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Liebe Bayern-SPD!

Gestern, als ich an diesem herrlich sonnigen Frühlingstag wie immer die bildschöne Architektur genießend durch die Maximilianstraße der Stadt Augsburg geschlendert bin und an nichts Schlimmes gedacht hatte, bin ich auf einen Infostand von euch gestoßen.

(Von PI-Augsburg)

Eine Genossin mittleren Alters wollte mir ein Flugblatt in die Hand drücken, das ich gewohnt höflich zuerst abgelehnt habe, da mir der Tag wirklich zu schön war, um ihn mir mit Euer Politik zu verhageln. Nach ein paar weiteren Schritten und kurzem Bedenken habe ich dann doch Kehrt gemacht, um mir eins der Flugblätter aushändigen zu lassen.

Was dann kam war ein Schock! Auf dem Titelbild, vor einem kontrastspendenden kühl hellblau gehaltenen Hintergrund, waren dort drei so dermaßen blonde und blauäugige Kinder abgebildet, dass man denken konnte, sie wären von Himmlers Lebensborn handselektiert für eure Propagandafotosession vermietet worden. Von obligatorischen südländischen Quotenkindern weit und breit keine Spur.

Ich dachte zuerst an das Naheliegendste, nämlich, dass sich die Nationalsozialisten von der NPD, unter der falschen Flagge der Internationalsozialisten segelnd, hier einen bösen Spaß erlauben, denn normalerweise ist man so eine Aufmachung der Parteipropaganda nur von denen gewohnt (hier, hier oder hier).

Ein Blick in das Faltblatt selber offenbarte dann eure Botschaft an das Wahlvolk:

Beutreuungsgeld ist ein Irrweg! Bayern SPD: Stattdessen Priorität für Kinderbetreuungsplätze

Und gleich darunter ein Zitat von Matthias Jena, Vorsitzender des DGB Bayerns (BayernSPD.de, 05.04.2012):

Wir wollen, dass Frauen für sich selbst sorgen können, gerecht bezahlt werden und auch für ihr Alter vorsorgen können. Da wäre es genau der falsche Weg, den Ausstieg von Frauen aus dem Erwerbsleben zu subventionieren. Solch überholte Rollenbilder müssen wir überwinden.

Daneben zu lesen, ein Zitat vom Klassenfeind Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Bayerischen Wirtschaft (VBW) aus der Süddeutschen Zeitung vom 25.08.2011:

Die Politik muß staatliche Fehlanreize abbauen, damit mehr Frauen eine Berufstätigkeit aufnehmen.

Aha! Kapital und Arbeit Hand in Hand für Frauen und Kinder! Sehr schön! Aber um wessen Kinder geht es denn in Wirklichkeit? Auch darüber, liebe SPD-Bayern, lässt du uns nicht im Unklaren. Weiter im Text:

[…] Mehr Kitas!

Das von der CSU im schwarz-gelben Koalitionsvertrag ertrotzte (sic!) Betreuungsgeld in Höhe von 150 Euro monatlich pro Kind richtet mehr Schaden als Nutzen an. Es verhindert, dass Kinder früh in Kitas gefördert werden und erschwert die Integration von Kindern aus Einwandererfamilien. Mit dem Betreuungsgeld werden Milliarden von Steuergeldern in den Sand gesetzt, die dringend notwendig für den Ausbau von Kitas und der Ganztagesbetreuung sind.

Integration fördern!

Kinder unter zwei Jahren mit ausländischen Wurzeln werden nur halb so oft in Kindertagesstätten oder von Tagesmüttern betreut, wie Kinder ohne Migrationshintergrund. Das Statistische Bundesamt weist aus, dass auch bei den Drei- bis Fünfjährigen die Betreuungsquote mit 85% im Vergleich zu Kindern ohne ausländischen Wurzeln mit 97% niedriger liegt.

Hürden abbauen!

Angesichts dieser Zahlen ist das geplante CSU-Betreuungsgeld kontraproduktiv hinsichtlich einer verbesserten Integration. Gerade Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund würden durch die Bildungs- und Betreuungsangebote in Kitas Aufstiegsmöglichkeiten und die Möglichkeit zur Integration erhalten. Die SPD fordert: Wir müssen Hürden abbauen, die gerade Familien mit Migrationshintergrund noch davon abhalten, das Angebot von Kitas für ihre Kinder nutzen. […] Die SPD steht für gute und kostenfreie Betreuungsangebote von klein auf. Nur so erhalten Kinder aus benachteiligten Familien auch eine echte Chance auf Bildung und Arbeit.

A do schau her! A so schauts also bei euch aus, liebe Bayern-SPD! Euch geht es also in Wirklichkeit nicht um die Kinder von Norbert, Hermann und Waltraud, sondern um die von Mehmet, Abdullah und Nilgün! Wenn man bei Euch nicht immer ganz genau hinschaut, ihr Schlawiner!

Wie dem auch sei; trotzdem steht ihr da ganz offensichtlich vor einem größeren Problem liebe Genossen: Ihr denkt berechtigterweise an die Zukunft, die man sich angesichts der demographischen Entwicklung – siehe kulturellen Hintergrund der Grundschüler in den Großstädten – nun mal wirklich leicht ausmalen kann, aber ihr habt scheinbar Schwierigkeiten mit der Mobilisierung von Migranten für eure Petition. Und auch mit der internationalen Solidarität zwischen SPD und Migranten haut es – zumindest in Augsburg – auch nicht immer so hin wie gedacht.

Also braucht man doch noch den Rückhalt von Hermann und Waltraud, die ja ganz offensichtlich – angesichts des Titelblattes eures Pamphlets – die Adressaten eurer Botschaft sein sollen.

Es ist ja nicht so, liebe Bayern-SPD, dass wir was gegen Wahlmöglichkeiten in punkto Kinderbetreuung hätten. Gerne haben wir die Wahl, entweder unsere Kinder zu Hause aufzuziehen, wo wir ihnen ein sicheres Heim und fürsorgliche Eltern bieten können, von denen ein Elternteil für das Kind da ist und nicht in der von euch forcierten Zeitarbeit zu Hungerlöhnen schuftet, bzw. die Wahl, unsere Kinder in Kitas zu parken, wo sie euren gesellschaftsarchitektonischen Plänen mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sind.

Gerne haben wir die Wahl, entweder unsere Kindern zu starken und selbstbewussten Menschen heranzuziehen oder sie in Kitas zu stecken, wo geschächtetes Halalfleisch auf dem Speiseplan steht und wo die Kinder womöglich bald zwecks politischer Frühkonditionierung in ein von Imam Idriz geleitetes ZIEM gezerrt werden, wo sie mit Idriz‘ kreativem Umgang mit der Wahrheit in Kontakt kommen.

Wir denken allerdings auch an die Wahlmöglichkeiten für Menschen mit Migrationshintergrund: Es kann der Mutter und Großcousine Birgül aus Hinteranatolien wirklich niemand einen Vorwurf machen, dass bei ihr die korrekte Verwendung von deutschen Possessivpronomen nicht so einwandfrei sitzt. Woher soll sie das auch können und sollen, wenn ihr unsere Parallelgesellschaften ein Leben vollkommen frei von Kenntnissen der deutschen Sprache bietet?

Für Birgül und Akgün soll nach unserer Meinung nach einem Sprach- bzw. Motoriktest der kleinen Mohammeds, Fatihs und Saphias ggf. die Wahl offenstehen: Entweder Kita mit gezielter Sprachförderung, oder kein Kindergeld! Denn, liebe SPD-Bayern, wir haben keine Lust, am Feierabend zu Hause unseren Kindern den Schulstoff beizubringen, den sie in der Schule nicht lernen konnten, weil Fatih und Saphia wegen ihrer mangelnden Sprachkenntnisse den Unterricht ausgebremst und die Lehrkraft gebunden hatten.

Wir wissen auch, liebe Bayern-SPD, dass eure Genossen von der bayerischen Wirtschaft gerne ein Überangebot an billigst verfügbarer Arbeitskraft haben – der Kapitalist muss halt wie ein Kapitalist handeln, sonst ist er nicht mehr allzu lange ein Kapitalist; das Sein bestimmt das Bewusstsein. Das wissen wir beide noch von unseren marxistischen Bibelstunden – und somit alles darauf setzen, für uns nur das Beste zu wollen, und das Beste für uns ist halt nun mal reichlich Arbeit, damit wir unseren überbordenden Staat, das Friedensprojekt Europa bzw. euch werte Parlamentarier selbst mittels stetiger Steuer- und Abgabenlast finanzieren können. Mit Steuern und Abgaben, liebe Genossen, die ihr ja euren Freunden von der Wirtschaft in eurer letzten Regierungszeit großzügig erlassen habt.

Aber, liebe Bayern-SPD: Geht Ihr mittlerweile von so einem Massenkretinismus unter eurem Wahlvolk aus, dass Ihr eure Propaganda auf so eine Art gestalten müsst, dass man das Gefühl bekommt, als autochthoner Deutscher mit dem Vorschlaghammer angesprochen werden zu müssen? Ich meine hierbei konkret die Abbildung der überübernordisch gehaltenen Kinder auf dem Titelbild, die aussehen, als wären sie von einer gepanzerten Wikingerin Arien singend in einem tosenden Herbststurm auf der nördlichsten Klippe von Hammerfest auf die Welt gebracht worden. Muss es denn mittlerweile wirklich so deppert sein? Das tut doch echt weh, Genossen!

Da ich mich nach den zwei Diktaturen des 20. Jahrhunderts etwas intensiver mit politischer Propaganda auseinandergesetzt habe, weiß ich, dass dort nichts dem Zufall überlassen wird und euch die blonden und blauäugigen Kinder ganz bestimmt nicht zufällig auf dem Spielplatz über den Weg gelaufen sind, sondern mit allergrößter Wahrscheinlichkeit von einer Modelagentur auf Bestellung vermittelt wurden.

Eins ist uns auch klar, liebe Bayern-SPD: In punkto Geist geht es mit unserem Land im Sturzflug bergab, nicht zuletzt aufgrund der täglichen medialen Massenlobotomie durch „Deutschland sucht den Superstar“ mit Dieter Bohlen, „Bauer sucht Frau“, „die Ludolfs“ oder durch den gequirlten Fäkalhumor eines Mario Barth. Das ist uns durchaus bewusst, liebe Bayern-SPD!

Auch in Euren eigenen Reihen muss man in punkto Entwicklung des politischen und geistigen Niveaus einen erschreckend negativen Trend feststellen, wenn man z.B. die alten Fernsehdebatten von Helmut Schmidt vs. Helmut Kohl mit den Statements eurer momentan führenden Arbeiterführer wie z.B. Genossin Nahles vergleicht, die höchstwahrscheinlich noch nie in ihrem Leben eine Werkshalle von innen gesehen hat.

Aber ich als mehr oder weniger mit Verstand versehener Wähler und Steuerzahler fühle mich schon wirklich ziemlich beleidigt und erniedrigt durch solch einen grotesk dämlichen und wohlfeilen Manipulationsversuch wie gestern!

Und noch was zum Verhältnis zwischen PI-Bayern und der Bayern-SPD, liebe Genossen: Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Ihr nicht so gut auf uns zu sprechen seid. Wie Ihr ja wisst, wollen wir als bekennende Abendländer gerne so bleiben, wie wir sind und haben nun mal überhaupt keine Lust, in einem von euch mitvermurksten geisttoten und entwurzelten Gesellschaftsbrei Bürger zweiter Klasse zu werden; siehe dazu nochmals die Botschaft eures Flugblattes.

Auch der politisch und publizistisch rege Michael Stürzenberger und die PI-Gruppe München stößt euch verständlicherweise wegen deren akribischen Recherchen über die wahren biographischen Hintergründe von Christian Udes Schützling Bajrambejamin – und nicht Benjamin wie Blümchen – Idriz sauer auf. Alles verständlich und nachvollziehbar, liebe Bayern-SPD.

Wir möchten euch als versöhnliches Angebot ein Redesign eures Flugblattes zum Thema Betreuungsgeld anbieten, damit jeder, aber wirklich auch jeder Simplicissimus unter unseren Siegfrieds und Brunhilds weiß, dass sie bei Euch für ihre Helgas, Hildegarts, Helmuts, Holdines, Hedwigs und Heidruns unterschreiben sollen, obwohl eigentlich Mohammed, Fatih, Dschihad und Saphia gemeint sind.

Freundschaft und Glück Auf liebe Genossen,

Eure bayerisch patriotische PI-Gruppe Augsburg


An die Mitleser des offenen Briefes: Auf einen sachlichen und versöhnlichen Dialog bis sich der Runde Tisch biegt freuen sich:

» Die SPD in Bayern: info@bayernspd.de
» Lider Bavyera in spe: christian.ude@muenchen.de




Pro multis

Auch einem so milden Papst wie Benedikt XVI. reißt irgendwann der Geduldsfaden. Seit Jahren sind die deutschen Bischöfe angehalten, die eucharistischen Wandlungsworte von „für alle“ auf „für viele“ zu korrigieren. In einem Brief vom 14.04.2012 an die Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz hat Benedikt dies jetzt nachdrücklich eingefordert. Viel ist in der Diskussion um das „pro multis“ vom biblischen Wortlaut, von Übersetzung und Interpretation die Rede. Die eigentliche Brisanz des „pro multis“ liegt im Antidiskriminierungszeitalter aber woanders.

(Von Theobald Krude)

Denn „Viele“ ist nicht gleichumfänglich wie „Alle“, so dass ein Rest denkbar ist, der außen vor bliebe, ergo, man hört den Aufschrei der Empörung schon, „ausgegrenzt“ würde. Für den säkularen Humanitarismus der deutschen Linkskatholiken, die das Evangelium leichtverdaulich zu „einfach nur menschlich sein“ verdünnen, ist das eine „unbarmherzige“ Zumutung, eine „Drohbotschaft“ statt der „Frohbotschaft“, die da lauten soll: Alles für Alle und alles umsonst. All-Erlösung zum Nulltarif und ohne jegliches Risiko – ein wahrhaft demokratisches und inklusives Christentum eben.

Mit den korrigierten Wandlungsworten wird implizit unterschieden zwischen dem Heilsangebot, das Allen gilt, und der Heilswirklichkeit des neuen Bundes, dem die Vielen angehören, die das angebotene Heil auch annehmen. Die Tür wurde aufgetan, hindurchgehen müssen wir jeweils selbst. Das Heilsangebot verlangt letztlich, Individuum für Individuum, eine Entscheidung für oder gegen das in Aussicht gestellte summum bonum. Wer an dem einen oder anderen Abschnitt seines Lebensweges fällt, kann zwar wieder aufstehen, und wer sich verirrt, kann wieder auf den rechten Weg kommen. Aber, so die Zumutung, es gibt auch den „point of no return“. Irgendwann ist das Gesamt unserer getroffenen Entscheidungen end-gültig.

Gewürdigt aber auch gefordert zu sein, in einer schwerwiegenden Materie endgültig entscheiden zu müssen und zu dürfen, ließe sich schlicht auch als Freiheit bezeichnen. Solche Freiheit bringt allerdings auch die Gefahr des Scheiterns mit sich – des selbst verschuldeten, selbst zu verantwortenden und im schlimmsten Fall endgültigen Scheiterns wohlgemerkt. Dass ausgerechnet eine Gesellschaft, in der permanent von der Freiheit im Sinne der „Emanzipation“, der „Autonomie des Subjekts“ oder des „selbstbestimmten Lebens“ geredet wird, mit dieser fordernden und zumutenden Freiheit ein massives Problem hat, zeugt von einem gänzlich anderen Freiheitsverständnis.

Unter Freiheit wird heute nämlich gerade nicht das selbstbestimmte Leben verstanden, sondern das möglichst unbestimmte. Mit Optionen konfrontiert zu sein, die, unabhängig von den je eigenen Wünschen, Neigungen und Ansprüchen, so sind wie sie sich aus den unhintergehbaren Voraus-Setzungen der conditio humana und der vorgefundenen individuellen Lebensumstände ergeben, gilt als ein skandalöser Gedanke, zumal dann, wenn aus den vorgegebenen Optionen auszuwählen und damit u.U. endgültig auf die Alternativen zu verzichten ist. Freiheit als unbestimmtes Leben in größtmöglicher Unverbindlichkeit verlangt hingegen, dass Allen alles möglich ist und alle Möglichkeiten Allen immerzu verfügbar sein sollen – ohne die Bürde der Wahl, der End-Gültigkeit oder der Fehlentscheidung.

Scheitern ist nicht vorgesehen. Scheitern in sich gibt es nicht, sondern liegt nur im Auge des diskriminierenden und „intoleranten“ Betrachters. Wer zum wiederholten Male das Studium oder die Ausbildung abbricht, scheitert nicht, sondern macht lediglich eine „wertvolle Erfahrung“, ist „offen“, „flexibel“ und „kreativ“. Gar von einem Scheitern zu sprechen, für das nicht die Gesellschaft, der Kapitalismus, die unsoziale Bildungspolitik, der Rassismus, die bürgerliche Familie oder die Schere zwischen Arm und Reich als Erklärung und Rechtfertigung dient, sondern zunächst das frei entscheidende Individuum selbst in die Verantwortung genommen wird, gilt als „menschenverachtender“ Verstoß gegen die politische Korrektheit.

Für diese Freiheit des unbestimmten Lebens, quasi eine säkularisierte Version der verheißenen „Fülle des Lebens“, hat das Kollektiv – die Gesellschaft und die Politik – zu sorgen. Während eine aggressive „Toleranz“ inquisitorisch darüber wacht, dass nicht etwa ein Rückfall in ein diskriminierendes Verständnis von Verantwortung und Freiheit erfolgt, liegt es am allsehenden, allgütigen und allwissenden Versorgungsstaat, die Risiken des unbestimmten Lebens abzufangen und für die Rückabwicklung misslungener biographischer Experimente die materiellen Ressourcen nebst Rundumbetreuung bereitzustellen. Ironischerweise pflegt diese Kombination aus totaler Tolerantur und totalem Versorgungsstaat dabei ihrerseits recht repressive Züge anzunehmen.

Möglich, dass die Meinungsmacher, anders als sonst bei päpstlichen Verlautbarungen, die in dem äußerlich unscheinbaren Vorgang liegende Provokation als solche noch nicht erkennen. Linkskatholische Funktionäre, Politiker und Professoren aber wissen durchaus, was auf dem Spiel steht. Ihr Lebensprojekt, das zeitgemäße, politkorrekte Freiheitsverständnis vom unbestimmten Leben des autonomen Subjekts frei von Scheitern und Schuld, frei von Entscheidung und End-Gültigkeit sowie mit Anspruch auf alles in der Kirche und gegen die Kirche zu erzwingen, wird ausgebremst. Erfahrungsgemäß schrecken sie nicht davor zurück, sich für ihre Ziele der linken Hass-Medien zu bedienen. Aber komme was da wolle. Für freie und mündige Katholiken sollte gelten: Wir lassen uns unsere christliche Freiheit von den „Befreiern“ nicht nehmen.




„Holocaust unbestreitbarer Teil der Geschichte“

Zu einer sensationellen Entwicklung ist es auf dem gestrigen Parteitag der „Piraten“ gekommen: Die Netz-68er erkannten die Existenz des Holocausts an – und waren anschließend ziemlich stolz auf sich. Für eine Formation, deren Aktivisten bereits mit dem Anziehen so ihre Probleme haben (siehe Foto), in der Tat ein bemerkenswerter Beschluss.

Der SPIEGEL berichtet:

Dann geht es auf die Bühne, und spontan sollen die rund 1500 Piraten über den Antrag abstimmen, der gerade formuliert wurde: „Der Holocaust ist unbestreitbarer Teil der Geschichte. Ihn unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit zu leugnen oder zu relativieren, widerspricht den Grundsätzen der Partei“, heißt es in dem Beschluss. Er wird angenommen, nahezu einstimmig. Der Parteitag jubelt richtig laut, zum ersten Mal an diesem Tag, es ist ein gelöster Jubel.

Man merkt, manche Piraten sind stolz auf ihr deutliches Zeichen. Der Versammlungsleiter Jan Leutert, der die letzten fünf Piraten-Parteitage geleitet hat, sagt später: „Es war der geilste Parteitagsmoment.“

Beim nächsten Zusammenkommen dieser hochprofessionellen Spitzenpolitiker wird man vermutlich bestätigen, dass es auch wirklich 6 Millionen getötete Juden waren – und sich auch dafür selbst feiern…

» WELT: „Beinah-Prügelei zwischen Piraten und Journalisten




SPIEGEL contra SPIEGEL Online

Im SPIEGEL-Verlag ist ein Konflikt ausgebrochen zwischen dem gedruckten SPIEGEL und SPIEGEL Online. Die Auflage sinkt. Im Jahr 2011 wurden etwa zehn Prozent weniger Exemplare am Kiosk verkauft als im Jahr davor. Gleichzeitig steigen die Online-Zahlen, behauptet zumindest die ZEIT. Im Internet selbst findet man, was Online angeht, allerdings widerstreitende Belege. Aber es ist natürlich der alte Konflikt: die Generation Pirat glaubt, alles sei umsonst. 

Dazu kommt noch ein Problem, das den gedruckten SPIEGEL plagt. Die SPIEGEL-Online-Klicker denken, die zwei Versionen seien völlig identisch, der Kauf am Kiosk erübrige sich. Nun sind die zwei Chefredakteure offenbar in einen schweren Streit geraten. Was tun? Soll man für die Online-Version Geld verlangen? Und diese Frage betrifft andere Medienhäuser auch! PI ist ausnahmsweise nicht schadenfreudig, denn wir könnten uns auch ein paar Millionen Euro für Abos und Werbeeinnahmen vorstellen!




TV-Tipp: „Moscheen – Bauen um zu bleiben“

Der Dokumentationskanal „Phoenix“ wird heute um 18.00 Uhr eine Reportage zum Thema Moscheebau ausstrahlen. Der 30-minütige Film trägt den Titel „Moscheen – Bauen um zu bleiben“, lässt also nichts Gutes vermuten. Vielleicht gibt es darin aber dennoch für Islamkritiker interessante Informationen. Allen PI-Lesern ohne Fernsehen oder TV-Karte empfehlen wir „Zattoo„. JETZT mit Video!

Im Ankündigungstext heißt es:

Vor 20 Jahren, im Jahr 1992, gab es in Pforzheim die erste Moschee in Baden-Württemberg. Damals war der Widerstand dagegen heftig: vom offenen Protest bis hin zur anonymen Drohungen. In Pforzheim hat sich der Streit längst gelegt. Heute entstehen überall im Land Moscheen. Ist der Bau einer Moschee schließlich zur Normalität geworden?

In Esslingen entsteht gerade ein großer Neubau. Das um einige Zentimeter zu hoch geratene Minarett stand in den Schlagzeilen und musste zurück gebaut werden. Was hat sich im Umgang mit einander verändert? Was macht ein Moschee-Verein eigentlich? Autor Hanspeter Michel hat in Pforzheim und Esslingen nachgefragt.

Bebildert ist er passenderweise mit der Fatih-Moschee in Pforzheim – was übersetzt „Eroberer-Moschee“ bedeutet. Zur demographischen Lage in Pforzheim sei dieser Artikel empfohlen.

» PI: „Pforzheim: Iraker grapschen in Bikinis




PRO klagt gegen Verbot von Mohammedkarikaturen

PRO NRW wird gegen das Verbot von Mohammed-Karikaturen durch das NRW-Innenministerium (PI berichtete) gerichtlich vorgehen. Dies teilte die islamkritische Bürgerbewegung am Sonntag nach anwaltlicher Prüfung der entsprechenden Auflagenbescheide diverser Polizeipräsidien mit. Spätestens ab dem 1. Mai sollen dann auf der „Freiheit statt Islam-Tour“ vor 25 Moscheen in Nordrhein-Westfalen neben den Siegerentwürfen des PRO NRW-Karikaturenwettbewerbes auch bekannte Mohammed-Karikaturen gezeigt werden.

„Wir werden diesen eklatanten Verstoß gegen die Meinungs- und Kunstfreiheit auf keinen Fall akzeptieren“, begründete der stv. PRO NRW-Vorsitzende und frühere CDU-Politiker Jörg Uckermann die Entscheidung. „Schließlich wurde der berühmteste Mohammed-Karikaturist, der Däne Kurt Westergaard, im Jahr 2010 noch von Bundeskanzlerin Merkel persönlich für seine mutige Kritik ausgezeichnet. Und heute meint ein SPD-Innenminister Jäger, solche Karikaturen in einem Akt von krasser Zensur einfach verbieten zu dürfen, nur weil er die mächtige Islamlobby fürchtet und unsere nonkonforme Bürgerbewegung im Landtagswahlkampf behindern möchte. Wir werden Herrn Jäger das Gegenteil beweisen und die demokratischen Grundrechte auch für Islamkritiker gerichtlich erkämpfen.“

Inzwischen wurde PI ein geheimer Erlass des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen vom 26.4.2012 für den Einsatz der Polizei aus Anlass der Wahlkampftour der Bürgerbewegung PRO NRW zugetragen, der pikante Details enthält. Darin heißt es:

Aufgrund einer aktualisierten Gefährdungsbewertung für die von PRO NRW anlässlich der im Betreff genannten Wahlkampftour angemeldeten Versammlungen ist im Rahmen der mit der Veranstalterin durchzuführenden Kooperationsgespräche darauf hinzuwirken, dass die Präsentation der sogenannten „Mohammed-Karikaturen“ des Zeichners Kurt Westergaard während der Versammlungen unterbleibt.

Es wird folgende Formulierung angeregt: „Das Zeigen der von Kurt Westergaard stammenden islamkritischen Karikaturen oder solcher Karikaturen, die mit ihm assoziiert werden, unterbleibt während der Versammlung“.

Ein entsprechendes Einverständnis der Veranstalterin ist zu protokollieren.

Soweit Kooperationsgespräche bereits geführt wurden, in denen diese oder eine sinngemäße Vereinbarung nicht getroffen wurde, sind entsprechende ergänzende Gespräche zu führen.

Sollte sich die Veranstalterin nicht mit dem Verzicht auf die Präsentation der „Mohammed-Karikaturen“ einverstanden erklären, ist folgende Auflage zu erlassen:

„Das Zeigen der von Kurt Westergaard stammenden islamkritischen Karikaturen oder solcher Karikaturen, die mit ihm assoziiert werden, ist während der Versammlung untersagt. Aufgrund der aktualisierten Gefährdungsbewertung ist bei einer öffentlichen Präsentation dieser Karikaturen in der Versammlung vor dem Hintergrund der zu erwartenden nationalen und internationalen Medienberichterstattung mit Straftaten von Personen aus dem islamistischen Spektrum und auch einer Erhöhung der Gefährdungssituation für Kurt Westergaard selbst zu rechnen.“

Ich bitte um unmittelbare Umsetzung dieses Erlasses.

Im Auftrag

gez. Freier

Video der PRO-Kundgebung in Essen:




Wieder Anschläge auf Christen in Afrika

Abscheulicher geht es kaum: Unter anderem einen christlichen Gottesdienst haben sich muslimische Eiferer heute für verschiedene Bombenanschläge gegen Christen ausgesucht. Ein Attentat wurde auf eine christliche Universität im Norden Nigerias verübt, in der eine Andacht stattfand. Dabei sollen sich regelrechte Hetzjagden auf Christen abgespielt haben: Mehrere Angreifer seien in einem Auto und mit Motorrädern herangerast und hätten mit Bomben geworfen und wild um sich geschossen.

Die Angaben zu den Opferzahlen sind indessen widersprüchlich. Es ist von vier aber auch von 20 Toten die Rede, wobei jeweils angenommen wird, dass die Zahl der Opfer noch deutlich steigen könnte. Dutzende Menschen sollen darüber hinaus verletzt worden sein.

Auch wenn sich zunächst niemand zu den Taten bekannte, werden die Taten der islamistischen Gruppe „Boko Haram“ zugeordnet. Diese „nigerianischen Taliban“ terrorisieren seit Monaten insbesondere Christen, die im vorwiegend muslimischen Norden des Landes leben um dort einen gesäuberten islamischen Staat durchzusetzten.

Leider werden dieses Wochenende auch aus Kenia Angriffe auf Christen gemeldet: Bei einem Granaten-Anschlag auf eine Kirche in Nairobi wurde ein Gläubiger getötet, 15 weitere wurden verletzt.

Wenn man die momentan noch zaghaften Anwandlungen nach Europa eingewanderter Muslime z.B. in stark bereicherten britischen Städten „Scharia-Zonen“ einzurichten und per Aufkleber als Claims abzustecken beobachtet, ahnt man, dass es in wenigen Jahrzehnten auch bei uns solche Zustände geben könnte.

Wehret den Anfängen? Wo denken Sie hin. Gerade erst hat man wieder die notwendige Höhe des Gehalts für die „Blue card“, den Einwanderungsfreibrief für außereuropäische Fachkräfte, auf inzwischen teilweise nur noch 35.000 Euro abgesenkt.




Felix Menzel wegen Beleidigung verurteilt

Felix MenzelDer Chefredakteur der Jugendzeitschrift „Blaue Narzisse„, Felix Menzel (Foto), ist wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt worden. Das Amtsgericht Chemnitz sah es als erwiesen an, dass Menzel die Grünen-Politikerin Claudia Roth bei einem Vortrag in Bielefeld als „fette Qualle“ und „widerliches Etwas“ tituliert hatte.

Die „Neue Westfälische“ berichtet:

Das Amtsgericht Chemnitz hat den rechten Publizisten Felix Menzel wegen Beleidigung der Grünen-Bundesvorsitzenden Claudia Roth zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 15 Euro verurteilt. Wie berichtet, hatte Menzel im November 2010 auf einer Veranstaltung der Bielefelder Burschenschaft Normannia-Nibelungen ein Referat über die „perfekte rechte Zeitung“ gehalten und darin Claudia Roth unter anderem als „fette Qualle“ und „widerliches Etwas“ bezeichnet. Die Bundesvorsitzende der Grünen erstattete anschließend Strafanzeige.

Die Veranstaltung in der Burschenschaft Normannia-Nibelungen sei „ein Forum zur Verbreitung von menschenverachtenden Ansichten“ gewesen, so Roth. Der rechte Publizist Menzel gibt das Jugendmagazin Blaue Narzisse heraus. Das gegen ihn verhängte Urteil sei noch nicht rechtskräftig, sagte der Sprecher des Chemnitzer Amtsgerichts, Marcus Gnad.

In dem Vortrag zum Thema „Meine perfekte rechte Zeitung“ hatte Menzel allerdings lediglich von einer „Claudia R.“ gesprochen. Wörtlich heißt es darin:

Du siehst: Meine perfekte, rechte Zeitung der Zukunft steht vor großen Problemen. Erstens hat sie kein Publikum, weil sie das Publikum beschimpft und alles dafür tut, es zu vergraulen. Zweitens muß ich wohl mit etlichen juristischen Prozessen rechnen, weil – auch wenn´s stimmt – man das hier in diesem Land so doch nicht darf. Das wird mir jeder Rechtsanwalt bestätigen. Aber ich sage es eben: Claudia R. – wer immer damit gemeint sein könnte? – ist eine fette Qualle, die in ihrem Leben noch kein einziges vernünftiges Argument abgegeben hat, die mit ihrer moralischen Entrüstung jeden vernünftigen Zugang zu Politik verstellt und jetzt sagt mir mal bitte, warum ich – ausgerechnet ich, der Feind von der Claudia R. – sachlich, ruhig und vernünftig auf diese fette Qualle antworten sollte. Würde etwa Claudia R. sachlich, ruhig und vernünftig auf meine Argumente zur verfehlten Integrationspolitik in Deutschland, die sie mitzuverantworten hat, antworten?

Ein Gespräch mit Claudia R. lohnt sich nicht. Sie muß man beschimpfen.

Die Antwort darauf kennt jeder hier. Claudia R. würde emotionalisieren und einfach sagen: „Der Menzel, das ist ein Nazi, mit dem spreche ich nicht.“ Und ich will auch nicht mit Claudia R. reden, weil sie nicht weiß, welche Regeln bei einem Gespräch zwischen zwei vernünftigen Menschen gelten müssen. Und ein Gespräch zwischen einer vernünftigen Person und einer fetten Qualle ist eben nicht möglich. Deshalb bleiben wir am besten gleich bei der Beschimpfung. Ja, ich gebe es offen zu, ich finde, daß Claudia R. die widerlichste Politikerin ist, die ich mir vorstellen kann. Wie konnte es nur passieren, daß dieses unförmige Stück Etwas, das sicherlich nichts dagegen hat, wenn ich es als MenschIn mit Binnen-I bezeichne, wie konnte es nur vorkommen, daß dieser Kloß früher einmal in der Rockerszene als Matratze benutzt wurde. Das ist doch nicht mal im Vollsuff zu ertragen, so ein widerliches Etwas zu besteigen.

Menzel hatte zu dem Vorwurf damals wie folgt Stellung genommen:

Unterstellt wird mir, daß ich die Grünen-Chefin Claudia Roth beschimpft hätte. Das ist nicht richtig. Ich habe die fiktive Figur Claudia R. sowie das gesamte Publikum beleidigt. Diese Beleidigungen haben ihren Grund: Mit Nettigkeit kommen wir im gegenwärtigen Meinungsklima nicht weiter.

Nachtrag: Felix Menzel hat inzwischen angekündigt gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Auf seiner Facebook-Seite schreibt er außerdem: „Der Richter hat das Urteil mündlich übrigens damit begründet, daß so etwas wie in Norwegen nicht noch einmal passieren dürfe.“

» Endstation Rechts: „„Fette Qualle“ – Claudia Roth erstattet Anzeige gegen Felix Menzel
» Medrum: „Grünenpolitikerin Claudia Roth erstattet Strafanzeige
» Neue Westfälische: „Roth erstattet Strafanzeige gegen Menzel




Die Lügen des Imam Idriz in Nürtingen

Am Tag der Veröffentlichung des ihn entlarvenden Artikels der Stuttgarter Nachrichten war Imam Idriz zu Gast beim evangelisch-islamischen Dialog in Nürtingen (PI berichtete). Wer erwartet hat, dass Deutschlands „Vorzeige“-Imam in der Lage wäre, auch nur einen einzigen Aspekt dieses hervorragend recherchierten Artikels zu widerlegen, sah sich getäuscht. Idriz türmte hingegen dreist noch weitere Lügen auf sein brüchiges „Der-Islam-ist-eine-friedliche-Religion“-Gerüst. Aber viele der evangelischen Schäfchen, vozugsweise Frauen – inklusive der Pfarrerin – hingen regelrecht an seinen Lippen und kauften ihm offensichtlich jedes Märchen ab. Manche Menschen wollen ganz einfach belogen werden, anders kann man dieses irre Possenspiel nicht mehr bewerten.

(Von Michael Stürzenberger)

In seinem grenzenlos schönfärberischen Vortrag bezeichnete er es als „Irrglauben“, dass es eine Spannung zwischen dem Gott der Christen und dem islamischen Gott gäbe, es sei vielmehr ein und derselbe Gott“ (!). Außerdem betonte er mit selbstzufriedenem Lächeln die „Freiheit und Gleichberechtigung“, die das „Islamverständnis“ der europäischen Muslime beeinflussten. Sie hätten aus ihren Ländern die „Kultur, Tradition und Quellen ihrer Religion“ mit nach Deutschland genommen, die Werte wie „Gerechtigkeit, Gleichheit unter den Menschen, Frieden und Freiheit“ transportieren würden. Gewalt sei niemals eine Lösung, aber immer eine Sünde.

Idriz weiß genau, was sein Publikum hören will, und er spielt diese Klaviatur perfekt. Im weiteren führte er aus, dass der Islam „universellen Charakter“ und immer die Fähigkeit besessen habe, sich an jeden Ort anzupassen.

In diesem Punkt hat er nicht einmal Unrecht. Gemäß islamischen Rechtsgutachten sollen sich Moslems in Minderheit auf die Koranverse von Toleranz und Duldung berufen. Aber eben nur solange, bis sie in Machtpositionen kommen, und dann sollen sie die Koranverse ausführen, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Das wissen die gutgläubigen Christenschäfchen natürlich nicht, und es ist pervers zu sehen, wie sie geradezu schwärmerisch an den Lippen dieses Wolfes im Schafspelz hängen.

Noch interessanter ist es zu beobachten, wie diese gehirndurchweichten GutmenschInnen reagieren, wenn kritische Fragen gestellt werden. Als erster in der Fragerunde stand ein Christ aus Rosenheim auf, der zugleich feststellte, dass der christliche Gott und der islamische Allah keineswegs derselbe seien. Und er fragte Idriz, wie er es sich mit seinem Islamverständnis erklären könne, dass sich in Deutschland so viele Musliminnen in Frauenhäusern befänden, die von ihren Männern geschlagen worden seien.

Mittlerweile sind Videos der Veranstaltung im Internet aufgetaucht. Hier diese Frage und die typisch islamverharmlosende Antwort von Idriz, dass Gewalt gegen Frauen, Zwangsheiraten und Ehrenmorde mit einer Religion „überhaupt nichts“ zu tun hätten:

Das muss man sich einmal vorstellen: Idriz behauptete dreist, der Islam verbiete, Frauen zu schlagen. Eine knallharte Falschdarstellung. In Sure 4 Vers 34 ist der Befehl Allahs dokumentiert, Frauen bei Widerspenstigkeit zu schlagen, und so steht es in allen seriösen Koranübersetzungen.

Ich hielt ihm diesen Sachverhalt in meiner Frage vor und er stellte mir die Gegenfrage, ob ich sein Buch nicht gelesen hätte. Da würde drinstehen, wie der Vers „richtig“ übersetzt sei. Idriz beruft sich dabei auf einen türkischen „Koranexegeten“ und „Sprachwissenschaftler“ namens Ihsan Eliaçik, der in einer abenteuerlichen Interpretation laut Idriz das arabische Wort für „Schlagen“ in „trennt Euch von Ihnen für eine Weile“ übersetzt. Ein Türke und ein Mazedonier wollen also den Arabern allen Ernstes erklären, was ihre Sprache wirklich bedeutet. Und soll man Idriz tatsächlich glauben, dass sein Büchlein „Grüß Gott Herr Imam“ für Moslems maßgeblicher sei als der „Heilige“ Koran? Das grenzt ja schon an Blasphemie.

Dieser täuschende Übersetzungsversuch ist auch deswegen absurd, da im letzten Satz des Verses 4:34 steht:

„Gehorchen sie Euch aber, dann sucht keine Gelegenheit, gegen sie zu zürnen“.

Und im nächsten Koranvers 4:35 wird die Vorgehensweise im Falle einer zu befürchtenden Trennung zwischen Ehegatten beschrieben. Es wäre ja völlig unlogisch, wenn im vorherigen Vers die Trennung befohlen wäre, wenn im nachfolgenden jene zu befürchten sei. Das dürfte wohl nicht einmal mit dem arabischen Logikverständnis erklärbar sein. Unfassbar, dass Menschen in Deutschland auf so ein durchschaubares Täuschungsmanöver hereinfallen.

Bajrambejamin Idriz und Vers 4:34, das hat ohnehin eine lange Geschichte. Als wir ihn vor zwei Jahren bei der Stadtversammlung der Münchner Grünen das erste Mal trafen, stritt er diesen Frauenprügelvers ebenfalls ab. Es gebe eine Koranübersetzung von Mohammed Asad, und da stehe der Vers richtig übersetzt drin. Sein Pech, dass dieser Koran im Internet abgespeichert ist, und siehe da, dort steht ebenfalls „beat them“. Da das also nicht zog, hat er nun eben einen anderen Taschenspielertrick aus dem Ärmel gezaubert. Bei Idriz nichts Neues.

Ich fragte Idriz außerdem, wenn der Islam in Europa so fortschriftlich und so gut zu Frauen sei, warum dürften dann in seinem eigenen mazedonischen Heimatort Skopje Frauen nicht zusammen mit Männern in die Moschee gehen? Da behauptete Idriz, das stimme nicht. Ich entgegnete ihm, das sei aber in der TV-Dokumentation „Der Imam von Penzberg“ auf dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Phoenix so dargestellt worden. Idriz meinte, seine Frau sei „freiwillig“ zuhause geblieben. Mit diesem Imam Münchhausen wird es immer skurriler. In der TV-Sendung ist bei 36:30 zu sehen, wie seiner und allen anderen Frauen verboten ist, zusammen mit ihren Männern die Moschee zu besuchen:

Selbst seine Frau bestätigt im TV-Interview (ab 34:45), dass ein Leben in Mazedonien für sie schwer vorstellbar sei, denn es gehe dort „sehr traditionell“ zu. Sie müsste als Frau morgens als erste aufstehen und alle Arbeiten für die Großfamilie erledigen. Wenn dann alle aus dem Haus gegangen seien, hätte sie sich anschließend um den Haushalt zu kümmern und dürfe dort auch keinen eigenen Beruf haben. Es sei dort auch nicht gerne gesehen, das eine Frau wie sie „so viel spricht“. Im TV-Kommentar wird eindeutig formuliert: „Die Frauen bleiben zuhause. Sie dürfen nicht in die Moschee“. Dazu sind die Frauen zu sehen, wie sie einkaserniert aus dem Fenster schauen, während Bajrambejamin mit den anderen Männern in die Moschee geht.

Einer lügt hier also. Nachdem Imam Idriz mittlerweile so viele Lügen nachgewiesen wurden, und selbst der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann dies bestätigte, bestehen aus unserer Sicht keine Zweifel, wer auch in diesem Fall die Wahrheit sagt und wer nicht.

Ein Christ aus Baden-Württemberg führte in Nürtingen als Entgegnung zu den abenteuerlich falschen Darstellungen von Imam Idriz ein brilliantes Plädoyer:

Bezeichnend die Reaktion von Idriz auf die klare Beschreibung der Aggressivität, der Gewaltbereitschaft und der Tötungslegitimation des Islams: Er fragt lediglich, wenn der Islam und der Koran also so gefährlich sei, was dann nach der Meinung des Christen die Lösung für das Problem sei? Idriz weiß offensichtlich ganz genau, dass er einem belesenen Islamkenner nicht mehr die Münchhausen-Story eines friedlichen Islams vorgaukeln kann. Das klappt nur, wenn in den zahllosen DiaLüg-Veranstaltungen, die die Evangelische Kirche pausenlos mit ihm organisiert, ausschließlich ahnungslose Gutmenschen hocken.

Ein Zuhörer wollte von Idriz nun eine klare Stellungnahme zu dem Artikel in den Stuttgarter Nachrichten haben. Wem er denn nun glauben könne, dem Redakteur oder ihm. Die schwammige Antwort von Idriz ist mehr als bezeichnend:

Idriz leugnete also ab, dass er oder sein Anwalt versucht hätten, den Artikel zu verhindern. Dies ist aber nach Darstellung der Stuttgarter Nachrichten eindeutig belegt. Idriz sagte, er hätte sich gewünscht, dass der Redakteur anwesend sei. Als ihn dann jener darauf hinwies, dass er doch da sei, sprach er ihn auf keinen einzigen Punkt seines Artikels an. Idriz behauptete zwar, der Artikel enthalte „Lügen, Unstimmigkeiten und diffamierende Formulierungen“, aber er war nicht in der Lage, dies zu belegen. Damit wird klar, dass alles wasserdicht recherchiert ist und den dargelegten Fakten von seiner Seite aus nichts entgegenzusetzen ist.

Das sorgsam aufgebaute Konstrukt „Vorzeige“-Imam fällt immer deutlicher in sich zusammen. Es scheint momentan nur noch die Evangelische Kirche zu sein, die ihn in völliger Blindheit und Ignoranz der Fakten weiterhin zu „DiaLüg“-Veranstaltungen einlädt, um dem angezählten Moslem weiterhin ein Forum zur Verbreitung seiner Islamverharmlosungen und Falschdarstellungen zu geben. Bei denen er auch ungehindert über vermeintliche „Islamophobie“ schwadronieren kann, Breivik in die Nähe von PI rücken darf, ein „Netzwerk“ von islamkritischen Blogs um diesen Terroristen herbeiphantasiert und deren Verbote fordert, wie in diesem Redeausschnitt aus Nürtingen zu sehen:

Die Scharia, das bekanntermassen das komplette Regelwerk des Islams für jeden einzelnen Moslem ist, inklusive einem umfassenden Rechtssystem mit Familien- und Strafrecht, versucht er als allgemeine „Verpflichtung“ von Moslems ihrem Gott gegenüber zu verharmlosen. Die Scharia sei im Koran bei insgesamt 77436 Worten nur ein Mal erwähnt, und trotzdem werde der Begriff verwendet, um gegenüber dem Islam Ängste zu schüren:

Idriz weiß natürlich, was in der Scharia alles geregelt ist. Er ist sich bewusst, dass Strafen wie die Steinigung dort in allen Einzelheiten beschrieben sind. In dem Dokument „The reliance of the traveller“ aus dem 14. Jahrhundert, das von einem Gelehrten der Al-Azhar-Universität in Kairo ins Englische übersetzt wurde, ist auf insgesamt 336 Seiten die Scharia detailliert beschrieben. Auf Seite 109 ist festgelegt, dass alle Moslems als siebte Säule des Zakat auch für Djihadisten spenden müssen. Auf Seite 122 sind die exakten Bestimmungen für die Steinigung nachzulesen.

Idriz streut Nicht-Muslimen ganz bewusst Sand in die Augen, um ihnen den wahren Blick auf die Scharia zu vernebeln. Die Scharia ist das gefährlichste Instrument des Islams. Kein Wunder, dass die frisch gewählten islamischen Parteien in Ägypten gerade die Einführung von Amputationsstrafen gemäß der Scharia beraten.

Mittlerweile muss man sich ernsthaft fragen, ob Idriz das Tricksen, Täuschen und Lügen völlig verinnerlicht hat. Er streitet schließlich permanent Negatives über den Islam ab, versucht seine Religion immer ins beste Licht zu setzen, schreckt dabei auch nicht vor krassesten Falschdarstellungnen zurück und gibt nie selbstkritisch etwas zu. Und auf diesen Täuscher fallen die Bundesjustizministerin, der frühere Bundespräsident, der Grünen-Chef, der Münchner Oberbürgermeister, der Präsident des Zentralrats der deutschen Katholiken und der frühere evangelische bayerische Landesbischof herein, um nur die Spitze des Eisberges zu nennen. Eine absurde Komödie in unzähligen Akten.

Man kann nur hoffen, dass dieses unkritisch-toleranzverseucht-naiv-gutmenschliche Denken noch nicht allzutief in unsere Gesellschaft eingesickert ist. Die dressurpädagogische Umerziehung des deutschen Volkes hat offensichtlich ganze Arbeit geleistet. Es dürfte eine Lebensaufgabe sein, diesen Prozess wieder umzukehren und dem gesunden Menschenverstand wieder den nötigen Platz zu verschaffen.

Es wird ein Treppenwitz der Geschichte bleiben, dass im Europa des 21. Jahrhunderts die seit mindestens 1000 Jahren bekannten Tatsachen über die islamische Ideologie ignoriert, vertuscht und beschönigt werden.

Zum Schluss noch ein interessanter Aspekt: Idriz wurde in Nürtingen auch damit konfrontiert, dass er offensichtlich an einer Wahl zum Mufti von Deutschland teilgenommen, aber verloren habe. Außerdem musste er zugeben, dass er zu einem Gremium bosnischer Moslems gehöre, an deren Sitzungen er wohl regelmäßig teilnehme:

Hierzu muss man wissen, dass es den Christen in Bosnien-Herzegowina alles andere als gut geht, um es vorsichtig auszudrücken.

Kontakt zur Evangelischen Kirche Deutschland:

» info@ekd.de




Strom ist „unbezahlbar“ geworden

Die WamS läßt heute über die hohen Energiepreise jammern. Hunderttausenden werde der Strom abgestellt. Soso! Ist doch kein Wunder bei der Energiewende und den Steuern! Die Preise werden noch weiter steigen. Die Leitungen in den Kellern der Mietshäuser werden noch mehr manipuliert werden, bei schlagkräftigen Mihigrus getraut sich kein Ableser mehr ins Haus, und selbstverständlich darf man einer alleinerziehenden Mutter den Strom nicht abstellen, die Kinder könnten einfrieren. Alles schon gelesen!  Und was jetzt? Ist doch klar! Soziale Gerechtigkeit! Das Prekariat kriegt den Strom umsonst, und die Reichen sollen doppelt zahlen. Genau dahin wollen die Roten Socken von CDU bis Linkspartei!




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