Der Tatort des Mordes an Malcolm X - der Audubon Ballroom in Washington HeightsLinke stellen gerne die Frage, ob man „denn aus der Geschichte nichts gelernt“ habe. „Gerade wir Deutsche mit unserer Geschichte“ müssen aus der Geschichte lernen. Fangen wir also gleich mit einer Geschichtslektion an.

(Von JimPanse, PI-Münster)

Der schwarze Malcolm Little wurde 1925 in Omaha/Nebraska geboren. In den 1930er-Jahren als Schwarzer in den USA aufzuwachsen, war kein Zuckerschlecken. Statt Sozialleistungen musste die Familie hungern, statt Kuscheljustiz gab es rassistische Richter, statt endloser Integrationskurse wirkliche Ausgrenzung.

Malcolm drückte sich vor dem Wehrdienst und wurde ein Kleinkrimineller. Im Knast schloss er sich der „Nation Of Islam“ an. Die Nation Of Islam lehnte die demokratische Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings strikt als nicht radikal genug ab. Die Nation Of Islam wollte den gesellschaftlichen Rassismus nicht überwinden, sondern den weißen Rassismus mit ihrem eigenen schwarzen Rassismus übertrumpfen. „Malcolm X“ wurde aufgrund seines rhetorischen Talents und Charisma der „Trommler der Bewegung“.

Doch einige Reisen öffneten ihm die Augen. Er wandte sich von der rassistischen Weißenfeindlichkeit ab und stellte das konkrete Handeln des einzelnen Menschen in den Vordergrund. Er kritisierte die Unterdrückung der Frau im Islam und sprach sich für Gleichberechtigung aus. Und er kritisierte öffentlich den Führer der Nation Of Islam wegen dessen Korruption und moralischer Heuchelei.

Für seine Glaubensbrüder war das zuviel. Am 21. Februar 1965 wurde Malcolm X von Mujahid Abdul Halim und zwei Komplizen aus den Reihen der Nation Of Islam erschossen.

Was lernen Linke aus dieser Geschichte? Ich fürchte, nichts!

(Foto oben: Der Tatort des Mordes an Malcolm X – der Audubon Ballroom in Washington Heights)

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34 KOMMENTARE

  1. Für seine Glaubensbrüder war das zuviel. Am 21. Februar 1965 wurde Malcolm X von Mujahid Abdul Halim und zwei Komplizen aus den Reihen der Nation Of Islam erschossen.

    „Wer die Religion verlässt, den tötet.“
    „Prophet“ Mohammed

    Also steht auf Abfall vom Glauben / Apostasie (oder Kritik an den Zuständen im Islam) islamrechtlich die Todesstrafe.

  2. Diese Geschichte steht bei den Linken nicht im Lehrbuch. Passt nicht zu „Political Correctness“.

  3. Doch einige Reisen öffneten ihm die Augen. Er wandte sich von der rassistischen Weißenfeindlichkeit ab und stellte das konkrete Handeln des einzelnen Menschen in den Vordergrund. Er kritisierte die Unterdrückung der Frau im Islam und sprach sich für Gleichberechtigung aus. Und er kritisierte öffentlich den Führer der Nation Of Islam wegen dessen Korruption und moralischer Heuchelei.

    Nicht „einige Reisen öffneten ihm die Augen“, sondern die Pilgerfahrt, die „Hadsch“ nach Mekka, auf der er, Malcolm, das angeblich erste Mal angeblich die Möglichkeit der Brüderlichkeit der Rassen erfuhr, die der Islam angeblich ermöglicht. (Den Film von 1992 nicht gesehen?)

    Allerdings ist das auch Propaganda, denn Malcolm X hatte, bevor er ins Gefängnis kam, eine weiße Freundin, Sophia.

    Und die USA hatten Mitte des 19. Jahrhunderts freiwillig, von sich aus, die Sklaverei abgeschafft, die Bewegung des Abolitionismus führte ja sogar zum Bürgerkrieg zwischen Nord und Südstaaten 1861-65:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Abolitionismus#Vereinigte_Staaten_von_Amerika

    …wohingegen Sklaverei im Islam ausdrücklich erlaubt ist:

    http://www.derprophet.info/inhalt/sklaven-im-islam.htm

    Der „Prophet“ Mohammed war selbst Sklavenhalter, Jesus nicht!

    Aber das stört die Moslem-Propaganda natürlich nicht, ebensowenig Malcolm X.

  4. Während Gutmenschen und linke Wirrköpfe den Islam aus christlicher Brille betrachten und das christliche Mantra nachschnattern „es gibt keinen Glaubenszwang“ und dieses aus ihrem Unwissen einfach auf den Islam übertragen, erklärt dieser hohe mohamedanische Würdenträger warum das basierend auf dem Koran alles absoluter Blödsinn Blödsinn ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=oEc_wahflM0&feature=related

    Der Koran gebietet den Kampf gegen Andersgläubige und erlaubt deren Tötung so der „Würdenträger“ wortwörtlich

    Trotz dieser Fakten will doch ein „Vorzeigeimam“ Idriz dem Iranischen Mullahpräsidenten einen Brief schreibenb und diesem als bayerischer Provinzimam erklären, daß es keinen Zwang im Koran zum Glauben gäbe.

    das jedenfalls läßt „Vorzeigeimam“ Idriz über die Gutmenschenkanäle verbreiten:

    http://blog.zeit.de/joerglau/2012/03/01/youcef-nadarkhani-darf-nicht-sterben_5496

    Die linken ahnungslosen Träumer der ZEIT jubeln, weil sie nicht wissen, daß da wo der Islam nicht unter dem Vorbehalt der Tarquia gelebt wird das Gegeteil gilt, wie obiger Mullah selbst bestätigt!

  5. #3 Sturer Westfale

    Danke für den Link auf diesen wirklich lesenswerten Artikel, in dem ich vor allem das Fazit bemerkenswert finde, Beate Klarsfeld stützte sich offenkundig auf diese Unterlagen (=Stasizeug!) bei ihrem wütenden Kampf gegen den Bundeskanzler, der bis heute zu Unrecht als ehrenwerte und mutige Tat im kollektiven Gedächtnis Deutschlands verankert ist.

  6. Ist ja dann klar, warum DIE LINKE auf die Klarsfeld kommt. DIE LINKE ist noch die alte SED. Was zu beweisen war.

  7. Die „anti“rassistische Linke lernt daraus ebensowenig, wie diese Linken aus den Massakern ihrer Vordenker wie Stalin, Mao, Pol Pot und nicht zuletzt Adolf gelernt haben: Nullkommanichts.

    Lernen gehört nicht zum Repertoire strammer Ideologen.

  8. die einzige Geschichte, welche die verlogenen Linken mantraartig wiederkäuen ist die Zeit der Nazis, und nicht einmal die können sie ohne zu lügen wiedergeben.
    Auf sämtlichen anderen Augen sind sie blind, vor Allem was die Verbrechen und Völkermorde der Sozialisten und Kommunisten angeht!
    Es ist geradezu lachhaft, wenn die von „aus der Geschichte lernen…“ faseln.
    Null, niente, nada haben die aus der Geschichte gelernt, denn niemand ist so blind, wie der, der nicht sehen will.
    Ausser Diktaturen mit millionen von Opfern zu errichten können die NICHTS!

  9. Marx, Lenin, Che Guevara, Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Ersnt Thälmann jeder wäre an vorderster Front gegen den Islam marschiert.

  10. OT

    Betrifft geregelte Zuwanderung.
    Bitte voten!

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/ql?cms_idIdea=1713

    Leute, Entschuldigt bitte das ich und einige Gleichgesinnte hier des öfteren werben. Aber wie wir gesehen und auch gehört haben, wird die Reihenfolge was vorne liegt, von anderen bestimmt.
    Also sollten, nein, müssen wir mehrere Positionen, die unsere Interessen vertreten, ganz vorne haben.
    Wir würden uns auch um weitere Unterstützung sehr freuen.
    Danke für euer Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen
    Daddy

  11. Wenngleich auch die Conclusio vollkommen schräg ist, finde ich es als absoluten Meilenstein, dass man sich auf PI mit diesem Mann (besser wäre mit dessen Geschichte) auseinandersetzt.

    Ich schreibe -im Gegensatz zur Zeit ab 2000 nur noch wenig- da ich glaube, dass wir in einem Grabenkrieg gefangen sind, denen uns Landesverräter aller EU-Staaten aufgebürdet haben.

    Auch wenn dieser Artikel zu einem -m.E.- falschen Schluß kommt, so deckt doch die erregte Aufmerksamkeit um die Person des MX einiges -abseits des Mordes- über die Erfolgsgeschichte des Islam auf.

    Der Islam wendet sich an Unterpriviligierte aller Schichten. Du kannst nicht Lesen und nicht Schreiben, egal, Mohammet konnte es auch nicht. Du bist ein Verbrecher und Straftäter, egal, Mohammet auch. Du hast absolut nichts erreicht, spielt keine Rolle, im Jenseits spielt die Musik, nicht hier.

    Das, und nur das, ist das weltweite Erfolgsgeheimnis des Islam. Versagen gibt es im Vergleich zu dem Räuber- und Mörderfürsten nicht mehr.

    MX sollte zumindest für uns im Hinblick auf sein Verhalten ein Beispiel sein:

    Er hat es absolut verstanden, passiv Widerstand zu leisten. Alleine die Ablehnung seines Nachnamens -er war der Meinung dass der Name nicht frei von seinen Vorfahren als Sklaven gewählt wurde- finde ich genial.

    Bei PI laufen viele politische Strömungen zusammen. Nicht wenige hier waren in ihrer Jugend linksorientiert. Die Mär vom PI-Schreiber als verwurzeltem Rechten ist blödsinn. Das kann man auch deutlich an Kommentaren abseits der Islamdebatte erkennen, wenn es um wirtschaftliche- und soziale Problemstellungen geht.

    Deshalb sollten wir die Konfrontation mit dem Islam (genau, das will ich) nicht in Personen, sondern in der Ideologie und deren Auswirkungen suchen.

    Da ist die Achilesverse unserer Landesverräter.

    Bestes Beispiel:
    Fordert auf dem Erika-Forum -der Show-Veranstaltung der post-Honnecker-Ära- die Abschiebung aller Muslime und beschreibt die (zweifellos) von ihnen gefüllten Gefängnisse. Ihr werdet sehen, das wird abgedruckt.

    Stellt die Frage, ob angesichts 1,5 Milliarden Muslimen irgendjemand einen demokratischen und menschenrechtskonformen muslimischen Staat nennen kann, und es wird zensiert.

    Schreibt, vollkommen wertneutral, dass die muslimisch geführten Staaten die Menschenrechtskonvention nicht anerkennen und stattdessen die shariageprägte Kairoer-Erklärung gesetzt haben und ihr werdet zensiert.

    @ #4 Jeremias (03. Mrz 2012 21:14)

    Das passt, wie die Faust auf das Auge.

  12. Vielen Dank für diesen Artikel! Denn als – von der BRD-Führung ja so gewollt – trotz Abitur gezielt sehr lückenhaft gebildeter Mensch hatte ich zwar mal den Namen Malcolm X gehört sowie gewußt, daß er ein Schwarzer war und erschossen wurde, jedoch nicht, VON WEM.

    Als brav geschulter Bürger ging ich bis zur Minute freilich „automatisch“ ohne weiteres Nachdenken davon aus, daß das ja nur ein Weißer gewesen sein könne.

    Wieder einmal ein Beispiel von vermutlich unzähligen für einen Mechanismus, der die breite Masse des Volkes derart konditioniert, daß er sie überaus effektiv am aufwachen hindert.

  13. Aber, aber PI: Ist die Botschaft der Systempresse immer noch nicht angekommen? Rassisten sind notwendigerweise blond und blauäugig und heißen Hans!

  14. #20 Noergler (03. Mrz 2012 23:20)

    Quark, die heißen Uwe oder Anders, weiß doch inzwischen jeder….

  15. Diese Lehrveranstaltung und Gesinnungswechsel sollte man doch gleich mal an dem gesamten Gruenen Parateivorstand, am besten jedoch jedem Mitglied zusenden,

    noch besser jedem Bundestagsabgeordneten ins Fach legen

  16. #19 DMH (03. Mrz 2012 22:22)
    …Wieder einmal ein Beispiel von vermutlich unzähligen für einen Mechanismus, der die breite Masse des Volkes derart konditioniert, daß er sie überaus effektiv am aufwachen hindert.
    —————
    Richtig beobachtet! Und die ersten Konditionierer tauchten schon Anfang der 70er
    im Lehrkörper auf. Wann hast Du die Schulbank gedrückt, DMH?
    Ich bin trotzdem immer wieder erstaunt, wie lange die Umerziehung eines ganzen Volkes dauern kann, wenn die Handelnden diesmal auf den Einsatz der Guillotine oder der roten Maschinengewehre verzichtet haben.

    #11 nicht die mama (03. Mrz 2012 21:40)
    Lernen gehört nicht zum Repertoire strammer Ideologen.—————
    Auch richig, nicht die mama, lehren schon!
    Entschuldige, es muß heißen „belehren schon!“
    Das geht nämlich auch bei Unwissenheit und Desinteresse am lernen.

    Der Tod von u.a. Malcolm X damals, zeigt aber deutlich, dass sie nicht von der Ausmerzung
    der ehrenhaften ablassen werden.
    Dass Frau klarsfeld noch lebt, zeigt deutlich, dass sie nicht ehrenhaft gehandelt hat. Insofern hat das sogenannte kollektive Gedächtnis falch abgespeichert.
    Kommt immer darauf an, wer wann auf paste klicken darf!
    Wann werden die Ehrenhaften die Kriegserklärung annehmen?

    Gerade läuft auf phoenix die Geschichte der russischen Revolution ab 1917. Da bedankt sich einer bei der damaligen „bürgerlichen Presse in Russland“ für die Hilfe, ohne die die Revolution nicht gelungen wäre.

    Geschichte wiederholt sich nicht?
    Aber hallo!!!

  17. Wir Deutschen haben nichts aus der Geschichte gelernt. Sehen wir uns das Parteienspektrum an :
    1. LINKE : müßte eigentlich als verfassungs-feindliche Partei, als Nachfolgeorganisation der SED sofort verboten werden
    2. Piratenpartei : wie der Name schon sagt : Seeräuber : sind gegen jede Ordnung, wollen das Chaos und damit Diktatur.
    3. Grüne : Linksintellektuelle Spinner, Technik feindlich, lieben das Mittelalter mit Ackerbau und Viehzucht, möchten sich als Fürsten, Herrscher über das Denken der Untertanen aufspielen, also Vertreter einer Diktatur
    4. SPD : geschichtlich wertvoll, heute ohne erkennbares Konzept, lieben alles, Multikulti, Islam, außer Andersdenkende, also Vertreter einer Diktatur der Meinung.
    5. CDU/CSU : ehemals christlich orientierte Partei, jetzt unter FDJ-Führung stramme Blockpartei, also auch Vertreterin einer Diktatur der Meinung, gegen demokratischen Diskurs, alternativlos.
    Wo sind eigentlich die demokratischen Parteien, die das Grundgesetz bejahen, sich für die Meinungsfreiheit einsetzen ? Im Bundestag sehe ich keine mehr !
    Man kann aus der Geschichte nichts lernen, wenn man sich nicht mit der Geschichte auseinandersetzt. Diese Auseinandersetzung hat in Deutschland nie stattgefunden, weder nach dem 2. Weltkrieg, noch nach 1989. Man hätte dann vielleicht erkennen müssen, daß man sich nicht wesentlich verändert hat, sondern das das Denken und Handeln fast gleich geblieben ist wie unter den Diktaturen. Selbst viele Gesetze und Institutionen haben die Diktaturen überlebt und sind Teil unserer heutigen Praxis.
    Also, wenn man schon alles, was der eigenen Meinung nicht gefällt in die Rechte Ecke stellt, sollte man eher bei sich selber anfangen und die rechte Praxis bei linker Phrase entlarven. Dazu ist aber keiner der heutigen Politiker der o.g. Blockparteien mehr in der Lage.

  18. Ich wünsche mir, dass sich alle Menschen verschiedener Farbe zusammentun und sich gegen den Islamismus stellen. Unsere Kultur wird nicht durch Durchmischung gefährdet. Es gibt kein menschliches Blut. Nein! Ich fände es sogar schön, wenn Länder wie die Schweiz oder Deutschland vor allem aus Mischlingen besteht. Die Neugeborenen aus der Schweiz sind schon zu über 50% Mischlinge. Nein. Unsere Kultur wird gefährdet durch Terrorreligionen wie der Islam. Da gibt es nichts zu beschönigen.

  19. Die Frage ist nur, was dies mit den Lehren, die wir aus unserer Geschichte ziehen sollten, zu tun hat? Malcom X ist in Deutschland fast unbekannt und eher Teil der amerikanischen Geschichte, wie eben auch ML King. Jeder sollte zunächst einmal Lehren aus der eigenen Geschichte ziehen. Sonst wiederholt sich die Geschichte in der Tat immer wieder erneut. Und auf Deutschland bezogen heißt dies, aus dem WWI und WWII zu lernen, was nach 45 ja auch (zunächst im Westen) mit der europäischen Integration und dem engen Bündnis mit Frankreich gut funktionierte. Im Rahmen der Euro-.Krise kommen allerdings unschöne Erinnerungen an Willy II ans Tageslicht („Es wird in Europa wieder Deutsch gesprochen“, „am deutschen Wesen – den „Schuldenbremsen – soll die Welt genesen“). Diese Mischung aus Selbstüberschätzung und Arroganz hat schon einmal in den Untergang geführt und kommt logischerweise bei den europäischen Nachbarn nicht gut an. Selbst wenn man stark ist, hat man immer noch eine besondere Verantwortung mit dieser Stärke umzugehen und sie nicht zu offensichtlich zu zeigen- sonst brennen in Athen und anderswo die Flaggen. Die Dominanz eines Staates in Europa hat gefährliche Sprengkraft, es braucht eine kluge „Balance of power“. Sonst wird es kein gemeinsames Europa geben. Auch hier kann Deutschland selbst Vorbild sein: dank Föderalismus gibt es innerhalb der BRD keine erdrückende Dominanz eines Bundesstaates. Die Stärke Bayers oder NRWs nimmt kleinen Ländern und Stadtstaaten nicht die Luft zum Atmen, so muss es auch in der EU und der USE sein – und so wird es sein!

  20. Danke fuer die Aufklaerung. Ich hielt Malcom-X fuer einen fanatischen Muslim. Nun hat er wieder seinen verdienten Respekt. Nochmals Danke.

  21. #28 Euro-Vison (04. Mrz 2012 06:38) Die Frage ist nur,
    ============================
    Mit Verlaub, das ist volkspädagogisch verbreitetes Geschichtswissen, das sehr wenig mit der historischen Wahrheit zu tun hat.

  22. #32 BePe (04. Mrz 2012 13:22)

    Das Stück bildet in der Tat unsere Gesellschaft ab, wie kein anderes. Zu meiner Zeit war das Pflichtlektüre in der Oberstufe. Da man aber offenbar keine schlafende Hunde wecken wollte, ist dies längere Zeit schon nicht mehr der Fall.

    Es redet auch kein Linker mehr von George Orwell, obwohl der Name zum Grundsprachschatz der rot-grünen Kulturbanausen gehört hat.
    Offenbar ist auch hier die Realität mittlerweile so eingehend, dass man die Leute nicht noch draufstoßen will.

  23. Ich habe soeben Paul Fechters erstklassige „Menschen und Zeiten“ „Begegnungen aus fünf Jahrzehnten“ von 1948 beendet: es dürfte von einigem Interesse sein, sich einmal mit diesen alten Geschichten auseinander zu setzen. Politisch gewichtige Aussagen haben diese Geschichten jedenfalls! Und interessant ist, dass Pausl Fechter auf S. 389 folgendes schreibt: „…(Langbehn) war ein Mensch, der sich über seine Klienten so überlegen Aufschluß verschaffte, daß allein schon dieser Zug einen Besuch bei ihm lohnte. Der Klient mußte ihm gegenüber Platz nehmen. Hinter seinem Stuhl an der Wand hing – so daß man sie über seinen Kopf hinweg bequem betrachten konnte – eine Lithographie von Munch, ein sehr schönes, ausdrucksvolles Blatt, dessen Anblick mich so beschäftigte, daß ich mitten in unser Gespräch hinein plötzlich sagte: „Entschuldigen Sie, was haben Sie da für einen herrlichen Munch!“ – Er lacht, sich bald umwendend: „Ja – er ist schön und erfüllt eigentlich immer seinen Zweck.“ Auf mein erstauntes Gesicht fuhr er fort: „Bei Ihnen wußte ich ja, woher Sie kommen; aber wenn einem ein Fremder gegenübersitzt, ist dieses Reagens zuweilen sehr angenehm. Wer sich an dem Blatt freut – je nun, zu dem sind Beziehungen vorhanden; man kann einen Zugang zu unserer Welt vermuten. Wer sich auflehnt, kommt von der anderen Seite. Die meisten sehen das Bild überhaupt nicht – und das ist auch bezeichnend.“
    Bescheiden möchte ich der großen PI Gemeinde meinen Dank aussprechen, dass vieles von dem, was mir wichtig erscheint, hier Gehör und Diskussionsgrundlage findet.
    Bleibt, wie ihr seid: politisch inkorrekt. Dann reiht ihr euch in die Ahnenreihe wahrer Geschichtsgrößen…
    Semper PI!

  24. #33 MichaelKohlhaas

    Wär mal interessant zu wissen, ob die linken „Kulturschaffenden“ in den Theatern das Stück von Max Frisch heute noch spielen, oder ob sie es aufgrund der nicht zu übersehenden parallelen zur Islamisierung und des Gutmenschenunwesens in der heutigen BRD von den Bühnen verbannt haben.

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