Alan PosenerMal wieder ein echter Posener: Ein hanebüchener Vergleich, dass die intellektuelle Schwarte kracht! Und perfide dazu – Alan Posener, einer vermutlich breiten Öffentlichkeit als „Ich-hau-doch-einfach-mal-auf-meinen Bullshit-Buzzer-Drauf“ bekannt, hat auf Weltonline tief in seine journalistische Trickkiste gegriffen und zwar so tief, dass er selbst sein gewohntermaßen nicht allzu hohes Bullshit-Niveau noch weit unterboten hat.

(Von Orianus)

Günter Grass und Thilo Sarrazin seien ja augenscheinlich aus demselben Holz geschnitzt, so meint der große Vordenker der Weltonline-Redaktion sinngemäß schließen zu können, um schlussendlich noch die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof in seinem kruden Gedankengebäude unterzubringen, und spricht daher gar nicht erst von zwei Individuen, zwei Menschen, deren Unterschiedlichkeit für Posener nur vordergründig scheint: für ihn ist das, wofür ein Thilo Sarrazin und ein Günter Grass jeweils stehen, schlicht „Grassarrazin“. Ob Posener jetzt von den Protagonisten selber spricht oder diese für ihre „Anhänger und Apologeten“ – wie er meint – in Haftung nehmen zu dürfen glaubt, bleibt offen. Man hat es beinahe kommen sehen: wenn einer diese Glanzleistung vollbringen könnte, diese beiden grundverschiedenen Denker auf eine Stufe zu stellen, dann wohl nur Posener.

Und dabei unterlässt er es als gar dreiste Krönung seiner Geistigkeit, zumindest das von der neuen Rechtschreibung geforderte dritte -s in der Mitte dieses absurden Neologismus einzufügen, um das schiefe sprachliche Bild wenigstens mit einem Rest von orthographischem Anstand zu versehen. Als könne man alle Protagonisten irgendwelcher unkonventionell erscheinenden Thesen einfach in einen Sack stecken: Herr Posener trifft mit seinem Bullshit-Buzzer gewiss immer die richtigen! Glaubt er zumindest.

Doch ein wenig Nachdenken hätte dem Weltonline-Redakteur womöglich schon helfen können, dann hätte er sich sein vor hinkenden Vergleichen und skurrilen Konstruktionen strotzendes Pamphlet besser erspart. Denn nicht alles, was politisch inkorrekt daherkommt, passt auch wirklich unter Poseners Knute, die streng zu allem und jedem ist, nur nicht zu demjenigen, der meint sie permanent austeilen zu müssen. Weil Sarrazin und Grass beide eine schlechte Presse haben – in Deutschlands uniformen Leitmedien keineswegs etwas Ungewöhnliches – werden sie von Posener sogleich über einen Kamm geschert. Wer aber allen Ernstes zwischen dem Verfasser von „Deutschland schafft sich ab“ und dem Verfasser von „Was von Grass gesagt werden musste“ (frei nach H.M.Broder) nicht unterscheiden kann, der hat ein ernstes Wahrnehmungsproblem.

Während nämlich Sarrazin bis heute unwiderlegte Fakten in akribischer Kärrnerarbeit präsentierte, raunt Grass seine persönlichen Ressentiments in lyrisch gestelzten Formulierungen heraus, denen jedwede Sachlichkeit – von Wahrheit ganz zu schweigen – abgeht. Während Sarrazin eine echte, zudem mutige intellektuelle und wissenschaftliche Leistung erbracht hat, tarnt Grass in Ermangelung von Fakten zur Untermauerung seiner kruden Thesen sein prosaisches „Werk“ als Gedicht – was sicherlich ebenso Ausdruck künstlerischer Freiheit ist, wie es die Feigheit des Dichters mit der großen Lebenslüge sowie seinen Mangel an inhaltlichen Argumenten offenbart.

Womit wir beim entscheidenden Punkt wären: Thilo Sarrazin bleibt sich treu, verbiegt sich nicht und kann seine Thesen mit offenem Visier verteidigen – was er übrigens bis heute mit großem Erfolg praktiziert. Günter Grass hingegen traut sich kaum, das Objekt seiner Tirade – den jüdischen Staat Israel – auch nur beim Namen zu nennen. Und es ist wohl kaum ein schlechtes Gewissen oder gar vorweggenommene Einsicht, was ihn davon abgehalten hätte, sondern taktisches Kalkül, allenfalls unbeholfene Diplomatie. So wie er sein „Gedicht“ eben ganz gewiss nicht aus purem Zufall zum jüdischen Pessachfest veröffentlichte – ganz so, wie die arabischen und islamischen Feinde Israels ihre Provokationen auch immer platzierten, wie Marcel Reich-Ranicki in einem Interview mit der FAS scharfsinnig bemerkte!

Erschreckend auch, mit welcher Leichtfertigkeit Posener Thilo Sarrazin in einem Atemzug mit Grass in die NS-Ecke drängen will, indem er ihm mal eben Rassismus unterstellt. In Poseners Mach-sie-mir-wie-sie-mir-gefällt-Welt alles kein Problem! Doch dabei zeigt der Experte für politischen Bullshit lediglich, wie wenig stringent sein im maoistischen Dunstkreis von 1968 sozialisiertes politisches Denken eigentlich ist. Während nämlich die Eugenik der Nationalsozialisten, mit welcher er Sarrazins Aussagen vergleichen möchte, menschenfeindlichen und allenfalls pseudowissenschaftlich verbrämten Ressentiments entsprang, basieren Sarrazins Darlegungen zur Intelligenzforschung, die erstens ein ganz anderes Sujet darstellen und zweitens das Gegenteil von Antisemitismus ausdrücken, auf sorgfältigen wissenschaftlichen Recherchen, die der Erfolgsautor auch völlig korrekt belegen konnte. Dass Posener gerade in diesem Punkt mit seinen intellektuellen Nachlässigkeiten im Politikbetrieb dieses Landes nicht alleine steht, macht seinen Erguss gleichwohl nicht besser – im Gegenteil.

Der Mut zur Groteske durchzieht das journalistische Wirken Poseners mindestens ebenso wie sein mangelhaftes Differenzierungsvermögen. Beides zusammen macht die publizistische Doktrin aus, die er sich dabei offenbar zum Maßstab gesetzt hat.

Bleibt noch eines festzuhalten: Dass Sarrazin in seinem Buch über empirisch nachweisbare Realitäten einer verfehlten Einwanderungspolitik spricht und im Übrigen – mochten auch noch so viele vorgeben, sich angegriffen zu fühlen – niemanden pauschal angegriffen hat, Grass sich indes in seinem Gedicht als unbeholfener Mythologe in außenpolitisch kaum greifbarem Terrain betätigt, ist dem aufmerksamen Beobachter ohnehin nicht verborgen geblieben.

Herr Posener – für den armseligen Versuch, Thilo Sarrazin ausgerechnet durch den lyrischen Offenbarungseid eines gescheiterten Schriftstellers diskreditieren zu wollen, haben Sie sich einen kräftigen Stoß auf Ihren Buzzer wohlverdient.

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47 KOMMENTARE

  1. Die Bessenheit, mit der sich Posener seit langem an Sarrazin abarbeitet, kann man nur noch als pathologisch bezeichnen.
    Mitunter hatte und hat Posener ja durchaus Fragmente vernünftiger Ideen, aber wenn es auch nur im Entferntesten in Richtung Kritik des multikulturalistischen Konzepts oder gar speziell des Islam geht, schaltet er auf den Irrationalmodus um. Schade eigentlich…die journalistischen Söhne gesellschaftlich bedeutenderer Väter haben alle irgendwie einen Knacks…

  2. Ich durfte mal für ein Unternehmen arbeiten, das zum Axel Springer-Konzern gehörte. Das war in der Zeit, in der man so etwas noch verschweigen musste, weil die Linken einen sonst bespuckt, als Faschisten beschimpft und verdroschen hätten, denn Springer war in diesen Kreisen als „Zionist“ verschrien. Heute arbeiten fast nur noch Linken in diesem Konzern.
    Ist es auf dem Friedhof, auf dem Axel Springer ruht, eigentlich noch nicht zu Rotationsphänomenen gekommen?

  3. Eigentlich hat er sich einen kräftigen Tritt in die Weichteile wohlverdient, oder? Allerdings: würde man ihn damit nach jeder seiner journalistischen Perlen beglücken, käme man aus dem Treten garnicht mehr heraus! Perlen vor die Säue…

  4. OT Union gegen Verteilung von Gratis-Koran

    Berlin – Die Union will die geplante kostenlose Verteilung von 25 Millionen Koran-Exemplaren verhindern. Unions-Fraktionsvize Günter Krings (CDU) sagte der «Rheinischen Post»: «Wo immer dies möglich ist, muss diese aggressive Aktion gestoppt werden.»

    Nach Medienberichten wollen radikalislamistische Salafisten in Fußgängerzonen von Großstädten und im Internet kostenlos 25 Millionen Koran-Exemplare an Nichtmuslime abgeben.

    Krings sagte: «Zwar ist gegen das Verbreiten religiöser Schriften prinzipiell wenig einzuwenden.» Es komme aber auf den Absender an. «Die radikale Gruppe der Salafisten stört mit ihrem aggressiven Vorgehen den religiösen Frieden in unserem Land», sagte er. Insbesondere vor Schulen sei das Verteilen des Korans nicht hinnehmbar. Wo es nicht zu verhindern sei, müsse es von den Behörden überwacht werden, damit Straf- und Ordnungsrecht eingehalten würden.

    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article106172604/Union-gegen-Verteilung-von-Gratis-Koran.html

    Ich finde die Idee gar nicht so verkehrt, sollte mir mal das Klopapier ausgehn, kann ich ja den K(l)oran benutzen…

  5. Die beiden haben gar nichts gemeinsam.
    Posener hat sich von seinem Gehirn mal wieder in die Irre leiten lassen, das kommt daher, weil der Mann recht engstirnig ist und seine Gedanken nicht analysiert. Er poltert gleich heraus, Argumente sind ihm nicht so wichtig.

    Eine Gemeinsamkeit im Fall Sarrazin und Grass ist aber doch vorhanden. Die Art der Wahrnehmung in den Medien und in der Öffentlichkeit sind ähnlich.

    Beide, also Sarrazin und Grass, haben in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet und werden als Autoritäten wahrgenommen.
    Beide sind durch relativ knappe Äußerungen von Dingen, die man nicht offen äußert, schlagartig in den Aufmerksamkeitsfocus gerückt (bei Sarrazin war es damals das Interview in der lettre international mit den Kopftuchmädchen).
    Beide haben eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung hinter ihrer Meinung und spalten die Lager.

    Die Parallele ist also die schlagartige Aunahme ihrer Meinungsäußerung in der Öffentlichkeit durch die Umgangsart der Medien.

    Von ihren Aussagen her haben die beiden nichts gemeinsam.
    Es sei denn, man empfindet es als Gemeinsamkeit, dass beide Deutsch sprechen.
    Das Foto von den beiden zu dem Artikel ist typisch für Poseners Art aus dem Bauch heraus zu begründen: beide Männer, Grass und Sarrazin haben Brillen, haben einen Schnauzer. Da staunt der 10-jährige Junge in Posener und macht gleich einen Artikel daraus.

  6. ebenfalls aus WO, Kommentar an erster Stelle zum Thema Roma und Weltwoche, 1730 positive Empfehlungen:
    Kornprinz: „Mißstände anzuprangern, ist tabu! Hier wie dort! Die Gutmenschen schlagen zurück! Natürlich sind es immer die, die nicht betroffen sind!
    Da, wie hier, leben die Kritiker solcher Artikel hinter Mauern, bewacht, mit Limousinen reisend und von Sicherheitspersonal geschützt! Ihre Kinder werden zur Privat-Schule gefahren und selbst kennt man die U- und S-Bahn nur vom Hörensagen! Einkäufe finden auf Flaniermeilen statt und die Vororte und Innenstädte, die aussehen wie Marrakesch, finden diese Kritiker „bunt“ und urban! Beklaut werden ist Folklore (man muß ja nicht seine Geldbörse bei sich tragen) und Gewalt gegenüber dem Normalbürger ist ein gesellschaftliches Problem! Und äußert sich irgendwer negativ, ist er ein unverbesserlicher Nazi, ein Ausländerfeind und ein ewig Gestriger!
    Deshalb bin ich dafür, daß wir, die Wähler, diese Klientel per Wahlzettel abberufen, damit sie wenigstens ansatzweise wieder erkennen, was wirklich so abgeht! Wie gesagt, hier, und dort in der Schweiz!

  7. wie ging noch mal gleich der Vergleich zwischen Israelis und den „arabischen Nachbarn“:

    „wenn morgen alle Araber ihre Waffen wegschmeissen würden, herrscht Frieden in Nahost-
    würden die Israelis ihre Waffen wegschmeissen, wären sie übermorgen alle tot“.

  8. #3 Captain America (11. Apr 2012 11:30)

    Ich durfte mal für ein Unternehmen arbeiten, das zum Axel Springer-Konzern gehörte. Das war in der Zeit, in der man so etwas noch verschweigen musste, weil die Linken einen sonst bespuckt, als Faschisten beschimpft und verdroschen hätten, denn Springer war in diesen Kreisen als “Zionist” verschrien. Heute arbeiten fast nur noch Linken in diesem Konzern.
    Ist es auf dem Friedhof, auf dem Axel Springer ruht, eigentlich noch nicht zu Rotationsphänomenen gekommen?
    *********************************************

    was sagt eigentlich Friede Springer zu dem linken Treiben in den Redaktionen?

  9. Man kann nur tiefschlürfend feststellen:

    Dat is intelelle diarööh. Alles aufe Akemie bei Hebeinemass usw. geleehrnt.

  10. Mal wieder so ein typisches Posener-Eigentor.
    Jeder auch nur halbwegs intelligente, interessierte Leser der Materie erkennt sofort, wo sich das Feindbild diese Schmierfinken befindet, der krampfhaft versucht, zusammen zu bringen, was nicht zusammen gehört.
    Aber die genannten, halbwegs intelligenten,interessierten Leser sind ja auch nicht die Zielgruppe seiner absurden Ergüsse.

  11. Ich nehme an, dass Herr Posener das Gedicht von Grass gelesen und verstanden hat. Beim Buch von Sarrazin trifft das allerdings nicht zu.

  12. Im gestrigen Artikel ging es doch darum, dass NRW-Kommunister… ääh Minister gegen die vermeintlich verfassungsfeindliche ProNRW u.a. wegen des islamkritischen Karrikaturenwettbewerbs vorgehen will. Nun, ihr Vorbilder in den tunesischen „Behörden“ sind da schon weiter:

    Sieben Jahre Haft wegen Mohammed-Karikaturen

    Zwei tunesischer Blogger müssen jeweils sieben Jahre in Haft, weil sie Karikaturen des nackten Propheten Mohammed auf Facebook posteten. Einer sitzt bereits, nach dem anderen wird gefahndet.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article106170594/Sieben-Jahre-Haft-wegen-Mohammed-Karikaturen.html

  13. Das einzige, was ich an dieser Meldung interessant finde ist, dass Posener es offenbar bis heute nicht fertig gebracht hat Sarrazins Buch zu Lesen. Anders ist es kaum zu erklären, dass er Sarrazin primär als Islamkritiker sieht, denn der Inhalt des Buches gibt erheblich mehr, als diesen kleinen Teil der Thematik. gut

  14. Herr Posener, setzen Sie bitte zu ihrer eigenen Sicherheit nie, wirklich niemals, eine rote Mütze auf, es könnste Sie sonst jemand mit einem Bullshit-Schlagschalter -das Ding heisst wirklich so- verwechseln.

  15. Ach ja, der Posener, ein Fähnchen im Wind!
    Ex-Maoist hatte seine Heimat bei KPD/AO, hieß später KPD und ihr kommunistischer Studentenverband KSV.
    Zwischendurch schrieb er Dies und Das, siehe Wikipedia. Auch ein nettes Büchlein, „Maria“, das finde ich sehr empfehlenswert.
    Als gerade der Hype um den Tod PP Johannes Paul II. war und alles tagelang schmachtend nach Rom blickte, verkündete er laut in den Medien, er werde konvertieren zur Römisch Katholischen Kirche. Tat er natürlich nie, denn passend kamen ihm die bedingte Aufnahme der Piusbrüder und die aufgebauschten aktuellen und uralten Mißbrauchsskandale dazwischen. Nun wurde er zum indifferenten Hetzer. Wie alle linken Schreiberlinge macht auch er die RKKiche zur Schuldigen für sämtliche Verbrechen in jeder Gesellschaftsform.

  16. Posener hat erkannt, wie scharf das „Antisemitismusschwert“ noch ist, und versucht so nachträglich damit auf Sarrazin „einzustechen“, nachdem die „Rassismus-Keule“ Sarrazin kaum treffen und schaden konnt.

    Posener hat nur Bullshit im Kopf, und solche Freaks sind in den Medien immer gern sehen, erregen sie doch Aufmerksam und Belustigung. Das sie von der WON und dem Tagesspitzel aber als seriöse Journalisten verkauft werden, ist ein schlechter Witz.

  17. Sarrazin ist und bleibt ein deutscher Volksheld. Er hat mehr Zivilcourage gezeigt, als alle „K(r)ampf gegen Rächts“-Pflaumen zusammen.
    Daran kann und wird ein Posener nichts ändern. „Denn was scher es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Sau an ihr reibt?“

  18. Halb- o t

    Ähnlich viel GraSS wie „Ich-hau-doch-einfach-mal-auf-meinen Bullshit-Buzzer-Drauf“- Posner, scheinen auch die „humanistischen“ Pirat_innen inhaliert zu haben.

    Die Erb & Kollektivschuld der Restdeutschen soll konsolidiert & zementiert werden:

    Piraten erinnern Deutsche an historische Schuld

    „BERLIN. Mehrere Landes- und Kreisverbände der Piratenpartei haben die Deutschen in einer „Stellungnahme gegen Rechtsextremismus“ aufgefordert, sich ihrer historischen Schuld zu stellen.
    Mit dem in „der Bevölkerung weitgehend akzeptierten Massenmord an über 6.000.000 Kindern, Frauen und Männern haben unsere Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern eine historische Schuld auf sich geladen“, mahnten die Piraten.
    Diese verpflichte die Deutschen, die Menschenwürde zu schützen und Toleranz zu üben. „Selbst wenn andere Völker Ähnliches gemacht haben, und selbst wenn andere Staaten und Gesellschaften mit ihrer Schuld anders umgehen, ändert das nichts daran, daß wir hier in Deutschland eine besondere Verantwortung tragen.

    Keine Diskussionen mit „Rechtsradikalen“

    „Entsetzt stellen wir fest, daß auch heute noch, hier in Deutschland, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer Religion verfolgt, gedemütigt und sogar ermordet werden.“ Deswegen könne es für die Piraten nur heißen, das „Rechtsradikale und Nazis“ keine Gesprächspartner sein könnten. „Hier kann es nur eine Antwort geben: Keine Stimme und kein Fußbreit den Nazis.“
    Mit Blick auf ein schwebendes Parteiverfahren gegen einen Piraten, der angeblich den Holocaust geleugnet haben soll, lehnten die beiden Landesvorstände eine „Entkriminalisierung der Leugnung des Holocaust“ strikt ab. „Aus diesem Grunde stellen wir fest, daß einzelne Piraten, die diese Meinung vertreten, sich zwar vielleicht nicht strafrechtlich schuldig gemacht haben, aber auf jeden Fall nicht geeignet sind, die Piratenpartei in der Öffentlichkeit zu repräsentieren.“

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5a83c5b66b6.0.html

    Den „Humanismus“ in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf ! :mrgreen:
    http://img806.imageshack.us/img806/7016/humn.png
    A. C. A. B.
    All Communists are Bastards !!! :mrgreen:

  19. So, jetzt reicht es mit der Grasssitis (mit drei „s“)! Benötigt wird der nächste Vollidiot oder der nächste Terroranschlag, sonst droht ein verfrühtes journalistisches Sommerloch.
    Man sieht doch was dabei herauskommt, wenn von tumben Rindviechern ständig das gleiche Futter wiedergekäut wird. Da kommt nicht einmal Sauermilch heraus!

  20. Deswegen könne es für mich nur heißen, das „Islamverharmloser, AntiFas und Piraten“ keine Gesprächspartner sein könnten. „Hier kann es nur eine Antwort geben: Keine Stimme und kein Fußbreit den Piraten.“

    Ich habe andere Worte eingesetzt!

  21. @ 9 muezzina

    Beide, also Sarrazin und Grass, haben in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet und werden als Autoritäten wahrgenommen.

    Das stimmt nicht, Sarrazin ist sehr wohl eine Autorität, Grass hingegen war es nie. Grass hat auch nie gute Arbeit geleistet, von seiner Funktion als linksverdrehter Vorreiter der verblendeten 68er mal abgesehen. Literarisch war Grass schon immer ein Tiefflieger. Ich weiß nicht, wie man seine absurden geistigen Ergüsse ernsthaft als Kunst bezeichnen kann.

    Grass war zeitlebens ein übler Heuchler, der wie alle Linken Veränderungen immer nur von anderen eingefordert hat, aber nie bei sich selbst angefangen ist. Von einer Vorbildfunktion konnte daher nie die Rede sein. Außer natürlich bei den 68ern, die ähnlich erbärmlich strukturiert sind. Grass war zwar zeitlebens gegen sogenannte „rechte“ Diktaturen, gegen „linke“ hatte er aber nichts, im Gegenteil, für die menschenverachtende Diktatur in der DDR zum Beispiel hatte er immer Lob und großes Verständnis. Insofern ist es völlig verfehlt, Grass als Demokraten zu bezeichnen.

    Einen derartigen Knallkopf mit Sarrazin gleich zu stellen, gelingt nur Menschen mit einem IQ auf unterstem Niveau. Konkret gesagt, nur extrem Dumme sind zu solchen hirnrissigen Vergleichen fähig.

  22. Könnte man dem Posener nicht die Hauptrolle in der Neuverfilmung von Rumpelstilzchen anbieten?

  23. Posener buzzert mal wieder: “Grassarrazin”

    So kann man auch Kurbiss und Melone gleichsetzen, mit Begründung, dass die beiden rund sind.

    Posener ist Leib gewordene Dummheit.

  24. „Die Juden hetzen uns in einen Krieg“ und „Die Juden sind an allem Schuld“ sagen Adolf Hitler und Günter Grass.

  25. Es darf jenseits von Sozialismen – Nationalsozialismus, Maoismus, Leninismus, Trotzkismus usw. usf. nichts anderes geben, die Alternative muss heissen linker Sozialismus oder ‚rechter‘ Sozialismus, linker Antisemitismus oder rechter Antisemitismus, es darf keinen Kapitalismus geben & wenn er – wie in Gestalt Sarrazins – zaghaft Logik ins Spiel bringen will muss er durch Umarmung (Grass, NPD) und Pauschalisierung (Posener, Linke) mit Sozialismus vermengt werden.

  26. Wer so raffiniert Wahrheiten zu verdrehen vermag wie der Posener, ist kaum noch dingfest zu machen. Schlüpfrig und beredt entwindet er sich der Festlegung. Diejenigen, denen er Schutz vorspiegelt, um sie dann womöglich der Vernichtung preiszugeben, können ganz gewiß nicht mit ihm einer Meinung sein.

    Er ist ein Meister jener Zunft, die heutzutage in Deutschland die veröffentlichte Meinung bestimmt. Der große Axel Cäsar Springer hätte ihn und seine Spießgesellen im Äther schnell durchschaut….

    http://starke-meinungen.de/blog/2012/04/03/gedanken-zur-karwoche-die-christlichen-kirchen-und-der-staat-israel/

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1074871/

  27. #33 Wilhelmine

    Bist Du sicher, dass Du hier richtig bist? Ich habe da so meine Zweifel.

    Für den „IslamkritikerInnen“ hätte ich Dich schon für einige Zeit lang gesperrt um das Nachdenken anzuregen.

  28. #9 muezzina

    „Beide, also Sarrazin und Grass, haben in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet und werden als Autoritäten wahrgenommen.“

    Sarrazin ist alt und hat in der SPD früher nie Widerstand gegen die Mohammedanerflüsterei der antideutschen Partei SPD geleistet.

    Und Grassens „Brechtrommel“ ist insofern interessant, mal den unstillbaren Haß der (Inter-)NAtionalSoZIalisten auf das Bürgertum zu studieren. Unter seiner unappetitlichen Proletenart kann sich ein Grass einfach nicht vorstellen, daß es irgendeinen Bürger auf der Welt gibt, der seiner Nachbarin nicht ehebrechenden mit schmierigen Pfoten unter die Schürze faßt.
    Mit den Aalen, die in einem Pferdekopf gefangen werden, zeigt er die typische ewiggleiche Inszenierung, wie Sie seit über vierzig Jahren als Blut-und-Hoden-Romantik auf den Bühnen des sogenannten „Regietheaters“ gezeigt wird.
    Wenn man den widerlichen Internationalsozialisten Zola („Nana“) gelesen hat, weiß man, daß die Allesbesudelei, der absolut nichts heilig ist, die absolut alles in den Dreck treten muß und auf Bordsteinhöhe herunterzieht, ein ururalter Hut ist. Nicht mal seiner Protagonistin Nana, einer Hure, bringt er die allergeringste Empathie entgegen.

    Das ist das typische Stilelement der Kulturrevolutionäre, alles mit ihrem Urin, ihrer eigenen Perversion zu besudeln, bis alle normalen Leute nur noch Ekel empfinden vor allen Werten wie Liebe, Familie, Vaterland etc, woran sie früher einmal geglaubt haben, und diese schließlich nicht mehr verteidigen können.

    Eine spießig-konformistische Einstellung in einem Land, in dem die Selbstabschaffung zur Staatsräson gehört.

    Jüngst ein Gedicht, in dem er erklärte, daß die Eltern Hänsel und Gretel in den Wald geschickt hätten, weil sie quasi auf Hartz-IV-Niveau haben leben müssen.
    Jetzt die widerliche Ankündigung seines zu erwartenden Ablebens im (Nicht-)Zusammenhang mit seinem Israel-„Gedicht“. Erbärmlich.

    „Posener hat sich von seinem Gehirn mal wieder in die Irre leiten lassen, das kommt daher, weil der Mann recht engstirnig ist und seine Gedanken nicht analysiert.“

    Schade, daß Sie nicht analysieren können. Posener ist hochintelligent und vermag es sehr gewieft, mit allen Techniken einer gekonnten Propaganda zu arbeiten, alles andere als plump. Ein Spitzenprofi.

    Er verwendet unter anderem die Scharniermethode: Sie kennen jemanden, der jemanden kennnt, der jemanden kennt, der einen Auftragsmord begangen hat.
    Schwupps, schon sitzen Sie in der Falle.

    Der ewig gleiche Dreh, so wie wir ja alle als Natziehs und PI-Leser mit Sarrazin, der Neuen Rechten, Fjordman und Breivik den gleichen Kurs fahren. (3sat-Rückblende auf Oslo).
    Nur daß das halt wenige so gekonnt beherrschen wie dieser Posener.

  29. Ich wusste doch, dass mit Posener erst vor kurzer Zeit was war… 😉

    Herr Alan Posener schrieb -PI berichtete- nämlich selbst folgende Zeilen:

    Es wird Zeit, dass Migrantenverbände und grüne Weltverklärer es nicht länger leugnen: Eine große Gruppe von Einwanderern steht diesem Land und seinen Werten feindlich gegenüber.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13897963/Der-Islamismus-gehoert-jetzt-auch-noch-zu-Deutschland.html

    Zu dieser Erkenntnis über „unsere“ verordneten „Talente“ kam auch der von Posener im aktuellen Erguss erneut geschmähte Thilo Sarrazin.

    Nennt Posener sich nun in Zukunft selbst PoSSener? 😉

  30. #42 nicht die mama

    „Die gute Nachricht: 78 Prozent der jungen deutschen Muslime und immerhin die Hälfte der jungen Muslime ohne deutschen Pass hat die Demokratie dabei auf ihrer Seite. In der Trauerfeier für die Opfer der Neonazis bekamen sie ein Gesicht. Gerade diese Menschen darf Deutschland nicht enttäuschen – weder durch Ausgrenzung und Diffamierung noch durch Duldung des Islamismus.“

    Ich lasse also unzählige „Menschen“ auf mein Anwesen, nur jeder fünfte vergreift sich an meinem Weinkeller, vergewaltigt meine Töchter oder will mein Haus und meinen Hof nach seinen Vorstellungen gestalten und hält mir Vorträge, wie ich mein Anwesen zu gestalten habe.
    In so einem Falle sollte man nie pauschalieren, man sollte erst einmal jeden einzelnen der vielfätigen „Menschen“ kennenlernen.
    Einfach das Geld, das man beliebig nachdrucken kann, an alle verteilen, damit niemand ausgegrenzt wird.

    Unter dem Bild des Ewigen Führers vereinigen wir uns dann alle BUNT und vielfältig und marnen und wahnen gemeinsam vor der größten und täglich drohenden Gefahr, daß die NPD bei der nächsten Wahl nicht schon wieder 40 Prozent der Stimmen erhält, alle anderen Parteien verbietet und Konzentrationslager hochmauern läßt.

    Was für ein schmierigens Bauernopfer!

  31. #43 abendlaender11 (11. Apr 2012 22:30)

    Posener ist kein Opfer, der ist ein Überzeugungstäter, mach Dich mal schlau über diesen feinen Herrn.

    Ein Altkommunist mit Grossreichsfantasien, der allen Ernstes ein Imperium EUdSSR will und dazu wohl auch dem Weg über das Zerschlagen der heutigen Gesellschaft gehen möchte.

    Nichts eignet sich mehr dazu, eine Zivilistation zu zerstören als der Import des Islam.

    Was Posener leider nicht aus den Vorgängen im Iran nach der Machtübernahme gelernt hat ist, dass nützliche Idioten wie er umgehend von den Mullahs an den Kran gehängt wurden.

    Jedem das Seine… 😉

  32. when ‚bullshit‘ just isn’t enough, it’s whaleshit.

    Posener ist definitiv ‚whaleshit‘.

    Sogar „bluewhaleshit‘.

    Vielleicht hatte ich ja in der Zwischenzeit zwei oder mehrere Schlaganfälle, die mich vergessen ließen, wie gutherzig gerecht Sarrazin in Talkshows und Medien von der eben nicht gleichgeschalteten und gerechten und unabhängigen und wirsinddieviertemachtimstaat – Presse behandelt wurde.

  33. @ #43 abendlaender11

    naja..

    .. also ganz so einfach ist es nicht. Ich könnte auch hundert Australier auf mein „Grundstück“ einladen. Garantiert bauen zwei davon Mist. Die Sache dann zu verallgemeinern wäre weitgehend Blödsinn.

    Dem Deutschen wird oft seine ‚Vernarrtheit‘ in blanke Zahlen vorgeworfen; aber ich kann da beim besten Willen nichts Unrechtes erkennen: Auf PI stand mal vor geraumer Zeit ein Beitrag, in dem es sinngemäß hieß, dass nur etwa die Hälfte aller Insaßinnen von Frauenheimen nichtdeutsche Partner hätten.

    Das allein – als statistische Wahrheit – sollte Schule machen; vielleicht geht’s dann irgendwann auch unverkrampfter.

    Sonst heißt es bald in Polizeiberichten „am frühen Samstagmorgen wurde Elrike H. von einem mutmaßlichen Menschen überfallen und ausgeraubt (…) Der/Die TäterIn hat zwei Arme und Beine usw.

  34. #46 Tolllkirsch

    „.. also ganz so einfach ist es nicht. Ich könnte auch hundert Australier auf mein “Grundstück” einladen. Garantiert bauen zwei davon Mist. Die Sache dann zu verallgemeinern wäre weitgehend Blödsinn.“

    Sie laden hundert Australier ein, einer bedient sich ungeniert selber in Ihrem Weinkeller, einer trampelt über ihr Salatbeet.
    Ich lade – im Gegensatz zu Ihnen ein armer Proll nur – 15 Kosovo-Albaner ein – einer vergewaltigt meine Tochter, einer raubt meine Haushaltskasse, einer geht mir mit seinen Predigten über Allah auf die Nerven.

    Rückschluß: Nur jeder fünfte Kosovo-Albaner hat einen unsympathischen Eindruck hinterlassen.
    Wir sollte immer den einzelnen „Menschen“ sehen und niemals pauschalieren. Es ist immer verkehrt von einer oder mehreren Einzelpersonen auf eine ganze Gruppe zu schließen.
    Die Kosovo-Albaner z.B. sind keine homogene Gruppe. Jeder logische denkende „Mensch“ muß doch wissen, daß der induktive Schluß nicht gültig ist.

    „Auf PI stand mal vor geraumer Zeit ein Beitrag, in dem es sinngemäß hieß, dass nur etwa die Hälfte aller Insaßinnen von Frauenheimen nichtdeutsche Partner hätten.“

    Mit einem großen Frauenhaus habe ich durch meine Arbeit immer wieder mal zu tun. Dort gab es zwischendrin schon mal zwei oder drei Nichtmohammedanerinnen, z.B. Russinnen.

  35. #46 Tolllkirsch

    „.. also ganz so einfach ist es nicht. Ich könnte auch hundert Australier auf mein “Grundstück” einladen. Garantiert bauen zwei davon Mist. Die Sache dann zu verallgemeinern wäre weitgehend Blödsinn.“

    Sie laden hundert Australier ein, einer bedient sich ungeniert selber in Ihrem Weinkeller, einer trampelt über ihr Salatbeet.
    Ich lade – im Gegensatz zu Ihnen ein armer Proll nur – 15 Kosovo-Albaner ein – einer vergewaltigt meine Tochter, einer raubt meine Haushaltskasse, einer geht mir mit seinen Predigten über Allah auf die Nerven.

    Rückschluß: Nur jeder fünfte Kosovo-Albaner hat einen unsympathischen Eindruck hinterlassen.
    Wir sollte immer den einzelnen „Menschen“ sehen und niemals pauschalieren. Es ist immer verkehrt von einer oder mehreren Einzelpersonen auf eine ganze Gruppe zu schließen.
    Die Kosovo-Albaner z.B. sind keine homogene Gruppe. Jeder logische denkende „Mensch“ muß doch wissen, daß der induktive Schluß nicht gültig ist.

    „Auf PI stand mal vor geraumer Zeit ein Beitrag, in dem es sinngemäß hieß, dass nur etwa die Hälfte aller Insaßinnen von Frauenheimen nichtdeutsche Partner hätten.“

    Mit einem großen Frauenhaus habe ich durch meine Arbeit immer wieder mal zu tun. Dort gab es zwischendrin schon mal zwei oder drei Nichtmohammedanerinnen, z.B. Russinnen.

  36. #44 nicht die mama

    „Posener ist kein Opfer, der ist ein Überzeugungstäter, mach Dich mal schlau über diesen feinen Herrn.“

    Häh, wie jetzt? Wer hat Opfah geschrieben – außer Sie?

    Er ist ein hochbegabter, hochintelligenter und hochgewiefter Verbrecher, brandgefährlich.

    Frage ist nur, ob es sich überhaupt noch lohnt, wenn der Massenpöbel des BUNTEN Spaßeuropas noch nicht einmal solche billigen Hütchenspielertricks wie die Scharniertheorie begreifen, die prämoderne Schamanen vom Schlage Heitmeyer und Co. an unseren von den InterNAtionalsoZIalisten geistes(???)- und sozialwissenschaftlichen Universitäten lehren. Gehören auch solche Rassenforscher wie Butterwegge dazu (RassismusforscherIn, MigrationsforscherIn, ArmutsforscherIn …).

    Gerade Rassenforschung kann man dem (Inter-)nationalsozialisten einfach nicht abgewöhnen.

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