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Beschneidung: Urteil des LG Köln im Wortlaut

Das Urteil des Kölner Landgerichts, wonach eine religiös motivierte Beschneidung den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt (PI berichtete), sorgt in Deutschland weiter für kontroverse Diskussionen. Während sich erste Kollegen mit Blick auf mögliche strafrechtliche Konsequenzen weigern einen entsprechenden Eingriff vorzunehmen, laufen sowohl Moslems als auch Juden gegen die Bewertung der Kölner Juristen Sturm. Inzwischen liegt die Begründung des Richterspruchs vor, die hier nachgelesen werden kann.

» Welt: „Die Beschneidung – ein unnützes Opfer für Allah




EM-Halbfinale: Klassiker „Deutschland – Italien“

Wer schafft heute den Sprung ins EM-Finale 2012 gegen Spanien? Das ist die Frage, die heute Abend wieder Millionen Fußballfans bewegt und auch deswegen einen eigenen Thread wert ist. Fast so spannend wie der Ausgang des Spiels wird aber sein, ob sich die deutschen Fans bei ihren Schlachtgesängen die herbe Kritik von Innenminister Friedrich zu Herzen nehmen werden. Der sagte zu den traditionellen „Sieg“-Rufen der deutschen Anhänger während Länderspielen: „Als deutscher Patriot schäme ich mich, wie diese Leute unser Ansehen in Europa und der Welt versuchen zu beschädigen.“ Dann sich lieber an Gewalt-Rapper ranschmeißen, gelle Hans-Peter…




Vietnam: Verletzte bei Angriff auf Gottesdienst

Neben den islamischen Ländern steht es auch in den verbliebenen kommunistischen Staaten Nordkorea, Vietnam, China und Kuba nicht gut um die Religionsfreiheit. In Vietnam löste kürzlich ein Sturmtrupp der Regierung einen katholischen Gottesdienst in einer Hauskirche auf und verletzten im Anschluss fünf Christen gravierend, eine Frau davon lebensgefährlich.

Die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ berichtet:

Schlägertrupps griffen in der nordvietnamesischen Provinz Nghe An Katholiken an, nachdem sie ihren Gottesdienst gewaltsam aufgelöst hatten. Fünf Katholiken wurden dabei schwer verletzt, eine Frau sogar lebensbedrohlich, berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Die Menschenrechtsorganisation ist sehr besorgt über die Zunahme von Gewalt gegen die christliche Minderheit im Norden Vietnams und den Einsatz von zivilen Schlägertrupps durch die lokale Regierung. Die IGFM ruft Vietnam dazu auf, das Recht auf Religionsfreiheit vollständig zu respektieren und den Schutz religiöser Gemeinschaften zu garantieren.

Wie jetzt bekannt wurde, hatten am 11. Juni 2012 Schlägertrupps von mehreren regierungsnahen Organisationen den Gottesdienst massiv gestört und schließlich aufgelöst. Das Haus in der Provinz Nghe An gehört einem Katholiken und dient seit Jahren als Hauskirche für rund 120 katholische Christen. Gelegentlich kam ein Priester, um den Gottesdienst zu feiern. An diesem Tag drangen rund fünfzig Unbekannte in den Gottesdienst ein, störten das Gebet durch Schreie, warfen Eier auf den Altar und schalteten schließlich den Strom ab. Priester und Teilnehmer gingen schließlich nach Hause, nachdem sie Behörden und Polizei erfolglos um Schutz gebeten hatten.

Der Katholik Tran Van Luong, der vehement gegen die Störaktion protestiert hatte, ging ebenfalls nach Hause. Später drangen Schlägertrupps in sein Haus ein und schlugen wahllos auf seine teilweise schlafenden Angehörigen ein. Fünf Personen wurden dabei schwer verletzt, Luongs Ehefrau und ein Freund, der zur Hilfe eilte, wurden bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen. Die Frau schwebt immer noch in Lebensgefahr.

Im Weltverfolgungsindex von „Open Doors“ rangiert Nordkorea derzeit auf Platz eins, gefolgt von Vietnam (Platz 19), China (Platz 21) und Kuba (Platz 41).




Qualitätszeitung taz: Sarrazin „alte Hure“

Nach der Meli Kiyak ein weiterer Fall von verwahrlosten Sitten in der Journaille. Die taz schrieb, Thilo Sarrazin werde „inzwischen von Journalisten benutzt wie eine alte Hure, die zwar billig ist, aber für ihre Zwecke immer noch ganz brauchbar, wenn man sie auch etwas aufhübschen muss.“ Am Ende des Textes steht die Frage: „Fragt sich nur, wer da Hure und wer Drübersteiger ist?“ Sarrazin verlangt nun eine Unterlassungserklärung. Was es mit den „Qualitätszeitungen“ auf sich hat, damit hat sich Wolfgang Röhl in der Achse sehr gut auseinandergesetzt.




Plädoyer für den Rechtsstaat

Todesanzeige Rechtsstaat Bundesrepublik DeutschlandBei den Deutschen sollte EINIGKEIT herrschen, wenn es um ihren RECHTsstaat und damit ihre FREIHEIT geht. Das, was unser in Worte gegossenes Rechtsempfinden ausmacht, unterscheidet unsere Kultur von der Steinzeit, dem Mittelalter und den barbarischen Zuständen unserer Zeit: Wir genießen den Schutz des Rechts. Fällt dieser Rechtsschutz weg oder kann der Staat ihn nicht mehr garantieren, wird dies schwerwiegende Folgen haben.

Wir halten den Zeitpunkt für gekommen, den allzu laschen Umgang mit dem deutschen Recht anzumahnen. Auf zwei Ebenen wird unser Recht unterwandert und ausgehöhlt – wenn wir nicht aufpassen bis zur Unkenntlickeit: durch die Euro-„Rettung“ und die Scharia. Wegen der besonderen Aktualität beschränken wir uns hier auf die Rechtsbeugungen durch den Euro.

Wir erwarten von den Staatsgewalten – zu denen die Presse als Vierte zählt – dass sie sich dem deutschen Recht verpflichtet fühlen und es nicht dem schnöden Zeitgeist opfern. Zu lange hat es gedauert und zu steinig war der Weg in eine Gesellschaft, in der man sich sicher fühlen konnte und sich verlässlich auf das Recht berufen konnte. Ein Recht, mit dem sich das Volk identifiziert. Umso mehr als eine andere Säule unserer Nachkriegsidentität geopfert wurde: die D-Mark.

Wir möchten nicht noch einmal erleben, dass etwas uns Wertvolles leichtfertig geopfert wird. Es gab keinen vernünftigen Grund, unsere hart erarbeitete, stabile Währung aufzugeben. Genausowenig gibt es einen vernünftigen Grund, unser gut funktionierendes Rechtssystem zersetzen zu lassen.

Wer die Diskussion um die „Währung“ Euro verfolgt, wird unschwer erkennen, dass der Euro nicht die Funktionen erfüllt, die man von einem Wertaufbewahrungssystem erwarten sollte. Der Euro ist nicht erstklassig, nicht zweitklassig, sondern Ramsch, da er ständig künstlich gestützt werden muss. Die Bilanzen der Staaten, die diese Währung herausgeben, sind überwiegend Sondermüll. Seine Noch-Existenz verdankt der Euro einzig und alleine einer fortgesetzten Reihe von Rechtsbrüchen. Er lässt sich nur unter der stupiden Prämisse aufrecht erhalten, dass der schlecht Wirtschaftende ausgehalten wird und der gut Wirtschaftende dafür bluten muss. Wir und andere Volkswirtschaften wurden betrogen. Die Betrüger sind ungestraft weiter am Werke. Schon alleine das stellt unser Rechtsempfinden hart auf die Probe.

Der Unrechtsweg soll nun mit Beton ausgegossen werden, indem man alle nur erdenklichen Rechtsbrüche in verschiedene Unrechtspakte schnürt und sie mit einer Ewigkeitsgarantie (!) in die „Legalität“ überführt. Die Bewehrung mit einer Ewigkeitsgarantie war bisher grundlegenden und absolut positiven Rechtsgrundsätzen vorbehalten. Dem Vertragsbruchsregelwerk ESM wird sie hinterhergeworfen. Vorbei am Volk, vorbei am Verstand, vorbei am Recht.

Noch bevor unsere „Volksvertreter“ den fortgesetzten Rechtsbrüchen überhaupt ihre Abstimmungschips hinterhergeworfen haben, werden weitere geplante Rechtsbrüche des EUdSSR-Konsortiums bekannt. Vier nicht demokratisch legitimierte Gestalten namens Barroso, van Rompuy, Junckers und Draghi (allesamt aus chronischen Pleitestaaten) bringen – obwohl der „Fiskalpakt“ noch gar nicht abgesegnet ist – schon wieder ein neues Knebelwerk auf den Weg: diesmal eine „Fiskalunion“. Wegen der fast gleichlautenden Bezeichnung des vieldiskutierten „Fiskalpakts“ wird der deutsche Bürger kaum merken, dass man ihm hiermit weitere Souveränitätsrechte stehlen will.

Da wäre auch noch die Kanzlerin, die lautstark verkündet, mit ihr sei eine Gemeinschaftshaftung für Schulden nicht zu machen. Unverfroren verlangt sie jedoch von der Legislative eiserne Gefolgschaft in Sachen ESM, jenem Gebilde also, dass die EU ermächtigt, fortwährend auf deutsches Eigentum zurückzugreifen, sobald irgendeine „systemrelevante“ Bank oder ein schlecht geführter Staatshaushalt vor dem Zusammenbrechen stehen. Es wird Zeit gekauft, eine nicht wieder gut zu machende Dummheit wettzumachen. Eine Dummheit, die darauf basiert, dass die Exekutive dieses Landes der Meinung ist, alles an Recht und Gesetz, alles an ökonomischem Sachverstand und alles an erwirtschaftetem Volkseigentum zur Verfolgung gesetzeswidriger und irrsinniger Vorhaben über Bord werfen zu müssen.

Nur dem Umstand, dass die gesetzwidrigen Vorhaben für Laien (und solche sind auch unsere Parlamentarier!) kaum verständlich sind und von einer kanzlertreuen Propaganda begleitet werden, ist es zu verdanken, dass die Regierung Merkel überhaupt noch im Amt ist. Jede echte Opposition hätte diese Schergin schon zu Fall gebracht.

Doch die angeblich „Konservativen“ spielen den Sozialisten permanent in die Hände, führen das Werk aus, das von Schröder und Fischer eingefädelt wurde. Diese beiden Halunken zerstörten den Vertrag von Maastricht und legalisierten Hedgefonds. Damit war der Verfall des Euro vorprogrammiert. Nun brauchte man nur noch einen günstigen Zeitpunkt abzuwarten, um aus einem europäischen Projekt ein kommunistisches werden zu lassen. Man lese die Brandbriefe aus 2011 von Schröder, Fischer, Eichel und dem Finanzier Soros, der den Sozialisten gerne gefällig ist.

Ein ehemaliger Fondsmanager, der zwei Kontinente vor sich hertreibt: Er spendet Millionen für Obamas Wahlkampf und hat ihn so in der Hand. Für Obama sorgt er dafür, dass der Euro stets schlechter dasteht als der miserable Dollar. Für die europäischen Sozialisten entwirft er das Umverteilungs-Paradies. Alle seine „Vorschläge“ bzw. Erpressungen werden geflissentlich von der EU in die Tat umgesetzt. Nicht Griechenland ist gefährlich für den Wirtschaftsstandort Europa, sondern eine kranke Leitwährung Dollar, ein willfähriger Obama, ein gerissener George Soros und alle ihre sozialistischen Verbündeten. Ohne den Euro wäre die D-Mark die Leitwährung von heute, inoffiziell war sie es schon. Das durfte nicht sein.

Video der Zivilen Koalition zu den rechtswidrigen Tücken des ESM:

Selbstverständlich wollen wir auf die heutige Aktion der „Zivilen Koalition“ hinweisen. Es ist vorgesehen, die Bundestagsabgeordneten über die Webseite Abgeordneten-Check mit Bürgerprotesten zu überfluten. Schon über eine Millionen E-Mails wurden von dort an Bundestagsabgeordnete verschickt. Doch wie Sie an dem Link sehen können, ist die Seite entweder wegen stark gestiegener Zugriffszahlen zusammengebrochen oder vom Betreiber auf Geheiß der Bundesregierung offline gesetzt worden. Daher empfehlen wir Ihnen den direkten Weg zu Ihrem Abgeordneten.

» Weitere Online-Aktionen gegen den ESM

Experten gegen den ESM:

» 40 ESM-Gegner schreiben Brandbrief an Merkel
» Dr. Thilo Sarrazin, Video
» Prof. Wenger
» Bund der Steuerzahler
» Hans-Werner Sinn
» Otmar Issing
» Prof. Schachtschneider

Weitere Links:

» Focus-Newsticker zum EU-Gipfel
» Neues von den Lügen-Baronen: Schäuble schließt Euro-Bonds nicht mehr aus
» Staatsrechtler Christian Hillgruber meint, das BVG würde sich nicht getrauen, Fiskalpakt und ESM zu stoppen
» Aktuelles Spiegel-Interview mit George Soros „Star-Investor prophezeit Hass auf Deutschland“
» Wer ist George Soros und was hat er mit dem Euro und der deutschen Politik zu tun?
» Entstehung der Euro-Krise genau erklärt (Dokumentation des Schweizer Fernsehens über die Politik von Schröder und Eichel sowie die Bilanzfälschungen Griechenlands)
» Die Euro-Krise – ein abgekartetes Spiel?
» Eurobonds zuende gedacht
» Regierung verletzt Rechte des Parlaments

 




Glanz und Elend der Political Correctness

Matthias Dusini und Thomas Edlinger haben ein neues Buch herausgebracht: In Anführungszeichen. Glanz und Elend der Political Correctness. Das muss PI natürlich empfehlen, unter anderem auch deshalb, weil es dem SPIEGEL nicht so ganz gefällt. Hier ist die Seite des Suhrkamp-Verlags mit einer Leseprobe!




Ägyptens Präsident: „Der Djihad ist unser Weg“

Ägypten hat mit Mohammed Mursi nun einen strengen Muslimbruder als Präsidenten. In dem Video seiner Wahlkampfrede vom 13. Mai wird deutlich, wie gefährlich dieser Moslem ist. Mursi peitscht seinem Publikum mit stereotypen Wiederholungen ein, dass der Prophet Mohammed „unser Führer“, der Koran „unsere Verfassung“, der Djihad „unser Weg“ und der Tod für den Willen Allahs „unser erhabenstes Streben“ sei. Die Nation könne nur durch die Scharia wiederauferstehen. Unzweifelhaft, dass sich Ägypten unter seiner Führung zu einem erbarmungslosen islamischen Gottesstaat entwickeln wird.

(Von Michael Stürzenberger)

Dieses Video zeigt die Demagogie eines fanatischen Diktators und die Verführunsbereitschaft einer tobenden Zuschauermenge:

Folgerichtig hat Mursi seine Fühler auch schon Richtung Iran ausgestreckt. Der Focus berichtet von einem Interview, dass Mursi einer iranischen Nachrichtenagentur gegeben habe, in dem er den Schulterschluss mit dem Iran und einen Konfrontationskurs mit Israel ankündigt haben soll:

Das Interview mit der regimenahen iranischen Agentur war nach deren Angaben noch vor der Verkündung des Wahlergebnisses geführt worden. Die Ausweitung der beiderseitigen Beziehungen werde „ein wirksames strategisches Gleichgewicht in der Region“ herstellen, soll er darin gesagt haben. Auch der Friedensvertrag mit Israel müsse „revidiert“ werden. Mursi soll sich auch für das Rückkehrrecht der Palästinenser ausgesprochen haben, die in den Nahostkriegen fliehen mussten oder vertrieben wurden.

Der „arabische Frühling“ hat mittlerweile extrem frostige Wintertemperaturen angenommen..

(Videobearbeitung: theAnti2007)




Protest gegen ESM: 30. Juni 2012 Frankfurt

Eine Intiative aus Frankfurt bittet um rege Beteiligung an einer spontan beschlossenen Protest-Aktion gegen den ESM. Nachfolgend der Aufruf im Wortlaut. Wem weitere Aktionen gegen den ESM bekannt sind, der meldet sie bitte im Kommentarbereich – danke! Wir bitten auch um rege Beteiligung an Online-Aktionen gegen den ESM!

 

Frankfurter Protestaktion

am Samstag, 11.30 Uhr

gegen ESM-Verabschiedung im Bundestag ! 

 

Liebe Empfänger dieser Nachricht,

es gibt genug Bereitschaft, am Samstag, 30. Juni 2012, unmittelbar nach der Zustimmung des Bundestages für den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) eine Protestaktion in der Frankfurter Innenstadt zu machen. Das ist ebenso erfreulich wie notwendig. Ich brauche die Gründe für den Widerstand gegen ESM hier nicht noch einmal darzulegen.

Da der Bundestag den Beschluss erst am späten Freitagabend fassen wird – an der erforderlichen großen Mehrheit gibt es leider keinen Zweifel – wird die Aktion in der Frankfurter Innenstadt deshalb einen spontanen Charakter haben und strikt überparteilich sein. Es sollte also – auch aus Gründen der Glaubwürdigkeit und in Anbetracht der schwerwiegenden Folgen von ESM für Deutschland – keine Parteien- oder Organisationswerbung geben. Ich bitte, das zu respektieren.

Die Teilnehmer werden sich ab 11.15 Uhr unter dem Turm der Katharinenkirche an der Hauptwache sammeln und dann über Hauptwache, Steinweg, Goetheplatz, Freßgasse, Opernplatz und zurück einen lockeren Informationsspaziergang (keine Demo!) machen. Dabei können wir viele Kontakte aufnehmen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

Wir werden Informationen verteilen und sogenannte Sandwich-Plakate mit Aufschriften zum ESM-Thema zeigen. Diese werden auf Bauch und Rücken getragen, ein Megaphon haben wir auch. Weitere Möglichkeiten, um Aufmerksamkeit zu erregen, werden noch überlegt. Es kann auch jeder selbst was basteln und mitbringen!

Die Aktion, die 11.30 Uhr losgehen wird, soll ca. eine Stunde dauern, wird also ca. 12.30 Uhr beendet sein. Wir sind dabei dauernd in Bewegung, was die Zahl der Kontaktmöglichkeiten erhöht.

Wir werden nach heutigem Kenntnisstand diese Aktion nicht in großer, aber genügender Zahl machen. Für jeden Teilnehmer sollte nicht entscheidend sein, dass er/sie – was ja durchaus verständlich ist – sich geborgen in einer bestimmten Masse fühlt, sondern sich als Bürgerin/Bürger an diesem Tag bekennt: Das ist nicht unsere Entscheidung, die im Bundestag getroffen wurde! Bitte mobilisiert trotzdem jeden, den ihr ansprechen könnt.

Ich bin unter wo.huebner@t-online.de erreichbar für Fragen und Anregungen.

Einstweilen herzliche Grüße von Wolfgang Hübner




PRO NRW deckt Salafistennest in Dormagen auf

Im Rahmen der Reihe „Salafisten-Watch“ haben wir eine Zuschrift von einem Pro NRW-Mitglied aus Dormagen (NRW) erhalten. Dort ist der Stadtteil Hackenbroich besonders betroffen: Auch wir hier in Dormagen haben mit der Salafisten-Szene zu tun. Am 1. April 2011 tagten in Dormagen-Hackenbroich die Salafisten-Fürsten Pierre Vogel und Sven Lau.

Wir hielten es erst für einen Aprilscherz, aber das erwies sich als Irrglaube. Wir machten daraufhin die Medien sowie die Stadtverwaltung Dormagen aufmerksam und erst da passierte etwas in unserem kleinen Städtchen. Natürlich so verpackt, als hätte die Stadtverwaltung sowie die hiesige Presse alles aufgedeckt!

Das Schlimme daran ist aber der Fakt, dass die beiden hier anscheinend keine Unbekannten zu sein scheinen. Sie wurden begrüßt, als würden sie hier ein- und ausgehen.

Der hier ansässige Integrationsrat unter der Führung von Mehmet Güneysu distanziert sich davon, wie man es von den Integrationsräten ja gewohnt ist. Außer wenn es gilt, etwas zu fordern oder aber abzuschöpfen, dann sind sie sofort an erster Stelle.

Wie schon vorher geschrieben, handelt es sich hier um den beschaulichen Dormagener Stadtteil Hackenbroich. In diesem gibt es einen Teil, der völlig in Migrantenhand ist. In diesem Umfeld wollen sich die Salafisten etablieren. Wir hoffen, dass wir das mit unserer politischen Arbeit verhindern können.

Viele Grüße an alle PI-Leser!


Links Salafisten-Watch Dormagen:

» PI-Aktiv-Berichte aus Dormagen
» PI-Gruppe Düsseldorf: pi.duesseldorf@googlemail.com
» PI-Gruppe Niederrhein: konservative.niederrhein@t-online.de
» Weitere Berichte aus der Reihe Salafisten-Watch

Mitmachen bei „PI-Aktiv Salafisten-Watch“:

Man kann sich einen Ort auf der Karte aussuchen oder einen neuen Ort eintragen lassen, über den man Informationen sammeln möchte (Anleitung).

» Einen Ort eintragen lassen und Berichte einsenden an: info@blue-wonder.org




Karawane Islam (Teil 3)

Sich über den Islam lustig zu machen, ihn ins Lächerliche zu ziehen, ohne dabei plump zu wirken, schafft vielleicht nur jemand, der in diesen Kulturkreis hineingeboren wurde und darin aufgewachsen ist, der jedoch trotzdem ein eigenständiges und dialektisches Denken entwickelt und sich dieses bewahrt hat. Dem persischen Autor Sadegh Hedayat (1903-1951) ist dies bravourös gelungen. Aus seiner hintergründigen und kenntnisreich geschriebenen Satire „Karawane Islam – Die islamische Mission in Europa“ bringt PI in einer dreiteiligen Serie den dritten Teil (hier Teil 1 und hier Teil 2).

Teil 3:

Scheich Alligator, Sohn des Dämonen [15]:
„Gerade bin ich damit beschäftigt, ein Buch mit dem Titel Das Vermächtnis des Islam am Ufer der Meere zu schreiben. Darin halte ich eine Lobrede auf Kamelmilch, Krokodil-Kebab und Datteln; erlauben Sie mir, auf dieses überaus wertvolle Schriftstück hinzuweisen. Es ist für die Wissenschaft von höchst brisanter Bedeutung.“

Krone-der-Prediger:
„Und jetzt der siebte Punkt. Hier geht es um die unbedeckten Frauen der Ungläubigen, die mit fremden Männern vor Publikum tanzen, flirten und schmusen. Es ist ganz gewiss vonnöten, sie zu verschleiern, damit die Männer nicht vom Teufel in Versuchung geführt werden. Schuld an ihrer Verderbtheit ist ihre Unwissenheit über Polygamie, Ehe auf Zeit, [16] Wiederheirat mit Hilfe eines Mohalel [17] und Scheidung. Der Hunger treibt diese Unglückseligen dazu, Krebse, Frösche und Schweinefleisch zu essen. Und wenn sie diese Tiere schlachten, sprechen sie nicht einmal ‚Im Namen Allahs’ dabei. Das zeigt das Ausmaß ihrer Verkommenheit.

Zehntens, in den Ländern der Ungläubigen sind Liebeleien, Malerei und Musik von allergrößter Wichtigkeit und Bedeutung. Folglich sind wir verpflichtet, alle Musikinstrumente zu zerschmettern und die Musiker durch Prediger und Passionsspiele zu ersetzen, damit die Ungläubigen auf den rechten Weg geleitet werden. Gleichermaßen sollen alle Gemälde verbrannt, alle Statuen zertrümmert werden. Wir müssen dem Beispiel des Propheten Abraham folgen, der genauso mit dem Stamm von Loth fertig geworden ist. Die kostbaren Objekte werden beschlagnahmt und fließen direkt in die islamische Kasse ein. Weil sich die Ungläubigen ja um nichts anderes kümmern als um das materielle Leben, ist es nötig, sie von unseren Verkündigungen über das Jenseits in Kenntnis zu setzen, ihnen zu erzählen von der Schwere des Grabsteins, von Nakir und Monker, [18] den Flammen der Hölle und ihren Drachen, dem Tag, der fünfzigtausend Jahre dauert, dem vieräugigen Hund, der den Eingang zur Hölle bewacht, dem Erscheinen des Esels des Antichristen, von Schicksal, Vorbestimmung und Fatalismus, der Grundlage der islamischen Philosophie. Zur Beruhigung sprechen wir vom Paradies, rühmen die Erhabenheit der ewigen Dinge und offenbaren ihnen, dass da oben den moslemischen Männern Huris [19] und den moslemischen Frauen hübsche Knaben angeboten werden und dass jeder Wohltäter das Recht auf siebzigtausend Kamele hat und einen Palast mit siebzigtausend Zimmern aus Smaragden, in dem unendlich viele Engel leben, die so groß sind, dass sich ihre Köpfe im Okzident befinden und ihre Füße bis in den Orient reichen. Im die Ungläubigen dazu zu bringen, an das Ende der Welt zu denken, wird es nicht falsch sein, meine ich, ihnen etwas Opium zu gestatten.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Ihr ergebener Diener meint, dass Ihre Erklärungen überflüssig sind. Wie Sie gesagt haben, die Bekehrung der Ungläubigen zum rechten Weg des Islam schließt all dies ein.“

Krone-der-Prediger:
„Ich möchte darstellen, wie tief der Abgrund der Kruzifix-Anbeter ist und auf welche Schwierigkeiten wir stoßen werden. Es besteht beispielsweise auch die Gefahr, auf solche nicht-moslemischen Stämme wie die Juden zu stoßen. Ihre religiösen Traditionen sind den unseren ja ziemlich ähnlich, und was ihre Bekehrung betrifft: sie sind sogar beschnitten. Sie glauben wie wir an die Schwere des Grabsteines, an Nakir und Monker und all diese Weisheiten. Sie sind Ungläubige, doch sie besitzen das Heilige Buch. Aber die Ungläubigen in den Ländern der Franken, diese … Völlig zu Unrecht werden sie die Anbeter des Kruzifixes genannt, denn sie glauben an gar nichts. Diese unverbesserlichen Ungläubigen müssen alles neu lernen, oder ihre Nachkommenschaft muss zur Gänze ausgerottet werden, auf dass es nur noch Moslems, die geliebten Diener Gottes, gebe.“

Scheich Alligator, Sohn des Dämonen:
„Wenn sie Widerstand leisten, muss man ihnen Nase und Ohren abschneiden und sie erdrosseln, und wir Moslems dürfen uns ihre Frauen und ihren Besitz teilen.“

Nachtigall-des-Islam:
„Vergessen wir nicht, ihnen Geschenke vom Leiter der Mission zu überreichen, wenn sie Moslems werden, zum Beispiel geweihte Leichentücher, Fladen aus heiliger Erde, Rosenkränze, Amulette, die Zauberformel gegen Filzläuse, den Spruch gegen Geister, Glücksbringer, Pantoffeln und Wasserkannen zur Ausführung der religiösen Waschungen. Ich schlage vor, dass wir ausgewählten Personen ein Exemplar des Buches Quelle der großen Unreinheiten schenken, dieses Werk meines Sohnes, der Experte der rationalen und der irrationalen Wissenschaften ist, seine Exzellenz Steuerrad-der-Scharia, der sieben Jahre seines Lebens unter den Ungläubigen verbracht hat.“

Gesandter-von-Melonenland: [20]
„Brennen wir die Bibliotheken der Ungläubigen nieder und bieten wir ihnen im Gegenzug ein Exemplar des Buches Quelle der großen Unreinheiten an, das alle irdischen und himmlischen Erkenntnisse enthält.“ [21]

Katapult-der-Geistlichen: [22]
„Gewiss, gewiss … ein Exemplar der Quelle der Unreinheiten reicht aus, denn das Hauptziel des Islam lautet: Entweder die Ungläubigen konvertieren und halten sich an alle Vorschriften des Buches Quelle der großen Unreinheiten, oder wir legen euch um! … es sei denn, sie zahlen Tribut und Kopfsteuer in die islamische Kasse. Wie auch immer, die Ungläubigen müssen auf jeden Fall Tribut entrichten.“ (Beifall der Anwesenden)

Krone-der-Prediger:
„Sehr gut! Nach unserer gründlichen Erörterung haben wir also den einmütigen Beschluss gefasst, diese Gruppe in die Gebiete der Ungläubigen auszusenden. Ihr ergebener Diener ist der Meinung, dass wir wie der Stifter unserer Religion vorgehen müssen. Er kannte den Wert seiner Nachkommen, deshalb hat er seine Enkelsöhne bereits vor ihrer Geburt zu Imamen berufen, und alle Moslems, die jetzt leben und die nach uns kommen werden, müssen ihnen Respekt zollen. Weil die Mittel für diese Mission von der islamischen Stiftung zur Verfügung gestellt werden, müssen ihre Mitglieder unter den Geistlichen und den Nachfahren eben dieser Imame ausgewählt werden.“

Nachtigall-des-Islam:
„Jawohl. Ganz richtig. Selbstverständlich ist niemand würdiger und fähiger als Herr Kroen-der-Prediger. Deshalb wählen wir ihn zum Präsidenten der Missionare.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Für diese hervorragende Wahl beglückwünsche ich die moslemischen Männer und Frauen aus tiefstem Herzen.“

Anführer-der-Tradition:
„Ganz richtig, wir hätten keinen besseren finden können.“

Krone-der-Prediger:
„Ihr ergebener Diener ist sprachlos und tief beeindruckt von Ihrer Gunst und Großmut, und ich danke allen Gesandten der islamischen Länder dafür. Ich halte es für unverzichtbar, dass Herr Nachtigall-des-Islam, der Gelehrteste unter den Gelehrten, an diesem heiligen Krieg teilnimmt. Ich würde ihn für das Amt des Vizepräsidenten vorschlagen. Sein Sohn, Herr Steuerrad-der-Scharia, Experte der rationalen und der irrationalen Wissenschaften, der neun Jahre seines geschätzten Lebens bei den Ungläubigen verbracht hat und dessen kostbares Werk, die Quelle der großen Unreinheit, die Richtigkeit meiner Meinung belegt, der koptisch, syrisch, berberisch, algerisch, palästinensisch spricht und das Arabisch von Bagdad und Basra wie eine Nachtigall intoniert sowie alle anderen Dialekte: wenn er uns doch die große Ehre erweisen würde, den Posten des Schatzmeisters und des Dolmetschers zu übernehmen, auch wenn es keine irdische Belohnung dafür geben kann, denn auf dieser niedrigen Welt gibt es keinen gerechten Lohn, den gibt es nur in der Ewigkeit.“

Steuerrad-der-Scharia:
„Um die Wahrheit zu sagen, ich weiß nicht, wie ich Herrn Krone-der-Prediger für sein Wohlwollen meiner Person gegenüber danken kann. Es versteht sich von selbst, dass ich diesen Posten niemals annehmen würde, außer um Ihm zu gefallen und vom Ewigen im Jenseits den Lohn für meine Taten zu erhalten.“ (Beifall der Anwesenden)

Nachtigall-des-Islam:
„Ich bin überwältigt von der Gunst und Gnade des Herrn Krone-der-Prediger und aller der hier anwesenden Gesandten des Islam. Bitte erlauben Sie mir vorzuschlagen, in den Kreis dieser Mission meinen Cousin, Herrn Anführer-der-Tradition, für die Beschneidung der neu gewonnenen Moslems aufzunehmen. Ein Experte für Beschneidung ist in der Tat von nicht zu unterschätzender Bedeutung bei unserer Mission. Darüber hinaus hat er schon manches Mal in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein sehr begabter Verkuppler ist, und ihm gelingt es durch seine Zaubertricks, Schaulustige herbeizulocken, und noch dazu ist er ein hervorragender Darsteller in Passionsspielen. Er kann äußerst giftige Skorpione in der Hand zerquetschen. Niemand verkauft die heiligen Talismane gegen Grippe und Djinnen besser als er, und er kennt alle Regeln und Vorschriften unserer Religion über das irdische und das ewige Leben. Ich schlage ihn also als Professor für praktische Grundregeln des Islam vor.“

Krone-der-Prediger:
„Einverstanden, wie könnten wir einen besseren finden? Es ist allen klar, dass die Mitglieder dieser Gruppe bereit sind, ihr Leben für die Segnungen der anderen Welt zu opfern; Wir machen unsere Brust zum Schild gegen die Gefahren dieser Mission.“ (Beifall der Anwesenden)

Dann zog der Präsident aus seiner Leibbinde ein im Voraus verfasstes Versammlungsprotokoll, das er zur Genehmigung und Unterzeichnung vorlegte. Das hier ist der Wortlaut:

„An jenem gesegnetem Tag, dem 25. Chaval des Jahres 1346 nach der Hedschra, hat eine Versammlung der höchsten Geistlichen, besten Gelehrten und Abgesandten der unabhängigen islamischen Völker in der blühenden Stadt Samarra beschlossen und genehmigt, eine Mission auszusenden, die den wahren Glauben in den Städten der Franken verkünden soll. Ernannt wurden folgende Persönlichkeiten:
Seine Exzellenz Herr Krone-der-Prediger, Präsident; Herr Nachtigall-des-Islam, Vizepräsident und Sondersekretär; Herr Steuerrad-der-Scharia, Schatzmeister und Dolmetscher; Herr Anführer-der-Tradition, Professor für praktische religiöse Grundregeln. Ihnen wird zunächst einmal die Summe von hundert Millionen Pfund Sterling aus der islamischen Stiftung bewilligt. Damit können sie ihre ersten Unkosten decken, deren Höhe sie nach eigenem Ermessen bestimmen.“

Krone-der-Prediger schlug vor, auf das Wohl der Anwesenden Saft zu trinken. Der Gesandte der Araber von Anizeh bevorzugte Kamelmilch. Also ging ein Schlauch mit Milch von Mund zu Mund. Darauf tauchte jeder der angesehenen islamischen Gesandten einen Finger in Tinte und unterzeichnete das Protokoll. So fand die Versammlung ihr Ende in Freude und Frohsinn.

Al Samarra, den 25. Chaval 1346
Al-Djerdjis Yafes,
Sohn von Isaak dem Jesuiten

Fußnoten:

[1] Hedschra (Auswanderung); die moslemische Zeitrechnung beginnt im Jahr 622 n.Chr. mit der Auswanderung Mohammeds aus Mekka nach Medina.
[2] Tadj-ol-Motekallemin
[3] Andalib-ol-Islam
[4] Sokkan-ol-Scharrieh
[5] Sonnat-ol-Aqtab
[6] Imaginäre Stadt an der östlichen Grenze der Welt, die das Gegenstück von Djabolsa an der Westgrenze darstellt.
[7] Amoud-ol-Islam
[8] Gouthe-la-Yamout (ein sehr armer Mann, der nicht einmal genug zum Essen hat)
[9] Heiliger Krieg des Islam
[10] Abdol Mondares
[11] Abu Obeyd
[12] Mohammed, Ali (sein Vetter und Schwiegersohn), Fatima (seine Tochter), Hassan und Husain (seine Enkelsöhne)
[13] Stamm der Zia
[14] Meghraz-ol-Nabassir
[15] Scheich Tamsah ibn Nasnas
[16] Mote, Ehe auf Zeit; eine Ehe, die gegen Zahlung einer bestimmten Summe nur für eine bestimmte Zeit geschlossen wird. Der Zeitraum der Gültigkeit einer Ehe auf Zeit muss bei Vertragsabschluss festgelegt werden; es kann sich dabei um Stunden, Tage oder Jahre handeln. Mohammed gab die Erlaubnis zur Mote nach der Schlacht um die jüdische Festung Khaibar. Er ließ die Männer umbringen und verteilte die Frauen für ein kurzes Vergnügen unter seinen Kriegern. Die Sunniten glauben, dass Mohammed die Erlaubnis zur Mote später widerrief. Gemäß dem schiitischen Recht ist sie bis heute erlaubt und wird praktiziert. (Anmerkung: im Westen wird diese Praxis als Zwangsprostitution bezeichnet).
[17] Um ihren Ex-Ehemann erneut heiraten zu können, muss die geschiedene Frau, wenn auch nur für eine einzige Nacht, einen anderen Mann heiraten. Dieser „Mittelsmann“ wird Mohalel (Auflöser) genannt.
Sadegh Hedayat hat eine Novelle mit dem Titel „Mohalel“ geschrieben, die in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Ehemann als ob“ vorliegt.
[18] Zwei Engel, die den Toten gleich nach seiner Beerdigung befragen.
[19] Huri; nach dem Tode warten im Paradies schöne Jungfrauen, die Huris, auf die gläubigen Moslems.
[20] Aloulak-el-Djalizieh
[21] Nachdem die Araber Ägypten und Persien erobert hatten, stießen sie auf große Bibliotheken. In einem Brief an den zweiten Kalifen Omar baten sie um Rat, was sie mit den Büchern machen sollten. Der Kalif antwortete: „Wir haben den Koran, das genügt uns.“ Daraufhin verbrannten die Invasoren die wertvollen, unersetzbaren Sammlungen.
[22] Mandschnigh-ol-Ulama


Aus dem Nachwort von „Karawane Islam“: […] Sadegh Hedayats literarisches Erbe ist ein Zeugnis sowohl für die korrupte herrschende Klasse als auch für die habgierigen und fanatischen Geistlichen, die im Iran religiösen Aberglauben weit verbreiteten und die geistige Verdummung des Volkes betrieben. […] Hedayat, der ja selbst aus einer moslemischen Familie stammte, kannte sich sehr gut über das islamische Dogma aus. […] Aus Indien schreibt er an einen Freund: „Ich bin in der islamischen Stadt Hyderabad gewesen. Sie ist wahrlich eine islamische Stadt. Mit eigenen Augen habe ich gesehen, dass die Leute in den Rinnstein pinkeln.“ Erst wenn man bedenkt, dass im Islam jedes fließende Wasser als sauber gilt und zum Trinken und für die Waschungen benutzt werden soll, versteht man die tiefe Kritik, die in Hedayats Worten verborgen liegt.




Salafisten-Watch Ginnheim

Aus dem Raum Frankfurt erreichte uns eine Zuschrift über eine Moschee im Ortsteil Ginnheim. PI-aktiv-Leserin C.C. stellt die Frage:

Unterstützen Grüne Vorstandsmitglieder Omid Nouripour und Martina Feldmayr Salafisten?

Am Samstag, den 23. Juni ab 14.00 Uhr fand vor der Falah-Moschee in der Raimundstr. 6 in Ginnheim unter dem Titel „Freiheit statt Islam/Hasta La Vista, Salafista“ eine Kundgebung der republikanischen Jugend, Pro NRW Köln und German Defence League statt, in der diese Gruppierungen ziemlich umfassend und differenziert über die Folgen der Islamisierung in Deutschland warnten. Unter den Rednern war auch ein türkischer Einwanderer, der den mangelnden Integrationswillen muslimischer Zuwanderer beklagte. Generell warnte man vor Einführung der Scharia, Abbau der Frauenrechte, einer Parallegesellschaft, die sich nach Saudi-Arabischem Muster entwickelt, falls die Salafisten sich weiter ausbreiten könnten anstatt abgeschoben zu werden.
Man informierte über Scheich Abdellatif und sein Ziel, eine religiöse Gesellschaft nach dem Ur-Islam (7. Jhr. n. Chr.) aufzubauen. Letzterer war nicht anwesend, auch nicht die Vorstandsmitglieder der Grünen. Nur ein paar Salafisten gingen vorbei. Etwa 7-10 Polizeieinheiten trennten die Konservativen (etwa 30-40 Leute) von der gegenüberliegenden Antifa – auch etwa 30-40 Leute.
Die Kritik war aber nicht auf den Islam allein focussiert: Unternehmen, die Masseneinwanderung von Billiglohnkräften forcierten, die sich nicht um Menschen scherten, wurden ebenfalls thematisiert.

Gestern hatten Omnid Nouripur und Martina Feldmayer eine Rundmail rausgeschickt: „Die Frankfurter Grünen wenden sich entschieden gegen Rassissmus und Nationalismus und rufen zum Protest gegen die Kundgebung (…) auf. Der rechtsradikale Protest versucht, Islamophobie und Fremdenhass zu schüren und hat nichts mit vermeintlicher Islamkritik, noch mit einer aufgeklärten Kritik an Salafismus und Islamismus zu tun. Er versucht lediglich Ängste zu schüren und missbraucht das Feigenblatt der Islamkritik zu nationalistischen und antidemokratischen Zwecken“.

Von Rassissmus, Rechtsradikalismus und Fremdenhass war auf der Kundgebung nichts zu spüren. Na klar gab es auch einen Redner, der den Islam per se verteufelte. Die Argumente waren ansonsten fundiert, man war gut informiert. Die Kommentare der Antifa ließen erkennen, dass sie schlecht vorbereitet und unreflektiert, ohne einen einzigen intelligenten inhaltlichen Beitrag über diese Salafisten-Moschee oder über die Gefahr durch Islamisten in dieser Gesellschaft einfach nur stören wollten: „Halts Maul“ „Nazis raus“, „Ihr seid ein Karnevalsverein“ riefen sie in lauten Sprechchören und  störten die Redner durch permanente Quietschlaute mit Megaphon. Die Antifa profilierte sich so als eine gedankenlos reagierende Schafherde, die einfach nur blökte um zu blöken, um das, was sie als „Rechtsradikale“ von den Grünen Vorstandsmitgliedern einsuggeriert bekommen hatten, niederzubrüllen.

Wenn es Omid Nouripour, dem Europaparlamentarier, so leicht gelingt, eine Gruppe Antifa derart zu manipulieren, dass sie sich gegen ihre eigenen Interessen blind schützend vor Salafisten werfen, emotional reagieren anstatt zu agieren, dann sehe ich schwarz für die Zuwanderer, den säkularen Staat, die Demokratie, das Europaparlament und die europäsichen Völker. Ganz offensichtlich lag dem Vorstand der Grünen nur an der Schwächung konservativer Gruppen – und dabei schreckten weder Omid Nouripour noch Martina Feldmayer davor zurück, die bitterernste Gefahr der Salafisten als Plattform zu benutzen.

Grüße an alle PI-Leser von einer schockierten Demokratin!

Vielen Dank an C.C.!


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