Nachdem die Franzosen auch diese Nacht nicht in der Lage waren, den Killer-Mohamed zu kriegen – es gibt noch andere Themen. Sie erinnern sich vielleicht an den Frankfurter Flughafen Ende Februar, als durch den Streik der Vorfeldlotsen um die 1500 Flüge ausfielen. Vorfeldlotsen sind zum Beispiel die Leute, die mit einem gelben Auto vor dem gelandeten Flugzeug auf den Parkplatz fahren. Damals war von bis zu 50.000 Euro Gehalt die Rede, was diese „Experten“ kriegen und was also nun offenbar um 70% aufgestockt wird. Diese Abzocker gehören nicht belohnt, sondern gefeuert. US-Präsident Reagan hat einst 70.000 streikende Fluglotsen rausgeschmissen und vorübergehend durch Militär ersetzt, völlig zu Recht, und dann war Ruhe. Was bilden sich diese Grüppchen eigentlich ein?

Als nächstes streiken wieder die Piloten, dann die Flugbegleiter, dann die Tankwagen, darauf die Gepäckabteilung und so weiter. Auch bei der Bahn hat man das ja schon länger. Die Lokführer zum Beispiel. Warum nicht die Weichensteller, die Gleisgeher, der Schaffner, die Scheibenputzer? Diese Kleingewerkschaften gehören verboten oder ausgebootet. Wir nähern uns langsam sowieso mit Streiktagen den heruntergekommensten europäischen Ländern. Und falls jemand meint, die Fraport AG zahle die neuen Gehälter, der täuscht sich. Zahlen tun die Flugpassagiere! Apropos: wer hat eigentlich die letzten 12 Monate auch 70% mehr gekriegt? Ich nicht!

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105 KOMMENTARE

  1. Nunja, das nennt man Marktwirtschaft. Dazu gehört der Arbeitsmarkt. Hier treffen Angebot und Nachfrage zusammen und ergeben damit den Preis (das Gehalt). Wenn also die die Anbieter von Arbeit sagen, dass ihr Preis 70% mehr wert ist, dann ist es am Nachfrager, ob er diese 70% bezahlen will, bzw. ob es ihm das wert ist. Wenn die beiden sich auf diese Lohnsteigerung einigen, dann ist da halt so.

    Ich sehe da wenig Probleme. Wenn Reagan diesen Markt besser einschätzen konnte (und in Sachen Marktwirtschaft sind die Amerikaner sicherlich geübter, als das semisozialistische Europa), dann war das eben so. Aber als Lehrstück interessant war die Reagan-Aktion natürlich schon, keine Frage.

  2. Da bin ich aber völlig anderer Meinung. 70 % hört sich zwar viel an, dies ist aber nur ein Ausgleich für jahrelange Null- bzw. Minusrunden. Eigentlich müßten alle Arbeitnehmer solche Lohnsteigerungen erhalten. Die Arbeitgeber haben in diesem Falle die hohe Steigerung akzeptiert, weil sie wissen, dass selbst diese Steigerung noch zu niedrig ist.

    Die Gewerkschaften arbeiten mindestens seit 12 Jahren eng mit der Regierung und den Arbeitnehmern zusammen. Das sind keine Arbeitnehmervertreter mehr.

    Den Abschluß der Flughafenarbeiter wird zudem unter der Decke gehalten werden, damit die Arbeitnehmer nicht ins Nachdenken kommen.

  3. Diese Partikularinteressen haben England einst zum kranken Mann Europas gemacht, bevor Thatcher kam und aufgeräumt hat. Damals fuhren auf elektrischen Lokomotiven die ehemaligen Heizer der Dampfloks mit als zweiter Mann und hatten nichts zu tun, aber vollen Gehalt.

    Erzählt mir bloss nichts. Warum sollen eigentlich nicht alle Notärzte streiken und morgen die Chirurgen und dann Herzspezialisten? Es gibt auch öffentliche Interessen, zum Beispiel dass die Bahn fährt.

    Deutschland wird immer fauler und ist am Abstieg. Beim Aufstieg hat kaum mal einer gestreikt und man hätte diesen Vorfeldexperten einen Tritt gegeben und sie hinausbefördert! Ohne HartzIV! 70%, ich glaub ich spinne!

  4. Nicht der rot-grüne Tisch bestimmt den Preis der Arbeit, sondern ihre Produktivität.

    Roland Baader:

    „Je größer der Kapitalfonds wird, desto höher steigt die _Grenzproduktivität der Arbeit, desto höher wird daher absolut und relativ der Arbeitslohn.“

    „Wenn man die Opferzahlen des kriminellen Delikts namens Erpressung so sehr erhöht, dass davon ein ganzes Volk betroffen ist, und wenn den Tätern trotzdem der Status der Legalität zugesprochen wird, dann hat diese Perversion einen Namen: Gewerkschaften“.

  5. Das ist keine freie Marktwirtschaft, sondern Erpressung.

    Wenn Leute plötzlich 70 000 Euro verdienen, die man auch durch Schiffschaukelbremser hätte ersetzten gekonnt, dann ist etwas faul in der freien Marktwirtschaft.

  6. Nun im Falle er Vorfeldlotsen sind die Gehälter und erst recht die Erhöhungen derselben maßlos überzogen.

    Aber auch in anderen Bereichen werden ja heute wesentlich höhere Gehaltszahlungen gefordert (siehe Verdi Streiks, Managergehälter, Lokführer….)
    Das alles sind klare Zeichen für die Euro-Inflation, die sich langsam aber sicher zuspitzt. Kein Wunder, wenn die EZB Milliarden für Milliarden frisch gedruckte Euros auf den Markt wirft, und so die Deutschen Sparer, faktisch enteignet.
    Wir werden schon bald 1500 Euro Kaltmiete für eine 2 Zimmerwohnung zahlen und Extra-Überstunden machen um Geld für die Stromrechnung zu haben.

    Aber nie vergessen: Gerade Deutschland profitiert besonders von Euro!

  7. @#1 schmibrn

    Das ist eben KEINE Marktwirtschaft!

    @#2 ERF

    Und wer zahlt Ihrer werten Meinung nach die durch Lohneinpreisung „angepassten“ Preise am Ende? Kennen Sie Herrn Münchhausen, der sich am den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen wollte?

    @Kewil

    Völlig berechtigte Kritik, greift jedoch etwas zu kurz: JEDER Streik von JEDER Gewerkschaft ist nichts anderes al ein Vertragsbruch. Es ist ein komisches Phänomen, dass man in vielen Staaten einen ordinären, unmoralischen Vertragsbruch legalisiert hat.

    Ich selber hatte in der Tat vor ein paar Jahren einen ähnlichen Gehaltssprung durchgesetzt, jedoch unter Beachtung meiner Verträge. Ich sagte meinem Chef, dass ich mir unterbezahlt vorkäme und ob er mir ein besseres Angebot machen könne. Das konnte er nicht und ich legte ihm daraufhin meine Kündigung auf den Schreibtisch.

    Ich bewarb mich bei einem anderen Unternehmen und machte dann einen Gehaltssprung von fast 100% (also das Doppelte). DAS ist die marktwirtschaftliche und redliche Vorgehensweise.

    Ich weiß, ich weiß – jetzt kommen wieder diejenigen, welche der Meinung sind, dass es aber auch Berufe gäbe, welche überall „ungerecht“ bezahlt würden. Nur welche sind das? Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

    Entweder der Staat sorgt durch Interventionismus für Löhne, welche niedriger sind als der Marktwert – dann erhält man auch einen Mangel an der Angebotenen Arbeit (z.B. bei Ärzten).

    Oder es liegt schlicht daran, dass es im Verhältnis sehr viele Anbieter gibt. Stellen wir uns zwei kleine Städte im Mittelalter vor. In der einen Stadt gibt es nur einen Schmied. Dieser ist ziemlich schlecht, aber eben der Einzige. In der anderen Stadt sind zehn Schmiede, alle durch die Bank wirkliche Könner. Frage: Wer verdient mehr, auch pro Arbeitsstunde, einer der Spitzenschmiede oder die Graupe im anderen Dorf?

    Es gibt keinen „gerechten Preis“ und keinen „gerechten Lohn“, im Bezug auf Preise oder Löhnen das Wort „Gerecht“ zu benutzen ist ein Kategoriefehler. Es gibt MARKTgerechte Preise oder Löhne und es gibt die Vertragstreue und den Vertragsbruch.

    Wenn es morgen dreimal mehr Ingenieure gibt, dann wirkt sich das auf meine Gehaltsentwicklung aus. Das Problem in dem Dorf mit den zehn guten Schmieden lösen diese nicht dadurch, dass sie kollektiv streiken um höhere Löhne durchzusetzen. Es gibt z.B. zu wenig Schreiner oder man kann eventuell in ein gewisses Nachbardorf umziehen. Zudem wird es irgendwann weniger Schmiede geben, denn es ist in diesem Dorf unattraktiv, Schmied zu werden. Das wird das Einkommen irgendwann also ohnehin wieder anheben.

    Richtig dumm wäre es von der Stadt übrigens, die 10 Schmiede zu subventionieren, da „man heutzutage vom Schmieden nicht mehr leben kann, obwohl Schmiede für die Gesellschaft doch so wichtig sind“. Das führt dann dazu, dass 1. die Schmiede nicht weniger werden, 2. Die Schmiede sich nicht mehr um Qualitätserhalt oder -steigerung kümmern müssen und 3. dass sie sich keine Gedanken mehr machen müssen um ökonomisches Verhalten.

    Gut, diese elementaren Dinge müsste eigentlich jeder wissen, der zumindest einen Hauptschulabschluss vorweisen kann, aber Erwachsene, welche im „gebildeten“ Europa die Schule durchlaufen haben können statt dessen immerhin ihren Namen tanzen und wissen, dass Linkssein gut ist, Staat die eigenen Probleme zu lösen hat und dass jeder nur Opfer der Gesellschaft und der „bösen“ Wirtschaft ist.

  8. #2 – Kleine Korrektur
    Die Gewerkschaften arbeiten mindestens seit 12 Jahren eng mit der Regierung und den Arbeitgebern zusammen.

    Ansonsten zu #3 Die Ärzte haben bereits gestreikt und etwa 20 % Lohnsteigerung herausgeholt. Selbstverständlich wurde ein Notdienst aufrecht erhalten. Aber auch über diesen Abschluß wurde die breite Öffentlichkeit nicht umfassend informiert.

  9. 1 schmibrn

    Ich wuesste nicht, was Marktwirtschaft mit dieser knallharten Erpressung zu tun hat. Eine 70 prozentige Lohnerhoehung ist gerechtfertigt, wenn die Arbeitnehmer trotz guter Ausbildung mit 500EUR netto nach Hause gehen und vom Staat Aufstockung benoetigen. Moechte mal wissen, ob das jetztige Gehalt dieser Vorfeldgeier nicht schon weit ueberhoht ist.

    Mir ist noch gut in Erinnerung, wie die Lufthansa-Piloten vor ca. 10 Jahren streikten. Sie waren mit Abstand die Bestverdiener der Welt und kriegten den Hals nicht voll. Damals pressten sie eine sage und schreibe 35 prozentige Gehaltserhoehung durch.

    Unfassbar.

    Diese Phaenomene sind in England aufgetaucht, ebenfalls in Neuseeland in den 80ern. Dort haben anschliessend 2 Regierungen konsequent gegen diese Gier- und Versorgungsmentalitaet anregiert, beide uebrigens aus verschiedenen weltanschaulichen Lagern. Und beide gegen die Bevoelkerung, tja, man sagt es nicht gern. Danach war der Spuk vorueber. Es muss eben manchmal alles noch viel, viel schlimmer kommen.

  10. Auch Streiks und Tarifstreits sind Bestandteil der Sozialen Marktwirtschaft und Demokratie. Im Bereich der ehemaligen Bundesbahn oder Bundespost oder auch bei der Flugsicherung wurden unsere staatlichen Behörden privatisiert. Nun soll sich auch niemand wundern, wenn die Unternehmen nur Geld verdienen wollen und die Mitarbeiter dies auch tun wollen.

  11. Das können die Guten Onkels von der Gewerkschaft: Stunk machen statt selber arbeiten.

    Das schreit nach einer eigenen Casting-Show: Deutschland sucht den Super-Stunk. :mrgreen:

  12. Nur Reagan und Thatcher wussten wie mit den Gewerkschaften umzugehen ist. Gewerkschaften sind legalisierte Diebe, die permanent den Unternehmer bestehlen und enteignen. Weg damit!

  13. #3 kewil (22. Mrz 2012 06:30)
    Die Ausreisewelle herrscht noch an.
    In der New DDR herrscht eingeschränkte Reisefreiheit, deswegen haut auch alles was etwas in der Birne hat ab – entflieht der Ausbeutung durch einen nimmersatten Leviathan. Ersetzt werden fehlende Fachkräfte durch low level migrants. Heraus kommt dann u. a.:

    Deutschland wird immer fauler und ist am Abstieg.

    (Bei einem besuch z. B. in Krankenhäuser fragt man sich schon, wo sind die vielen Bio-Deutsche Ärzte die hier Ausgebildet werden?)
    Wenn sich Arbeitgeber „Manager“ wie die Fraport AG erpressen lassen. nun, dann ist das ihr Ding.

    Große freiheitsliebende Politiker eines Schlages von Reagan und Thatcher sind in EUDSSR unerwünscht.

  14. @#8 Paul Maxx

    Auch Streiks und Tarifstreits sind Bestandteil der Sozialen Marktwirtschaft und Demokratie.

    Nein, es ist lediglich im Augenblick legal – aber das heißt weder, das dies etwas mit Moral noch mit Marktwirtschaft zu tun hat.

    Im Bereich der ehemaligen Bundesbahn oder Bundespost oder auch bei der Flugsicherung wurden unsere staatlichen Behörden privatisiert. Nun soll sich auch niemand wundern, wenn die Unternehmen nur Geld verdienen wollen und die Mitarbeiter dies auch tun wollen.

    Also weil jetzt keine Staatsschranzen mehr die Arbeit tun, bei denen Arbeitsqualität und Preis ohnehin der natürlichen Regelung des Marktes entzigen ist zum Schaden der Allgemeinheit darf man sich nicht wundern, dass nun Personen dort Arbeiten, denen ebenfalls der Staat aus welchen Gründen auch immer das vorsätzliche Brechen ihrer Verträge gestattete? Gehts noch?

  15. Halten wir fest: Aus Deutschland ist ein Niedriglohnland geworden. Jeder 4. verdient unter Mindestlohn-Niveau.
    Löhne müssen aufgestockt werden mit Hartz VI damit man davon leben kann und so weiter …

    Wenn also diese Vorfeldlotsen im Jahr 50000 verdienen, kriegen sie etwa 4166 Brutto, bleibt etwa 2400 Netto. Ist das zuviel verdient? Wollen wir es ihnen nicht gönnen und uns darüber freuen, daß wenigstens noch ein paar nicht so schlecht verdienen. Arbeiten müsen die dafür bestimmt nicht wenig.

    Warum sucht sich Kewil ausgerechnet diese Fälle heraus, warum nicht die Fälle wo im Monat 1200 Brutto verdient wird, oder von mir aus 2000 Brutto, dann bleiben etwa 1346 Euro. Diese Fälle gibt es zuhauf. Diese Arbeiter/Angestellten hätten auch gerne mehr in der Lohntüte.

  16. Ich habe keinen Einblick in die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge von Flughäfen. Was verdient denn so ein Pilot heutzutage? Was ein Flugbegleiter?
    Warum waren Flüge jahrzehntelang völlig überteuert für uns Normalbürger? Warum kann man heutzutage billiger fliegen als Zugfahren?

    Wenn die Forderung der Bodenlotsen wirklich so dermaßen überhöht ist, dann kann man die nächsten 2 Jahre neue ausbilden und gucken, ob jemand Lust hat für das Geld diesen Job zu machen. Oder ob man besser ausschläft und ein bisschen schwarzarbeitet. So wird’s doch überall gemacht.

  17. Für mich ist es klar: Streik ist Vertragsbruch und Nötigung. Dem Arbeitgeber müßte man einen ähnlichen legalen Hebel verpassen, indem er jährlich einen Mitarbeiter feuern darf, ohne dies begründen zu müssen, und ohne vor dem Arbeitsgericht verklagbar zu sein. Wie schnell würde unter den Gewerkschaftlern wohl die Angst umgehen? Streiks würden dann Geschichte sein.

  18. 13 muezzina

    „Wenn die Forderung der Bodenlotsen wirklich so dermaßen überhöht ist, dann kann man die nächsten 2 Jahre neue ausbilden und gucken, ob jemand Lust hat für das Geld diesen Job zu machen.“

    Das Problem ist, dass nach 2 weiteren Jahren die, die zuvor mit traenenerstickter Stimme ueber ihre angebliche Ausbeutung lamentiert hatten, nun – erkennend, dass Andere ihren Job uebernehmen wuerden – das zuvor als unterbezahlt apostrophierte Gehalt ohne wenn und aber akzeptieren und nie auf die Idee eines Streiks kaemen. Wo bringst Du dann die frisch Ausgebildeten unter?

  19. Letztes Jahr war ich für ein paar Tage in der Schweiz. Dort sind die Restaurants auch in der Woche noch gut besucht, halt anders als in Deutschland. Dort zahlt man noch andere Löhne. Hier ist das Lohnniveau einfach verkommen. Durch den Euro und Politik hat sich in Deutschland wieder ein Lumpenproletariat gebildet. Dadurch kommen dann solche Exzesse, wie hier beschrieben. Meine Gefühle gehören hier den Angestellten.

  20. Das wird der sozialistische ökonomische Analphabetismus nie begreifen:

    Früchte werden nicht durch das Schütteln von Bäumen produziert – auch nicht durch revolutionäres Schütteln.

    Um der müden Phantasie etwas auf die Beine zu helfen: Auch Leibesfrüchte entstehen nicht durch Schütteln. Und revolutionäres Schütteln führt hier höchstens zu Penisbruch, dem Ende aller Fruchbarkeit. :mrgreen:

  21. Wofür ein „Marshaller“ ein Gehalt über 70K benötigt um seine Arbeit ordnugnsgemäß zu entrichten entbehrt sich meiner Logik.

    Das ist „keine“ Marktwirtschaft“, Marktwirtschaft ist, das man Gehälter festlegt und Leute sich aufgrund dessen Höhe entscheiden ob diese den Beruf ausüben können.
    Wenn die Firma keine Leute finden müssen die mit dem Gehalt anziehen.
    Aber diese Streikgewerkschaften heben das Gehalt „künstlich“ an, obwohl es mehr als genug Interessenten gibt.

  22. MARKTWIRTSCHAFT wäre es nur dann, wenn die Verträge FREI ausgehandelt und auch frei gekündigt werden können. Nur dann setzt sich der Grundsatz von Angebot und Nachfrage durch.

    Alles andere ist Sozialismus. Mit den bekannten Folgen. Auf Dauer Pleite.

  23. „Deutschland wird immer fauler und ist am Abstieg.“

    Das ist ein Spruch wie Deutschland braucht eine Bereicherung von ….und wird durch sie bereichert….

    Warum wird denn Deutschland angeblich immer fauler?

    Alleine in der Schattenwirtschaft werden laut Focus ungefähr 340 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschftet.

    Tatsache ist doch: Wer heute den Mund hält und tut was man ihm aufträgt, ist doch der Arsch der Nation, oder stimmt es nicht in Sachen Islam? Und da gibt es eben auch noch andere Themen wo man den Mund aufmachen sollte, beim Lohn und so weiter.

    Wer schlecht verdient soll jetzt wohl auch noch schön fleißig sein und sich mit kargem Lohn abfinden, oder wie? Dann kann er doch auch gleich auswandern, was bereits 160000 jährlich machen. Denn in so manch anderen Ländern verdient man inzwischen mehr wie in Deutschland.

  24. Jede Gehaltserhöhung ist indirekt verbunden
    mit Preiserhöhungen !
    Der Reisenenden muss dies Zwangsläufig mit
    Bezahlen !
    Aber wenn man sich einen Wulff und weitere
    3 ehemalige Bundespresidenten für schlappe
    2 Millionen per Anno leistet, und einen
    VW Manager 17,5 Millionen bekommt, wäre es
    nicht an der Zeit der Frage der Moral noch
    mal zu Überdenken ?

  25. #15 RChandler (22. Mrz 2012 07:05)

    Warum sucht sich Kewil ausgerechnet diese Fälle heraus, warum nicht die Fälle wo im Monat 1200 Brutto verdient wird, oder von mir aus 2000 Brutto, dann bleiben etwa 1346 Euro. Diese Fälle gibt es zuhauf. Diese Arbeiter/Angestellten hätten auch gerne mehr in der Lohntüte.

    1346 Euro netto sind ca. 2700 DM.
    Ist doch okay, der Euro ist etwa 51 Pfennig wert.
    Oder will das jemand bestreiten?

  26. Wir sollten bei PI aufhören auf Menschen einzuprügeln die im untersten Lohnsegment arbeiten und berechtigte Forderungen stellen . Wenn dänische Unternehmer Deutschland als Niedriglohnland bezeichnen , sollten wir aufwachen . Wer leichtfertig über die Aushebelung des Streikrechts fabuliert und Verbote fordert hat nicht begriffen , was die Folgen davon wären .

  27. das ist doch noch gar nichts

    die „richtigen“ Fluglotsen haben das alles durch den letzten Tarifvertrag absolut getoppt

    der Spitzenverdiener erhält jetzt bis zu 180.000 € statt vorher 130.000, bei 26 Wochenstunden und 50 Tagen Urlaub und Erholungstage, jede „Überstunde“ wird mit 100% Aufschlag abgerechnet

    wenn man dann noch weiß, das der zuständige Staatssekretär des Verkehrministeriums auf Wunsch der Fluglotsen Gewerkschaft GdF zum Geschäftsführer der DFS ( Deutsche Flugsicherung), also dem Verhandlungspartner, wechselt, ist alles klar

  28. #15 RChandler

    Wenn also diese Vorfeldlotsen im Jahr 50000 verdienen, kriegen sie etwa 4166 Brutto, bleibt etwa 2400 Netto. Ist das zuviel verdient? Wollen wir es ihnen nicht gönnen und uns darüber freuen, daß wenigstens noch ein paar nicht so schlecht verdienen. Arbeiten müsen die dafür bestimmt nicht wenig.

    Meine Güte, wo hatten Sie eigentlich Volkswirtschaftslehre? Der BETRAG ist völlig egal! Ich würde denen auch gerne 100.000€ pro Jahr „gönnen“, wenn dieser Lohn ihre Knappheit wiederspiegeln würde. Ich „gönne“ niemanden seinen Lohn, der mittels Nötigung, Erpressung oder Raub sich diese erschlich, völlig egal wie hoch er ist und ich „gönne“ jedem seinen Lohn, der eine Leistung anbietet, die lohnentsprechend knapp ist. Alles Andere ist Kindergartenniveau.

  29. Man müsste nur die volle Vertragsfreiheit einführen, das heißt jeglichen Kündigungsschutz abschaffen. Dann würde sich das mit den Streiks ganz schnell erledigen. Streiks sind Erpressung und werden auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Die Gewerkschaften sind Kartelle, also genau das, was Unternehmern verboten ist. Thatcher hat angefangen diesen Sumpf auszutrocken.

    Florian Euring

  30. Apropos: wer hat eigentlich die letzten 12 Monate auch 70% mehr gekriegt? Ich nicht!

    Neidisch?

    70 Prozent sind es bei mir zwar nicht, aber mein Umsatz hat sich drastisch gesteigert, da bleibt auch zum Ultimo mehr, von Investitionen mal ganz zu schweigen. 2012 wird wohl mein absolutes Top-Jahr in Thailand werden, das macht mich nicht sauer. Im Gegenteil.

  31. Herrlich, Herrlich.

    Immer diese Neiddebatte beim Lohn. Buhhu der verdient mehr als ich (Mit dem Finger zeig), was für eine Ungerechtigkeit Buhhu, ich will auch soviel verdienen.

    Jedem steht es frei sich um den entsprechenden Job zu bewerben, so die Qualifzierung dafür ausreicht.

    Vielleicht sollte sich ein jeder mal die Frage stellen warum denn so viele kleine Spezialgewerkschaften entstanden sind. Da kommt man nämlich ganz schnell dahinter das dies an der Gieskannen Lohnpolitik von Verdi & Co liegt.

  32. Toll! Kewil!
    Das Ganze hat mittlerweile Bild-Zeitungs-Niveau.
    Die 70 % „mehr“ würden nur bedeuten, dass die Fra mit den Mü gleichziehen.
    Dazu sollte man (vielleicht) mal erwähnen, dass jeder Mensch von seiner Hände Arbeit leben können muss – aber selbst ein Stundenlohn von 10 €uro (über 45 Jahre) nur eine Rente von 684 Euro bedingt. Also ab – auf´s Sozialamt.
    Und hier zahlt dann über Umwege der Steuerzahler für die Niedriglöhne der Unternehmer!

  33. wir sind nunmal zum großteil eine verwahrloste nation geworden mit enormer mitnahmequalität. wulf – maschmeier – all die anderen , selbst vergözte jungrennfahrer verlassen sofort das eigene land wenns ans steuerzahlen geht. warum sollen sich die vorfeldfahrer da ausnehmen. ich kenne so gut wie keinen der sich nicht die tasche vollstopft wo er nur kann. achtet mal beim nächsten markteinkauf darauf wo wie offt die kasse klingelt :o).

    wer ist wieviel wert ?. theologen ? Beamte politiker – migrationsintegrierende böhmers oder kolats und kerners… sind die ihr geld wert ???

  34. Also ich versteh die Aufregung nicht.
    Ich bin eigentlich froh darüber, dass in Deutschland auch mal gestreikt wird.
    da haben uns die Franzosen einiges voraus. Wir ackern wie im Hamsterrad während unsere europäischen Kollegen für ihre „Rechte“ einstehen. Da finde ich es tatsächlich schäbiger, wenn die Griechen gegen Rentenkürzungen auf die Straße gehn.

  35. #5 Cato (22. Mrz 2012 06:39)

    Wenn Leute plötzlich 70 000 Euro verdienen, die man auch durch Schiffschaukelbremser hätte ersetzten gekonnt, dann ist etwas faul in der freien Marktwirtschaft.

    Warum ersetzen sie die denn dann nicht durch Schiffschaukelbremser? Häh??

  36. Reine Neiddebatte. Dann freue ich mich schon mal auf den Text zum neuen Tarifabschluss im öffentlichen Dienst. Sorry aber das ist Bild-Niveau. Es steht übrigens jedem frei in einen besser bezahlten Beruf zu wechseln.

  37. Wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Gehälter der Frankfurter denen der Münchener Kollegen angeglichen. Sollte das 70% ausmachen, wäre es lediglich ein Zeichen dafür, dass in Frankfurt lange Zeit viel zu wenig bezahlt worden war.

  38. # 37/38

    Volle Zustimmung!!! Konzentrieren Sie sich auf die Felder , kewil , wo es Ihnen nicht an Durchblick mangelt . Tarifpolitik ist nicht Ihre Stärke. Als Vertreter eines mitfühlenden Konservatismus geht mir dieser Artikel völlig gegen den Strich.

  39. Lieber kewil,
    satteln Sie schnellstens um auf “ FOLGEMIRWAGENFAHRER“. TOll das Sie auch zu den Deutschen Neidhammeln gehören.

  40. @ kewil

    Sie waren offensichtlich vor einiger Zeit in den USA, und haben auch Beobachtungen gemacht, was die Amis von uns Deutschen unterscheidet.
    Ihnen ist der absolut fehlende Neid der Amis, und die Bewunderung für Leute die es zu etwas gebracht haben, entgangen.

  41. Verdi treibt gerade dasselbe üble Spiel. Ob sich irgendwelche Arbeitnehmer mit ihren Arbeitgebern streiten und auf welche Weise sie ihren Streit austragen, kann mir als unbeteiligtem Dritten weitestgehend egal sein. Anders ist es, wenn nicht der Arbeitgeber sondern ich, der zahlende Kunde, bestreikt werde. In der Privatwirtschaft wäre das für mich ein Grund für eine fristlose Kündigung und einen sofortigen Anbieterwechsel. Genau diese Streikgruppen haben aber auf nahezu allen von ihnen betriebenen Gebieten ein Monopol, oft mit Zwangsnutzung. Unter diesen Umständen wird der sogenannte Streik zur Nötigung und gewaltsamen Erpressung. In jedem Rechtsstaat hätte der Bürger einen Anspruch, von den staatlichen Ordnungkräften vor solchen Kriminellen geschützt zu werden. Solange das nicht geschieht bleibt nur die vollständige Privatisierung und Auflösung aller staatlichen Monopole. Wenn das die gezahlten Löhne halbieren sollte, bleibt es den Betroffenen unbenommen, sich bei ihren wohldotierten Gewerkschaftsfunktionären persönlich zu bedanken.

  42. ich würde einfach 200 Mann von der Putzkolonne auf diesen Job ausbilden und die müssen dann einspringen, wenns nötig ist.

  43. ‚Finanziell gerecht‘ ist bekanntlich wenn jeder Einzelne mehr verdient als der Durchschnitt der Beschäftigten. Und bevor mir jetzt jemand für diese Aussage ins Gesicht springt: Ich versuche nur, mich dem Niveau dieser Diskussion anzupassen.

  44. Warum nicht die Weichensteller, die Gleisgeher, der Schaffner, die Scheibenputzer?

    Die Scheibenputzer? Die streiken bei der Bahn schon seit Jahrzehnten!

    Don Andres

  45. Das ganze ist nur möglich wegen den pervertierten „Streikrecht“, das einzig und alleine nur zur Aushöhlung und Zerstörung der Gesellschaft erfunden wurde.

  46. @ #3 kewil (22. Mrz 2012 06:30)

    Warum sollen eigentlich nicht alle Notärzte streiken und morgen die Chirurgen und dann Herzspezialisten?

    Oder die Narkoseärzte… :mrgren:

    Don Andres

  47. @ #3 kewil (22. Mrz 2012 06:30)
    Oops, nochmal:

    Warum sollen eigentlich nicht alle Notärzte streiken und morgen die Chirurgen und dann Herzspezialisten?

    Oder die Narkoseärzte… :mrgreen:

    Don Andres

  48. -> wer hat eigentlich die letzten 12 Monate auch 70% mehr gekriegt? Ich nicht! <-

    Korrekt, die Vorfeldlotsen aber auch nicht. Niemand bekommt etwas "eigentlich". 😉

  49. Oh.Hier fühlen sich wohl einige Vielflieger die zwischen 20 000 u. 30 000 Euro verdienen in ihrer bewegungsfreiheit eingeschränkt.
    70 % mehr Lohn ist nicht zuviel.
    Jeder will sicher fliegen,einen sicheren Flughafen.
    Rechnet man die 70 % auf den Lohn drauf und zieht man die Steuern von diesem Batzen ab, bleibt da nicht viel.
    Gewerkschaften müssen sein.Die Zeiten der Hochherschaftlichen Ausbeutung sind vorbei!

    Herzlich Willkommen im Jahre 2012.

  50. War vielleicht Kewils Flug von den Streiks betroffen? 😀 😀

    Was erlauben sich die Vorfeldlotsen eigentlich?

    Sie sollten jeden Euro zu schätzen wissen und der Fraport täglich auf Knien für den sicheren Arbeitsplatz danken.

    Und was machen sie stattdessen? Verlangen mehr Geld für ihre Arbeit, und das nur, weil das Leben in unserem Land immer teurer wird, weil Lebenshaltungskosten und Abgabenlast steigen.
    Hey, „wir“ haben Verantwortung und müssen Europa retten, da muss man als Arbeiter und verantwortungsvoller Europäer schon Abstriche bei sich selbst machen.

    Ausserdem haben wir in unserem Land die mit Mühsal Beladenen aller Welt zu füttern.
    Irgendwer muss das ja tun und für diese Leute mitarbeiten.

    Richtig wäre, wir gehen zurück zur Leibeigenschaft, jawoll.

    Jeder Arbeiter bekommt im Namen der Sozialen Gerechtigkeit freie Kost und Logis und ein kleines Taschengeld für gebrauchte! Kleidung.

    *zyn. aus*

  51. Tip für alle in NRW: Heute abend spricht Joachaim Wagner in Hamm!

    Bekannter Fernsehjournalist diskutiert mit Experten über die Rolle islamischer Friedensrichter im deutschen Rechtskreis
    Pressemitteilung des Präsidenten des OLG Hamm vom 16.03.2012
    Auf Einladung der Juristischen Gesellschaft Hamm e. V. wird der promovierte Jurist, bekannte Fernsehjournalist und Autor Dr. Joachim Wagner am 22.03.2012 um 18.00 Uhr im Oberlandesgericht Hamm (Raum A005/A006) mit Experten über die Rolle islamischer Friedensrichter im deutschen Rechtskreis in einer für Interessierte frei zugänglichen Veranstaltung diskutieren.

    Joachim Wagner wird einleitend Thesen aus seinem 2011 erschienenen Buch „Richter ohne Gesetz: Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat“ vorstellen und anschließend mit Andrea Kaminski, frühere Direktorin des Amtsgerichts Velbert, und Dr. Ekkehard Rudolph, LKA Düsseldorf, diskutieren.

    Thomas Vogt, Vizepräsident des Oberlandesgerichts und Vorsitzender der Juristischen Gesellschaft Hamm e. V, würde sich freuen, zahlreiche Gäste bereits um 17.30 Uhr bei einem kleinen Imbiss und Getränken im Oberlandesgericht Hamm begrüßen zu können.

    http://www.olg-hamm.nrw.de/presse/01_aktuelle_mitteilungen/10_Bekannter_Fernsehjournalist/index.php

  52. Strengen sie sich alle an,und werden Vorfeldlotse.
    Dann muss man nicht neidisch sein auf anderer Menschen Gehälter.

  53. #53 magpitdererste (22. Mrz 2012 11:32)

    20 000 bis 30 000 Euro monatlich wohlgemerkt!

  54. Um die Arbeit dieser Berufsgruppe („Vorfeldlotsen“) zu beurteilen, fehlen mir zugegebenermassen die Insiderkenntnisse. „Fluglotsen“ im herkömmlichen Sinne, die in der Flugaufsicht arbeiten, sind jedenfalls hochausgebildete Spezialisten, auf deren Schultern extreme Verantwortung für die Sicherheit des Flugverkehrs liegt – ebenso wie Piloten. „Arbeit“ kann man nicht allein an körperlicher Tätigkeit messen, auch andere Faktoren sind dabei zu berücksichtigen.

    Solange ein schleimiger Schwätzer, dessen Verdienste für dieses Land darin bestehen, das höchste Staatsamt in den Dreck gezogen zu haben, für knapp 2 Jahre lieb Winken und Hochverrat am eigenen Volk lebenslang jährlich 200 000 Euronen nebst militärischer Ehrung, Sekretärin und Dienstwagen abzuzocken und eine Friseurin oder Arzthelferin in Vollzeitarbeit gerade soviel in der Lohntüte
    hat, sich trotz wahnwitzig überteuerter Spritpreise, Mieten und Lebenshaltungskosten so eben über Wasser halten zu können, solange sind Interessenvertretungen für solche Arbeitnehmer bitter nötig!
    Solange hier 20jährige Dauer-Hartz4-Empfänger aus Südland mit 160 000-Euro-Daimlern über Deutschlands Straßen brettern und solange vielköpfige dauerschmarotzende Asylantenfamilien sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung ihr komplettes Leben nebst medizinischer Rundumversorgung alimentieren lassen können und „geduldete“ Straftäter seit Jahrzehnten hier sorgenfrei auf Staatskosten leben, haben die, die für ihr Geld noch arbeiten, Steuern zahlen und dieses kranke System damit finanzieren, jedes Recht der Welt auf wenigstens einen halbwegs gesicherten Wohlstand!
    Wer arbeitet, soll mehr bekommen als der, der nicht arbeitet (bei denen, die das ohne eigenes Verschulden nicht können, ist das etwas anderes!). Das hat nichts mit „Sozialismus“ zu tun, sondern allein DAS ist Gerechtigkeit!

  55. Ich bin für 500% mehr Lohn! Das sollte uns unsere Flugsicherheit schon Wert sein. Und die Steuern gehen ja auch noch runter. Im Grunde bleibt da nicht viel.

  56. @alle Streikbefürworter

    Leider zeigt die Diskussion, dass man sich hier den Wolf argumentieren kann, – es kommt trotzdem weiter rotes Gewäsch, ohne auch nur im Geringsten auf die bisher vorgetragenen Argumente ein zu gehen.

    @54 nicht die mama

    Was erlauben sich die Vorfeldlotsen eigentlich?

    Sie sollten jeden Euro zu schätzen wissen und der Fraport täglich auf Knien für den sicheren Arbeitsplatz danken.

    Nein, wenn einem die Vertragsbedingungen nicht passen, dann kann man KÜNDIGEN. So machen das rechtschaffende Leute.

    Und was machen sie stattdessen? Verlangen mehr Geld für ihre Arbeit, und das nur, weil das Leben in unserem Land immer teurer wird, weil Lebenshaltungskosten und Abgabenlast steigen.

    Vermutlich, weil die vielen Gehirnakrobaten in anderen Bereichen ebenfalls höhere Löhne erstreikten und diese – oh Wunder – eingepreist wurden. Das führt dann logischer Weise zu einer „Steigerung der Lebenshaltungskosten“.

    Außerdem darf man nicht erst Parteien wählen, welche die Staatsquote in nie gekannte Höhen treiben und dann dem Arbeitgeber vorwerfen, dass vom Lohn so wenig übrig bleibt! Das ist bescheuert!

    @#34 Islam_kritisch & Co.

    Warum gehen Sie nicht auf bereits vorgetragene Argumente ein?

    Unter #7, #14 oder #31 hatte ich mich bereits verewigt und da ihr „Konservativen mit Herz“ ja auch sicher auch Hirn habt, lassen sich meine Ausführungen doch spielend widerlegen, oder? Ein Diskurs besteht darin, die Argumente der Gegenseite an die Wand zu nageln.

  57. @#61 nicht die mama

    Spätestens wenn Ihr Friseur, Ihr Bäcker, Ihre Aldi-Kassiererin, Ihre Tankstellenverkäuferin, Ihr Arzt, Ihr Kfz-Mechaniker, die Kindergärtnerin Ihrer Kinder, Ihr Elektriker und Ihr Installateur 70% mehr Lohn erstreikte werden auch SIE feststellen, warum das keinem etwas gebracht hat und jeder im Schnitt sogar weniger Kaufkraft hat.

    Eingepreist wird nämlich „brutto“ – der Kaufkraftzuwachs ist jedoch „netto“.

  58. Warum sikt wohl das Lohnniveau? Wenn ein Land über Jahrzehnte wirtschaftsfeindliche, und vor allem fortschrittsfeindliche Politik betreibt, dann geht logischerweise der Wohlstand flöten.
    Der letzte Tiefschlag, in einer langen Reihe, war der Atomausstieg.
    Hunderte Milliarden Investitionen einfach zu Schrott geschrieben. Gleichzeitig werden noch größere Summen in sinnlose Windmühlen und Solardächer „investiert“, genaugenommen versenkt.
    Nebenbei leistet sich dieses Land ein riesen Heer von Sozialpädagogen, Theaterwissenschaftler, Kommunikationsfuzzies und alle möglichen anderen Quasseltypen.
    Alles aus Steuern gut bezahlte Posten, die nicht nur keinen Wohlstand erzeugen, sondern auch noch richtig volkswirtschaftlichen Schaden anrichten mit ihren kruden Ideen zum ökologischen, nachhaltigen Umbau der Gesellschaft.
    Im übrigen steht es jedem frei sich unternehmerisch zu betätigen, und dann die Löhne zu zahlen, die er von anderen fordert.

  59. #60 Pantau (22. Mrz 2012 13:26)

    Qualität hat einfach ihren Preis.

    Wenn ein Chef einen guten, zuverlässigen, ausgebildeten Arbeiter/Angestellten will, muss er dessen Marktpreis bezahlen.

    Da es allerdings sehr umständlich ist, diesen Marktpreis bei jedem Einstellungsgespräch einzeln auszumachen, gibts die Tarifverträge, die ab und zu angepasst werden müssen, wenn der Chef nicht von selbst auf die Idee kommt, seinen Angestellten den Lohn an die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Staatsabgaben anzupassen.

    Und das passiert jetzt: Der Arbeiter/Angestellte macht seinem Chef klar, dass er für den derzeitigen Lohn nicht arbeitet.

    Und man stelle sich vor, der Streik wäre ein kein Streik sondern eine Massenkündigung. 😀

    Wie lange würde es wohl dauern, bis der Chef eine ausreichende Anzahl ausreichend ausgebildeter Ersatzkräfte findet?

    Und wie laut würde die Fraport wohl schreien, wenn die Fluglotsen geschlossen kündigen statt nur zu streiken?

    Und wer wäre der Insolvenzverwalter? 😀

    Aus werlchen Kassen käme das Hartz Fear der Künigenden, welches sie beziehen würden, wenn der Reallohn auf Hartz-Neveau steht?

    Fragen über Fragen…

    Nachdem der Staat sich in die Bevölkerungsentwicklung eingemischt hat, wird sich die Regierung übrigens in Bälde damit auseinandersetzen müssen, die Folgen dieser Einmischung zu tragen und Antworten auf diese und ähnliche Fragen finden müssen.

    Brezensalzer können keine Flieger einweisen, importierte Ziegenhirten auch nicht.

  60. #53 magpit…

    Gewerkschaften müssen sein. Die Zeiten der hochherrschaftlichen Ausbeutung sind vorbei!

    Mit Verlaub, das ist sozialistisches Dummsprech à la 68er.
    Was würden Sie als Chef den Hilfsarbeitern Ihres Unternehmens zahlen? Denn die Tätigkeiten auf dem Vorfeld sind noch nicht einmal ein Ausbildungsberuf.
    #63 nicht die mama

    Brezensalzer können keine Flieger einweisen…

    Doch, können sie – wie der Brezensalzer nach einer Einweisung!

    Noch etwas zu Tarifabschlüssen: Als 1974 der fette Kluncker bei Brandt & Co. insgesamt etwa 13% Tariferhöhungen im ÖD durchsetzte, fasste ich mir damals als junger Mensch – und selbst Nutznießer(!) – an den Kopf. Fortan war die SPD für mich unwählbar geworden. Viele Jahre später schrieb ein Wirtschaftsfachmann, dass diese Tariferhöhung der Sargnagel für die öffentlichen Haushalte war. Aber ökonomische Weitsicht ist nicht unbedingt ein Merkmal roter (und mittlerweile auch schwarzer) Politiker…

  61. Im Zuge der zunehmenden Einführung des Kommunismus / Sozialismus in unserer Gesellschaft mutet es mitunter inzwischen komisch an, mit was für Jobs man das große Geld verdient. 70.000 Euro für einen nicht studierten FAHRER, nur weil er auf einem Rollfeld rumkurvt? Das kann beinahe jeder lernen. Paar Fetzen Englisch evt. noch „Follow Me“ im Integrationskurs und fertig.

    Erbärmlich, aber wenn ich sowas höre, frage ich mich, wozu noch arbeiten gehen.

  62. @#63 nicht die mama

    Da es allerdings sehr umständlich ist, diesen Marktpreis bei jedem Einstellungsgespräch einzeln auszumachen, gibts die Tarifverträge, die ab und zu angepasst werden müssen, wenn der Chef nicht von selbst auf die Idee kommt, seinen Angestellten den Lohn an die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Staatsabgaben anzupassen.

    Frage: Wie findet Ihr Bäcker den Marktpreis seiner Brötchen ohne Brötchentarifpolitik?

    Wenn ein Unternehmen unter dem Marktpreis seine Mitarbeiter bezahlt, bekommt er entweder langfristig nur noch jene Mitarbeiter, welche dem Marktpreis entsprechen ODER er hat ein massives Nachwuchskräfteproblem.

    Das dolle an dem Freien Markt ist ja, dass er alleine in der Lage ist, den wahren Marktpreis auch zu kennen. Die Tarifpartner kennen ihn eben nicht. Ein Unternehmen, dass bei einem bestimmten Lohnniveau Schwierigkeiten hat, Leute zu finden, kennt ihn zwar ebenfalls nicht, weiß aber, dass der aktuelle Lohn wohl zu gering ist und muss reagieren. So konvergieren die Löhne gegen den Marktwert und – oh Wunder – so funktioniert das auch mit den Brötchen Ihres Bäckers. Ganz ohne Brötchenpreistarifparteien und -politik.

  63. #66 HKS (22. Mrz 2012 13:54)

    Und die Verantwortung muss Deiner Meinung nach nicht vergütet werden?

    Der Brezensalter kann betrunken zur Arbeit kommen und seinen Ausschuss zur Brotzeit essen, während der Fluglotse auch in seiner Freizeit daran denken muss, am nächsten Tag in Topform zu sein, weil wenn der Fluglotse unkonzentiert arbeitet, ein Gerichtsverfahren wegen fahrlässiger Tötung bzw. fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge zu erwarten hat.

    Diese Verantwortung und die andauernde Bereitschaft und die Fähigkeit, diese Verantwortung übernehmen zu können und zu wollen, gehört in meinen Augen zu den Leistungen bzw. der Ausbildung dazu, die ein Arbeitgeber über den Lohn bezahlen muss.

    Man stelle sich vor, ein Arbeitgeber setzt auf so einen Arbeitsplatz einen notorisch verantwortungslosen Billig-Arbeiter mit „leck mich-Gefühl“!

  64. @#64 nicht die mama

    Und man stelle sich vor, der Streik wäre ein kein Streik sondern eine Massenkündigung.

    Wo ist denn dann das Problem? Weg mit dem Streikrecht und es kündigen einfach alle. Wie – tun dann doch nicht alle? Es würden sogar die Meisten dann doch lieber zum alten Lohn arbeiten als ganz zu kündigen? Tja, diese bekommen dann eben den Lohn, der ihnen zusteht.

  65. #68 Pantau (22. Mrz 2012 13:59)

    Moment, der Semmelpreis richtet sich nach den Produktionskosten plus Gewinnspanne.

    Der Lohn des Bächers errechnet sich also aus dem erzielbaren Preis einer Semmel auf einen unregulierten Markt.

    Wie errechnet sich der Lohn für einen verantwortungsvollen Fluglosten?

    Aus der Strafzahlung, die der Arbeitgeber leisten muss, wenn ein unverantwortlich arbeitender Flugloste für einen Zusammenstoss verantwortlich ist?

    Dann verdienen die Fluglosten aber viel zu wenig. 😀

  66. @#71 nicht die mama

    Aber das wird sie doch automatisch über die Knappheit! Alles, was den Beruf unattraktiver macht, sorgt für eine weitere Knappheit. Bei einem gleich attraktiven Job – nur eben ohne diese Verantwortung – entscheide ich mich bei gleichem Lohn für den ohne jene Verantwortung. Der Arbeitgeber muss also auf die von ihm durch das gesamte Jobprofil erzeugte Knappheit (Ausbildung, Stress, Verantwortung, Anstrengung usw.) durch den äquivalenten Lohn reagieren.

    Bei Ihrer Semmel bezahlen Sie übrigens z.B. die Verantwortung eines Steigers unter Tage im Kalibergbau mit, denn das Korn für das Brötchen wurde auch mit Kalidünger gedüngt. Haben Sie sich mal über Produktions- und Wertschöpfungsketten Gedanken gemacht?

  67. Ein wenig „Solidarität“ tut offensichtlich Not. Und noch weit mehr (ökonomische) Logik und Vernunft! Deshalb:
    Wollt Ihr Euch hier tränenreich ausbreitenden Einjammerer von „sozialer Gerechtigkeit“, „Teilhabe“, (sinngemäß) „partizipativem Konsens“, „gewerkschaftlicher Selbstbestimmung“ (ha, ha, Ihr organisierten Sklaven!) mir einen ganz, ganz kleinen Gefallen tun? Kostet Euch auch nichts! Ja?
    Dann hört dem Sachwalter Eurer ureigenen Interessen, dem Kommentator Pantau, doch endlich mal zu und versucht, seine Argumente rational zu verfolgen! Sind Eure Kosten dafür zu hoch?
    Merkt Ihr denn nicht, daß alle Probleme und Mißstände, die womöglich Euch und andere betreffen und die Ihr hier deshalb ganz zu Recht beklagt, zur Gänze der Mißachtung der wirtschaftlichen Vernunft geschuldet sind, die Pantau hier attackiert?
    Danke! Das war ’s schon.

    Don Andres

  68. #70 Pantau (22. Mrz 2012 14:06)

    Wo ist denn dann das Problem? Weg mit dem Streikrecht und es kündigen einfach alle. Wie – tun dann doch nicht alle? Es würden sogar die Meisten dann doch lieber zum alten Lohn arbeiten als ganz zu kündigen? Tja, diese bekommen dann eben den Lohn, der ihnen zusteht.

    Wunderbar…und dann sind wir da, was ich unter
    #54
    überspitzt dargestellt habe.

    Richtig wäre, wir gehen zurück zur Leibeigenschaft, jawoll.

    Jeder Arbeiter bekommt im Namen der Sozialen Gerechtigkeit freie Kost und Logis und ein kleines Taschengeld für gebrauchte! Kleidung.

    Was soll der Arbeiter auch sonst machen?

    Dank Masseneinwanderung und liberalster Einwanderungsbestimmungen ist ja genug von der Ressource Humankapital vorhanden.

    Und komm mir keiner mit Sozenkram, diese Ansicht hat mit sozialer Marktwirtschaft zu tun und nicht mit sozialistischer alle-sind-gleichwetvoll-Klassenkämpferei.

  69. @#74 nicht die mama

    Nein, Sie haben schlicht die (relativ einfachen) Zusammenhänge nicht begriffen. Das Gemeine an der Leibeigenschaft ist nicht der geringe Lohn, sondern das Verbot der Vertragsfreiheit (sprich „Kündigungsrecht“).

    Dank Masseneinwanderung und liberalster Einwanderungsbestimmungen ist ja genug von der Ressource Humankapital vorhanden.

    Auch das wäre an sich kein Problem, denn mit jedem einwandernden Arbeiter wandert auch ein Nachfrager ein. In einem freien Markt würde dies also kompensiert und hätte keinerlei Auswirkungen auf den Breitenwohlstand. Da es jedoch Wähler wie Sie gibt, haben wir keinen freien Markt…

  70. Lieber Pantau,
    es bringt nichts, geben Sie es auf. Die „Konservativen mit dem sozialen Gewissen“ werden es nie kapieren und wollen das auch gar nicht. Leuten wie Ihnen und mir fehlt einfach die „soziale Intelligenz“. Wir müssen akzeptieren, dass 1+1=3 ist bzw 0x0=28. Und kommen Sie jetzt nicht mit Argumenten!

  71. #72 Pantau (22. Mrz 2012 14:14)

    Der Arbeitgeber muss also auf die von ihm durch das gesamte Jobprofil erzeugte Knappheit (Ausbildung, Stress, Verantwortung, Anstrengung usw.) durch den äquivalenten Lohn reagieren.

    Das wäre in einer Idealwelt, in der Angebot und Nachfrage ausgeglichen wäre, auch möglich.
    Aber da leben wir nunmal nicht.

    Das Angebot Arbeiter ist weitaus grösser als die Nachfrage durch Arbeitsplätze.

    Die Nachfrage regelt aber den Preis.

    Wir leben, zynisch gesagt, in einer Welt, wo man ohne Regulierung Arbeitern/Angestellten jeden Lohn zahlen könnte, der das tägliche Essen abdeckt und nicht mehr.
    Es gibt ja eine grössere Zahl von der Ressouerce Mensch als es Arbeitsplätze gibt, was nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage dazu führt, dass die dann eben die Wahl hätten, für eine Mahlzeit am Tag zu arbeiten oder sich gleich selbst umzulegen, wie wir in der Dritten Welt sehen können.

    Ganz ohne Regulierung geht es also nicht und wie stark mit Vorschriften regulierend eingegriffen wird, da scheiden sich die Geister eben nach persönlichen Interessen.

  72. @ #54 nicht die mama (22. Mrz 2012 11:33)

    War vielleicht Kewils Flug von den Streiks betroffen?

    Den Vorfeld-Job könnte Kewil auch selbst erledigen. Die Voraussetzungen hat er: Mindestens Hauptschulabschluß in BW (= Bremer Abitur), Kommunikation auf Englisch mit dem Tower, die Erkennung der Rollwege mit GPS, Peilung der Windrichtung mittels abgelecktem und in den Wind gereckten Finger, tapferes und zügiges Vorangehen zur Startposition. Wenn man ihm dann noch vor dem Start schnell die Treppe runterläßt, damit er an Bord gehen kann, ist alles erledigt. Und ich bin mir ziemlich sicher: Er macht den Job statt für garantierte 70.000,– €/a für ein Gläschen Meersburger Gailinger Ritterhalde.
    Prost, Kewil! Und schön (und notwendig!), daß es Dich gibt.

    Don Andres

  73. #75 Pantau (22. Mrz 2012 14:27)

    Auch das wäre an sich kein Problem, denn mit jedem einwandernden Arbeiter wandert auch ein Nachfrager ein. In einem freien Markt würde dies also kompensiert und hätte keinerlei Auswirkungen auf den Breitenwohlstand. Da es jedoch Wähler wie Sie gibt, haben wir keinen freien Markt…

    Ich frage mich, ob Sie das auch verstanden haben, was Sie schrieben.

    Eine Einwanderung führt nicht automatisch zu mehr Nachfrage.

    Um beim Beispiel zu bleiben…

    Welchen Einfluss auf die Nachfrage an Fluglosten und Piloten sollte eine Einwanderung von Geringverdienern haben, die nie das Geld verdienen werden, um die Dienstleistung eines Flughafens in Anspruch nehmen zu können?

    Auf den Breitenwohlstand hat das dann den Einfluss, dass es viele Geringverdiener gibt und die Nachfrage an Hochpreisgütern und -dienstleistungen schrumpft, weil die Geringverdiener keine überflüssige Kohle für Hochpreisiges haben.

    Ich glaube, mit Wählern wie mir müsste man keine Fachleute wie Sie fürchten.

    PS: Sie wollten ja unbedingt persönlich werden.

  74. @#77 nicht die mama

    Hier verwechseln Sie Ursache und Wirkung:

    Das wäre in einer Idealwelt, in der Angebot und Nachfrage ausgeglichen wäre, auch möglich.
    Aber da leben wir nunmal nicht.

    Hier liegt Ihr Kernirrtum. Dafür ist keineswegs eine „Idealwelt“ nötig, sondern schlicht ein hinreichend freier Markt. Was sie in unserer „Realwelt“ vorfinden ist ein durch den Staat künstlich geschaffener Angebotsüberhang an Arbeit. In einem „unregulierten“ (besser: „ungesteuerten“ – aber natürlich geregelten) Arbeitsmarkt findet JEDER Arbeit zu SEINEM Preis (=die Knappheit). Dies sorgt dafür, dass ein Arbeitsmarkt in der Freien Marktwirtschaft sich immer selber räumt. Alleine hierdurch gibt es immer eine Mindestknappheit, es stehen eben nicht „draußen drei Millionen“, schon gar nicht für eine bestimmte Tätigkeit.

    Die größten Kaufkraftsprünge gab es übrigens immer in den Zeiten des „bösesten“ Freien Marktes. Im 19. Jhd., in der Phase des „bösen Turbokapitalismus“ in England und Deutschland stieg die Kaufkraft genau über jene Knappheit in wenigen Jahren um das Dreifache! Ganz ohne Gewerkschaften und Streiks.

    Eine hohe Arbeitslosigkeit erzeugt in einem Freien Markt sehr niedrige Löhne. Dies ist ein sog. „Marktsignal“ für Investoren, Arbeitsplätze zu schaffen. Dank der Gewerkschaften wurde diese (wichtige) Rückkopplung im natürlichen Regelkreis des Freien Marktes jedoch durchtrennt. Jene hierdurch zementierte Dauerarbeitslosigkeit mit der dazugehörigen Schwerkraft der Löhne nach unten interpretieren Leute wie Sie jedoch so, dass die Gewerkschaften und Staatseingriffe nötig seien für „menschenwürdige Löhnen“ und Sie merken gar nicht, dass die Löhne sich ganz alleine auf ein weit höheres Niveau ausregeln würden, wenn sie das Notwendige Tal zur Räumung des Arbeitsmarktes durchlaufen dürften.

    Bis zum Studium war ich übrigens ebenfalls „Herz-Jesu-Sozialist“. Im Hauptstudium kam dann Regelungs- und Systemtheorie, ich Begriff die Argumente von Leuten wie Ludwig von Mises & Co und ich wurde offen lebender Raubtierkapitalist -aus Verantwortungsbewusstsein.

    #79 nicht die mama

    Welchen Einfluss auf die Nachfrage an Fluglosten und Piloten sollte eine Einwanderung von Geringverdienern haben, die nie das Geld verdienen werden, um die Dienstleistung eines Flughafens in Anspruch nehmen zu können?

    Wenn Sie einen Bleistift kaufen, dann wurden Ersatzteile für eine Maschine innerhalb der Produktionslinie möglicherweise mit dem Flugzeug eingeflogen.

    Sie wissen gar nicht, WELCHE Dienstleistungen Sie alle in Anspruch nehmen – das meinte ich mit Wertschöpfungsketten.

    Ich glaube, mit Wählern wie mir müsste man keine Fachleute wie Sie fürchten.

    Nun, durch Wähler wie Sie wird die Wohlfahrt des Arbeiters behindert. Sie schaden Ihm, natürlich in bester Absicht, was es leider nicht besser macht.

  75. #69 nicht die mama

    Und die Verantwortung muss Deiner Meinung nach nicht vergütet werden?

    Nein! Wie will man das vergüten? Wie soll demnach die Verantwortung des Kapitäns eines A-380 bezahlt werden, dessen Flugzeug 300 Mio $ kostet und hinter ihm 500 Passsagiere sitzen?

    Der Brezensalzer kann betrunken zur Arbeit kommen und seinen Ausschuss zur Brotzeit essen…

    Kein Mensch darf betrunken zur Arbeit kommen!

    …während der Fluglotse auch in seiner Freizeit daran denken muss, am nächsten Tag in Topform zu sein, weil wenn der Fluglotse unkonzentiert arbeitet, ein Gerichtsverfahren wegen fahrlässiger Tötung bzw. fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge zu erwarten hat.

    Erstens sprechen wir hier nicht von Fluglotsen, sondern von ungelernten Vorfeldmitarbeitern und zweitens liegt die Verantwortung für die Sicherheit eines Flugzeuges immer noch beim Kapitän.

  76. #79 nicht die mama (22. Mrz 2012 14:49)

    Die von Dir beklagte Masseneinwanderung ist doch schon die Folge von Markteingriffen, von Regulierung.
    Ohne Sozialsysteme würde diese Einwanderung nicht stattfinden.
    Ein freier Markt erzeugt immer mehr Wohlstand, als ein regulierter Markt.
    Der Arbeitsmarkt ist eine Katastropfe, weil er so durchreguliert ist. Es treibt seltsame Blüten. Die Leiharbeit zB. resultiert nur aus dem Kündigungsschutz. Da entsteht eine zusätzliche Wertschöpfungsstufe zwichen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, die völlig sinnlos ist und nur Geld kostet.
    Ein anderes böses Beispiel für regulierten Markt ist unser Gesundheitssysten.
    Künstliche Preise. Da setzen sich jedes Jahr die Leistungsanbieter (KVen und Pharmaindustrie) mit der Politik und den Versicherungen in ein Hinterzimmer, und dealen die Preise aus.
    Es ist, als wenn eine Räuberbande die Beute aufteilt. Bezahlen tuen das die Versicherten mit immer höheren Beiträgen und Zuzahlungen, weniger Leistungen und der Steuerzahler mit höheren Zuschüssen.

  77. @ 58 Der Hamme (22. Mrz 2012 12:40)

    Um die Arbeit dieser Berufsgruppe (“Vorfeldlotsen”) zu beurteilen, fehlen mir zugegebenermassen die Insiderkenntnisse.

    Das stimmt alerdings.

    “Fluglotsen” im herkömmlichen Sinne, die in der Flugaufsicht arbeiten, sind jedenfalls hochausgebildete Spezialisten,

    Fluglotse ist ein Ausildungsberuf wie Bäcker, Metzger, Schmied, Verkäufer, Saftschubse(Hotelfachkraft), Dachdecker, Maurer etc. Ein Bekannter mit dem ich vor 30 – 40 Jahren zusammenkam war Fluglotse. Einstellungsvoraussetzung: Mittlere Reife. Dauer der Lehrzeit: Ob drei oder sogar nur zwei Jahre hab ich vergessen. Von der Erinnerung nach tipp ich eher auf zwei Jahre. So wie der Verkäufer beim Aldi. Da kannst auch nach zwei Jahren deine Ausbildung abschließen, oder noch ein Jahr dranhängen und die Bezeichnung klingt schöner.

    auf deren Schultern extreme Verantwortung für die Sicherheit des Flugverkehrs liegt……

    Zur Sicherheit: Dass auf einem Flugplatz quasi nie ein Unfall passiert, das liegt an der Dreifachabsicherung. Die genau zu erklären wäre hier zu aufwendig, jedenfalls kann der hinter dem Steur vom „Follow Me“ – Wagen der größte Trottel sein, sein Handeln ist noch zwei mal Gegengesichert.

    Oder kurz gesagt. Schießt die auf den Mond!

  78. #85 GrundGesetzWatch

    Fluglotse verleichbar mit Aldikassierer?
    Ihr Beitrag zeigt, dass sie von diesem Beruf
    absolut keine Ahnung haben. Würd mich mal interessieren was sie für eine Ausbilung haben
    und dann wette ich gleich 100 Eus, dass niemand sie als Fluglotse einstellen würde.

  79. @#85 OMG85

    Fluglotse verleichbar mit Aldikassierer?
    Ihr Beitrag zeigt, dass sie von diesem Beruf
    absolut keine Ahnung haben.

    OK, OK: Die Aldikassiererin ging einen Arbeitsvertrag ein, in welchem sie zusicherte, gegen ein vereinbartes Gehalt eine bestimmte Arbeit zu verrichten. Daran hielt sie sich und ist somit eine ehrbare Frau.

    Der Fluglotse ging einen Arbeitsvertrag ein, in dem er ebenfalls zusicherte, gegen ein bestimmtes Gehalt eine bestimmte Leistung zu erbringen, worauf sich sein Arbeitgeber verlassen hatte. Dann jedoch BRACH er seinen Vertrag und somit sein Wort, um in erpresserischer Weise an Geld zu kommen, welches er im Rahmen eines freien Vertrages niemals bekommen hätte und steht damit auf der Stufe mit einem ganz ordinären Erpresser. Meinten Sie DIESEN Unterschied zwischen den beiden?

  80. #84 GrundGesetzWatch (22. Mrz 2012 15:44) @ 58 Der Hamme (22. Mrz 2012 12:40)
    „Um die Arbeit dieser Berufsgruppe (“Vorfeldlotsen”) zu beurteilen, fehlen mir zugegebenermassen die Insiderkenntnisse.

    Das stimmt alerdings.“
    ———————————————-
    Genau deswegen hab ichs geschrieben…

    „Fluglotse ist ein Ausildungsberuf wie Bäcker, Metzger, Schmied, Verkäufer, Saftschubse(Hotelfachkraft), Dachdecker, Maurer etc.“
    ———————————————-
    Wenn ein Bäcker, Metzger, Schmied etc. Fehler machen, werden die Brötchen hart, die Wurst nicht fest oder Metall verbiegt sich, aber es gehen eher selten Reisende drauf, weil sich zwei Flieger zu nahe kommen. Und eben deswegen sollte der Fluglotse auch mehr verdienen, denn er haftet mit Recht auch ungleich härter für etwaige Fehler – ebenso wie der Pilot, etwa im Vergleich zur Stewardess, die im schlimmsten Fall dem Fluggast den Bourbon übern Anzug kippt.

    „Ausbildungsdauer…Von der Erinnerung nach tipp ich eher auf zwei Jahre. So wie der Verkäufer beim Aldi.“
    ———————————————-
    Du willst aber das Berufsniveau und die Ausbildung eines Verkäufers bei Aldi jetzt nicht ernsthaft mit dem eines Fluglotsen gleichsetzen? (Nichts gegen Aldi-Verkäufer!)
    Nicht die Dauer allein entscheidet über erworbene/erlernte Fähigkeiten, sondern ebenso der zu bewältigende Stoff. Manche Leute studieren ebensolange Philosophie wie andere Maschinenbau…

    „Zur Sicherheit: Dass auf einem Flugplatz quasi nie ein Unfall passiert, das liegt an der Dreifachabsicherung. Die genau zu erklären wäre hier zu aufwendig, jedenfalls kann der hinter dem Steur vom “Follow Me” – Wagen der größte Trottel sein, sein Handeln ist noch zwei mal Gegengesichert.“
    ———————————————-
    Wegen dieser Dreifachabsicherung häufen sich auch bei stetig steigenden Verkehrszahlen im Flugverkehr die Beinaheunfälle im Luftraum und auf den Rollfeldern, gell?

    „Oder kurz gesagt. Schießt die auf den Mond!“
    ———————————————-
    Also ich bin sowohl meinem Bäcker allmorgentlich für die leckeren Brötchen dankbar wie den Jungs, die dafür sorgen, dass ich im Flieger heil nach oben und wieder ´runterkomme.
    Was soll dieser grottendämliche Spruch?

  81. Vorab:

    Ich finde die Erhöhung für diese Vorfeldlotsen ebenfalls überzogen, aber was einige hier absondern ist ein Witz

    So schreibt zum Beispiel einer:

    # enwet (22. Mrz 2012 06:59)

    Nur Reagan und Thatcher wussten wie mit den Gewerkschaften umzugehen ist. Gewerkschaften sind legalisierte Diebe, die permanent den Unternehmer bestehlen und enteignen. Weg damit!

    Wenn der Unternehmer allein die Kosten tragen müsste, so könnte man ja bedingt zustimmen, nur ist es so, dass die Kosten auf die Konsumenten umgeschlagen werden. Eine einfache Kostendeckungsrechnung würde sicherlich schnell herausstellen, dass der Preisanstieg auch in diesem Falle ausgesprochen gering sein dürfte. Und auch wenn ich persönlich über die Gewerkschaften maule, so sind sie dennoch ein Teil der Grundrechtsordnung und damit zu akzeptieren.

    #60 Pantau (22. Mrz 2012 13:26)

    @alle Streikbefürworter

    Leider zeigt die Diskussion, dass man sich hier den Wolf argumentieren kann, – es kommt trotzdem weiter rotes Gewäsch, ohne auch nur im Geringsten auf die bisher vorgetragenen Argumente ein zu gehen.

    Es ist kein rotes Gewäsch auf vom Grundgesetz verbreifte Bürgerrechte zu verweisen.

    Lächerlich sind nur jene, die hier an einem Grundrecht herumnörgeln, aber gleichzeitig immer wieder das Grundgesetz und seine Grundrechte nutzen wollen wenn es ihnen passt. Erinnert ein bsichen an die Beliebigkeit von Politikern und NGOs. gut

  82. #82 HKS (22. Mrz 2012 15:18)
    „Erstens sprechen wir hier nicht von Fluglotsen, sondern von ungelernten Vorfeldmitarbeitern und zweitens liegt die Verantwortung für die Sicherheit eines Flugzeuges immer noch beim Kapitän.“
    ———————————————-
    Erstens ist ok,
    zweitens liegt die Verantwortung für die Sicherheit des Flugverkehrs bei dem, der für den entsprechenden Bereich zuständig ist. Das ist betreffs des Betriebes der Maschine die Crew im Cockpit, aber zur Sicherheit gehören auch die übrigen Dinge: Kontrollen, Wartung, Überwachung im Tower etc. – und da haben Fluglotsen sehr wohl eine hohe Verantwortung und können sehr wohl zur Rechenschaft gezogen werden, wenn etwas schief läuft. Ist auch bereits des öfteren geschehen.
    Und zur Ausübung eines solchen Jobs gehört eben neben einer fundierten Ausbildung auch eine gewisse Auffssungsgabe, um nicht zu sagen Intelligenz, und über die verfügt eben nicht zwangsläufig jeder Ziegenhirte.
    Oder haben die Linken etwa doch recht und es sind etwa doch alle Menschen überall gleich begabt?

  83. #86 Pantau (22. Mrz 2012 16:12) @#85 OMG85
    „Der Fluglotse ging einen Arbeitsvertrag ein, in dem er ebenfalls zusicherte, gegen ein bestimmtes Gehalt eine bestimmte Leistung zu erbringen, worauf sich sein Arbeitgeber verlassen hatte. Dann jedoch BRACH er seinen Vertrag und somit sein Wort, um in erpresserischer Weise an Geld zu kommen, welches er im Rahmen eines freien Vertrages niemals bekommen hätte und steht damit auf der Stufe mit einem ganz ordinären Erpresser. Meinten Sie DIESEN Unterschied zwischen den beiden?“
    ———————————————-
    Mal abgesehen davon, dass der von Ihnen unterstellte „Bruch“ des Arbeitsvertrages im Jahre 2012 geltendes Arbeitsrecht beinhaltet (falls Sie es noch nicht bemerkt haben, darf heute ein Arbeiter heute sogar selbst entscheiden, wen er heiratet und muß seinen Unternehmer nicht mehr fragen) – dann entnehme ich Ihren Ausführungen, dass dieses eherne Vertragsrecht doch sicherlich für beide Vertragsparteien gilt?

    Wie verträgt es sich dann mit Ihrer Rechtsauffassung, dass in zahlreichen Unternehmen sowie im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren das – im Arbeitsvertrag noch garantierte – Weihnachtsgeld oder das Urlaubsgeld gekürzt bzw. ganz eingestellt, die Lebensarbeitszeit verlängert und zusätzlich die wöchentliche Arbeitszeit vielfach heraufgesetzt wurde, und zwar ganz ohne Zustimmung der Arbeitnehmerseite?
    Oder ist diese einseitige Änderung durch den Arbeitgeber dann doch wieder zulässig und Ihre Grundsätze gelten nur für die Unternehmerseite?
    Fragen über Fragen…

  84. @#88 Augustus

    Es ist kein rotes Gewäsch auf vom Grundgesetz verbreifte Bürgerrechte zu verweisen.

    Mit anderen Worten geben Sie mir Recht, wenn ich Sie nun belehre, dass es ein grundgesetzlich garantiertes Streikrecht gar nicht gibt, sondern dass dieses durch unsere leicht rotgefärbte Judikatur, also durch Gerichte, herbeigezaubert wurde?

    #90 Der Hammer

    Mal abgesehen davon, dass der von Ihnen unterstellte “Bruch” des Arbeitsvertrages im Jahre 2012 geltendes Arbeitsrecht beinhaltet…

    …was uns genau mal gar nichts zur Gerechtigkeit von „Recht“ sagt, oder? Wenn es ein Gesetz gäbe, dass ich Ihnen aus Spass in die Eier treten dürfte, wäre eine solche Handlung ethisch genau so verwerflich, wie wenn es verboten ist.

    falls Sie es noch nicht bemerkt haben, darf heute ein Arbeiter heute sogar selbst entscheiden, wen er heiratet und muß seinen Unternehmer nicht mehr fragen…

    Ahh – ich Dummerchen! Selbstverständlich kann ein Arbeitnehmer natürlich seinem Vertragspartner irgendwas versprechen und dafür Geld nehmen – ob er sich an diese Vereinbarung hält, ist natülich genau so sein Privatvergnügen, wie die Auswahl seines Ehepartners. Ich wünsche Ihnen nicht, dass ein Rettungssanitäter bei der Wiederbelebung von Ihnen plötzlich keinen Bock mehr hat, für seinen ausgehandelten Lohn noch weiter seiner dem Arbeitgeber zugesicherten Arbeit nachzugehen…

    Wie verträgt es sich dann mit Ihrer Rechtsauffassung, dass in zahlreichen Unternehmen sowie im öffentlichen Dienst in den letzten Jahren das – im Arbeitsvertrag noch garantierte – Weihnachtsgeld oder das Urlaubsgeld gekürzt bzw. ganz eingestellt, die Lebensarbeitszeit verlängert und zusätzlich die wöchentliche Arbeitszeit vielfach heraufgesetzt wurde, und zwar ganz ohne Zustimmung der Arbeitnehmerseite?
    Oder ist diese einseitige Änderung durch den Arbeitgeber dann doch wieder zulässig und Ihre Grundsätze gelten nur für die Unternehmerseite?

    1.: Ich argumentiere hier nicht rechtspositivistisch, sondern ethisch, somit ist meine „Rechtsauffassung“ völlig unerheblich.

    2.: Ethisch handelt es sich aus meiner Sicht ebenfalls um Vertragsbruch. Habe ich irgend etwas anderes behauptet? Das war nur eben (noch) nicht Thema hier.

  85. #91 Pantau (22. Mrz 2012 17:15)

    Ok, das mit dem heiraten war überspitzt, zugegeben – das verbriefte Streikrecht mit „Erpressung“ gleichzusetzen, ist es aber auch und zeugt nach meinem Dafürhalten für ein Gerechtigkeitsempfinden aus Zeiten der industriellen Revolution, als der „niedere“ Arbeiter noch eher Leibeigener seines Arbeitgebers als Traifpartner war!

    Zu Ihrem Rettungssanitäter – erstens gibt es Berufe, in denen – aus gutem Grund – Streiks nicht zulässig sind, zweitens sind Streiks an gesetzliche Formvorschriften, Fristen und Bestimmungen gebunden, drittens erfolgt zu Beginn einer Tarifrunde regelmässig die Kündigung des geltenden Tarifvertrages durch eine der Parteien und viertens werden Tarifverträge deswegen auch nur für eine bestimmte Laufzeit ausgehandelt.

    Einen gekündigten bzw. abgelaufenen Vertrag kann ich somit schwerlich brechen – Ihre Ausführungen zum Streikrecht halte ich daher für abentuerlich.
    Wie Sie sehe ich gewisse Entwicklungen, was Gewerkschaften und deren Forderungen angeht (ich erinnere an die masslosen Lohnforderungen der IG Metall in den 80ern und 90ern), skeptisch und bin selbst (aus berufsinternen Gründen) aus der Gewerkschaft ausgetreten, trotzdem sehe ich organisierte Interessenvertretungen und bestimmte schützende Rechtsnormen für Arbeitnehmer als absolut notwendig an.
    Egal wo – Wirtschaft funktioniert nur als harmonische Ergänzung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
    Die Entrechtung der Arbeitnehmer ist ebenso schwachsinnig wie der von linken Spinnern propagierte „Klassenkampf“.

  86. #91 Pantau (22. Mrz 2012 17:15) Mit anderen Worten geben Sie mir Recht, wenn ich Sie nun belehre, dass es ein grundgesetzlich garantiertes Streikrecht gar nicht gibt, sondern dass dieses durch unsere leicht rotgefärbte Judikatur, also durch Gerichte, herbeigezaubert wurde?

    Sie belehren mich? *lach*

    Jetzt gebe ich Ihnen mal eine Nachhilfestunde im Verfassungsrecht:

    Artikel 9 Absatz 1 SAtz 1 und 2 Grundgesetz:

    Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig.

    Hier ist das Streikrecht mit inne (das sehen übrigens das Bundesarbeitsgericht wie auch das Bundesverfassungsgericht so).

    Lediglich verboten sind unverhältnismäßige Streiks, wie auch „wilde“ Streiks.

    Das Grundgesetz spricht hier ein klare Sprache zu der es juristisch keine zwei Meinungen gibt. Leute wie Sie haben so oft schon versucht dagegen vorzugehen, was dazu geführt hat, dass Klagen in der Regel alle Gerichte nahezu immer die Klage Abweisen wegen der Unbegründetheit.

    Laien wie Du, lieber Pantau, sollten sich von daher geschlossen halten. Kleiner Zusatztipp: Schau Dir sich mal das TVG an 😉

    (Noch ein Tipp für den Fall das Du auch dagegen wettern möchtest: Es gehört zu verfassungsgemäßen Ordnung)

    gut 🙂

  87. #81 Pantau (22. Mrz 2012 15:06)

    Ja, das ist alles schön aus dem Lehrbuch rezitiert, was nicht heissen muss, dass es stimmt.

    Die schöne Theorie und die pöhse Praxis stimmen leider nicht immer überein, wie man dem von Ihnen unter
    # 75
    gebrachten und widerlegtem Beispiel sieht.

    Das, was Ihr Lehrbuch sagt und was Sie wiedergeben, ist eine Wirtschaftspolitik, die auf beständigem Wachstum basiert und darauf ausgelegt ist, beständiges Wachstum zu generieren.

    Man muss kein Jünger des heiligen Sozialismus sein, was ich übrigens sicher nicht bin, um zu erkennen, dass dauerhaftes Wachstum in einem räumlich begrenztem Bereich schlicht unmöglich ist.

    Alleine das Folgende reicht aus, um den Fehler in Ihrem Lehrbuch aufzuzeigen und damit die gesamte Argumentationskette zum Reissen zu bringen:

    Eine hohe Arbeitslosigkeit erzeugt in einem Freien Markt sehr niedrige Löhne. Dies ist ein sog. “Marktsignal” für Investoren, Arbeitsplätze zu schaffen.

    Wo will es denn Hinwachsen, das Wachstum, welches die angesprochenen Investoren schaffen sollen, indem sie neue Arbeitsplätze schaffen, wenn, um beim Beispiel des Flughafens zu bleiben, weder Platz für eine Flughafenerweiterung noch Nachfrage an mehr Flügen besteht, weil die Wirtschaft schlechte Löhne zahlt und der Arbeiter kein übriges Geld hat um die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen?

    Sie werden selbst nicht bestreiten, dass der derzeitige „Raubtierkapitalismus“ eher die Arbeitszeiten bzw. das zu leistende Arbeitspensum bei gleichem Lohn erhöht, anstatt Ihrem propagiertem „Gesetz des Marktes“ zu folgen, und Dank der geringen Löhne -die wir in D unstrittig seit einiger Zeit haben- neue Arbeitsplätze zu schaffen.

    Bis zum Studium war ich übrigens ebenfalls “Herz-Jesu-Sozialist”. Im Hauptstudium kam dann Regelungs- und Systemtheorie, ich Begriff die Argumente von Leuten wie Ludwig von Mises & Co und ich wurde offen lebender Raubtierkapitalist -aus Verantwortungsbewusstsein.

    Ja, ich bin ein richtiger „Gutmensch“ 😈

    Aber das passt, während Sie von sich sagen, ein überzeugter „Raubtierkapitalist“ zu sein, -was ich nicht glaube, werden Sie mal mein Kunde-, kritisieren Sie das Gegenstück dazu, den „Raubtiersozialisten“ von der Gewerkschaft.
    😀

    Nein, Spass beiseite.

    Das organisierte Aushandeln neuer Tarifverträge ist ebenso Bestandteil einer Marktwirtschaft wie der Versuch, den Arbeiter/Angestellten über Gebühr zu fordern und zu verschleissen.

    Das gesunde Mittelmass ist leider bei vielen -nicht allen- Chefs und auch Angestellten abhanden gekommen, was dazu führt, dass sich Beide mit den Folgen der -leider deshalb nötogen- ausgleichenden Regulierung anfreunden müssen.

    ————————–

    #82 HKS (22. Mrz 2012 15:18)

    Nein! Wie will man das vergüten? Wie soll demnach die Verantwortung des Kapitäns eines A-380 bezahlt werden, dessen Flugzeug 300 Mio $ kostet und hinter ihm 500 Passsagiere sitzen?

    Daran sieht man, dass die Verantwortung des Einen unterbezahlt ist, während der, der diese Verantwortung nicht bezahlen will, seinen hohen Verdienst mit seiner eigenen Verantwortung begründet.

    Oder womit sonst sollte beispielsweise ein Pilot, ein Arzt oder ein Manager sein Gehalt begründen, wenn nicht mit seiner Verantwortung?

    Die diese Berufsgruppen zweifellos tragen, aber eben nicht ausschliesslich.

    Und wie gross diese „Verantwortung“ von diesen Leuten eingeschätzt wird, erfährt man, wenn einer von diesen Leuten die Folgen des verantwortungslosen Handelns eines Kleinen zu tragen hat, beispielsweise dann, wenn ein kleiner Mechaniker mit einer, seinem Lohn nach verantwortungslosen Tätigkeit, einen noch kleineren Bolzen an der Bremse des Vorstands-Fahrzeuges vergisst.

    Genaugenommen hat der kleine Schrauber sogar eine grössere Verantwortung als der Vorstand, weil das Leben und in der Folge auch die weitere Tätigkeit des verantwortungsvollen Vorstandes in der alleinigen Verantwortung des Schraubers liegt.

  88. #83 DieNetteKette (22. Mrz 2012 15:20)

    Was Du beschreibst, ist das Herumdoktern mit Überregulierung an den Folgen einer früheren Regulierung in die falsche Richtung.

    Mit der Regulierung des Marktes ist wie mit der Regulierung des Zusammenlebens:

    Ohne Regeln -sprich Gesetze- geht es leider nicht, weil es immer welche gibt, die glauben, etwas Besonderes zu sein und sich nicht an ungeschriebene Gesetze halten zu müssen.

  89. wer hat eigentlich die letzten 12 Monate auch 70% mehr gekriegt? Ich nicht!

    Vorfeldlotsen folgen nur das Beispiel von Managern:
    während die Reallöhne in letzter Zeit in Deutschland gesunken sind, sind Managergehälter im zweistelligen Prozentbereich gestiegen.
    Das alles hat mit Leistung nichts zu tun, sondern nur mit der Machtposition der jeweiligen Gruppe.
    Der Unterschied: Arbeitnehmer leisten etwas fürs Geld – Manager müssen es nicht.
    Manager werden auch bei miserabler oder gar negativer Leistung fürstlich bezahlt.

    Auffällig ist jedoch, dass sich der Autor niemals über Managergehälter aufgeregt hat.
    Er sollte aber eher auf Zahlungen an Manager neidisch sein – es geht um viel mehr Geld und das unabhängig von Leistung.

    Diese Kleingewerkschaften gehören verboten oder ausgebootet.

    Nach dieser Logik sollen auch Arbeitgeberverbände verboten werden, die Vorteile für sich (auf Kosten von Arbeitnehmern und Gesellschaft) durch Lobbyarbeit sichern.

  90. Sorry – bin ich auf der FDP-Seite gelandet ? – ihr Möchtegernmarkwirtschaftler wundert Euch wirklich warum soviele links wählen ? Deutschland schafft sich ab – von allen Seiten. Der Kommentar wird wahrscheinlich wieder zensiert

  91. #93 Augustus:

    Kewil würde sagen: Analphabet!

    In Art. 9 des Grundgesetzes steht gerade NICHTS von Streikrecht, genau wie #91 Pantau geschrieben hatte. Versuchen Sie doch mal, den von Ihnen wiedergegebenen Text wirklich zu LESEN. Das Streikrecht wird da nur von der überwiegenden (linken) Meinung und Rechtsprechung hineininterpretiert, das kann man durchaus auch anders sehen. Andere Rechtsquellen, wie z. B. das TVG, sind kein Verfassungsrecht, sondern einfaches und damit frei abänderbares Recht.

  92. #98 Robespierre (22. Mrz 2012 19:38)

    Wie sollen denn Arbeitnehmer Ihrer Ansicht nach halbwegs gerechte Lohnanpassungen an die gestiegenen Lebenshaltungskosten letztendlich durchsetzen können, wenn sie nach Ablauf des Tarifvertrages kein Streikrecht mehr haben?
    Oder muß man Ihrer Ansicht nach klaglos hinnehmen, dass jedes Jahr ein größerer Teil des Lohns, für den man arbeitet, der Inflation zum Opfer fällt?
    Kündigen, wie Pan Tau vorschlägt? Klar, jeder kann es sich auch mal eben, zumal wenn er Familie und damit Verantwotung hat, leisten, zu pokern, wie er gerade lustig ist.

    Man, in welcher Traumwelt leben Sie denn???

  93. *lach*

    #98 Robespierre (22. Mrz 2012 19:38)

    #93 Augustus:

    Kewil würde sagen: Analphabet!

    Mal abgesehen davon, dass ich Kewil sehr schätze – was er auch sicher von Zeiten seines alten Blogs weiß – würde ich in diesem Falle erwidern: Juristischer Analphabet 😉

    Ein juristischer Analphabet bist Du offenbar sicherlich. Dazu gleich mehr.

    In Art. 9 des Grundgesetzes steht gerade NICHTS von Streikrecht, genau wie #91 Pantau geschrieben hatte. Versuchen Sie doch mal, den von Ihnen wiedergegebenen Text wirklich zu LESEN. Das Streikrecht wird da nur von der überwiegenden (linken) Meinung und Rechtsprechung hineininterpretiert, das kann man durchaus auch anders sehen.

    Erst einmal: Das Streikrecht muss nciht explizit erwähnt sein um vorhanden zu sein. Wer Jura kennt weiß, dass man dies durch Zirkelschlüsse und Umkehrschlüsse ableitet. Für Laien wie Dich offenbar schwer zu verstehen, die Richter sehen dies allerdings seit jeher so 😉

    Zumal diese Artikel aus der Adenauer-Zeit stammen und da bereits die selbe Rechtsauffassung vertreten wurde was dieses Recht angeht. Waren das Kommunisten?

    *lach* Für Dich ist offenbar jeder der anderer Meinung ist links. Möchtegernlibertärer.

    Andere Rechtsquellen, wie z. B. das TVG, sind kein Verfassungsrecht, sondern einfaches und damit frei abänderbares Recht.

    DAs mag richtig sein, aber es ist geltendes Recht und gehört somit der verfassungsgemäßen Ordnung an. So hatte ich das auch geschrieben, Du Analphabet. Witzig das gerade Du diese Beschimpfung vorher verwenden und instrumentalisieren wolltest.

    gut

  94. #94 nich die mama

    Daran sieht man, dass die Verantwortung des Einen unterbezahlt ist, während der, der diese Verantwortung nicht bezahlen will, seinen hohen Verdienst mit seiner eigenen Verantwortung begründet.

    Na, dann frage mal die Bw-Piloten, die bspw. als Hauptmann (A11 plus Zulagen) einen Eurofighter im Wert von 100 Mio fliegen, was die so verdienen… Da liegen die Spitzenverdiener der Vorfeldmitarbeiter in FFM nicht drunter. Findest du das gerecht?

  95. @#93 Augustus

    Hier ist das Streikrecht mit inne (das sehen übrigens das Bundesarbeitsgericht wie auch das Bundesverfassungsgericht so).

    Also aus dem von Ihnen zitierten (äußerst vernünftigen) Grundgesetztext ein STREIKRECHT herauszulesen, beweist wieder einmal, dass Typen wie Sie mit dem Grundgesetz sogar eine DDR betreiben könnten – wir sind ja auf dem besten Wege dahin.

    Laien wie Du, lieber Pantau, sollten sich von daher geschlossen halten.

    Und ganz unabhängig von der Vergewaltigung des Verfassungstextes: Solange Typen wie Sie nicht in der Lage sind, allen durch die Macht des Gesetzes Naturgesetze, Denkgesetze, Ökonomische Gesetze und Naturgesetze zu ändern, sollten Sie sich geschlossen halten. Selbst wenn es hundertmal explizit im Grundgesetz stünde, schadet es langfristig dem Arbeiter. Und mit „Freiheit“ hat „Vertragsbruch“ nichts zu tun.

  96. #94 nicht die mama

    Die schöne Theorie und die pöhse Praxis stimmen leider nicht immer überein, wie man dem von Ihnen unter
    # 75
    gebrachten und widerlegtem Beispiel sieht.

    Wieso? In welchem Freien Markt hat der von mir dargelegte Effekt denn nicht funktioniert? Es funktioniert nur eben nicht in der Bundesrepublik, die aber hat eben keinen Freien Markt.

    Das, was Ihr Lehrbuch sagt und was Sie wiedergeben, ist eine Wirtschaftspolitik, die auf beständigem Wachstum basiert und darauf ausgelegt ist, beständiges Wachstum zu generieren.

    Also das hat mit „ständigem Wachstum“ gar nichts zu tun, sondern lediglich, dass eine bestimmte Wirtschaftsleistung, welche von A Personen erbracht wird, proportional steigen kann, wenn A größer wird (vorausgesetzt, man betreibt bei der Einwanderung keine negative Auslese).

    Wo will es denn Hinwachsen, das Wachstum, welches die angesprochenen Investoren schaffen sollen, indem sie neue Arbeitsplätze schaffen, wenn, um beim Beispiel des Flughafens zu bleiben, weder Platz für eine Flughafenerweiterung noch Nachfrage an mehr Flügen besteht, weil die Wirtschaft schlechte Löhne zahlt und der Arbeiter kein übriges Geld hat um die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen?

    Der Arbeiter hat zu wenig Geld wegen der Staatsquote – dafür jedoch können Leute wie Sie wegen Ihres Wahlverhaltens etwas – nicht die böse, böse Wirtschaft. Zudem würden geringere Löhne auch geringere Preise bedeuten. Auf welchem Lohnniveau hatten wir nochmal das Wirtschaftswunder? Und welche Staatsquote hatten wir damals? Schon merkwürdig, mit welch niedriger Kaufkraft damals die Nachfrage geschaffen wurde, oder?

    Sie werden selbst nicht bestreiten, dass der derzeitige “Raubtierkapitalismus” eher die Arbeitszeiten bzw. das zu leistende Arbeitspensum bei gleichem Lohn erhöht, anstatt Ihrem propagiertem “Gesetz des Marktes” zu folgen, und Dank der geringen Löhne -die wir in D unstrittig seit einiger Zeit haben- neue Arbeitsplätze zu schaffen.

    Welcher derzeitige „Raubtierkapitalismus? Wir haben den von Ihnen ´favorisierten Raubtierinterventionismus! Die Löhne gehen runter, die heilende Reaktion des Marktes ist verboten. Warum wohl gibt es Leiarbeit, obwohl ich Ihnen versichern kann, dass z.B. unsere Firma unsere Laiarbeiter unterm Strich sogar mehr kosten, als festangestellte? Sowas s im Freien Markt gar nicht.

    Ja, ich bin ein richtiger “Gutmensch”

    Stimmt, aus ökonomischer Sicht. Schlimm für die Arbeiter.

    Das gesunde Mittelmass ist leider bei vielen -nicht allen- Chefs und auch Angestellten abhanden gekommen, was dazu führt, dass sich Beide mit den Folgen der -leider deshalb nötogen- ausgleichenden Regulierung anfreunden müssen.

    Das Gegenteil ist richtig: Es ist erst der Interventionismus, welcher die Verantwortungslosigkeit schafft.

  97. @#99 Der Hammer

    Wie sollen denn Arbeitnehmer Ihrer Ansicht nach halbwegs gerechte Lohnanpassungen an die gestiegenen Lebenshaltungskosten letztendlich durchsetzen können, wenn sie nach Ablauf des Tarifvertrages kein Streikrecht mehr haben?

    Ganz einfach: Er bekommt zu dem von Ihm angebotenen Lohn nicht mehr die Leute, die er braucht, Mitarbeiter kündigen usw.

    Oder muß man Ihrer Ansicht nach klaglos hinnehmen, dass jedes Jahr ein größerer Teil des Lohns, für den man arbeitet, der Inflation zum Opfer fällt?

    Auch die inflationsbedingte Lohnanpassung muss der Arbeitgeber freiwillig durch puren Egoismus durchführen, wenn er seine Leute halten will.

    Kündigen, wie Pan Tau vorschlägt? Klar, jeder kann es sich auch mal eben, zumal wenn er Familie und damit Verantwotung hat, leisten, zu pokern, wie er gerade lustig ist.

    Man, in welcher Traumwelt leben Sie denn???

    Mal überlegen: In einer, wo es völlig reicht, dass weniger Prozent der Mitarbeiter kündigen, damit der Unternehmer für ALLE die Löhne anheben MUSS? Logisch, oder?

  98. #100 Augustus

    Wer Jura kennt weiß, dass man dies durch Zirkelschlüsse und Umkehrschlüsse ableitet. Für Laien wie Dich offenbar schwer zu verstehen, die Richter sehen dies allerdings seit jeher so.

    Durch ZIRKELSCHLÜSSE?

    Ich sehe, wir sind uns einig. Keine weiteren Fragen, euer Ehren! 😉

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