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Piraten: Polizei schuld an Mai-Krawallen

Immer wenn man denkt, dass es nicht dümmer geht, belehrt einen die sogenannte „Piratenpartei“ eines Besseren. Jüngster Coup der Polit-Dilettanten ist eine kreative Interpretation der Mai-Krawalle: Demnach waren nicht durchgeknallte Asoziale an den linksextremen Gewaltexzessen schuld, sondern – wie könnte es anders sein – die böse Polizei. Die hätte nämlich eskaliert, meint der Berliner Piratenabgeordnete Oliver Höfinghoff (Foto), welcher der „Pirantifa“ angehört und nach eigenen Angaben schon häufiger an der „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ teilgenommen hat.

Der „Tagesspiegel“ berichtet:

Auch die Piratenpartei war am Rande der Demo unterwegs – mit orangefarbenen Westen und der Aufschrift: „Parlamentarische Beobachter“. Mit dabei Oliver Höfinghoff. Er sagt dem Tagesspiegel: „Es gab ein ganz kleines Feuerchen und die Polizei ist gleich massiv rein gegangen und hat aus nächster Nähe Pfeffergas eingesetzt.“ Die Polizei habe verhindert, dass die Demo weiter Richtung Mitte ziehen konnte. „Und sie hat die Eskalation in Kauf genommen.“

Hartmut Semken scheint nicht der einzige Pirat zu sein, der „nach Verfassungsschutzdefinition Linksextremist“ ist…