1

Gudrun Eussner über Minkmars Le Pen-Schelte

Nils MinkmarEs stimmt so gut wie nichts an dem FAZ-Artikel Tanzbarer Wahlerfolg Marine baila, angefangen damit, daß es DER Front National heißt, oder man schreibt „die Nationale Front“, was es aber nicht träfe, das bezeichnet nämlich etwas anderes. Gestern abend auf i-tele, dem Informationskanal, war Marine Le Pen mehrmals und ausführlich zu sehen. Das ist eine sehr sympathische Frau, die, wie man weiß, im Front National aufgeräumt hat mit fast allen alten und neuen Nazis, von denen einige das Feld freiwillig geräumt haben und andere noch heute fluchen und schimpfen. Solange ihr Vater lebt, wird es allerdings immer einen Bodensatz alter Kader geben, Macht hat von ihnen keiner mehr.

(Von Dr. Gudrun Eussner)

Man zeigte sie auch in den USA, wo die Leute normal mit ihr umgehen, Hysterie herrscht gegen sie nur in Deutschland, außer bei dem allseits bekannten Tischgenossen des François Hollande Bernard-Henri Lévy, der Wähler des Front National debile Rechte nennt, nicht einmal in Frankreich selbst, dort trifft man sogar bei Linken nur auf Ablehnung der Politik des Front National, die Haarfarbe der Kandidatin hat in Frankreich nirgends eine Rolle gespielt. Die Belegung mit dem Eigenschaftswort „rechtsextrem“, die Betonung ihrer „blonden Haare“, schade, daß sie nicht obendrein noch Brunehaut heißt, Brunhilde, was den germanischen Vorstellungen näher käme, ebenso falsch wäre, aber die deutschen Nazis marschierten im Gleichschritt, Marine Le Pen wäre mitsamt den deutschen Alt-Nazis entsorgt, bis auf Günter GraSS, der wird noch als Festredner im Kampf gegen Rechts gebraucht.

Es geht weiter damit, daß ein Nils Minkmar bestimmt, wer ein guter Mensch ist, was „gute Musik“, die „guten Menschen vorbehalten bleiben“ sollte, ihm nämlich, dem guten Menschen, der sich als Teenager von Les Rita Mitsouko hat hochziehen lassen, und dem es nun seine spärlichen Haare sträubt, daß Marine Le Pen beansprucht, danach Freudentänze aufzuführen, wie er damals.

Was meint ein Verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton der FAZ mit dem Satz: „Es ist ein schönes Lied, selbst wenn man es lange nicht gehört hat.“ Den hätte ich gern erklärt. Welche Logik bestimmt ihn? Ein schönes Lied ist nach längerer Zeit, in der „man“, nämlich Nils Minkmar, es nicht mehr gehört hat, grundsätzlich nicht mehr schön, und Marcia Baila macht eine Ausnahme? Nils Minkmar bestimmt, was schön ist? Wie peinlich!

Und der Haß der Marine Le Pen gegen Ausländer: Hat er jemals eine Rede gehört und verstanden? Hat er die Anhänger der Marine Le Pen gesehen, die ihren Sieg feiern, unter ihnen eine Farbige, die sich kaum einkriegt? Sicher nicht, er kann gut abschreiben, „Marine Le Pen“ „Marcia Baila“ ergibt bei Google.fr 6 360 Ergebnisse. Philippe Boyrivent, vom linken Nouvel Observateur nennt den Tanz eine politische Absurdität. Die versammelten Linken auf Who Talking sind auch außer sich; denn das Lied gehört ihnen, weil die Väter der beiden Künstler der Gruppe Les Rita Mitsouko Kommunist der eine, polnischer Deportierter der andere waren. Nils Minkmar schließt sich dem an, nun weiß man doch endlich, wo man die FAZ politisch zu verorten hat. Wie bei deutschen Journalisten üblich, weiß der Feuilleton-Redakteur, was sein Arbeitgeber auf Grund seiner Geschäftsinteressen in den islamischen Staaten lesen möchte, und so rückt er Marine Le Pen in die Nähe der Nazis Deutschlands, sie fordere die „Abschaffung“ der anderen, denen sie vorher Probleme in die Schuhe geschoben habe: vernichten, ausmerzen, wie Deutsche seinerzeit die Juden, und schon ist wieder ein wenig Schuld der Deutschen relativiert, und auch die Vereinigten Arabischen Emirate kommen nicht auf geschäftsschädigende Gedanken, sondern inserieren weiterhin in der FAZ. Weiter auf eussner.blogspot.fr…

(Foto oben: Nils Minkmar, FAZ)




Ein Frühlingsgedicht

Dieses uns’re schöne Land
ist heute fest in Feindeshand.
Doch sind es keine fremden Heere
an die hier zu denken wäre,
sondern deutsche Sozialisten,
die eig’ntlich ins Gefängnis müssten.

Stattdessen sitzen sie da oben,
machen Medien, tragen Roben,
um dem eig’nen Volk zu schaden
und sich am Zerfall zu laben.

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Etabliert und saturiert,
der Steuerzahler ist ihr Wirt.
Im renovierten Jugendstil
seh’n sie von der Welt nicht viel
und wird sie anderen zur Qual:
Bürger, halt den Mund und zahl’!

Zwangsheirat und Ehrenmord
finden sie ein garstig Wort
und machen beide Augen zu,
»Populist, gib’ nur schnell Ruh’!«

Während Arbeitnehmer schwitzen,
tun sie nichts und unterstützen
Multikulti-Völkermord –
aber bitte mit Komfort.

Wer findet, das sei ganz verkehrt
und dagegen aufbegehrt,
kriegt sofort ’ne große Beule
mit der dicken Nazikeule.

Dagegen hilft als Medizin
drei Mal täglich Sarrazin
Denn wir sagen: Liebe Linke,
macht’s gut, tschüss und winke-winke!

Wir sind nicht eure leichte Beute,
wir leben im Hier und heute;
jeden Alters und Geschlechts –
Wer progressiv ist, der ist RECHTS!




FPÖ unterstützt Pro NRW im Wahlkampfendspurt

Knapp drei Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen kommt ein klares Signal der Unterstützung und Solidarität aus Österreich: Der FPÖ-Vorsitzende HC Strache versicherte dem PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener in einem Gespräch am Montag in Wien die volle Unterstützung der FPÖ für die Landtagswahl und kündigte auch eine enge Kooperation mit der PRO-BEWEGUNG im Hinblick auf die nächste EU-Wahl an. Ein deutlicher Fingerzeig der wohl erfolgreichsten freiheitlichen Partei Europas, die in der neuesten Gallup-Umfrage inzwischen sogar mit 28 % auf den ersten Platz aller österreichischen Parteien liegt!

Die FPÖ wird darüber hinaus mit ihrer bekanntesten Islamkritikerin, der Abgeordneten Susanne Winter, am 28. April bei der Premiere des islamkritischen PRO-NRW-Karikaturenwettbewerbs in Essen vertreten sein. Derweil wurde aus Kreisen der PRO-BEWEGUNG bekannt, dass es in den Medien vielleicht schon vor Samstag erste Vorab-Veröffentlichungen aus dem Wettbewerb geben könnte. Defintiver Einsendeschluss ist auf jeden Fall am morgigen Mittwoch. PI wird beim Thema Vorab-Veröffentlichungen dran bleiben!

Markus Wiener, der gestern auch mit zahlreichen weiteren führenden FPÖ-Politikern in Wien zusammentraf (u.a. mit Generalsekretär Harald Vilimsky und dem zweiten Landtagspräsidenten Johann Herzog – siehe Foto oben), äußerte sich heute zur langfristigen Strategie und den aktuellen Wahlziehlen der Bürgerbewegung: “Um für die nächste EU-Wahl handlungs- und kampagnenfähig zu bleiben, ist ein Erfolg bei der anstehenden Landtagswahl sehr wichtig.” Entscheidend für PRO NRW sei es, das Ergebnis vom letzten Mal wenigstens zu halten bzw. auszubauen. Das wäre angesichts der überraschenden Neuwahlsituation bereits als großer Erfolg zu werten. “Alles darüber hinaus ist sozusagen die Kür, über die wir uns natürlich auch sehr freuen würden”, so Wiener abschließend.

Zur Erläuterung: Durch den Wegfall der 5 Prozent-Hürde bei den Europawahlen ist ein Einzug deutscher EU-Abgeordneter für eine Formation bereits bei knapp 1 Prozent der Stimmen möglich!




Imam Idriz verweigert Zeitung Antworten

Die „Stuttgarter Nachrichten“ haben Imam Bajrambejamin Idriz in der Vorbereitung auf ihren am Dienstag erschienen Artikel einen umfangreichen Fragenkatalog zugeschickt. Auf keine einzige der zwölf detailliert gestellten Fragen konnte oder wollte Idriz eine Antwort geben. Es scheint sehr eng für ihn zu werden, schließlich führen diese Fragen tief in den islamischen Fundamentalismus hinein, zu extremen Figuren, mit denen der „Vorzeige“-Imam in der Vergangenheit offensichtlich direkt und indirekt Kontakt hatte. Die Tatsache, dass Idriz konkrete Antworten verweigert und stattdessen nur ein höchst schwammiges und nichtssagendes Allgemein-Statement abgibt, lässt tief blicken. Vermutlich ist er noch viel tiefer in den islamischen Fundamentalismus verstrickt, als bisher schon bekannt wurde.

(Von Michael Stürzenberger)

Der brillante Fragenkatalog der Stuttgarter Nachrichten zeigt eine profunde Sachkenntnis über die muslimischen Strippenzieher, die in Deutschland die Islamisierung vorantreiben. Ein Auszug:

6. Zwischen 1995 und 1998 besuchten Yussuf Moustafa al-Qardawi und Faisal al-Mawlawi insgesamt neun Mal das IESH. Sind Sie Ihnen diesen beiden Gelehrten jemals persönlich begegnet oder haben Sie – persönlich oder durch Schriftenstudium – an einem Vortrag oder einer Vorlesung dieser Männer teilgenommen?

7. Identifizierten Sie sich als Student des IESH mit dessen Zielen? Tun Sie dies heute?

8. Wie bewerten Sie die Ziele und Programme a. der Muslimbruderschaft, b. des World Assembly of Muslim Youth, c. des Forum of European Muslim Youth and Student Organisations, d. der Föderation Islamischer Organisationen in Europa, e. der französischen CBPS, f. der NGO „Muslim Hands“, g. der International Islamic Relief Organisation, h. des Salah el-Din el Gafrawi?

9. Haben Sie während Ihrer Ausbildung am IESH Vorlesungen und/oder Vorträge von Sheikh Yahya ibn Ibrahim al-Yahya oder Sheikh Abdul Muhsin al Abbad gelesen? Wenn ja: Wie bewerten Sie die Aussagen dieser beiden Gelehrten und welchen Einfluss räumen Sie ihnen auf Ihre Ausbildung und Ihr Leben ein?

10. Wie bewerten Sie den Satz „Gott ist unser Ziel, der Koran ist unsere Verfassung, der Prophet ist unser Führer, der Heilige Krieg ist unser Weg und der Tod im Namen Gottes ist die höchste Erfüllung“? Distanzieren Sie sich von diesem Satz?

Die Antwort von Bajrambejamin Idriz ist wie immer wachsweich, geht auf keine einzige Frage ein, betont seine bisher doch so wunderbare „integrative“ Leistung, beschwört seine positive Einstellung zu Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, Toleranz, Freiheit etc.pp. und gipfelt in dem geradezu lächerlichen Schluss:

Ich möchte daher darauf verzichten, auf Fragenkataloge zu antworten, die erkennbar die Absicht verfolgen, dieses Wirken zu diskreditieren, oder den Islam an sich als fremd und gefährlich darzustellen, und möchte Sie bitten, diese Stellungnahme ungekürzt in Ihrer Berichterstattung wiederzugeben.

Mit freudlichen Grüßen

Imam Benjamin Idriz

Nun, die „freudlichen“ Grüße lassen unfreiwillig darauf schließen, dass der Imam gar nicht mehr so freundlich gestimmt ist. Dies zeigt sich auch darin, dass sein Erfüllungsgehilfe Hildebrecht Braun laut Darstellung der Stuttgarter Nachrichten per Telefon massiv versucht hat, das Erscheinen des Artikels „Imam Idriz: Lebenslauf poliert“ zu verhindern. Kein Wunder, denn der Lack blättert von diesem Imam Münchhausen immer mehr ab. Die prominenten Namen seiner unkritischen Förderer darf man sich durchaus für spätere Zeiten merken:

München/Nürtingen – Zu seinen Förderern zählen Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), Bayerns Landesbischof Johannes Friedrich oder Grünen-Chef Cem Özdemir: Benjamin Idriz, der Vorbeter der islamischen Gemeinde aus Penzberg bei München, ist gerngesehener Gast in Kirchengemeinden, Gesprächskreisen und auf Konferenzen – so auch am Dienstagabend in Nürtingen. Er ist Autor des Buches „Grüß Gott, Herr Imam!“.

All diese Politiker und Kirchenmänner werden sich für ihre jahrelange kompromisslose Unterstützung dieses Imams unangenehme Fragen stellen lassen müssen. Ich habe Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger im November 2011 bei einer Veranstaltung im Gymnasium Gertesried im persönlichen Gespräch und durch Übergabe von schriftlichen Fakten über diesen Trickser und Täuscher ausführlich informiert. Sie hat es knallhart ignoriert und sang ihr Loblied auf Idriz unbeirrt weiter.

Zu der Liste von realitätsblinden Bücklingen, die zu Idriz in die Moschee gepilgert sind, gehört auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Er wurde von uns regelmäßig mit Fakten über Idriz versorgt.Ude hat nicht nur alles ignoriert, sondern diffamierte uns Islamkritiker als Extremisten, die den „sozialen Frieden“ in unserer Gesellschaft „gefährden“ würden. Verheuchelter geht es kaum noch. Nun, Herr Ude wird auch mit diesem Artikel der Stuttgarter Nachrichten konfrontiert werden. Mal sehen, ob er weiterhin in Nibelungentreue zu diesem Wolf im Schafspelz stehen wird. Immerhin will der SPD-Mann, der such schon in der Vergangenheit windschnittige 180 Grad-Wendungen vornahm (beispielsweise bei der Untertunnelung des Mittleren Rings), demnächst Bayerischer Ministerpräsident werden. Da könnte Imam Idriz schnell ein unerwünschter Klotz am Bein werden.

Unter der Überschrift „Vorzeige-Imam glänzt mit falschem Diplom“ geht Redakteur Franz Feyder auch auf Details der Telefonprotokolle des Verfassungschutzes ein, aus denen die Erfüllungs-Gehorsamkeit von Idriz gegenüber des obersten Muslimbruders in Deutschland, Ibrahim El-Zayat, deutlich wird:

Das bayrische Landesamt für Verfassungsschutz präsentierte vor zwei Jahren Abhörprotokolle, die den smarten Theologen in anderem Licht erscheinen lassen. Damals hatte Idriz dagegen geklagt, dass er und die von ihm betreute Gemeinde seit 2007 im Jahresbericht der Geheimen genannt wurde. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft hörten Ermittler die Telefone von zwei mutmaßlichen Köpfen des Islamismus in Deutschland ab: Oguz Üçüncü, dem Generalsekretär von Milli Görüs (IGMG), und dem langjährigen Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde in Deutschland (IGD), Ibrahim El-Zayat. Beide werden verdächtigt, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. El-Zayat gehört zudem der radikalen Muslimbruderschaft an, die den ideologischen Nährboden für die Terrororganisation El Kaida bildete.

So wies der Muslimbruder am 13. August 2007 Idriz an, eine Erklärung zurückzunehmen, mit der er Milli Görüs als verfassungsfeindlich bezeichnet hatte. „Es ist nicht deine Angelegenheit, andere islamische Organisationen zu beurteilen“, raunzt El-Zayat den Muslimbruder an. In einem weiteren Telefonat am selben Tag mit dem IGMG-Chef Üçüncü wettert El-Zayat: „Ich werde ihm (Idriz) jetzt drei bis vier Geldquellen ­schließen.“

Daraufhin nahm Idriz bereits am nächsten Tag beim Bayerischen Innenministerium seine Aussage, Milli Görüs sei verfassungsfeindlich, zurück. Interessant dürfte vor allem auch sein, welche Geldquellen El-Zayat als Chef der Muslimbrüder dem Penzberger Imam schließen wollte. Möglicherweise werden sich hier noch islamistische Abgründe eröffnen, von denen bisher noch nichts bekannt ist.

Die Stuttgarter Nachrichten weiter:

Bereits fünf Tage zuvor hatte der Ex-IGD-Boss Idriz instruiert, wie er deutsche Behörden täuschen solle. Der Penzberger Geistliche plant, in seinem Heimatort ein Zentrum für Islam in Europa – München (ZIEM) zu bauen. Dort sollen unter anderem Vorbeter für Deutschland ausgebildet werden.

Das Projekt wird vom als erzkonservativ geltenden Sultan Bin Mohammed al-Kassimi aus dem Emirat Sharjah finanziert . Idriz hat dazu einen Verein aufgebaut, für den ihm El-Zayat am 8. August 2007 um 7.54 Uhr klare Anweisungen gibt: „Eine Möglichkeit ist, dass du eine Art Aufsichtsrat einrichtest und in diesen auch Nichtmuslime aufnimmst. Du könntest zum Beispiel auch als Aufsichtsratsvorsitzenden einen Nichtmuslimen einsetzen. Es kann aber natürlich nicht sein, dass die sich in die Angelegenheiten einmischen.“

Gesagt, getan. Auch hier folgte Imam Idriz brav seinem Mentor und setzte den Nichtmoslem Stefan Jakob Wimmer als stellvertretenden Vorsitzenden des „ZIEM“ ein, der sich garantiert nicht in die internen Angelegenheiten einmischt. Der Mann einer Palästinenserin gilt als völlig islamophil und als heftiger Bekämpfer der islamkritischen Szene.

Über das islamistische Institut Chateau Chinon berichten die Stuttgarter Nachrichten ebenfalls Details, die für den dortigen Studenten Idriz sehr unangenehm sein dürften:

Zudem genießt die Einrichtung einen äußerst problematischen Ruf. Sie wird mit Geld aus den Golfstaaten und Saudi-Arabien unterstützt. Gelehrt wird, dass die Scharia, das islamische Recht, Vorrang vor weltlichem Recht hat. Den wissenschaftlichen Rat des Institutes führt Scheich Yussuf al-Qardawi an, der palästinensische Selbstmordattentate auch gegen Kinder und Frauen in Israel rechtfertigte.

Auf der englischsprachigen Internetseite der Muslimbruderschaft war im vergangenen Jahr noch zu lesen, dass Studenten der IESH dem Programm der Organisation verpflichtet seien, das ihr Gründer Hasan Al-Banno in seiner Schrift „Die Botschaft unserer Lehre“ formuliert hatte: „Gott ist unser Ziel, der Koran ist unsere Verfassung, der Prophet ist unser Führer, der Heilige Krieg ist unser Weg, und der Tod im Namen Gottes ist die höchste Erfüllung.“ Ein Zitat, das die Esslinger Kirchenmänner für „frei erfunden“ halten.

Die Spur der Täuschungen, Tricksereien, Verdrehungen, Beschönigungen und knallharten Lügen von Bajrambejamin Idriz sind lang. Endlich hat sich, neben jeweils einem kritischen Artikel vom Spiegel („Muslimischer Geistlicher im Zwielicht – Vorzeige-Imam mit seltsamen Verbindungen“) und dem Focus („Hitler – Ach so„) mit der Stuttgarter Zeitung einmal ein Mainstream-Medium der Fülle von Fakten angenommen, die wir seit über zwei Jahren auf PI angesammelt haben. Wir schrieben uns die Finger wund, aber keinen der verlogenen Politiker schien es zu interessieren. Obwohl wir beispielsweise den gesamten Münchner und Penzberger Stadtrat immer und immer wieder informierten, gab es von dort nur Ignoranz oder empörtes Feedback, die Zusendungen von Idriz-kritischen Informationen einzustellen. Vielleicht schenkt man jetzt den Stuttgarter Nachrichten mehr Glauben:

Es ist nicht die einzige Ungereimtheit in Idriz’ Ausbildung. Ende Januar strahlte das ARD-Politmagazin „Report München“ einen Beitrag aus, in dem Idriz’ „Magister­abschluss“ an der Al-Imam- Al-Ouzai-Universität für Islamische Studien in Beirut angezweifelt wurde, den der Imam 2000 erworben haben soll. Seine Gemeinde reagierte schnell und stellte Dokumente ins Internet. Diese sollten belegen, dass Idriz lediglich noch eine letzte Arbeit vorlegen muss, um den Abschluss zu erlangen. Unserer Zeitung hingegen bestätigte der Beiratsvorsitzende der Beiruter Universität, Toufic Al-Houri, vergangene Woche: „Idriz hat sich zwar in unserer Fakultät eingeschrieben, hat aber nicht weiterstudiert.“ Gleiches hatte er auch gegenüber den Fernsehreportern gesagt.

Für die große Nervosität in der Penzberger Islamzentrale spricht die Vehemenz, mit der Rechtsanwalt Hildebrecht Braun das Erscheinen dieser Artikel zu verhindern versuchte:

Idriz kann mit den Fragen zu seiner Vergangenheit offenbar nur schwer umgehen. Sein Anwalt, der Ex-FDP-Politiker Hildebrecht Braun, versuchte gar, die geplante Berichterstattung­ über Idriz – seinen „Leuchtturm der Integration“ – mit Drohungen zu verhindern.

Der vermeintliche „Vorzeige“-Imam ist schwer angezählt und befindet sich fast mit dem Rücken zur Wand. Schon jetzt deuten sich weitere Einzelheiten aus seiner Vergangenheit an, die noch mehr Aufschluss über das wahre Wesen dieses Imams geben werden. Wenn er fällt, dann hat die Politik keinen Vorzeige-Imam mehr. Dann hat der sagenumwobene „moderate und aufgeklärte Euro-Islam“ einen schweren Rückschlag erlitten, von dem er sich nicht mehr so schnell erholen dürfte.

» Stuttg. Nachrichten: Die Schwindeleien des Imams Idriz stören die Integration der Muslime




Imam-Studie – alles paletti bei den Moslems

Vor einer Woche veröffentlichte das Innenministerium eine Studie über die Imame hierzulande für die Islam-Konferenz, die wir doch noch nachträglich kommentieren wollen. Wie sich jeder vorstellen kann, ist alles paletti. Ein paar Zahlen, Zitate und Sätze aus dieser Studie:

Eine ältere in der Studie zitierte Studie des BAMF weist 2,5 – 2,7 Mio. der in Deutschland lebenden Muslime als türkeistämmig aus, gefolgt von 496.000 – 606.000 aus südosteuropäischen Ländern, 292.000 – 370.000 aus dem Nahen Osten und 259.000 – 302.000 aus Nordafrika. In Deutschland ist die Mehrheit von 74% der Muslime sunnitisch, gefolgt von den Aleviten mit 13% und Schiiten mit einem Anteil von 7%. Daneben gibt es eine recht große Gruppe der Ahmadiyya (ca. 2%).

Unter den Sunniten in Deutschland ist vermutlich überwiegend
die hanafitische Rechtsschule vorzufinden, welche hauptsächlich in
der Türkei, Bosnien-Herzegowina, Afghanistan und Pakistan verbreitet
ist.

Bezüglich der geographischen Verteilung kann festgehalten werden, dass Muslime vor allem in den alten Bundesländern leben, und zwar meist in Ballungsgebieten. Etwa ein Drittel der Muslime lebt in Nordrhein-Westfalen, hier überwiegend im Ruhrgebiet.

Aktivitäten der Moscheen in Prozent:
Korankurse/Islamunterricht für Kinder und Jugendliche 95,8
Iftar-Essen für Gemeinde 91,8
Feiern heiliger Nächte 85,1
Hadsch/Wallfahrt 81,0
Begräbnisse 80,3
Spendensammlung/Zekat 79,9
Beschneidungsfeiern 69,7
Eheschließung 68,5
Vermittlung Tieropfer/Opferfest 66,0
Geburtsfeiern 50,0
Sonstiges 2,9
84% der Gemeinden bieten Teestuben an.

In Deutschland existieren rund 2.350 islamische Gemeinden, Alewiten eingeschlossen. Die meisten Gemeinden sind türkisch geprägt. Eine Hochrechnung ergibt, daß in Deutschland zwischen 1.700 und 2.500 islamische Religionsbedienstete regelmäßig in einer Moschee oder einer alevitischen Gemeinde tätig sind, darunter circa 60 alewitische Dedes. 80 Prozent der Imame sind türkeistämmig. 93 Prozent der islamischen Religionsbediensteten sind sunnitisch.

Zwei Drittel der islamischen Religionsbediensteten sind in einer Gemeinde der drei großen türkisch geprägten Verbände tätig, nämlich der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB 40%), der Islamischen Gemeinschaft Millî Görüs (IGMG 10,1%) oder dem Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ 13,8%).

6,0% der Imame sind in Deutschland geboren. Imame können schlechter Deutsch als die restliche moslemische Bevölkerung. Die Mehrzahl der Imame hat Hochschulreife aus dem Heimatland, 20% der Imame hat keine religiöse Ausbildung. Rund 50% der Imame sind ehrenamtlich tätig, die Imame bei DITIB und VIKZ sind meist festangestellt, woher die Kohle kommt, sagt die Studie eher verschämt, wir wissen es aber: vom türkischen Staat.

Die Imame sind sehr an Weiterbildung INTERESSIERT, sagt die Studie, ob sie sich tatsächlich weiterbilden, sagt sie nicht. Ach ja, dialogbereit sind sie auch. Das war ja wohl auch der Sinn der Studie.

Wer selber in der Studie blättern will, mitten in diesem Jubelartikel im MihiGru-Magazin finden Sie die Links zu Kurz- und Langfassung! Das Foto zeigt den Imam Mikail Taysan in der Moschee in Feuerbach.




Türkei blockiert Israel-Teilnahme am NATO-Gipfel

Die Türkei hat Israel vom kommenden NATO-Gipfel am 20. Mai in Chicago ausgeschlossen. Westliche Länder versuchen, die Türkei zum Einlenken zu bewegen und die Mitarbeit Israels im internationalen Verteidigungsbündnis zu erlauben. Ein türkischer Diplomat lehnte dies jedoch entschieden ab: „Es wird keine Zusammenarbeit zwischen der NATO und Israel geben, bevor Israel sich nicht formell für die Tötung türkischer Aktivisten auf dem Schiff Mavi Marmara entschuldigt (…) Die Länder, die eine Normalisierung zwischen uns wollen, sollten Israel dazu drängen, sich zu entschuldigen und Kompensation für die in internationalen Gewässern getöteten Türken zu zahlen.“ Ein anderer türkischer Diplomat erzählte der türkischen Zeitung Zaman ganz offen: „Wir blockieren Israel in vielen Bereichen und meiden das Land auf allen internationalen Treffen.“ Mehr auf israelheute.com…




Sexverbrecher kriegen € 240.000

Von wem? Vom Staat (Steuerzahler)! Vier rückwirkend in Sicherungsverwahrung genommene Sexverbrecher haben vor dem Landgericht Karlsruhe Schadensersatz „für zu Unrecht“ im Gefängnis verbrachte Jahre erstritten. Das Gericht sprach ihnen rund 240.000 Euro Schadensersatz zu. Gefordert hatten sie 400.000 Euro. Das Urteil dürfte sich bereits bei den anderen Sicherungsverwahrten rumgesprochen haben und wird zu Schadenersatz in Millionenhöhe führen. 

Ob der Staat deshalb weiterklagt, ist nicht bekannt. Lesen Sie die juristische Verirrung hier in der WELT, und da im SPIEGEL werden die vier armen, zu Unrecht Verwahrten näher vorgestellt. Die ganze Idiotie verdanken wir wieder einmal dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der zum Beispiel in London gerade widerwärtig verhindert, daß der Terror-Imam Abu Quatada abgeschoben werden darf!




Natalie Rickli (SVP): Ventilklausel für Deutsche

Die Schweizer Nationalrätin Natalie Rickli (SVP, Foto) forderte im Schweizer Fernsehen zur besten Sendezeit die ‚Ventilklausel‘ auch für Deutsche. Die Deutschen erzeugten einen „Riesendruck auf den Schweizer Arbeitsmarkt, auf die öffentliche Infrastruktur, Straßen und Schulen“. Rund 260.000 nicht eingebürgerte Deutsche leben zur Zeit in der Schweiz, der Ausländeranteil im Land ist ca. 22,5%. Die Ventilklausel ist in den Verträgen der Schweiz mit der EU verankert, um Einwanderung notfalls zu bremsen.

Erst vor wenigen Tagen hat die Schweiz für Zuwanderer aus acht osteuropäischen EU-Staaten  Kontingente beschlossen: Polen, Tschechien, Ungarn, Estland, Lettland, Litauen,  Slowakei und Slowenien. Die EUdSSR und die osteuropäischen Botschafter haben bereits protestiert, die Schweizer halten die Maßnahme für ein Placebo.

Zurück zu den Deutschen! Eigentlich kann die Schweiz froh sein, daß ihre größten Ausländerkontingente Italiener, Deutsche und Portugiesen sind. Sie sollten sich mal vorstellen, alles wären Ex-Jugoslawen, Türken und islamische Südländer. Dann könnten sie erst recht aufjaulen. Daß man die Deutschen von Anfang an sprachlich versteht, ist eigentlich ein Vorteil. Aber genau da fangen auch Probleme an.

Wir können uns in die Anhänger der Frau Rickli einfühlen. Die teils gut ausgebildeten Deutschen sind mit billigeren Löhnen zufrieden und nehmen öfters mal den Einheimischen die Posten weg. Und obendrauf schnattern diese deutschen Professoren, Ärzte, Manager und Lehrer als Vorgesetzte ein lautes, schnelles Hochdeutsch, was dem langsamen Schwyzerdüütsch total fremd ist.

Exkurs: Die norddeutschen Länder sind bekanntlich wirtschaftlich die schlechtesten, obwohl dort dreimal so schnell gesprochen wird wie im Süden. Schaffen ist besser als Schwätzen. Auch wenn manche PIler aufheulen, als Schwabe geht einem das Maschinengewehr-Hochdeutsch oft auch auf den Geist. Die gemütliche Langsamkeit in Bayern, Schwaben, bei den Alemannen, und in Österreich und der Schweiz ist angenehmer! Bei den Schweizern heißen aber nebenbei bemerkt alle Deutschen ‚Schwaben‘. Exkurs Ende.

Daß man mit dem Hinweis auf die Sprache nicht falsch liegt, zeigen die 94 Kommentare unter diesem Artikel mit Video im BLICK (linkskorrekte Schweizer Bildzeitung):

Peggy Walder , Oetwil am See
Ricklin hat Recht!! Ich war in einer Schweizer Rehaklinik wir Patienten mussten Hochdeutsch sprechen, da alles Personal kein Schweizerdeutsch verstand… Ist das meine Heimat das fragte ich mich..

Viktor Zingg
Dass ich nicht lache! Frau Bella sie haben keine Ahnung. Wer sich hier anpasst sind wir Schweizer. Hier muss man sich ja schon das Schweizerdeutsch verbieten lassen! Unsere Kultur wird regelrecht zu grunde gmacht! Ist ein Deutscher mal in einer Kaderfunktion angestellt werden fast auschliesslich nur noch Deutsche angestellt. Meine Meinung kommt nicht von ungefähr und dies ist sicherlich nicht weil wir Schweizer zu faul sind. Leben Sie weiter in ihrer heilen Traumwelt

Julius Hadorn, Bern
Kann ich nur Bestätigen. Auch im Kanton Bern, im Besonderen bei der Steuerverwaltung sind sehr viele Deutsche, zumindest Eingebürgerte, welche aber nur Hochdeutsch sprechen, angestellt. Da habe ich mit gleichwertigen Kompetenzen, jedoch mit mehr Lebensjahren, keine Chancen

Ansonsten reden viele Kommentierer davon, daß die Deutschen ihnen mit billigeren Löhnen Job und Wohnungen wegnehmen. Wie gesagt, man versteht, warum manchen Schweizern weniger Einwanderung, auch weniger deutsche Einwanderung lieber wäre. Wir sind deswegen nicht verbiestert und wünschen der Jungpolitikerin Natalie Rickli, daß sie in zehn Jahren SVP-Vorsitzende wird.




Geißler über „Betroffenheits-Akrobaten“

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Wenn man bisher durchaus annehmen konnte, die geistige Entwicklung des Heiner Geißler habe sich vom scharf rechtskonservativen CDU-Generalsekretär linear zu einem schon fast linksweichgespülten Attac-Befürworter entwickelt, dürfte angesichts seines Artikels „Muslime können natürlich gleichberechtigt sein“ überrascht sein. Geißler schlägt sich in der „Der Islam gehört nicht zu Deutschland“-Debatte als einer der wenigen Politiker auf die Seite von Volker Kauder und bezeichnet dessen Kritiker als „Betroffenheits-Akrobaten“.

(Von Michael Stürzenberger)

Geißler liefert eine inhaltliche Anreicherung der bisher rein ideologisch geführten Diskussion, in deren Zuge Kauder vom SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann als „der letzte Kreuzritter der CDU“ bezeichnet wurde. Der „Türkische Gemeinde in Deutschland“-Vorsitzende Kenan Kolat hatte Kauders Äußerung als „Schwachsinn“ und der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir als „absurd“ hingestellt. Geißler bemerkt im Berliner Kurier dazu:

In den letzten Tagen haben sich viele Betroffenheits-akrobaten über die Aussage des CDU-Fraktionschefs Volker Kauder aufgeregt, der Islam sei nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehöre somit nicht zu Deutschland.

Muslime gehörten aber sehr wohl zu Deutschland. Was soll daran falsch sein? Der aufgeklärte Islam, wie er in den Beschlüssen der Islamkonferenz vor wenigen Tagen zum Ausdruck kam, kann nicht zur Tradition Deutschlands gehören, weil es ihn erst seit ein paar Jahrzehnten gibt; dies gilt auch für den laizistischen Islam Kemal Atatürks, der allerdings heute ja wieder in Frage gestellt wird.

Ein halbwegs guter Ansatz, wenn auch ergänzungsbedürftig. Den sogenannten „aufgeklärten“ Islam gibt es bisher nur in Form von inhaltslosen Worthülsen, die sich auf keine faktische Fundierung stützen können. Geißler hätte auch bei Atatürk wesentlich deutlicher werden und ihn als regelrechten Feind des Islams darstellen können, der diese „Religion“ bekanntlich als „absurde Theorie eines unmoralischen Beduinen“ bezeichnete, gar einen „verwesenden Kadaver“, der das Leben in der modernen Türkei „vergiftet“. Aber ganz so mutig ist Heiner Geißler dann doch nicht, denn dieser Teil der historischen Wahrheit ist nun einmal „politisch inkorrekt“, daher ist er ja auch hier auf PI und nicht im Berliner Kurier zu lesen. Er schreibt weiter:

Die islamische Religion kennt in den islamischen Ländern außerhalb der Türkei keine Aufklärung. Die Diskriminierung der Frauen ist in allen islamischen Staaten von Marokko bis Indonesien Realität. In keiner Religion wird mit dem Namen Gottes mehr Missbrauch getrieben als im Islam durch die Verherrlichung der Selbstmordattentate. Es ist mit der Religion des Islams durchaus vereinbar, die Welt von allen islamfeindlichen Elementen, ja sogar von westlicher Kleidung, Musik und Literatur reinigen zu wollen, und einen islamischen Gottesstaat, in dem Staat, Politik und Religion eine Einheit bilden, zu errichten.

Geißler geht bei der Wahrheitsfindung erstaunlich weit, aber leider noch nicht weit genug. Denn im Islam wird mit der Verherrlichung von Selbstmordattentaten, ja allgemein mit der Gewalt, dem Töten, Beute machen und Erobern kein „Missbrauch“ getrieben, sondern diese Dinge sind vielmehr elementare Bestandteile dieser im Mantel einer Religion versteckten Ideologie.

Geißlers Fazit:

Sollte sich der aufgeklärte Islam in der Zukunft in der islamischen Welt durchsetzen, dann kann er eines Tages auch zur Tradition Deutschlands gehören. Ohnehin können Muslime heute schon, wenn sie das Grundgesetz achten, genauso wie Katholiken und Protestanten gleichberechtigte Staatsbürger in Deutschland sein. Darauf hat Kauder hingewiesen.

Momentan setzt sich in der islamischen Welt, vor allem im sogenannten „arabischen Frühling“, der fundamentale Islam durch, wie die parlamentarische Diskussion um Amputationsstrafen in Ägypten und die hohen Haftstrafen für Mohammed-Karikaturisten in Tunesien zeigen.

Mein Fazit:

Heiner Geißler tritt in seinem hohen Alter in vielen – leider eher linksideologischen – Bereichen als Querdenker auf, der keine Rücksicht mehr auf seine politische Karriere nehmen muss. Wenn sich solche Personen in Zukunft auf das Thema Islam fokussieren würden, könnten sie die Islamkritiker dabei unterstützen, eine Schneise in die geistige Betonwand zu schlagen, die sich in der öffentlichen Diskussion bisher völlig irrational schützend um den Islam gelegt hat.

Der Mann ist möglicherweise an einer sachlich fundierten Islam-Diskussion interessiert, zumal sie von der Bundeskanzlerin öffentlich verweigert wird:

» heiner_geissler@t-online.de




24. April: Armenischer „Genozid-Gedenktag“

Der heutige 24. April bildet den größten Trauertag im armenischen Jahr und einen offiziellen Feiertag in Armenien. An diesem Tag erlaubt die Armenisch-Apostolische Kirche keine Taufen und Eheschließungen. Weltweit halten armenische Gemeinden Totenmessen und Gedenkveranstaltungen ab.

Hintergrund: Mit Massenfestnahmen in der Nacht zum 24. April 1915 (alten bzw. julianischen Kalenders) setzte in der osmanischen Hauptstadt Konstantinopel die Ausschaltung und Vernichtung der intellektuellen und politischen Elite der Armenier ein. Es war der Auftakt für Massaker und Todesmärsche, die im Wesentlichen in den Jahren 1915 und 1916 stattfanden und, je nach Schätzung, zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschenleben forderten.

Die Bürgerbewegung Pax Europa schreibt anlässlich des Gedenktages:

Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA unterstützt die Forderung der Opfer, dass die Regierungen aller Länder den Völkermord an den Armeniern von 1915 sowie an den Assyrern, Aramäern, Jeziden und Griechen während der Zeit des Osmanischen Reiches rechtlich verbindlich anerkennen und seine Leugnung strafrechtlich unterbinden.

Bereits seit 97 Jahren findet eine systematische Leugnung des Völkermordes an den Armeniern durch den türkischen Staat statt. Die systematische Vernichtung von Armeniern, Assyrern, Aramäern, Griechen sowie Jeziden wird nicht nur geleugnet, es wird alles daran gesetzt die Geschichte im Sinne eines perfiden türkischen Nationalismus-Gedankens umzuschreiben.

Man schreckt nicht davor zurück, historische Stätten niederzuwalzen, um jede Erinnerung aus dem Gedächtnis des Landes zu tilgen. Doch gibt es Überlebende und Zeitzeugen, welche über diese Ereignisse gegen die Menschlichkeit berichtet haben und unabhängig von den Opfern diese in vielen Dokumenten der Nachwelt zum Erhalt und Gedenken überlassen haben. Die Nachkommen werden nicht schweigen, denn begangenes Unrecht kann nie Recht werden!

Aus eigener leidvoller Erfahrung muß ich mich den traurigen Worten der Witwe Hrant Dink´s anschließen: „Es sind niemals Kinder und Jugendliche, welche zu Mördern werden – es ist immer eine Ideologie, welche aus Kindern und Jugendlichen Mörder macht“

Hier muß es Aufgabe des deutschen Staates, wie auch der Welt sein, diese Menschen mit der Realität, der Faktizität des Genozids zu konfrontieren um Ihnen und den Opfern, wie auch den Nachfahren der Überlebenden bzw. der Opfer ein gewaltfreies, friedvolles und gesundes Miteinander zu ermöglichen!

Wir fordern daher:

– Die Forderung der Opfer, dass die Regierungen aller Länder den Völkermord an den Armeniern von 1915 sowie an den Assyrern, Aramäern, Jeziden und Griechen während der Zeit des Osmanischen Reiches rechtlich verbindlich anerkennen und seine Leugnung strafrechtlich unterbinden.

– Die eingehende Behandlung des Völkermords in den Geschichtsbüchern deutscher Schulen, sowie deren Ursache und Wirkung.

Im Gedenken an die Opfer des Genozids an den Armeniern, sowie der Opfer aller Genozide und der Hoffnung auf vorbehaltlose Anerkennung.

Iris-Monika Marczian
BPE- Referentin für Armenier-Fragen

Dem können wir uns nur anschließen.

Verweise zum Thema:

» Wikipedia-Eintrag zum Völkermord an den Armeniern
» Armenisches Genozidmuseum
» Deutscher Zeitzeuge Johannes Lepsius
» Aghet – Der Film




Kairo stoppt Gaslieferungen an Israel

Ägypten liefert rund 40 Prozent des von Israel benötigten Erdgases. Jetzt hat eine ägyptische Gesellschaft den Liefervertrag gekündigt. Israel spielt den Vorgang natürlich herunter, in Wirklichkeit ist er bedrohlich, denn selbstverständlich stecken die Moslembrüder und Islamisten dahinter. Im Kairoer Parlament wurde gleich Beifall gegen die „Zionisten“ geklatscht. Es wird kalt in der Wüste, schreibt die Süddeutsche.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, Israel ist auf allen Seiten von Todfeinden umgeben. Wer als Einwohner dort auf das ganze Friedensgeschwätz hört, ist schlecht beraten. Si vis pacem para bellum, heißt ein altrömisches Sprichwort, und das gilt derzeit vor allem Richtung Iran.

Aber auch EU-Beitrittskandidaten wie unser Freund, die islamische  Türkei, hätte gegen ein Verschwinden Israels absolut nichts. Aktuell wollen die Türken mal wieder eine Entschuldigung für ihre „Mavi Marmara“-Gaza-Verbrecherflotte von vor zwei Jahren, sonst darf Israel im Mai nicht zur NATO-Tagung in Chicago. Hugh, die Ottomanische Weltmacht hat gesprochen!