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Jeder Moslem muss in die Hölle

Der Kölner Islam-Prediger Ibrahim Abou-Nagie (Foto) macht sich Sorgen um das Seelenheil von Juden und Christen. Gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ betonte er, wer der Bibel folge, komme in die Hölle. Das weiß er aus seinem Koran. Diese Ungläubigen stehen schließlich auf der Stufe von Affen und Schweinen (Sure 5,60), sind schlimmer als das Vieh (Sure 8,55), Allah hat sie verflucht, möge er sie totschlagen (Sure 9,30). In der Hölle werden ihre Gesichter mit flüssigem Erz geröstet (Sure 18,29).

(Von ToursundPoitiers)

Damit dieser Super-Gau nicht eintritt, hat Abou-Nagie eine Koran-Großverteilaktion gestartet, um mit Hilfe von Allahs ewig gültigem Wort den Ungläubigen die Gelegenheit zu geben, doch noch der Hölle zu entrinnen. Dass die Koran-Verteilung auch gut gelingt, werden Kritiker schon mal bedroht.

Nun hat Jesus in der Bibel gesagt, dass jeder, der ehrlich an ihn glaubt, eben nicht in die Hölle kommt, sondern ewiges Leben hat (Joh.-Evangelium 5,24). Natürlich kann Abou-Nagie das nicht akzeptieren, da Jesus auf keinen Fall Gottes Sohn ist (Sure 72,3) und auch nicht gekreuzigt wurde (Sure 4,157).

Aber vielleicht zieht er und seine vielen Koranverteiler ihr heiliges islamisches Buch selbst zu Rate, um zu klären, wer denn nun so alles in die Hölle kommt. Natürlich, die Ungläubigen aus ihrer Sicht, aber man lese und staune, Allah schickt auch jeden Moslem dorthin. Der Super-Gau auch für Allahs Leute. Wer hätte das gedacht? Eine winzig kleine Chance bleibt allerdings. Vielleicht nimmt Allah den einen oder anderen wieder heraus. Aber ob Abou-Nagie zu den Glücklichen zählt? In Sure 19, 66-72 heißt es:

66 Und der Mensch sagt: „Ist es nicht so, daß, wenn ich sterbe, so werde ich sicherlich lebendig (aus dem Grab?) herausgeführt werden?“ 67 „Aber“, (sagt Allah), „erinnert sich der Mensch nicht daran, daß wir ihn früher erschaffen haben, und er war (davor) nichts! 68 Bei deinem Herrn! Wir werden sie und die Satane zusammenpferchen. Dann bringen wir sie (in die Gegenwart) um die Hölle herum, niederkniend. 69 Dann reißen wir aus jeder Partei diejenigen von ihnen heraus, die am stärksten gegen den Barmherzigen widerspenstig sind. 70 Dann, wahrlich sind wir wissender in bezug auf diejenigen, die es verdienen, in ihr gebraten zu werden. 71 Und (es gibt) nicht von euch (einen), außer (daß) er hinabkommt in sie. Das war auf deinem Herrn eine beschlossene Unabdingbarkeit. 72 Dann lassen wir davonkommen diejenigen, die fromm waren, und die Übeltäter bleiben in ihr niederkniend.

Jetzt kommt Abou-Nagie und die Seinen aber unter Druck. Mögliche Standard-Ausreden: Alles falsch übersetzt, falsch verstanden, aus dem Zusammenhang gerissen. Na ja, ist es schon schwer, im Koran überhaupt einen Zusammenhang zu finden, aus welchem Zusammenhang soll man dann was herausreißen? Und mit der falschen Übersetzung ist es auch so eine Sache heute in der Informationsgesellschaft. Man kann jeden Text übersetzen. Und verstehen können ihn selbst ungläubige Juden und Christen.

Also, wenn ich wählen müsste zwischen Koran und Bibel, zwischen Allah und Jesus, da entscheide ich mich doch lieber für Jesus. Da gibt es nicht solche Aussichten. Übrigens ist schon manchem Moslem der Schreck in die Glieder gefahren, der diese Koran-Stelle kennengelernt hat. Und er ist Christ geworden. Seit Jahren schon läuft unter Exil-Iranern in Deutschland eine beträchtliche Hinwendung zum Christentum. Die sind nun Allahs Hölle entgangen. Ob die wohl scharf sind, sich einen von Abou-Nagies Koranen schenken zu lassen? Wann fangen eigentlich Christen an, den Moslems hierzulande eine Bibel anzubieten? Moslems sind schließlich die ersten Opfer ihres Allah, und der ist laut Bibel niemand anders als der Satan selbst.