Professor Arnulf Baring feiert seinen achtzigsten Geburtstag. Leider möchte man fast sagen, der Vierzigste wäre besser, denn Leute seines Schlages gibt es in diesem Land immer seltener. Auch in diesem lesenswerten Interview spricht er wieder aus, was Sache ist. Ja, der 8. Mai war nicht für alle eine Befreiung. Wie soll eine Vergewaltigung durch sowjetische Soldaten eine Befreiung sein? Ja, die ersten zehn Jahre der Bundesrepublik von 1949 bis 1959 waren die besten.

Ein unglaublicher Optimismus herrschte im Land, und das dumme linke Geschwafel von brauner Regierung und Justiz, wo hat sich das bitte an jeder Ecke gezeigt? Diese Jahre waren auch die freiesten mit einem Hundertstel der Gesetze von heute.  Ja, der Euro war eine Schnapsidee, und Baring sagt das nicht erst jetzt. Man lese seine Bücher, die er bei Einführung des Euro geschrieben hat. Und ja, Baring hat sich vermutlich politisch wenig verändert. Daß er heute bereits als rechtsradikal gilt, liegt daran, daß die ganze Republik linksradikal geworden ist. PI gratuliert und wünscht dem Jubilar noch viele Jahre – auch in der Öffentlichkeit!

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16 KOMMENTARE

  1. Solche Interviews, in denen Klartext gesprochen wird, sind leider selten geworden. Ich habe mich dabei ertappt, u. a. beim Schildern der durch die Russen verübten Vergewaltigungen zu denken, dass der Mann sehr mutig sei, dies offen zu äußern, dabei sollte das Aussprechen der Wahrheit eine Selbstverständlichkeit sein. Die Gehirnwäsche geht eben an niemandem spurlos vorüber.

  2. Schön, dass PI wieder läuft! OT, zu Pro vs Salafisten, noch mal der Hinweis auf diesen hervorragenden Kommentar von FF: http://www.blu-news.org/2012/05/07/im-namen-aller-kuffar/ Sollte PI am besten übernehmen!

    Zitat: „Und wenn Sie das nächste mal behaupten, der Teufel sei böse, dann ist es freilich ihre Schuld, wenn Ihnen eine Horde Satanisten (nicht Salafisten, sondern Satanisten!) das Herz raus reißt und den Kopf ab schlägt! Wie können Sie auch nur so intolerant sein zu behaupten, der Teufel sei böse! Nicht wahr?“

    Treffer, versenkt.

  3. Ich wünsche diesem Mann ein noch langes und gesundes Leben.
    Er ist einer der wenigen, die sich mutig und standhaft dem verordneten Kollektivwahnsinn entgegen stellen.

  4. Herzlichen Glückwunsch! Am besten gefällt mir: „Daß er heute bereits als rechtsradikal gilt, liegt daran, daß die ganze Republik linksradikal geworden ist.“ Ich fühle mich mittlerweile auch so, nämlich von einem Haufen Geisteskranker umgeben zu sein.

  5. Ein ganz feiner Kerl, Arnulf Baring. Einer der selten gewordenen Nichtweicheier in der abgewirtschaften Landschaft der Politik und der Medien.
    Ganz herzlichen Glückwunsch!

    Es hat uns freiheitlichen Demokraten dabei leider allen nicht gut getan, daß Leute wie Baring, Norbert Geiß, Josef Kraus, Schönbohm u.ä. die Stimmen von uns ungültig gemacht haben, weil einige zuviel Hoffnung gehabt und wegen dieser Ausnahmepolitiker halt doch noch lange die BUNTEN Parteien gewählt haben.

  6. Ich freue mich immer wenn ich Arnulf Baring irgendwo im Fernsehen sehe. Er ist jemand der das eigenständige Denken noch nicht verlernt oder aberzogen bekommen hat…und damit leider eine aussterbende Art! 🙁

    Auf noch viele gute und gesunde Jahre, Herr Baring! Mögen sie ein Heesters’sches Alter erreichen und die politisch-korrekte Meinungskaste mit ihrer Fach- und Sachkompetenz weiterhin in Unruhe stürzen!

  7. Auch von mit herzlichen Glückwunsch an Herrn Bahring. Er ist alt und unabhängig genug um ehrlich zu sein. Seine Meinung lese und höre ich immer wieder gerne und sie deckt sich größtenteils mit meiner Meinung.

    Alles Gute und hoffentlich noch viele produktive und streitbare Jahre.

  8. Ich freue mich jedesmal Herrn Bahring im Fernsehen zuzusehen, wie er heutige prinzipienschwache Interessenvertreter durcheinanderwirbelt.

    Vielleicht schießt er ja mal etwas übers Ziel hinaus.


    Aber tausendmal lieber den einen jähzornigen Echten, als die vielen gelassen Lügenden, die uns ihre Eigeninteressen als Menschheitsbeglückung verkaufen wollen.

    In diesem Sinne: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!

  9. Kleiner, freundlich gemeinter Hinweis an den Schreiber der Artikels: Der gute Herr heißt „Baring“, nicht „Bahring“. 😉 Bitte in der Überschrift und im Artikel korrigieren, danke.

  10. Mein Glückwunsch an Bahring auch von mir.

    er fiel mir schon des Öfteren sehr positiv auf, unter Anderem in einer Maischberger Talkrunde, der als einer der einzigen zwei Gäste vehement Sarrazin verteidigte.

    Übrigens ist er auch heute wieder bei Maischberger zu Gast: Mit Scholl Latour und

    Alt Präsident weizsäcker

  11. #11 Bayernstolz (08. Mai 2012 12:45)
    Kleiner, freundlich gemeinter Hinweis an den Schreiber der Artikels: Der gute Herr heißt “Baring”, nicht “Bahring”. Bitte in der Überschrift und im Artikel korrigieren, danke. …

    Auch ich habe den Schreibfehler übernommen weil die Schreibweise gemäß meines Ohres plausibel klingt. Asche auf mein Haupt.

    Jetzt zu meiner Strafe. Werde ich jetzt gevierteilt, in kleine Stücke gehackt und in den Bodensee geworfen oder nur gevierteilt?

  12. #15 felixhenn

    „Werde ich jetzt gevierteilt, in kleine Stücke gehackt und in den Bodensee geworfen oder nur gevierteilt?“

    Sie sind hier auf PI für uns doch unverzichtbahr.
    So eine hahrsträubende Strafe haben Sie wirklich nicht verdient, ganz im Gegenteil!

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