Die Jusos haben in Deutschland einen schweren Stand. Was immer sich die Mitglieder der sozialistischen Jugendorganisation einfallen lassen – ob sie sich eine lupenreine Linksextremistin zur Chefin wählen oder Gewalttaten gegen politische Gegner rechtfertigen – niemand nimmt Anstoß daran. Und dann sind auch noch politische Gegner, die sich als rechts verstehen, selten geworden.

Als der Möchengladbacher Ortsverband nun auf einer im Netz kursierenden Adressliste aus den Redaktionsräumen der konservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“ einen vermeintlichen Rechten aus ihrer Heimatstadt entdeckte, muss die Freude entsprechend groß gewesen sein.

Weil in der bereits am 16. Juli vergangenen Jahres veröffentlichten Liste auch der örtliche CDU-Politiker Michael Weigand (Foto oben), seines Zeichens Landesvorsitzender der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung, auftauchte, gaben die Nachwuchssozialisten kürzlich eine Pressemeldung heraus. „Weigand unterstützt rechtsradikale Zeitung – Jusos fordern Rücktritt“ titelte man gewagt – und ohne Weigand anzuhören. Im Hauptext wurde dann insinuiert, dass Weigand für das nonkonforme Blatt gespendet habe. In Wirklichkeit stand er nur wegen einer Interviewanfrage auf der Liste – die er ablehnte.

Die „Rheinische Post“ berichtet:

Der CDU-Politiker Michael Weigand (35) droht den Mönchengladbacher Jungsozialisten mit einem Rechtsstreit. Auslöser ist eine Meldung, die am Dienstag auf der Homepage der Jusos veröffentlicht wurde. „Weigand unterstützt rechtsradikale Zeitung – Jusos fordern Rücktritt“, heißt die Schlagzeile.

In dem Beitrag bezieht sich die SPD-Nachwuchsorganisation auf eine angebliche Liste der Hacker-Gruppe Anonymous, die Weigand als Spender der Zeitung „Junge Freiheit“ (JF) ausweist, die nach Ansicht von Experten zum rechten Spektrum zählt. CDU-Politiker Weigand weist die Vorwürfe zurück: Er habe nie für die Zeitung gespendet und auch nicht für sie geschrieben. „Ich habe ihr nicht einmal ein Interview gegeben, obwohl sie angefragt hat“, sagte Weigand der RP.

Der 35-Jährige, Lehrer für Politik und Geschichte an der Bischöflichen Marienschule, geht davon aus, dass die Interviewanfrage der JF ihn auf die Anonymous-Liste gebracht hat. „Es gibt bei der Jungen Freiheit eine Liste aus dem Jahr 2010, auf der Autoren stehen und Menschen, mit denen die Zeitung gerne mal ein Interview führen wollte“, sagt Weigand. Diese Anfrage habe er abgelehnt, „auch, weil man mir in den Mund legen wollte, dass es eine neue Partei im rechtskonservativen Umfeld geben sollte“.

Die Mönchengladbacher Jusos haben Ihre Pressemeldung inzwischen kommentarlos entfernt. Weigand: „Ich bin ein überzeugter Anhänger der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und habe mit dem rechten und rechtsradikalen Umfeld nichts zu tun. Ich weiß nicht, wie mein Arbeitgeber auf so etwas reagiert.“

Bleibt die Frage: Hat Weigand es wirklich nötig, sich von einer konservativen Wochenzeitung in dieser Form zu distanzieren?

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

41 KOMMENTARE

  1. Er hat mit dem „rechten Umfeld“ nichts zu tun? Ach, stimmt! Er ist ja in der Erika-CDU…

  2. Puh, was bin ich für ein böser Rechtsradikaler, ich habe die Junge Freiheit abonniert.

  3. @ #2 Dichter (07. Mrz 2012 22:27)

    Dann sind wir ja schon mal zwei, willkommen im Club. 🙂

  4. Schade, da hätte Herr Weigand richtig was draus machen können, aber seine defensive Reaktion zeigt, dass die CDU am Ende ist.

  5. In dem Beitrag bezieht sich die SPD-Nachwuchsorganisation auf eine angebliche Liste der Hacker-Gruppe Anonymous, die Weigand als Spender der Zeitung “Junge Freiheit” (JF) ausweist, die nach Ansicht von Experten zum rechten Spektrum zählt.

    Das ist aber schon ziemlich verlogen: Nach vorne den Datenschutz zum Heiligtum erklären, und hintenrum private Daten stehlen, und daraus Lügen konstruieren.

    Es ist wichtig zu beachten, dass Organisationen wie der CCC sich von solchen extremistischen Machenschaften distanzieren.

    Aber das ist halt der Pferdefuß eines anarchischen Kollektivs wie Anonymous: Jeder Extremist kann den Namen und damit die Reputation kapern – und im Zweifelsfall stark beschädigen.

    Bleibt die Frage: Hat Weigand es wirklich nötig, sich von einer konservativen Wochenzeitung in dieser Form zu distanzieren?

    Nüchtern betrachet ist die JF eine ausgewogene und vielseitige Zeitung. Mir persönlich ist sie manchmal etwas zu liberal. Aber in ihr kommen vom Atomkraftgegner bis zum Atomkraftbefürworter, und vom strengen Katholiken bis zum konsequenten Atheisten alle (nicht nur) konservativen Seiten zu Wort.

    Der Versuch, die JF in eine extremistische Ecke zu drücken ist fast so alt wie diese Zeitung selber. ABER DIE VORWÜRFE SIND VOLLKOMMEN HALTLOS!

    Dass Weigand sich vorsichtshalber distanziert, liegt sicherlich nicht an seiner wirklichen Meinung, sondern an der stigmatisierenden Macht der (leider sehr mächtigen) meinungsmachenden Minderheit an den Schalthebeln der MSM.

  6. Da liegt der Hase im Pfeffer: wenn sich schon so empört distanziert wird von einer Zeitung, die eigentlich nur das schreibt, was der große Blätterwald vertuscht oder verbiegt: wie kann man da ehrliches, ideologiefreies Nachdenken erwarten? Zu tief sitzt das vermeintliche Feindbild „Rechts“ in den aufgeweichten Hirnen.

  7. Die JF sollte gleich mit klagen… selbst die Behörden dürfen sie nicht mehr als rechtsradikal diffamieren.

    Hach… die Nazi-Karte. Wie verkommen die Welt ist, beweist doch, dass es umgekehrt keine „Kommie-Karte“ gibt. Die haben, wie weltgeschichtlich verbürgt ist, zwar mehr Menschen auf dem Gewissen als Hitler, aber was solls…

    🙄

  8. Schon das bloße Betrachten der Titelseite der Jungen Freiheit am Kiosk kommt der Einberufung einer Wurmseekonferenz gleich und ist Faschismus pur!!

  9. Ich hab da eine interessante Seite gefunden. Eigentlich wollte ich mal schauen ob es die URL nazi-leaks.org gibt. Es ist wirklich überraschend wohin man da weitergeleitet wird. Ich muss sagen: Sehr gut gemacht 🙂

  10. #12 Noergler (07. Mrz 2012 22:58)
    Das Problem dabei ist, das kaum einer erkennt, das Nazi_Karte und Kommi_Karte Karten derselben Farbe im gleichen Spiel sind.

    Rot nämlich…

    Die Opfer der roten Buben mußt du nicht gegenrechnen, sondern summieren, denn sie gehen auf das Konto der selben perversen Idee, lediglich die Ausprägung unterscheidet sich ein wenig….

    Was wir in diesem Kartenspiel gegen das Pärchen roter Buben brauchen, sind vier Damen… und zwar diese hier
    – die Vernunft
    – die Wahrheit
    – die Demokratie
    – die Freiheit

  11. Also wenn ihnen die Nazis ausgehen, können sie ja jeden, der eine AUTOBAHN befährt, zu einem solchen erklären, denn von den Werken der Nazis und der unterdrückten Arbeitsdienstler zu profitieren geht ja mal GAR NICHT !

  12. Es ist sehr fraglich ob der „örtliche CDU-Politiker Michael Weigand“ aus dieser Mühle wieder herauskommt, ist sehr fraglich. Einmal von den Kommunismussympathisanten aufgespürt, ist diese nicht mehr zu stoppen.

    Die CDU in Berlin macht jetzt mehr Zugeständnisse als die komm. SED-LINKE:

    Proteste gegen Rechts
    Polizei wagt mehr Demonstrationsfreiheit

    „Die Berliner Polizei-Behörde beugt sich einem Gerichtsurteil: Bei Protesten gegen Rechtsextreme soll es künftig weniger strenge Auflagen geben.

    Die amtierende Polizeipräsidentin will Demonstrationen gegen Rechtsextremisten künftig erleichtern. Dies kündigte Margarete Koppers am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses an. „Jede Demonstration mit Links-Rechts-Bezug läuft künftig über meinen Schreibtisch“, sagte die Polizeivizepräsidentin. Hintergrund ist der Streit um eine linke Demo in Schöneweide am Freitag.

    Erst eine Stunde vor Beginn dieser Protestveranstaltung hatte das Verwaltungsgericht die Auflagen der polizeilichen Versammlungsbehörde gekippt. Die Richter erlaubten, dass die Demonstranten durch die Brückenstraße laufen dürfen, in der die umstrittene Neonazikneipe „Henker“ und ein Militarialaden liegen. Die zum Landeskriminalamt gehörende Versammlungsbehörde hatte den Zug durch die Brückenstraße aus Rücksicht auf den dort wohnenden NPD-Landesvorsitzenden Sebastian Schmidtke untersagt. In der linken Szene ist Schmidtkes Privatadresse gut bekannt. Gegen das Verbot hatten die Veranstalter der Demo geklagt.

    Udo Wolf von der Linkspartei lobte diese Ankündigung. Wolf hatte im Innenausschuss die Frage gestellt, ob die Polizei ihre bisherige Haltung nicht ändern wolle. Koppers hatte schlicht mit „Ja“ geantwortet. Wolf sagte, dass die strengen Auflagen für linke Proteste das bürgerliche Publikum abschrecken würden. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Streit um die Genehmigung linker Demos vor allem in Treptow-Köpenick und Lichtenberg gegeben, wo Rechtsextremisten besonders aktiv sind. Gegen jeden rechten Aufmarsch hatten linke Gruppen, aber auch SPD und Linkspartei Demonstrationen angemeldet. Diese mussten aber teilweise in größerer Entfernung stattfinden, da die Polizei Auseinandersetzungen beider Lager vermeiden wollte.“

    Und das unter dem CDU-Senator Henkel… 🙁

    Kein Wunder, wenn die Angriffe auf unsere Polizei immer mehr zunehmen!

  13. Wie praktisch doch die Nazikeule ist.

    National-Sozialist = Rechts

    Rechts = Das Böse

    Dass Sozen das linke Spektrum stellen, tut ja nichts zu Sache, wen interessieren schon Tatsachen, wenns um die Diffamierung und Beseitigung der politischen Konkurrenz geht?

  14. Fällt nicht eine „Bischöfliche Marienschule“ per se unter „Rechtsverdacht“?!?

    Hier mal ein paar Erste-Hilfe-Tipps:

    – richtige Zeitung abonnieren und mit Verteiler besprechen, wo er sie gut sichtbar deponieren soll

    – Haarlänge bei Pädagogen nicht unter 5 cm

    – Nickel- oder Nerdbrille (intellektuell = antirassistisch)

    – Krawatte weglassen oder rosa / lila

    – Fassadendämmung anbringen lassen

    – in linke Lehrergewerkschaft eintreten

    – Anti-Atomkraftaufkleber

    CDU-Parteibuch kann er natürlich behalten, weil vollkommen systemkompatibel.

  15. Eigentlich sollte man nationaler Sozialist anders abkürzen als mit NaZi.

    Wie wärs mit NaSo?

    Blöd, dass das dem JuSo nicht gefallen wird..
    😀

  16. tja.. irgendwie erinnert mich das an Jahre von 1929 bis 1933.. waren es nicht auch damals die Sozialisten (heute modern ausgedrückt SPD) Faschisten die Möglichkeit gaben, sich zu verwirklichen? Und ich erinnere an den Artikel von Herr Martenstein in der Zeit http://www.pi-news.net/2012/03/monchengladbach-wir-basteln-uns-einen-rechten/#more-243671
    Ich denke,die SPD sowie die CDU und auch die Grünen stecken in einer großen Krise. Ich hoffe nur, daß unsere Journaille endlich begreift, daß die Linken nicht mehr vom demokratischen Bürger finanziert werden wollen und jegliche gutmenschliche Kommentare unserer Pressejournaille zu linken Gedankenmuster, mich an die unsägliche Vergangenheit der Sozialdemokraten und Kommunisten erinnert, die einen Hitler an die Macht brachten
    .

  17. Die Jusos sind von jeher ein roter Haufen, ihre Idiologie unterscheidet sich in nichts von dem ihrer LINKEN Kollegen, Klassenhass, Klassenkrampf, Steuern rauf, Umverteilen an die Armen und Benachteiligten wie man diese Gruppe nennt, ohne zu differenzieren, warum sie in diese willkuerlich festgelegte Kategorie gelangt sind.

    Auch Gas Gard war einer von ihnen,der Vorsitzende, eine grosse Klappe hatte er schon immer aber nichts dahinter, der als hochbezahlter Ambassador von Putin, diesen Mann, dem der Gestank der KGB umgibt – wie eine russische Journalistin inzwischen in London lebt, kuerzlich formulierte.

  18. @ #25 Realitywoman (08. Mrz 2012 00:13)
    Ich bin Rechtshänderin.. bin ich jetzt ein Nazi? Ich fühle mich verunsichert.

    Da bin ich ja froh, Linkshänderin zu sein. Vieleicht bin ich ja auch nur Linkshänderin, um von meiner rechten Gesinnung abzulenken. Und selbst wenn nicht, ICH KÖNNTE ZU RECHTSHÄNDERIN WERDEN!

    Aber zum Thema..
    Der CDU-Politiker Michael Weigand (35) droht den Mönchengladbacher Jungsozialisten mit einem Rechtsstreit.

    Er soll nicht drohen, er soll es konsequent durchziehen. Denn genau dieses scheiss ewige drohen und inkonsequente handeln, gibt den linksextremen der Jusos immer wieder ein Schritt mehr Platz.

    In allem wird gedroht und dann ist der Michel wieder zufrieden, wenn man sein drohen erhört hat.

  19. Neues von der Front („Kampf gegen Rechts“):

    Noch immer wissen die Ermittler nicht, warum die rechtsextremen Serienmörder aus Zwickau fünf Menschen in Bayern umbrachten, ob sie Hintermänner hatten.

    Vier Monate nach der Aufdeckung der rechtsextremen Terrorserie tappen die bayerischen Ermittler bei der Aufklärung der fünf Morde im Freistaat im Dunkeln. Die Polizei weiß nach wie vor nicht, wie die Täter ihre Opfer aussuchten. Unbekannt ist nach wie vor auch, ob sie Hintermänner oder Helfer in der rechtsextremen Szene in Bayern hatten. „Wir wissen nach wie vor nicht, gab es in Bayern Mitwisser, gab es Mittäter?“, räumte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) im Innenausschuss des Landtags ein. „Nach wie vor gilt, dass wir die Umstände der einzelnen Taten nicht kennen.“
    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/rundschau/neonazis-nsu-herrmann100.html

    Sollte man nicht mit dem zweifachen Kniefall lieber etwas warten?
    Es wird langsam peinlich…

  20. “ Ich weiß nicht , wie mein Arbeitgeber auf so etwas reagiert “ . Interessante Aussage in der ach so freiheitlichen BRD . Das Denunziantentum nimmt immer widerlichere Formen an .

  21. in der BRD ist eine Blockwart- und Denunziantenkultur entstanden, wie einstmals in der DDR und dem NS.

  22. Bevor jetzt alle Welt auf Michael Weigand einschlägt, der beliebte CDU Mann kann nicht anders !
    Weigand unterrichtet an der privaten Bischöflichen Marienschule.
    Schlimmer ist das der Robert Peters Daten aus einer illegalen Hackeraktion verwendet um Lokalpolitiker mit Dreck zu bewerfen.
    Ist das nicht strafbar ?

  23. OT OT sorry

    Im MOMA verteidigt eben Hintze den Wulff…. er habe den Zapfenstreich verdient.

    Wie peinlich ist denn das :mrgreen:

  24. Also jetzt wird man schon antifantisiert weil man ein Zeitungsinterview gibt oder eine Wochenzeitung abonniert?

    Stalinistischer geht es wohl kaum noch.

    Die SPD ist dringend dazu aufgerufen in dieser antidemokratischen Vereinigung aufzuräumen!

    Aber was will man auch von einem Verein erwarten der von Peinlichkeiten wie Nahles und Gabriel geführt wird?

  25. @ #31 WahrerSozialDemokrat (08. Mrz 2012 07:16):

    Richtig, hier wird von fanatisierten Rot(z)nasen eine Existenz gefährdet ohne dem Verdächtigten überhaupt eine Chance auf Rechtfertigung gegeben zu haben.

    Abgesehen von der Tatsache das das „Vergehen“ ein Gedankenverbrechen orvellscher Güte ist hat diese Willkür in meinen Augen starke Parallelen zu Maos berühmten Zitat:

    „Bestrafe einen, erziehe hundert“

    Solch ein Verhalten sollte in der SPD eigentlich untragbar sein. Sollte……

  26. #36 Peter Blum (08. Mrz 2012 09:35)

    1. Also jetzt wird man schon antifantisiert weil man ein Zeitungsinterview gibt oder eine Wochenzeitung abonniert?

    2. Stalinistischer geht es wohl kaum noch.
    ——————-
    1. Das ist schon seit längerer Zeit in unserer Diktatur so. Man erinnere sich, was DW am 5.5.08 beschrieb:

    „Der „umstrittene“ CDU-Politiker Peter Krause wird nicht neuer Thüringer Kultusminister.
    Krause stand in der Kritik, weil er vier Monate Redakteur bei der „nationalkonservativen“ „Jungen Freiheit“ gewesen war. Man habe diese Tätigkeit „skandalisiert“, sagt er jetzt.

    Nach andauernder Kritik an seiner Mitarbeit in „rechtslastigen“ Medien hat Peter Krause (CDU) seinen Verzicht auf das Amt des Thüringer Kultusministers erklärt.“

    Wer in diesem Staat als umstritten und verstrickt erklärt wird, ist erledigt. Das ist das soziale Todesurteil.

    2. Das ist nicht stalinistisch, das ist KOMMUNISMUS, noch in der sanften Art.
    Hinzu kommt, zu keiner Zeit wie heute war es derart möglich, solche Kampagnen bis in die äussersten Winkel zu veranstalten, und das jeden Tag rund um die Uhr.

  27. Mein Gott, hat der die Hosen voll!

    Ich habe vor einigen Jahren die JF statt des hier verbreiteten Generalanzeigers Bonn (besser: Generalverschweigers) abonniert und habe es keine Minute bereut. Die JF ist klasse!

  28. Er habe nie für die Zeitung gespendet und auch nicht für sie geschrieben. “Ich habe ihr nicht einmal ein Interview gegeben, obwohl sie angefragt hat”, sagte Weigand der RP.

    Schade, dass er so einknickt. Nach dieser Erklärung zu den Fakten, hätte er ruhig und selbstbewußt klar machen sollen, dass wenn er dem Interviewwunsch nachgekommen wäre, dies auch seine eigene Entscheidung gewesen wäre, zumal die Antworten zu Interviewfragen ja nicht unbedingt auf der Linie einer Zeitung liegen müssen. Besonders lesenswert sind im Gegenteil Interviews welche Gegensätzlichkeiten herausarbeiten.
    Wäre ich Teil der politischen Klasse, hätte ich kein Problem, der taz ein Interview zu geben. Ich würde schon aufpassen, dass die mich nicht missbrauchen und dass der Wortlaut identisch ist.
    Hätte der Franz Josef Strauss ein Problem damit gehabt dem NEUEN DEUTSCHLND ein Interview zu gewähren? Die wären schön baden gegangen. Damals gab es noch Männer in der Politik, heute sind sie in der Industrie!

  29. 16 WH6315 (07. Mrz 2012 23:06)
    #12 Noergler (07. Mrz 2012 22:58)
    Das Problem dabei ist, das kaum einer erkennt, dass Nazi_Karte und Kommi_Karte Karten derselben Farbe im gleichen Spiel sind. Rot nämlich…
    ———————-
    Wer das nicht so recht durchschauen und verstehen kann, sollte sich nochmal dieses Video ansehen: vimeo.com/29854607
    Wer noch mehr lernen will schaut auch dies Video an: http://www.dfuiz.net
    ———————
    Was wir in diesem Kartenspiel gegen das Pärchen roter Buben brauchen, sind vier Damen… und zwar diese hier
    – die Vernunft
    – die Wahrheit
    – die Demokratie
    – die Freiheit
    ———————
    Schon richtig, doch ganz ohne Männer geht die Schoze nicht: Deshalb brauchen wir auch:
    – Ehrenhaftigkeit
    – Integrität
    – Weisheit
    – Mut
    Und für alle gemeinsam: Glück, Humor, Gesundheit, Hoffnung, Harmonie.

    Es gibt immer einen Unterschied zwischen Deinem Recht etwas zu tun
    und der rechten Sache, die zu tun ist.

Comments are closed.