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CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in MünchenDer amerikanische TV-Journalist Erick Stakelbeck (Foto rechts) war zusammen mit seinem Kameramann eine Woche in Europa unterwegs, um die fortschreitende Islamisierung zu dokumentieren. Stakelbeck, dessen Großvater übrigens Deutscher war, besuchte Moscheen und Parallelgesellschaften in England, Belgien und dem Land seiner Vorfahren. Er führte viele Interviews mit Imamen, muslimischen Repräsentanten, Politikern und Islamkritikern, um seine Beobachtungen zu vertiefen. Gestern berichtete PI bereits über seinen Aufenthalt in NRW. Ericks letzte Station war München, wo ihm die Zeugnisse der Islamisierung sprichwörtlich über den Weg liefen.

(Von Michael Stürzenberger)

Ein wichtiger Anlaufpunkt war für Erick die Moschee in Freimann mit ihrem 33 Meter hohen Minarett. Gegründet wurde dieses Islamzentrum Ende der 60er-Jahre von Said Ramadan, dessen Sohn Tariq Erick auch schon ausführlich interviewt hat.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Freimann galt viele Jahre lang als „die vierte Moschee“, also nach Mekka, Medina und Jerusalem die viertwichtigste Bastion des Islams. Von hier aus wollten (wollen?) die Muslimbrüder die Islamisierung Europas vorantreiben.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Die Anlage, von 14 islamischen Staaten finanziert, entwickelte sich rasch zum Anlaufpunkt für Muslimbrüder aus aller Welt. Mahmud Abouhalima, einer der Drahtzieher des Bombenanschlags auf das World Trade Center 1993, soll die „vierte Moschee“ regelmäßig besucht und den Kontakt zum dortigen Imam Ahmed al-Khalifa gesucht haben. Wie später auch Mamduh Mahmud Salim, ein enger Vertrauter Osama bin Ladens. Erick wollte im Vorfeld per Email und Telefon ein Interview mit al-Khalifa vereinbaren, erhielt aber keine Antwort.

Die Moschee soll in den vergangenen Jahren auch mehrfach Ziel polizeilicher Razzien und Ermittlungen wegen vermuteter krimineller Handlungen zugunsten islamistischer Bestrebungen gewesen sein. Während Erick mit seinem Kameramann einen Ansagetext aufnahm, kamen aus der Moschee zwei Moslems und fragten nach dem Grund der Dreharbeiten. Der Mann wurde als Imam vorgestellt, sprach aber nur arabisch und war so auf die Übersetzung der Muslimin angewiesen, die offensichtlich in der Gemeindeleitung mitwirkt.

Die beiden brachten ihr Misstrauen zum Ausdruck, da in der Vergangenheit öfters „falsch“ über die Moschee berichtet worden sei. Erick bedauerte, keine Antwort auf seine Interview-Anfrage bekommen zu haben, gratulierte der Muslimin aber freundlich zu der im September bevorstehenden Geburt ihres Kindes.

Ebenfalls sehr nachwuchsfreudig geht es bei Imam „Abu Adam“ zu, dem nächsten Drehort von Erick Stakelbeck. In dessen Wohnung tummelten sich sage und schreibe 15 Kinder. Der staatenlose Adam, der eigentlich Hesham Shashaa heißt, hat palästinensische Wurzeln, momentan wohl zwei Ehefrauen und eine rasch wachsende Nachkommenschar. Überregional bekannt wurde der von Politik und Kirchen begehrte „Dialog“-Partner vor eineinhalb Jahren, als er eine seiner Frauen im Streit um das Sorgerecht für zwei Kinder so heftig geschlagen haben soll, dass sie diverse Knochenbrüche erlitt. Nachdem Shashaa mehrere Monaten in Untersuchungshaft saß und die Frau zwischenzeitlich nach Norwegen geflohen war, sagte sie dann plötzlich aus, dass sie „hingefallen“ sei. Der Scharia-„Friedensrichter“ lässt wohl grüßen..

Die Ehefrau Nr. 3 bekam das Sorgerecht für die gemeinsamen beiden Kinder zugesprochen und soll jetzt wieder in ihrem Heimatland Syrien leben. Getrennt von ihrem „liebevollen“ Ehemann, der bei dem Gerichtstermin ganz in weiß erschienen war, wie auch zu dem Interview mit Erick Stakelbeck. So freundlich und nett, dass man beim ersten Eindruck völlig überzeugt wäre, dass dieser Mann absolut kein Wässerchen trüben kann.

Hesham Shashaa predigt wohl momentan nicht in der Münchner Darul-Quran-Moschee. Von einer bayerischen Behörde habe er ein Schreiben bekommen, dass in dieser Gemeinde gewisse Dinge vorgingen, die hierzulande nicht tolerabel seien. Vor der Moschee traf Erick Stakelbeck einen Insider, der ihm Details über islamische Netzwerke in Deutschland aufzeigte.

Im Interview berichtete er über internationale Geldströme, mit denen die Islamisierung Europas massiv gefördert werde.

Am Odeonsplatz wies Stakelbeck auf den verhinderten Hitler-Putsch von 1923 hin. Viele Islamkritiker würden ihre Aufklärungsarbeit mit der Arbeit der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ vergleichen, die sich auch gegen eine totalitäre Ideologie zur Wehr setzte. Vor der Kulisse der Feldherrnhalle interviewte Erick Michael Mannheimer, der ihm von der Anklage wegen vermeintlicher Volksverhetzung erzählte, mit der er sich konfrontiert sieht.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Ein Imam aus Düsseldorf habe diese Anzeige gegen Mannheimer gestellt, woraufhin das Amtsgericht Heilbronn den Wortlaut dieser Anzeige in allen Punkten übernommen und ihm einen Strafbefehl geschickt habe.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Erick Stakelbeck interessierte sich auch für die Koranverteilungsaktion der Salafisten. Der Plan war bekanntlich, 25 Millionen Exemplare in ganz Deutschland zu verteilen, womit sie jeden Haushalt erreichen wollten. Bisher sollen aber nach den heftigen Protesten „erst“ 300.000 Korane gedruckt worden sein.

Während des Interviews fühlten wir uns zeitweise wie in Saudi-Arabien. Immerhin lassen diese Touristen Geld in München und gehen wieder.

CBN-Journalist Erick Stakelbeck in München

Die Frau korrekt zugehängt…

…und immer schön einige Schritte hinter ihrem Herrn und Meister.

Der US-Sender CBN und seine hellwachen Journalisten wie Erick Stakelbeck sind ein Glücksfall für die Islamkritik. Solch ein Fernsehprogramm wäre in Deutschland bitter nötig, um der Einheitspropaganda der islamverharmlosenden Mainstream-Medien etwas entgegensetzen zu können. Wir können nur hoffen, dass der Funke irgendwann doch über den Atlantik in unsere mediale Diaspora überspringt.

Das umfangreiche Filmmaterial wird Erick ab August in verschiedenen TV-Sendungen auf CBN (Christian Broadcasting Network) veröffentlichen. Und er möchte irgendwann auch wieder nach Deutschland zurückkehren – nicht nur, weil ihm das bayerische Bier so gut geschmeckt hat…

(Fotos: Michael Mannheimer & Michael Stürzenberger)