Weltverfolgungsindex - wo Christen am stärksten verfolgt werden. Je stärker die Verfolgung, umso kräftiger der Farbton.Am Samstag, den 24.03. findet in Mainz eine kurzweilige Informationsveranstaltung zu den in letzter Zeit immer massiveren Übergriffen auf Christen statt. Dazu hat sich ein Aktionsbündnis gebildet, das zu bisher nicht bekannten Fakten der Christenverfolgung aus „Erster Hand“ informiert.

Christen der Koptischen Gemeinde und Aramäische Christen berichten vor Ort von ihren persönlichen Erlebnissen in den Heimatländern. Im offenen Gespräch kann man Eindrücke gewinnen, die bisher der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt sind. Kurze Impulsstatements zum Thema werden den Passanten während der gesamten Veranstaltung geboten.

Auch haben die Besucher die Möglichkeit, an das „Netz der Solidarität“ einen „Denkzettel“ anzubringen, auf dem sie persönlich ihre Eindrücke und Sinnesempfindungen zum Thema niederschreiben und so ihre Gefühle mit anderen teilen können.

Erstmals wird der bereits fertig gestellte Teil einer Multimedia- und Mitmach-Wanderausstellung „Islam konkret“ der Öffentlichkeit präsentiert. Hier hat man die Möglichkeit Kurzfilme und Fotos, aber auch detaillierte Texte, Dokumente und Statistiken zum Thema selbst abzurufen und zu „studieren“, je nach individuellem Interesse.

Dazu bietet sich die Gelegenheit, einmal eine Burka zu tragen und das Gefühl zu entdecken, wie es sich anfühlt, die Welt hinter Gittern wahrzunehmen und selbst durch die Vollverhüllung nicht mehr als einzigartige Person wahrgenommen zu werden.

Ort der Veranstaltung in Mainz ist der Platz vor der Alten Universität, linke Hinterseite des Theaters, Ausgang der Fußgängerzone, von 10.00 bis 16.00 Uhr.

Organisiert von PI-Mainz sind als Mitveranstalter die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) Rheinland-Pfalz, die Koptische und Aramäische Gemeinde, die Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., Hilfsaktion Märtyrerkirche e.V., sowie verschiedene evangelische und katholische Gemeinden vor Ort.

» Infos: pi-gruppe-mainz@gmx.de

Video: Weltverfolgungsindex 2012 von Open Doors

(Bild oben: Weltverfolgungsindex – wo Christen am stärksten verfolgt werden. Je stärker die Verfolgung, umso kräftiger der Farbton. Quelle: Open Doors)

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69 KOMMENTARE

  1. Wo man hinsieht sind es islamische Friedensparadiese. Doch welche Systeme herrschen in Nordkorea, Kuba oder China?

  2. Wer in ein moslemisches Land fährt ist selbst Schuld wenn was passiert. Ich würde solche Leute bei Entführungen auch nicht mehr auslösen. Wer sich nur ein wenig Informiert bevor er fährt/fliegt kommt zu dem Schluss, daß das Risiko viel zu hoch ist. Ausserdem was gibt es denn da zu sehen? Ausser wie die Zukunft von Deutschland aussieht!

  3. Von PI organisiert, zusammen mit der Koptischen und Aramäische Gemeinde, sowie auch dabei die evangelische und katholische Gemeinde? Nicht schlecht, so sollte das sein! 🙂

  4. Dagegen fehlen wiederum Länder wie Albanien, Kosovo-Albanien und Bosnien-Herzegowina. Diese Karte ist in ihren Details mit grosser Vorsicht zu geniessen.

  5. Zudem ist das der – angebliche – Stand des Jahres 2009. Wurde diese Karte in den letzten beiden Jahren nicht mehr aktualisiert? Gerade in Nordafrika sollte sich einiges zum schlechteren verändert haben…

  6. Huch da werden unsere GEZ-Linken aber nun vor dem Hintergrund von 100.000.000 verfolgter Christen bestimmt eine Sondersendung bringen und ganz doll darauf hinweisen…

  7. Mal mit Burka durch Münster/Westfalen mit dem Fahrrad radeln, hihihi!

    DIE Fahrradstadt schlechthin:
    http://www.weltweit-urlaub.de/bilder/blogs/blog-urlaub/deutschland/nordrhein-westfalen/fahrrad-cafes-muenster.jpg

    Darf man mit Burka Radeln?

    (Achtung, nicht meine Bekannte, sondern Zitat):

    „“Eine Bekannte von mir trägt eine Burka. Im Straßenverkehr – egal ob Auto oder Fahrrad – gibt es damit keinerlei Probleme.

    Es genügt, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer entsprechend rücksichtsvoller sind.““
    http://www.gutefrage.net/frage/darf-man-mit-einer-burka-auf-dem-fahrrad-fahren-

    Na klar, wir Kafr sollen Rücksicht auf die Vogelscheuchen mit Sichtbehinderung nehmen! Wir sollen uns den Herrenmenschen Moslems anpassen.

  8. @#2 Islam-Nein-Danke II

    Das ist aber ein interessantes Phänomen. Ich habe viele Freunde die denken so wie wir. Und dann bekommen Sie von diesen auf einmal erzählt „Wir machen Urlaub in Ägyten, die Pyramiden ansehen“. Wenn ich dann antworte, in Ägypten? Als Christ? Bist Du Lebensmüde? Dann kommen so Antworten wie, ach die Touristen lassen sie in Ruhe blablabla.

    Besonders beliebt sind bei den (sag ich jetzt mal so) unteren Schichten die Billig Türkei Pauschaulreisen. Während Sie hier über jeden Türken (z.T. doch sehr übelst) lästern, hindert es Sie nicht daran in der schönen Türkei Urlaub zu machen.

    Zum einem wird das damit erklärt, dass die hier lebenden Türken in Ihrer eigenen Heimat Verlierer sind. „Die Türken in der Türkei sind nicht so“. Was übrigens nicht ganz stimmt, wenn man sich abseits der MSM informiert.Zum anderem ist es ein Scheuklappendenken das mich immer wieder erschreckt und dem nur sehr schwer beizukommen ist.

  9. #9 Platow (19. Mrz 2012 14:56)

    Stimmt zu 100%. Meine Tante machte auch schon oft Urlaub in der Türkei und sagt auch die seien doch so net. Ich sage dann immer: Geh mal ein Döner essen der Verkäufer wird auch nicht Scheiß Deutscher oder Scheiß Christ zu dir sagen. Die wollen doch nur Geld verdienen.Aber warten wir´s ab wenn sie Europa übernommen haben dann werden sich einige wundern.

  10. #8 schmibrn (19. Mrz 2012 14:53)

    Leider hat sich da relativ wenig geändert. Nach diesem Index müsste es für einen Christen gefährlicher sein, ein Land wie Weissrussland zu besuchen als etwa die Palästinensergebiete.

    Wir können gerne die Probe aufs Exempel machen: ich fliege nach Minsk und stelle mich freiwillig mit einem um den Hals getragenen gut sichtbaren Kreuz auf die Hauptstrasse.

    Findet sich ein Freiwilliger, der das Gleiche für die Palästinensergebiete anbietet?

  11. #9 Platow (19. Mrz 2012 14:56)
    Besonders beliebt sind bei den (sag ich jetzt mal so) unteren Schichten die Billig Türkei Pauschaulreisen. Während Sie hier über jeden Türken (z.T. doch sehr übelst) lästern, hindert es Sie nicht daran in der schönen Türkei Urlaub zu machen.
    __________________
    Das Bewusstsein bildet sich in gewisser Weise erst mit Entkoppelung.

  12. Die PI-Gruppe Mainz gehört zu den aktivsten unserer Szene. Vielleicht erinnern sich einige von euch hier an die gelungene Aktion zu 9/11 im letzten Jahr. Wir hatten in der Mainzer Fußgängerzone die Twin Towers nachgebaut und die Anschläge mit den Flugzeugen simuliert. Unsere Gruppe ist inzwischen derart gewachsen, so dass in Kürze noch ein Ableger in Wiesbaden gegründet wird. Gemeinsam haben wir noch viel vor. Ich bin auch dabei: konservative.rlp@web.de

  13. Die Masse ist sowas von doof, schon immer gewesen; früher hieß es Costa Brava oder Ballermann, heute heißt es Antalya.
    Der Markus Weiss (so hieß er doch), der von den Engländern seinerzeit der Vergewaltigung der 13-jährigen geziehen wurde, war doppelt zu bedauern:
    zum einen an sich , zum anderen wegen seiner schlichten Eltern, die keinen besseren Urlaubsort gefunden; im Harz, im Alpenvorland, in der Eifel, in der Rhön, im Thüringer Wald, usw. kann man sich ja gar nicht und nimmer niemals erholen…
    Idioten, alle miteinander !

  14. P.S.:

    China auf der Karte?
    Und ausgerechnet das rigorose Malaysia fehlt?
    Da müßte aber nachgebessert werden!

  15. @ #15 Stefan Cel Mare

    Pah … Plastelinensergebiete!

    Ich erhöhe auf Teheran 😉

    Also, derjenige, der diese Statistik zu verantworten hat, fliegt gut sichtbar als Christ gekleidet nach Teheran und ich nach Minsk.

    Wer danach tot ist, hat verloren.

  16. @ #15 Stefan Cel Mare

    P.S.

    Und sollte es nach dieser Runde „unentschieden“ stehen, wiederholen wir das mit Peking (ich) und Islamabad (der andere).

  17. #3 Stefan Cel Mare (19. Mrz 2012 14:39)

    Belarus? Bullshit!

    Auf der Webseite von OpenDoors steht’s erklärt. In einigen Ländern gibt es halt Verfolgung von Christen der falschen Konfession durch die einzig wahren Christen (auch Äthiopien ist ein christliches Land und steht auf der Liste).
    Überhaupt gibt es natürlich verschiedene Arten von Christen (ausländische Christen, einheimische Mitglieder traditioneller christlicher Gemeinschaften, Mitglieder von Freikirchen, Konvertiten von einer christlichen Konfession zur anderen, Konvertiten aus anderen Religionen, nicht-praktizierende Christen, praktizierende Christen, politisch aktive Christen, missionarisch aktive Christen), und nicht alle sind in den genannten Ländern gleichermaßen von Verfolgung betroffen, manche überhaupt nicht (z.B. können christliche Touristen in einigen der gelisteten Länder problemlos die Kirche besuchen) oder gehören gar zu den Verfolgern. Man kann diesen Verfolgungsindex dafür kritisieren dass er alles zu sehr in einen Topf wirft (man muss sich dann halt die zugehörigen Länderprofile durchlesen).

  18. #17 Tours Poitiers (19. Mrz 2012 15:16)

    Wir können das gleiche Spiel auch mit China und Lybien durchspielen. Ich nehme dann aber China…

  19. Wir fahrn schon länger nicht nach Egypten und Türkei.
    Durch die Steuern sponsere ich die Rechtgläugigen schon nämlich ausreichend, es reicht.

  20. Wenn mir Leute erzählen, dass sie dieses Jahr nach Ägypten oder in die Türkei fahren, kann ich nur noch die Augen verdrehen. Ich habe dafür kein Verständnis, tut mir leid. Ich finde es einfach asozial.

  21. #17 Tours Poitiers (19. Mrz 2012 15:16)

    Also, derjenige, der diese Statistik zu verantworten hat, fliegt gut sichtbar als Christ gekleidet nach Teheran und ich nach Minsk.

    Schlechter Vergleich. Iran steht in der Liste auf Platz 5, Belarus nur auf 42.

  22. #18 Tours Poitiers (19. Mrz 2012 15:18)

    Bei näherem Nachdenken würde ich mich auch lieber auf die Hauptstrasse in Minsk, sagen wir abends 20:00 Uhr, stellen, als zur gleichen Uhrzeit auf die Sonnenallee in Neukölln oder den Kotti.

  23. Ich begrüsse es, dass mutige Menschen solche Initiativen gründen, wenn schon unsere Kirchen und unsere Politik, z.B. die mit dem C im Namen, dazu schweigen.

    Zur Karte hätte ich allerdings einige Anmerkungen. Nachdem ich mit einer Chinesin verheiratet bin, habe ich eine chinesische Verwandtschaft. Seit dem Ende der Mao-Diktatur darf meine Schwiegermutter wieder bekennende Christen sein und besucht die noch von Deutschen vor ca. hundert Jahren gebaute, und jetzt reaktivierte Kirche. Niemand verbietet ihr das.
    Gäbe es eine Karte von Islam-Unterdrückung so wäre China auch dabei. Gäbe es eine Karte von Budhismus-Unterdrückung, so wäre China auch dabei, usw.
    Grund: Die heutige chinesische Regierung toleriert jeden Glauben, so lange dieser nicht die Stabilität des Landes gefährdet. Wenn sie diese gefährdet sieht, schreitet sie rigoros ein, wie z.B. anläßlich der gewalttätigen Demonstrationen der muslimischen Uyguren. Die stillschweigende Unterstützung der großen Bevölkerungsmehrheit hat sie dabei. Die wollen Ruhe, um ihren gewonnenen, oft noch bescheidenen, Wohlstand weiterentwickeln und ihren Kindern eine Zukunft bieten zu dürfen.
    Ich würde mir von unserer Regierung ebenfalls mehr Konsequenz wünschen in der Abwehr der Islamisierung unseres schönen und erfolgreichen Deutschlands.

  24. @ #21 Eurakel

    Ich schätze mal, diese Urlauber zählen zum selbigen Klientel, welches im TV DSDS schaut und zu „Türkisch für Anfänger“ ins Kino rennt, über Mario Barth lachen kann und an der Wahlurne zwischen SPD und Grüne schwankt, welches einen 12-Liter-Jeep durch die engen Großstadtstraßen zwängt, auf dem hinten ein „Atomkraft – Nein Danke“-Aufkleber prangt und selbst eher nicht so urban wohnt.

  25. Mit Urlaubsboykotten ist das so eine Sache. Gerade in den südlichen Landesteilen Ägyptens mit den Königsgräbern und den Palästinensergebieten sind es vielfach Christen (Bethlehem !!!!), die vom Tourismus leben – will man die auch boykottieren ? Die brauchen jeden Cent, den sie verdienen können. Im übrigen gibt es weder dort noch in der Türkei Probleme, ein Kreuz offen am Halskettchen zu tragen.

    In Saudi-Arabien sollte man das freilich in der Tat besser nicht tun. Aber von Christen-„Verfolgung“ kann man dort nicht wirklich reden. Es gibt nämlich kaum welche … Die wenigen Christen sind in aller Regel gut verdienende Ausländer, und als einfacher Tourist bekommt man für Saudi-Arabien sowieso kaum ein Visum.

  26. @ #23 Stefan Cel Mare

    Ich würde sogar lieber in Minsk WOHNEN, als in Neukölln oder Kreuzberg 😉

    Ich vermute auch mal, dass die Minsker Straßen nicht so vollgeschissen sind, wie die Kreuzberger!

    Zumindest, als ich 1985 das letzte Mal da war, sah es recht ordentlich aus.

  27. #8 schmibrn (19. Mrz 2012 14:53)

    Findet sich ein Freiwilliger, der das Gleiche für die Palästinensergebiete anbietet?

    Ja, ich, kein Problem. Ich war schon in Nazareth und Betlehem zum Sonntagsgottesdienst. In Kairo auch, fünf Jahre lang, meist in der anglikanischen Allerheiligenkirche im Stadtteil Zamalek.

  28. @ #15 Stefan Cel Mare

    Denke auch, dass man den Index noch analysieren müsste. Es wäre z.B. sinnvoll, die Vertreibung der Christen im 20. Jahrhundert einzubeziehen. Im Verhältnis ist es dann sogar so, dass die Türkei das Land ist, indem die Christen seit dem letzten Jahrhundert am schlimmsten vertrieben wurden. Selbst in Saudi-Arabien wurden die Christen nicht in dieser Radikalität ausgerottet. Dazu könnte man die relativ leicht das Verhältnis von Christen zur Restbevölkerung heranziehen. Diese Entwicklung im Zeitkontext wäre tatsächlich interessant. Die Grausamkeiten, die dahinter stehen, mal ganz sachlich und wissenschaftlich „außen vor gelassen“.

  29. ich möchte mal eine Anregung für eine PI Aktion geben.

    Aufkleber mit der o.g. Aufschrift , blutrot, auf die Aufsteller oder Scheiben von Reisebüros kleben.

    Damit erreicht man die entsprechenden Leute direkt und der Slogan ist sehr eingängig und macht nachdenklich

  30. Am Dienstag, den 17.04.2012, wird in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine ganztätige Tagung mit dem Titel „Christen in der islamischen Welt. Geduldet – Diskriminiert – Verfolgt“ stattfinden.

  31. #35 schmibrn   (19. Mrz 2012 15:55)
     
    dass die Türkei das Land ist, indem die Christen seit dem letzten Jahrhundert am schlimmsten vertrieben wurden.

    ***************

    Hier gibt es ein par Zahlen, von CSI letzthin veröffentlicht:

    Gefährlicher als das Erdbeben: Christsein in der Türkei

    1894–1896 Ermordung von (je nach Quelle) 80 000 bis 300 000 armenischen Christen.
    1909/10 Ermordung von ca. 50 000 armenischen Christen, teils durch Massaker, aber auch mit künstlich erzeugten Hungersnöten.
    1913 Vertreibung von bis zu 400 000 orthodoxen und katholischen Bulgaren aus den anatolischen Gebieten während des Zweiten Balkankrieges.
    1915–1917 Ermordung von (je nach Quelle) 600 000 bis 1,5 Millionen armenischen Christen. Massenmorde auch unter Aramäern und den sogenannten Pontosgriechen.
    1922/23 Vertreibung von 1,25 Millionen griechisch-orthodoxen Christen nach Griechenland, Zehntausende wurden dabei ermordet.
    1955 Pogrom von Istanbul, Mord und Vertreibung Tausender.

    http://www.csi-schweiz.ch/tuerkeireise2.php

  32. Denkanstoss/Idee

    Kein Urlaubsort wo Christenmord

    als Aufkleber für Reisebüros
    Unter dem Slogan eine Webadresse mit Informationen.

  33. Da ist vielleicht eine Reiseempfehlung dabei für die Spezies, die auch hier am liebsten die Kirchen brennen sehen würden – mit allem was dazu gehört.
    Scheint es hier auch nicht wenige zu geben.

  34. #32 Sadiq al-Sharq al-Awsat   (19. Mrz 2012 15:38)  
    In Saudi-Arabien
    von Christen-”Verfolgung” kann man dort nicht wirklich reden. Es gibt nämlich kaum welche … Die wenigen Christen sind in aller Regel gut verdienende Ausländer

    ***************
    Das hat sich mit Internet und christlichen TV-Sendungen gründlich verändert! In Mekka gibt es eine Untergrundkirche, die über Skype Kontakte herstellt:

    http://www.livenet.ch/neuigkeiten/religioeses/145368-christen_versammeln_sich_in_skypekirche.html

  35. Die ganze Diskussion hier im Thread über die im Weltverfolgungsindex dargestellten Länder und ihre „Ränge“ etc. sollte endlich beendet werden. Unter denjenigen, die sich auf seriöse Art und Weise schon seit Längerem mit der weltweiten Christenverfolgung auseinandersetzen gab und gibt es immer wieder diese Diskussionen über die teils wenig transparenten Kriterien der Punktevergabe von „open doors“. Ob Weissrussland nun auf 42 oder 50 gehört und ob man in China oder anderswo einen Kruzifix-Anhänger (noch dazu als Tourist) offen tragen darf, ist nämlich im Überblick betrachtet nicht von besonderer Relevanz. Das sind individuelle Eindrücke, die aber das „große Ganze“ nur unzureichend widerspiegeln.
    Was aber relevant ist, ist die Tatsache, dass sowohl die letzten kommunistischen Diktaturen (Laos, China, Kuba, in gewisser Weise auch Weissrussland) es mit der Religionsfreiheit und der freien Wahl des christlichen Bekenntnisses ebenso wenig genau nehmen, wie die „islamischen Republiken“, die die Scharia als Grundlage ihrer Rechtssprechung ansehen (Ägypten, Pakisten, Iran, Tunesien etc.). Kurz gesagt: Kommunismus und Islam machen mobil gegen das Evangelium und in den von ihnen dominierten Staaten geschehen schreckliche Terrorakte (Nigeria, Ägypten, Pakistan, …) auch und vor allem an Christen, die ihren Glauben offen leben wollen.
    Die einzigen Ausnahmen von dieser goldenen Regel sind Indien, wo die Hindus mit unschöner Regelmässigkeit ihre Religion mit so einer Art „Staatsglauben“ verwechseln und Myanmar, wo eine Militärdiktatur lange Zeit die ethnischen, z. T. christianisierten, Minderheiten unterdrückt hat.
    Wie dem auch immer sei: dieses Aktionsbündnis in Mainz finde ich super und hoffe, dass es deutschlandweit noch mehr solcher Bündnisse geben wird, die ein bischen Realität in unsere mediale Informationslandschaft bringen, in der momentan Christenverfolgung und der gegen die Botschaft vom Evangelium gerichtete Terror nur winzige Randnotizen sind. Alles Gute für die Aktion !
    Gibts in Berlin auch jemanden, der diese Koalition von HMK e.V., Kopten, Aramäern und BPE zusammenbekommt ? Ist ein gefährlicheres Pflaster mit all den Antifanten und Muslimen, die Terror machen können. In jedem Falle würde ich so eine Aktion unterstützen und dabeisein wollen.

  36. Täglich werden 288 Christen wegen ihres Glaubens getötet, das ist alle 5 Minuten einer!
    Der OSZE-Repräsentant Massimo Introvigne nannte in seinem Vortrag mit jährlich derzeit rund 105.000 christlichen Ermordeten eine „vorsichtige“ Schätzung im unteren Bereich.
    105.000 getötete Christen bedeutet, daß täglich weltweit zwischen 287 und 288 Christen wegen ihres Glaubens ermordet werden. Das sind 12 Christen jede Stunde oder ein Christ alle fünf Minuten (alle vier Minuten nach Grim und Finke). Eine erschreckende Zahl.

    Introvigne zog den Schluß, daß die Christenverfolgung weltweit unter allen Formen der Diskriminierung und Verfolgung die schlimmste ist. Es brauche umgehend Maßnahmen, um dieses Massaker zu beenden. Der erste Schritt dazu sei, daß die Staaten erkennen, daß die Christenverfolgung die schlimmste menschliche Tragödie unserer Zeit ist und gegen diese Notlage etwas unternommen werden müsse. Introvigne mahnte: “Der Dialog zwischen den Religionen und den Kulturen wird zwar wunderschöne Tagungen hervorbringen, aber keine konkreten Ergebnisse. Wer die Zahlen verschweigt, will wahrscheinlich nichts gegen das Massaker unternehmen.”
    Qelle: http://www.katholische.info

  37. Der ORF2 uebertraegt oft Debatten aus dem hohen
    Haus in Wien. Die Opposition der Regierung bezeichnet oft die in Oesterreich lebenden
    Tuerken als frech, arrogant und hinterhaeltig
    und wuerde an liebsten die Haelfte in die
    Tuerkei zurueckschicken. In Deutschland unvorstellbar mit so einer Volksverraeterischen
    Regierung.

  38. #43 Jemeljan (19. Mrz 2012 16:25)

    Kommunismus und Islam machen mobil gegen das Evangelium

    Das ist genau der falsche Schluss. Deswegen ist es wichtig, auf die teilweise unsinnigen Fehler in der Liste dieser „Menschenrechtsaktivisten“ hinzuweisen.

    Es gibt keine „Christenverfolgung“ in Weissrussland oder auch in Kolumbien. Es gibt in der Tat eingeschränkte Rechte für Gruppierungen, die unter dem Deckmantel einer christlichen Sekte in Wirklichkeit dubiose und weitestgehend ökofaschistische oder linksradikale Ziele verfolgen. Das ist ein wichtiger Unterschied.

  39. … keine Zulassung für Moscheebauten in Europa die auch nur teilweise mit Gelder aus diesen Ländern finanziert wird!

  40. Als ich kürzlich einem nahen Verwandten empfohlen habe doch mal PI zu lesen: „Du Hetzer, ich kenne jede Menge netter Türken!“ Auch mein Hinweis „lesen bildet“ hat nichts genützt. – Niemand kann zu seinem Glück gezwungen werden, wohl aber zu seinem Unglück.

  41. Das Thema „Christenmord“ ist vielleicht ein bisschen einseitig, denn jeder Mord an Andersdenkenden ist von Übel. Aber als Mainzer und zudem BPE-Mitglied werde ich da auf jeden Fall vorbeischauen.

  42. #12 platow

    Besonders beliebt sind bei den (sag ich jetzt mal so) unteren Schichten die Billig Türkei Pauschaulreisen.

    Volle Zustimmung – kenne selbst solche: Hauptsache billig und all inclusive! Auch wenn, wie schon vorgekommen, in der Hotelküche ins Essen der westlichen Gäste gerotzt wird…
    Mir würde es im Traum nicht einfallen, in einem Land mit dem Halbmond Urlaub zu machen.

  43. Eine antiislamische Doktrin wäre angebracht. Als Beispiel – Strikter und konsequenter Verbot der islamischen Bekleidungsregeln. In diesem Augenblick würden sich die migrantischen Wanderwege außerhalb dieser Verbotszone winden.

  44. @ #38 1. Advent 2009

    Ich habe ähnliche Zahlen über die Türkei. Was dort an millionenfachen Massenmord und Vertreibung passiert ist, spottet jeder Beschreibung.

    Die Türkei ein enger Freund Deutschlands – der Herzlichkeit wegen…

  45. Dass evangelische und katholische Gemeinden vor Ort sind, wundert mich jetzt.
    Es sind ja die Pfaffen, die noch Spendengelder für die Errichtung von Moscheen in diesem Land sammeln und die Kardinäle und Bischöfe rollen dem Islam doch den roten Teppich aus und biedern sich in abartiger Weise den Moslems an.

  46. Urlaub und Reisen in Mohammedaner-Länder sind für mich 100% tabu! Besser in den Schwarzwald.

  47. Tais (idea) – Im Jemen ist ein US-amerikanischer Christ auf offener Straße erschossen worden. Islamische Terroristen bekannten sich zu dem Anschlag.

    Der 30 Jahre alte Sprachlehrer Joel Shrum fuhr am 18. März in der Stadt Tais, etwa 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Sanaa, mit dem Auto zur Arbeit, als in Uniformen gekleidete Motorradfahrer das Feuer auf ihn eröffneten. Die mit dem Terrornetzwerk in Verbindung stehende Gruppe Ansar al-Scharia erklärte, das Attentat richte sich gegen eine „Evangelisierungskampagne“ des Westens. Das Internationale Ausbildungs- und Entwicklungszentrum, an dem Shrum seit 2010 tätig war, wies alle Missionierungsvorwürfe zurück. An dem Zentrum arbeiteten Muslime und Christen zusammen. Shrum, der laut US-Medien aus der Ortschaft Mount Joy im Bundesstaat Pennsylvania stammte, habe dem Islam immer hohen Respekt entgegengebracht. Er hinterlässt seine Frau und zwei Kinder, die in Tais leben. Erst wenige Tage vor dem Mordanschlag war im Land eine 32-jährige Schweizer Sprachlehrerin in der Hafenstadt Hobeida entführt worden. Von ihr fehlt jede Spur.

    http://www.idea.de/index.php?id=1507&tx_ttnews%5Btt_news%5D=103531&cHash=374ae4ed59b3fd644ad479316f7f03c1
    Da hat also aller Respekt vor dem Islam nichts genützt.

  48. #11 Heta (19. Mrz 2012 14:54)

    Was sind denn „Impulsstatements“?

    Ganz einfach…
    Ein Impulsstatement ist z.B., wenn mir bei einer Islam-ist-Friede-Rede von Idriz spontan mein Frühstück aus dem Gesicht fällt.

  49. #61 elcat (19. Mrz 2012 19:09)

    Ich reise generell nicht in muslimische Länder!

    ——————————————————

    Ebenfalls !
    Den Fehler habe ich vor genau 30 Jahren einmal gemacht.
    Ganze 22 Stunden habe ich es im „Dar el iSSlam“ ausgehalten; und dann Reissaus !

    Einmal und nie, wieder. Ischwöre bei A… 😳 – Da hätt ich doch fast… :mrgreen:

  50. Ein guter Vorschlag, der aber keine Früchte tragen wird.
    Dazu ist der deutsche Michel viel zu apathisch, und im Roten Meer zu schnorcheln macht halt so einen Spaß…

  51. Für Schweizer Leser:

    In Yverdon findet am Samstag, 14. April 2012, eine Konferenz über Israel statt:

    Quels territoires pour la paix?

    Die Arbeitsgemeinschaft Israel-Werke Schweiz hat Bat Ye’Or und Jean-Marc Thobois eingeladen.
    Ort: Fondation Morija, Rue des Philosophes 2, Yverdon-les-Bains, (18.30 Uhr)

  52. #12 Platow; Vor allem, was um alles in der Welt gibts denn in der Türkei zu sehen, was nicht entweder noch vorchristlich ist oder von den vormaligen Christen geklaut.

    #32 Sadiq al-Sharq al-Awsat; Um nen Haufen Sand zu sehen, muss man jetzt nicht unbedingt zu die Sau,dies. Ausser noch nicht komplett bezahlten Luxushotels gibts da doch sonst nichts anderes.

    #64 Noergler; Wenn man schon unbedingt tauchen will, soll Australien sehr schön sein.
    Gut ist aber a bissi weiter weg.

  53. Nun die meisten Christen in islamischen Ländern werden verfolgt und ermordet, weil sie als die Stellvertreter des Westens gelten. Also sterben sie als die Vertretung für das christliche Europa und christliche Amerika. Da aber auch die Hemmschwelle für westliche Touristen sinkt werden ab un zu auch, wenn sie zu schlecht geschützt werden auch zum Ziel islamischer Mordattacken. Nicht zu vergessen die Mordsattacke auf einen Bus mit westlichen Touristen die von islamsichen Terroristen verübt wurden. Es kamen dabei sehr viele Touristen um, sie wurden einfach abgeknallt, das geschah 1997.

    Mubarak hat die Islamisten alle ins Gefängnis gesteckt und sie so in Schach gehalten. Ein sehr naiver Besucher hat erzählt das die Touristen außerhalb Kairos immer eine miltärische Escorte mitschicken, er glaubt nai´verweise das sei nicht nötig. Da aber Mubarak abgesetzt wurde und damit die Islamisten nicht mehr in Schach gehalten werden können und deswegen die Mititärregierung alles überwacht, denn Tourismus ist eine hohe Einahmequelle, ist aber schon jetzt ersichtlich das die Islamisten ziemlich viele Stellungen schon per Wahl erobert haben.

    Damit sind auch westliche Touristen in Gefahr, da lauert eine Bestie.

    Denn das was jetzt herauskommt ist der wahre islam nämlich eine tollwütige und teuflische Bestie.

  54. Christen der Koptischen Gemeinde und Aramäische Christen berichten vor Ort von ihren persönlichen Erlebnissen in den Heimatländern.

    Na, da werden die Schlägertrupps der SA, die sich jetzt „Anti“fa nennt, wohl zahlreich für die richtige (inter)nationalsozialistische Gesinnungsmehrheit sorgen.

  55. #49 PSI (19. Mrz 2012 17:34)

    Als ich kürzlich einem nahen Verwandten empfohlen habe doch mal PI zu lesen: “Du Hetzer, ich kenne jede Menge netter Türken!” Auch mein Hinweis “lesen bildet” hat nichts genützt.

    wenn man dieser Logik folgt, dann war der National-Sozialismus toll, denn auch da gab es jede menge nette Deutsche!

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