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Massenmörder Maos „Großer Sprung“

Der größte Massenmörder aller Zeiten ist der Kommunist Mao Tse-tung. Die Wissenschaftler sind sich nicht ganz einig, ob er 60 Millionen, 80 Millionen oder 100 Millionen Tote auf dem Gewissen hat. Dies spielt aber gar keine Rolle, denn nach wie vor prangt er riesig vor dem Tor des himmlischen Friedens mitten in Peking. Millionen von Touristen fotografieren ihn vom Platz aus, und jeder Staatsgast fährt unter ihm durch, wobei ihm zu Ehren auch die Flagge des Besuchers aufgehängt wird. Das Foto wurde während Angela Merkels Besuch am 2. Februar 2012 aufgenommen.

Es gibt keine „Aufarbeitung“ der Geschichte, keine Trauer- und Gedenktage, keine Zeitzeugen, keine Restitutionen und Wiedergutmachungen, keine antikommunistischen Denkmäler, keine Opferrenten, keine Züge der Erinnerung, keine Klarsfeld-Ohrfeigen für alte PGs, nichts, nada, niente – stattdessen Schweigen, Anbetung und Mao-Souvenirs im Land der Morgenröte. Und nicht nur dort. Auch im Westen ist dieser Verbrecher gut gelitten und hat immer noch seine Verehrer. Deshalb hier ein Link auf einen der seltenen Artikel in unserer Presse, der sich kritisch zu diesem Massenmörder stellt – ausgerechnet die ZEIT mit „Maos blutiger Ernte“, dem mörderischen „Großen Sprung nach vorn“ von 1958 bis 1961. (Vielleicht ist dem Chefredakteur langsam aufgefallen, wie rot sein Blatt geworden ist und man will  das Image aufbessern?)