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Mely Kiyak: „Sie flachgewichster Leser!“

Was für eine Furie verbirgt sich hinter dieser eigentlich netten Fassade? Gestern diese unfassbare Sarrazin-Beleidigung („lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur, die das Niedrigste im Menschen anspricht“). Ende April schrieb die türkischstämmige Passdeutsche in der Frankfurter Rundschau eine absurde Kolumne mit dem Titel „Liebe Salachristen!„. Darin verharmloste sie in unverantwortlicher Weise die Gefahr, die von den Salafisten ausgeht, und zog einen völlig unsachlichen und unangemessenen Vergleich mit christlichem „Fundamentalismus“. Dies nahm Leser Thomas Lutter zum Anlaß, einen Leserbrief an die Frankfurter Rundschau zu schicken, den Kiyak mit unflätigen Beleidigungen wie „dämliche Grütze“ und „flachgewichster Leser“ beantwortete.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Verteidigung des Christentums reichte aus, um bei Kiyak typisch moslemische Reflexe auszulösen, die eben meistens aggressiv sind. Man darf sich von ihrem Äußerem wirklich nicht täuschen lassen. In ihr scheint der Islam-Chip genauso zu ticken wie bei den optisch scheinbar gut integrierten Moslemfrauen, die uns in der Münchner Fußgängerzone immer wieder mit Begriffen wie „Scheißchristen“ und „Scheißdeutschen“ anschreien und uns das „Aufhängen“ androhen, wenn der Islam erst einmal in Deutschland herrsche. Viele, die mit dieser Macht- und Eroberungsideologie aufwachsen, scheinen im Oberstübchen ganz offensichtlich nicht mehr normal zu ticken. Ein PI-Leser hat es im Kommentarbereich einmal äußerst treffend formuliert:

„Der Islam kommt und der Verstand geht“

Nichts unterstreicht dies besser als die bodenlose Kolumne Kiyaks mit dem Titel „Liebe Salachristen!“. Einige Auszüge:

Alle reden über Fundamentalismus. Aber geht größeres Unheil nicht eher von Banken oder der Lebensmittelindustrie aus?

Letzte Woche habe ich gelernt, dass Fundamentalisten, die sich auf den Koran beziehen, hysterischere Reaktionen auslösen, als Fundamentalisten, die sich auf die gute alte Bibel berufen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum eine Million fundamentaler Christen in Deutschland, so die allgemeine Schätzung, keine Nachricht wert sind. Wohl aber 500 Salafisten, von denen man g l a u b t, dass sie verrücktes Zeug anstellen k ö n n t e n.

Wer die Bibel mit dem Koran auf eine Gefährlichkeits-Stufe stellt, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber es kommt noch besser: Das Oetker-Kochbuch berge für Kiyak „mehr Sprengstoff“ als der Koran. Ein fundamentaler Christ sei „ähnlich“ wie ein fundamentaler Moslem. Und beim letzten Absatz ihres Ergusses muss man sich allen Ernstes Gedanken über ihren Geisteszustand machen:

Aber wen interessiert meine Meinung? Würde ich hier schreiben, verflucht seien die Gottlosen, mögen sie schmoren in der Hölle, mögen sie vorher noch ewigen Juckreiz in ihren Nasennebenhöhlen bekommen, allah-uh-ekber, würde ich wahrscheinlich sofort zu Maischberger eingeladen. „Sind Ihre Kolumnen mit dem Grundgesetz vereinbar?“ Tatsächlich werde ich immer zum Thema Islam, Muslime, Integration geladen. Ich gehe natürlich nirgends hin. Verflucht sei das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Möge ihm ein Elefant hinten raus wachsen!! Ist so eine Äußerung noch verfassungskonform? Huhu, Innenminister? Mufti Friedrich! Möglich, dass ich demnächst in einer Fußgängerzone eine Million Mal meine Kolumnensammlung verteile.

Ihre Mely Kiyak

Hier nun die völlig berechtigte Antwort von Thomas S. Lutter auf diese Absurditäten Kiyaks:

Sehen Sie,..das ist stereotyp! Man setzt pointiert ein paar schlaue und wortwitzige Bemerkungen, die man sich so im Laufe der Jahre zusammenplagiierte, macht auf aufgeklärt westlich und gibt den beleidigten Muslim.

Das kommt dann daher, als stünde man weit über allen christlichen Flachköpfen. Warum nur leiden (fast) alle Moslems unter narzißtischen Persönlichkeitsmerkmalen, was Überempfindsamkeit, Mangel an Kritikverträglichkeit, Selbstüberschätzung und histrionische Hingabe, ohne die Spur von Introspektionsfähigkeit zu bestätigen scheinen?

Ich will Ihnen mal etwas sagen:

Langsam geht nicht nur mir der Hut hoch, wenn immer und immer wieder die ältesten Christenduette, wie eine uralte leiernde Schellack-Platte, ihren Kreuzzugs- und Hexenverfolgungshymnen-Blödsinns-Anachronismus, durch’s Grammophon des Weltäthers gepresst werden.

Ich habe eine solche Wut, von konstant-gewaltbereiten Minderheiten, permanent als Fundamentalist zu gelten, weil ich einer Strömung anhänge, in deren Mittelpunkt Barmherzigkeit, Opferbereitschaft, Nächsten- und Feindesliebe steht und dessen unfreiwilliger Gründer auf den völligen Verzicht jeglicher Art von Gewalt, ja, sogar Duldung tyrannischer Regime pochte.

Seit nunmehr fünf Jahrzehnten müssen wir uns anhören lassen, was für Schweine wir doch sind. Es wird vor uns ausgespuckt, die Bibel öffentlich als abscheuliches Teufelswerk beschimpft und unser “Recht auf Menschenwürde” in islamischen Ländern mit Füssen getreten.

Man fühlt sich in seiner religiösen Ehre nur dann nicht gekränkt, wenn es gilt, christliche Feiertage, samt Urlaub und Weihnachtsgeld, als tolerierbare Schmähung, “gerade noch” zu akzeptieren.

Frau Kiyak herself hat sich vermutlich beim deutschen Staat auch nicht beschwert, auf dessen Kosten sie erst einmal ihr Journalistik-Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig vorfinanziert bekam. Es ist schon bequem, die Nachteile eines Landes zu bekritteln, wenn man sie für sich selbst nur gewinnbringend zu nutzen weiß.

Zu den Salachristen:

Ich werde als “Ungläubiger” zum letzten Stück Dreck degradiert. Dabei habe ich einen wundervollen Glauben, der sogar einen Weg aus diesem erbärmlichen Jammertal, namens Welt ebnen könnte, wären wir nur in der Lage, diesen Weg auch nur ein Stück weit zu gehen.

Ihr Vergleich mit Dr. Oethker`s Kochbuch aus den 70ern (die Sie übrigens gar nicht erlebten), dem Sie unterstellen, es beinhalte mehr Sprengstoff als der Koran, ist eine bodenlose Unverschämtheit und von solch selbstgefälliger Ignoranz, daß mir schlecht wird (..)

Den gesamten Leserbrief gibt es bei journalistenwatch. Und nun die Antwort von Mely Kiyak:

Sehr geehrter Herr Lutter,

Ab „Journalistik-Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig“ habe ich nicht mehr weiter gelesen. Am DLL kann man nicht Journalistik studieren. Und auch sonst schreiben Sie eine so dämliche Grütze, dass man es kaum fassen kann.

Als Zeitung schämen wir uns in Grund und Boden, solch einen flachgewichsten Leser wie Sie zu haben!

Es grüßt freundlich Ihre Mely Kiyak

Der Kampf der Kulturen und Religionen hat offensichtlich schon Einzug in die Redaktionsstuben deutscher Zeitungen gehalten. Und zwar dort, wo Moslems sitzen. Er erfasst sogar die scheinbar „integrierten“, „moderaten“ und „toleranten“ Rechtgläubigen wie Mely Kiyak. Wenn der Islam kritisiert wird, dann schlagen eben die allermeisten die Hacken zusammen und verteidigen ihn kompromisslos. Uns stehen spannende Zeiten bevor, wenn die offene Diskussion um den Islam richtig beginnt. Bisher erleben wir nur vorsichtige und zarte Anfänge. Wenn aber erst einmal der Prophet Mohammed im deutschen Fernsehen ohne beschönigende Verklärung objektiv dargestellt wird und die „barmherzigen“ Inhalte von Koran und Hadithen offen besprochen werden, dann werden wir die „Toleranz“ und „Dialogfähigkeit“ der Moslems mitten unter uns erleben. Je früher der Vulkan zum Ausbruch kommt, desto besser. Eine ausrastende Minderheit von 5% kann man vielleicht noch kontrollieren, ab 10% wird es dann vermutlich eng.

Es erscheint zwar sinnlos, sich bei einem Erzeugnis aus dem Hause DuMont zu beschweren, aber diese abartigen Ausfälle einer Mely Kiyak darf man einfach nicht unkommentiert stehen lassen. Hier der Kontakt zur Frankfurter Rundschau, die dieser moslemischen Furie eine regelmäßige Plattform bietet:

» leserbrief@fr-online.de

Nach der gestrigen unerträglichen Entgleisung gegen Dr. Thilo Sarrazin, nach all den Diffamierungen gegen PI und jetzt dieser unflätigen Leserbeleidigung sind massenhafte Beschwerden beim Deutschen Presserat überfällig.

» info?@?presserat.de