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Münster: SED-Linke verhöhnt Mauertote

Gerade einmal 20 Jahre ist es her, dass auf Geheiß der SED Flüchtlinge an der deutsch-deutschen Grenze erschossen wurden. Der linksextremen Münsteraner Ratsfrau Iris Toulas reichen diese Verbrechen ihrer inzwischen in „DIE LINKE“ unbenannten Partei jedoch offenbar nicht aus, sodass sie sich kürzlich über die Maueropfer auch noch posthum mockieren musste: In Anlehnung an den „Antifaschistischen Schutzwall“ der sogenannten DDR hat sie vor einer Filiale der Deutschen Bank einen selbsternannten „Antikapitalistischen Schutzwall“ aufgebaut (Foto). Lustig, lustig.

Die „Münstersche Zeitung“ berichtet:

Protest mit fragwürdiger Symbolkraft: Iris Toulas, Sprecherin der Linkspartei im Stadtrat, hat am Donnerstagnachmittag einen „Antikapitalistischen Schutzwall“ vor der Deutschen Bank an der Stubengasse errichtet. Die Aktion mit der witzig gemeinten Anspielung auf den von der DDR benutzten Propagandanamen für die Berliner Mauer stieß bei den Münsteranern vorwiegend auf Desinteresse.

Toulas legte selbst Hand an beim Aufschichten der mit rotem Backsteinmuster bemalten Umzugskartons. Doch nur wenige Passanten blieben länger als ein paar Augenblicke stehen, um sich das Schauspiel anzusehen.

Mit der Aktion will die Stadträtin auf die so genannten Krisenaktionstage vom 16. bis 19 Mai in Frankfurt aufmerksam machen, bei der der Sitz der Europäischen Zentralbank und das Finanzzentrum blockiert werden sollen. Damit soll für die „Eindämmung des Raubtierkapitalismus“ demonstriert werden, wie Toulas in der Presseeinladung schrieb.

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