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Fremdenfeindliche Massenschlägerei in Hamburg

Fremdenfeindliche Massenschlägerei in HamburgNachfolgender Bericht über eine Massenschlägerei wird es nicht in die bundesdeutschen Schlagzeilen schaffen, obwohl eindeutig fremdenfeindliche Motive vorliegen. Hintergrund ist, dass es sich bei den Schlägern nicht um deutsche Rechtsextremisten handelt, sondern um Türken und Kurden. Diese gerieten am Freitag-Abend bei einer Tanz-Party im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg aneinander.

Die Hamburger Morgenpost berichtet:

Erst wurde gepöbelt und gedroht, dann flogen die Fetzen: Ein Streit auf einer türkischen Tanz-Party in Wilhelmsburg ist am Freitag in eine Massenschlägerei ausgeartet. Mehr als 40 Polizisten mussten eingesetzt werden, um die prügelnde Menge zur Ruhe zu bringen.

Um 22.03 Uhr wird die Polizei zu der „Class“-Veranstaltungshalle an der Schlinckstraße gerufen. Der Grund: Die Halle ist zu klein, nicht alle, die vor der Tür stehen, kommen rein. Es kommt zu Tumulten an der Tür. Dann geht’s auch drinnen zur Sache: Türkische Nationalisten und Kurden gehen aufeinander los. Ein Polizeisprecher: „Es flogen Stühle, auch Pfefferspray wurde versprüht.“ Etwa 70 Männer machen bei der Schlägerei mit. […]

Falls irgendwelche tapferen Kämpfer „gegen rechts“ eine Mahnwache gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und sonstwas planen, wir veröffentlichen den Termin gerne. Wobei wir eher davon ausgehen, dass solche Vorfälle unter „kultureller Bereicherung“ abgelegt werden. Schließlich sind das Beharren auf die eigene Kultur und der Wunsch nach Erhalt der eigenen Volkszugehörigkeit in einem fremden Land (doppelte Staatsbürgerschaft) keine „rechten“ Forderungen, sondern einfach nur „bunt“ und „vielfältig“.