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Political Correctness und Vulgäratheismus

Die Frankfurter Schule: Horkheimer (v.l.), Adorno (v.r.) und Habermas (h.r. mit Hand im Haar) auf dem Max Weber-Soziologentag im April 1964.Auf diesem Blog, das an vierter Stelle den Untertitel „gegen die Islamisierung Europas“ aufweist, und weil der Islam oftmals als eine Religion wie andere auch angesehen wird, bleibt es konsequenter nicht aus, dass das Transzendentale immer mal wieder Gegenstand von Beiträgen und innerhalb des Kommentarbereichs ist. Wäre dem nicht so, fehlte auch ein nicht unbedeutender Aspekt in der Auseinandersetzung mit dem Islam; insbesondere bei der Frage, ob der wachsende Einfluss des Islam speziell auf die Gesellschaften in großen Bereichen Europas allein auf die millionenfache Anwesenheit von Mohammedanern zurückzuführen ist, oder aber es dafür nicht auch andere Gründe gibt.

(Eine Erwiderung von „Graue Eminenz“ auf den Gastbeitrag von Bert Conrados „Tranzendale Wirrungen“ vom 30. März 2012)

Eine unbestreitbare Tatsache ist, dass sich im besonderen Maße die politische Linke als Fürsprecher des Islams hervortut und so, wie der Mainstream links geprägt ist – was große Teile der sich diesem Mainstream in Teilen anpassenden beiden großen Kirchen mit einschließt – nimmt es wenige Wunder, dass diejenigen, die dem Islam kritisch bis ablehnend gegenüber stehen, generell mit den zentralen Hass- und Feindbezeichnungen der Linken belegt werden: „Rechte“, „Nazis“ und „Rassisten“. Dieser Umstand entbehrt auf den ersten Blick schon dadurch nicht einer gewissen Komik, dass einer der Urväter der Linken; nämlich Karl Marx in „Die Kriegserklärung – Zur Geschichte der orientalischen Frage“ höchstpersönlich über den Islam zu berichten wusste:

Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist ‚harby‘, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.

Da nun die marxschen Thesen über das Proletariat und die Bourgeoisie dazu so gar nicht auf die mohammedanische Welt passen wollten, erklärte er dann noch die Mohammedaner im Wesentlichen für „unterentwickelte Völker“, die notfalls im Sinne der Weltrevolution zwangsbeglückt oder notfalls auch physisch ausgerottet werden sollten. Ganz offensichtlich haben die Linken mittlerweile in Bezug auf Marx eine 180°-Wende vollzogen und übersehen dabei noch geflissentlich, dass nun gerade die Nationalsozialisten eine große Affinität zum Islam hatten. Die islamische Umma ist einer „arisch-germanischen“ Gemeinschaft nämlich nicht ganz unähnlich, wiewohl ihr natürlich der naturwissenschaftliche Hintergrund der Rassenlehre an sich fremd ist; die Zweiteilung der Welt in Herrenmenschen und solche, die diesen zu dienen hätten (Dhimmis), ist allerdings schon frappant.

Die linke Kehrtwendung – weg von vielen; wenn auch nicht grundsätzlich; Aktiomen Marx’ – ist eine Folge aus den offensichtlichen Fehlschlüssen, die der Urvater des Kommunismus’ aufgestellt hatte: So passte es überhaupt nicht zu seiner Lehre, dass 1914 mit Ausbruch des ersten Weltkrieges sich nicht etwa das internationale Proletariat gegen das Bürgertum erhob, sondern – teilweise mit Begeisterung – in den Uniformen ihrer Länder gegeneinander in das industrielle Massenabschlachten zog. Zwar keimte bei denen, die in toto an Marx glaubten, wieder noch etwas Hoffnung auf, als sich in Russland 1917 die Bolschewisten an die Macht putschten, doch der Funke der angeblich nun beginnenden Weltrevolution wollte so gar nicht erfolgreich auf den Rest Europas überspringen – auch wenn es in Deutschland 1919 durchaus noch Tendenzen dazu gab und Protagonisten wie Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg eine Demokratisierung des Reiches mit allen Mitteln inklusive brutaler Gewalt verhindern wollten.

Die mittel- und westeuropäische Linke war danach zum Teil in einer Sinn- und Erklärungskrise und während sich eine Gruppe zu der entstehenden Sowjetunion und Lenin – später Stalin – hingezogen fühlte, der im Kaukasus in reiner, marxscher Logik dem Islam den Garaus machte, suchte eine andere neue Erklärungen; vor Allem aber ein neues Konzept in Ergänzung und Teilkorrektur der Thesen Marx’, wie man das kommunistische Paradies auf Erden errichten könne, denn die stalinsche Variante wollte ihnen – vielleicht verständlicher Weise – nicht allumfassend schmecken. Die Antworten auf die drängenden Fragen, wie es nun weitergehen sollte sowie eine neue Strategie, entwickelte darauf hin die so genannte „Frankfurter Schule„, die während der nationalsozialistischen Diktatur über fast ganz Europa auch ein bis heute andauerndes Gastspiel in den Vereinigten Staaten gab und gibt. Es ist auch exakt die political correctness, gegen die dieser Blog angetreten ist, welche auf diese Gruppe von Denkern und Agitatoren zurückzuführen ist (ein sehenswertes Video dazu gibt es hier). Zusammenfassend ist die in der „Frankfurter Schule“ begründete Doktrin, dass das Scheitern der Weltrevolution 1914/1917/1919 ihre Ursache in der abendländischen Kultur habe und das Proletariat diese derart in sich aufgenommen hätte, dass es nicht das notwendige Klassenbewusstsein entwickeln könnte, um die Revolution zu starten und erfolgreich durchzuführen. Anstelle des Arbeiters, der versagt hätte, müsste eine neue, intellektuelle Schicht treten, die Wegbereiter und Avantgarde der Weltrevolution sein sollte. Deren Zielsetzung ist zunächst die Zerstörung des abendländischen Wertesystems; denn zerstört könne es auch nicht mehr die Arbeiter beeinflussen und ihn vom Revolutionieren abhalten. Das Proletariat müsste also geradezu von diesem Wertesystem „befreit“ werden und bestenfalls dadurch, in dem es von innen heraus vernichtet wird. Die grundsätzliche Ausrichtung ist daher eine Zurückstellung ökonomischen Betrachtungen à la Marx Betrachtungen aber eine Hinwendung zu einer kulturellen Zersetzungsarbeit: Nur wenn das Proletariat frei wäre von abendländischen Moral- und Wertegrundsätzen, wäre es auch bereit für eine kommunistische Weltrevolution.

Um dieses Ziel zu erreichen entwickelte die „Frankfurter Schule“ eine Strategie, die mit Hilfe von einfachen Schlagworten und teilweise absurder Realitätsumdeutung und unter Ausnutzung eines Heers von tumben Mitläufern und Parolenbrüllern sich die Bahn brechen soll. Die Schaffung vermeintlicher Opfergruppen gehört ebenso dazu wie die Erhöhung sowie quasi Seligsprechung allerlei nicht fortpflanzungsgebundener sexueller Praktiken, wie es sich in der Homosexuellen-Bewegung aber auch in den unverhohlenen Kindersexphantasien eines Cohn-Bendit oder Volker Becks ebenso niederschlägt wie in den Vorkommnissen der „Odenwaldschule“, die jüngst ins Licht der Öffentlichkeit gekommen sind. Desweiteren suchte man eine Rückbesinnung auf die Lehre eines Rousseaus, die den „edlen Wilden“ anpries und in Zivilisation, Technik sowie Bildung die Ursache für die Grundübel der Menschheit glaubte, verorten zu können. „Joschka Pfuscher“ hatte in diesem Zusammenhang einen bemerkenswerten Gastbeitrag auf PI geschrieben.

Nun mag man von den Denkern der „Frankfurter Schule“ halten, was man will; so kann man ihnen aber ganz bestimmt nicht einen hohen Bildungsstand und Intelligenz absprechen – auch wenn sie Ersteres nicht unbedingt auch ihrer Gefolgschaft und Fußsoldaten zubilligen wollen. Selbstverständlich war daher den Protagonisten klar, dass eines der Hemmnisse zur „Befreiung“ der Arbeiterklasse nach wie vor das im Okzident tradierte Menschenbild war/ist; und dass dieses vor Allem christlich geprägt ist. Der Gedanke der Gleichberechtigung aller Menschen ist ohne die jüdisch-christliche Grundannahme der Gottesebendildlichkeit des Menschen nicht vorstell- und darstellbar. Ich habe diesen Komplex hier jüngst auf PI unter dem Gesichtspunkt „Demokratie und Islam“ schon einmal ausführlicher dargestellt und verweise einfach mal auf den entsprechenden Beitrag, um eine langatmige Ausführung dazu zu vermeiden.

In so ziemlich allen Werten, die den Arbeiter 1914/1917/1919 von der Weltrevolution abhielten, erkannte die „Frankfurter Schule“ ganz richtig den christlichen Glauben und die mit ihm verbunden Werte, wie sie im Abendland als „natürlich“ empfunden werden. Um diese „Festung“ angehen zu können, wurde eine Taktik des wühlenden Unterminierens alles Christlichen und insbesondere ein – wie ich es nenne – Vulgäratheismus entwickelt. Dieser läuft einher mit der zunehmenden Abschaffung einer gutbürgerlichen Allgemeinbildung und gipfelt etwa in solch idiotischen wie schlicht falschen Vorstellungen, dass die Aufklärung grundsätzlich antireligiös bzw. antichristlich gewesen wäre. Zwar gab es durchaus atheistische Aufklärer, aber es waren nunmal nicht Alle und wohl eher eine Minderheit. Denn den meisten Aufklärern – wie etwa Kant – war sehr bewusst, dass ohne das jüdisch-christliche Menschenbild ein kantscher Imperativ nicht funktioniert und dass die Aufklärung selbst auch nur aufgrund dieses Bildes überhaupt entstehen konnte; es als sine qua non voraussetzt.

Die Strategie der „Frankfurter Schule“ setzt zum Umerziehen der Massen in ihrem Sinne nicht auf eine differenzierte Betrachtung komplexer Zusammenhänge; sondern auf einfache sowie simple Parolen, die durch dauerhafte Wiederholungen eingebläut werden sollen, um das christliche Wertesystem generell zu verunglimpfen. Dabei sind die blödesten Falschbehauptungen ebenso erwünscht, wie ein geifernder und höchst emotionaler Hass. Der Beitrag des Bert Conrados, auf den ich mich hier beziehe, spiegelt das auf eindrucksvolle Weise wider:

Zunächst fällt auf, dass er über den Buddhismus mit einer gewissen Nachsichtigkeit zu berichten weiß – wobei darin wohl eine neumodische Verklärung und eher infantile Sicht liegt, die etwa dem Dalai Lama allenfalls ein müdes Grinsen hervorlocken könnte und etwa den Shinto-Buddhismus mit solchen Dingen wie die Kriegsethik der Samurai einfach mal ignoriert, was möglicher Weise daran liegt, dass das nicht so recht ins selbstgebastelte Bild passt. Wie anders dann aber die Wortwahl, wenn er auf das Christentum zu sprechen kommt: Da ist plötzlich von „Unfug“, „naivsten Gläubigen“, „katastrophal falsch“, „schlicht dumm“ und „Absurditäten“ die Rede; Begrifflichkeiten, die in dieser Häufung und Intensität sich nicht einmal bei der Beschreibung des Islam wiederfinden. Ganz unbewusst (hoffentlich zumindest) zeigt Bert Conrados allein schon in der Emotionalität beim christlichen Glauben, dass sein Atheismus tatsächlich nur ein verkleideter Hass aufs Christentum ist – und (hoffentlich) ebenso unbewusst ist ihm, welch Geistes Kind er realiter ist und vor welchen Karren er sich hat spannen lassen. Äußerst mager fällt dementsprechend dann auch die Begründung dafür aus, dass der Islam mehr einer Ideologie denn den anderen Religionen ähnelt. Sollte der Autor und Erfinder des Wortes „transzendal“ sich nämlich dieser Sache ehrlich annähern, müsste er sich die Frage nach seinem eigenen Weltbild stellen und bei ehrlicher Betrachtung – die nicht nur an der Oberfläche kratzt und ein paar Parolen beinhaltet – würde er wohl auch bei sich selbst um die Prämisse – zumindest in der Auswirkung – des Gottesebendbildlichkeit des Menschen nicht herumkommen.

Solche Beleuchtungen, die in die Tiefe gehen, sind aber beim Vulgäratheismus nicht gefragt; stattdessen ergeht man sich lieber in völlig irrigen Märchen, wie etwa, dass die Kirche die kugelähnliche Gestalt der Erde jahrhundertelang nicht anerkannt hätte. Tatsächlich hat die Kirche dies nie bestritten und auch die Auseinandersetzungen über das heliozentrische Weltbild sind Bert Conrados offensichtlich weitestgehend unbekannt. Würde er nicht unhinterfragt die üblichen vulgäratheistischen Phrasen artig wiederholen und aufsagen, hätte ihm zum Beispiel auffallen können, dass wir heute den Gregorianischen Kalender benutzen. Dieser wurde von katholischen Astronomen berechnet, und seine Exaktheit – die auch heute noch ganz gut funktioniert – ist ohne die Berechnungsgrundlage, dass die Erde um die Sonne kreist, gar nicht möglich gewesen. Dieser Gregorianische Kalender wurde von Papst Gregor XIII. im Jahre 1582 – also vor Galileis Werken!!! – eingeführt. Wieso nun die katholische Kirche ganz zweifelsfrei das heliozentrische Weltbild selbst anwendete, Galilei aber verbot, darüber zu schreiben, ist ein anderes Thema, das derart vielschichtig ist, dass ein näheres Eingehen darauf hier den Rahmen sprengte.

Es fällt eben bei solchem Unwissen des Gastautors auf, dass er ganz unhinterfragt ewig alte Lügen schlicht weiterverbreitet und eben über Wissen darüber nicht verfügt und offensichtlich auch gar nicht daran interessiert ist, sich welches zuzulegen. Dieser Umstand macht seine Exkursion über die Genesis, der er offenbar nicht als Parabel und Bild in der Lage ist, einzuordnen, direkt komisch und seinen Anspruch auf „Wissenschaftlichkeit“ geradezu grotesk. Überhaupt scheint Bert Conrados reichlich unbeleckte Vorstellungen von wissenschaftlichen „Erkenntnissen“ über die Entstehung des Universums im Allgemeinen und die Entstehung von Leben im Speziellen zu haben. Dass hierbei nämlich „Erkenntnisse“ vorlägen, die das Bild aus der Genesis (wobei es dort genau genommen zwei unterschiedliche Parabeln gibt) widerlegten, ist schlicht Unsinn. Während er also dem Christentum per se die Verbreitung von wissenschaftlich unhaltbarem Aberglauben unterstellt, verhält es sich exakt so, dass dieser Vorwurf auf ihn selbst in Gänze zutreffend ist. Auch seine Unfähigkeit zwischen christlichem Glauben und Kirchenpolitik zu unterscheiden, spricht nicht gerade für eine rationale Herangehensweise an das Thema. Vielmehr vermittelt er den Eindruck, dass sein Atheismus sich im Aufsagen von vorgefertigten Idiotien beschränkt – eben ein primitiver Vulgäratheismus – und, trotz angegliederter aber wenig fundierter Islamkritik als Feigenblatt, realiter nur eine antichristliche Propagandaveranstaltung ist.

Ich will gar nicht behaupten, dass der Gastautor sich bewusst ist, im Sinne der „Frankfurter Schule“ zu agieren und dass seine kruden Thesen und schlichten Falschinformationen eben aus jenem think tank stammen, mit der Zielsetzung der Zerstörung des Abendlandes im Sinne eines kommunistischen Paradieses auf Erden – aber seine „Argumente“ gegen das Christentum stammen eben daher und sollen diesen Zweck ursprünglich erfüllen. Die Strategie der „Frankfurter Schule“ ist es, das abendländische Wertesystem in den Köpfen und Herzen kaputt zu schießen, um es sturmreif zu machen. Die Hofierung des Islams ist dabei letztlich auf der gleichen Linie und es nimmt nicht Wunder, dass die Antifa genauso an der Seite von Mohammedanern randaliert, wie sie im Christentum einen ihrer Erzfeinde zu erkennen glaubt, was schon mal dazu führt, dass Christen von ihr auch gleich noch als „Nazis“ tituliert werden.

Der Siegeszug des Islams in Europa aber scheint den Protagonisten mittlerweile völlig aus der Kontrolle zu laufen und sich zu verselbstständigen. Dass er aber so erfolgreich ist, liegt daran, dass im Geiste der „Frankfurter Schule“ große Teile des Okzidents bereits kaputt gemacht worden sind. Als Verdeutlichung sollen hier mal die viel gescholtenen, amerikanischen Evangelikalen herhalten, die sich gegenüber Islamverstehern ebenso immun erweisen wie gegenüber der Öko- oder Klimareligion und anderer Nonsens- und Zersetzungskampagnen. Dass Bert Conrados diesen gegenüber wahrscheinlich nur blinden Hass und Verachtung empfinden können wird, zeigt nur zu eindeutig, inwiefern er sich – wenn auch nicht beabsichtigt – benutzen lässt.

(Foto oben: Die Frankfurter Schule: Horkheimer (v.l.), Adorno (v.r.) und Habermas (h.r. mit Hand im Haar) auf dem Max Weber-Soziologentag im April 1964)




Ankara will Auslandstürken als fünfte Kolonne

Es ist im Prinzip nichts Neues und trotzdem ist es unverschämt. Ankara will die Auslandstürken als fünfte Kolonne benützen, um eigene Interessen durchzusetzen. Man erinnert sich beispielsweise an Erdogan in Köln oder das permanente Beharren auf dem Doppelpaß. Integrieren nur so wenig wie möglich, das ist das Ziel der türkischen Politik, und dem dient auch das neue Amt für Auslandstürken. Erfreulich, daß die WELT darauf aufmerksam macht. Die Türken in Deutschland dürfen sich doppelt und dreifach glücklich schätzen. Da haben sie Erdogan und seine Islamisten in Ankara, in Berlin sitzt die Bereicherungs-Böhmer, und in den Bundesländern gibt es noch zusätzliche TürkenministerInnen wie die Bilkay Öney in Stuttgart. Und trotzdem funktioniert es nicht so richtig. Woran das wohl liegen mag?




Videos Ludwigshafen: Reden & Diskussionen

Am vergangenen Samstag fand in Ludwigshafen die Veranstaltung „Freiheit oder Islamisierung“ statt (PI berichtete). Mittlerweile liegen interessante Videos über die Veranstaltung vor. Neben einer gut gemachten Highlight-Zusammenfassung die Reden von Michael Mannheimer, Sandro Sergio Marzio, Wilfried Puhl-Schmidt, Edgar Baumeister und Michael Stürzenberger. Dazu Videos von erhellenden Diskussionen mit Moslems, die immer wieder verdeutlichen: Der Islam lässt keine Kritik zu, es wird geleugnet und geflunkert was das Zeug hält, Aggressivität ist latent vorhanden und der interne Zusammenhalt scheint für Rechtgläubige extrem wichtig zu sein – zumindest wenn es gegen Kufar geht. Ansonsten schlagen sich Sunniten und Schiiten bekanntlich auch gerne gegenseitig die Köpfe ein.

Zunächst das Video über die Highlights der Veranstaltung:

Die Eröffnung durch Edgar Baumeister, stellvertretender Leiter der BPE/PI-Veranstaltung in Ludwigshafen sowie Landesvorsitzender der FREIHEIT Baden Württemberg und die Rede von Sandro Sergio Marzio:

Rede von Michael Mannheimer, Journalist und Islamexperte:

Wilfried Puhl-Schmidt, Mitglied der Bürgerbewegung Pax Europa und der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) über die Unterschriftenaktion für den zum Tode verurteilten iranischen Pastor Youcef Nadarkhanis und die selbst nach 5 Jahren immer noch nicht verurteilten Mörder der drei Christen (u.a. der Deutsche Tilman Geske) in der Türkei:

Die komplette Rede von Michael Stürzenberger, Bayerischer Landesvorsitzender der Bürgerbewegung Pax Europa:

Diskussion mit Moslems Teil 1: „Du kannst den Koran gar nicht lesen“:

Diskussion mit Moslems Teil 2: „Das ist unser Gebiet hier“

Die Kundgebung war insgesamt ein voller Erfolg. Leider lag der Ort etwas abseits und nicht mitten in der Fußgängerzone. Trotzdem wurden viele Bürger mit den Informationen erreicht.

(Kamera & Videoschnitt: Zabatak & Augensand))




Israel: Dresche für europäische Antisemiten

Die Medien berichten weltweit von angeblich überzogener Härte israelischer Soldaten gegen pro-palästinensische Demonstranten. Ein israelischer Soldat, der einen dänischen Demonstranten schlug, wurde inzwischen vom Dienst suspendiert. Doch mittlerweile sickern immer mehr Informationen durch, dass die „Friedenstauben“ auch bewaffnet gewesen sein sollen.

Sehen Sie hier einige Aufnahmen des Vorfalls:

Auf diesem Foto ist deutlich zu erkennen, wie ein gewaltbereiter Demonstrant sein Messer zückt:

Der leicht verletzte dänische Aktivist nach seiner Verarztung:

Weitere Informationen zu dem Vorfall gibt es hier und hier.




Giordano: Koran ist die Charta des Judenhasses

„Vor dem Koran, der Heiligen Schrift der Muslime, muss niemand Angst haben“, schreibt heute der Journalist Hugo Müller-Vogg in der BILD (PI berichtete). Etwas anders sieht das der jüdische Publizist Ralph Giordano in einem sehr lesenswerten Gastbeitrag für den Kölner Stadt-Anzeiger: „Jede gründliche Beschäftigung mit dem Heiligen Buch des Islam bestätigt — der Koran ist die Charta des Judenhasses. Jeder kann sich davon überzeugen. Mich erinnert sie an eine unvergessene Begegnung aus meiner Jugendzeit — an die antisemitische Hetzschrift „Der Stürmer” des Julius Streicher. Da gibt es austauschbare Textpassagen“, so Giordano. Hier gehts weiter!




Hausverkauf an Juden: Araber droht Todesstrafe

Jüdische Gruppen in Hebron haben die internationale Gemeinschaft aufgerufen, dem arabischen Verkäufer des „Machpelah“-Hauses in Hebron (Foto) zu helfen, da er wegen des Verkaufs zum Tode verurteilt wurde. Vor einigen Wochen kauften jüdische Siedler das Haus in der Nähe der Grabstätte der jüdischen Patriarchen. Mehrere Siedler zogen daraufhin dort ein, obwohl die Armee es verboten hatte. Kurz vor dem Pessachfest wurden die Siedler schließlich von der israelischen Armee evakuiert. Der ehemalige Besitzer des Hauses, Muhammad Abu Shahala, wurde sofort zum Tode verurteilt, da es Palästinensern verboten ist, Land an Juden zu verkaufen. Jetzt fehlt nur die Unterschrift von Präsident Mahmud Abbas, um das Urteil zu vollstrecken. Weiter auf Israel Heute…

» JW: „Palestinian“ Muslim sentenced to death for selling home to Jews




Klage gegen Abou-Nagie muss eingestellt werden

Das Verfahren gegen den Kölner Hassprediger Ibrahim Abu-Nagie wegen seiner Hasstiraden gegen Christen und Juden vor Jugendlichen und Kindern (PI berichtete), muss nach einer Ermittlungspanne der Kölner Staatsanwaltschaft eingestellt werden.

Der Focus dokumentiert die peinliche Justizposse:

Die Jünger des Initiators der Koran-Verschenk-Aktion höhnen im Netz über die Blamage der Kölner Staatsanwaltschaft. Wegen einer Ermittlungspanne mussten die Staatsschützer den Fall des Kölner Islamisten Abou-Nagie einstellen.

Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn ist ein gewissenhafter Mann. Seit Jahresbeginn leitet er die politische Abteilung der Kölner Staatsanwaltschaft. Was er dort kurz nach seinem Amtsantritt erleben musste, wächst sich inzwischen zu einer veritablen Justizposse aus. Dabei trifft den rheinischen Staatsschützer die geringste Schuld an dem Malheur, das die hiesige Islamistenszene im Internet derzeit in wahre Jubelstürme versetzt.

Ausgerechnet Abou-Nagie, der neue Star der salafistisch-radikalen Predigerszene, der umstrittene Initiator der medienwirksamen Koran-Verschenk-Aktion, ein Mann, der Juden und Christen die Hölle prophezeit, bereitete der rheinischen Justiz eine derbe Schlappe.

Dank einer Ermittlungspanne muss die Kölner Staatsanwaltschaft eine Staatsschutz-Anklage gegen den ultraorthodoxen Koran-Gelehrten zu den Akten legen. Die Jünger des Kölner Internet-Imams reagieren begeistert. „Alhamdulillah ist diese Hetze eben in die Hose gegangen“, frohlockt ein Anhänger in einem einschlägigen Web-Forum.

Abou-Nagie soll zur Tötung von Christen und Juden aufgerufen haben

Die Chronologie der Ermittlungsfehler, die Oberstaatsanwalt Willuhn in Vermerken zusammengefasst hat und die FOCUS-Online vorliegen, lesen sich wie die verzweifelte Suche nach einem zentralen Beweisstück, das es nie gab.

Im Kern geht es darum, dass Abou-Nagie wohl Ende 2010 oder Anfang 2011 vor einer Gruppe Schüler in Köln-Porz zur Tötung von Christen und Juden aufgerufen haben soll. Die Hetztirade, auf Video mitgeschnitten, soll auf YouTube zu sehen gewesen sein.

Bei den Kölner Ermittlern geht Mitte Februar 2011 eine Strafanzeige gegen Abou-Nagie durch den Bürger B. ein. Der Mann war durch Zufall im Netz auf den vermeintlichen Hass-Clip gestoßen und hatte die Polizei eingeschaltet.

Abou-Nagie umschiffte Klippen der Strafgesetze

Die Staatsschützer wähnten sich am Ziel. Seit Jahren beobachtet der Sicherheitsapparat den wachsenden Einfluss des Geistlichen in der Islamistenszene. Die Verfassungsschützer sehen in dem Macher des Internetportals „Die Wahre Religion“ einen der geistigen Brandstifter, die mit ihrer mittelalterlichen Interpretation des Islam und der Forderung nach einem Gottesstaat den Nährboden für islamistisch motivierte Terroristen legen. Die beiden Solinger Konvertiten, die in England unter Terrorverdacht verhaftet und verurteilt wurden, zählten zu den Gefolgsleuten des Kölner Chefideologen.

Bisher taten sich die Behörden schwer, Abou-Nagie strafbare Hetzpropaganda nachzuweisen. In seinem Heimstudio im Keller seines Hauses hat der Islamist bereits Hunderte Predigten und Videobotschaften angefertigt. Auf seinem Portal finden sich mehr als 5000 salafistische Clips, ohne dass er den zulässigen Rahmen überschritten hätte. Geschickt umschifft Abou-Nagie mit seiner religiös-verbrämten völlig rückständigen Ideologie die Klippen hiesiger Strafgesetze.

Hunderte Anhänger im Netz mobilisiert

Im Frühjahr 2011, so scheint es, hat sich der rheinische Eiferer offenbar zu weit vorgewagt. Die Ermittlungsrichterin erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse. Die Staatsschützer durchstöbern das ganze Haus des Islamisten und beschlagnahmen Dateien in Terrabyte-Größe.

Im August 2011 erhebt der Kölner Staatsanwalt O. gegen den Prediger Anklage wegen des Aufrufs zu einer Straftat vor dem Amtsgericht. Die Ermittlungsakte nebst Beweis-CD-Rom mit dem kopierten Youtube-Auftritt geht zur zuständigen Richterin. Die Juristin lässt die Anklage zu und terminiert den Prozessbeginn auf den 30. Januar 2012.

Die Anhänger Abou-Nagies reagieren entrüstet. Im Netz mobilisiert die Gruppe Hunderte von Sympathisanten. Die Sicherheitsbehörden alarmieren Staatsanwaltschaft und Gericht: Es sei mit einem Riesenaufgebot an jenem Verhandlungstag im Kölner Justizzentrum zu rechnen. Am 2. Januar 2012 übernimmt Oberstaatsanwalt Willuhn die politische Abteilung. Das große Medienecho und die Warnung der Staatsschützer wecken sein Interesse an dem Verfahren.

Zunächst klickt er auf YouTube das indizierte Video an. Zu seinem Erstaunen findet sich dort das Tötungsdiktat nicht wieder. Zunächst glaubt Willuhn an eine „bereinigte Fassung“. Am 13. Januar lässt er sich die gesamte Ermittlungsakte nebst der Beweis-CD-Rom kommen. Zu seinem „Erstaunen“ stellt der Chefermittler fest, dass auch diese Disc keine Hassrede „mit strafrechtlicher Relevanz“ aufweist.

Strafbare Textteile fehlen im Hauptverfahren

Willuhn wird nervös. Er zeigt Staatsanwalt O., der die Anklage verfasst hat, den Mittschnitt. Der kann sich die Sache nicht erklären. Gruppenleiter O. erklärt nach wenigen Sequenzen, dass sei nicht jener Clip, der „die Grundlage für die Anklageschrift“ gebildet habe.

Das andere Video habe einen weitaus aggressiveren Inhalt enthalten. Zudem hätten auch zwei Rechtsreferendare sowie die Ermittlungsrichterin N. sich den Film angesehen und seien „ebenfalls äußerst negativ beeindruckt gewesen“.

Nun nimmt der Fall skurrile Züge an: Chefermittler Willuhn hakt beim zuständigen Kriminalhauptkommissar der Staatsschutzabteilung nach. Freimütig erzählt der Kripo-Mann K., er habe sich ohnehin über die Anklage gewundert. Hätte das Video einen Tötungsbefehl enthalten, hätte er dies sicherlich in seinem Vermerk vom 14. Februar 2011 hineingeschrieben.

Willuhn spielt das Beweisvideo auch der Amtsrichterin S. vor, die den Prozess eröffnet hat. Die Juristin erklärt, dass sie die strafbaren Textteile vermisse. Ohne den Tötungsaufruf „hätte sie das Hauptverfahren doch nie eröffnet“. Ob sie sich jemals zuvor das Video angesehen hat, lässt der staatsanwaltschaftliche Vermerk allerdings offen.

Wurde die Beweis-CD nachträglich manipuliert

Willuhn befürchtet nun Schlimmes: Was, wenn es diese Todespassage nie gab? Was, wenn der radikale Geistliche am 30. Januar freigesprochen und wie ein Triumphator von seinen Anhängern aus dem Gerichtssaal getragen würde? Der Oberstaatsanwalt beantragt den Prozesstermin aufzuheben. Er will der Sache nun auf den Grund gehen.

Willuhn hegt nun einen anderen Verdacht: Möglicherweise könnte auch der Verteidiger Abou-Nagies’, der Bonner Anwalt Mutlu Günal, die Beweis-CD-Rom nachträglich manipuliert haben. Einem Verteidiger stehen alle Original-Beweismittel der Anklage zur Verfügung, es wäre sicher ein Leichtes gewesen, die kompromittierende Sequenz zu löschen. Willuhn lässt die CD-Rom durch das Bundeskriminalamt (BKA) überprüfen. Dort aber schließt man schnell etwaige Manipulationen aus.

Mitte März schreibt der Oberstaatsanwalt seinen letzten Vermerk in der Causa: Er bietet dem Anwalt des Predigers an, das Verfahren einzustellen. Und der nimmt großzügig an und wird auch auf mögliche Schadenersatzforderungen verzichten: „Mein Mandant ist nicht nachtragend“, erklärt Anwalt Günal süffisant. „Er vergibt denjenigen, die den Fehler verursacht haben.“

Das ist aber großzügig von Abou Nagie. Der Verantwortliche für die Verteilung deutscher Koranübersetzungen in den deutschen Innenstädten kann also weiterhin Unterrichtsstunden wie diese hierzulande abhalten, ohne dafür belangt zu werden:




Müller-Vogg: „Der Koran ist keine Gefahr“

Hugo Müller-Vogg, ein freier Journalist mit den Fachgebieten Wirtschaft und Politik, glaubt den Bundesbürgern beim Thema Islam wichtige Erkenntnisse vermitteln zu müssen. Gestern hat er doch tatsächlich in seinem BILD-Kommentar „Keine Freiheit für die Feinde der Freiheit“ behauptet, dass vom Koran „keine Gefahr“ ausginge und „niemand“ vor ihm „Angst“ haben müsse. Getreu der Propaganda des gehirnwaschenden Mainstreams: Der Islam ist friedlich, der Koran harmlos, nur die Salafisten „missbrauchten“ alles für ihre Zwecke.

(Von Michael Stürzenberger)

Eine solch fatale Fehleinschätzung zeigt nicht nur völlige sachliche Unkenntnis – sie ist geradezu fahrlässig, verantwortungslos und brandgefährlich. Denn Millionen BILD-Leser wiegen sich jetzt möglicherweise in Sicherheit und denken, dass mit dem Islam gottseidank alles in Ordnung sei. Man muss sich unweigerlich fragen, ob bei der Verbreitung solcher Falschinformationen eventuell auch die Zusammenarbeit der BILD mit der Hürriyet eine gewisse Rolle spielt.

Herr Müller-Vogg, haben Sie überhaupt schon einmal einen Blick in den Koran geworfen? Wenn ja, haben Sie keine Angst angesichts der klaren Tötungsbefehle gegen Ungläubige, die dort an 27 verschiedenen Stellen aufgeführt sind? Irritiert es Sie nicht, dass das Wort „Töten“ insgesamt fast 200 Mal vorkommt und beinahe auf jeder Seite vom Kämpfen die Rede ist? Dass der Koran für den eigenen Kampfestod das Paradies mit der Erfüllung aller Wünsche, inklusive sexueller Freuden mit 72 Jungfrauen, verspricht? Macht es Ihnen nichts aus, dass Sie laut diesem „Heiligen“ Buch „schlimmer als das Vieh“ sind und unterworfen werden sollen? Stören Sie sich nicht daran, dass der Islam über alle anderen Religionen siegen soll? Und Frauen bei Widerspenstigkeit geschlagen werden sollen?

Selbst Karl Marx war sich bewusst, dass der Koran die Welt in Gläubige und Ungläubige teilt und für einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen ihnen sorgt. Winston Churchill verglich den Koran mit „Mein Kampf“ von Adolf Hitler. In der blutigen Eroberungsgeschichte des Islams sind bisher geschätzt 270 Millionen Menschen ums Leben gekommen.

Beinahe jeden Tag beruft sich irgendwo auf der Welt ein muslimischer Selbstmordattentäter auf dieses Buch. Genauso wie Mohammed Atta, Osama bin Laden, die Taliban, Al-Qaida, Hamas, Hizbollah & Co. Der muslimische Killer Mohamed Merah hielt in Toulouse seine Pistole an den Kopf jüdischer Kinder und drückte unter „Allahu Akbar“-Rufen ab, nachdem er zuvor im Gefängnis 21 Monate lang den Koran studierte. Überall an den Schnittstellen zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Gesellschaften kommt es zu Gewalt, Terror, Diskriminierung, Verfolgung und Mord. Jedes Jahr werden rund 150.000 Christen in islamischen Ländern getötet. Das Schlimmste dabei: Diese Morde sind vom Koran und damit von Allah höchstpersönlich legitimiert.

Und Sie sagen, vom Koran ginge keine Gefahr aus? Unter welcher Käseglocke leben Sie eigentlich? Sind Sie sich sich bewusst, dass Sie hier eine gefährliche Verharmlosung betreiben? Sie streuen den BILD-Lesern Sand in die Augen. Sie täuschen ihnen eine vermeintliche Sicherheit vor, obwohl sich eine tödliche Gefahr mitten unter ihnen ausbreitet. Sie sind in dieser Hinsicht ein jämmerlicher Appeaser wie Chamberlain, der auch auf das Friedensgeschwätz Hitlers hereinfiel und damit dessen Eroberungsplänen Tür und Tor öffnete. Sie können sich nicht herausreden, Sie hätten von nichts gewusst. Der Koran ist 1400 Jahre alt und nicht erst gestern vom Himmel gefallen. Er ist das gefährlichste Buch der Welt. Um mit den Worten der Salafisten zu sprechen, fordern wir Sie auf: LIES!

Als Einstieg können Sie auch mit dieser Zusammenfassung anfangen, dann sehen Sie, welch dramatische Fehleinschätzung Sie mit Ihrem Kommentar unters Volk gebracht haben. Korrigieren Sie diesen verantwortungslosen Fehltritt, indem Sie den BILD-Lesern klarmachen, dass Sie sich getäuscht haben.

Aber vielleicht steckt hinter Ihrer Verharmlosung ja auch ein knallhartes Kalkül. Vielleicht wollen Sie den Geschäftspartnern der BILD bei der Hürriyet in kalter Berechnung Honig um den Mund schmieren. Sind Sie gar ein heimlicher Fan Erdogans, des Re-Islamisierers der Türkei?

Wir wissen es nicht, was im Kopf von Hugo Müller-Vogg tickt. Aber alle Bürger, die über den Koran und den Islam Bescheid wissen, sollten jetzt ihre Stimme erheben. Gegen diese unfassbare mediale Verharmlosungspropaganda muss klarer Widerstand entgegen-gesetzt werden. Schreibt der BILD Eure Meinung und veröffentlicht Eure emails im Kommentarbereich. Verbreitet diesen Artikel unter Freunden und Bekannten. Ermuntert sie, auch zu protestieren. Lasst Euch nicht mehr für dumm verkaufen. Diese öffentliche Gehirnwäsche kann nicht mehr widerspruchslos hingenommen werden.

Kontakt zur BILD-Zeitung:

» leserbriefe@bild.de




BILD will keine Blockparteien im Bundestag

Mit einem geharnischten Kommentar meldet sich heute die BILD zum Thema Rederecht für Rettungsschirmabweichler zu Wort. Zur Erinnerung: Die Blockparteien wollten für die Bundestagsdebatten der Zukunft mittels Geschäftsordnungsänderung verhindern, mit Abweichler-Meinungen aus ihren eigenen Reihen konfrontiert zu werden. Offenbar schmerzt es zu sehr auch im Bundestag zu hören, was in den Wahlkreisen und Zeitungen die Spatzen von den Dächern pfeifen. Auch im Führerbunker 1945 – nur 2km entfernt – lagen die Nerven blank und man überlegte sich gut, womit man den „alten Herrn“ und seine Entourage behelligte. Nicht anders offenbar beim Ringen um den „Endsieg des Euro“.

Wenn Ralf Schuler von Deutschlands Boulevard-Sturmgeschütz jetzt allerdings fordert „Keine Blockparteien im Bundestag“ rennt er der Entwicklung hoffnungslos hinterher. Längst streitet man im Reichstagsgebäude seit Jahren nur noch über Details. Über den grundsätzlichen Weg zum Brüsseler Sozialismus, von den Rosstäuschern bunt angemalt mit Multikulti und verbrämt mit maximalem, auf Pump finanziertem Konsum, ist man sich längst einig. Und wenn man sich an die Behandlung der „Abweichler“ durch ihre Fraktionen erinnert, muss man schon Semantiker sein um für die Zeit vor dieser geplanten Geschäftsordnungsänderung in CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP etwas anderes zu sehen als „DDR-Blockparteien“. Dabei ist die Abstrafung der Abweichler bei den anstehenden Aufstellungen der Landeslisten für die Bundestagswahl 2013 noch gar nicht eingepreist. Von „freien Abgeordneten“ sind wir Lichtjahre entfernt!

Trotzdem geht Ralf Schulers Wutausbruch einem wie Honig den Gaumen runter:

Für wie dumm halten uns die Parteien eigentlich!

In der Bundestagsdebatte um die Euro-Rettung durften ganze zwei Kritiker des Milliarden-Wahnsinns aus den Reihen der Koalition reden. Das waren den Parteioberen offenbar zwei Unabhängige zu viel!

Sie wollten deshalb per Geschäftsordnung festschreiben, dass gegen den Willen der Fraktion niemand mehr ans Rednerpult darf. Die DDR-Volkskammer lässt grüßen.

Wir brauchen keine Blockparteien im Bundestag!

Gut, dass der „Maulkorb-Erlass“ jetzt vom Tisch ist. Er hätte nur weiter die Politikverdrossenheit gefördert.

Wer versucht, über die Euro-Milliarden im Hinterzimmer zu entscheiden und im Bundestag die Einheitsmeinung fordert, bereitet den Boden, auf dem der Erfolg der Piraten wächst.

Am Reichstag steht: „Dem deutschen Volke“! Nicht: Den deutschen Parteien!

Kleiner Wehrmutstropfen auch nochmals zum Schluss: Auch mit dem Bezug auf die zentrale Giebelinschrift über dem Reichstagseingang ist Schuler nicht mehr ganz up to date. Längst wird die verwitterte Inschrift in der Wahrnehmung der Abgeordneten von der grellen Haacke-Neonlicht-Installation „Der Bevölkerung“ im nördlichen Innenhof des Reichstags überschattet. Mit dieser hatte sich im September 2000 unter Schröder der Bundestag für seine verfassungsfeindliche Grundhaltung bezüglich „dem Wohle des Deutschen Volkes“ ein Denkmal gesetzt.




Keine FREIHEIT in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein kann „Die Freiheit“ nicht zur Landtagswahl am 6. Mai antreten. Die Partei konnte die notwendige Mitgliederzahl für eine Landesliste nicht vorweisen. Die taz freut sich und berichtet noch mehr aus dem Nähkästchen der FREIHEIT. Hier im Süden erfährt man eigentlich gar nichts. Wie sieht es denn in NRW aus?