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Moishe und die Wahrscheinlichkeit

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.


(Moishe ist jetzt erstmal im wohlverdienten Sommerurlaub. Die nächsten Folgen werden deshalb in unregelmäßigen Abständen erscheinen)




Afghanistan: Taliban stürmen Hotel – 23 Tote

Kämpfer der Taliban (übersetzt: „Koranschüler“) haben nahe der afghanischen Hauptstadt Kabul ein Hotel gestürmt und die Gäste als Geiseln genommen. Mindestens zwölf Zivilisten, vier Sicherheitskräfte und die sieben Taliban-Terroristen starben. Begründung für das Gemetzel:  Die Herberge sei ein Ort der Sünde.

Die „WELT“ berichtet:

Die Botschaft der Taliban auf ihrer Website war eindeutig: Tod den sündigen „Ausländern und ihren Marionetten-Kollegen“. Mindestens zwölf Zivilisten, unschuldige Ausflugsgäste, wurden ermordet, als ein Himmelfahrtskommando der Gotteskrieger in der Nacht zum Freitag ein Luxushotel am Kargah-See vor den Toren der afghanischen Hauptstadt Kabul angriff.

Nicht lange vor Mitternacht am Donnerstagabend hatten die Taliban ihre Attacke gestartet. Sieben Männer mit Sprengstoffwesten, Schnellfeuergewehren und Granaten stürmten die Anlage des Spozhmai-Hotels in einem Naherholungsgebiet rund 18 Kilometer vor Kabul.

Sie schossen auf Familien, die am Seeufer ein Picknick veranstalteten. Sämtliche Gäste und Angestellten nahmen sie als Geiseln. Die idyllische Hotelanlage, die früher der königlichen Familie gehörte, gilt als beliebtes Ausflugsziel für Ausländer und die Bewohner der Hauptstadt, die es sich leisten können. (…)

Mohammed Sahir von den Kabuler Sondereinsatzkräften nannte den Überfall „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, denn sie haben Kinder, Frauen und Zivilisten attackiert. Es war kein einziger Soldat in der Nähe.“

Die radikalen Islamisten bekannten sich sofort zu dem Angriff und hatten auch gleich eine moralische Rechtfertigung parat: die luxuriöse Absteige sei ein Sündenpfuhl, ein Ort unislamischer Partys. Afghanen würden dort Alkohol trinken und es gäbe Tanz und Prostitution, erklärte Zabiullah Mujahid, ein Sprecher der Gotteskrieger.

Allen progressiven Kräften ist natürlich klar, dass es sich um einen Einzelfall handelt, der nicht im Geringsten etwas mit der friedlichsten aller friedlichen Religionen, dem Islam, zu tun hat…




Stefan Laurin wünscht sich DDR-Justiz zurück

Stefan Laurin, seines Zeichens Mitbegründer des Blogs „Ruhrbarone“ und Verfasser von Billigartikeln, ist empört. Das Amtsgericht Dortmund hat die beiden Rechtsextremisten Dennis Giemsch (26) und Alexander Deptolla (28) vom Vorwurf des Landfriedensbruches und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz freigesprochen. Doch das geht gar nicht – denn Nazis sind per se schuldig.

Auf seinem Blog schreibt Laurin erregt:

Über drei Jahre nachdem Neonazis eine DGB-Demonstration angegriffen haben, kam nun das Urteil für die beiden Hauptangeklagten: Freispruch. Das Dortmunder Gericht hat ganze Arbeit geleistet.

Ein guter Tag für die beiden Neonazis Dennis G. und Alexander D – sie wurden heute von einem Schöffengericht Dortmund freigesprochen. Den beiden Angeklagten, so das Gericht, sei die Rädelsführerschaft bei dem Überfall auf die DGB-Demo  am 1. Mai 2009 nicht nachzuweisen. Die Staatsanwaltschaft überlegt, ob sie in Revision gehen soll. Keine schlechte Idee. Gut wäre es, auch die verantwortlichen Richter anzuzeigen, denn was sich das Dortmunder Gericht in diesem Verfahren geleistet hat ist ein Skandal, der Freispruch möglicherweise eine direkte Konsequenz aus ihrem Versagen.

Im Weiteren ergeht sich Laurin in absurden Verschwörungstheorien und suggeriert, dass der späte Beginn des Prozesses nicht der Überlastung der Justiz, sondern politischem Kalkül geschuldet sei. Zeugen sollten sich nicht mehr an Details erinnern und länger bedroht werden können, legt der Linksjournalist nahe.

Dass sich Laurin in eine Fantasiewelt mit bösem Nazistaat flüchtet, ist verständlich. Erlaubt es ihm und seinen Gesinnungsgenossen doch, sich als mutige Kämpfer gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner zu gerieren. Und wichtiger noch: Das Eingestehen eigener Fehler wird vermieden. Es ist schließlich seit Jahr und Tag die politische Linke, welche für alles und jeden Geld ausgibt, nur nicht für eine effiziente Justiz.

Indes fördert ein Bericht der „WAZ“ Interessantes zu Tage. Demnach konnte ein unabhängiges Gericht nicht feststellen, von wem der Angriff tatsächlich ausging. Möglich sei auch eine Attacke aus dem DGB-Tross:

Damals stürmte die Meute grölend den Freistuhl herauf, am Theatervorplatz stieß sie auf die DGB-Kundgebung. Dazu Richter Constans Jersch: „Aus den Bildern ist nicht ersichtlich, wer angegriffen hat.“ Eine Aufnahme zeige, dass „DGB-Teilnehmer mit Fahnen auf die Rechten zulaufen“.

Dies deckt sich mit Schilderungen von rechtsextremen Beteiligten, die damals von Angriffen durch ausländischstämmige Gewerkschafter berichteten. Die „Ruhr Nachrichten“ sprechen gleichwohl weiterhin von einem „brutalen Neonazi-Angriff“.

Auch Stefan Laurin hält diese Version weiterhin aufrecht. Dass die Staatsanwaltschaft trotz nicht vorhandener Beweise auf politischen Druck von links Anklage erhoben hat – völlig undenkbar. Der Staat ist schließlich rechts. Da sind sich auch Grüne und SDAJ einig.




Syrien schießt türkischen Kampfflieger ab

Das von Unruhen erschütterte Syrien hat eine türkische Militärmaschine vom Typ „Phantom“ (Foto) vom Himmel geholt. Die Maschine war offenbar in den syrischen Luftraum eingedrungen. Ersten Berichten zufolge soll die Besatzung überlebt haben und inzwischen aufgegriffen worden sein. Nachtrag: Möglicherweise ist das Flugzeug doch nicht abgeschossen worden.

Bei der „WELT“ ist über den Vorfall zu lesen:

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat den Abschuss eines türkischen Kampfflugzeuges durch die syrische Luftabwehr bestätigt. Demnach soll die syrische Seite den Abschuss bereits eingeräumt und sich dafür entschuldigt haben. Das berichten türkische Medien – unter anderem die Zeitung Hürriyet.

Die Zeitung berichtete ferner, dass die Piloten des Flugzeugs bereits von „Streitkräften“ geborgen und in Sicherheit seien. Es war zunächst nicht klar, von welchen Streitkräften die Rede war. Die türkische Seite warte nun auf Genehmigung der Syrer, nach dem Wrack zu suchen und es gegebenenfalls zu bergen.

Damit scheint klar, dass der Abschuss über syrischen Hoheitsgewässern erfolgte – warum das Flugzeug dort war, blieb unklar.

Nach türkischer Darstellung war das Flugzeug um 10 Uhr Ortszeit aus der Provinz Malatya gestartet (Ostanatolien). Gegen Mittag sei der Funkkontakt abgebrochen.

Der UN-Botschafter Kofi Annan zeigte sich über eine Ausweitung des Konflikts besorgt: „Ich fürchte, wir nähern uns dem Tag, an dem es zu spät sein wird, um noch zu verhindern, dass diese Krise außer Kontrolle gerät“. Erst kürzlich war ein syrischer Pilot mitsamt Kampfflugzeug nach Jordanien geflüchtet.




Freizügigkeit: EU-Kommision droht Deutschland

Nicht genug damit, dass Deutschland als Zahlmeister für die EU im allgemeinen und bankrotte Pleitestaaten im besonderen fungiert. Nun will die EU das Land der Dichter und Denker auch noch vor den Kadi ziehen. Grund: Die Bundesrepulik soll einen Befehl des Brüsseler Politbüros, wonach auch Onkel, Tanten und Cousinen von in Deutschland lebenden EU-Ausländern nachziehen dürfen, nicht befolgt haben.

Die „Rheinische Post“ berichtet:

Die EU-Kommission droht Deutschland wegen Verstoßes gegen das Bürgerrecht auf Freizügigkeit mit einem Vertragsverletzungsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof.

Deutschland habe die EU-Vorschriften über den Aufenthalt von Familienangehörigen von bereits in Deutschland lebenden Bürgern anderer EU-Staaten nicht umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung der Behörde in Brüssel.

Berlin habe noch zwei Monate Zeit, um die Rechtslage zu ändern. Eine schon 2004 beschlossene EU-Richtlinie sieht unter anderem vor, dass auch der „erweiterte Familienkreis“ – also Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins – das Recht auf Aufenthalt in dem Land hat, in dem bereits ein anderes Familienmitglied lebt.

Die Kommission bemängelt, Deutschland habe das vorgesehene Verfahren zur Erleichterung der Einreise für diese Personen nicht eingeführt. Auch sei nichts getan worden, um diesem „erweiterten Familienkreis“ die gleichen Rechte wie der „Kernfamilie“ zu gewähren. Ausweisungen seien mit einem unbefristeten Aufenthaltsverbot verbunden. Dies ist nach Ansicht der Kommission unverhältnismäßig. Ähnliche Klagen drohen auch Österreich und Schweden.

Durch eine entsprechende Verurteilung ließe sich sicher ein weiteres hübsches Sümmchen für die Eurokratie rausschlagen. Möglicherweise könnte man mit einer Strafzahlung auch Kontrollen gegen Schmuggler von – im Gegensatz zu Quecksilber enthaltenden „Energiesparlampen“ – brandgefährlichen Glühbirnen finanzieren…

» BBC: „EU should ‚undermine national homogeneity‘ says UN migration chief




PI-Aktiv: Salafisten-Watch!

Bei der Salafisten-Razzia am 14. Juni kam zum Vorschein, dass diese Szene ausgedehnter ist als man dachte. Gleichzeitig kann man sich an fünf Fingern abzählen, dass jetzt Gras über die Sache wachsen soll, damit man sich wieder gemütlich über den „moderaten Islam“ unterhalten kann. Deswegen haben wir überlegt, am Thema konstant dran zu bleiben und hier eine Salafisten-Dokumentation aufzubauen. Das heißt: nicht wir machen das, sondern unsere fleißigen Leser!  Und so geht es:

Liste erstellen, in welchen Städten Salafisten-Razzien durchgeführt wurden bzw. Salafisten unbehelligt verkehren (einige Städte sind unten schon aufgelistet). Wer mitmachen will, entscheidet sich für einen Ort aus der Städteliste und wird dann mit seinem Nick als „Zuständiger“ in die Liste und die Karte unten eingetragen.

Die Fleißarbeit der PI-Aktiv-Leser besteht darin:

Alle Meldungen zu den Salafisten im ausgewählten Ort sammeln.
Aus diesen Meldungen das Wesentliche herausfiltern.
Kurzbericht zur Veröffentlichung auf PI schreiben und an PI schicken. Der Bericht wird dann hier veröffentlicht und in der Rubrik „Salafisten-Watch“ abgelegt.
Weiterhin Infos zur betreffenden Salafisten-Truppe sammeln und – wenn sich was tut – einen erneuten Kurzbericht schicken.

Wie man aus den Zeitungen weiß, gibt es Orte, wo viele Salafisten ihr Unwesen treiben. Da könnten sich mehrere PI-aktiv-Leser zusammentun und gemeinsam Infos auswerten und am Ball bleiben.

Für die Kurzberichte wären folgende Standardangaben sinnvoll, sofern verfügbar:

1. Ort, Bundesland (Regierungspartei?)
2. Vereinsdaten (Name? Adresse? wie groß? e.V.? gemeinnützig?)
3. Name des Anführers, Kampfname?, öffentlich bekannte Ermittlungsverfahren und Vorstrafen? Konvertit?
4. Im Verfassungsschutzbericht des Bundeslandes erwähnt?
5. Gibt es eine Webseite? Einen Videokanal? Was läuft da? Mit welchen anderen Vereinen / Predigern sind sie vernetzt?
6. Gibt es Widerstand im Ort? (Mahnwachen, Bürgerinitiative, Parteien?)
7. Wie geht die betreffende Stadt damit um? (Aufklärung? Beratung für Aussteiger? Bürgermeister aktiv? Welche Partei?)
8. Was ist bei der Razzia herausgekommen?
9. Weitere Entwicklung (verteilen die weiter Korane? Sind die mit anderen Salafistenvereinen vernetzt? Werden da Seminare abgehalten? Tauchen da ganze Horden Salafisten auf?)
10. Sonstiges und ggf. Links zu aussagekräftigen Bildern.

Namen und Standorte von Moscheen kann man über Moscheesuche herausbekommen.

Neben den Vereinen gibt es aber auch „Wanderprediger“, die überall herumschwirren. Hier fällt uns sofort Pierre Vogel ein. Wer möchte zu welchen Einzelpersonen eine Dokumentation aufbauen?

Das Grundprinzip ist bis hierhin wahrscheinlich verstanden worden. Falls nicht, bitte nachfragen. Wir schreiben die Antwort dann in die Kommentare hinein.

Die Berichte können niemals vollständig sein. PI ist nicht der Verfassungsschutz. Aber es ist besser, wenn ganz normale Bürger zusätzlich ein Auge auf diese Szene haben. So können wir sicher sein, dass nicht geschludert wird. Wir alle haben dann die Infos zu speziellen Vereinen / Predigern immer griffbereit („Salafisten-Watch„).

Bitte keine Gedanken über Rechtschreibung machen, wir lesen die Beiträge selbstverständlich vor Veröffentlichung gegen. Wir freuen uns, wenn viele mitmachen und am Ball bleiben. Wer später seine Stadt / seinen Prediger wieder abgeben will, schreibt uns eine E-Mail und wir suchen jemand anders.

Nachfolgend gibt es eine Liste von Orten und Personen, die mit Google-News (Mozilla) verlinkt ist.  Wer nach Schließung dieser Kommentarspalte spezielle Links für PI-Aktiv-Leser posten will, schreibt statt OT „PI-Aktiv Stadt XY“ drüber (aber bitte nicht in den ersten zehn Postings!).

Folgende Orte sind laut Zeitungsberichten von Salafisten befallen (bitte weitere heimgesuchte Orte im Kommentarbereich nennen, damit wir die alphabetische Liste und Karte ergänzen können):

• Augsburg (Fatima Roths Heimatstadt!)
• Berlin: Erster Bericht
• Bonn (Die wahre Religion, Islamistenhochburg!)
• Braunschweig: henry106 ???
• Bremen: Olli
• Dormagen: erster Bericht in Bearbeitung
• Duisburg: Marques
• Frankfurt (Dawa ffm, Sheikh Abdellatif)
• Ginnheim (bei Frankfurt): erster Bericht in Bearbeitung
• Hamburg
• Hameln: Antipode
• Herford
• Husum (gerade wurden 12.000 Euro bei Razzia gefunden)
• Kleve: Jaques NL
• Köln
• Konstanz: M.H.
• Leipzig, Sachsen
• Lübeck
• Marburg: lorbas
• Mönchengladbach (ehemals Einladung zum Paradies, Sven Lau): Mrdefcar
• München (Razzia vermutlich in der Abu Adam-Moschee Rupperstraße und in einer Moschee in der Erhardstraße)
• Pforzheim
• Pinneberg
• Porta Westfalica: Antipode
• Regensburg
• Rheine
• Singen: M.H.
• Solingen (Millatu Ibrahim, da halten sich nach wie vor Jihad-Verdächtige auf, haben Kontakt zu Terrorzelle): LucioFulci
• St. Tönis (da läuft derzeit eine Fahndung nach einem Iraker)
• Ulm (Filiz Gelowicz)
• Villingen-Schwenningen: Erster Bericht
• Wiesbaden: Z.
• Wuppertal

Einzelgestalten:

• Abou Nagie (Prediger): Eurakel
• Deso Dogg (Jihadrapper)
• Mohamed Mahmoud (Illegaler aus Österreicher)
• Pierre Vogel (Prediger)
• Fritz Gelowicz (Terrorboss, sitzt noch ein)
• Reda Seyam (Terrorverdächtiger): Religion_ist_ein_Gendefekt

Einsende-Postkasten für die PI-Aktiv-Berichte: info@blue-wonder.org

Bitte in der E-Mail mitteilen, unter welchem Namen der Bericht veröffentlicht werden soll (Anonym / ein Nickname / Initialien / Klarname)



Die Karte lässt sich mit den Symbolen oben links verkleinern / vergrößern und die Ausschnitte lassen sich verschieben. Die Salafisten-Standorte sind markiert. Beim Klick auf das Symbol erscheint der Nick des zuständigen PI-Aktiv-Lesers.




Berlin: Kein Schweinefleisch im Jugendarrest

In der Berliner Jugendarrest-Anstalt Lichtenrade, wo im vergangenen Jahr 1167 heranwachsende Straftäter untergebracht waren, wird kein Schweinefleisch mehr serviert. Grund: 70 % der Inhaftierten sind Moslems. Ausgerechnet der islamische SPD-Abgeordnete Erol Özcaraca will nun gegen das Schweinefleischverbot angehen.

Der „Berliner Kurier“ berichtet:

Saure-Gurken-Zeit für Knackis: In der Jugendarrest-Anstalt in Lichtenrade steht kein Schweinefleisch auf der Speisekarte. Für die SPD ist dies eine riesengroße Sauerei.

Der Fraktionsbeauftragte für Strafvollzug, Erol Özcaraca, machte vor Kurzem eine Stippvisite in der Anstalt am Kirchhainer Damm. Dabei beschwerten sich auch einige „Früchtchen“ über den Speiseplan. Weder Leberwurst noch Schinken bekommen sie. Özcaraca zum KURIER: „Ich finde das nicht in Ordnung. Die Rechte der Jugendlichen werden eingeschränkt. Ich würde mich auch diskriminiert fühlen.“

Die Justizverwaltung des Senats bestätigt den Schweinefleisch-Erlass. Sprecherin Lisa Jani: „70 Prozent der dortigen Arrestanten haben einen Migrations-Hintergrund. Sie dürfen aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen.“

Außerdem gebe es dort eine hohe Fluktuation, so die Justizsprecherin. Einige Jugendliche seien mehrere Wochen und Tage untergebracht, andere wiederum nur an Wochenenden. Da würden sich keine Extrawürste lohnen. Deshalb gibt’s dort regelmäßig Geflügel, Rind, Salate und Gemüse.

Dass in Berliner Gefängnissen nur noch nach islamischen Ritus geschächtete Tiere serviert werden, scheint angesichts der Belegung nur noch eine Frage der Zeit zu sein…




GEW-Bonze will Anti-Nazi-Geschmier nicht zahlen

GEW-Bonze Bernd Schauer zeigt auf den Ort, an dem er die Worte 'Stoppt Nazis' auf das Pflaster gesprüht hat.Boostedt (dpa) – Ein Kostenbescheid über 467,67 Euro wegen eines Protestes gegen die NPD sorgt in Schleswig-Holstein für Empörung. Die Gemeinde Boostedt bei Neumünster verlangt von GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer (Foto) das Geld als Schadensersatz und Reinigungskosten, weil er am 28. April vor einem NPD-Stand mit Kreidespray «Stoppt Nazis» auf das Dorfpflaster gesprüht hatte. Der DGB Nord appellierte am Freitag an das Amt Boostedt-Rickling, «den Rechtsextremismus zu bekämpfen und nicht Antifaschisten, die sich den Nazis in den Weg stellen». «Ich fordere die Rücknahme dieses absurden Kostenbescheides», sagte der DGB Nord-Vorsitzende Uwe Polkaehn. Schauer will nicht zahlen: «Das war mein persönlicher Widerstand.» (Siehe auch hier!)




Necla Kelek: Deutsche mögen sich selber nicht

Was ist nötig, wenn man in einem Land ankommen und sich heimisch fühlen möchte? Zu allererst der Wille. Ich wollte ankommen, aber es wurde mir schwer gemacht, weil die Deutschen, die ich damals kannte (und manche von ihnen heute noch) ihr Land selbst nicht mögen.

Während die Konservativen die Gastarbeiterkinder nicht beachteten, sahen Gewerkschafter, die linken Studentenorganisatoren und die APO in uns natürliche Verbündete im Kampf gegen Kolonialismus und deutschen Nationalismus. Sie feierten in uns die PKK, Che Guevara und Al Fatah. Sie hielten die Freiheit, die ich persönlich mir so mühsam erkämpfte, für eine kleinbürgerliche Notwendigkeit: selbstverständlich, aber nicht systemrelevant. Sie identifizierten sich weder mit dem Land noch mit der Gesellschaft, sondern mit dem internationalen Proletariat. Wie gesagt, es wird einem von manchen Deutschen schwer gemacht, sich mit diesem Land zu identifizieren. (Fortsetzung bei Necla Kelek im Deutschland-Radio!)




Patriotismus, Fußball, Fahne, Geist & Hymne

Während der Fußball-Europameisterschaft ist in Deutschland wie in allen anderen teilnehmenden Ländern wieder ein gesunder Patriotismus zu spüren. Die Public viewing-Bereiche sind proppenvoll. In Berlin waren es bereits beim ersten Gruppenspiel gegen Portugal 400.000 Menschen, die fröhlich ihre deutschen Fahnen schwenkten. Die meisten singen auch die deutsche Nationalhymne voller Überzeugung, Achtung und Ergriffenheit mit, und das ist auch gut so. Manche halten dazu auch die Hand auf ihr Herz, was ebenfalls eine schöne Geste ist. Die Zeiten, in denen es vom linken Ungeist angesagt war, die Hymne aus einem national-hassenden Motiv heraus zu boykottieren, sitzenzubleiben, nicht mitzusingen, sie auszupfeifen und Fahneschwingen als „nazimäßig“ galt, sind gottseidank vorbei.

(Von Michael Stürzenberger)

In Deutschland hat sich wieder auf normalem, unverkrampftem und natürlichem Weg ein gesunder Patriotismus gebildet. Vor allem junge Menschen scheinen ihr Land zu lieben und möchten es auch freudig zeigen. Das von linksideologischem Zwangsdenken gesteuerte antideutsche Verhalten ist ins Hintertreffen geraten. Ein Ströbele galt schon bei der WM 2006 als Fossil einer vergangenen 68-er Miesmachergeneration, als er öffentlich „Bauchschmerzen“ bei den vielen deutschen Fahnen im eigenen Land vermeldete.

Aber 1989 war es noch schick, „Nie wieder Deutschland“ zu fordern. Es entsprach dem Gedankengut der Grün_Innen Claudia Roth, Angelika Beer und Jutta Ditfurth, hinter einem großen Tranparent mit diesem Slogan zu laufen und damit ihren Protest gegen die deutsche Wiedervereinigung auszudrücken.

Ein solch beklopptes Verhalten entspringt dem gleichen kaputten Denken wie der Slogan:

Polen soll bis Frankreich reichen –
Deutschland von der Karte streichen

Reste dieser kranken, zersetzenden und selbsthassenden Einstellung sind immer noch vorhanden. Die Grüne Jugend beispielsweise führt gerade einen Kampf gegen Patriotismus und einen Jakob Augstein nerven die vielen deutschen Fahnen auf den Straßen, weswegen er gleich mal symbolisch in eine solche vor laufender TV-Kamera hineinrotzt.

Es sind solch absurde Figuren, die seit den 68er Jahren den Selbsthass auf alles Deutsche in die Köpfe vieler Menschen pflanzten. Aus diesem wirren Denken speist sich nicht nur der geradezu paranoid-fanatische „Kampf gegen Rechts“, daraus nährt sich auch der realitätsblinde Kampf gegen die Islamkritik. Wer alles Deutsche hasst, muss ja schon zwangsläufig alles lieben, was die deutsche Nation bekämpft – und so solidarisiert man sich in der folgerichtigen Konsequenz auch völlig irrational mit den Kräften, die einen selbst irgendwann beseitigen werden.

In früheren Zeiten wären Menschen mit einer solch widernatürlichen Einstellung wegen evolutionärer Überlebensunfähigkeit sang- und klanglos vom Schauplatz der Geschichte verschwunden. Aber im alles durchfütternden und tolerierenden deutschen Sozialstaat fand dieses linksverdrehte Gedankengut ein ideales Biotop vor, konnte seinen „Marsch durch die Institutionen“ erfolgreich durchführen und sich wie zäher Mehltau über das Land legen.

Dies hat vor allem auch bei der Betrachtung der deutschen Geschichte deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Es wurde ein geradezu zwanghafter Drang entwickelt, die Schuld für jede geschichtliche Katastrophe den Deutschen in die Schuhe zu schieben. In diesem linksverdrehten Denken waren die Deutschen dann auch schuld an der französischen Kriegserklärung von 1870, als unsere damals überaus nationalistisch orientierten Nachbarn in ihrer Hybris Reichskanzler Bismarck und Kaiser Wilhelm ihren Willen bei der spanischen Thronfolge aufzwängen wollten.

In der Konsequenz einseitiger Geschichtsbetrachtung wurde Deutschland auch faktenwidrig als Alleinschuldiger des Ersten Weltkrieges hingestellt. Die nationalen und internationalen Entwicklungen nach 1918 wurden ebenfalls völlig einseitig aus der links-sozialistischen Einheitsbrille dargestellt, was bis heute zu einem geschichtlichen Zerrbild führt. Mit dem Ziel, den Selbsthass weiter speisen zu können.

Und selbst in den tiefdunklen zwölf Jahren der linken national-sozialistischen Herrschaft wurden großartige Leistungen auf wirtschaftlich-technologisch-kulturell-gesellschaftlichem Bereich hervorgebracht, auf die man selbstverständlich stolz sein kann. Es gab damals nicht nur Auschwitz, Judenhass, Rassismus, Euthanasie, völkischen Wahn und kriegerische Eroberung. Schließlich waren damals keine Aliens aus dem Weltraum nach Deutschland eingeflogen, sondern es war das deutsche Volk, unsere Eltern und Großeltern, die sich in einer beispiellosen Notsituation verführen ließen, einem falschen Messias folgten, schlimme Ereignisse ausblendeten und so die größte Katastrophe der europäischen Geschichte mitverursachten.

Ich für meinen Teil werde mir von keiner Keule der politischen Korrektheit vorschreiben lassen, was ich zu denken oder zu sagen habe. Für mich gilt: Fakten statt ideologischer Zwänge, eigenständiges Denken vor sozialistisch aufgepfropften Vorgaben, gesunder Menschenverstand statt Mainstream-Nachlapperei.

Mit der volkspädagogischen jahrzehntelangen Schuld-Dressur wurde auch die Saat gelegt, mit der sich nun die Deutschen als willige Melkkühe zur Durchfütterung korrupter, unorganisierter, unfähiger, kaum leistungsfähiger oder zur Faulheit neigender südeuropäischer Volkswirtschaften missbrauchen lassen. Erst durch die Wegnahme des nationalen Selbstbewusstseins und die Aufpfropfung des Schuldkultes war diese geistig-moralische Vergewaltigung der Deutschen möglich.

Der linke Ungeist könnte aber schon bald in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, denn er ist völlig widernatürlich. Vermutlich wird es auch bald als verpönt gelten, wenn ein deutscher Nationalspieler die eigene Hymne nicht mitsingt. Warum sollte er auch stumm bleiben und teilnahmslos durch die Gegend schauen? Worin liegt das Motiv für diese Distanz? Wer für dieses Land spielt, der sollte das aus innerer Überzeugung tun und nicht des schnöden Mammons wegen.

Wir erleben nun das Phänomen, dass in unserer Nationalmannschaft vor allem jene die Hymne nicht mitsingen, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Sind sie also von ihrem Elternhaus mit einem anderen Nationalbewusstsein erzogen worden?

Nehmen wir Mesut Özil. Mag er ein noch so begnadeter Fußballer und möglicherweise netter Kamerad für die anderen sein – wenn einer lieber Koranverse herunterbetet statt die Hymne mitsingt, stimmt etwas nicht mit der inneren Einstellung. Dies verkörpert die typisch moslemische Abkapselung von der „ungläubigen“ Gesellschaft. Warum müssen auch seine Partnerinnen immer zum Islam konvertieren? Das zeigt seine intensive Hinwendung zu dieser Ideologie. Was mag er für Verse beten vor einem Spiel?

Die Ungläubigen sind schlimmer als das Vieh“ – „Nehmt keine Juden und Christen zu Freunden“ – „Bekämpft die Ungläubigen in Eurer Nachbarschaft“ – „Tötet sie, wo immer Ihr sie findet“ ?

Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall ist Mesut Özil ein Paradebeispiel für den in Europa massenhaft vorhandenen Moslem, der sich nie völlig integrieren wird und immer eine Distanz zu seiner Aufnahmegesellschaft zeigt. Und bei dem man nie weiß, wie er reagieren wird, wenn ihn die Umma ruft.

Holger Badstuber beispielsweise verkörpert einen anderen Typ. Er singt die Hymne und liebt sein Land. Ich hatte vor neun Jahren die Freude, ihn beim größten deutschen U-15 Jugendfußballturnier „Rimini Cup“ in Hausen bei Bad Kissingen als jungen Nachwuchsfußballer des FC Bayern München für eine TV-Reportage interviewen zu können:

Beim „Rimini Cup“, der am Wochenende zum 23. Mal ausgetragen wird, hatten übrigens auch Philip Lahm und Bastian Schweinsteiger als junge Burschen gespielt. Heute Abend werden wir sie alle sehen, und viele von uns werden ihnen mit klopfendem Herzen die Daumen drücken. Beobachtet die drei auch während der Hymne – ich kann mir gut vorstellen, dass sie alle mitsingen. Wer dies aus innerer Überzeugung nicht will, hat entweder Distanz zu seiner eigenen Nation, ein linkes Denken oder spürt mehr Nähe zu einem anderen Land oder eben zu einer fremd-feindseligen Ideologie.

Und dann darf man sich schon fragen, was hat so jemand eigentlich in der deutschen Nationalmannschaft verloren? Wer dort spielt, sollte sein Land lieben. Dann wäre Özil wirklich besser in der türkischen Mannschaft aufgehoben, zumal es ihm viele Türken extrem übelnehmen und ihn als Verräter sehen, dass er das deutsche Trikot trägt. Vielleicht hatte Özil auch deswegen kurz vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei im Oktober 2011 plötzliche Schmerzen in der Achillessehne, die es ihm nicht erlaubten, in Istanbul vor seinen „Landsleuten“ aufzulaufen. Komisch, vor und nach diesem Spiel war die Achillessehne wieder in Ordnung.

Ganz offensichtlich ist es also widernatürlich, dass Özil nicht für das Land, in dem seine Wurzeln liegen und in dem sein tief verinnerlichter Glaube die vorherrschende Religion ist, Fußball spielt. Es wird spannend sein, wie sich das in den kommenden Jahrgängen darstellt, in denen türkischstämmige Kicker bereits weit stärker als jetzt repräsentiert sind. Wofür schlägt ihr Herz?

Meines und sicher das vieler Leser hier wird für Deutschland und die deutsche Nationalmannschaft schlagen.

Dieses Haus im pfälzischen Frankenthal dürfte in Bezug auf Patriotismus in Deutschland unerreicht sein. Zur Beflaggung hat die Familie Reinhardt sogaar einen Lastwagen mit Hebebühne eingesetzt, was rund 2500 Euro kostete:

Unsere Freude und unseren gesunden Patriotismus lassen wir uns mit Sicherheit von nichts und niemandem vermiesen..




Die „Neonazis“ beim Olympiaanschlag 1972

Deutsche Neonazis waren am Mordanschlag auf israelische Olympiateilnehmer 1972 beteiligt. Das hat der »Spiegel« in dieser Woche gemeldet. Zwar ist dies schon seit Langem bekannt, denn der Informant des Blattes, der damalige Neonazi Willi Pohl, hat dies bereits vor 30 Jahren in einem Buch geschrieben, das unter Pseudonym in der Schweiz erschienen war. Doch ärgerlicher als das Aufblasen einer alten Geschichte zur Top-News ist dies: dass hier der Olympiaanschlag zu einem Werk von Rechtsextremisten umgedeutet wird, obwohl Leute wie dieser Willi Pohl in Wirklichkeit als nützliche Idioten für die Palästinenser und die mit ihnen kooperierenden Linksterroristen gelten müssen.

Deren Namen, Biografien und Tatbeiträge sind zum Teil bekannt: Wilfried Böse etwa, der 1969 in Frankfurt am Main Soziologie studierte und eng mit palästinensischen Aktivisten verbündet war, unterstützte die RAF mit Waffen und Sprengstoff, gründete nach der Verhaftung der RAF-Gründer Baader, Ensslin und Meinhof die »Revolutionären Zellen« und wurde 1976 in Entebbe erschossen, als die israelische Armee ein von ihm mit entführtes Flugzeug befreite.

Es gibt seriöse Informationen, dass Böse auch die Terroristen des »Schwarzen September« beim Olympiaanschlag unterstützt hat. Zu verweisen ist auch auf Ulrike Meinhof, die den Mord an israelischen Sportlern zur antiimperialistischen Tat hochjubelte. Doch all diese eindeutigen Hinweise auf eine enge Verknüpfung von deutschem Linksradikalismus und palästinensischem Terrorismus werden vom »Spiegel« nun als »Legende« bezeichnet.

Dabei wussten Pohl und seine Nazikumpel nicht einmal, was die Palästinenser mit den Waffen machen wollten, die sie besorgten. Es war der palästinensische Studentenführer Amin el-Hindi, der von sich sagte, die Idee für das Attentat gehabt zu haben. Der wiederum war ein Freund von Abdallah Frangi – wiederum verbandelt mit dem Frankfurter Sozialistischen Deutschen Studentenbund.

Schaut man sich alle Fakten zum Massaker an, das vor 40 Jahren Olympia erschütterte, bleibt die schlimme Erkenntnis: Es war keine »Braune Hilfe«, wie der »Spiegel« schreibt, sondern wohl eher eine Gemeinschaftsarbeit von deutschen Linksradikalen und palästinensischen Terroristen.

(Wolfgang Kraushaar in der Jüdischen Allgemeinen, 21.6.12)




Texas: Vater durfte Vergewaltiger erschlagen

Vor gut zwei Wochen ertappte ein Rancher in der Nähe der Ortschaft Shiner, Texas,  den Farmarbeiter Jesus Mora Flores, wie er sich im Stall an seiner fünfjährigen Tochter verging. Der Vater verprügelte den Mann und schlug ihn tot. Eine Grand Jury aus Laienrichtern lehnte im Bezirk Lavaca eine Anklage gegen den 23-Jährigen ab. Texas. Vermutlich geht es Vater und Tochter psychisch viel besser, als wenn der Täter drei Monate auf Bewährung gekriegt hätte.