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Berliner Piratenchef: Bin Linksextremist

[1]Der Berliner Oberpirat Hartmut Semken war kürzlich ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil er die Versammlungsfreiheit verteidigt hatte (PI berichtete [2]). Nun hat er sich selbst als „Linksextremist“ tituliert und die Abschaffung von Polizei und Staatsanwaltschaften gefordert. Grund: Er strebe eine herrschaftsfreie Gesellschaft an.

Die „WELT“ berichtet [3]:

Zuletzt hatte der Berliner Piraten-Chef Hartmut Semken mit einem Nazi-Vergleich Schlagzeilen gemacht. Jetzt bezeichnet er sich als „Linksextremist“. Seine Utopie: eine Welt ohne Gesetze und Polizei.

Der Vorsitzende der Berliner Piratenpartei, Hartmut Semken, hat sich selbst als Linksextremist bezeichnet. „Ich bin nach Verfassungsschutzdefinition Linksextremist, weil ich der Utopie anhänge, einer Gesellschaft, in der niemand Macht über einen anderen Menschen ausübt“, sagte Semken im ZDF.

Er wünsche sich „eine rein moralisch definierte Gesellschaft, in der es keine Gesetze mehr gibt, dann auch keine Polizei, keine Staatsanwaltschaft.“

Mit derartigen Positionen [4] hatte bereits die SED-Linke für Aufsehen gesorgt. Der Selbsteinschätzung des Herrn Semken möchten wir daher lieber nicht widersprechen…

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