich bei dem Täter um keinen Moslem handelt.

Es ist keine dünne Spur, die man verfolgen muss. Es ist nicht schwer zu verstehen, woher der Hass Mohammed Merahs kam. Es ist keine Spur, die sich hier und da verliert. Sie existiert nicht nur in Hinterhöfen und informellen Netzwerken. Sie existiert nicht nur in anonymen Blogs. In Kommentarspalten, in denen Zivilisten als schuldig und deshalb als legitimes Ziel bezeichnet werden. Sie existiert nicht, weit entfernt, irgendwo im Evin-Gefängnis im Iran, wenn Blogger in Saudi-Arabien zum Tode verurteilt werden oder wenn in Ägypten extremistische Parteien die absolute Mehrheit holen. Sie findet sich nicht isoliert in Parallelgesellschaften, wenn wieder einmal ein Mädchen getötet wird. Oder wenn extremistische Imame zur Ausrottung der Schweizer aufrufen.

Wir finden sie, gut versteckt, wenn Wissenschaftlern Mittel gestrichen werden. Wenn ganz bestimmte Journalisten entlassen werden. Wir finden sie, wenn zweifelhafte Imame hofiert werden. Wir sehen sie, wenn Extremisten, zur besten Sendezeit, in Talkshows von Maischberger und Kerner auftreten können. Wir finden sie, wenn namhafte Politiker mit Rassisten zusammenarbeiten.

Wir finden sie, wenn die Frage nach der Schuld der Toten gestellt wird. Wir finden sie, wenn Journalisten sich über Tote lustig machen und wenn Intellektuelle versuchen, ihren Hass hinter schönen Worten zu verbergen. Wir finden sie, wenn Verschwörungstheorien konstruiert werden, weil es so etwas wie unschuldige Amerikaner, unschuldige Juden oder unschuldige Europäer nicht geben darf.

Die Spur des Bösen ist eine breite Lache. Sie ist Konsens, mörderischer Konsens. Sie tritt uns in der Öffentlichkeit entgegen in Form von gut gekleideten, sprachlich gewandten und schön anzusehenden Experten und Journalisten, in den größten Zeitungen, in den beliebtesten Talkshows, zu den besten Sendezeiten und in der ersten Reihe.

(Foto oben v.l.n.r.: Die Opfer von Toulouse: Rabbi Jonathan Sandler (30), seine Söhne Gabriel (4) und Arieh (5) und Miriam, die Tochter des Schulleiters)