Die Frage stellt sich, ob die Schweiz das neue Steuerabkommen mit Deutschland annehmen oder bekämpfen soll. Das von deutschem Misstrauen geprägte, abgründige Dokument einer zerrütteten Zweierbeziehung wird es aller Voraussicht nach schwer haben. Widerstand formiert sich unter bürgerlichen Politikern in der Schweiz. Zu Recht. Der Vertrag hat erhebliche Schwachpunkte.

Erstens: Die Schweiz degradiert sich zur Steuer­eintreiberin einer fremden Macht. Uns ist kein Fall eines souveränen Staats bekannt, der für einen anderen Staat auf seinem Territorium die hoheitliche Aufgabe der Steuereinziehung übernimmt. «Wilhelm Tell würde sich im Grab umdrehen», kommentierte der ehemalige UBS-Chef Oswald Grübel.

Zweitens: Die Schweiz lässt es zu, dass deutsche Finanzbeamte als Kontrolleure in die Schweiz kommen können, um die Einhaltung deutscher Konsumentenschutzbestimmungen zu überwachen. Die Bankiervereinigung spielt das Zugeständnis herunter, aber welches Land lässt sich freiwillig fremde Kontrolleure aufnötigen? Die Schweiz setzt sich zu einem minderwertigen Vertragspartner herab, dem nicht zu trauen ist.

Drittens: Die konkrete Ausgestaltung des Steuerabkommens ist schlecht. Anstoss erregt die deutsche Forderung einer Erbschafts­steuer von 50 Prozent auf dem bereits versteuerten Vermögen. Rechnen wir es durch: Ein deutscher Kontoinhaber mit zehn Millionen Franken zahlt zunächst 41 Prozent Abgeltungssteuer. Es bleiben ihm knapp sechs Millionen. Er stirbt. Der deutsche Fiskus zieht nochmals 50 Prozent ab, also drei Millionen. Das ursprüngliche Vermögen schmilzt um 70 Prozent auf nur drei Millionen. Kein Kunde wird das akzeptieren, alle werden gehen.

Viertens: Die deutschen Maximalforderungen werden eine Kaskade von Nachbesserungen bei anderen Vertragspartnern auslösen. Die Briten werden sich nicht mit einem schlechteren Vertrag abspeisen lassen. Wie die Schweizer Banken ihren deutschen Kunden erklären sollen, warum das Bankgeheimnis, das ihnen als erdbebensicher verkauft wurde, jetzt rückwirkend auf zehn Jahre ausser Kraft gesetzt wird, ist eine noch ungelöste Frage.

Fünftens: Der Kauf von geklauten Daten-CDs durch Deutschland ist nach wie vor möglich. Zudem ist das Prinzip der Gegenseitigkeit im neuen Abkommen nur unzureichend verankert. Die Schweiz kann wohl Gegen­seitigkeit einfordern, aber sie bekommt kein Geld, sondern Informationen über flagrante Schweizer Kontoinhaber in Deutschland. ­Damit würde die Tür in Richtung automatischer ­Informationsaustausch aufgestossen, was innenpolitische Risiken erzeugt. Die SP und vielleicht auch einige Banken würden es wohl zum Anlass nehmen, den Informa­tionsaustausch flächendeckend einzuführen.

Neuverhandlungen empfehlen sich. Der «Knebelvertrag» (Martin Janssen) ist abzulehnen. Die Schweiz hat ein Interesse, dass die Steuerprobleme gelöst werden und die Privatsphäre der Kunden erhalten bleibt. Die Kriminalisierung der Bankangestellten und der Kauf von Daten-CDs müssen aufhören. Es braucht akzeptable Steuersätze und einen ­gesicherten Marktzugang nach Deutschland. Bis jetzt sind diese Ziele nicht erreicht. (Hier das ganze Editorial der WELTWOCHE 16/2012)

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41 KOMMENTARE

  1. Wir kennen alle den Ruf der Linken nach Zwangsenteignung (Artikel 14, Absatz 3 GG).
    Wer will da nicht sein Hab und Gut vor den arbeitsscheuen und verschwenderischen Gutmenschen und Linken in Sicherheit bringen!

  2. Also mal ehrlich: Wen interessieren Steuerhinterzieher mit Schweizer Bankkonten?

    Ich schätze da sind genug Politiker dabei, die sich selbst schadlos halten.

    Otto Normalbürger versucht sich und seine Familie durchzubekommen und es ist schwer. Schweizer Bankkonten? Davon träumt Otto Normalbürger nicht mal. Sondern einfach die Rechnungen für die Ausbildung seiner Kinder zu bezahlen. Dann ist er schon froh.

  3. Wenn der deutsche Staat, also die Politiker, nicht so viel Steuergeld verschwenden würden, wäre jeder auch bereit seine angemessenen Steuern ordentlich hier zu zahlen.
    Aber je mehr man dem Staat gibt um so mehr verballert er für sich oder den betrügerischen Subventionswahnsinn in der EU.
    So aber kann man jeden Sportler, Künstler Industriellen verstehen wenn er sein Geld woanders hinbringt. Der kleine Mann kann es leider nicht!
    Wenn die Schweiz ausfällt wäre ja noch Singapur oder die arabischen Ländern, die das Geld gerne nehmen.

    Geld ist wie ein scheues Reh…

  4. Der deutsche Staat ist halt unersättlich. Wenn ich viel Geld habe, welches ich nach der Steuerzahlung übrig habe, dann ist das einfach mein Geld. Und damit will ich machen was ich will. Habt ihr gehört ihr Raubritter: Es ist dann mein Geld, ich habe es verdient, ich habe es nach der Steuer übrig und jetzt will ich damit machen was ich will, ich will es hinbringen wo ich will usw.
    Vorschlag an euch staatliche Enteigner: Kassiert alles verdiente Geld ein und weist jedem Bürger auf Antrag ein Taschengeld zu. Vielleicht gebt ihr dann endlich Ruhe.
    Ich bin jetzt nach fast 70 Jahren soweit um zu sagen: Ich verachte dieses Land nur noch, das seine eigene fleissige Bevölkerung gnadenlos ausnimmt und das mühsam erarbeitete Steuergeld z.B. für die Migrationsindustrie verschleudert (ca. 50 Milliarden jährlich), sog. „Rettungsschirme“ mit aberwitzigen Summen finanziert und hier ganze Landstriche verkommen lässt.
    Leider kann ich dieses Land nicht mehr verlassen, die Rente reicht nicht. 49 Jahre hart gearbeitet, keine Woche arbeitslos, zusammengenommen vielleicht ein halbes Jahr krank, drei Söhne als promovierte Vollakademiker dem Land zur Verfügung gestellt, darf ich mich jetzt mal wieder auf 25 Euro mehr Rente freuen, in den Nachrichten als spürbare Verbesserung gefeiert.
    Ich habe für mein ehemals geliebtes und geachtetes Vaterland nur noch große Verachtung übrig. Jeden, dem es gelungen ist sein Geld z.B. in der Schweiz in Sicherheit zu bringen (war einmal) kann ich nur beglückwünschen.
    Wenn ein Chef merkt, dass seine besten Mitarbeiter sein Unternehmen verlassen fragt er sich warum und stoppt diesen Vorgang.
    Unser Land vertreibt seine besten Köpfe und holt dafür fremde Unterschichten ins Land und verkauft diesen Vorgang als Bereicherung. Fazit all dieser Vorgänge: Dieses Land ist in geschichtlichen Zeiträumen rechnend nicht mehr zu retten.

  5. Sollen sie ruhig ablehnen die Schweizer. Der Vertrag ist ohnehin nichts anderes als ein vom Regime Merkel ausgearbeiteter Persilschein für Steuerkriminelle.

    Weder das Regime Merkel, noch die deutschen Steuerkriminellen und erst recht nicht die schweizer Plutokratie verdienen auch nur ansatzweise die Sympathie eines anständigen Bürgers.

  6. #4 Sieg12

    Leute wie Sie haben keine Ahnung. Im Prinzip treten Sie für eine EU-Diktatur in ganz Europa ein, wo es Brüssel erlaubt ist, Steuern endlos hochzusetzen, ohne dass es Konkurrenz gibt. Genau das will die EU. Und sogar hier sind Trottel, die das gut finden.

    Wenn die Schweiz aber niedere Steuern hat und das Land funktioniert prächtig, dann könnte jeder Europäer sehen, dass es auch anders geht, und das will die EUdSSR verhindern. Schon allein die Existenz der Schweiz ausserhalb der EU ist ein Segen!

    Freiheit statt Knechtschaft!

  7. Die grosse Mehrheit der Schweizer sind redliche Leute. Sie halten sich an die eigenen schweizer Gesetze und damit ist es gut. Welche Gesetze in Deutschland existieren oder nicht existieren kann ihnen herzlich egal sein .

    Die normalen Schweizer sind Geisel eines Teiles ihres Bankensystemes. Nämlich derjenigen Banken (CS, UBS), die unbedingt in ausländischen Staaten Zweigstellen errichten wollten, um dort Geschäfte zu machen.

    Bringt diese Bank-Egomanen zur Strecke, liebe Schweizer.
    a) Macht eine Volksabstimmung, in denen ihr den Schweizer Banken dauerhaft untersagt Niederlassungen im Ausland zu bilden.
    b) Ab diesem Zeitpunkt seit ihr nicht mehr erpressbar. Dann könnt ihr euer Bankgeheimnis ohne Rücksicht auf irgendwelche ausländischen Regierungs-Fuzzis nach euren Vorstellungen gestalten.
    c) Keine Sorge. Die Kunden kommen bei diesem europäischen Alleinstellungsmerkmal von alleine auf euch zu.
    Gruss aus Westfalen

  8. @ Kewil

    Leute wie Sie haben keine Ahnung. Im Prinzip treten Sie für eine EU-Diktatur in ganz Europa ein, wo es Brüssel erlaubt ist, Steuern endlos hochzusetzen, ohne dass es Konkurrenz gibt. Genau das will die EU. Und sogar hier sind Trottel, die das gut finden.

    Wenn die Schweiz aber niedere Steuern hat und das Land funktioniert prächtig, dann könnte jeder Europäer sehen, dass es auch anders geht, und das will die EUdSSR verhindern.

    Womit verdiene ich Ihre sachlich völlig nachvollziehbare und auf Vermutungen und Unterstellungen gänzlich verzichtende Kritik?

    Welches Schweinderl hätten Sie denn gern (verschont)?

    – Das Regime Merkel?
    – Die deutschen Steuerkriminellen?
    – Die schweizer Plutokratie?

  9. Sieg12 (17:01):
    >>Der Vertrag ist ohnehin nichts anderes als ein (…) Persilschein für Steuerkriminelle. (…) schweizer Plutokratie …<<

    Lassen Sie mich raten: Sie sind Sozialempfänger?

    ________________

  10. In dem Punkt stehe ich als Deutscher auf Schweizer seite! Ich habe zwar kein Geld um davon zu Profitieren! Aber die Deutschen Steuergesetze sind extrem Ungerecht ! Vor allem wenn man darüber nachdenkt! Wo ein Großteil des Geldes hingeht! Jedenfals nicht zum Vorteil der Indigenen Deutschen!

    Zur Info
    Liste aller GDL Stützpunkte! Heute kam Köln dazu!

    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?82559-Liste-aller-German-Defence-League-St%C3%BCtzpunkte

    Gruß Andre

  11. #9 Sieg12

    Sie haben wirklich keine Ahnung. In der Schweiz regieren leider auch die politkorrekten Linken, Rote, Grüne, der übliche schlimme Mix. Von Plutokratie keine Spur. Sie sollten öfter lesen, was ich poste, habe auch das letzte Schweizer Wahlergebnis hier kommentiert. Wenn Köppel von Boykott spricht, denkt er an das Volk, denn die Regierung hat doch dem Abkommen bereits zugestimmt.
    Köppels Artikel lesen könnte helfen, ich wiederhol mich hier nicht, weil immer wieder funktionale Analphabeten nur die Überschrift lesen und dann ihren Kommentar absondern!

    Ich bin übrigens natürlich für Kapitalismus und Freiheit, was sonst! Die meisten Leute wissen ja gar nicht, was das ist, weil sie es nie erlebt haben in der sozialistischen Räuberrepublik BRD.

  12. o t

    Weiteres „Erneuerbare Energie“- Wunder nachhaltig abgebrannt. 😯

    Rauch und Feuer: Windrad geht in Flammen auf

    „Im Kreis Ostholstein hat ein Windrad Feuer gefangen und ist abgebrannt. Die Feuerwehr konnte noch keine Angaben zur Ursache machen.
    NEUKIRCHEN. Am Donnerstagmorgen ist in Neukirchen bei Oldenburg in Holstein ein Windrad abgebrannt. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner vorsorglich gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten, wie ein Feuerwehrsprecher am Donnerstag sagte.
    Die örtliche Feuerwehr ließ die Anlage kontrolliert abbrennen. Zur Höhe des Schadens und zur Brandursache konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.“ 😉

    http://www.abendblatt.de/region/schleswig-holstein/article2252660/Rauch-und-Feuer-Windrad-geht-in-Flammen-auf.html

  13. raginhard (17:16):
    >>Die normalen Schweizer sind Geisel eines Teiles ihres Bankensystemes.<<

    Na endlich erklärt mal jemand aus dem sozialistischen Pleite-Germanistan der reichen, basisdemokratischen Schweiz, dass sie nur ein Gefängnis ist.
    ____________
    >>Nämlich derjenigen Banken (CS, UBS), die unbedingt in ausländischen Staaten Zweigstellen errichten wollten …<<

    Häh???!!??
    .
    Es ginge erheblich schneller, die Länder aufzuzählen, in denen die UBS keine Filiale unterhält (Nordkorea, Simbabwe, Mali, …); als diejenigen, in denen das der Fall ist.

    ________________

  14. #10 Graue Eminenz

    >>Der Vertrag ist ohnehin nichts anderes als ein (…) Persilschein für Steuerkriminelle. (…) schweizer Plutokratie …<<

    Lassen Sie mich raten: Sie sind Sozialempfänger?

    Nein!

    Lassen Sie mich raten: Sie sind Bankkunde in der Schweiz?

  15. 7berjer (17:41):
    >>Am Donnerstagmorgen ist in Neukirchen bei Oldenburg in Holstein ein Windrad abgebrannt.<<

    Ein Zeichen des Himmels? Oder beginnt sich der Widerstand gegen den Wahnsinn zu formieren?
    :mrgreen:

    ______________
    😉

  16. #12 kewil

    Ich muss ihnen Recht geben. Die Schweiz wird leider auch von Linken und Pseudo-Bürgerlichen regiert. Formal sind die Linken eine klare Minderheit seit 1848, aber de facto haben sie mit der BDP, der CVP und der GLP starke Unterstützung. Das sieht man auch daran, dass die SVP nun die „Durchsetzungsinitiative“ bringen muss, damit die Forderungen der Ausschaffungsinitiativen endlich durchgesetzt werden, weil das Parlament alles tut, um dies zu verhindern.

    Im Vertrag sehe ich vor allem zwei Mängel: 1. die Abgeltungsteuer ist nicht gegenseitig, 2. der Kauf von CDs ist immer noch möglich. Das ist nicht akzeptabel.

    Ich befürchte jedoch, dass es Deutschland nicht viel bringen wird, da das Geld mittlerweile schon längstens in Singapur, auf den Kanalinseln oder Delaware ist. Wenn muss man so ein System schon global einrichten.

  17. Freidenker Roland Baader erinnert:

    All’ Euere Wahlfang-Pfennige und -Scheine könnt Ihr Euch an den Hut stecken. Aber: Laßt mich dafür auch in Frieden.
    Ich bin nicht Euer Buchhalter, Statistiker und Belegsammler, der die Hälfte seiner Lebenszeit damit zubringt, Euere Schnüffel-Bürokratie zu befriedigen, der von einem Paragraphen-Knäuel zum anderen taumelt und sich wie eine gehetzte Ratte durch alle Kanalwindungen Euerer kranken Steuergehirne windet.
    Schickt Euer Millionenheer von Faulärschen und parasitären Umverteilern nach Hause, Euere Vor- und Nachdenker moderner Wegelagerei und Strauchdiebeskunst, Euere Bataillone von Steuerfilz-Produzenten, Labyrinth-Pfadfindern und Paragraphen-Desperados, Euere Funktionärs-Brigaden von Verordnungs-Guerilleros und Stempelfuchsern, all’ die nutzlosen Formularzähler und Arbeitsverhinderungs-Fürsten.
    Laßt mich einen festen, eindeutigen und ein-für-alle-mal fixierten Steuersatz zahlen, und bezahlt damit eine angemessene Verteidigungs-Armee und ein verläßliches Rechtswesen, aber haltet Euch ansonsten heraus aus meinem Leben.
    Dies ist mein Leben; ich habe nur eines, und dieses eine soll mir gehören. Ich bin niemandes Sklave, niemandes Kriecher und niemandes Liebediener.

  18. @ Kewil

    1. Ich schätze das politische System der Schweiz genauso wie Sie.
    2. Ja, ich würde auch gerne weinger Steuern bezahlen. Bei uns bezahlt doch schon fast jeder einigermaßen mittelprächtig Verdiendende mit seinem letzten Euro den Höchststeuersatz…
    3. Aner, ich gebe bei meiner Steuerklärung lieber einen Kilometer zu wenig als einen zuviel an, weil ich den Staat nicht besch….. will.
    4. Mir ist die Schweiz genauso gleichgültig wie Burundi.
    5. Die deutsche Regierung hat deutsche Interessen durchzusetzen. Was aus der Schweiz oder Burundi wird ist zweitrangig.

    und jetzt kommt es

    6. Die Reichen und Superreichen in diesem Land sollen merken was Sie anrichten, wenn Sie das System Merkel weiterhin unterstützen. Sie sollen Steuern zahlen wie wir, sie sollen die Kriminalität und die Bildungsmisere empfinden wie wir. Nur dann ändert sich was!

    Diesen Leuten muss es wehtun, damit etwas passiert. Es gibt Milliardäre in diesem Land, die nur in die Portokasse zu greifen bräuchten um z.B. der FREIHEIT einen Wahlkampf zu finanzieren, dass es kracht.

    Wo sind diese Leute? Ist dieser Schicht die Zukunft unseres Vaterlandes völlig egal?

  19. Es ist schon amüsant, mit welcher Akribie, geradezu Fanatismus und auch unter Hinnahme internationaler Spannungen Deutschland weiß Gott was für Hebel in Bewegung setzt, damit auch ja jeder Cent im Staatssäckel landet.
    .
    Ist das Werk dann vollbracht, werden die so mühsam zusammengekratzten und teilweise mit kriminellen Methoden (CD-Kauf) ergaunerten Gelder nach Griechenland überwiesen, welches u.A. deswegen total pleite ist, weil dort Steuerhinterziehung ein allseits anerkannter Volkssport ist.
    .
    Verstehe, wer das will.

    🙄
    __________________

  20. Hallo,
    wie sieht das aus mit Singapur als Finanzstandort, um deutschen Grünen und ähnlichen Gestalten die Finanzgrundlage zu entziehen. Zumindest wird dort keiner geklaute Daten auf CD brennen und sie an die Büttel einer Hannelore Kraft (NRW) zu verkaufen. Sollte es doch jemand wagen hat Singapur für diesen ein hohes Vierkantholz mit einem Querbalken. Und daran hängt ein kräftiges Tau mit einer Schlinge, die über einem Holzplateau mit einer Klappe baumelt…

  21. Wenn ich solche Aussagen von Kewil im Kommentarbereich lese:

    Leute wie Sie haben keine Ahnung.
    Sie haben wirklich keine Ahnung.

    kann ich nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!

  22. Ich gehe oft mit Köppel Konform, aber eine Legalisierung von Steuerhinterziehung durch die Hintertür darf es nicht geben. Dieses Abkommen darf deshalb nicht in Kraft treten, weil es die Täter schützt.

  23. Gut, die deutsche Regierung ist also unfähig, Straftäter auf deutschem Boden dingfest zu machen und übt nun Druck auf die Schweiz aus, damit die Schweiz ihrerseits das schweizer Recht den deutschen Bedürfnissen ändert?

    Die Befürworter dieses Gesetzesdiktates weden dann sicher nichts dagegen haben, dass das deutsche Asylrecht diesen Gegebenheiten angepasst wird, um nach ausländischem Recht Straffällige, die sich den Behörden durch Flucht nach Deutschland entzogen haben, wieder an die heimatlichen Behörden auszuliefern.

    Oder nicht?

  24. Die Schweizer waren bisher die Nutzniesser einer jeglichen Eskalation.

    Man konnte richtig viel Geld verdienen.

    Als die Schweizer Seite ankündigte, man würde auch Konten von …. hüstel…. angeben, kam man der Schweiz entgegen.

  25. Selbst wenn wirklich alle reichen und superreichen Deutschen im in In- und Ausland ordentlich Steuern zahlen, würde das Geld NIE ausreichen und die Staatsschulden (derzeit mit allem zusammen 5 Billionen Eus) wären noch höher..
    Die dt. Politiker haben NIE sparen gelernt und immer alles verschwendet und geprasst…
    Sie schenken das Geld lieber anderen Staaten als dem eigenen Volk zu helfen.

    Das schärfste war als die Merkel vor der Presse sagte: „Die Deutschen hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt.“

    U

    Das war der Hammer! Fragt sich nur wo das ganze Geld geblieben ist.

    Achso das ist jetzt in Brüssel….

  26. Selbst wenn wirklich alle reichen und superreichen Deutschen weltweit ihre Steuern zahlen, würde das Geld nie ausreichen.

    Der dt. Staat/Politiker haben nämlich NIE sparen gelernt. Sie haben immer nur geprasst und verschwendet. Und das Grab von Brüssel hat die Schulden verschärft.

    Keine Summe würde reichen..

    Da passt dann der Spruch von Merkel: „Die Deutschen haben über ihre Verhälnisse gelebt.“
    Fragt sich nur welche Deutschen?

    Keine Summe dieser Welt würde für dt. Politiker ausreichen..

  27. #5 Baghira
    Ich unterschreibe jeden Satz deines Kommentars!

    Ich habe für mein ehemals geliebtes und geachtetes Vaterland nur noch große Verachtung übrig. Jeden, dem es gelungen ist sein Geld z.B. in der Schweiz in Sicherheit zu bringen (war einmal) kann ich nur beglückwünschen.

    D’accord! Früher habe ich auch die Richtung Schweiz, Österreich oder Monaco steuerflüchtenden Sport-Millionäre verachtet. Heute kann ich all diese Leute verstehen, die dem Geldvernichter Schäuble und seiner Räuberbande keinen Cent mehr gönnen.

  28. Zur Klarstellung:

    „Schweizer“ Banken haben mit den Schweizern herzlich wenig zu tun.

    Banken sind internationale Organisationen und Geld kennt weder Loyalität noch Nationalität.

    Das muss mal gesagt sein.

    Oh, und noch was: Für alle Traumtänzer, die meinen in der Schwweiz seien Steuern niedrig, sollen sich mal ein korrektes Bild von der Steuersituation machen.

  29. #4 Seal_Team…

    Wenn der deutsche Staat, also die Politiker, nicht so viel Steuergeld verschwenden würden, wäre jeder auch bereit seine angemessenen Steuern ordentlich hier zu zahlen. Aber je mehr man dem Staat gibt um so mehr verballert er für sich oder den betrügerischen Subventionswahnsinn in der EU.

    Jep, so ist es!
    Heute gerade selbst ausgerechnet: Bei den Strompreisen krallt sich der Staat fast 47%, bei Kraftstoffen 40-50%.
    Wie sagte Frank Schäffler (FDP): „Nimmt man dem Staat das Recht, ist es nur noch eine Räuberbande!“

  30. Sorry, Off-Topic:

    Wann kommt die Hyperinflation? Ich habe gerade vier Brötchen gekauft. Letzte Woche hat eines noch 75 Cent gekostet, zwei Wochen davor noch 70 Cent. Heute habe ich schon 80 Cent pro Brötchen bezahlt. Sind das nicht Vorzeichen?

  31. Es ist ein Teufelskreis: Steuerflüchtlinge schaden dem sowieso immer pleite seienden Staat, der greift daraufhin den ehrlichen noch mehr in die Taschen, und die ehrlichen fragen sich, wie sie noch alles finanzieren sollen, während die Leute, die hart gearbeitet und sehr viel verdient haben, ein berechtigtes Interesse daran haben, dass sie eben nicht so große Teiles ihres Verdienstes abgeben müssen, und deswegen Steuerparadiese aufsuchen.

    Grundsätzlich ist es doch keine schlechte Politik von deutscher Seite, „Steueroasen“ trockenzulegen. Dumm nur, dass natürlich die Steueroase immer ein selbstständiger Staat ist und eigentlich kein Interesse daran haben kann, dass ihre Souveränität von außerhalb beschnitten wird. Angesichts dieser Situation wird bei solchen Verträgen immer Befürworter und Gegner geben, und zwar auf beiden Seiten. Wichtig ist daher ein fairer und zugleich hilfreicher Kompromiss.

    Dieser Kompromiss war ja schon längst gefunden worden. Dass dann noch nachverhandelt wurde, liegt immer daran, dass mindestens einer verhandeln will und der andere zumindest sich dazu bereiterklärt. Und dann kommen eben auch neue Ergebnisse heraus.

    Ich als Deutscher will der Schweiz keine Ratschläge geben, was sie tun soll. Das muss sie selbst wissen. Klar ist aber, dass in beiden Ländern die Politiker das Abkommen, so es denn unterzeichnet werden soll, vermitteln müssen.

  32. #34 Zufallsdeutscher (19. Apr 2012 23:03)
    jedenfalls etwas, wo man dran bleiben sollte
    danke für die info.

    zum thema:

    alle die meinen reichtum entstehe nur durch klau an den anderen, sind vollkommen auf dem holzweg und es ERÜBRIGT SICH JEDE DISKUSSION MIT DENEN!

  33. Die Schweiz setzt sich zu einem minderwertigen Vertragspartner herab, dem nicht zu trauen ist.

    Zu Recht, wie die Erfahrung etlicher Staaten – nicht nur Deutschlands – lehrt. Ob mit oder ohne Abkommen, die anderen Länder werden sich nicht mehr schädigen lassen und die Schweiz unter Druck setzten. Ausländische Kontrolleure werden dann ihr geringstes Problem sein….

    Kein Kunde wird das akzeptieren, alle werden gehen.

    Gut, das sollen sie ja auch….(„Kunde“ lol, ja,ja, die mit den schwarzen Koffern!)

    Die deutschen Maximalforderungen werden eine Kaskade von Nachbesserungen bei anderen Vertragspartnern auslösen. Die Briten werden sich nicht mit einem schlechteren Vertrag abspeisen lassen.

    Der Fluch der bösen Tat(en). Wer sein Vermögen mit derartigen Geschäftspraktiken erwirtschaftet, muss mit entsprechenden Reaktionen rechnen. Vergessen Sie auch die USA nicht, Herr Köppel. Die haben die Schweiz und ihr „Bankgeheimniss“ noch besser im Griff, als die Europäer. Noch…aber auch die Europäer lassen sich diese Behandlung nicht länger gefallen! Und das ist gut so – üben Sie Selbstkritk und europäische Solidarität mit Ihren Nachbarn, wirtschaften sie solide und fair, dann ist der Streit schnell beendet und auch der Weg nach Europa offen.

  34. Woher nimmt sie diese Kackgesellschaft eigentlich das Recht her eine Erbschaftssteuer einzufordern?
    Und zwar auf einem Vermögen, das bereits versteuert wurde.
    Woher nimmt sie diese Kackgesellschaft ebenfalls das Recht her beim Treibstoff derart dreist dem Bürger ins Portemonnaie zu greifen?
    Das ist nichts anderes als gesellschaftlicher Diebstahl!
    Und es soll mir keiner mit SOZIALER GERECHTIGKEIT KOMMEN!

    Diesen Schwachfug kann ich nicht mehr hören, weil in erster Linie nur Knete geklaut wird, um der eigenen Klientel den Wanst voll zu stopfen!

    Beispiele gefällig?

    Künstler, Subventionen, Gesundheitswesen, Medien, Staatsangestellte für dies und nichts

    Der Staat soll sich auf wenige Aufgaben konzentrieren:

    Verteidigung
    Sicherheit
    Armen, Hinterbliebenen, Invaliden, Alten und Krankenversorgung
    Strassen, Eisenbahnen, Wasserwegebau
    Bildung

    Den Rest sollen GEFÄLLIGST die Privaten selber lösen.

    Da bleibt dann viel mehr in der Tasche des Einzelnen übrig.

    Und solcher Schwachfug, wie Entwicklungshilfe, Teuronenhilfe, Bankenhilfe, und andere HIIIIIIIIIIIILFE hört automatisch auf.

    Ach ja, Banken sind bei uns ein sehr wichtiger Wirtschaftszweig, der Tausenden ein Einkommen beschert und den STEUERLIEBHABERN einen ordentlichen Batzen dazu.

    Wenn dieser Bereich so unter die Räder kommt, dann werden die Sozialneider schon sehr bald sehen, das sie ihre MORAL nicht fressen können!
    Wer braucht noch Büroarbeiter, wenn man kaum noch Kunden hat?
    Keiner! Also fliegen sie auf die Strasse.
    Unternehmer und Häuschenbesitzer werden sich wundern, wenn die Zinsen explodieren.
    Und Steuereinnahmen… Tja vergesst es!

    Übrigens Yakeeried (z.B. Delaware) hat ein strengeres Bankgeheimnis.

  35. #37 Euro-Vison (20. Apr 2012 02:18)

    Ach ja?
    Und dann was?
    Krieg, Blutbad, Tod den Schweizern?

  36. Ich sag lieber nix – aber Kewil und der graue sind wohl schweizer Bankangestellt.die zwei stellen das schweizer Recht über das deutsche – sind wohl vom Alter her wohl 55+ und das sagt viel heute – z.B. ich hab so stark gearbeitet und so lang meine Rente/Pension hab ich mir verdient und alles deutsche ist böse. Aber die haben scheinbar noch nie was vom deutschen Steuersystem verstanden – wer in Deutschland Steuern zahlt ist doof hat mal einer gesagt –

    abs

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