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Gott segne unsere Streitkräfte

Die Bundeswehr ist ein Nichts. Die Linken hassen sie, dem Rest ist die Armee egaler als egal. Das ist nicht überall so. Das Foto zeigt die Leuchtschrift eines Hotelcasinos am Hoover-Damm. „Gott segne unsere Streitkräfte“ wird immer wieder eingeblendet zwischen den Sonderangeboten für Übernachtung $29,99 und Essen für $9,99. Das Casino ist nicht allein.

In jedem Walmart und bei manchen anderen Kaufhäusern ist irgendeine Ecke für die Armee, egal welche Skandale in Afghanistan gerade hochgekocht werden. In den meisten Hotels übernachten Soldaten billiger, und es gibt andere Vergünstigungen.

Der alte Panzer oben steht nicht etwa vor einem Militärmuseum, sondern mitten im kleinen Dorf Overton am Lake Mead zur Verschönerung des Ortes. Und es ist nicht der einzige alte Panzer und das einzige alte Flugzeug, das man bei Überlandfahrten in den USA als Denkmal stehen sieht.

Sogar die Indianer sind stolz auf ihren Wehrdienst. Das Foto zeigt einen Zug Navajo-Funker 1942, die im Pazifik eingesetzt wurden. Sie funkten einfach Klartext, aber in Navajo, und die Japaner verstanden nichts. Das Foto ist aus dem Monument-Valley-Museum. Aber auch der Burger King in Kayenta macht in großer Leuchtschrift auf die Navajo-Funker aufmerksam und hat eine Gedenkecke innen eingerichtet. Kayenta in Arizona liegt im Reservat und alle Geschäfte dort sind von Indianern betrieben.

In Deutschland darf die Bundeswehr nicht einmal 45 Minuten in manche Schulen und ein bißchen Werbung betreiben. Entsprechende Verbote von verblödeten Schulmeistern werden vom Staat klaglos hingenommen.